Vollständige Version anzeigen : 2 Ladegeräte an einem 40A - Netzteil;
hallo zusammen,
möchte mir ein SPS-netzteil mit 40A besorgen. kann man daran 2 Lader gleichzeitig betreiben (zB Pulsar2 und Pocketlader) - oder ist das nicht ratsam?
LG michi
Eddi E. aus G.
24.06.2006, 17:23
Geht, solange die Belastung für das Netzteil nicht überschritten wird. Mach' ich an der SPS 9400 auch bei Bedarf (Schulze und Platinenlader).
Grüßle
Eddi
Christian1
24.06.2006, 19:31
Hallo,
bei meinem zwei bis drei Orbit Microladern/Ginzel Spectra II klappt das sehr gut. Nur wenn ich den Schulze 8-936g oder 6-636+ mit dran hänge, dann spinnt der Schulze und bricht jeden Ladevorgang ab bzw. piept ständig.
Insofern hängt der Schulze an einem eigenen Netzteil.
Grüsse
Christian
Geht bei mir auch ohne Probs mit 2 x Microlader Pro + manchmal noch einem Pocketlader dazu!
Solange die 40A nicht überschritten werden kein Problem...
Gruß
Thomas
Hallo zusammen,
auch bei mir (SPS9400 + 2 Microlader) keinerlei Probleme !
Chris Lange
28.06.2006, 11:35
Orbit gibt sogar extra Info darüber das man ihre Lader zusammen an einem Netzteil betreiben kann.
Probleme gibts wenn zum Beispiel der Orbit im Reflex Mod werkelt während ein Schulze parallel versucht einen Lipo zu stopfen.
... was mir noch einfällt:
Bei Ladung von 12 Zellen/5A gibt´s auch an einem 20A Netzteil keinerlei Probleme.
Ich habe mal meinen Watt´s up drangehängt und der bleibt beim Maximalwert deutlich unter 20 A.
M_a_v_e_r_i_c_k
29.06.2006, 09:53
Hallo!
Kann mir jemand sagen, wie man berechnen kann, ob die 40 A des Laders überschritten werden? Möchte zwei Pulsar II an mein 40 A Netzteili (dann) dran hängen.
Stimmt diese Berechnung? (Volt des zu ladenden Akkus/Ausgangsspannung des Netzteils) mal (Ampere mit denen ich lade) = Strom, den das Netzteil bereitstellen muss.
Danke.
Wilfried
29.06.2006, 12:25
Hallo Christoph
Berechnung stimmt ===> solltes aber noch 20% Sicherheit einrechnen !
M_a_v_e_r_i_c_k
29.06.2006, 14:38
Kannst du mir auch die Formel etwas erläutern? Welches Gesetz steckt hier dahinter?
Leistung = Strom * Spannung
Da dein Netzgerät genau so viel leisten muss wie dein Ladegerät verbrät kannst du die Leistung beider Gerät gleichsetzen. Damit bist du dann bei
Strom Netzgerät * Spannung Netzgerät = Strom Ladegerät * Spannung Ladegerät
Um den nötigen Strom des Netzgerätes zu ermitteln dividierst du alles durch die Spannung des Netzgerätes und erhälst damit deine Formel
Strom Netzgerät = Strom Ladegerät * Spannung Ladegerät / Spannung Netzgerät
Ich hoffe das war halbwegs verständlich.
Hallo,
also so einfach kann man das aber auch nicht rechnen - zumindest bei den heutigen Ladegeräten.
1. Du gehst davon aus, dass die kompl. Energie die der Lader aufnimmt auch an den Akku abgegeben wird. Aber das Ladegerät hat keinen Wirkungsgrad von 100 % sonder wandelt ein Teil der aufgenommenen Energie in Wärme um.
2. Die Rechnung stimmt NUR dann, wenn dein Ladegerät eine konstante Stromaufnahme hätte !! Mit der Formel U*I*t bestimmst du aber das Integral und somit die Aufgenommenen Energie - das Ladegerät gibt (bis auf die Verluste) diese Energie auch wieder an den Akku ab, aber man weiss eben nicht zu welchem Zeitpunkt welche Menge.
Mit dieser Formal lässt sich nicht sagen, wie der maximale Stromverbrauch zu einer bestimmten Zeit ist/war sondern nur der Durchschnitt. Die max. Stromaufnahme kann man dadurch NICHT bestimmen.
Die neuen Ladeverfahren laden nicht mit einem konstanten Strom, sonder mit einem gepulsten. Es wird ja ach eine höhrere Spannung als 12 V benötigt, was auch mit einer transformation gemacht wird, die wieder einen gepulsten Strom braucht.
Also genau kann man das nur sagen, wenn man den Stromverbrauch auf die Ladedauer misst.
Gruß, Michi
Sebalexx
29.06.2006, 15:26
Tach,
man kann grob von 80% Wirkungsgrad des Laders ausgehen...
Also Eingang am Lader z.B. 100W = Ausgang ca. 80W.
Passt meistens ungefähr.
Wenn ich beim Orbit 200W am Akku habe, nimmt er so ca. 18A am 13,8V Netzteil.
bis denn
Sebastian
Klar, was ich da geschrieben habe wahr das theoretische (und in der Praxis nicht erreichbare) Optimum ohne Verluste. Rechnet man dann wie schon oben erwähnt 20 Prozent Verlust ab kommt man etwa zu den Werten, von denen man ausgehen kann.
Hallo,
ja, aber wir haben immer noch nicht die momentane Stromaufnahme.
Diese lässt sich so nicht berechnen :(
Michi
Hallo zusammen,
... deshalb nehmt einen Watts Up und hängt den zwischen Netzteil und Ladegerät.
Moin,
wer den Watt's-up noch nicht kennet: ::)
http://www.elektromodellflug.de/technikausw.htm
MeisterEIT
30.06.2006, 08:28
Hallo,
ja, aber wir haben immer noch nicht die momentane Stromaufnahme.
Diese lässt sich so nicht berechnen :(
Michi
die SPS9400 haben doch eine ampereanzeige ;)
grüße
Sebalexx
30.06.2006, 16:58
Tach,
unabhängig von der ganzen Diskussion, wird man mit dem Pulsar2 und dem Pocketlader nie an die 40A kommen... ;)
Ausserdem sollten die im Netzteil vorhandenen Kondensatoren die ganz kleinen Spitzen der Ladegeräte Regler ausreichend glätten.
Ich hatte auch schon mal Probleme, wenn ich den Orbit Pro und meinen alten Simprop NC-Manager II+ zusammen am Netzgerät hatte - der NC-Manager hat ein sehr schnell gepulstes Ladeverfahren an den kleinen Ausgängen und eben dieses hat das Schaltnetzteil, wenn der Orbit parallel ordentlich Strom gezogen hat, aus dem Tritt gebracht.
bis denn
Sebastian
ja, aber wir haben immer noch nicht die momentane Stromaufnahme.
Diese lässt sich so nicht berechnen :(
Aber mein SPS-9400 kann den Strom anzeigen. Und ich kann dir sagen wenn ich die 20 Prozent einberechne bin ich immer auf der sicheren Seite. Ob sich das jetzt wirklich präzise berechnen lässt ist total peng, es reicht auf jeden Fall aus.
M_a_v_e_r_i_c_k
02.07.2006, 16:17
Banale Frage: Das SPS 9400 hat ja nur zwei Ausgänge. Wenn ich meine zwei Pulsar dranhängen will, geht es überhaupt?
Hermann Schellenhuber
02.07.2006, 18:06
Servus Christoph,
du mußt beide Lader parallel an das Netzgerät anschließen (beide Plus der Pulsar an Plus des Netzgerätes anschließen; beide Minus der Pulsar an Minus des Netzgerätes anschließen). Mach dir dazu irgend eine Form von Verteiler, damit du je zwei Polzangen an eine Buchse des Netzgerätes anschließen kannst. Achte aber unbedingt auf Kurzschlußsicherheit!
Schöne Grüße,
Hermann
Ich habe mir zwei Adapter gebaut, jeweils bestehend aus 10 cm zweiadrigem Lautsprecherkabel, einem 4mm-Goldkontaktstecker und zwei 4mm-Goldkontaktbuchsen. An einer Seite die zwei Adern zusammen in den Stecker löten, an der anderen Seite an jede Ader eine Buchse dran. Funzt hervorragend.
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