PDA

Vollständige Version anzeigen : Simulator(fliegen) spart Geld ohne Ende und ist sauschwer :o


Heliman
17.11.2006, 22:03
Naja,wie soll ich´s sagen , eigentlich habe ich keine Frage und suche in diesem Thread auch keinen Rat , wollte
nur anmerken wie gut wir es in der heutigen Zeit eigentlich haben mit dem Simulator ....

Wie haben das Helipiloten vor dem Sim gemacht ? Muss ja eine Unmenge an Lehrgeld gekostet haben :o

Ich habe mir mein komplettes Material in den letzten Monaten gekauft und letzte Woche den Simulator (Reflex) aufgespielt und
die Funke angeschlossen.Helifliegen war eigentlich immer ein Kindeswunsch ,jetzt mit 32 Jahren fange ich an und muss
gestehen das es ungelogen doch schwierig ist .Jetzt respektiere ich andere Heliflieger immer mehr -_-

Was mir das Teil in den letzten Tagen abgeschmiert ist ( beim Reflex) ist einfach nicht normal .Ein Glück ist die Winterzeit da , die
werde ich auch ordentlich zum Üben nutzen ....

Ein Glück kann man aus manchen Threads gleiche Einstiegserfahrungen rauslesen ... :unsure:

Hawk
17.11.2006, 22:35
Ne Also Unbedingt viel Lehrgeld hat das nicht gekostet man ist aber bei weiten auch nicht so einfach an die Geschichte herangegangen...

Erstmal nen Trainingsgestel drunter geschraubt (Hulahubreifen) und dann gingen Wochen des Hüpfen Los...
Erste Schäden kamen dann meistens erst mit dem Rundflug da man das Nasenschweben noch nicht konnte und sich verknüppelt hat. Allerdings waren Früher die Modelle auch nicht so Stabil in der Luft wie heute...

Übrigens gibt es immer noch genügend Leute die ohne Sim das Fliegen Lernen.
Am Modell real vor dir siehst du auch eher wenn das Modell in eine Richtung weggeht...

Ist Meine Erfahrung.
Real vor einem ist es eben immer noch was anderes...

Ich Selber habe das Fliegen ohne Sim gelernt und mein erstes Rotorblad habe ich erst zerlegt nachdem ich schon Lange Auch Kunstflug gemacht habe. Zugegeben ist das die Ausnahme aber mit entsprechender Disziplin dürften das einige andere auch schaffen. Den ersten Sim habe ich mal auf ner Ausstellung genutzt und hab da Nasenschweben mit geübt.meinen ersten Sim gekauft habe ich dann eigentlich auch nur mal aus Langer weile...
Wirklich genutzt habe ich die Simulatoren bis heute noch nicht....

kreto
17.11.2006, 22:42
Wie haben das Helipiloten vor dem Sim gemacht ? Muss ja eine Unmenge an Lehrgeld gekostet haben :o



Ganz einfach:

Step by Step !!!

Und das gilt auch für das Fliegen "nach dem Simulator" !
Natürlich kann man mit dem Simulator seine Reflexe trainieren, aber für mich ist der Schritt von dem gelernten am SIM zur Realität auf dem Flugplatz auch heute noch nicht ganz ohne! Und wenn es dann in der Realität funktioniert kommt oft schnell der Übermut und dann kracht es doch wieder ......
Die Erfahrung habe ich selbst gemacht und auch schon bei dem Einen oder Anderen Vereinskollegen beobachtet. Somit kostet der Weg zum Modellhelipiloten über das Simulatorfliegen unter Umständen auch einiges an Lehrgeld!

Deshalb gilt mit Sicherheit auch heute noch:

Step by Step !!!

Weiterhin viel Spaß beim Trainieren. ;)

DerMitDenZweiLinkenHänden
17.11.2006, 23:08
Als ich Ende der 70er / Anfang der 80er das Fliegen lernte bestand die Hauptschweirigkeit darin, das Heck ruhig zu halten, da es noch keine Kreisel gab.
Mein erster Hubi war dazu noch drehzahlgesteuert, hatte also Fixpitch und stieg durch Gas--> Erhöhung der Rotordrehzahl. Da kam jedes Mal das volle dDrehmoment durch!
Die dann erhältlichen mechanischen Kreisel (2 drehende Scheiben auf einer Achse) mit eigener Stromversorgung waren eine Errungenschaft - heute würde man nicht mal drüber lachen.
Insgesamt habe ich 2 Jahre gebraucht, um 8er vor mir zu fliegen. Hinzu kam, dass bei jeder minimalen Heckrotorbodenberührung 2 Kegelräder im Inneren des Hubi ihre Zähne verloren, was 2-3 Stunden werken bedeutete und das Äquivalent von heutigen ca. 45,- EUR allein für die Zahnräder.
Um das ganze Ding in den Griff zu bekommen, konnte man um einen halben Monatsgehalt ein Trainingsgestell kaufen, das ich mir mangels Kohle selbst nachbildete:
Ein Erdspieß mit einem horizontalen Autoradlager trug eine Konstruktion, wie man es von IKEA-Schreibtischlampen kennt. Im wesentlichen 2x 1,5m Arme, die sich im Kreis bewegen konnten. Daran war der Hubi aufgehängt und konnte "frei" im 6m Kreis bewegt werden (abgesehen von der Masseträgheit des Gestells).
Ich war der erste und einzige Hubi-Pilot im Klub, das Wort INTERNET konnte man nicht mal buchstabieren. Die Wissensquellen waren BÜCHER (das sind die Dinger aus Papier ;) ), die so rar waren Eisbären am Äquator.
"Schöne alte Zeit"?
Bäääh!
Heute macht es Spaß den Hubi aufzutanken, Starter dran und feddisch.

Kurt

Heliman
18.11.2006, 13:16
Ganz einfach:


Deshalb gilt mit Sicherheit auch heute noch:

Step by Step !!!

Weiterhin viel Spaß beim Trainieren. ;)


Danke , werde es beherzigen , auch wenn das Üben manchmal etwas frustriert :unsure:

Heliman
18.11.2006, 13:22
Ich war der erste und einzige Hubi-Pilot im Klub, das Wort INTERNET konnte man nicht mal buchstabieren. Die Wissensquellen waren BÜCHER (das sind die Dinger aus Papier ;) ), die so rar waren Eisbären am Äquator.
"Schöne alte Zeit"?
Bäääh!

Kurt


Stimmt , ganz klar , hatte ich vergessen mit aufzulisten . Es gibt zwar jede Menge Modellbaushops mit bestimmt guten Verkäufern die
auch jede Menge Modellbauerfahrungen haben , aber nicht alle kennen sich mit Hubis aus (weil sie vielleicht Flächenfliegen ,oder Jetboote
bewegen). Mit anderen Worten , man muss sich sein Wissen irgendwo herbeiziehen,klar geht es mit Büchern ,aber ein Glück gibt es das Internet.
Die virtuelle Plattform hier (besonders diese Forum) ist besser als jedes Buch , denn man kann sich sehr vieles rauslesen , direkt suchen und bei Unverständlichkeit nochmals erfragen . Alleine das Gefühl ist Gold wert ::)

kreto
18.11.2006, 13:34
Eins hatte ich noch vergessen:

Geld spart man auch, wenn man sich als Anfänger einen Verein oder Freund sucht, der über Flugerfahrung verfügt und am besten noch selbst fliegt. Ganz alleine mit SIM, rc-heli und Internet wird es mit Sicherheit auch wieder etwas mehr Lehrgeld kosten ....
Gerade beim Einstellen des Fluggerätes ist ein erfahrener Pilot von Vorteil, ansonsten lernt man das Fliegen seines eigenen total verstellten Hubies. ( und man[n] kennt das ja, wenn man sich erst mal etwas angewöhnt hat ..... )

HelisamV2
18.11.2006, 13:55
Ich habe es mehr oder weniger Reallife gelernt und hatte dementsprechende Abstürze.
7 Insgesamt .
Jetzt fliege ich schon seit guten 2 Jahre und fliege ca. 1-2mal im Monat.
Dementsprechen weit bin ich jetzt auch.Sicherer Rundflug---zu mehr hats leider nicht gereicht.
Aber der Hauptgrund warum ich immer die Abstürze hatte war der Übermut.
Irgendwann will man weiterkommen und waagt dann zuviel.
Von Landehilfen habe ich nichts gehalten,,,,habe es ohne Hullahubreifen gelernt.
Aber ich muß sagen das ich die Crashs die ich hatte nicht missen möchte so blöd wie es sich anhört.
Denn da habe ich wirklich viel daraus gelernt.

Prototype
20.11.2006, 21:49
Hallo

Letzten Freitag ist Reflex geliefert worden, nun wird fleissig geübt.
Real bin ich gerade mal fünf mal mit meinem TRex450 "geschwebt" mehr habe ich mich noch nicht
gewagt. Der Anfang mit Reflex war schwer, aber nun nach nur drei Stunden üben fliege ich leichten
Akro, mit Loops Rollen, und Steilkurven usw. Kollege von mir der ebenfalls Helibeginner ist und mir dabei
zuschaute meinte, das sieht ja toll aus aber ich fliege den Heli wie ein Flächenflugzeug. Dass ich
solche steilen Kurven in Bodennähe machen kann sei nicht normal, der müsse mir abkippen. Da hat
er vielleicht recht, bin viel Flächenmodelle geflogen und so behandle ich den Heli auch. Üben tu ich
mit dem "Joker CX" In den Kurven leg ich ihn in Messerschmit Lage, gebe Vollpitch und mit Nick und
Roll kontrollier ich die Höhe bzw. den Kurvenradius, dabei schmiert der Heli nicht ab. Ist das Flugverhalten
einigermassen realistisch?

Gibt es eine Möglichkeit Videos aus dem Reflex zu machen, im wmv,avi... Format so dass diese auch ohne
Reflex abgespielt werden können?

Greez
Proto