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Vollständige Version anzeigen : 42 Volt....


Wolfgang Meyer
22.01.2006, 08:56
In der Beschreibung der erlaubten Antriebe steht unter Elektro:

Maximale Spannung ohne Belastung 42 Volt - nun rechnet man ja bei Lipo eigentlich immer mit 3,7V / Zelle ich käme dann auf 11s oder ist doch die Ladeschlußspannung von 10s - also 42 Volt gemeint?

SandroT
22.01.2006, 09:32
Salut Wolfgang

Da ist die Ladeschlussspannung gemeint. Also 10S Akkus.
Habe mich gerade kürzlich mit Hans E. darüber unterhalten.
Er fliegt in der Schweiz schon länger den Elektro im F3C.

RV
22.01.2006, 11:26
Ja, das läuft dann unter dem Begriff "Schutzkleinspannung".

Darüber wäre es mit gewissen VDE Vorschriften kritisch!

rototom
22.01.2006, 12:24
Ja, das läuft dann unter dem Begriff "Schutzkleinspannung".

Darüber wäre es mit gewissen VDE Vorschriften kritisch!
Wieso?

Zur hier angesprochen VDE Kleinschutzspannungsgeschichte habe ich vor kurzem mal etwas recherchiert und folgendes gefunden bzw. verstanden:

Akkumulatoren fallen unter die Kategorien SELV und PELV.

Es heißt in der Bestimmung u. anderem:

Schutz durch Kleinspannung (SELV und PELV) ist gegeben, wenn:
- die Nennspannung max. 50 V Wechsel- oder 120 V Gleichspannung beträgt
- die Speisung aus einer Stromquelle für Schutzkleinspannung erfolgt
- bei größerer Nennspannung als 25 V Wechsel- oder 60 V Gleichspannung zusätzlich Schutz gegen direktes Berühren durch Isolierung oder Abdeckung besteht...

Besonders der letzte Satz gibt mir zu verstehen, daß weder die 12s- noch die 14s-Konfiguration - auch nicht bei Berechnung von 4,2 V pro Zelle - gegen die VDE-Verordnung verstößt.

Gefunden in Broschüre "Sicherer Umgang mit elektrischem Strom" vom Bayerischen Landesamt für Arbeitsschutz, Arbeitsmedizin und Sicherheitstechnik.

Gruß
Thomas

schwaabbel
22.01.2006, 13:51
Da ist mit Sicherheit nicht die Ladeschlussspannung gemeint, sonst hätte es bei gepushten Nihms nur max 26 sein dürfen, denn die kommen als 32 zeller locker über 42 Volt.

Wie Thomas richig herausgefunden hat ist die Kleinspannungsverordnung für uns z.z. witzlos, wäre da nicht die Ausschreibung!?
Da sollte dann klar sein ob es die Nennspannung wäre , oder die Leerlaufspannung. Es waren ja auch mal bis zu 36 zellen erlaubt.
Gruß Frank

RV
22.01.2006, 14:03
Aha, wieder was gelernt.

Nur ... am Motor haben wir Drehstrom. Und zwar mit mehr als 42 V, da die Spannung ja von Phase zu Phase gemessen wird.

Wie ist das denn da?

Trigonom
22.01.2006, 17:50
Also ein kleiner Auszug über Elektrotechnik.

SELV: (Safety extra low voltage=Schutzkleinspannung)
Spannungen: Unter normalen Bediengungen als Schutz gegen direktes Berühren bis AC 25V bzw. DC 60 V, als Schutz bei indirektem Berühren bis AC 50 V bzw. DC 120 V. Sonst halbe oder kleinere Spannungswerte. Aktive Teile der Betriebsmittel nicht mit Erde, Schutzleiter oder anderem Stromkreis verbinden. Stecker: Dürfen nicht in Steckdosen höherer Spannung passen.

PELV: (Protective extra low voltage=Funktionskleinspannung mit sicherer Trennung)
Die Betriebsmittel können geerdet sein. Schutz gegen direktes Berühren muss erfüllt werden, z.B. durch Isolierung aktiver Teile (Prüfspannung AC 500 V während 1 min.).

FELV: (Functionall extra low voltage=Funktionskleinspannung ohne sicherer Trennung)
Schutzmaßnahmen wie benachbarten Stromkreisen mit höherer Spannung.

Nur ... am Motor haben wir Drehstrom. Und zwar mit mehr als 42 V, da die Spannung ja von Phase zu Phase gemessen wird.
Drehstrom ist eine Form der Wechselspannung. Sie addieren sich deswegen auch nicht zu einer größeren Summe. Man misst ja immer nur 2 Phasen mit einem normalen 2 Pol-Messgerät und nicht 3 oder 4 auf einmal.

Ich denke mal, dass das für die Modellflugtechnik nicht ganz so gilt, oder hat jemand schon mal einen Metallpflok in die Erde getrieben und seinen Hubschrauber daran angeschlosse. (Ist doch geerdet, also sicher) *quatsch*

SandroT
22.01.2006, 18:38
Salut Frank

Da ist mit Sicherheit nicht die Ladeschlussspannung gemeint, sonst hätte es bei gepushten Nihms nur max 26 sein dürfen, denn die kommen als 32 zeller locker über 42 Volt.

Doch, da ist die Ladeschlussspannung gemeint.
Hier (http://www.modellflug.ch/f3/reglemente_f3/f3c/F3C_2004_Gesamtreglement.pdf) gibt es ein .pdf mit dem entsprechenden Reglement. Seite 2 ist der Antrieb aufgelistet.
Zitat:
"Bei Modellen mit Elektromotoren ist die Spannung für den Antrieb auf 42V ohne Belastung beschränkt..."

Loisl
22.01.2006, 19:28
Cool:

"... und ein Batteriewechsel ist nach den Schwebeflugfiguren erlaubt." :D

@SandroT
Danke

schwaabbel
22.01.2006, 19:43
Hallo Sandro
Die Spannung ohne Belastung , ist aber nicht die Ladeschlussspannung, obwohl sie zumindest bei Lipos identisch sein sollte, bei Nihms ist sie es nicht.

Gruß Frank

SandroT
22.01.2006, 20:12
Salut

@ Alwig: Gerne.

@ Frank: Ich denke, dass sich die Verwendung von NIMH beim Wettbewerb
bei der heutigen Technik nicht mehr lohnt.

Wolfgang Meyer
22.01.2006, 20:27
Also nach ein bißchen Nachdenken bin ich der Meinung, daß es nur heissen kann:

10s Lipo und kein Lipo mehr - schade :D

Jörg
23.01.2006, 12:31
Moin,

die Wahl der Mechanik ist aber doch ganz einfach.

Warum nicht so tun wie die Japaner tun?

Nimmse die, diede schon am kennen bist: 'ne Freya.
Dicken Pletti unten rein, Schulze Regler oder den neuen Kontronik (ach, den kennt noch keiner? ;) ) , Lipos drunter, ab dafür.
So machen's die JR Jungens doch mit der Schülfid auch :rolleyes: .

Klar wird das ein bisschen schwerer wie mit einer Voll CFK Mechanik. Dafür kennst Du die Mechanik und das Flugverhalten schon.

Und wenn man viel und fleissig übt wird zwar auch der eine oder andere Akku dran glauben müssen, aber ob es dann noch teurer ist als jede Woche 2-3 Gallonen CP30?

Ich gebe einem Akku 50 Flüge bei der Belastung im F3C. Taschenrechner....das macht...tütütü...... .


Gruß
Jörg

Wolfgang Meyer
25.01.2006, 20:57
Rautenstrauch - du redest wirr :P

Wieviel Klebstoff hast du denn weggeschnüffelt, bevor du das geschrieben hast...also wenn der Kopf jetzt wieder klar ist, dann trage deinen Beitrag doch bitte nochmal verständlich vor :D

Im übrigen den neuen Kontronik kennt schon so ziemlich jeder, das Spiel ich sehe was was du nicht siehst funktioniert nicht immer...


Achtung! Dieser Beitrag ist bitte nicht ernst zu nehmen, sondern bitte als leicht ironisch zu betrachten...nur so zur Sicherheit falls manche Leute hier mitlesen die gerne das Gesetzbuch zitieren...

Jörg
31.01.2006, 11:08
Moin,

ich wollte eigentlich in dem anderen Thread.. aber egal... dann hier.

du redest wirr

dem kann ich doch am bestesten, oder nich? :P

wenn der Kopf jetzt wieder klar ist

ganz im Gegentum, fliege seit dem letzten WE mit 30% :rolleyes: und Himbeer Panorama :D

Da Du Dich ja nun entscheiden hast ist es eh Wurst. Ich meinte: warum nicht eine Freya elektrifizieren? Wenn das bei den Japanern mit der Sylfid geht, warum nicht mit der Freya? Meine hat sich leider vor dem Umbau aufgelöst :rolleyes: .

Und: verschätz' Dich nicht bei den Akku kosten. Ich habe gerade einen 10s4p beerdigt X( . Daher auch die 30% Flüssignahrung. Ich finde den Aufwand Elektro / Verbrenner in etwa gleich, zumindet wenn ich 1,5m fliegen will, daher bleich ich da erstmal bei den Zerknall-Treiblingen.


Gruß
Jörg

Wolfgang Meyer
31.01.2006, 17:36
Moin Jörg, ich hatte dich auch so verstanden - nachdem ich den Beitrag ca. 100mal gelesen hatte :P

Eine Verbrenner-Mechanik zu elektrifizieren halte ich für eine Notlösung - zumindest bei gespritzten Plaste Chassis - bei CFK oder Glas-Chassis kann man da etwas mehr herumspielen.

Kurzzeitig hatte ich auch über eine Modifikation der Freya à la Carbon Extreme Avant nachgedacht und diese dann zu elektrifizieren - aber nun ist es ein anderer geworden, egal.

Elektrisch in der 1,5m Größe ist mindestens so teuer wie mit 20% Nitro - rechnen tut sich das imho erst wenn der Pack sicher über 100 Zyklen hält - bis dahin ist es ein Glücksspiel, aber wenn ich überlege was sich im letzten Jahr in der Lipo-Technik getan hat, dann ist der Break-Even-Point nicht mehr allzu weit entfernt...

Ich kann halt einfach das Gefummel mit einem Verbrenner nicht mehr ab und die Geräuschkulisse auch nicht...

Sonst wäre ich vom Kostenpunkt her weiter Verbrenner geflogen, ganz klar. Auch wenn ich pro Verbrennersaison ca. 1500.- Euro investiere (Saison 2005 nachgerechnet) - die Kohle stecke ich jetzt halt in Akkus.

Lukas
31.01.2006, 19:00
Hi!

Will auch meinen Senf dazu beitragen:

Eine meiner wichtigsten Erfahrungen über lebensverlängernde Maßnahmen bei Lipos (vor allem in der Größenordnung 10sxp) der letzten zwei Jahre (F3C in Österreich) mit massivem Flugzeitaufkommen ist die Auslegung,
nur etwa 2/3 bis max 3/4 der Akkukapazität zu nutzen.
Grundidee: beim F3C-Programm kann ich mir den 'Verbrauch' ja erfliegen und abschätzen. Dann bleibt noch genug Reserve für mal stromzehrende (Starkwind, unkonventionelle Figurenauslegung ;)) Flüge ohne den Akku gleich in die Voltabgründe zu treiben.
Dann noch auf die Balance achten, und Du solltest an die 200 Zyklen rankommen.
Derzeit liegen meine drei Packs für die Joker bei etwa 180, 140 und 120 Zyklen.

Habe aber auch schon mit geringeren Zyklen Akkus geschrottet, weil ich nicht aufgepaßt habe.

Bye
Lukas

Wolfgang Meyer
01.02.2006, 05:44
Danke für den Tipp, die Akkufrage bleibt aber bis dato noch spannend...

Christian Samuelis
01.02.2006, 08:07
Moin zusammen,

ich bin zwar kein echter F3C-ler, aber im Akku-Quälen kenne ich mich inzwischen ganz gut aus. Was die Lebensdauer der Lipos im HElieinsatz angeht, würde ich sagen, dass sich im letzten Jahr einiges getan hat. Meine Kokam 3200er z.b. haben obwohl ich sie in 5 minuten bis an die Kante entladen habe, an die 200 Zyklen überlebt. Hätte ich sie mehr geschont, würden si sicher noch länger leben. Von den 4800ern erwarte ich mir ähnliches. Sie machen bis dato (5 zyklen, also nicht representativ) einen guten eindruck. Kalt, bei mir gut in der Balance, kein Geruch. Nach meinen Erfahrungen sollten die dann recht lange halten. Kokam spricht von 500-1000 ZYken. Dann würde es sich rechnen. In einem halben Jahr wissen wir mehr ;-)

Leider snd aber bei weitem nicht alle Lipos so robust, was leider den schlechten Ruf immerwieder wiederbelebt....

Viele Grüße

Christian

Wolfgang Meyer
02.02.2006, 07:14
@Christian

Das mit dem Akku-Quäler gluabe ich Dir aufs Wort :P :P :P

Die einzige Befürchtung die ich bei den Kokams 4800 habe ist die Flugzeit, das könnte ein wenig eng werden...und für mich wäre auch etwas Gewicht ganz nett, das schadet beim Schweben und in den Steigfiguren nicht...

Ansonsten höre ich von den Kokams 4800 eigentlich auch nur Gutes...

Franz aus Wien
04.02.2006, 20:13
Hallo Wolfgang,

schau mal bei Heli-pro, dort hat Rototom den Revolution (1,50m) schon elektrifiziert. Der Revolution ist ein Spitzenheli der garantiert F3C tauglich ist. Ich fliege den Revo mit einem Yamada Motor und bin jedesmal begeistert wie gut der Heli geht und wie exat er sich steuern lässt. Wenn du die Möglichkeit hast, versuche ihn mal.
Wenn ich einen Tipp abgeben darf, glaube ich, dass du dich für einen Shark entschieden hast.

Grüße,
Franz

PS: Tolles Tagebuch, gut geschrieben.

Logo3030
04.02.2006, 20:48
Hi Lukas,

Du Schreibst:

Habe aber auch schon mit geringeren Zyklen Akkus geschrottet, weil ich nicht aufgepaßt habe.

Auf was hast Du nicht aufgepasst ?Was war der GRUND für das Schrotten der Lipos ??

Gruß Logo3030

Lukas
05.02.2006, 12:57
Hi!

Lipos schrotten geht ganz einfach: Eben die Kapazitätsreserven ausfliegen und den tats. Stromverbrauch unterschätzen, z.B. unter dem Motto: 'ein Loop geht noch, eine Rolle geht auch noch'....
So hab ich dann schnell gelernt, lieber etwas früher runter und den Akku wechseln...entlastet bei 10s die Brieftasche deutlich.

Bye
Lukas