Vollständige Version anzeigen : Wie lade ich die * Konios * ??
Microstar
30.04.2007, 23:13
Hallo ich bin jetzt ein wenig verwirrt habe jetzt einen Konion Pack 1300 4S3p 3900mAh
Max. Ladespannung 16,8V
Bei meinem Orbit Pocketlader gibt es den Modus LIFE, habe aber gemerkt dass der wohl doch nicht für die Konios geeignet ist !
Im Forum wird auch geschrieben dass man die Konios mit dem LIPO Ladeprogramm lädt,
würde doch passen LIPO Programm lädt doch pro Zelle 4,2V.
4,2*4 Zellen = 16,8V
Aber im Forum stand dann wieder Ladespannung auf 3,6 V pro Zelle begrenzen , was denn nun ?
Gruß Micro
robert_h
01.05.2007, 00:13
Ich denke nur die 2300er wird bis 3,6v geladen basiert auf Eisen (Fe).
Die 1300er basiert auf LiIon und wird mit 4.2V geladen.
Grüße
Robert
Das LIPO-Programm ist das richtige. Die normalen Konions kannst du bei 4,2Volt/Zelle laden.
Die Sache mit den 3,6 Volt ist bei LiFePo4-Zellen.
Wolfgang Neumann
01.05.2007, 00:28
Hallo Mirco,
genaue Details zum Laden findest du auf der HP von Gerd Giese http://www.elektromodellflug.de/konion-test.htm#Marathon.
Die 1300 können mit 4,2V geladen werden.
Die 3.6V beziehen sich auf die neuen Konios-X http://www.rc-lipoly.de/ unter Akkus / Konios-X steht, dass du hier eine andere Ladetechnik einsetzen musst.
Viele Grüße
Wolfgang
Microstar
01.05.2007, 04:09
Hallo alles klar da währe aber noch eine Frage ?
Wie sieht es mit der Kapazität aus die ich verfliegen darf ,die Empfehlung bei Lipolys war ja 80% der Kapazität sollte mann nur verfliegen !
Gruß Micro
Wings Only
01.05.2007, 05:18
Hallo Micro,
der Pocketlader hat
1) ein LiIon-Programm, und
2) kannst Du auch im Lipo-Programm die erwünschte Endspannung noch fein einstellen, wenn man Lebensdauer vs. Maximal-Leistung betrachtet.
Mir ist die 4.2V-Unbedenklichkeit nur für die Konion mit 1600mAh-Kapazität erinnerlich, die anderen eben 4.1V/Zelle.
Bin da allerdings am Informationsstand von 2006.
Microstar
01.05.2007, 13:47
Die 1300 Konion sind ja sehr neu und für eine sehr gute Spannungslage bekannt ,deshalb denke ich dass die 4,2 V pro Zelle stimmen sonst würde nicht ladespannung von 16,8 V draufstehen ,was eine Zellspannung von 4,2 V ergibt ,
aber zu meiner Frage vorher wie empfindlich sind die Zellen gegen Tiefentladung ,soll man auch nur 80% der Kapazität entnehmen ?
Gruß Micro
Also man sollte sie nicht ganz leer machen und das letzte bisschen Strom rausholen, wobei die Zellen wohl nicht so empfindlich sind wie LiPos. Ich bemühe mich trotzdem immer noch 10 bis 20 Prozent drin zu lassen.
Kraeuterbutter
02.05.2007, 12:44
und wiedermal eine Verwechslung weils bei uns die A123 Fepo4 mit "Konion-X" benennen mussten..
Chris Lange
02.05.2007, 19:56
Servus
Soweit ich das mitbekommen habe wurde bei der Markteinführung die ersten Konis nur mit 4,1V Ladeabschluss ausgewiesen. Das war damals ja die 1100er Zelle die sog. Urkoni.
Bei der 1600er war dann schon genug Erfahrungswerte vorhanden das man die Zellen alle bis zu 4,2V frei gegeben hatte. Aber soweit mir bekannt ist die 4,2V grenze schon schädlich was die Zyklenzahl angeht. Wer die Kappa und den Druck bis 4,2V Ladeabschlusss nicht braucht aber dafür lange Lebensdauer und Irre hohe Zyklenzahlen erreichen will der sollte nach wie vor alle Konitypen bis 4,1V laden.
Alle die aber mit 400Zyklen zufrieden sind können die 4,2V Grenze ausnutzen. Das gilt für 1100ter die 1300ter und die 1600er.
Bez. der Entladegrenze:
Ich würde nicht großartig unter 3V Ruhespannung pro Zelle entladen. *Da ist man aber in der Regel in einem Bereich der schon längst hinter dem Spannungseinbruch liegt und bei dem das fliegen eh keinen Spaß mehr macht (Setupabhängig/Zellenabhängig).
Die 1100er Zelle hab ich eigentlich immer ziemlich leer geflogen (über 3000mah). Die 1600er sind mir zu *früh eingebrochen so das meist "nur" 3.8ah aus nem 3P Pack zu bekommen waren. Viel Schuld trägt da auch die Temp. zurzeit gilt je wärmer desto schlechter.
Die 1300er Zellen sind meine Liebsten. Der Spannungsabfall liegt bei mir über der Nennangabe so das ich im 3P Verbund immer über 4000mah rausholen kann und zwar mit Druck und Spaß. Ausserdem haben sie den flachsten Spannungsverlauf. Dieser erinnert schon fast an einen Lipo erst ganz zum Ende merkt man ein wenig Müdigkeit aber der Spannungseinbruch kommt bei diesen Zellentyp auch am schnellsten worauf man sich gefasst machen sollte, halt fast Lipotypisch.
Kraeuterbutter
02.05.2007, 20:35
das heißt, die 1300er haben - auch wenns der Aufdruck nicht gleich vermuten lässt - in der Praxis sogar mehr fliegbare Kapazität als die 1600er..
oder anders: mit den 1600er hat man nur Nachteile:
* weniger flieg/nutzbare Kapazität
* weniger Power
* aber mehr Gewicht
richtig ?
Chris Lange
02.05.2007, 21:01
Servus Reinhard
Röchtöch. -_-
Soweit ich das für mein Setup und meinen Flugstil festhalten kann.
Für nen Logo 10 oder nen Bügeleisen im Powerschweben bringen die 1600er Zellen schon deutlich Vorteile und bei entsprechenden kühleren Aussentemp konnte ich die 1600er Zellen im 3P Verbund über ~4800mah entladen. Dann mußte ich mich aber etwas zurück nehmen beim fliegen und mal 15 Minuten Rücken / Nasen und Heckschweben üben gepaart mit soften Überschlägen/Rundflügen. Sonst ist die Spannung zu schnell abgesackt und es war halt früher schluss mit mehr Rest im Akku.
Im Vergleich würd ich sagen:
1100er Zelle mir pers. etwas wenig Flugzeit und da Prozentual zum Entladezustend relativ gleich mit der 1600er zelle die Spannungskurve in den Keller geht. Bedeutet das zu flott der etwas besser Bums weg ist. Da sieht die 1600er zelle schon ab der 3-4ten Flugminute klar besser aus.
die 1600er Zelle hat zwar einen kaum merklichen Moment länger gebraucht sich zu erholen nach nem Abwürger durchs verknüppeln ging aber unterm Strich länger besser wie die 1100er.
Die 1300er stellt alles in den Schatten und ist mein absluter Favorit. Kann alles besser wie die 1100 und setzt leistungsmäßig deutlich mehr um wie die 1600 und das von der ersten bis zur letzten Minute.
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