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Vollständige Version anzeigen : Pitchbrücke für Heckrotor


fellrat
16.07.2002, 07:31
Hallo Gemeinde,
wer würde die Heckrotorpitchbrücke gegen ein Tuningteil (präsisionsfrästeile aus Delrin mit kugelgelagerten Aluhebel) austauschen? :D
MfG
CNC-Heli-Technik
Uwe Fellrath
fellrat@uni-muenster.de

Gero Adrian
16.07.2002, 07:40
Moin,

Warum? Dieses Plastikteil (sieht verdammt nach LOGO aus) ist doch eine hervorragende Sollbruchstelle. Außerdem haben es im Schadensfall vielleicht sogar die örtlichen Händler parat.

fellrat
16.07.2002, 07:54
Moin Gero,
ich habe auf dem Pöting-Cup von vielen NT-Piloten gehört, dass sie es schon kaputt gemacht haben (auch im Flug) und das sollte doch nicht so sein oder? Deshalb habe ich eine Tuningteil konstruiert. :] Bilder gibts per Mail!

MfG
CNC-Heli-Technik
Uwe Fellrath
fellrat@uni-muenster.de

Uli Haslinde
16.07.2002, 09:33
Hallo Uwe,
Dein Tuningteil ist nett gemacht und erfüllt sicherlich seine Aufgabe. Aber auch das Originalteil (stammt wirklich von Mikado) hat seine Vorzüge: Es bricht nämlich wirklich relativ leicht bei Bodenkontakt. Dadurch bleibt aber der Rest (z.B. Servogetriebe) heile. Eine Reparatur lässt sich in Minuten durchführen, zur Not auch auf dem Platz.
Außerdem ist es sehr leicht, ich schätze mal auf ein Zehntel des Gewichtes Deiner Konstruktion.
Daß das Originalteil schon im Fluge bricht, habe ich noch nicht gesehen. Ich hatte allerdings schon mal den Fall, daß bei einer verpatzten AR die Pitchbrücke gebrochen war. Das bemerkte ich aber erst beim nächsten Abheben. ´Könnte mir vorstellen, daß ähnliche Fälle zur Annahme eines Bruches in der Luft geführt haben. Wir "testen" den Heckrotor laufend mit entsprechenden Figuren (z.B. 1080° Messerpiros), bislang ohne Probleme.

Christian Samuelis
16.07.2002, 10:32
Hallo,

die Orginalbrücke kann dann brechen, wenn ein Blatthaltebolzen beim alten Zentralstück 1. Serie schon krumm ist. Mir ist sie in der Luft gebrochen, war leider auch reproduzierbar. Anstatt aber die Bolzen auszutauschen (die mir gerade aussahen)habe ich eine "verstärkte" Brücke gebastelt. In Verbindung mit 95mm Robbeblättern gings dann erstmal was die stabilität angeht, ich konnte nur den Kreisel nicht aufdrehen und erstrecht nicht richtig rückwärstfliegen. Also 102 mm MSComposit CFK Blätter drauf. Er ging jetzt auch wieder besser rückwärts und dann hat es irgendwann krawumm gemacht, und der Blatthaltebolzen samt Blatthalter war weg. Man konnte an der Bruchstelle sehr schön erkennen, das die Schraube vorher wohl schon einen Macke hatte. Mit einer neuen Schraube hielt dann die Orginalsteuerbrücke auch wieder, ich konnte den Kreisel aufdrehen und vorallem drehte sich der NT auch nicht mehr einfach in den Wind, wenn man rückwärts fliegt. Also lieber einmal zu häufig die Blatthalterbolzen tauschen, wenn es einen Vorfall gab, dann klappts auch mit der Steuerbrücke!!!

Viele Grüße

Christian

fellrat
16.07.2002, 12:43
Ob die Mikadosteuerbrücke ausreichend ist oder nicht kann und will ich garnicht beurteilen. Fest steht, dass auch Jan Henseleit (wie er mir auf dem Pöting-Cup in einem Gespäch mitteilte) die von ihm gelieferte Steuerbrücke als nicht optimal ansieht und über kurz oder lang eine neue verbesserte Steuerbrücke anbieten wird.
.......vielleicht ist die Mikadobrücke für ein 3D-Gerät wie dem Three Dee ja doch nicht so ganz ausreichend ......
;)
MfG
CNC-Heli-Technik
Uwe Fellrath
fellrat@uni-muenster.de

fellrat
28.07.2002, 15:39
HAllo Gemeine...hier mal ein Testbericht...
http://www.flyheli.de/heli2frame.htmn

Danke an Kurt.

MfG
CNC-Heli-Technik
Uwe Fellrath
fellrat@uni-muenster.de

fellrat
28.07.2002, 15:49
Sorry falsche HTML
hier die richtige
http://www.flyheli.de/heli2frame.htm

bkramer
28.07.2002, 16:11
Hallo !

Heute hat sich mein NT mit gebrochener Pitchbrücke geerdet.

War eigentlich klar, da dieses kümmerliche Plastikteil nur mit Vorspannung zu montieren war.

Ich kann Jan nicht verstehen, dass er "SEINEN" NT mit einem derat bedenklichen Bauteil unters "Volk" bringt ...

Da ich trotzdem NT weiterfliegen möchte, werde ich die von Uwe einbauen ...

LG

Bernhard

Ron Sebastian
28.07.2002, 18:24
Hallo,


also bei mir hebt die seit inzwischen fast einem Jahr Problemlos. Bei meinem Absturz im letzten Jahr war sie auch kaputt. Die neue habe ich auch selbst montiert.
Das neue Teil von Uwe ist nett gemacht und wer es für unbedingt nötig hält soll es sich eben kaufen, aber ich sage euch:

Bei korrektem Umgang mit dem Hubi hält dieses Teil!!!!!!!!!

Ihr könnt auch mal Markus fragen; beim Ein- oder Ausladen meines Hubis auf dem Pöting Cup war ein Blatthalter umgedreht worden, was eine erhebliche Belastung auf dieses Teil ausübt. Aber: Es ist noch heile und ich fliege weiterhin damit (sei es nun die Messerflugpirouette oder ein*****°Turn mit Drehrichtungsumkehr). Auch schaffe ich es regelmäßig den Motor mit dem Heckrotor (beim Rückwärtsfligen) ordentlich zum Würgen zu bekommen, und dennoch hält es!

Daher ist es auch kein Bedenkliches Bauteil!
Wenn du, Bernhard damit runtergefallen bist ist dies schade für dich, kannst du jedoch ausschließen ob es nicht irgendwo anders seinen Ursprung hatte? Z.B. durch Vibrationen oder wie unten beschrieben eine Krumme Schraube?
Bitte nicht falsch verstehen, ich will dich weder Angreifen noch dir etwas unterstellen, aber es liest sich wieder mal so Typisch: Einer verbessert etwas und prompt hacken alle anderen auf dem alten Teil herum!


Gruß Ron

Forever Plastikheckrotorbrücken

Klaus G.
28.07.2002, 22:37
Ich gebe auch mal zum bedenken, das durch das Tuningteil die Verstellkräfte am Heckrotor steigen können und es zur Servo überlastung kommen könnte. Also beim tausch erst nach dem testen der Verstellkräfte nach bekanntem Schema wie es hier im Forum schon vorgestellt wurde fliegen.

Gruß Klaus

fellrat
28.07.2002, 22:38
Hallo Ron,
ich will dich auch bestimmt nicht angreifen oder sonst was....ich habe dich auf dem Pöting-Cup fliegen sehen und war schlicht weg beeindruckt....dennoch wie ich schon oben geschrieben habe, konstruiert auch Jan Henseleit an eine neue HeRo-Brücke (meine ist halt schon fertig) und das mach er bestimmt nicht weil die alte so genial ist wie du denkst oder irre ich mir vielleicht?
Nichts für ungut.....
MfG
CNC-Heli-Technik
Uwe Fellrath

bkramer
28.07.2002, 23:06
Hallo Ron !

Ausschließen kann ich, dass bis heute Vormittag meine Pitchbrücke irgendwelche Vorschäden hatte.

Das Brechen der unter Vorspannung montierten Arme hat mich aber nicht sonderlich gewundert, besonders wenn mann sich den Grad und Winkel der Vorspannung ansieht.

Warum sollen die Plastikärmchen denn das aushalten ...

LG

Bernhard

Uli Haslinde
28.07.2002, 23:06
Soweit ich weiß, konstruiert Jan nichts Neues für den Heckrotor. Es gab nur Gespräche mit dem Hersteller, ob man die bisherige Brücke evtl. aus zäherem Material herstellen könnte. Die wäre dann vielleicht etwas resistender bei Bodenkontakt, falscher Handhabung usw.
Solange das Teil keine der anderen Eigenschaften dabei ändert, ist das natürlich zu begrüßen. Wir hatten allerdings mit mittlerweile mindestens 8 NTs noch keine Probleme mit der bisherigen Brücke. Wer weiß, vielleicht gibt es ja auch verschiedene Qualitäten bei diesem Spritzgußteil...

Ron Sebastian
29.07.2002, 17:01
Hallo,

@Uwe: Erst mal danke für die Lorbeeren :)
Das mit dem Angreifen hatte ich auf Bernhard bezogen. Ich meinte dass ich ihm jetzt nicht unterstelle irgendetwas verkehrt gemacht zu haben im Umgang mit dem Teil.

@Bernhard: Wenn sie am Vormittag noch keine Schäden hatte müsste doch eigentlich irgendetwas (z.B. leichter Bodenkontakt des Heros) passiert sein wass der Brücke schadete. Sollte die Brücke kaputtgehen wird man das denke ich vorher in Form von leichten Rissen sehen (also wenn es Altersswäche wäre). Meine biegen sich auch in alle Richtungen (wie gesagt, ein Arm war auf dem Cup sogar mal verdreht), was jedoch nicht zum Brechen dieses Teils führt. Dies kann eigentlich nur ein Schlag.

Ich wollte eigetnlich nur mitteilen dass die Normale Brücke auch einwandfrei funktioniert. Dennoch ein schönes Tuningteil Uwe.


Gruß Ron

bkramer
29.07.2002, 19:52
Hallo Ron !

Danke für Deine netten Worte !

Trotzdem kann ich diesem Teil mein Vertrauen nicht mehr schenken.

Ich glaube schon, daß es bei Mikadofunktioniert.
Dort werden die HeRo Arme sicherlich rechtwinkelig (90°) von den Armen angelenktn (ähnlich den alten X-Cell´s).

Bei´m NT hat die gnze Steuerbrücke aber bereits beim Einbau ein Ver.- und Vorspannung.
Die führte meines Erachtens zum Brechen der 0,5 mm starkenSpritzgußstelle am Übergang zu den Anlenkarmen.

Nicht nur mich, sondern auch anderehat es bereits bei der Erstmontage dieses Bauteiles etwas verkrampft.
Klügere (Kurt Moraw) haben es gleich ausgetauscht.

Den anderen wünsche ich viel "Glück" !!!

LG

Bernhard

Niko
29.07.2002, 21:36
Hallo fellrat,
ob man das Teil braucht oder nicht- dein Beitrag ist wohl "versehentlich" mal wieder in das falsche Forum gerutscht. (Wie bei Dir üblich X( )
Oder wozu ist die Rubrik Werbung/ Preisanfragen gedacht???

fellrat
06.08.2002, 08:51
Hallo Niko,
jaja es ist mir (als ich neu hier bei RC-Heli war) ein Fehler unterlaufen und ich habe eine "Kleinanzeige" ins Forum gestellt die dann gleich vom Admin wieder gelöscht wurde.
Hier und Heute kann ich aber deine Vorwürfe nicht nachvollziehen. Ich habe doch nur gefragt wer die HeRo-Brücke gegen ein Tuningteil tauschen würde....und dadurch gab es doch eine nette Diskussion.....dafür ist doch wohl ein Forum gedacht oder nicht?
Werbung wäre doch wenn ich wieder auf die Aktuelle Ebay-Aktion hinweisen würde oder wenn ich wie damals (jeder macht doch mal einen Fehler...tschudige) eine Preisliste hier einstellen würde oder so etwas.
Wie auch immer wenn ich einen Fehler gemacht habe dann entschuldige ich mich dafür.....sag mir aber bitte dann auch welchen Fehler ich gemacht habe damit ich ihn bein nächsten mal unterlassen kann....oder ist es so gemeint, dass hier Hersteller nie etwas schreiben oder fragen dürfen? :D
MfG
CNC-Heli-Technik
Uwe Fellrath
fellrat@uni-muenster.de

Jörg-Michael
06.08.2002, 10:09
Hallo Zusammen,
bevor Ihr hier weiter diskutiert soltte sich jemand die Mühe machen einmal die Steuerkräfte dieser Brücke genau ausmessen. Ich sag jetzt schon das sie ca. 10 mal höher sind als die der originalen, einfachen Brücke. Ich hab am Pro2 genau solch Teil gehabt und alles mühevoll umgebaut auf Variante "einfach und gut". Aber seit dem geht mein Heckrotor richtig. Lest einfach mal unter Kreisel "Heckrotor optimieren" dann wissen auch diejenigen die bisher nicht informiert sind um was es geht. Grundsätzlich ist jedes Gramm Gewicht das am Blatthalter der Ansteuerung dient zu vermeiden.
Gruß an alle von einem X-Cell Flieger :P
Jörg-Michael

Andi Gysi
06.08.2002, 11:43
Hallo Jörg,

meinst du damit dies hier:

http://www.x-cellrchelicopters.com/images/extreme_tr.jpg

Wird auf der Seite
http://www.x-cellrchelicopters.com/102x_kit.htm
als das Nonplusultra dargestellt....

Grüsse,

Andi

Klaus G.
06.08.2002, 13:51
Jörg hat recht kann mich da nur anschließen ich vermute auch das die verstellkräfte am Heckrotor durch diese Tuningbrücke stark verstärkt werden und dann gibt es wieder Heckservoausfälle und niemand weiß wieder woher das kommt und schiebt die schuld wieder auf´s Servo !!!

Gruß Klaus :P

Jörg-Michael
06.08.2002, 14:03
Hallo Andi und alle,
Ja genau, das ist das besagte Teil. Und ich behaupte es ist eine glatte Fehlkonstruktion von MA.
Ich hab die Steuerkräfte die durch dieses Teil entsteht reduziert duch Scheiben. Wie siehe "Heckrotor optimieren".
Mittlerweile bin ich wieder etwas weiter gegangen und hab die gesammte Konstruktion gegen eine aus Kunststoff ausgetauscht. Mit den Scheiben hat es zwar gut funktioniert, doch werden die zu bewegenden Massen größer. Ich hab den Heckrotor umgebaut und eine Brücke aus Kunststoff verbaut. Erfolg : 1 Scheibe notwendig und 75gr. Steuerkraft bis in die Endanschläge. Das Heck ist extrem knackig zu steuern, 90%Empfindlichkeit in Schweben, 80% im Flug. Wenn man nicht weiss das es ein 401 ist würd man es nicht glauben.
Um die Steuerkraft so gering wie möglich zu halten muss man jedes Gramm Gewicht was am Blatthalter zur Ansteuerung sitzt einsparen. Es zählt wirklich das Gramm, das ist keine Übertreibung.
Ich bin beileibe kein Fan vom NT. Doch solange ich solch "Lufträuber" wie Ron oder Jan damit absolut problemlos fliegen sehr, warum etwas ändern. Deshalb macht einen Versuch: Bevor ihr umbaut erstmal mit der Hand prüfen wieviel Steuerkraft erforderlich ist. Kommt nicht auf das Gramm an. Dann umbauen und wieder prüfen. Anschliessend brauchen wir uns nie wieder über die leichte Steuerbrücke aus Kunststoff unterhalten. Und das bischen Spiel das vorhanden ist ist reichlich egal. Es ist immer Last auf den drehenden System, da spielt ein wenig Spiel gar keine Rolle.
Gruß an alle von
Jörg-Michael

bkramer
06.08.2002, 19:16
Hallo Jörg-Michel und Klaus !

Euren Erklärungen kann ich schon einiges abgewinnen.

ABER:
Warum nur muß das Plastikteil mit Vor.- und Verspannung montiert werden.
Ist so das Brechen an der 0,5 mm Stelle nicht vorprogrammiert ???

Bei X-Cell und ähnlichen wir mit Plastik im 90° Winkel OHNE Spannung angelenkt.

Eure Meinung ...???

LG

Bernhard

YYR - Yes Yes Rudi
06.08.2002, 19:34
Ich hatte selber einen Pro II, die Heckrotoranlenkung ist meinermeinung nach das beste was jemals gebaut wurde. Mein ProII hatte eine sehr sehr leichtgängige Heckrotoranlenkung!!! Habe so was spielfreies und leichtgängiges noch nie gesehen. :D :D

Der neue DNHP TG hat das ähnliche Prinzip. Absolut kein vergleich zu einer Plasikbrücke. Ist aber nur meine Meinung

Kann daher diese ganzen Ausführungen weden bestätigen noch nachvollziehen ?( ?(

timo
06.08.2002, 19:55
Original von YYR - Yes Yes Rudi
Ich hatte selber einen Pro II, die Heckrotoranlenkung ist meinermeinung nach das beste was jemals gebaut wurde. Mein ProII hatte eine sehr sehr leichtgängige Heckrotoranlenkung!!! Habe so was spielfreies und leichtgängiges noch nie gesehen. :D :D


Hast Du es denn mal unter Last probiert ?

gruß timo

Klaus G.
06.08.2002, 21:28
Hallo Bernhard,
Warum das so ist mit der Vorspannung kann ich dir auch nicht sagen. Vieleicht weiß jemand anderes eine Antwort darauf. Ich würde mir keine Sorgen machen wegen dem brechen wenn du die Vario Heckrotoren kennst die haben auch so eine dünne Kunststoff Anlenkung für die Blatthalter und die verbiegt es auch ganz schön bei dem Steuern und die ist mir auch noch nie gebrochen und mein letzter Sky Fox den ich noch habe ist schon ca. 6 bis 7 Jahre alt. Bei meinen anderen die ich schon Verkauft habe gab es mit der dünnen Kunststoffanlenkung auch nie Probleme.

Grüße Klaus

Jörg-Michael
07.08.2002, 09:05
Moin Bernhard,
ich würd darauf vertrauen das die Brücke hält. Ich kenne Ralf Buxnowitz recht gut und weiss das er sich sehr viel Mühe gibt in der Auswahl der Materialien aus dem das Teil ist. Und wieviel defekte Brücken hast Du schon erlebt?
Du darft mir glauben das Tuningteile a la Pro2 Heckrotor immer eine Verschlechterung gegenüber einer Kunststoffbrücke sind. Probier´s einfach mal aus, Du wirst Staunen was da abgeht.

Moin Rudi,
Du irrst leider in der Qualität des Heckrotors vom Pro2. Du hast Recht das das System spielfrei und auch sehr leichtgängig ist. Aber nur solange es nicht läuft!
Wenn das Teil sich dreht wirst Du nicht in der Lage sein selbst ohne Blätter den Heckrotor aus der selbst angefahrenen Mitte zu bewegen. Probier es aus.
Ich habe seit ich dieses Thema angegangen bin recht regen Kontakt zu MA und Cliff Hiatt. Bisher waren die Herren der Meinung wie Du sie vertrittst. Nur weil Curtis Youngblood vor 8 Jahren behauptet hat das sei der beste Heckrotor muss das nicht stimmen. Es hat einige nette Mails gekostet um Ch zu bewegen diesen Test zu machen. Und siehe da man ist am überlegen wie man das ändert. Das kürzlich erschienene Tuningteil aus Kunststoff paßt nicht und ist daher keine Lösung. Selbst der Extrem wird wieder mit den Aluverbindern verkauft. Aber, ich bin darüber informiert, das an dem Thema gearbeitet wird und auf Sicht (leider wieder lang) eine Lösung angeboten wird.

Grüße an alle von
Jörg-Michael

YYR - Yes Yes Rudi
07.08.2002, 15:08
HI

Habe das tatsächlich nicht bei drehenden Heckrotor probiert.

Das würde natürlich auch erklären warum ich pro Jahr ein 9250 "aufgebraucht" habe.... X(

Danke für die Infos!!!!!

Klaus G.
07.08.2002, 16:32
Hi Rudi,
Da siehst du´s es gibt für alles eine Erklärung :D :D

Grüße Klaus

Michael Stenger
07.08.2002, 23:16
..nur mal kurz meinen Senf....

Also ich finde mann sollte doch froh sein, daß es solche Leute wie Uwe Fellrath gibt !
Leute welche sich Gedankenmachen, Probieren und Produzieren,
davon lebt eine Weiterentwicklung schließlich.

Außerdem ist hat es Uwe sicherlich nicht nötig ( und will es auch nicht ) seine Produktion im " großen " auszubauen um damit viel Geld zu verdienen wollen.
Jeder so wie er meint, wie er muß und wie er kann.....


Außerdem wer mal die Steuerkräfte eines Fenestrom kennengelernt hat lacht herzlich über die eines NT !! :D

So long.....und nix für ungut

Viele Heli-Grüße
Michael

Kurt
08.08.2002, 00:08
Hallo,

ich sehe das ganze aus noch einem anderen Blickwinkel.
Die originale Steuerbrücke war mir duchaus stabil genug. Damit habe ich keinerlei Probleme.

Was mich am Original stört ist, dass nahe der Endstellungen das Servo gegen die Biegekräfte des Plastiks ankämpfen muss. Und das schon im Stand. Will man einen vernünftigen Verstellweg haben, so darf das Servo ganz schön kämpfen. Ich glaube nicht, dass das fürs Servo gut ist.
Deshalb kam es mir vor allem darauf an, dass der gesamte Weg ohne Blockieren durchfahren werden kann, was mit Uwes Brücke gut geht.

Wegen Eurer Hinweise werde ich aber den Test bei drehendem Heckrotor in Kürze nachholen. Falls das wirklich so extrem ist wie Jörg schreibt wäre es schade, denn das Tuningteil läuft im Stand echt präzise.

Grüße
Kurt

fellrat
12.08.2002, 07:32
Moin Gemeinde,
ich fliege die Tuning-Steuerbrücke auf einen ThreeDee mit dem GY401 auf einem 9253 (ja auf dem 53er) und das ganze mit Kohleheckrotorblätter und mein Servo lebt nocht.
Ich will hier keine neue Diskussion entfachen aber ich wollte es trotzdem mal loswerden! :D
Soll jetzt jeder davon halten was er will!
MfG
CNC-Heli-Technik
Uwe Fellrath

Jörg-Michael
12.08.2002, 08:44
Guten Morgen Uwe,
ich hab irgendwie den Verdacht Du fühlst Dich leicht auf den Schlips getreten, oder?
Du must Dich in Deinem Umbau nicht von mir (oder anderweitig denk ich) angegriffen fühlen. Ich bin auch lange ohne Probleme (dachte ich) mit diesen Aluhebeln am Heck geflogen. Die Stabilität des Hecks war gut und alles OK meinte ich. Bis mir vor geraumer Zeit mal Johann Hönle riet ich solle unbedingt mal die Teile umbauen. Rüdiger Feil erklärte mir seine Versuche die er mit Rotorblättern machte und nebenbei die Geschichte mit dem Heckrotor. Dann hab ich mich hingesetzt als ich es ausprobiert hab. Seit dem ich weiss wieviel Kraft diese Teile schlucken bzw. erfordern um steuern zu können ist es für mich keine Frage mehr das sowas nicht aufgebaut wird. Ich kann Dich nur bitten selbst den Versuch zu machen. Du wirst überrascht sein was da abgeht, kein Vergleich zu einer billigen Plastikbrücke die irrwitzig leicht ist.
Schöne Grüße von
Jörg-Michael

fellrat
12.08.2002, 09:02
Hallo Jörg-Michael,
ich fühle mich von dir nicht auf dem Schlips getreten.
Ich habe doch dieses Thema hier selber angefangen um eine gut Diskusion zu beginnen. Ich frage mich allerdings ob es gerecht ist, das du hier Behauptungen aufstellst, obwohl du ja gar keine Hecksteuerbrücke von mir hast.

Noch eine Frage: Fliegst du deine Helis eigendlich mit Syroporhauptrotorblätter...damit alles schön leicht ist oder gibt es noch etwas leichteres? oder gilt deine Aussage für den Kopf nicht? oder benutzt du keine Servo´s um den Kopf anzusteuern? :D

MfG
CNC-Heli-Technik
Uwe Fellrath

Jörg-Michael
12.08.2002, 11:40
Ist stelle für mich eine gewisse Sinnlosigkeit eines Forums bei solchen Antworten die zynisch und provuzierend sind fest. Da ich mich mit solchem **** nicht weiter beschäftigen möchte lasse ich es einfach und verbleibe freundlich für alle wie immer grüßt
Jörg-Michael

Ron Sebastian
12.08.2002, 11:57
Nu is mal wieder gut.
Ich glaube dass Jörg meinte dass die Ansteuerungsmimik für höhere Stellkräfte sorgen !!könnte!! . Die Blätter haben darauf wenn überhaupt nur durch Vor-oder Nachlauf Einfluss (denke ich mal).
Ich meine auch daass hier eine weitere Diskussion erst Sinn macht wenn das nun Endlich mal jemand mit den Verstellkräften getestet hat (mit der alten und dem Tuningteil am besten um einen Vergleich zu haben).

@Uwe: Ich weiss nicht ob es so Vorteilhaft ist wenn du auf dem NT Kohleheckrotorblätter benutzt. Dieser hat nämlich keine Dämpfung, was ja aber mit den weichen Plastikblättern kein Problem ist. Mit den Steiferen Kohleblättern ist allerdings so gut wie gar keine Dämpfung mehr vorhanden, was durchaus der Mechanik nicht zuträglich ist.

Gruß Ron

fellrat
12.08.2002, 12:04
Hallo Ron,

du hast sicherlich recht...nun ist wirklich gut.
Falls sich irgendjemand von mir angegiffen fühlt, möchte ich mich entschuldigen, dass was wirklich nie meine Absicht.
Ich habe dieses Thema eröffnet und möchte es wirklich jetzt mal gerne beenden....du bist doch in diesem Forum Moderator kannst du dieses Thema bitte schliessen?
Vielleicht kann ich es auch schliessen aber ich weiss leider nicht wie.
Vielen Dank für deine Mühe
MfG
CNC-Heli-Technik
Uwe Fellrath

Uli Haslinde
12.08.2002, 12:07
Hallo Uwe,

was soll das?

"Noch eine Frage: Fliegst du deine Helis eigendlich mit Syroporhauptrotorblätter...damit alles schön leicht ist oder gibt es noch etwas leichteres? oder gilt deine Aussage für den Kopf nicht? oder benutzt du keine Servo´s um den Kopf anzusteuern?"

Willst Du uns damit klarmachen, daß Du gar nicht verstehst, was Jörg-Michael nun geduldig genug erklärt hat?

Du kannst gerne Deine Steuerbrücke verwenden, auch CFK Heckrotorblätter entgegen der Anleitung. Es wird nur etwas schwer werden das vernünftig zu argumentieren, trotzige Angriffe werde ich jedenfalls zukünftig kommentarlos löschen.

PS: Solange die Heckrotorbrücke angepiesen wird, wird hier nichts gelöscht oder geschlossen. Jeder soll sich selbst ein Bild machen können, ob er damit seinen NT "tunen" möchte oder nicht.

fellrat
12.08.2002, 13:08
Hallo Zusammen,
ich habe nie gesagt, dass ich auf einen 3D NT CFK-Heckrotorblätter fliege. Ich glaube es gibt hier einige Missverständnisse. Ich habe auch nie gesagt, dass hier jemand etwas löschen soll.
Ich habe auch nie jemanden gezwungen die orignal Steuerbrücke gegen irgend etwas anders zu tauschen.

Hier nochmal: Ich wollte nie jemanden hier angreifen oder beleidigen, falls es trotzdem passiert ist, möchte ich mich in aller Form dafür entschuldigen!

MfG
Uwe Fellrath

Rüdiger
12.08.2002, 13:38
Moin Uwe! ;-)

Quote von heute früh on:

Moin Gemeinde,
ich fliege die Tuning-Steuerbrücke auf einen ThreeDee mit dem GY401 auf einem 9253 (ja auf dem 53er) und das ganze mit Kohleheckrotorblätter und mein Servo lebt nocht.

Quote off.

Schau ich mir Deine Postings genau an: 3D oder 3D NT?

verwirrt ;),

rüdiger, der sich gleich bier und chips holen geht

fellrat
12.08.2002, 13:42
Moin
natürlich KEIN 3D NT !!! der hat doch (wie Ron ja auch geschrieben hat) keine Dämpfung und sollte daher nicht mit CFK-Blätter betrieben werden.
mfg
CNC-Heli-Technik
UWe Fellrath

Ron Sebastian
13.08.2002, 13:56
Uiuiui,

@Uwe: Ich bin zwar Mod, kann aber nur in dem von mir Moderierten Forum (Turbine (da ist ja sowieso nichts los :( )) Löschen oder Schliesen. Und selbst wenn ich es hier könnte würde ich es nicht machen. Insofern wir nun mal wieder auf ein Normales Gespräch zurückkommen (was dir wohl auch recht wäre) können wir hier doch super weiterhin kontrovers (aber konstruktiv) diskutieren.

Nun fassen wir zusammen: Uwe hat eine neue Brücke gemacht. Eigentlich ein sehr schönes Teil. Nun bleibt herauszufinden was mit den Verstellkräften ist. Ich kann es leider nicht testen, daher die Bitte dass es irgendjemand anderes mal macht. Dann können wir sicherlich weiter darüber diskutieren.


Gruß Ron

Kurt
14.08.2002, 02:49
Hallo,

ich hätte es heute fast auf meinem NT getestet.
Leider hat die Bosch Bohrmaschine nicht die Power gehabt um
das Ding auch richtig durchzudrehen. Enorm was so ein Heckrotor Leistung schluckt wenn man die Blätter voll auslenkt !

Ich bin gerade mal auf 900 U/min auf der Hauptrotorwelle gekommen.
Bei dieser Drehzahl konnte ich mit Uwe´s Steuerbrücke keine höheren Stellkräfte feststellen als mit dem Original.
Die Stellkräfte waren bei beiden Brücken vernachlässigbar gering. Zwar höher als im Stand, aber das Servo hat kaum mehr Strom aufgenommen (120 mA statt 100mA im Stand).

Aber das sagt wahrscheinlich alles wenig aus, ich muss erst mal eine vernünftige Bohrmaschine suchen und auf gut 1500 drehen.

Grüße
Kurt

willi
14.08.2002, 07:02
Hallo Leute
Mein NT ( 1.Serie) hatt jetzt ca.250 h auf dem Buckel.
Dabei hatte ich nur einen bruch der Hero-Brücke und da war ich selber schuld weil ich NHP-Heroblätter draufgeschraubt habe und die sind eindeutig zu hart.Normale Blätter wieder druff und nix mehr Problem.
Mfg Rainer
http://www.flugmodellsportclub-Suhl.de

Jörg-Michael
14.08.2002, 08:35
Moin Kurt,
das Problem kenn ich. Mach einfach die Blätter ab. Da bei beiden Versuchen dieselben Heckblätter benutzt werden ist das Ergebniss mit Blättern ebenso gleich. Aber Deine Bohrmaschine hats wesentlich einfacher. Häng das Steuergestänge am Servo aus und versuch von Hand bei Drehzahl zu Steuern. Dieser Versuch sagt schon einiges aus.
Viel Erfolg
Jörg-Michael

bkramer
14.08.2002, 08:46
Hallo Kurt !

Bitte weitertesten !!!

Bin selbst noch unschlüssig welche HeRo Brücke ich montieren soll.

Danke für Deine Mühe !!!

LG

Bernhard

Jörg-Michael
14.08.2002, 10:40
Hallo Zusammen,
ich hab mich eben gerade sehr nett fast eine dreiviertel Stunde mit Uwe Fellrat unterhalten. Wir haben verschiedene Ideen ausgetauscht und sind jeder für sich auch zu einem Ergebniss gekommen. Ich für meinen Teil werde mich aus dieser Diskussion möglichst herraushalten von jetzt ab. Ich bin nicht irgendwie sauer über irgendwas, das bitte bloß nicht denken. Wahrscheinlich oder sogar sicher stelle ich eine andere Anforderung an mich selbst oder über das was ich einsetzte. Das ist mit Sicherheit ein Grund weshalb ich einige Sachen nicht akzeptier oder für mich hinnehme. Das muss und darf aber nicht für andere gelten und soll kein Grund sein nicht irgendwas zu probieren.
So ist es auch in dem Fall mit der Pitchbrücke von Uwe. Was ich nicht hinnehme weil ich im Anfang schon weiss was kommt mag bei anderen sorgenfrei funktionieren. Es sind nunmal verschiedene Ansprüche an das uns heißgeliebte Fluggerät Heli. Mag vielleicht der ein oder andere jetzt meinen ich sei überheblich dieser Zeilen wegen so ist es für mich aber der Grund weshalb solch verschiedene Meinungen existieren.
Alles Gute und freundliche Grüße an alle wie immer wünscht
Jörg-Michael

Ron Sebastian
14.08.2002, 11:03
Hallo Jörg,

da du (genauso wie ich und viele andere hier im Forum) wohl daran interessiert bist bestmöglich laufende Maschinen zu haben hast du wohl auch schon einiges getestet und experimentiert. Deshalb lass uns bitte weiter an deinem Wissen teilhaben. Jetzt ist die Sache zwischen dir und Uwe ja wohl geregelt. Sobald jetzt ein Ergebnis der Steuerkräfte vorliegt (hoffentlich bald) werden wir ja wohl zu einem eindeutigen Befund kommen.
Nur mal so: wäre die Thematik der Verstellkräfte und deren minderung nicht die gleiche wie beim Hauptrotorkopf?
OK, testen wäre da etwas gefährlich 8o
Aber da könnte man ja eine entsprechende Vorrichting bauen.

Gruß Ron

Jörg-Michael
14.08.2002, 11:14
Hallo Ron,
natürlich werd ich weiter meinen Senf zu irgendwelchen Sachen abgeben :P
Aber nicht mehr zu diesem Thema weil ich eben halt merke das es total verschiedene Ansprüche gibt und ich mit meiner Meinung nicht nur Positives erreichen kann.
Zum Thema Blätter:
Du kennst den Menschen gut der tatsächlich Hauptrotorblätter ausmisst und mit Propellermomentgewichten die Steuerkraft mindert. Es ist Rüdiger!
Er hat sich ein Gestell gebaut in dem er sitzt und bei ca. 1600 Umin die Stellkraft der Blätter messen kann.
Seine Erfahrung nach den ersten Versuchen: Servos müssen kaputt gehen.
Er hat zB. das Hirobo Carbonblatt lastfrei duch je 12 Karosseriescheiben einstellen können. Nur ehrlich meint er merkt man das nicht im Flug im Gegensatz zum Heckrotor.
Aber man kann sehr gut mit diesem Gestell feststellen ob ein Blatt gut oder schlecht läuft.
Gruß an alle!
Jörg-Michael

fellrat
14.08.2002, 12:03
Hallo Jörg-Michael,
auch ich möchte mich für das nette Telefonat bedanken. Ich glaube im Grundsatz haben wir die gleiche Meinung - der Heli soll so optimal laufen wie möglich - Die Frage ist doch nicht ob jemand eine Verbesserung betreiben möchte oder nicht....die Frage ist ehr wie gross das Verhältniss zwischen Aufwand und Nutzen liegt.
Ich kann nicht ausschließen, ob noch eine Verbesserung zu meiner Hecksteuerbrücke denkbar wäre (vielleicht mit der von dir vorgestellten "Scheibentechnik" an den Blatthaltern) aber dann stellt sich wie oben schon gesagt wieder die Frage vom Aufwand/Nutzen-Verhältnis.
Ganz offensichtlich gibt es viele NT-Piloten, die sogar mit der original Hecksteuerbrücke (auch ohne "Scheibenoptimierung") ganz zufrieden sind und keinen Grund sehen hier etwas zu verändern.

Ich hoffe, dass Kurt den beschriebenen Test noch mal mit höherer Drehzahl wiederholt um ENDGÜLTIG zu beweisen, dass die Servobelastung mit meiner Steuerbrücke nicht höher als mit dem Originalteil ist. (Ich hoffe du erlaubst mir hier zu bemerken, dass auch du davon ausgehst, dass sich das Verhältnis auch mit höherer Drehzahl nicht verändert)

Zusammengefaßt: die von mir konstruierte Hecksteuerbrücke läuft absolut spiel- und verschleissfrei, sie ist robuster als das Originalteil und das Heck läßt sich sehr präzise damit steuern ohne das Heckrotorservo mehr zu belasten, wobei auch viele NT-Piloten keine Probleme mit der Originalsteuerbrücke haben.

Also wie du schon gesagt hast:
Jeder nach seinen Ansprüchen.

P.S. Und hoffendlich nie wieder solche Missverständnisse wie in diesem Forum bei diesem Thema.

Mit freundlichen Grüßen
CNC-Heli-Technik
Uwe Fellrath
http://mitglied.lycos.de/cnchelitechnik/

Kurt
15.08.2002, 03:43
Hallo,

so, ich habe jetzt eine Nachtschicht eingelegt um die ganzen Messungen zu machen. Der Aufwand war erheblich, aber es hat sich gelohnt. Um es kurz zu machen, das Ergebnis war absolut erstaunlich und hat mich echt vom Sockel gehauen. Wer es nicht glaubt, kanns jederzeit selbst nachvollziehen, sofern er einen 3D NT hat.

Das Ergebnis würde den Platz hier sprengen, daher ist es unter http://www.flyheli.de/propmom.htm nachzulesen.

Jetzt ist es aber fast 4 Uhr früh und ich muss ins Bett. Bin schon gespannt auf Eure Kommentare.

Gute Nacht,
Kurt

Klaus G.
15.08.2002, 06:10
Hallo Kurt,
Ich kann nur sagen Danke für deine Bemühungen, ist ein guter Beitrag geworden der uns allen etwas hilft unser Hobby ein wenig Sicherer zu machen. Hoffe viele testen ihren Hubi mal nach dieser Methode. Bin mir sicher dadurch kann man manchem Servoausfall vorbeugen.

Gruß Klaus

bkramer
15.08.2002, 08:01
Hallo Kurt !

Danke für Deine Mühe !!!

Der HeRo scheint doch ein "weites Feld" für Optimierung und Anpassung zu sein.
Speziell wenn man berücksichtigt, dass ein "abgerauchtes" HeRo Servo wohl den wenigsten Piloten Spass macht ...

Nochmals vielen Dank und "Guten Schlaf" ...

LG

Bernhard

NS: Über "Propellermomentgewichte", deren Wirkung und Einsatz wurde bereits 1997 in "Modellhubschraubertechnik für Fortgeschrittenen" (ISBN 3-7883-2617-4) von Wolfgang Simon geschrieben ( Seite 127 ff).
Die Versuche wurden an der HEIM-Mechanik von Günther Knipprath durchgeführt.

Da ich dem aber bis jetzt keine Bedeutung beigemessen habe, habe ich diesen Beitrag nicht so Ernst genommen ...

Sollte jemand Interesse an einer Kopie haben dann bitte um e-mail und Angabe einer FAX Nummer, da ich leider keine möglichkeit zum Einscannen habe

stifi
15.08.2002, 08:47
hallo nt-piloten

nach dem mir auch einmal im flug die original hecksteurbrücke um die ohren geflogen ist ( ich verwende cfk heckblätter ) habe ich eine servoscheibe statt der steuerbrücke wie beim alten 3d verwendet, ich habe schon seit langem 4 scheiben je blatthalter montiert. so läuft mein nt einwandfrei seit ca. 50 litern und es kostet nichts ist sehr wenig aufwand

gruß stefan

peter tuerk
15.08.2002, 09:13
Hi Kurt
Danke für die Arbeit.
lg peter

Jörg-Michael
15.08.2002, 09:20
Gurten Morgen Zusammen,
Kurt, hab recht herzlichen Dank für diesen informativen Test. Ich habe mich ja gestern mit Uwe unterhalten. Ich habe ihm einen Vorschlag gemacht wie er die zur Zeit perfekte Lösung bauen könnte. Seht euch mal ein Genesis Heckrotor an, der ist ehrlich gesagt sehr gut von der Steuerbrücke. Auch die Nova hat das zur Zeit Optimale am Heck. Hier würde es sich lohnen um zu prüfen ob das Teil an ein Henseleit Heck paßt. Denn dann hättet Ihr die Präzision und gleichzeitig die Leichtgängigkeit die Ihr Euch wünscht. Ich vermute aber mal das Jan vielleicht sowas schon in der Pipeline hat da auch er wissen sollte was da am Heck abgeht. Nur, solange da noch nichts gescheites auf dem Markt ist sind solche Leute wie Uwe super da sie beweglicher als Hersteller sind. Und vielleicht baut er ja aufgrund des Wissens jetzt eine neue Brücke die optimal wäre.
Schöne Grüße an alle von
Jörg-Michael

15.08.2002, 10:03
Hallo NT-Gemeinde,

ich bin seit heute angemeldet, verfolge aber seit geraumer Zeit die Diskussion um die HeRo-Problematik.

Ich fliege keinen NT sondern einen SCEADU. Bei diesem Heli gab es ebenfalls eine ausführliche Diskussion um die HeRo-Steuerkräfte.

Warum ich hier schreibe:

Den Aufwand und die Messungen, welche KURT betrieben hat, finde ich sehr lobenswert und hilfreich für andere Heli-Piloten. Ich selbst habe einige Zeit damit verbracht die Kräfte - zumindest qualitativ mit der Hand - am SCEADU zu bestimmen.

Dabei ist folgendes aufgefallen und darf m.E. nicht vernachlässigt werden:
Man kann zwar die Steuerkräfte OHNE HECKBLÄTTER minimieren, bzw. die Verstellung fast kraftfrei einstellen, jedoch ergibt sich MIT HECKBLÄTTERN eine andere Kräfteverteilung.

Vorgehensweise:
1.)
Einstellen der Blatthalter ohne Heckblätter auf minimale Kraft. Dies erforderte bei meiner Konfiguration 3 U-Scheiben auf jeder Seite.
Hinweis:
Werden mehr U-Scheiben aufgelegt, so wandern die Blatthalter bei Solldrehzahl in die äußeren Anschläge.

2.)
Weiter mit 3-U-Scheiben und MONTIERTEN HECKLÄTTERN. Erstaunlicherweise sind die Verstellkräfte immer noch sehr hoch, da die Blätter bei Auslenkung eine Gegenkraft erzeugten. Diese Gegenkraft ist abhängig von Blattgeometrie und der damit verbundenen Lage von Massenschwerpunkt und Auftriebsschwerpunkt. Je nach Lage kann sich hierbei folgende Situation bei Auslenkung einstellen:

- Verstärkung der Auslenkung
- neutral
- Rückstellmoment, welches der Auslenkung entgegen wirkt

3.)
Mit 6-U-Scheiben je Seite ergabe sich die in 2.) erwähnte Situation, dass die Blatthalter OHNE HECKBLÄTTER in den Anschlag liefen. Betrachtet man nur diese Situation, so würde man eher zu 3-U-Scheiben und einer neutralen Einstellung tendieren. MIT HECKBLÄTTER - und damit wird ja schließlich geflogen - sieht die Sache jedoch anders aus. Da die serienmäßigen Heckblätter des SCEADU ein grosses Rückstellmoment besitzen und damit der Auslenkung entgegen wirken, kann eine Unterstützung der nach außen laufenden Blatthalter die Kräfte verringern.

FAZIT:
Es sollte m.E. immer das Gesamtsystem betrachtet werden. Zumindest habe ich diese Erfahrung beim oben genannten Heli gemacht. Ich denke wenn KURT den Test mit HeRO-Blättern - unter Angabe des Blatttyps - vervollständigen könnte, wird eine richtig "runde Sache" aus seinem Testprogramm.

Im Übrigen tritt dieses Kräftespiel (Rückstellung bzw. Unterstützung der Auslenkung) ebenfalls am Hauptrotor auf. Hier hat sich offensichtlich herausgestellt, dass wenn eine Unterstützung der Auslenkung durch die Schwerpunktlagen erfolgt, die Flatterneigung der Hauptrotorblätter je nach Spiel in den Anlenkungen zunimmt.

Über Aussagen und eure Erfahrungen mit dem oben genannten Thema würde ich mich freuen.

Grüsse an alle NT-Flieger

MARTIN

MichaelK
15.08.2002, 11:10
Hallo Kurt!

Kann ich jetzt bedenkenlos zwei Scheiben beidseitig montieren, oder vermutest du, dass das von NT zu NT unterschiedlich ist?

Beim Nova Quattro habe ich sehr "massige" CFK Heckblätter. Hier treten sicherlich enorme Verstellkräfte auf. Du hast doch diese Telemetriegeschichte. Wäre es nicht mal sinnvoll, einfach die Ströme des Heckservos im realen Flug mit und ohne Gewichte zu vergleichen., beim NT oder beim Nova Dann könnte man auch mal sehen, ob die Änderung DS=OFF beim 401 mit 9250/53 eine Änderung der Lebensdauer bewirkt, und inwieweit Empfindlichkeitsübereinstellung zu einem "Schwingen" im Stromverbrauch führt.

In voller Bewunderung für deinen Messeifer

happy landings

Jörg-Michael
15.08.2002, 11:54
Hallo,
natürlich ändert sich die Steurkraft mit Montage der Blätter. Je mieser die Blätter desto höher die Kraft. Ich habe Kurt den Tipp gegeben ohne Blätter den Versuch zu mache da seine Bohrmaschine nicht die erforderliche Leistung aufbrachte. Es ging bisher auch nur um den Versuch "Tuningbrücke gegen Original". Und da das nun mal ein Vergleich ist wäre das Ergebniss mit Blätter dasselbe wie ohne zwischen den beiden Brücken. Um ein richtiges Ergebniss zu erzielen sollte so vorgegangen werden wie ich es unter "Heckrotor optimieren" geschrieben habe. Diese Versuchsreihe hat sich bewährt und funktioniert erwiesenermassen gut. Es ist nicht wissenschaftlich genau, aber das erreichte Ergebniss ist wesentlich besser als ohne Optimierung. Es ist von uns möglichst so verfaßt worden das wirklich jeder Pilot jeglicher Erfahrung diese Optimierung machen kann.
Ein Wert nahe der 200gr. ist als sehr gut einzustufen. Dadurch nimmt man jegliches Spiel aus der Anlenkung und für ein selbst schwächliches Servo ist das ein Witz.
Baugleiche Heckrotoren mit selber Ausstattung(Blätter) sind kopierfähig. Ändert sich eine Kleinigkeit ist das Ergebniss nicht zu übertragen. Grundsätzlich ist jegliches Gewicht das an der Stelle der Anlenkung des Blatthalters sitzt zu vermeiden. Das ist des Übels Wurzel. Deshalb ist die simple Konstruktion Kugel/Kugelkopf und Brücke a la Nova auch so gut. Das System wiegt praktisch nichts.
Viel Erfolg wünscht
Jörg-Michael

Ron Sebastian
15.08.2002, 12:24
Oh Shit,

jetzt bin ich Motiviert und habe auch noch die nächsten Tage bestimmt mal Zeit. Ich werde dann den NT mal in die Fräse stellen und die Rotorwelle einspannen. Dann noch das Heck abgefangen und gib ihm! Aändert sich etwas ob ich jetzt mit 1500 oder 2000Upm fahre?? Die benötigten Gewichte dürften doch gleich bleiben? ICh könnte ihm auch mehr als 2000 geben. Bringts was?

Wisst ihr warum ich so Motiviert bin?
ICh werde wohl mal wieder ein S9250 einschicken dürfen. Denn dieses macht komische Geräusche. Es wundert mich nur, dass wen ich den Motor und das Getriebe trenne und einzeln drehe sich beides Normal anhört????(der Motor natürlich unter Strom). Nur zusammen klingts verdächtig. Meint ihr das Geld für ein neues Getriebe würde sich lohnen, oder gleich einschicken??

Gruß Ron

Kurt
15.08.2002, 12:42
Hallo,

schaut doch bitte nochmal auf die Seite:
http://www.flyheli.de/propmom.htm
ich habe unten noch ein paar Gedankenspiele dazugeschrieben und hoffe nicht allzuviel Unsinn verzapft zu haben.

Unser höchstes Ziel sollte jetzt sein Uwe zu helfen die optimale Konstruktion zu machen, ich denke es ist möglich.

Die Scheiben alleine helfen leider nur teilweise.
Wenn einer von Euch auch die Versuche macht, so vergesst nicht nach erfolgter Optimierung mit Scheiben den Heckrotor
per Hand sehr schnell hin und herzubewegen. Dabei wird deutlich, dass die Verstellkräfte auch bei Optimierung noch sehr merkbar sind, aber eben nur unter Bewegung. Das ist mit der Originalbrücke aber erheblich günstiger.

viele grüße
Kurt

bkramer
15.08.2002, 14:49
Hallo Kurt !

Habe mir Deine Ergänzungen durchgelesen.

=] Warum nicht die HeRo Pitchbrücke vom alten TD ???

... da sind ja auch keine Servos abgeraucht ...

...und Bernd Pötting setzt Diese "alte" angeblich sogar aus Sicherheitsgründen für Turbinen ein ...

Wie auch immer, ich bin der Meinung, dass das mickrige, verspannte Mikado Teil dort nicht am richtigen Platz ist, Das Gewicht von Uwes Teil dürfte aber nach Deinen Erkenntnissen auch nicht "das gelbe vom Ei" sein ...???

LG

Bernhard

Andi Gysi
15.08.2002, 15:15
Hallo,

die Gedanken auf Kurts Seite sind wirklich interessant - mit Scheiben braucht das Servo weniger Haltekraft, aber mehr Kraft um die Brücke zu bewegen? Muss mal die Nova im Garten festschnallen, jetzt will ichs wirklich wissen:D

Interessant finde ich, dass die Plastikbrücke mit Scheiben beinahe genausowenig Kraft braucht wie im Stand...

Aber weshalb braucht die kugelgelagerte Tuningbrücke im Stand Kraft um sie auszulenken (fast gleich viel die das Plastikteil, welches sich zurückbiegen will)? Bei meiner Nova kann ich die Brücke im Stand in jeder Position loslassen, sie bewegt sich nicht weiter...

Grüsse,

Andi

Markus Fiehn
15.08.2002, 19:01
Hallo !


Ich fliege ja bekanntermaßen keinen NT, aber jetzt muß ich auch mal meinen Senf dazu abgeben:

Habt Ihr noch nie Jan, Franz oder Ron fliegen sehen? Die schonen die Modelle wirklich nicht und fliegen original. Ich hätte jedenfalls absolutes Vertrauen zu dem Teil, nachdem ich deren Fliegerei gesehen habe.

Natürlich ist es gut, an Teilen, die verbesserungswürdig sind, rumzuexperimentieren, um sie zu verbessern. Man sollte aber immer beachten, dass unsere Modelle zum FLIEGEN konstruiert sind und nicht zum ABSTÜRZEN. Und im Flug halten die Teile ja wohl erwiesenermaßen, wenn sie nicht anderweitig vorgeschädigt sind. Wenn die Teile sich wirklich grundlos in der Luft zerlegen, würde ich mal schaun, ob die Schiebehülse und die Kugellager darin noch leichtgängig sind. Wenn´s da nämlich hakelt, verstehe ich alles ... Diese Last hält das Plastik-Teil bestimmt nicht aus.

Wolfgang_67
15.08.2002, 20:05
Hallo,

ich bin auch der Meinung, man sollte die vom Hersteller empfohlenen Komponenten einsetzten.
Nur wenns sich wirklich nicht vermeiden lässt, muss man halt auf anderen Lösungen zurückgreifen.

Aber die eigentliche Problematik mit der Kunststoffbrücke liegt ja nicht im brechen während dem Fluge, sondern die Heckservos rauchen vermutlich aufgrund von hohen Stellkräften ab. Wenn mir in einer Saison 3 Servos abrauchen dann ist natürlich Ursachenforschung angesagt.
Ich selber fliege die orginal Brücke ohne Probleme.

Das mit den Scheiben ist ein Ansatz. Ich für meinen Teil denke jedoch da gehts noch weiter. Mit montierten Heckblättern erhöhe ich die Kreiselwirkung. Wie siehts dann aus? Die nächste Frage wäre, der Unterschied von am Boden
gemessen und im Fluge. Würde ich den Test mit der Bohrmaschine am Boden und Heckblättern machen, hätte ich einen Heckrotor, der bei Anschlag ständig auf Vollast läuft, weil sich das Heck nicht wegdrehen kann. Man weis auch nicht, wie hoch die Belastung des Servos wird, wenn der Motor läuft. Der 401 Gyro ist so hochauflösend, das man am Heli sehen kann, wenn der 91 viertaktet. Das Heck zuckt sichtbar. Bedeutet also der Kreisel ist am technischen Ende, obwohl er 2% in der Empfindlichkeit unter dem Wert ist, wo er aufschwingt.

Es ist mit Sicherheit der richtige Weg, die Stellkräfte an der Mechanik im Stand zu minimieren, es wird aber nicht das Ende sein.

Sicherlich gäbe es die Möglichkeit, in der Schubstange
einen Drucksensor zu implementieren, der die Stellkräfte an eine Telemetriebox übermittelt, die man nach dem Fluge auswerten kann.

Technisch machbar, jedoch mit riesigem Aufwand an Zeit und Geld, was ich beides nicht habe (he he will ja auch noch fliegen). :D

Wäre aber nach meinem Verständniss die genaue Methode.

Hut ab vor den Leisungen die Kurt mit den Test gebracht hat.
Wirklich gut. !!!!

Gruß

Wolfgang

MichaelK
16.08.2002, 10:06
Wolfgang

Du brauchst keinen Drucksensor. Du kannst einfach den Servo Aufnahmestrom messen, der ist bei grob linear zur Kraftbelastung. Dann kannst du anhand einer einfachen Tabelle auswerten.

happy landings

Ron Sebastian
16.08.2002, 10:49
Hallöle,

also ich habe gestern noch den NT in die Fräse eingespannt (also dessen HRW). Da die Fräse falschherum dreht hab ich dann noch am Heck die Blatthalter umgedreht. Wenn ich dann bei (laut Drehzahltabelle der Fräße) bei 1500-2000upm angekommen war habe ich mal am Gestänge geschoben. Also mir kam das noch leichtgängig genug vor (vielleicht bin ich ja auch Grobmotoriker?? 8) ). Gegen den Endausschlag ging dann trotz der 1,4KW die Drehzahl etwas runter (ich habe natürlich mit Heckblättern probiert). Zwar hatte der Heckrotor wohl das Bestreben in die Mitte zu laufen, das war jedoch nicht sehr stark. Ach so, ich habe die Originale Steuerbrücke. Das unterlegen von je 2 Normalen unterlagsscheiben brachte bei mir keinen merklichen Erfolg.
Nun habe ich Stellringe besorgt, von denen jetzt jeweils 2 Auf die Schraube kommen. Da dies eigentlich viel zu viel sein müsste sollte das Heck doch dann rauslaufen, oder??? Dann werden diese eben Abgedreht.
Wäre dann eigentlich da Optimum das das Heck jede angesteuerte Position ohne Kraft am Gestänge hält??
Macht es einen Unterschied ob das Ganze nun ohne Möglichkeit der Rotation abläuft oder sind meine ganzen Versuche dann beim Richtigen Fliegen (bei welchem das Heck dann auch drehen kann) wieder für den Ar...

Gruß Ron

Sebastian Zajonz
16.08.2002, 11:26
Hallo ROn

Die kraft müsste immer die selbe sein. Bin mir da sogar 100% sicher da die kraft entweder in eine Drehbewegung oder in einen schub gewandeld wird. Darum wird es auch keine unterschiede im Flug geben.

Ob servo kräfte proportional zur Stromaufnahme sind wage ich zu bezweifeln.

Kleine anregung Brücke aus dünnen Titan mit zwei aufgeschraubten plastig kugelgelenken ohne irgendwelchen schnickschnac. Ich denke mal das gewicht dürfte etwas über der orginalen liegen bei wesentlich mehr steifheit....
Ich fand die ÄBrücke des Three Dee 4 immer ausreichend steif und robust also baut doch die in Three Dee NT ein..

Gruss Sebastian

Rüdiger
16.08.2002, 11:43
Servus Sebastian! ;-)

IMHO dürfte da nicht viel Abweichung in der Abhängigkeit zwischen Strom und Servokraft bestehen. Bei guten Servomotoren besteht eine direkte Kopplung zwischen Spannung und Drehzahl bzw. Strom und Drehmoment.

hth,

rüdiger

bkramer
16.08.2002, 14:10
Hallo Sebastian !

TD Brücke hätte ich auch gerne für NT gehabt.

Jan meinte, sie passt nicht ...

LG

Bernhard

Uli Haslinde
16.08.2002, 14:13
...Der TD hat eine 8mm Heckrotorwelle, deshalb ist die Bohrung der Scheibe zu groß.

Jörg-Michael
16.08.2002, 14:24
Hallo,
darf ich mal etwas korrigieren bitte.
Es ist nicht das Gewicht der Brücke die entscheident ist. Die kann auch aus Alu oder sonstwas sein. Die Verbinder sind der üble Punkt. Je mehr Gewicht an diesem Teil ist desto stärker werden die Kräfte die das Heck in Mittellage halten. Die Originalbrücke hat einen simplen Kugelkopf der nichts wiegt, die Kugel am Halter incl. Schraube auch sehr gering. Praktisch muss man jedes Gramm Gewicht was direkt am Blatthalter als Anlenkung geschraubt wird minimieren. Das geht auch sehr gut aus Kurts Ausführung hervor.
Schaut Euch mal um ob die Nova Brücke nicht vielleicht paßt. Oder Genese? Die Dinger haben eine stabile Brücke aus Kunststoff und eine simple Anlenkung aus dem berühmten Kugelkopf. Das wiederum wiegt nix, ergo kaum Kraftaufwand und dabei trotzdem nicht das flexen der original Brücke.
Für Ron:
Lies Dir mal die Anleitung nochmal durch :P
Da steht das es nicht gut ist die Kraft auf Null zu reduzieren da dadurch das Spiel in der Anlenkung zum Tragen kommt. Das Servo muss jedesmal erst das Spiel kompensieren bevor die Blätter reagieren. Bisher hat sich einen Steuerkraft gegen 200gr. als optimal erwiesen (bischen mehr oder weniger schaden nicht). Auch ein 9253 geht dann
richtig gut da es kaum Last hat.
Schönes Wochenende wünscht
Jörg-Michael

Ach Schied,
Uli war schneller :P
Ich wuste nicht das die Heckwelle 8mm hat. Da past natürlich nichts von den anderen Helis. Aber vielleicht findet sich jemand der die Idee aufschnappt und verwircklicht?
Ich glaub, ich wüst schon jemand :rolleyes:

MichaelK
16.08.2002, 14:30
Hallo Sebastian

Bei einem Gleichstrom (getrieb-) Motor ist das Abtriebsmoment proportional dem Ankerfluss * dem Wirkungsgrad abzgl. des Reibmomentes, welches aber bei diesen Getriebetypen vernachlässigbar ist.

Dies gilt auch für geregelte Coreless Motore in erster Näherung.

Winrkungsgrad und Reibmoment sind konstante. Ergo muss die Stromaufnahme dem Kraftmoment folgen. Ist ja eigentlich auch logisch, wo sollte denn sonst die Energie herkommen. Die linarität bis zur Sättigung kannst du einfach mal in einem Tabellenbuch nachsehen. Ausserhalb des Sättigungsbereiches werden diese Typen Motore nicht betrieben.

Also-----] Kurt, schmeiss die Telemetrie im Flug an!!


happy landings

Ron Sebastian
17.08.2002, 12:08
Hallo,

@Jörg: Wie siehst du das mit dem (evtl. nicht Vorhandenen) Unterschied Freie Beweglichkeit des Hecks][Heck Arretiert?
Wenn es nämlich einen Unterschied macht werde ich mich mal nach einem Multimeter umschauen welches Mittel und Höchstwerte speichert (wenns eben nicht zu teuer ist).

Eigentlich frage ich mich gerade wieder warum ich mir hier wieder so viel Mühe mache; ?( ?( denn eigentlich funktioniert doch das Originale Optimal.
Irgendwie habe ich wohl zuviel Zeit :D

Gruß Ron

Albert
17.08.2002, 14:58
Hallo Jörg-Michael (und natürlich alle anderen),
ich habe momentan mich auch etwas mit dem Millennium-Heckrotor (= Nova) beschäftigt und kann mal was zu deinem "Nichts" des Kugelkopfes sagen: 0,45 gr. wiegt ein Kugelkopf an der Heckbrücke.
rechnersich ergibt sich für eine Kugelkopf eine Fliehkraft von ~ 4,2 N (oder 400 gr) bei 8000 U/min. Wenn wir jetzt bei der weiteren Physik bleiben, wird die Hälfte der Fliehkraft ja durch die Brück aufgenommen und die andere Hälfte vergrößert die Steuerkräfte aus der Neutrallage heraus.

Ich denke, daß aber ein großer Teil der Stellkräfte von den Heckrotorblättern kommt. Und daher kann ich nur an alle appellieren, getestete und für gut befundene Kombinationen (wie z.B. von Jan an seinem NT mit der orginalen Brücke und den Heckblättern) nicht ohne entsprechendes Hintergrundwissen und Verständnis zu "verschlimmbessern"

Albert
PS.: die Arbeit mit dem HEck hab ich mir deshalb gemacht, weil in letzter Zeit die speziellen Kugelköpfe am Heck bei robbe viel Spiel haben :rolleyes:

Jörg-Michael
17.08.2002, 20:06
Hallo Ron,
ich gebe nichts darauf zu erfahren was passiert im Flug. Du kannst ja eine erhebliche Reduktion der Kräfte auch ohne Blätter feststellen bei einer Tuningbrücke und PMG da drauf. Und bisher hat es sich doch bestens bewährt oder nicht? Ich denke mal das jetzt dieses Thema in eine vielleicht zu komplizierte Richtung läuft. Es geht bewiesenermassen auch sehr einfach mit hoher Wirkung.
Ich würde beim TD bei der einfachen Brücke und deren simpler Ansteuerung bleiben.
Hallo Albert,
ist den unter den vorhandenen Möglichkeiten die Kugel nicht das "Nichts" an Gewicht gegenüber allen anderen Möglichkeiten? Mir ist bisher keine Möglichkeit eingefallen hier nochmals Gewicht zu reduzieren.
Dein Nova Rotor halte ich für einen der Besten. Aber leider siehst Du auch anhand des Rotors von meinem Heli (Pro2) das es leider nicht immer so gut funktioniert wie es aussieht.
Alles Gute aus Hamburg wünscht
Jörg-Michael

Michael Stenger
18.08.2002, 08:42
Hi Folks,

ich trau mich gar nix zu schreiben bei so vielen " Proffesoren" hier.... :)
( Soll positiv gemeint sein !!! )

Also ich habe mir mal den Spass gemacht einen Heckrotor an meinen Drehmel zu basteln ( ohne Blätter ).
Ich habe zwei fertige Heckrotoren nebeneinander gelegt, der eine mit Fellrath Brücke und der andere Orginal ( Three Dee, kein NT )

Meine Frau sagt ich hätte immer gutes Gefühl in den Fingern ( ein Schelm wer jetzt böses dabei denkt ;) ) und ich habe fast keinen Unterschied bei den Steuerkräften feststellen können..? Simulierte Kopfdrehzahl von 1600 U/min bei Standartübersetzung.

Viele Heli-Grüße
Michael

Kurt
19.08.2002, 01:11
Hallo,

nachdem sich hier ein paar Leute gefragt haben, warum wir das alles überhaupt machen:

* Es gibt immer noch keine vernünftige Erklärung für das häufige Heckservosterben ! Und dieses Thema ist eine der vielen möglichen Ursachen. Da es recht komplex ist, hilft die Diskussion hier enorm das Verständnis zu vertiefen !

Hat übrigens nicht nur mit dem 3D-NT zu tun ! Das Thema betrifft zumindest auch den Millennium und andere. Wir haben mit dem 3D NT halt mal angefangen, da es hier eine neue Brücke zum Testen gibt. Uwe ist übrigens schon dabei die neuen Erkenntnisse umzusetzen, man darf gespannt sein.

Wegen der Anmerkung zur Servokraft/strom:
Ich bin auch nicht überzeugt, dass hier immer ein linearer Zusammenhang besteht. Daher habe ich für jeden Strom die Kraft einzeln gemessen und nichts berechnet.

Eine Messung im Flug folgt noch. Aber bitte etwas Geduld, ich habe im Moment alle Telemetriegerätchen verkauft und muss mir wieder ein neues bauen.

viele Grüße
Kurt

Ron Sebastian
19.08.2002, 10:30
Hallo,

ich habe meine Versuche jetzt Vorläufig eingestellt. Denn bei meinem Versuch (ca 1500 am Kopf mit Heckblättern) war ich eigentlich der Meinung das das Ganze leicht genug geht. Auch hatten je 2Unterlegscheiben keine Besserung gebracht (keine Merkliche). Mein Persönliches Fazit: Der NT funktioniert in der Originalversion problemlos und leichtgängig ist das Heck auch.


Gruß Ron

Kurt
19.08.2002, 23:05
Hallo,

auf jeden Fall ist die Originalbrücke leicht genug. Die Messwerte zeigen auch, dass die Kräfte gering sind. Damit fliegt man sicher gut.

Mich stören halt andere Dinge an dieser Brücke, weshalb ich sie gern loswerden will.

Wenn wir grad beim Thema sind, wie schauts damit aus:
* Man nehme die Messing-Gewindehülse und schiebe sie alleine auf die Heckrotorwelle auf: sie schiebt sich leicht und präzise.
* Nun schraubt man die original Brücke drauf und schiebt das ganze wieder auf die Heckrotorwelle. Zumindest bei meinem NT kann ich deutlich merken, wie es schwerer geht. Die Plastikbrücke presst das Messing ganz geringfügig zusammen, sodass sie schwerer gleitet.

Wie sieht das bei Euch aus ?

Grüße
Kurt

Ron Sebastian
20.08.2002, 11:30
Hallo Kurt,

also bei mir war das nicht so. Die Brücke geht auch meiner Meinung nach sehr leichtgängig aufzuschrauben. Daher kann ich mir nicht Vorstellen dass es das Messingteil zusammendrückt. Schau mal nach ob du die Brücke nicht versehentlich schräg aufgeschraubt hast.


Gruß Ron

Jörg
20.08.2002, 13:34
Hi,

verfolge diese Disskussion sehr interessiert da mein NT hoffentlich bald kommt :D .

Da ich aber Logo fliege kann ich einen Tipp zur org. Brücke geben: ich habe mir eine beim Bau gleich ruiniert da eben nach dem aufschrauben der Brücke die Messinghülse sehr leicht im Außenbereich des Gewindes deformiert wird und damit recht schwergängig. M. M. nach ist es nicht möglich dies zu verhindern. Auch bei penibelster Ausrichtung und extrem vorsichtigem aufschrauben.

Da dies aber eben nur im Außenbereich passiert kann man sehr leicht Abhilfe schaffen.
Dabei hilft hier ein Filz-Polierkegel für den Dremel. Damit wird ganz vorsichtig eben im Außenbereich ganz leicht aufpoliert so lange bis sie wieder durch ihr Eigengewicht auf der Welle gleitet.

Damit habe ich zumindest beim Logo10 eine extrem leichte Hülse hin bekommen. Und blos kein Fett verwenden!

Damit dürften sich alle Probleme erledigen. So lange es vom Hersteller ´nichts besseres´ gibt bleibt auf jeden Fall die Logo Brücke drauf.

Und immer den Heli mit dem Heck vorraus tragen. Das reduziert den Heckbrückenverschleiss und Heckrotorblattbruch auf ein Minimum :D :D .


Gruß
Jörg

Uli Haslinde
20.08.2002, 13:48
...man kann auch die Heckrotorwelle in die Hülse einschieben und erst dann die Brücke aufschrauben, dann passiert auch nix.

bkramer
20.08.2002, 14:49
Hallo Jörg !

... und beim Logo lenken die Arme der Brück die HeRo Blatthalter in 90° an.

Beim NT sind sie nur unter vor.-/verspannung zu montieren ...

LG

Bernhard

Rüdiger
20.08.2002, 15:06
Moin Bernhard!

Das kriegst auch Du doch noch montiert.....

cu,

rüdiger

Wolfgang_67
20.08.2002, 16:43
Hallo,

seit ich meinen NT habe, habe ich 2 Brücken neu montieren müssen X( X( .
Dabei hatte ich auch das Problem, dass die Brücke bei der Neumontage einen höheren Aufwand an Kraft verlangte,
als wenn man nur die Steuerhülse alleine bewegte.

In der Anleitung von Jan ist genau dieser Vorgang beschrieben, incl. Abhilfe.

Scheinbar bördelt sich ein kleiner Rand am Ende der Hülse zum Heckrotor auf, wenn man die Hülse in die Brücke reindreht, den man mit einer kl. Feile abnehmen kann.

Habe ich gemacht, bis die Hülse auch mit montierter Brücke
leicht bewegen lies.

So wars bei mir. :rolleyes:

Viele Grüße und trockene Füße wünscht

Wolfgang

Kurt
23.08.2002, 23:45
Hallo,

nochmal zum Thema,

mit den Scheiben (Propellermomentgewichten) konnte ich die Tuningbrücke optimal
leichtgängig eingestellen. Trotzdem hatte ich bei schnellen Bewegungen der Anlenkung den
Eindruck, dass es immer noch recht schwergängig ist; aber eben nur bei schneller hin und her Bewegung.

Das führte zu dem falschen Schluss, dass die hohen Fliehkräfte von mehreren kg durch die
Anlenkung bewegt werden müssen, was eben schwer geht.

Ein Physiker hat mir aber versichert, dass dem nicht so ist. Die Anlenkung muss immer nur die Masse
der Heckbrücke von wenigen Gramm bewegen. Wie groß die Fliehkräfte sind ist in diesem Fall egal.
Natürlich unter der Voraussetzung, dass die Propellermomentgewichte optimal ausgewählt sind.

Mit der richtigen Anzahl an Scheiben, kann man die Brücke im Stand und im Flugbetrieb sehr gut
leichtgängig machen.
Was mir an Schwergängigkeit auffiel, waren vermutlich nur die erhöhten Reibungskräfte durch die hohe
Fliehkraftbelastung. Zumindest das ist aber immer noch ein guter Grund, warum die Brücke so
leicht wie möglich sein sollte.
Aber soooo schlimm wie ich ursprünglich dachte ist es jedenfalls nicht, solange man die richtige
Anzahl an Scheiben am Blatthalter montiert hat.

Vergisst man jedoch die Scheiben, so kann man das Heckservo bald zum Grillanzünden benutzen !

Man kann dem Heliclub Hamburg nicht oft genug dafür danken, dieses Thema so aktuell gemacht zu haben.
Auch Mille/Nova Piloten kann ich die Scheiben nur sehr empfehlen, da auch deren Heckbrücke relativ schwer ist. Ich habe je 3 (!) große M3 Scheiben gebraucht um den Mille-Heckrotor einigermassen leichtgängig zu bekommen.

viele Grüße
Kurt

Michael Stenger
25.08.2002, 08:52
Hi Leute,

in der neuen Rotor ist ein langer Bericht über " Euer Problem", mit den Steuerkräften am Heck !!

Sehr schön geschrieben und dokumentiert...
lasst Euch überraschen. ;)

Viele Heli-Grüße
Michael