Vollständige Version anzeigen : Neue, genauere Methode des Spurlaufs!
Hallo Forum!
Wenn ich sage ich hab ne neue Methode für den Spurlauf gefunden, ist das eigentlich Glatt gelogen, denn in Wirklichkeit gibt es die folgende Methode in der manntragenden Helifliegerei schon lange.
Wenn ich euch also langweile dann tuts mir leid, aber für den einen oder anderen ist diese Methode vieleicht neu und brauchbar.
Bis Mitte der 80er Jahre wurden an der guten alten Huey Spurlaufeinstellungen mittels eines großen Stückes Stoff gemacht, welches in einem entsprechendem Halterahmen eingespannt einfach seitlich an den drehenden Rotor gehalten wurde. Die vorher farblich markierten Blätter markierten ihre Spur nun auf dem Gewebe. so wußte man genau, welches Blatt zu hoch oder zu tief spurt. (Toleranz war übrigens ca Daumenbreite also 2-3cm bei einem Rotorkreis von über 12 metern!!!)
Bei meinem Modellheli habe ich den Spurlauf bislang nur durch einsehen der Rotorebene und anschließendem probieren eingestellt.
hält man nun aber ein Stück Styropor oder Styrodur (gut wären auch die guten alten Hamburgerverpackungen, oder das zeug, in dem unser Hackfleich verpackt ist) seitlich in den Rotor und markiert man vorher ein Blatt mit einem Edding, so ergibt sich ein Spurlaufbild wie unten rechts zu sehen ist. Das ist mein Moskito mit 550er ACT Blättern, die einen sehr spitzen Randbogen haben, Blatt \"schwarz\" spurt also etwa 5-7mm zu hoch.
Unten rechts ist mein Tsurugi mit 680er F&G Blättern zu sehen, leider haben die Blätter einen stümpfen Randbogen, trotzdem erkennt man deutlich, das die Spur etwa 1cm daneben liegt.
Der Moski flog bis dahin übrigens subjektiv gut, es waren keine Vibrationen zu sehen und der Spurlauf sah Perfekt aus. Meine Vibrationsprobleme am Tsurugi liegen nun also kaum am Spurlauf. So muss ich den Fehler woanders suchen.
[img src=\"http://www.fobbel.de/moskito/pics/spurlauf.jpg\" border=0]
Ich hoffe, ich konnte euch damit etwas helfen. Anbei sei noch erwähnt, das man am besten ein langes stück Styrodur oder änlich verwenden sollte. Dieses stellt man dann neben den rotor und \"kippt\" es sozusagen hinein, sodaß ein fester Abstand zum Boden gewärleistet ist und man nicht \"verwackelt\".
ANFÄNGER ACHTUNG: Ihr nähert euch dabei dem Rotor so nahe, das es für eure Hände und auch euer Leben gefährlich werden könnte!!! Lieber ein passendes Gestell gebastelt, was den nötigen Sicherheitsabstand schafft. außerdem einen 2. Mann am Sender, der im Notfall abschalten kann!!
Gruß Fabian
Moskito homepage leider noch sehr im Bau, aber ich arbeite dran: www.fobbel.de/moskito
Hallo Fabian,
interessante Methode, wenn aber auch nicht ganz ungefährlich,
wie Du ja schon erwähnt hast.
Ich habe meinen Spurlauf am Flugplatz übrigens seit über 2 Jahren nicht mehr eingestellen müssen. Das Geheimnis liegt in einer
sehr sorgfältigen Einstellung zuhause. Dazu nehme ich mir viel Zeit und messe die Blätter wechselweise mehrfach bei verschiedenen Pitchwerten.
Wenn das Blattprofil gut gefertigt ist, wie bei modernen Blättern, so passt es dann auch im Flug.
viele Grüße
Kurt
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www.flyheli.de
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Bernd Ruof
16.05.2002, 14:10
Hi Jungs,
ich habe fast geglaubt ich lese nicht richtig! Ich finde es nicht gerade gut wenn hier solch waghalsige Tips abgegeben werden! Ich denke Anfänger (und nicht nur die) haben sicherlich echte Probleme einen Heli so ruhig zu schweben damit ein anderer ein Stück Styropor radial an die Blattspitzen halten kann! Eine kleine Windböe, ein Wackler der RC-Anlage oder eine sonstige Störung kann hier unvorhergesehene Schäden und Verletzungen hervorrufen! Ich kann von so einer Methode nur abraten!!! Wenn da etwas passiert dann schadet es sicher dem ruf unseres Hobbys und damit uns allen! Es reicht für unseren Zweck sicher mehr als genug aus, aus sicherem Abstand, die Blattspur duch seitliches einpeilen in den Rotorkreis \"scharfzustellen\".
Gruß Bernd
Wie sieht es denn mit folgender Möglichkeit aus?:
Styropor-Stab neben den Heli stellen und das markierte Rotorblatt per Hand gegen den Styropor-Stab drehen und einen Abdruck erzeugen. Dann den Rotorkopf um 180° weiterdrehen und überprüfen, ob das 2. Rotorblatt auf gleicher Höhe ist wie der Abdruck auf dem Syropor...
Würde das funktionieren ? weniger gefährlich-aber genau??
Zappa
Stephan Schrade
16.05.2002, 15:55
Hi folks,
nochmals, den Spurlauf kann man eigentlich nur im Schwebezustand
bei laufenden Rotorblättern einstellen.
Die optische Methode ist dabei völlig ausreichend.
Wenn man die Blätter nicht unterscheiden kann, einfach ein Blatt verstellen. Wenns schlimmer wird, war es die falsche Richtung.
Dabei auch auf das Heck achten. Wenn es vibriert (auf und ab), obwohl der Spurlauf optisch stimmt, hilft es oft den Spurlauf noch zu ändern.
Auf _keinen_ Fall die oben beschriebene Methode verwendet, die Blattspitze hat immerhin über 300 Sachen drauf.
Ciao Stephan
Dieter F. Heinlin
16.05.2002, 22:52
Hallo Fobbel,
Hallo Modellhelisten,
auch wenn das von dir beschriebene \"Verfahren\" bei den Großen angewendet wird, ich bin mir zu 100 % sicher, dass es zu gefährlich ist, und es sollte m.E. keine Anwendung finden!
\"Wir sollten unter allen Umständen die Sicherheit vorgehen lassen, denn wenn durch solche Aktionen jemand verletzt wird ist es ein Mensch zu viel!!!\"
-> Ich markiere einen Blatthalter farblich, und dann wird das Gestänge an dieser Seite 1-2 Umdrehungen verändert, wird der Spurlauf schlechter in die andere Richtung drehen, wird er besser weiter in diese Richtung drehen..solange bis man sich klar ist, den besten Spurlauf gefunden zu haben.
Mit Holm- Rippen- und Heckrotorbruch
http://heinlin.bei.t-online.de
Dieter
Hallo Jungs,
ich glaube, ihr seit mal wieder dabei, das Rad zum xxxxxx-ten Male neu zu erfinden, und das auf ausgesprochen gefährliche Weise.
Das seitliche Peilen beim Schweben reicht vollkommen. Wenn trotzdem noch Vibrationen da sind, einfach mal an einem Blatt eine Umdrehung ändern und neu prüfen.
Gruß Meinrad
Helibaron
02.11.2007, 11:11
Ich hab auch mal was interessantes gelesen weiß aber nicht ob ihr das schon wisst.
Einfach den Heli auf den Tisch oder Boden drehen lassen, und mit einem Filzstift oder einem wasserlöslichem stift der weich ist LANGSAM an die drehenden Blätter herrantasten. und das bei verschiedenen Drehzahlen und bei verschiedenem Pitch.
Die blätter werden natuürlich nicht beschädigt. Das einzige was passieren könnte ist das der stift an der Spitze abbricht und man die Farbe an der Decke hat :-[ und wenn die Markierung auf beiden Blättern zu sehen ist dann misst man einfach die länge des streifens und stellt das so ein, dass beide Streifen gleich lang sind.
M.Hanefa
02.11.2007, 11:22
Mir wird schon bei der Vorstellung flau im Magen mich der drehenden Rotorebene zu nähern, geschweige denn noch mit einem Stift.
Es gab im Netz (imho vor 4-5 Jahren) mal ein Video eines einschlagenden 90`Heliblattes in die A-Säule eine PKW's.
Aber manchen fehlt einfach ein gewisser instinkt Gefahren zu erkennen.
...autsch
Hallo,
cool ein 5 1/2 jahre alten thread ausgegraben. :autsch:
aber so würde ich das auf keinen fall machen mit dem spurlauf.
Gruß
Uli
Letzter Besuch: 09. August 2007, 11:59:14
Wenigstens hat er's überlebt :lol:
Völliger Blödsinn, an einem Modellheli im Bodeneffekt den Spurlauf messen zu wollen. Ich brauch dafür nichtmal eine
farbliche Markierung der Blätter, viel zu aufwändig mit dem Kleben und eine Unwucht kann's auch erzeugen.
Besser ist, man merkt sich aufgrund der Position des Schraubenkopfs am Rotorkopfzentralstück an welchem Blatt man eine Einstellung geändert hat. Dann schwebt man, passt's nicht, wird (immer am gleichen Blatt) eine Änderung vorgenommen.
Wird es schlimmer, weiss man, daß man in die falsche Richtung korrigiert hat. Je nachdem, wie viel es schlimmer geworden ist, weiss man auch, wie weit man jetzt in die andere Richtung korrigieren muss. Ich brauch i.d.R. max. 3 Versuche und der Spurlauf passt perfekt - und habe keine merktwürdigen Markierungen auf den Blättern.
Hallo Leute ,
nicht umsonst gibt es heute bei der Bundeswehr andere Systeme... :nono:
Alleine bei uns in der Firma gibt es zwei Mitarbeiter die dank der Stoff-Stangen Methode von den Huey´s mehr oder weniger unsanft mehrere Meter durch die Luft befördert wurden... :unsure:
Sebastian
02.11.2007, 11:59
Moin!
Ich denke folgendes dazu:
Kann man denn überhaupt ein vernünftiges ergebnis erzielen wenn sich der heli am Boden befindet?
Bitte korrigiert mich,aber ist es nicht so dass sich die ganze geschichte beim Schweben/fliegen ganz
anders darstellt? Ich meine, was am Boden gut läuft muss noch lange nicht in der Luft gut sein,
siehe tipps peilen beim Schweben,denn der Spurlauf soll ja schließlich UNTER LAST stimmen.
Ich kann mir vorstellen dass viele daher einen großen Fehler machen und Vibrationen nicht weg bekommen,
da die Blätter ohne Anstellwinkel am Boden einen guten Spurlauf haben.
Beim Fliegen kommt ja zur Fliehkraft noch die Hubkraft von unten dazu,dann kann alles wieder ganz anders aussehen.
Ich stell alles mit meinen Lehren ein,auf die Blätter gespannt,ausgerichtet(genauestens!) beim schweben nochmal drüberpeilen und fertig.Hat immer gepasst.
Hätte auch nie gedacht was eine einzige Umdrehung an der Blatthalterpfanne ausmacht.
Mit meinem nun perfekten Spurlauf hab ich übrigens auch keine Bodenresonanzen mehr am E-Raptor.
Gruß Sebastian
M.Hanefa
02.11.2007, 12:10
Im Schlüter Buch stand meines Wissens nach etwas von einer farblichen Markierung der Rotoblattspitzen. Ich glaube mich auch daran zu erinnern, das es eine Zeichnung dazu gabe. Wenn das denn so funktioniert (klingt plausibel) wäre es sicher die einfachst und eleganteste Methode. Probieren oder testen konnte ich es damals nicht.
Der Ergo 50 lief von Haus aus sauber.
fdietsch
02.11.2007, 12:14
Ne ne ne Ideen gibt es :autsch:
Laufenlassen vor sich schweben und Gucke !
ein Blatthalter hat ein x drauf und das dazugehörige Blatt auch .
An dem Blatthalter wird der Spurlauf verstellt. Und nur an dem Blatt.
Dann Testflug wenn nötig nochmal korrigiern.
Aber Jetzt habe ich immer das Problem :
??? :unsure: Hab ich vorhin raus oder rein gedreht ??? :unsure: ?? :unsure:
Wenn ich mir das nur merken könnte :autsch:
helimaxvsraptor
02.11.2007, 12:52
also ich mache die markierung mit weissleim einen punkt auf einen blatthalter und einen aufs dazugehörige rotorblatt.
damit weiss ich wo ich schraube beim spurlaufeinstellen (beim schweben.) :lol:
desweiteren hatt es den vorteil wenn die blätter mal abgeschraubt werden kommen sie wieder an ihren alten platz.
gruss patrik
wollte gestern mal holzis aufem raptor 30 testen....
spurlauf so 5cm nicht gepasst hab ich so in rundflug geschickt.
fliegen tuts nur die leistung hatt nicht gefallen. :lol:
heut teste ich mal wieder mit X-pert latten weil hab gester abend nen 50er tt verbaut... :unsure:
PS ich darf das ich geniesse narrenfreiheit.
Im Schlüter Buch stand meines Wissens nach etwas von einer farblichen Markierung der Rotoblattspitzen.
Ja das ist richtig. Aber die Makierungen waren Mittels Klebeband Angekelbt damit man dann sehen konnte welches Blatt wo läuft und dann koregieren.
Es geht aber auch ohne die Makierungen. Einach dsa blatt was verstellt wird an blatthaölter mit einen Stift makieren, verstellen, wird es Schlimmer war es genau die Falsche richtung. so enfach ist das.
Gruß
Uli
Hughes 500
02.11.2007, 15:11
Hallo,
nee Stoffmethode kann ich auch noch anbieten.
Heli auf 2000 Umdr. am Kopf bringen. T - shirt ( weiss) mit den Händen am unteren Rand spannen.
Mit dem so vorbereiteten Shirt sich langsam ( aber mutig) dem Rand der Rotorkreisebene nähern.
Bei zwei Einschnitten Spurlauf korrigieren.
Den Vorgang so lange wiederholen, bis nur noch ein Einschnitt zu sehen ist.
Gr.Udo
JMalberg
02.11.2007, 15:41
Stoffmethode, das ist doch für Weicheier:
Wampe anfuttern (mit viel Alkohol auf dem Vereinsplatz und immer lecker gegrillten Steaks)
Wampe an den Rotor halten
- zwei Einschnitte ==> Spurlauf anpassen
- ein Einschnitt ===> Alles klar! noch ein Bier drauf. :unsure: :unsure:
Oder die Hardcore Variante,
die Haare richtig schön lang wachsen lassen....
dann alles mit Gel hochkämmen und langsam der rotorebene nähern... :lol:
...O.K.
Spaß beiseite!
GRuß Henning
Sebalexx
02.11.2007, 16:05
Tach,
am besten die Arschbacken frei machen und seitlich in Richtung Rotor führen, wenn die Blätter sauber durch die Kimme laufen und keine Schmerzen mehr entstehen, passt der Spurlauf.
Oder an einem Rotorblatt eine Rasierklinge befestigen, am anderen ein Stück draht, dann mit dem Bein langsam Seitlich der Rotorebene nähern, so sieht man an der Form der Hauteinschnitte im Bein deutlich, welches Blatt oben und welches unten läuft!
bis denn
Sebastian
Hallo Leute,
coole Lösungen...
aber wie soll ich denn den Spurlauf der Heckrotorblätter einstellen?
Von oben draufsetzten geht ja nicht , da tue ich mir ja am Hauptrotor weh? :-[
Einfach mit der Hand von UNTEN dranfassen! Das kann sogar der Pilot selber machen, denn wer wird denn schon so feige sein, ununterbrochen beide Hände an den Knüppeln zu haben? :unsure: :unsure:
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