Vollständige Version anzeigen : OS 91 SX
Hallo Zusammen!
Habe bei meinem SX folgendes Problem: Er läuft im Normalflug gut, er läuft auch im Rückenflug gut. Beim Umdrehen vom Rücken in die Mormalfluglage über die Nickfunktion stottert er aber jedesmal. Ich habe versucht, die Leerlaufeinstellung zu korrigieren, ebenso die Vollgaseinstellung. Es wurde zwar etwas besser, weg kriege ich das Problem aber nicht.
Motor: OS 91 SX
Auspuff: Hatori 980
Kerze: Enya 4
Sprit: Cool Power 12,5%
Mit Zusatztank und Sinterpendel im Haupttank.
Der Motor hat jetzt ca. 10 Liter Sprit durch und scheint mir noch nicht fertig eingelaufen (er könnte meiner Meinung etwas mehr Kraft haben - habe aber leider keinen Vergleich hier).
Wer weiß Rat?
[img src=icon_smile_question.gif border=0 align=middle]
VG
WiWo
Hallo Wiwo,
mach mal einen Versuch und schliesse den Haupttank
direkt am Motor an, also ohne Zusatztank.
Eigentlich sollte es nichts bringen aber,
ich hatte mal einen Ergo-50, der ein ähnliches Problem
hatte, das nur mit Zusatztank auftrat. Ich habe aber keine
Erklärung gefunden warum das so war.
Grüße
Kurt
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www.flyheli.de
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Christian Rose
23.05.2002, 12:31
Wenn Du den Motor jetzt nach 10 Tanks schon 3D mäßig belastet wirst Du bald eine MOtorleiche haben. Der 91er muß mindestens 10 Liter lang im Schwebeflug einlaufen.
mfg
Christian
@ Christian!
Ich habe nicht 10 Tanks, sondern 10 Liter geschrieben. Ich muß aber zugeben, dass ich nicht 10 Liter lang geschwebt, sondern auch rumgeflogen bin. Habe dabei immer auf die Temperatur des Motors geachtet, der war dabei immer eher auf der kühlen Seite. Hoffe, bin nicht zu früh geflogen.
Vielleicht kannst Du mir aber etwas zu meinem Problem schreiben?
VG
WiWo
@ Kurt!
Danke für den Tip, werde mal probieren.
VG
WiWo
Christian Rose
23.05.2002, 17:44
Hi,
die Verwechslung von \"Tank\" und \"Liter\" tut mir leid, aber 10l ist noch etwas wenig - wenn Du zwischendurch schon rumgeflogen bist und den Motr dabei zu stark belastet hast. Allerdings haben mir mehrere Top-Piloten (die den Motor damals auch schon in Betrieb hatten) von Anfang an (Juli/August 2001) gesagt das der OS SX-91 (auch der FX-91) mind 15 LITER brauchen bis er voll eingelaufen ist und während der Einlaufphase nicht mit 3D / F3C Fahrtfiguren belastet werden sollte. Mir sind aus meinem Bekanntenkreis einige Fälle bekannt bei denen der Motor nach 5-6 Liter auf Richtung mager und Vollpower eingestellt wurde => das Resultat waren Motorleichen (keine Kompression mehr, schlecht einstellbar) => Ursache ÜBerhitzung obwohl ein Pilot sagte, das die Temperatur nach jedem Flug kontrolliert wurde und im Normalbereich lag.
@WiWo:
Zu deinem Problem: Hat dein Motor noch Kompression ist bei Abnahme des Zylinderkopfes ein Anzeichen für Überhitzung usw. zu sehen?? Falls nein: Ich würde mal eine Enya 5-6 probieren und zusätzlich Mal einen Mischer Nick/Gas programmieren.
mfg
Christian
Hallo Christian!
Hatte erst vorgestern den Zylinderkopf abgeschraubt. Von Überhitzung nichts zu sehen, der Motor sieht sogar wie neu aus. Kompression auch noch sehr gut. Möglicherweise ist er wirklich noch nicht fertig eingelaufen. Bin heute auf jeden Fall wieder extrem fett und ganz vorsichtig rumgeflogen, eigentlich mehr geschwebt. Werde mir also noch Zeit lassen.
Das eigentliche Problem, das ich beim Zurückdrehen in die Normalfluglage hatte, hörte sich so an, als würde der Motor in dem Moment, als der Tank senkrecht über dem Motor stand, stark überfetten.
Beschwören kann ich das aber natürlich nicht. Wie gesagt, über Roll war das Phänomen nicht gegeben. Werde aber mal (3D jetzt erst mal später) die Gasbeimischung erhöhen. Habe mittlerweile den Tip bekommen, die letzte Prallplatte des Hatori-Topfes von hinten durch die Auslaßöffnung anzubohren, um den Druck, den der Topf fabriziert, zu verringern. Das wollte ich aber vorerst nicht machen, denn wenn das Loch erst mal drin ist...
Werde auch die ENYA 6 mal probieren. Was haltet Ihr übrigens von dem Gerücht, dass der OS 91 mit der OS 4-Taktkerze gut laufen soll?
So long also - vielleicht wird`s ja doch noch was.[img src=icon_smile.gif border=0 align=middle]
WiWo
Hallo Wiwo!
Ich verstreue keine Gerüchte!
Probier die OS-F einfach mal selber aus, dann wirst sehen wie sie läuft.
Grüsse
Dieter
>> Wenn Du den Motor jetzt nach 10 Tanks schon 3D mäßig belastet >>wirst Du bald eine MOtorleiche haben. Der 91er muß mindestens 10 >> Liter lang im Schwebeflug einlaufen.
Das ist wirklich Quatsch - OS Motoren sind schon, ja ich möchte schon
sagen seit Jahrzehnten, so genau gefertigt, daß sie fast überhaupt keine Einlaufzeit mehr benötigen. Die Motoren im Leerlauf blubbern lassen oder im Schwebeflug, wo bekanntermaßen die höchste Temperaturbelastung herrscht, ist nicht nur meiner Meinung nach
unnötig. Den Motor schön an der \"fetten Kante\" betreiben, auch nach den ersten paar Stunden, mehr brauchts nicht - wäre ja auch langweilig Stundenlang nur zu schweben [img src=icon_smile_approve.gif border=0 align=middle]
Till
Hallo Till,
mag ja sein, daß OS eine sehr gute Qualität hat, aber einlaufen müssen sie wohl trotzdem.
Wie geht denn dein OS91SX ?
Welche Erfahrungen hast Du damit gemacht?
Meiner ist jedenfalls nach fast 15 Litern immmer noch nicht frei
und es gibt sehr viele Piloten, die dies bestätigen.
Grüsse
Dieter
@Hdidi!
Das \"Gerücht\" über die F-Kerze habe ich von einem österr. Kollegen. Habe mittlerweile solche Kerzen bestellt und werde sie auch selbst versuchen, sobald ich sie in Händen habe. Welche Erfahrung hast Du damit?[img src=icon_smile_question.gif border=0 align=middle]
WiWo
Christian Rose
24.05.2002, 09:29
Hallo Till,
also Quatsch erzähle ich keinen. Ich gebe nur meine eigenen Erfahrungen wieder und alle meine SX-91 habe ich ca. 15 l lang nur geschwebt und bin nach 10 l zwischendurch mit etwa 1500upm leichten Rundflug geflogen. Kunstflugfiguren (Drehzahl 1990upm) aber erst nach 15 l und selbst da merkte man erst nach einigen weiteren Flügen wie der Motor die Höchstleistung Schritt für Schritt erreichte.
@WiWo: Das mit dem Aufbohren des Hatori hab ich auch schon gehört, aber probier lieber mal den Zimmermann Dämpfer, da brauchst Du nix aufbohren.
mfg
Christian
Hallo Wiwo,
Dein österr. Kollege, den ich auch sehr gut kenne hat schon recht damit. Er läuft wirklich samtweich damit, allerdings mit fetterer Einstellung. Bin das ganze kalte Frühjahr durch damit geflogen, geht echt super für meinen Flugstil mit leichtem Kunstflug.
Ob er dann für 3D genug Leistung hat, da er ja fetter läuft, weiß ich nicht. Wenn Du ihn genauso mager betreibst wie mit der Enya 4 oder 5
( die habe ich jetzt drin ) dann wird er recht heiß.
Aber probier es am besten wirklich selber aus, was man selber probiert hat, daß weiß man auch!
Tut ihm aber sehr gut, da meiner nach 15Litern immer noch im Bereich der Fenster leicht klemmt, der 91SX braucht einfach sehr lange, bis er frei ist. Bei meinem 61SX war es übrigends so, daß er bei guten 20 Litern erst richtig das rennen begann.
Kopf hoch!
Grüsse
Dieter
Uli Haslinde
24.05.2002, 11:12
Das unsere Motoren recht lange Einlaufzeiten benötigen liegt am synthetischen Öl. Mit Rizinus ist die Angelegenheit nach ein paar Tanks erledigt. Idealerweise sollte man ein Einlauföl oder eben Rizinus verwenden.
Übrigens ist es der Kolbenring, der sich während der Einlaufzeit an die Buchse anpassen muß. Dazu bedarf es abwechselnde Phasen von Belastung und Entlastung. Also so etwas wie zwei Minuten Rundflug und eine Minute Leerlauf im Wechsel.
Eine rigide Belastung wie Schwebeflug halte ich für weniger geeignet. Mit etwas Pech überhitzt dabei der Kolbenring oder er passt sich einfach nicht an.
Gruß Uli Haslinde
Hallo Uli,
zum Thema Rizinus lies mal dies hier:
http://www.geocities.com/rufusmi_za/castor.htm
eigentlich sollte Rizinus genau den gegenteiligen Effekt haben: noch weniger Abrieb.
Gruß
Jörg
Hallo Zusammen,
wieder das leidige Thema Einlaufen.
Uli hat auf jeden Fall recht mit der wechselnden Belastung beim Einlaufen.
Reines Schweben ist nicht gut, da der Motor immer in der selben Drehzahl mit derselben Last läuft. Ein Motor muß in jedem Bereich in dem er später betrieben wird auch einlaufen.
Während der Einlaufphase sollte ein Motor in allen Drehzahlen in denen er später betrieben wird laufen. Dabei sollte die Last langsam gesteigert werden. Also mal eine Rolle oder einen Looping nach der Hälfte der Einlaufphase sind kein Problem. Danach wieder abkühlen lassen.
Das größte mögliche Problem während der Einlaufphase ist eine Überhitzung von Kolben und Laufbuchse, die zu Fressern führen kann, da die Wärme über den noch nicht eingelaufenen Ring aufgrund der kleineren Oberfläche nicht vernünftig an die Laufbuchse abgegeben werden kann.
Wie lange ein Motor einlaufen muß hängt natürlich in erster Linie von der Qualität bzw. der Oberflächengüte der Fertigung ab.
War aber eigentlich nicht Thema des Threads [:-I]
Gruß Axel
Klar muß der Motor ein bißchen einlaufen - bei mir macht er das bei 1300 U/min bis 1600 U/min im Schwebeflug, Rundflug, Kunstflug, Rückenflug - vorausgesetzt er läuft sauber durch und hat eine suffiziente Kühlung und eine fette Einstellung. Ob dabei der Kolbenring schlechter \"einläuft\" - ich glaube nicht. Warum man dazu 15 Liter schweben muß (gääähn), bleibt wohl Christians Geheimnis (Spaaß [img src=icon_smile_tongue.gif border=0 align=middle] )
Grüße
Till
Uli Haslinde
24.05.2002, 21:30
Hallo Jörg,
ich kenne den Beitrag schon. Dort werden bessere Schmiereigenschaften bei Überhitzung bescheinigt, dennoch schmiert es innerhalb der Temperaturtoleranzen der Synthetiköle weniger gut als diese.
Wir haben gerade erst einen FX nach ca. 2 Gallonen nochmals mit Rizinus laufen lassen. Erst dann lief der Motor ein. Erkennbar durch schwarzes Öl, das von Tank zu Tank heller wurde.
Nebebei sei erwähnt, daß anschließend das Filzpendel dicht war, wahrscheinlich durch typischen Verbrennungsrückstände von Rizinus.
Gruß Uli Haslinde
@Hdidi!
Habe heute die F-Kerze bei sehr fetter Gangart probiert. Hat auch ganz gut funktioniert, muss ich sagen. Konnte aber aus Wettergründen nur einen Tank fliegen, kann daher noch nicht wirklich viel dazu sagen. Werde weiterschauen.
Wollte ursprünglich zum Einlaufen übrigens Rhizinussprit verwenden, dies wurde mir aber von einem Händler von wegen der Ölkohlerückstände
ausgeredet (der Mann ist seit ca. 30 Jahren im Geschäft). Glaube aber mittlerweile, dass ich es trotzdem hätte tun sollen. Wenn bloß der Auspuff nachher nicht so entsetzlich ausschauen würde, ich würde es sogar jetzt noch machen.
VG
WiWo
Hallo WiWo !
Ich glaube, daß Motoren nicht nur aus Gründen des Kolbenringes, sondern auch aus Gründen der Metallurgie, Oberflächenbeschaffenheit und Strukturbeschaffenheit der metallischen Oberfläche einlaufen müssen.
Meiner Meinung nach am Besten und raschsten mit Rizinusöl.
Der folgende synth. Sprit wäscht Dir die Ablagerungen nach einigen Tanks ohnehin hinaus.
Meinem FX habe ich 1,5 Laufstunden (mit wechselnder Belastung, am Schluß 1 Tank \"Vollgas\") \"am Brettl\" mit Rizinussprit gegeben.
So lernt man nebenbei die Laufcharakteristik des Motors und die Eigenheiten des Vergasers kennen.
Die Mechanik wir nicht verdreckt und zerbeuttelt.
... und rascher als im Modell ist es auch ...
Wenn du dann den Motor einbaust ist er relativ Vollgasfest und es ist zumindest \"in dieser Ecke\" Ruhe.
... so, jetzt können mich wieder alle \"Schwebeinläufer\" auslachen ...
LG
Bernhard
Edited by - bkramer on 25/05/2002 09:04:18
Hallo Bernhard!
Wenn man die ganzen Statements hier durchliest, muß man eigentlich zu dem Schluß kommen, daß das Einlaufen mit Rhizinus wirklich optimal ist. In diesem Fall scheint mir ein Einlaufen am Prüfstand natürlich perfekt zu sein, um, wie Du schon sagst, die Mechanik zu schonen. Ein Freund von mir handhabt das auch so und ist sehr zufrieden damit. Ehrlich gesagt war ich bisher zu faul dazu, ich werde aber wohl oder übel dazulernen müssen. Ich meine, daß es vielen Piloten so geht wie mir.
Diesen Motor werde ich zwar nicht mehr ausbauen, aber ich glaube, er wird sein Rhizinus trotzdem noch bekommen.
Mich würde noch folgendes interessieren: Ich lese immer wieder über die Eigenschaften der unterschiedlichsten Dämpfersysteme für den 91 SX, kaum jedoch Meinungen über Resorohre zu diesem Motor. Ist ein Resorohr zum 91er nicht empfehlenswert? Ein einziges Mal habe ich von der Verwendung eines 650er Hatori-Rohrs mit einer Abstimmlänge von 43 - 44 cm gehört. Wer weiß dazu Bescheid?
WiWo
Halo WiWo !
Da ich von der Flächenfliegerei komme, ist das Einlaufen \"am Brett´l\"
gängige Übung.
Zum Thema \"zu Faul\", ich bin zu Faul Stunden und Tagelang meine Mechanik und Elektronik mit dem Geschüttle eines einlaufenden Motors zu quälen und die Eigenheiten des Vergasers im Hubi kennenzulernen.
Ich baue den eingelaufenen Motor lieber ein und Fliege.
...giebt bei einem neuen Heli ohnehin sonst noch genug einzustellen...
Zum Thema Reso:
Die gängigen 60er Resos so wie das Hattori 700 vom 91 er FX dürften meiner Meinung nach nicht für den SX geignet sein.
Die 60 er wegen des geringen Volumens und das 700 er nicht , da es meiner Meinung nach für einen anderen Drehzahlbereich (10.000-
12.000 vom Hanno Rotkopf kommend) abgestimmt ist.
Bei TDPP am Webra 91 habe ich bei ca. 2.000 RPM am Kopf den \"dicken\"
Expansionsdämpfer von Zimmermann mit toller Wirkung und recht leise gesehen (bzw gehört).
Soll so sogar mit 0% Nitro gehen (der Webra)....
LG
Bernhard
Hallo Bernhard!
Als ich sagte, ich sei zu faul, habe ich ja angeführt, lernbereit zu sein. Andererseits wird ja hier eine Einlaufzeit von ca. 15 Liter Sprit empfohlen. Die am Brett zu absolvieren, ist auch nicht das wahre. Ein guter Kompromiss ist hier sicherlich notwendig.
Zum Thema Resorohr: Kals Andi (wer kennt ihn nicht) fliegt seine beiden 15er, wie er mir sagte, mit dem 650er Hatori. Das hab`ich am 60er. Ob das ok ist?
Insgesamt muß ich aber sagen, daß hier schon ein gewisser Mangel seitens der Firmen vorherrscht. Es wird zwar der Motor auf den Markt gebracht, aber ein befriedigend Auspuffsystem der Firma OS gibt`s z.B. nicht. Auch detailliertere Aussagen hinsichtlich der Einlaufmodalitäten fände ich angebracht, dann gäbe es nicht so viele verschiedene Meinungen zum Thema.
Schade, dass sich TDPP nicht äußert, er ist da sicher kompetent.
VG also, WiWo[img src=icon_smile.gif border=0 align=middle]
WiWo
Christian Samuelis
25.05.2002, 22:29
Hallo,
also ich habe einen 91 SX mit Hatori 700 (etwa 45 cm Abstimmlänge), Originalvergaser mit Gemischverstellung, 15% Carbulin 0% Nitro und Rossi 4 im Einsatz. Der Motor wurde etwa 2 Liter mit Luftschraube einlaufen lassen und tut seit etwa 70 Litern seinen Dienst in einem Mille. Bis auf ein etwas rau laufendes Kurbelwellenlager vorne und das ewig klemmende Vergaserkücken läuft er bis jetzt prima und ist meiner Meinung nach in der Handhabung ebenso unkompliziert wie jeder normale 10er auch.
Viele Grüße
Christian
Hallo WiWo !
Beim Einlaufen messe ich nie in Spritmenge, da ich den Motor dabei extrem fett laufen lasse.
Die Laufzeit ist mir wichtiger.
Auf 1,5 Std beim FX bin ich auch nur gekommen, meil es bei meinen OS 10er WC 1 Std. war und denen das gut getan hat.
Aber so weit ich mich erinnern kann, waren es ca. 3,5 Liter
Rizinussprit.
LG
Bernhard
Edited by - bkramer on 26/05/2002 00:20:12
Edited by - bkramer on 26/05/2002 00:39:51
Hallo zusammen,
also ich hab noch einen FX-HGL der erste Stunde. Folgende Kombination läuft inzwischen an meinem Genesis perfekt:
- Kopfdrehzahl 1350, 1500, 1600
- Zimmermann Dämpfer+Krümmer, 50mm dick, Abstimmlänge 40,5 cm
- ENYA No. 5
- Vergaser 60L
- Sprit: Power-Glow, 10% Nitro, 14% synth., 2% Rizinus
- Auslass überarbeitet
- 2 zus. Schmiernuten in den Kolben gedreht
- 3D-Zusatztank zwischen dem 500ml Haupttank zwischengeschaltet
- Filzpendel (noch immer das erste)
- Vario Kombi Auslass/Krümmerdichtung zur Wärmeabschottung des Krümmers (Dichtung-Kupfer-Dichtung Kombination).
Die OS-F Kerze lief auch sehr schön, genauso wie der originale 60G (oder wars ein 60H, habs vergessen). Beste Ergebnisse aber mit der Enya-5. Auch ich hab meinen ca. 15-20l einlaufen lassen, jedoch im Hubi und von Anfang an mit dem gleichen Sprit.
Mit der Zimmermann Kombination ist er wirklich sehr leise bei 1500 rpm. Hab nach ca. 30l die 2., anfänglich von mir beigelegte Kopfdichtung wieder rausgenommen. Bis auf den ordentlichen Durst (500ml/15 min. bei 1500 Kopf-rpm) bin ich sehr zufrieden was Leistung und Laufruhe angeht. Bis heute sind ca. 50l verflogen.
Gruss,
Florian
Andreas Schweitzer
27.05.2002, 18:57
Hallo Helifreunde,
ohne jemanden zu nahe treten zu wollen, bin ich doch immer wieder überrascht, mit welcher Überzeugung \"Einlaufrezepte\" verteilt werden.
Dass ein Motor mit Rizinusöl schneller einläuft ist - sorry- in der Praxis nicht merkbar. Wir reden über 10-15 l Sprit. Wenn die Schmiereigenschaft von Rizinus so viel schlechter wäre, wären früher die Motoren nach kürzester Zeit verschlissen gewesen - waren sie aber nicht.
Einen OS, der mit Ringgarnitur irgendwo klemmt (nach Montage der Kupplung wohlgemerkt, denn bei mir hat z.B. das Pleuel stark am hinteren Deckel gestreift, dies war nach Montage der Kupplung weg.), würde ich umtauschen. Die Motoren passen sehr genau und wahrscheinlich würden sie auch ohne Einlaufen einwandfrei laufen. Ein schlechter Motorlauf kommt sicherlich nicht davon, dass der Motor nicht eingelaufen ist. Hierfür könnte als Grund nur extreme Reibung infrage kommen, die aber bei einem neuen OS nicht vorhanden ist.
Was wollt ihr mit Rizinusöl? Seit froh, dass ihr das Zeug nicht mehr braucht. Es hinterläßt wesentlich mehr Rückstände als Synthetiköl und klebt alles zu, incl. Dämpfer. Stimmt, Synthetiköl kann diese Rückstände auflösen. Evtl. schon angesetzte größere Stücke kommen dann schon mal zwischen Laufbuchse und Kolben...
Mit dem normalen Synthetik-Sprit am Anfang etwas im Stand laufen lassen, dann langsam die Drehzahl erhöhen, eher fetter einstellen, aber nicht so, dass er die Mechanik zusammenschlägt, das tut dem Motor eben auch nicht gut. Nach einigen Tankfüllungen die Drehzahl je nach Gewissen des Piloten langsam steigern. Kann sicherlich nichts schaden, den Motor für einige Tage noch nicht ganz ranzunehmen und vor allem nicht sehr heiß werden zu lassen. Dann ist man auf jeden Fall auf der sichereren Seite. Für volle Leistung fühle ich mich persönlich so ab 10 l wohl, aber das ist nur rein subjektiv.
Den Sinn von Einlaufen mit Lastwechseln kann ich nicht sehen. Allenfalls Schonung ist angesagt.
Viel wichtiger ist, beim 91 SX die Zylinderkopfschrauben auf festen Sitz zu überprüfen, die haben sich bei mir gelockert und waren bei einem zweiten neuen Motor bei Überprüfung ebenfalls nicht fest.
Grüße
Andreas
Andreas Schweitzer
27.05.2002, 19:16
PS:
\"Nebebei sei erwähnt, daß anschließend das Filzpendel dicht war, wahrscheinlich durch typischen Verbrennungsrückstände von Rizinus.\"
Hallo Uli,
grammatikalisch elegant erklärst Du jetzt auch noch, dass man mit Deinem Tipp runterfallen kann.
A Fläschle Wein trinken neben dem Schreiben von Beiträgen, ist halt manchmal nicht so günstig ;-)
Grüße
Andreas
Hallo zusammen!
Habe mittlerweile ca. 16 Liter durch und schön langsam kommt der Motor. Die Kraft scheint zu stimmen, nur das \"Hustproblem\" habe ich noch, wenn ich vom Rücken über Nick ausdrehe. Ein Freund von mir (anderes Tanksystem, anderer Auspuff) hat das Husten auch.
Wer hat Erfahrung mit Webra-Vergaser im Zusammenspiel mit dem SX?
VG
WiWo
Hallo zusammen!
Habe jetzt den Ultramix-Vergaser drauf, der Vergaserhals wurde auf 15 mm abgedreht. Und siehe da: Motor läuft seidenweich, kein Überfetten mehr (auch nicht am Rücken), kein "Husten". Freue mich sehr!!! :D
VG also!
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