Vollständige Version anzeigen : Synergy Anlekung
Hallo Synergy-Freunde
hab gerade meinen Synergy zu 90% fertig gestellt. Habt ihr auch so oft zum Hammer greifen müssen? Ist ja wahnsinn, was man da alles für Wellen, Stifte, Sicherungsscheiben und Wellen aufmurksen muss. Aber das ginge ja im Vergleich zu den strengängigen Anlenkungen alles noch. Die Anlekungen z.B. zur Taumelscheibe gehen so streng, dass ich nur mit hohem Kraftaufwand, z.B. per Servogestänge die Taumescheibe verstellen kann. Ist ja irgenwie schon paradox, da ist alles mit Kugellager versehen, aber die Kugelköpfe gehen so streng, dass fast alles blockiert. Seid ihr so einfach fliegen gegangen? Jeden Gabelkopf aber extra mit der Zange nachbearbeiten kann ja auch nicht die Lösung sein (da müsste sich dann eher der Hersteller fragen, ob man das nicht anders lösen kann und gerade dem Benutzer so zur Verfügung stellt).
Es soll mir jetzt aber einfach keiner kommen und sagen, dass sein N9 gerade nach dem Zusammenbau superleichtgängige Anlekungen hatte - unmöglich ausser er hat andere Kugelköpfe verwendet.
Grüsse Tobias
Mensch Leute,
habt ihr die Servos gerade direkt am Rotorkopfmontiert oder fliegt hier niemand N9?
Hallo Tobi,
das mit den streng gehenden Kuglköpfen hatte ich auch nach dem ich von den älteren etwas kleineren Kugeln umstellte auf die Chrom Kugeln.
Ich habs so gelöst, ich habe die Kugelköpfe mit einer kleinen Flachen Zange an einer Kugel solange etwas gequetscht bis diese leicht ohne merklich Spiel sich drehen ließ. Und da musste schon ordentlich Quetschen um das leichter hin zu Kriegen.
Zuerst zu locker und dann zu stramm! Aber jetzt gehts Perfekt!
Es gibt da auch noch den Hypersizer, aber das kostet dann immer wieder etwas an Kohle. :'( Anders nicht!
Pass aber auf dass du nicht von der Kugel rutscht beim drücken sonst is der Kopf gleich hinüber!! :unsure:
LG
WWladi
whistler
14.02.2007, 00:42
Moin moin!
Auch ich hatte / habe dieses Problem. Um sie gangbar zu machen, habe auch ich zur Zange gegriffen, das hilft. Ich habe sie noch recht straff gelassen und warte mal einige Betriebsstunden ab.
Aber auch bei anderen Helis gehen neue Köpfe schwer, ist kein reines Synergy-Phänomen. Neue Köpfe sind nunmal straff, und bei 5,5mm ist nunmal auch mehr Fläche=Reibung...
Du bist nicht allein -_-
Grüße - Detlef
Schröttel
14.02.2007, 04:42
Tag auch,
aus dem Bausatz übriggebliebene Kugel mit Gewindezapfen nehmen, ein paar Kerben reindremeln, in Dremel einspannen, schwergängigen Klipp drauf, ein paar Sekunden drehen lassen, gut is.
haha..., das ist wirklich eine coole Idee mit dem ausgedremeltem Kugelkopf. Janu, jetzt sind eh alle schon montiert und wieder demontieren kann ich die nur noch mit dem Geissfuss. Ich glaub ich versuche so einfach mal ein paar Schweber - der Motor muss ja sowieso noch eingelaufen werden. Die Reibung dieser Kugelköpfe habe ich aber ganz schön unterschätzt.
Grüsse Tobias
Moin Jungs,
ich kanns mir nicht verkneifen… ;)
Habt Ihr schon einmal was von einer Kugelkopfreibahle gehört?
Nichts für ungut. :unsure:
Gruß Henning
Jens Bendler
14.02.2007, 11:27
Hallo,
die Anlenkungen sind wirklich sehr schwergängig. Also ich traue mich nicht damit abzuheben.
Ich habe die Variante mit der Zange probiert. Das funktioniert recht gut. Nun gehen sie immer noch etwas stramm, aber den Rest wird das Einlaufen übernehmen.
Gruß Jens
@Tobi
Moin!
Hatte auch das Problem mit den schwergängigen Anlenkungen. Die Kugelgelenke waren zwar alle schon wie von Schröttel erklärt ausgerieben, aber leider zu wenig. Vor allem war die Heckanlenkung immer noch sehr schwergängig. Dies führte zu einem sehr schlechten Heckverhalten beim Versuch zu schweben. Das Heck scherte bei Gier nach kurzer Verzögerung plötzlich extrem aus. Nach einem harten Absetzer waren dann beide Kufen im A****. Anschließend wurden alle Kugelgelenke nochmal mit einem geschlitzten Kugelkopf in einer Bohrmaschine ausgerieben bis sie "wirklich" leichtgängig waren. Jetzt läuft der Heli im Betrieb einwandfrei....
Ich würde an deiner Stelle "vor" dem Schweben alles leichtgängig machen :mellow:
Grüße
Hubsi
Hi Sportsfreunde
tja, die Dinger gehen ja nicht von ungefähr schwergänging, d.h. ich bring sie vermutlich garnicht mehr ohne Probleme weg. Tja, ich mach mich schon mal auf die übelsten Schüttler beim ersten Schwebeversuch gefasst, hoffe aber dass es nicht allzuviele Flüge dauert, bis die Anlenkung leichtgängiger geht. Vermutlich ist dann auch nach ca. 20min. der Empfängerakku total leer und die Servos sind vor Muskelkater am rauchen.
Es sind aber nicht nur die Kugelkopfverbindungen, sondern z.B. auch die Heckansteuerbrücke. Die Stifte, die man da regelrecht mit übelster Gewaltanwendung "reinverewigen" muss, gehen auch sehr straff. Es kann doch nicht sein, dass man alle Teile out of the bag noch nachbearbeiten muss, hmmm.
Grussi
Tobias
tja, die Dinger gehen ja nicht von ungefähr schwergänging, d.h. ich bring sie vermutlich garnicht mehr ohne Probleme weg.
Na mit Kugelgelenkzange, Spitzzange, Kugelgelenkausdrücker, etc. bringt man sie schon wieder von den Gelenken runter...
Ist zwar eine ziemliche Friemelei, aber wenn man wirklich alle Gelenke nochmal ausreibt, wird das ganze wirklich spürbar leichtgängiger. Ich an deiner Stelle würde mir noch vor dem Fliegen die Mühe machen, als irgend etwas zu riskieren... :unsure: :unsure: :unsure:
Hallo,
na wie ich schon sagte, zuerst haben die Präzisions Fetischisten gejammert das 0.05-0.1mm Spiel viel zu viel is und jetzt kann man (muss man) es selber anpassen wie in "alten Zeiten" beim Helibau schon üblich. *:unsure:
Da gabs doch einiges an Werkzeugen für alle möglichen Hersteller.... ;D
Spaß aus.
Ich würde niemals nur so schweben gehen mit so stark klemmenden Köpfen, wies bei mir war. an der Zangen Methode und an der Reib Methode habe ich nichts zum aussetzen, beides führt zum gewünschten Ziel!
Wer hat schon mal einen MP bei 0° geflogen, und hat da nicht gemerkt dass das Teil auf einmal sehr eckig is an der TS, Grund die Köpfe Schrumpfen bei Temperatur auf und ab :unsure:* Stahl Kunstoff, es geht nich anders!
Außer man hat soviel Spiel wie bei der uhr N9 und dann passt´s ja auch nicht, nur beim Fliegen merste das Spiel nicht nur das zu Stramm is schlimm!!!
LG
WWaldi
Hallöchen zusammen,
Ich selber habe meine N9 am Sylvester eingeflogen. Zuvor hatte ich mit dem Heck zu kaempfen. Was bei mir und beim nen Freund ebenfalls auf deutsch gesagt als "kacke" erwies, waren die Drucklager bei den Heckrotorblatthalter. Das Loch ist eindeutig zu klein geraten so dass ich mit nem Fräser (ca. 35 Euronen) das Loch vergrössern musste. Vor dem machte das Heck schon am Boden kapriolen und ein 1m schweben war im warsten sinne des Wortes 'dangerous'. Ansonsten hab ich erst 3 Flüge hinter mir, weil das Wetter wenn ich frei habe nicht mein bester freund war.
Hier meine Konfig.
3x 9451 auf Taumels.
1x 9254 auf Gas
611er/9256
2s2p 4000Lipo
SGP Reactor
Gruss
kateshi
Werde sehrwahrscheinlich demnächst wenn Lieferbar den Avant Aurora zusammenstellen...:-)))
Hei kateshi
cool, hab bis auf das Gasservo die gleichen RC-Komponenten drin oder besser gesagt, sie kommen in den nächsten Tagen rein. Zeig mir doch bitte mal ein Pic von deinem RC-Vorbau, wie du das gelöst hast. Wie war es bei dir mit der Leichtgängigkeit der Anlenkung? Hat du da auch extra nachbearbeitet?
Oje, da erwartet mich ja brutales.
Grüsse Tobias
whistler
14.02.2007, 15:43
Wenn die Stifte der Heckansteuerbrücke zu stramm reingehen, soll man sie mit 2mm aufbohren.
Der Splint muss locker durchgehen, das ist schliesslich ein Drehgelenk!
Für's Protokoll:
Um damit Fliegen zu gehen, müssen ALLE Anlenkungen sauber laufen und vom jeweiligen Servos locker durchzuziehen sein, ansonsten ist das Wahnsinn!
Ich rechne bei mir auch mit erhöhtem Strombedarf in der ersten Zeit, wenn's dann noch nicht locker geht, werde ich nochmal nacharbeiten. Aber mit zu strammer Anlenkung kann man nicht in die Luft gehen, da bin ich aber absolut WWaldi's Meinung.
Grüße - Detlef
Markus 'nurmalso' Pillmann
14.02.2007, 16:18
Moin,
ich werde auch die Methode mit dem verdremelten Kugelkopf anwenden. Ich hab' zwei Tanks lang den Motor einlaufen lassen und dabei natuerlich auch mal gas gegeben. Man merkt, wenn der Heli leicht wird, wie schwer die Anlenkungen gehen, an Fliegen haette ich nie gedacht. Leichte Korrekturen der Lage bei 0,01mm Luft unter den Kufen und auch kleine Schwenks mit dem Heck sind saugefaehrlich. Man kann das kaum kontrollieren.
Insofern muss man wohl leider die schoenen neuen Kugelpfannen ruinieren. :'(
Aber ich gebe meinen Vorrednern Recht, an fliegen ist im Baukastenzustand nicht zu denken. Da hilft auch kein Einlaufen am Boden. Da hilft nichtmal ein 30 minuetiger "Servotest". Selbst das hab ich probiert, aendert aber ueberhaupt nichts an der Schwergaengigkeit.
So long
Markus
Also Leute,
ich habe jetzt auch einmal zur Kneifzange gegriffen und muss sagen, der Einfluss ist wirklich beträchtlich auch wenn natürlich nocht nicht perfekt. Denn Rest übernehmen dann die Vibrationen während den ersten Flügen ;-).
Grüsse
Tobias
whistler
15.02.2007, 10:59
Habe auch mal das mit dem Dremeln versucht, aber fand ich noch nicht so überzeugend irgendwie. Und nach dem Kneifen setzen sich die Gelenke wieder und sind am nächsten Tag wieder sehr stramm, was bei den gedremelten natürlich nicht das Problem war... Alles noch nicht optimal für mich.
Bei Vario gibts ja Gelenke mit 5,5mm - aber nur auf 3mm - Anschluss, wie ich das sehe.
Kennt jemand eine Quelle für "vernünftige" Kugelköpfe 5,5mm auf 2,5mm?
Nochmal eine Frage zur passenden Zange:
Meine altgediente HT-Kugelkopfzange geht nur bis 4,8mm Kugeldurchmesser, habe jetzt nochmal eine von Robbe mitbestellt, wobei ich noch nicht weiß, ob die passt.
Habt ihr eure Zangen aufgedremelt, oder wie ging das mit 5,5mm?
Ich bekomme im Moment noch jedesmal Zustände, so eine Kugelpfanne wieder runterzuprokeln, ohne richtig passendes Werkzeug ist das an einigen Stellen des Helis aber kein Vergügen!
Wenn die Robbe auch nicht passt, werde ich sie wohl weiter aufmachen müssen...
Grüße - Detlef
Jens Bendler
15.02.2007, 11:07
Hallo Detlef,
ich habe meine Kugelkopfzange aufgedremelt. Ohne geeignete Zange sind Arbeiten an den Gelenken kaum durchführbar.
Mit dem Scheumpfen habe ich auch schon festgestellt. An einem Tag schön gedrückt, alles schön leichtgängig, an mächsten tag wieder fester. Aber der zustand reicht zum Einfliegen.
Gruß Jens
Markus 'nurmalso' Pillmann
15.02.2007, 12:48
ich habe meine Kugelkopfzange aufgedremelt. Ohne geeignete Zange sind Arbeiten an den Gelenken kaum durchführbar.
Dito. Einfacher und guenstiger gehts nicht. :)
Hallo,
hab ich auch so!
LG
WWaldi
Servus,
Dürft ich bitte um ein Foto der besprochenen Aenderungen bitten? Wir schweizer müssen halt immer alles Visuell sehen um es zu kappieren..fg.
Tobi, in den nächsten 2-3 Tagen sollten meine 2 Hauben vom Bill (Arizona Heli) eintreffen,.. ich knipps dann mal ein paar Fotos.
uebrigens,..ich hab nen YS91 mit H937 drinn und zwischen Tank und Auspuff ist nicht sehr viel platz. Was nimmst du fuer ne Platte damit der Tank nicht durchschmilzt?
Gruss
kateshi
Brause-Modellbau
15.02.2007, 19:42
Hallo Kateshi
Ich fliege seit ca. 5 Monaten mit nem RR+Hat 937 und habe immer noch den ersten Tank !
MFG
Michael
Hi kateshi
also bei mir ist gerade in OS91SZ Hyper mit einem Ami Hatori SB18FH (hat scheinbar einwenig einen längeren Flansch als das in Europa erhältliche 938) drin. Ja, cool zeig mal deine Hauben. Hab mir auch eine Sprizen lassen, orange und schwarz, zeig dir dann auch mal Fotos. Leider kann ich aber immer noch nicht in die Luft, da der liebe Ron von ronlund.com es nach mehr als einem Monat immer noch nicht fertig gebracht hat, mir den Kreisel und die Servos komplett zu liefern. Dabei war es doch jetzt bis anhin praktisch an jedem Wochenende schönes Wetter.
Ja, lasst mal Fotos von eurer Kugelkopfzange sehen.
Grüsse Tobias
Franz aus Wien
16.02.2007, 20:40
Hallo Detlef,
wäre eine 3mm Gewindestange nicht eine Alternative? Der halbe mm kann keine Platz- und Gewichtsprobleme schaffen. Teuer sind die Gewindestangen auch nicht, gibt es als Meterware.
Grüße,
Franz
whistler
20.02.2007, 22:22
Sorry for delay, hatte noch ein paar "andere Sorgen" -_-
@Franz: Ja, stimmt und hätte ich auch schon fast gemacht, habe sogar alles an Lager, aber dann hat mich doch abgehalten, dass diese Gewindestangen sofort Rost ansetzen und total schäbig am Heli aussehen.
Ehrlich :-[ Kann ich an dem Teil nicht sehen...
Aber die Gelenke sind jetzt OK bei mir, die Methode mit der angerauten Kugel ist zwar irgendwie brutal, aber es geht dann irgendwann.
Leider war ich am WE verhindert und konnte keinen richtigen Erstflug machen, dafür ist aber die Haube auch noch ganz ;D
Wenn ich jemals kapiert hätte, wie ich hier ohne eigenen Webspace ein Foto reinbekomme - das geht ja anscheinend sehr nett mit Draufklicken zum Vergrößern etc...
Hat jemand einen Link zu einer Anleitung? Dann würde ich natürlich auch meine Zange danebenlegen :wub:
Grüße - Detlef
Franz aus Wien
21.02.2007, 08:27
Hallo Detlef,
Wenn ich jemals kapiert hätte, wie ich hier ohne eigenen Webspace ein Foto reinbekomme - das geht ja anscheinend sehr nett mit Draufklicken zum Vergrößern etc...
.....ganz einfach. Wenn du eine Antwort schreibt, hast du unter der Eingabemaske "+Erweiterte Optionen" (links unten) stehen. Drauf klicken und schon kannst du bis zu zwei Fotos pro Beitrag anhängen. Die Fotos sind in der Vorschau allerdings nicht sichtbar, erst wenn du auf Schreiben klickst.
Grüße,
Franz
So Leute, jetzt sind endlich die restlichen Servos und der Gyro gekommen. Hab alles kurz eingebaut und siehe da, die Servos (S9451) vollbringen eine Monsterleistung. Unter lautstarkem Surren vermögen sie die TS - man vermutet, dass diese sie sogar fast mit Leichtigkeit bewegen. Bei dem Gedanken würde mich doch promt die Stromaufnahme einmal interessieren - mal schauen, vielleicht mess ich das heute noch kurz nach. Könnte mir gut vorstellen, dass dabei das eine oder andere ganze Ampere zu messen ist. Bin auf jedenfall ganz froh, dass der Scott Gray Regulator nicht nur eine adäquate Spannung, sondern auch ein vernünftige Stromzufuhr gewährleistet und nicht der ganze Saft an einem einzigen mikrigen Servokabel in den Empfänger und von dort an die Servos weitergeht.
Grüsse Tobias
Hallo zusammen,
[Klugscheißmodus an]
wenn ich hier höre, mit einer Zange die Kugelköpfe quetschen…
gehen mir die Nackenhaare hoch :o …oder mit einer undefiniert
eingekerbten Kugel die Kugelköpfe aufreiben. Dafür gibt es doch Reibahlen. :unsure:
Wenn ihr schon insgesamt 1500EUR oder mehr für so einen geilen Heli
ausgebt, dann machen die 50 EUR für eine Reibahle den Kohl auch nicht mehr fett?!
Bitte bedenkt bei solchen Aktionen:
Kerbwirkung im Material (hier Plastik) führt über kurz oder lang zum defekt d. Kugelkopfes.
[Klugscheißmodus aus]
Bitte nehmt diese Äußerung nicht persönlich, es soll lediglich ein Denkanstoß sein. ;)
Gruß Henning
flyingchris1987
21.02.2007, 09:57
nicht der ganze Saft an einem einzigen mikrigen Servokabel in den Empfänger und von dort an die Servos weitergeht.
Deswegen habe ich drei Kabel mit Stromzufuhr in den Empfänger ;).
fliegst also auch einen Scot Gray Regulator, da hat man eben gerade drei Kabel, die auf den Empfänger gehen, aber die "holen" eigentlich nur das Signal für die TS-Servos. Diese werden ja gerade direkt in den SGR eingesteckt. Oder hast du dir einfach drei Kabel vom Akku abgezogen? Hab ich jeweils auch gemacht.
Eigentlich ist es schon bedenklich, da fliegen alle die edelsten Maschinen mit besten Komponenten, Stecken alle Servokabel beim Empfänger rein, dann noch ein Kabel vom Akku und los gehts. Dass aber die Empfänger grundsätzlich nicht für so hohe Ströme, wie sie bei so viel Elektroequipment und den durstigen Digitalservos auftreten, konzipiert sind, lassen die meissten ausser Acht oder wissen garnicht, was Stromstärke ist, oder was diese bedingt.
Hab mich auch mal ein paar Jahre intensiver mit Elektrotechnik rumgeschlagen und wenn ich mein dort erlerntes Wissen in die RC-Branche einfliessen lassen würde, dann müsste es sogar fast verboten sein 5 DigiServos, Kreisel und Drehzahlregler alles an einem Empfänger anzuschliessen und dann soll ein klitzekleines Servokabelchen vom Akku das ganze speisen.
Ist irgenwie auch total paradox, alle wollen möglichst hohe Spannung an den Servos, um deren Spritzigkeit und die Kraft zu erhöhen, dass man ihnen aber auch dementsprechend vom Querschnitt konfektionierte Kabel,Stecker,Schalter, etc. für die hohen Ströme gewährt, daran wollen die wenigsten denken - echt fahrlässig.
Brause-Modellbau
21.02.2007, 17:14
Hallo Ovali
Reibale 50€ ups !
Habe gerage mal eine ausgepackt sie kostet 9,95€ !
Die habe ich soweit aufgeschraubt bis sie ein maß von 5,9mm hat !
OK sie ist glaube ich kurz vorm brechen da sie für diese größe nicht gemacht ist aber es geht !
Reinsteken paar mal rechts und links gedreht und schon geht es leicht !
Ihr findet das Teil bei mir im Shop unter Heli Zubehör !
Bei fragen immer anrufen !
Gruß Michael
awhelisi
21.02.2007, 17:27
Dass aber die Empfänger grundsätzlich nicht für so hohe Ströme, wie sie bei so viel Elektroequipment und den durstigen Digitalservos auftreten, konzipiert sind, lassen die meissten ausser Acht oder wissen garnicht, was Stromstärke ist, oder was diese bedingt.
Hi mal.
Schon mal in einen Empfänger rein geschaut und angesehen wie fett verzinnt die stomführenden Leiterbahnen sind? Das ist aus dem Grund nämlich so, das man beim ein und ausstecker der Servokabel nicht die Stifte los rappelt. Es soll Leute mit dicken Fingern geben, die auch Modellbau machen. Unterm Strich ist das bald mehr Lötzinn als mancher seinen Akku zusammengelötet hat. Also da mach ich mir keinerlei Sorgen, auch nicht wenn der Heli mit 5A belastet wird.
Weil wenn Du ein Stromkabel zum Empfänger von 20cm Länge hast mit einem Querschnit von 0,14mm² gehen Dir gerade mal 0,25V verloren bei 5A belastung. Wenn ich dann ein BEC auf 5,8V eingestellt habe, kommen immer noch 5.55V an und das merke ich im Leben nicht.
Die Wirtschaft lebt vom Verkauf ;)
Gruss Arne
ähm Arne
es geht prinzipiell nicht nur darum, wie es im Empfänger ausschaut, sondern wie gerade z.B. die Steckverbindungen aussehen und die sind echt noch prähistorisch.
Bezüglich deinem Zitat: "Die Wirtschaft...": wie gesagt, bis vor kurzem habe ich an einem Akku einfach drei Stecker angelötet und diese dann in den Empfänger gesteckt, funzt auch prima. Nur nichts tun sollte nach Sicherheitsüberlegungen nicht mehr sehr angebracht sein - dicke Leiterbahnen im Empfänger hin oder her. Das schächste Glied in der Kette bestimmt über deren Eigenschaften.
Markus 'nurmalso' Pillmann
21.02.2007, 20:33
@Tobi: Ich kann schon verstehen, dass viele Leute gern ihre Servos/empfaenger mit 6 Volt oder sogar 2 Lipos betreiben wollen. Immerhin laesst sich beim Erhoehen der Spannung und gleichem Leistungsbedarf nochmal was erreichen?
Richtig. Die geforderte Stromstaerke (A) sinkt. Insofern reichen dann auch wieder die 2 Stromkabel zum Empfaenger. Und der Querschnitt ist auch ok.
So long
Markus
Der den Empfaenger doppelt versorgt und keine Probleme feststellen kann.
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