Vollständige Version anzeigen : Optimierte Kühlung beim Rocket - so klappts !!!
Hallo Rocket-Quäler,
habe mir ernsthafte Gedanken zur verbesserten Kühlung des Rocket Triebwerks gemacht und mittlerweile auch in die Tat umgesetzt. Als Ergebnis ist eine mindestens 45° Celsius kühlere Motortemperatur herausgekommen.
Wie das geht???
Das verrate ich euch auf meiner Homepage www.rd-modelltechnik.de Schaut mal nach unter \"optimierte Kühlung beim Rocket\". Ihr werdet staunen, mit welchen einfachen Mitteln man den Motor kühl bekommt und den Heli ins \"Ferrari-Design\".
Habe Testflüge bei 34° im Schatten geflogen, ausschließlich in der Speed-Einstellung. Fast ausschließlich Max-Pitch für nahezu 10 Minuten, vorwärts, rückwärts und auf dem Rücken; mein RX 140 lacht mittlerweile über solche Killertemperaturen!
Viel Spaß beim Umbauen eurer Raketchen.
Ralf
Hallo Ralf,
Top Beitrag,
habe zwar keinen Rocket bin aber trotzdem von deiner Ausführung begeister.
Optisch hat der Rocket durch die Schlitze mit Sicherheit dazugewonnen.
Gruß Ingo
[font color=red]Hallo Ralf,
super Lösung, gute Optik, Kompliment.[img src=icon_smile_cool.gif border=0 align=middle][img src=icon_smile_cool.gif border=0 align=middle]Überlegen könnte man noch, ob nicht auch ähnlich gestylte Lüftungsschlitze im oberen Bereich der Haube neben den Aluseitenblechen der Motoreinheit weiteren Luftdurchsatz bringen. Der obere Haubenteil liegt ja z.B. beim Schweben direkt im Rotorstrahl. Da müßten obere Schlitze in Verbindung mit Vergrößerung der Öffnung im unteren Haubenbereich einen zusätzlichen senkrechten Luftstrom bringen. Mit Deinen \"FERRARI\"-Öffnungen dürfte dies dann auch im Schwebeflug ausreichend sein. Müsste man nur aufpassen,dass die Haube nicht an Festigkeit einbüßt.(etwas verstärken ist ja kein Problem)
Aber, alles in allem: der Optimismus steigt,Raketchen wird nicht mehr gequält und freut sich schon auf den nächsten \"luftigen\"
Ausflug in sein Element.[img src=icon_smile_big.gif border=0 align=middle] Tschüß, beste Grüße aus Leipzig Steffen [/font id=red]
Hallo Ralf,
toll, daß Du Dir so viele Gedanken über den Rocket gemacht hast. Werde Deine Tips auch gleich in die Tat umsetzen.
Aber noch was anderes:
Die F3A Flieger verwenden ausschließlich Sprit mit mind. 15-20 % Nitro. Hast Du mal anderen Sprit probiert als den von Jan empfphlenen Sprit mit 17 % Öl und ohne Nitro ?
In spannender Erwartung
Frank
Alex Reuter
08.07.2001, 11:27
Hallo Ralf und alle Anderen,
die Idee von Dir hat was. Ist mit Sicherheit die einfachste Lösung und ohne Umstand an jedem Rocket durchzuführen.
Ein paar Informationen dazu würden mich allerdings sehr Interessieren, da ich auch schon eine solche Lösung in Erwägung gezogen hatte, aber wieder aufgrund von Bedenken verworfen hatte.
Bleibt die Haube nach dem \"aufschlitzen\" im Frontbereich noch so stabil/verwindungssteif wie vorher, oder fängt sie nun bei hohen Geschwindigkeiten das Flattern an? Auch die Geräuschkulisse der Schlitze im Speedflug würde mich Interessieren. Pfeiffen denn die schlitze nicht? Und zu guter letzt: Hat es Auswirkungen auf die Aerodynamik in Form von Geschwindikeitsverlust?
Leider bin ich aus Zeitgründen noch immer nich zu den von mir angedachten Modifikationen gekommen. Diese werde ich aber so bald als Möglich nachholen, und wie versprochen entsprechende Messergebnisse dazu veröffentlichen.
Immer genug Energie im Rotor und viele Grüße,
Alex Reuter
*Das Leben ist ein scheiß Spiel, hat aber ne geile Grafik!*
Disclaimer: Wer bei meinem Geschribsel Rechtschreibfehler findet, darf diese behalten...
Hallo Frank, hallo Alex und alle anderen Rocket-Piloten,
habe viele verschiedliche Kraftstoffmischungen durchprobiert, bei Ölanteilen deutlich unter 12% wurde der Motor reproduzierbar heisser als mit 12 bis 16% Ölanteil. Bei höheren Ölanteilen wurde der Motor etwas schwieriger einstellbar (was Aufgrund der dickflüssigeren Viskosität scheinbar an der Saugleistung des Motors liegt). Wer jetzt glaubt, das könnte nicht sein, der Motor hat doch eine Pumpe, der liegt hier falsch. Mein Heli schwebt bedingt durch die Tankhöhe auf dem Rücken mit deutlich magerer laufendem Motor als in Normalfluglage. Das liegt wohl an der Rücklaufleitung, die ja auch ein Pendel besitzt und von hinten dann über das Y-Stück Druck zum Vergaser aufbaut.
Der Motor legt mit Nitroanteilen von 5 bis 15% deutlich an Leistung zu, leider steigt die Motortemperatur dabei extrem überproportional mit, aus diesem Grund sollte man mit dem Nitroanteil nicht über 5% gehen. Bei den F3A Fliegern hat der Motor doch ganz andere Betriebsbedingungen. Der Kühlluftstrom durch den Propeller steigt kontinuierlich mit der Drehzahl und dem durch den Vergaser laufenden Kraftstoff bzw. dessen Ölanteil. Beim Heli gibt es auch hohe Drehzahlen bei weit geschlossenen Vergaser, also sehr schlechter Ölversorgung im Motor.
Die Schlitze in der Haube haben keinerlei Auswirkungen auf die Festigkeit. Irgendwelche Verstärkungen braucht man auf keinen Fall vorzusehen.
Flattergeräusche oder Änderungen der Aerodynamik konnte ich auch nicht ausfindig machen, dazu sind die Flächen der Öffnungen gemessen an der Gesamtfläche doch zu gering.
Manche unserer Heliflieger waren zwar bei den ersten Flügen mit den Kühlluftöffnungen der Meinung, der Heli sei noch schneller geworden, aber ich denke, er sieht nur schneller aus solange er am Boden steht.
viele Grüße
Ralf
René Bühler
15.07.2001, 16:52
Hallo Ralf
Danke für deine Tests mit der Rocketkühlung und der einfachen Lösung, wurde sogleich in die Tat umgesetzt. Jetzt habe ich aber noch eine Frage zu deiner Aussage, du schreibst \"Ein weiteres Herumführen der Kühlbleche im Bereich des Auslasses wollte ich vermeiden, da dann der Kühlluftstrom durch den höheren Durchströmungs-Widerstand eventuell langsamer fließt und dadurch die Wärmeableitung eher verschlechtert würde.\" da frage ich mich wie sieht das mit dem einströmenden Fahrtwind aus, das gibt doch noch einen höheren Gegendruck. Was meinst du dazu?
Hallo René,
bei der Position der Schlitze ist absichtlich in der Mitte ein ca. 4 cm breiter Streifen stehen geblieben, damit die vom Kühlgebläse nach vorne geförderte Luft nicht mit dem eintretenden Fahrtwind zusammenstößt. Der Luftstrom des Kühlgebläses muß sich ja, wenn er den Motor passiert hat, teilen und rechts und links am Krümmer vorbei nach unten und hinten die Haube verlassen. Da diese Luft heiß ist, kann sie beim Vorbeiströmen an den Seitenblechen diese nicht mehr wirksam kühlen. Wenn jetzt aber von vorne rechts und links ein sehr großer Volumenstrom dazukommt ( der durch die Schlitze eintritt ) fällt die Temperatur der Seitenbleche und des Motors deutlich ab.
Mess mal die Temperatur mit und ohne Schlitze, es sind ca. 40 bis 45 °Celsius Unterschied am Flugende.
mfg
Ralf
René Bühler
16.07.2001, 22:45
Hallo Ralf
Danke für deine schnelle Antwort. Ich dachte da eben noch an eine einfache weiterführung der oberen Kühluftführung aus Delrin in einem leichten Bogen am Krümmer vorbei nach unten in der gleichen Breite ( ev.anpassung an Kabine)um die Kühlluft vor dem Fahrtwind abzuschirmen. Was für ein Temperaturmessgerät verwendest du? Werde dann auch mal messen.
Gruss René
Bonetti Leo
18.07.2001, 13:20
Hallo zusammen,
Gestern hat mir das Paketmännchen die neue Garnitur des 140RX gebracht.
Die Schlitze sind gefräst. Der Digi Thermometer montiert. Bin gespannt wie es im 2en Akt ausgeht. Werde darüber berichten.
Grüsse Leo
Hallo René, Leo und natürlich auch alle anderen Rocket man`s,
die Temperaturmessungen mache ich mit einem Digital-Temperatur-Data-Logger. In ca. 2 bis 3 Wochen werde ich einen detaillierten Bericht mit Fotos darüber veröffentlichen. Das Gerät mißt an einer oder sogar an zwei Stellen am Motor mit Nickel-Chrom-Nickel-Fühlern jede Sekunde die Temperatur und speichert bis zu 16.000 Temperatur-Werte, das reicht locker für 30 Starts.
Die Temperaturkurven jedes einzelnen Fluges werden dann über die RS232 Schnittstelle in den PC geladen und können ausgewertet werden. Dazu aber später detailliert mehr.
Gestern habe ich meinen Motor nach ca. 90 Litern Contest ( mit 12% Ölanteil 1% Nitro) mal aus Neugierde geöffnet, Kopf runter , Krümmer ab. Der Kolben sieht immer noch aus wie gerade gekauft, absolut blitzeblank, nicht mal ein brauner Fleck in der Mitte unter der Kerze, nicht die Idee einer Riefe irgendwo zu sehen. So sauber hatte ich ehrlich nicht erwartet. Ein Zeichen, das der Motor im Betrieb weit unter der Temperatur betrieben wird, ab der das Öl anfängt Ablagerungen zu bilden. Von Überhitzung also keine Spur.
Dabei kam mir aber noch eine Idee:
Der zwischen den Motorseitenblechen festgeschraubte Extremkühlkopf könnte sehr viel mehr Wärme auf die Seitenbleche übertragen, wenn man die Trennfläche vor der Montage mit Wärmeleitpaste einschmieren würde.
Kurz mein Erlebnis dazu:
Habe meinem Jüngsten vor ein paar Wochen einen PC zusammengeschraubt. Als der Kühler auf den Prozessor kam, sollte lt. Beipackzettel Wärmeleitpaste dazwischen, paperlapp, habe ich nie gemacht, also das Ding fest drauf, kontrolliert ob der Lüfter spaltfrei sitzt und fertig, Ihr ahnt es, der 1.200 Mhz Proz. hielt genau 3 Minuten, es roch streng nach Ampere, das war`s, hat DM 440,-- gekostet.
Beim zweiten Versuch mit Wärmeleitpaste ging alles glatt, Prozessortemperatur max. 47°Celsius. Als der Erste abrauchte, hatte er sicherlich weit über 100 °C, konnte ihn jedenfalls nach 10 min Abkühlen kaum anfassen.
Aber der Mensch ist ja auch in meinem Alter noch lernfähig.
Ich Denke jetzt anders über Wärmeleitpaste, habe früher das Zeug höchsten zur Gewissensberuhigung eingesetzt, scheint aber wohl doch zu wirken.
Wer seinem Hubi was gutes tun will, kann´s ruhig mal damit versuchen.
Bis dann, viel Spaß mit euren Rocket´s
Ralf
Thorsten Gleisberg
18.07.2001, 22:50
hi ralf,
meinst du mit wärmeleitpaste diese kupferpaste (z.b. von liqui moly) die man auch beim auto auf die bremsklotzrückseite aufträgt?
diese ist ja bis 1100°C thermisch belastbar. habe vor damit die kontaktflächen von laufbuchse und zylinderkopf samt dichtungen leicht einzufetten um eine bessere wärmeableitung zu bekommen.
zudem verhindert diese kupferpaste korrosion und festbrennen.
oder gibts da noch eine spezielle paste die auch so hohe temperaturen verträgt das man sie zwischen laufbuchse und motorgehäuse schmieren kann?
gruß
thorsten
p.s.: kannst du mir mal deine rufnummer mailen?
würde mich gerne mal mit dir über rd-öl unterhalten.
Editiert von - Thorsten Gleisberg am 18/07/2001 21:51:48
Thorsten Gleisberg
18.07.2001, 23:29
moin timo,
habe gerade mal nachgeschaut. die wärmeleitpaste ist nur bis max 150°C belastbar. deshalb ist sie ungeeignet den wärmeübergangswiderstand zwischen laufbuchse und motorgehäuse, bzw. zylinderkopf herabzusetzen.
die kupferpaste aus dem kfz bereich ist meiner meinung nach gut geeignet um die luft aus den oberflächenrauhigkeitsbedingten unebenheiten zu verbannen und die durch minimalen unebenheiten auszufüllen. dadurch die kontaktfläche von punktberührung auf flächendeckend vergrößert und ein besserer wärmeübergang ermöglicht.
zudem wird die paste fest und verhindert festbrennen und korrosion. erleichtert also auch die demontage eines motors.
das kupferpartikel in den motor kommen halte ich für unkritisch, denn :
1. ist die körnung des kupfers in der paste so klein (ca 1/1000mm)das keine freßerscheinungen auftreten werden.
2. hat kupfer gute notlaufeigenschaften und selbstschmierende wirkung, also auch keine freßerscheinungen
3. ist die benötigte menge kupferpaste um die unebenheiten der oberflächenrauhigkeit auszufüllen so gering das kaum etwas ausgespült werden kann und der motor keinen schaden nehmen wird.
man braucht die buchse also vor dem einsetzen nur ganz leicht einzufetten und erreicht meiner meinung nach einen relativ großen erfolg.
gruß
thorsten
Hallo Thorsten,
wenn du auf meine Homepage www.rd-modelltechnik.de ( steht ganz oben schon mal im ersten Beitrag ) klickst, kriegst du meine Telefon- und Fax- und e-mail Nummern und Adressen u.s.w....
viele Grüße
Ralf
Bonetti Leo
19.07.2001, 13:11
Hallo zusammen,
Gestern habe ich die neue Garnitur bestehend aus Laufbuchse, Kolben, Kolbenring, Kolbenbolzen und Kolbenbolzensicherungsringen montiert.
Zusätzlich eine 2e Kopfdichtung (Gasket Set 2 9114 000 Original OS Nummer).
DAS BRINGTS WIRCKLICH!!!
Geflogen bin ich mit 15%Carbulin und 85% Methanol, kein Nitro.
Der Motor geht mit der weniger hohen Verdichtung wesentlich weicher zur Sache. Schweben bei 1700 am Kopf geht nun plötzlich.
Temperaturn habe ich gemessen am Auslass.
Fazit: beim Schweben mit 1800 am Kopf sind es 135-140 C°
Bei etwas weniger Fetten Einstellung aber bereits 165C°.
Also wirklich nur auf der Fetten Seite bewegen.
Mit einem mitteinander werden wir auch dieses Problem in den Griff kriegen.
Grüsse Leo
Hallo zusammen!
Die Idee mit der Wärmeleitpaste zwischen dem Zylinderkopf und den Aluleitblechen gefällt mir sehr gut, zumal ich festgestellt habe, daß hier bei meinem Rocket die Bleche nicht wirklich am Kopf anliegen und hier ein minimaler Spalt besteht. Hat jemand von euch schon die Wärmeleitpaste in Verwendung und wenn ja welche?
LG Harald
http://www.modellhubschrauber.at
Hallo,
nimm einfach die im Elektronikhandel erhältliche Wärmeleitpaste...die reicht völlig aus!
Gruß Stephan
Hallo Rocket Piloten,
mit der Wärmeleitpaste habe ich natürlich die aus dem Computerfachhandel für die CPU´s gemeint.
Habe meine bei www.hiqcomputer.de gekauft, weil der Laden gerade bei mir im Ort war, gibts aber in jedem Computershop.
Selbst wenn die Paste nur 150°C aushält, reicht das auf jeden Fall. Mehr als 150°C entstehen zwischen Extremkühlkopf und Seitenblechen nicht.
Die Kupferpaste ist eher dazu gedacht Quitschgeräusche bei Bremsklötzen am Auto abzustellen, hilft natürlich auch mit, Wärme zu übertragen, ist aber eben nicht hauptsächlich dazu gedacht.
viele Grüße
Ralf
Hallo zusammen!
Wir ( RD und ich ) waren heute mal wieder Raketchen fliegen! Da ich jetzt auch meine Haube mit den Ferrarischlitzen versehen habe und den Motor nochmals neu auf der fetten Seite eingestellt habe, gibt es anscheinend keine thermischen Probleme mehr! Dabei habe ich es geschafft, Ralfs Topdrehzahl um einige Umdrehungen zu übertreffen!!! Meine Drehzahl lag bei 2198 Umdrehungen laut Fahrradtacho. Ich kann nur sagen mein Rocket geht wirklich wie eine Rakete ! Ich hoffe nur, dass es jetzt mit dem Motor keine weiteren Probleme mehr gibt und freue mich schon auf die nächsten Flüge!
MFG Bernd Immendorf
Hallo zusammen!
Wir ( RD und ich ) waren heute mal wieder Raketchen fliegen! Da ich jetzt auch meine Haube mit den Ferrarischlitzen versehen habe und den Motor nochmals neu auf der fetten Seite eingestellt habe, gibt es anscheinend keine thermischen Probleme mehr! Dabei habe ich es geschafft, Ralfs Topdrehzahl um einige Umdrehungen zu übertreffen!!! Meine Drehzahl lag bei 2198 Umdrehungen laut Fahrradtacho. Ich kann nur sagen mein Rocket geht wirklich wie eine Rakete ! Ich hoffe nur, dass es jetzt mit dem Motor keine weiteren Probleme mehr gibt und freue mich schon auf die nächsten Flüge!
MFG Bernd Immendorf
Gleiche Erfahrungen wie Bernd......alles im grünen Bereich.
Vielleicht könnte Christof Rothe nunmehr die Rockethauben gleich mit Kühlöffnungen liefern????
Grüße an alle erleichterten Rocket-Fans aus Leipzig
Wär doch was.
[BLOCKQUOTE id=quote][font size=1 face=\"Verdana, Arial, Helvetica\" id=quote]quote:[hr height=1 noshade id=quote]
Gleiche Erfahrungen wie Bernd......alles im grünen Bereich.
Vielleicht könnte Christof Rothe nunmehr die Rockethauben gleich mit Kühlöffnungen liefern????
Das wär doch was!!!
Grüße an alle erleichterten Rocket-Fans aus Leipzig
[hr height=1 noshade id=quote][/BLOCKQUOTE id=quote][/font id=quote][font face=\"Verdana, Arial, Helvetica\" size=2 id=quote]
Hallo Rocket Flieger,
es ist nun fast ein Monat vergangen, nachdem sicher viele von euch die von mir beschriebenen Umbauten am Rocket an der Haube und dem Spant zur Verbesserung der Kühlung vorgenommen haben.
Ich denke, es wäre nach den heissen Temperaturen der letzten Wochen nicht zu früh, einmal ein bisschen Rückmeldung zu bekommen, ob eure Triebwerke jetzt thermisch gesund sind, oder welche Erfahrungen Ihr so in der Zwischenzeit gemacht habt.
Gebt doch mal etwas von euch, habt Ihr das Problem denn jetzt im Griff?
viele Grüße
Ralf
Hallo Ralf!
Fliege den Rocket mit den von dir vorgeschlagenen Kühlschlitzen und 12,5% Coolpower. Erreiche dabei nur noch 110 Grad am Zylinderkopf, bei 30 Grad Außentemperatur. Bei Verwendung des 0% Synth Glow hatte ich sofort 20 Grad mehr am Zylinderkopf.
Liebe Grüße
Harald
http://www.modellhubschrauber.at
Hallo Harald,
du verwendest den Kraftstoff mit 12,5% Nitro wie ich das sehe, ohne die Mehrleistung, die das Nitro bringt, auszunutzen, sondern fliegst wahrscheinlich mit ähnlicher Leistung wie Andere ohne Nitro, also deutlich auf der fetten Seite der Vergasereinstellung. So ist das für einen kühlen Motorlauf auch gedacht.
Leider wollen viele Piloten die Leistung die Nitro bringt, auch voll ausnutzen, oder schaffen es gar nicht, den Motor so einzustellen, dass er mit Nitro im Sprit nicht unbedingt mehr Leistung bringt als ohne.
Nach meine Versuchen bringt es ein mager eingestellter Motor im Rocket mit 15% Nitro auf gut 170°C am Zylinderkopf, ein ohne Nitro betriebener Motor ebenfalls mager eingestellt auf ca. 130°C. Stellt man den Motor mit 15% Nitro deutlich fett ein bringt er es auf nur noch auf maximal 110°C, bringt aber die gleiche Leistung als wenn er ohne Nitro betrieben würde.
Allerdings steigt der Durst dann deutlich, um auf eine Flugzeit von ca. 10 bis 11 Minuten in der Einstellung Speed zu kommen, sollte man doch auf schwach nitrierten Kraftstoff zurückgreifen. Mit der von dir verwendeten Mischung war mein Tank nach 8 Minuten leer, dann reichte der Sprit im Filzpendel und Schlauch noch für maximal 20 Sekunden.[img src=icon_smile_wink.gif border=0 align=middle]
Ich denke hier deckt sich meine Ergebnis mit deinen Messungen. Bei der Verwendung von so viel Nitro sollte aber auf jeden Fall die Verdichtung mittels einer Distanzscheibe unter dem Zylinderkopf reduziert werden.
Bei so viel Nitro im Kraftstoff hatte ich allerdings auch größere Probleme mit dem Anlaßritzel. Desöfteren schlug der Motor so heftig zurück, daß das Ritzel mehrteilig unten aus dem Heli fiel. Ab und zu lief der Motor dann allerdings schon.
viele Grüße
Ralf
Hallo Ralf!
Du hast recht, die Kühlung ist mir wichtiger als ein letztes Quentchen Mehrleistung, davon hat der Rocket ohnehin mehr als genug [img src=icon_smile_shock.gif border=0 align=middle].
Ich komme derzeit auf Flugzeiten von ca. 9 Minuten mit meiner Einstellung, dafür fliege ich meistens drei Tanks hintereinander und tanke bei laufendem Motor. Danach muß ich mich eh meistens erholen [img src=icon_smile_wink.gif border=0 align=middle]. Mit dem Anlaßritzel hatte ich bis jetzt noch keine Probleme. Der Motor springt in kaltem Zustand sofort an.
Liebe Grüße Harald
http://www.modellhubschrauber.at
hallo ralf, habe nachdem ich die neue garnitur eingebaut habe, alle von dir beschriebenen änderungen vorgenommen. fliege zur zeit mit 17 öl und 0 nitro bis die kanne von dir alle ist. bislang läuft das ding problemlos und es gibt keine probleme. werde danach auf 12 öl umsteigen: soll wohl die derzeitige ideallösung sein, oder ?
jan hat mir auch in hillerse noch einige tips im umgang mit dem motor gegeben. mein vollgas anteil bei meiner fliegerei wird wohl bei den pitchwerten auch zu hoch gewesen sein. der motor hat zwar hubraum aber wohl nicht so die leistung, um ständig mit etlichen pitchwerten durch die gegend zu turnen.
es heißt wohl eher nach gehör fliegen. jan empfiehlt gerade im speedflug pitchwerte so um die 8-9 grad.
melde mich wieder, wenn es was neues gibt.
gruß frank
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