Vollständige Version anzeigen : Sicheres, billiges Lipoladen mit "Egalisieren" vs.zw. frustrierendem Balanzieren
Wings Only
14.09.2007, 05:49
Hallo Lipoflieger,
Mal etwas Neues auf meiner Homepage das klarstellt, dass die ganze teure und manchmal frustierende Lipo-Balanziererei samt potentiellem Schadensrisiko gar nicht notwendig ist!
http://members.aon.at/flug.fiala/ladennobalanz.html
Äh - nur mal so: Balanzieren = Balancieren! ;)
:o ... und Rudi,
verunsichere jetzt bitte nicht die Gemeinde - das Ausgleichen ist wichtig und notwendig
da NIE verkehrt mit jedem geeigneten Balancer/Equalizer - umgekehrt schon, da ein LiPo
derartiges nicht mehr verzeiht wenn er fast regelmäßig z.B. auf einer Zelle Überspannung
erhält!
... oder willst Du für taudsende von Usern deren LiPo-Zustand orakeln ... :autsch:
Nachtrag - (Zeitlimit abgelaufen):
Was ich mir wünschen würde wäre eine höhere Endkontrolle auf zuverlässigere abgeglichenere
Geräte! Hier scheint die Preisschraube der bremsende Faktor zu sein. ;)
Eberhard
14.09.2007, 12:19
dass die ganze teure und manchmal frustierende Lipo-Balanziererei samt potentiellem Schadensrisiko gar nicht notwendig ist!
Sorry, aber das muß ich jetzt loswerden:
So einen QUATSCH habe ich lange nicht mehr gelesen wie oben zitierten Satz!
Tangokilo
14.09.2007, 12:46
@wingsonly
Also ich glaube Du solltest Dir mal aktuelle Ladegeräte mit ihren zugehörigen Balancern zulegen und das dann technisch korrekt beschreiben.
Nehme ich mal meinen PPI3 und seiner Balancer, so passiert beim Laden da nichts anderes als Du beschrieben hast. Da wird beim Ladevorgang nämlich nur der Ladestrom für einzelne Zellen angepasst um halt die 4,23 Volt nicht zu übersteigen. Ich balanciere doch keine Akkupacks indem ich diese vorher auf gleichen Level entlade. Das war bei der ersten Generation von Balancern so, entspricht also nicht dem Stand der Technik.
Außerdem sollte man auch im gleichen Preisgefüge vergleichen.
mfg
Thomas
Nickmick
14.09.2007, 12:53
Hoffe ganz stark auf ein paar fachlich fundierte Beiträge.
Gruß
Nickmick
Mal etwas Neues auf meiner Homepage das klarstellt, dass die ganze teure und manchmal frustierende Lipo-Balanziererei samt potentiellem Schadensrisiko gar nicht notwendig ist!
Hallo,
das Stimmt wenn man V fliegt.
Na dann möchte ich mal sehen wie die von dir getesteten Ladegeräte mit 10 oder 12S klarkommen.
Ich weiß ja nicht warum du so etwas schreibst, aber mein Balancer passt den Ladestrom an und das ganze so das alle Zellen am Ende die gleiche Spannunglage haben. Die zeigt mir dann mein Ladegrät auch für jede einzelne Zelle an. Und teuer war das nicht. Mit 12S Balancer keine 270 euro.
Gruß
Uli
Nickmick
14.09.2007, 16:27
Hallo Rudy,
sicher gibts Leute, die Deinen Beitrag besser beurteilen können, mir fehlt hierfür die notwendige Sachkenntnis.
Aber auf die Gefahr hin, daß das, was Du da schreibst, vielleicht doch nicht 100%ig stimmig ist, würde ich mir es gut überlegen, so einen Beitrag zu schreiben.
Ich würde es nicht verantworten wollen, wenn jemand nicht ganz richtige Ratschläge von mir befolgen würde und dadurch seine teuren Akkus und u.U. seinen Heli opfert.
Kann auch sein, daß ich mich täusche, wie gesagt, dafür gibt es Fachmänner, die das besser und auch sachlich beurteilen können.
Also, an alle, die wirklich vom Fach sind, es wäre nicht schlecht, mehrere fundierte Stellungnahmen zu bekommen.
Gruß
* * * * * *Nickmick
Wings Only
14.09.2007, 16:47
Na dann möchte ich mal sehen wie die von dir getesteten Ladegeräte mit 10 oder 12S klarkommen.
In dem Du zwei nimmst.
Und gegen allfällige Missverständnisse steht in dem Bericht am Anfang; ich werde es noch für die Schnellleser hervorheben:
Natürlich ist es fast ein Muss, dass Einzelzellen eines Lipo-Akkus ziemlich genau die gleiche Spannung nach Ladung haben und die Vorteile daraus brauchen hier für die spezielle Lesergruppe, die diesen Bericht liest, nicht weiter diskutiert zu werden.
------
von mir zitiert: Mal etwas Neues auf meiner Homepage das klarstellt, dass die ganze teure und manchmal frustierende Lipo-Balanziererei samt potentiellem Schadensrisiko gar nicht notwendig ist!
Dazu steht im Bericht:
Bewiesen wird aber jetzt hier die Tatsache, dass das ohne aufwändige, teure Balanziergeräte geht sondern schlicht mit einer einfachen(!) entsprechenden Technik des Egalisierens, sprich "Gleichmachens". Frei von Befürchtungen und Panikmacherei.
Anhand der Gerätebeschreibung geht hervor, für welche Einsätze die Lader je nach Zellenzahl und Ladestrom geeignet sind.
Somit auch welche Akkuverwendungen nicht mehr abgedeckt sind.
Dem erwünschten Urteil derjenigen, "die wirklich vom Fach sind" stimme ich als Lernbegieriger zu. Aber nur wenn sie meinen Bericht tatsächlich von Anfang bis zum Schluss lesen und ungeeignete Verwendungen - laut Zellenanzahl und Strom - als nicht relevant weglassen. Oder - noch besser - exemplarisch anführen.
Ob ein 10Zeller mit 2 Lipomat 5-4000 quasi in Serie geladen werden könnte - und jede andere serielle Verwendung von zwei oder mehr der angeführten Geräte - ist noch ungeklärt. Da fehlt noch eine Potentialuntersuchung bei mehreren Geräten.
Wings Only
14.09.2007, 17:03
Da war irgend etwas beim Editieren falsch, hier geht es weiter:
So, habe jetzt nach Euren Postings fett hervorgehoben und ergänzt.
Mit den Ergänzungen lautet das Eröffnungsstatement jetzt so:
Natürlich ist es fast ein Muss, dass Einzelzellen eines Lipo-Akkus ziemlich genau die gleiche Spannung nach Ladung haben und die Vorteile daraus brauchen hier für die spezielle Lesergruppe, die diesen Bericht liest, nicht weiter diskutiert zu werden. Auch nicht die Nachteile und Gefahren, wenn Einzelzellen nicht häufig auf die gleiche Spannung gebracht werden.
Das "fast ein Muss" bezieht sich darauf, dass viele erfahrenen Akkuverwender nicht bei absolut jedem Ladevorgang balanzieren.
Bewiesen wird aber jetzt hier die Tatsache, dass das ohne aufwändige, teure Balanziergeräte geht sondern schlicht mit einer einfachen(!) entsprechenden Technik des Egalisierens, sprich "Gleichmachens". Frei von Befürchtungen und Panikmacherei.
Und dabei wird immer auf die erwünschte gleiche Endspannung geladen.
Wings Only
14.09.2007, 17:41
Den unteren Absatz aus dem Vorposting habe ich zum besseren Verständnis noch einmal umformuliert:
Bewiesen wird aber jetzt hier die Tatsache, dass das ohne aufwändige, teure Balanziergeräte geht sondern schlicht mit einer einfachen(!) entsprechenden Technik des Egalisierens, sprich "Gleichmachens" während der Ladung ohne Ausgleichsvorgänge. Also pro Zelle eine Lade-Endspannung, die KEINESFALLS überschritten wird. Daher wird dabei immer auf die erwünschte gleiche Endspannung geladen. Ohne Angst vor Überladungen einzelner Zellen, die ja bei "serieller" Ladung systembeding immer möglich sind.
Kritik aus Gründen der Flug- und Personensicherheit ausdrücklich erwünscht!
Nickmick
14.09.2007, 22:35
Wo sind sie denn jetzt alle, die Spezialisten !?
Tangokilo
14.09.2007, 22:48
Da is noch einer.......
Ich finde es befremdend wenn Du "Werbung" für Ladegeräte machst die Du selbst nachjustiert hast. Wie soll denn da die Sicherheit eine Zelle nicht mit überhöhter Spannung zu schädigen für einen normalen Konsumenten gewährleistet sein ????
Anscheinend gibt es in den "Billigladern" noch nicht einmal eine redundante Überwachung der Ausgangsspannung. Bei einem modernen Lader mit externen EQ hast du da sogar doppelte Sicherheit.
Ich finde das kann man sich und seinen hochwertigen Akkus schon gönnen.
Das mit den Billiglader hatten wir schon bei den NICDs. Einfach nen Trafo und ne Glühlampe nebst Diode und fertig. Und wie viele Akkus sind da abgeraucht da man ja einfach mit 1/10tel C für 14 Stundengeladen hat ????
Ok hier in diesem Beispiel wird ja korrekt mit konstanter Spannung geladen und da ist Überladen eigendlich nicht möglich. Wenn aber bei fabrikneuen Geräten schon die Spezifikationen des Herstellers überschritten werden sollte der Beitrag wohl lieber "Finger weg von Billigladern" heißen.
mfg
Thomas
Olikopter
15.09.2007, 00:01
Hallo,
ich habe heute mehrfach versucht, Deinen Beitrag auf der HP zu lesen.
Leider bin ich immer wieder über unnötig komplizierte Satzaufbauten und grammatikalische Fehler gestolpert, so dass ich irgendwann die Lust verlor.
Trotzdem melde ich mich nun auch mal zu Wort.
Du schreibst,
dass viele erfahrenen Akkuverwender nicht bei absolut jedem Ladevorgang balanzieren.
und dann von
aufwändigen, teuren Balanziergeräten
Ich bin zwar kein Sparfuchs, aber auch kein Porschesammler. Ich habe 2 Flugakkus für meinen Heli, die kosteten zusammen knapp 500,-
Die aufwändige, teure Balanzierschaltung, die ich übrigens bei jedem Ladevorgang benutze, kostet um 30,-.
Der Mehraufwand beim Laden ist der, dass ich einen zusätzlichen Stecker einstöpseln muss. Dafür sehe ich dann aber auch gleich, ob alle Zellen nach dem Flug in etwa die gleiche Spannung haben. Sollte sich eine Zelle langsam verabschieden, sehe ich daran.
Ich habe natürlich noch ein etwa Scheckkartengroßes Teil mehr auf dem Tisch liegen, zusätzlich zum 13,8V Netzteil, zum Ladegerät und zum Flugakku.
Sowohl den Aufwand als auch die Kostenintensität empfinde ich als vertretbar.
Ich verstehe, wenn ich ehrlich bin, Dein Problem überhapt nicht, aber vielleicht reden / schreiben wir auch irgendwie aneinander vorbei.
Ich stecke den Akku zum Laden an, nach einer knappen Stunde ist er voll, alle Zellen haben die gleiche Spannung - besser geht's in meinen Augen nicht.
Und wenn noch so viele erfahrene Akkuverwender den Balancer nicht nutzen, was soll's?
Gruß
Oliver
Wings Only
15.09.2007, 06:54
Hallo Thomas,
Ich finde es befremdend wenn Du "Werbung" für Ladegeräte machst die Du selbst nachjustiert hast.
Der Testbericht in einer Fachzeitschrift hat zwar unterschiedliche Ausgangswerte, aber nicht so einen einzelnen "Ausreisser" wie bei meinem gezeigt.
War quasi ein "Montagsauto".
Dank der Klemmanschlüsse und der asymptotischen Kennlinie gegen Null sind die einzelnen End-Spannungen leicht zu messen - das sollte ich auch in den Bericht aufnehmen - und es steht jedem frei, das Gerät zu reklamieren und umzutauschen.
Ohne es besonders hervorzuheben berichte ich, dass solche Fehler vorhanden sein können wie es bei mir eben war, also Messen sinnvoll ist.
Möglicherweise ist die Endjustierung bei neueren Geräten ohnedies schon besser und dieser Wert über 4.235V überhaupt kein Thema mehr.
Wenn ich mir die Werte am wesentlich neueren 6-800 des gleichen Herstellers und ihre geringen Unterschiede anschaue, lässt mich das hoffen. Möglicherweise hat der Streuungsbericht der Fachzeitschrift jetzt eine größere Justiergenauigkeit des Herstellers erbracht. Einige Stichproben von Besitzern könnten das verifizieren.
Apropos Problem: Ich habe überhaupt keines mehr und es gilt auch in der Ladetechnik: "Was nicht drinnen ist, kann auch nicht versagen und Schaden verursachen". Kein Balancer - kein potentielles Risiko; logisch nur, wenn es eine sichere und einfachere Methode gibt Und wenn sie noch viel billiger ist, umso besser.
Wings Only
15.09.2007, 07:14
Wegen Zeitablauf hier weiter:
Die Stichproben könnten freilich auch Händler an ihrem Bestand machen.
Apropos mein angefragtes Problem: Ich habe überhaupt keines mehr und es gilt auch in der Ladetechnik: "Was nicht drinnen ist, kann auch nicht versagen und Schaden verursachen". Kein Balancer - kein potentielles Risiko; logisch nur vertretbar, wenn es eine gleichwertig sichere aber einfachere Methode gibt Und wenn sie noch viel billiger ist, umso besser.
btw: Es ist mein Bericht auf meiner Homepage meiner persönlichen Erfahrung und nach meinem bestem Wissen und Gewissen! Es ist KEIN Forenposting! Leider ist die Foren-Überschriftskapazität zu gering und ich musste "zeitweilig frustrierendem Balanzieren" mit "zw. fru......" abkürzen. Damit ist auch klar, dass sich der Link an Leute wendet, die eben schon zeitweilig frustrierende Balanzier-Erfahrungen hatten. Nicht wahr?
Im Berichts-Vorwort steht ausdrücklich: Dazu kommt noch, dass die automatische Ausgleichsladerei zwischen mehreren Zellen noch immer Schwächen hat, die sich nicht nur in lange dauernden Ausgleichsvorgängen, sondern auch in zeitweiliger Erfolglosigkeit des Balanziervorganges zeigen.
Unter Umständen leider sogar bis zum vollständigen Zellenschaden samt seiner dramatischen Folgen.
Ich wäre glücklich, wenn jemand mir beweisen könnte, dass dieser Absatz falsch ist! Dann nehme ich sofort den Bericht aus dem Netz!
Tangokilo
15.09.2007, 08:34
Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung. Doch elektrotechnisch unverständlich ist mir, wie es Deiner Meinung nach "gefährlich" ist mit einem Balancer zu laden. Wo siehst Du da das technische Problem ?
Für gefährlich halte ich Geräte die auf dem Markt sind und schon von vornherein die Toleranzen der Akkuhersteller überschreiten.
Du sagst das der Anwender dies ja nachjustieren könne. Sicher das könnte er. Allerdings setzt das vorraus über das entsprechende Meßequipment und Know How zu verfügen. Nun kauft aber ein Kunde ein Gerät um es zu benutzen nicht um damit zu experimentieren. Da is dann der springende Punkt. Der Käufer schädigt seine Akkus, gefährdet sich und andere und kann dann reklammieren.
Zudem muß ich Dir natürlich erstmal Recht geben in dem Punkt, was nicht in der Schaltung vorhanden ist, kann auch nicht versagen.
Jedoch gebe ich zu bedenken, das die Herstellertoleranz bezüglich der Spannung laut Kokam 0,03 Volt beträgt. Wenn ich die Bilder der von Dir gezeigten Ladegeräte sehe, kann ich eine einfach aufgebaute Spannungsregelung mit Strombegrenzung erkennen. Wie sieht es denn da mit Temperaturkompensation aus ??? Funktioniert das ganze auch im Winter auf dem freien Feld oder nur in der Wohnung ??? Oder justierst Du jedesmal die Ladeschlußspannung nach ???
Vor allen Dingen kann man nicht von jedem Modellbauer erwarten auch ein Crack in Elektrotechnik zu sein. Viele fröhnen diesem Hobby weil sie Spaß an Modellen haben, und diese Leute sollten sich auch die Ladetechnik verlassen können. Deshalb ist meine Meinung Finger weg von solchen Schaltungen, sonst kommt der nächste auf die Idee seinen 3 Zeller LIPO mit ein paar Vorwiderständen direkt an der Autobatterie zu laden, was ja durchaus möglich wäre, und man müßte ja lediglich dauernt die Widerstände ändern um die Spannung konstandzu halten ;)
mfg
Thomas
Steffen 2.0
15.09.2007, 09:05
mit nem drehpoti und nem uhrenwerk *grübel* ;D
Also ich lad jetzt meine Akkus seit einen jahr bestimmt immer ohne Balancer :o Und dann noch einen billiglipo, noname Teil! Und trozdem geht der akku echt gut, für hohe entladeströme taugt er nicht, aber sonst geht er echt super! Gemessen hab ich auch schon ein paar mal ob die Zellen nicht auseinanderdriften, sowohl nach dem Laden wie nach dem Flug, mit dem Messgerät eines Freundes auf 0,004V gleich :cool: (Da wir jetzt in der schweiz wohnen kann ich leider nur noch mit 0,00V messen :/)
Ich hab zwar nur 3S aber da bringt es bei meiner bisherigen erfahrung ein Balancer nicht wirklich! Bei 10S oder sogar schon 6S würd ich mir nen Balancer kaufen, is ja auch die Chance doppelt so hoch das ne Zelle ein Montagsmodell ist, bzw, sehr warscheinlich (Montag, Dienstag, mittwoch, donnerstag,freitag, samtag =6 ;))
so und jezt duck und weg, bevor ich noch gesteinigt werde ;D ;)
Nickmick
15.09.2007, 09:20
:shoot: :unsure: ;D ... !
Wings Only
15.09.2007, 09:55
Hallo Thomas,
das ist ja einer der Gründe, warum ich den Bericht in Foren verlinkt habe:
Ich weiß, dass Hersteller/Vertreiber oder diesen nahestehende Personen hier mitlesen.
Daher bin ich für Deine Anregungen sehr dankbar, in der Hoffnung, dass Überschreitungen erstens bei diesen bekannt werden, und zweitens bei Lieferung gar nicht mehr vorhanden sind.
Für den nicht leistungsorientierten Verwender ist es kaum notwendig voll auf die 4.235V zu gehen, und jene die das brauchen haben ohnedies entsprechende Messmethoden.
Ein interessantes Detail durch Dein Posting: das die Herstellertoleranz bezüglich der Spannung laut Kokam 0,03 Volt beträgt.
Unter Zugrundelegung der von Dir angegebenen Toleranz war die minimal größere Spannung als 4.26V sogar im zulässigen Bereich. Also daraus folgend gar kein Reklamationsgrund und weiters kein zu vermutender Gefahrengrund für Akkus, sonstiges Gut und Menschen.
Somit ist auch DeinemNun kauft aber ein Kunde ein Gerät um es zu benutzen nicht um damit zu experimentieren. Da is dann der springende Punkt. Der Käufer schädigt seine Akkus, gefährdet sich und andere und kann dann reklammieren. entsprochen.
Bei den erst jetzt gekauften Netzlader 6-800 und beim 12V ARK ist ohnedies auf einen sicheren Bereich in der Nähe von 4.20V eingestellt.
Wenn ich dank vieler Blumen und Aquarium nicht in meiner Wohnung eine "kondenswasserfreundliche" Athmospäre hätte, würde ich die 12V-Geräte in das Tiefkühlfach legen. Werde die Test in der Natur bei -5° bis-10° nachholen. Bei "warmem" Messgerät, klar.
Die Messungen in der Wohnung erfolgten zwischen 25° und 30°C.
Deshalb ist meine Meinung Finger weg von solchen Schaltungen
Ich setze optimistisch voraus, dass Robbe und sein Produzent, ebenso ARK die Tauglichkeit der Schaltungen geprüft hat.
Das Langzeit-Teilealterungsproblem hat man bei allen Geräten, die nicht nach zB. den Vorschriften der amerikan. Militärnorm vorgealtert oder alterungsstabil sind.
Martin Greiner
15.09.2007, 10:41
Ich weiß, dass Hersteller/Vertreiber oder diesen nahestehende Personen hier mitlesen.
Daher bin ich für Deine Anregungen sehr dankbar, in der Hoffnung, dass Überschreitungen erstens bei diesen bekannt werden, und zweitens bei Lieferung gar nicht mehr vorhanden sind.
Hi!
Nun ja, ein bisschen Publikum brauchst Du aber schon auch - sonst hätte eine Mail/oder auch Brief an den/die Hersteller auch genügt um Unschärfen anzuzeigen... ;)
xconsult
15.09.2007, 10:56
Hi!
Nun ja, ein bisschen Publikum brauchst Du aber schon auch - sonst hätte eine Mail/oder auch Brief an den/die Hersteller auch genügt um Unschärfen anzuzeigen...
dem kann ich nur zustimmen - Stichwort Zielgruppe und Erwartungshaltung *;)
Wings Only
15.09.2007, 11:04
Hi,
Öffentlich Lesbares bringt wie die langjährige Erfahrung zeigt, wesentlich schneller Herstellerreaktionen zu Gunsten aller Kunden, als Mailverkehr. Ein typisches Beispiel war zB. die Preisreduktion einer Hochpreisfernsteuerung der Kategorie 1 Stufe unter der Spitzenanlage. Ich würde Dir gerne die threads zeigen, die wurden aber in dem Produkt-nahen Forum alle gelöscht.
Ja warum wohl?
Und Publikum? Das brauchen wir alle, sonst würden wir nicht im Internet präsent sein. HP-Besitzer, Forenbetreiber usw., oder?
Weiters sehe ich keine Grund nach Erfahrungen mit ZEITWEILIG dauerblinzelnden Balanziersystemen renomierter Hersteller bei unnötig langer Ladezeit oder sogar erfolgloser Balanzierung, Balanzierproblem-Schilderungen in diversen Foren und Vorbehalten aus dem Industriebereich, meinen Lesern eine kostengünstige und zumindest gleichwertig sichere Alternative vorzuenthalten.
Zielgruppe: die ist in der Überschrift definiert. Und genau für die ist hier eine Sofortalternative demonstriert.
Nochmals:Im Berichts-Vorwort steht ausdrücklich: Dazu kommt noch, dass die automatische Ausgleichsladerei zwischen mehreren Zellen noch immer Schwächen hat, die sich nicht nur in lange dauernden Ausgleichsvorgängen, sondern auch in zeitweiliger Erfolglosigkeit des Balanziervorganges zeigen.
Unter Umständen leider sogar bis zum vollständigen Zellenschaden samt seiner dramatischen Folgen.
Ich wäre glücklich, wenn jemand mir beweisen könnte, dass dieser Absatz falsch ist! Dann nehme ich sofort den Bericht aus dem Netz!
Tangokilo
15.09.2007, 17:18
Ich glaube nicht das hier irgend jemand will das Du deiner Beitrag aus dem Netz nimmst. Aber nun erklär doch einmal technisch korrekt wo hier die Gefahr durch den Balancer liegt ??
Ich verstehe Dich so das Du unter einem Balancer ein Gerät verstehst welches die einzelnen Zellen nach der Entladung auf gleiches Spannungsniveau bringt. Dies erledigt der von Dir beschriebene Balancer dann durch weitere Entladung der Zellen und Du bemängelst dabei berechtigter Weise erhöhten Verschleiß der Zellen und die Gefahr der Tiefentladung.
So habe ich deine Ausführungen bis dahin verstanden.
Jedoch ist dies doch schon lange nicht mehr der Stand der Technik. Moderne Balancer entladen die Zellen nicht auf "Gleichstand", sonders steuern den Ladestrom der einzelnen Zellen beim Ladevorgang. Somit machen diese Geräte nichts anderes als Deine beschriebene Ladeschaltung. Da gibt es keine längere Ladezeit oder ähnliches. Und das bei hohen Zellenzahlen. Und dazu noch mit einer Spannungsquelle. Ich habe das Gefühl Du vergleichst hier ungleiche Geräte.
Bitte korrigier mich falls ich das Problem nicht korrekt verstanden habe.
Zudem noch....Ich bin weder verwand noch verschwägert oder ähnliches mit irgendwelchen Ladegeräte Herstellern, sondern ein E-Hubi Pilot der seine 6S und 10S Packs vernüftig laden will.
mfg
Thomas
Wings Only
15.09.2007, 18:46
Nein Thomas,
Ich weiß was Balanzieren bedeutet und habe zB. dafür einen Pocketlader und den dazugehörigen Lipochecker Pro.
Welcher vor dem Ladeende geregelte Ausgleichsvorgänge durchführt, bei denen er Zellen, die mehr Spannung als die andere(n) Zelle(n) hat(haben) durch kurzeitige Entladestöße so entlädt, dass die momentane Spannung der einzelnen Zellen fast(!) gleich ist oder gleich werden soll.
"Balanzieren": Analogie eine Reihe von Kommunizierenden Gefäßen, bei denen mittels eines kurzzeitig immer wieder aufgemachten Auslassventils vom momentan vollsten Gefäß Wasser abgelassen wird. Dadurch wird mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit bei allgemein steigendem Wasserstand ein anderes Gefäß zum momentan vollsten Gefäß. Und jetzt wird von diesem neuen vollsten abgelassen. Usw.usw.
Je geringer die Akkukapazität ist, umso kritischer ist dieser die Ladezeit erkennbar verlängernde Vorgang, weil bei dem Auslassstoß/Entladestoß auch zuviel Wasser abgelassen wird. Ein endloses Spiel voll von Zufällen....
Bessere, teurere Geräte können/könnten (wirklich?) zusätzlich auch den Zufluss zum bereits volleren Gefäß reduzieren, bis letztendlich alle Gefäße gleich voll sind.
Ich hatte schon beim Schreiben/Editieren den Verdacht, dass beim Schnelllesen Endladen mit Entladen verwechselt werden könnte. Du hast jetzt den indikekten Beweis erbracht, dass dieser Befürchtung zu Recht bestand, wie Deine Worte zeigen:Ich verstehe Dich so das Du unter einem Balancer ein Gerät verstehst welches die einzelnen Zellen nach der Entladung auf gleiches Spannungsniveau bringt. Dies erledigt der von Dir beschriebene Balancer dann durch weitere Entladung der Zellen und Du bemängelst dabei berechtigter Weise erhöhten Verschleiß der Zellen und die Gefahr der Tiefentladung.
So habe ich deine Ausführungen bis dahin verstanden. (usw....)
Leider. Werde mir im Bericht dazu etwas einfallen lassen, um die Verwechslungsgefahr zu beenden.
"Egalisieren" wie bei den im Bericht angeführten Geräten - wieso sprichst Du eigentlich von einer "von mir beschriebenen Ladeschaltung" ? - funktioniert viel einfacher:
Es gibt das Auslassventil samt seiner Regelung nicht mehr, da unnötig.
Die Gefäße werden aufgefüllt und wenn sie voll sind geht konform der für Lipos üblichen Kennlinie der (Wasser-)Strom PRO ZELLE zurück und es werden die (Wasser-)Ladungen pro Zelle bei einem vom Hersteller festgelegte Vollniveau beendet.
Was übliche Lader auch machen, aber nicht per Einzelzelle sondern nur am vollständigen Akku. Das ist die Gefahrenquelle.
Oder bei den Robbeladern bei gegen Null gehender Lademenge auf dem voreingestelltem Höchstniveau gehalten werden. Quasi die "entstandenen, entweichenden Wasserbläschen" werden durch minimalstes Nachströmen kompensiert.
Es gibt somit bei diesen Geräten weder die Notwendigkeit, noch die Schaltungsdetails für die Betätigung der "Auslassventile", eben kein Balanzieren sondern nur ein Egalisieren während der Ladung.
Hoffe, da sind jetzt keine Schreibfehler drinnen, weil ich sofort etwas anderes machen muss....
Tangokilo
15.09.2007, 19:44
Der Unterschied zwischen End- und Entladung ist mir schon klar. Nur hatte ich vorrausgesetzt Du beziehst Dich auf die erste Generation dieser Geräte, welche ja bekanntlich nach dem Entladen des Akkus diesen weiter entluden.
Nur kann ich immer noch kein Gefahrenpotential in den Balancern erkennen.
Elektrotechnisch kommt es auf das selbe heraus ob ich nun einen z.B. 6S Akku, mit 6 einzelnen Spannungsquellen, welche eine gleiche Endspannung gewährleisten lade oder ich nutze eine Spannugsquelle und teile diese über einen Balancer in 6 Einzelspannnungen (technisch jetzt vereinfacht, da man in Wirklichkeit ja den Strom begrenzen muß welche über den RI halt mit der Spannung in Abhängigkeit steht).
Zu argumentieren das eine oder das andere sei sicherer halte ich für fast unmöglich, da der Ausfall auch nur einer der Spannungsregelungen in jedem Fall fatale Folgen für den Akku hätte.
Ich gebe Dir selbstverständlich Recht das sich für jemanden der nur 2 zellige LIPO Packs zur Empfängerstromversorgung einsetzt ein Gerät welches in der Lage ist mit 12S fertigzuwerden nicht rechnet und es preiswertere Alternativen gibt. Nur der Titel Deines Treats wo von "frustierendem Balanzieren" die Rede ist verstehe ich nicht. Auch ist das Gefahrenpotential in beiden Fällen nahezu identisch. Warscheinlich wäre ein Treattitel wie "preiswerte Lademöglichkeit für 2-3 Zellige LIPOs" treffender gewesen.
mfg
Thomas
Wings Only
15.09.2007, 20:24
Nur kann ich immer noch kein Gefahrenpotential in den Balancern erkennen.
Elektrotechnisch kommt es auf das selbe heraus ob ich nun einen z.B. 6S Akku, mit 6 einzelnen Spannungsquellen, welche eine gleiche Endspannung gewährleisten lade oder ich nutze eine Spannugsquelle und teile diese über einen Balancer in 6 Einzelspannnungen (technisch jetzt vereinfacht, da man in Wirklichkeit ja den Strom begrenzen muß welche über den RI halt mit der Spannung in Abhängigkeit steht).
Zu argumentieren das eine oder das andere sei sicherer halte ich für fast unmöglich, da der Ausfall auch nur einer der Spannungsregelungen in jedem Fall fatale Folgen für den Akku hätte.
Die Balancer an und für sich sind keine Gefahrenquelle, klar.
Die Gefahrenquelle ist die Tatsache, dass "serielle" Ladegeräte auf die vorgesehene Voll-Ladung laden, ohne Rücksicht auf eine defekte oder auf eine verspätet Spannung aufbauende Zelle nehmen. Oder auf einen wie wild arbeitenden und/oder bereits überforderten angeschlossenen Balancer. (Ein Produkt-Beispiel bringe ich hier bewusst nicht.)
Beispiel: 3-zelliger Akku, somit will das Ladegerät - moderat eingestellt auf 4.20 pro Zelle - auf 12.6V laden.
Von den 3 Zellen hat eine momentan - aus welchen Gründen auch immer wie zu tief entladen oder fehlerhaft - nur 3.8V.
Das Ladegerät klettert aber stur auf 12.6V!
Daraus folgt 12.6-3.8 = 8.8V für die 2 anderen Zellen, somit bei 2 gleichwertigen Zellen bereits unzulässige 4.4V pro Zelle. Wenn die beiden Zellen dazu noch unterschiedlich sind, wird die Spannungsüberschreitung noch größer.
Ich hoffe, dass ich mit diesem Beispiel die Problematik erklärt habe.
Natürlich hätte ich einen anderen threadtitel wählen können. Ich wende mich aber damit genau an jene, die scho zeitweilige Frustrationen beim Balanzieren erlitten haben. Die Foren haben einige diesbezüglich Berichte.
Ah, ja, etwas Ähnliches habe ich schon vorher geschrieben.
Gute Nacht, der Fernseher ruft....
Tangokilo
15.09.2007, 20:42
Nun wird klar über welche Balancer Du redest.
Wenn Du dich mal über aktuelle Balancer informierst, wirst Du feststellen das dies eigentlich nicht möglich ist.
Erstens schalten gute Balancer bei Überschreiten einer einzelnen Zellenspannung ab und melden einen Fehler ans Ladegerät.
Zweitens kommunizieren moderne Balancer mit ihren Ladegeräten und passen damit auch den Ladestrom an. (halt CV)
Vielleicht sollte man sich mal Gedanken über die Qualität bzw. Konzepte der Balancer machen.
mfg
Thomas
Wings Only
16.09.2007, 04:01
Vielleicht sollte man sich mal Gedanken über die Qualität bzw. Konzepte der Balancer machen.
Da hast Du mit einiger Wahrscheinlichkeit recht, begrüße diese Bemerkung ausdrücklich!
Daher wendet sich mein Bericht ja wie in der Überschrift erkennbar an Modellbauer, die von den Balanzier-Ergebnissen immer oder zeitweilig frustriert sind.
Trotz Datenverbindung zwischen Lader und Balancer gibt es manchmal Misserfolge, die sich in unterschiedlichen Zellenspannungen nach der Ladung zeigen. Außerdem wird der Balancer dabei langzeitlich ziemlich beansprucht und ein sehr beliebter Balancer sogar ziemlich heiß. Wenn das schon am Gehäuse merkbar ist, wäre natürlich die Temperatur an den Hotspots der Schaltung ziemlich interessant.
Diese Erfahrungen, nicht nur von mir, liegen bei Verwendung der Einzelzellenladung in der Lade "Vergangenheit".
Dazu kommt noch ein bemerkenswertes Pro für die Einzelzellen-Ladung:
Nicht mehr "taufrische" Lipos können einen Balancer nicht besonders beanspruchen, schlicht weil er gar nicht vorhanden ist.
Der ARK-Lader, der auch nach dem Abschalten des Ladevorganges für die automatische Nachladung bei Spannungsrückgang unter eine bestimmte Spannung befähigt ist, zeigt durch seine Dioden- und Lüfteraktivität sofort nach Ladung an, ob eine Zelle einen Spannungsrückgang hat, der einem "guten" Akku eben nicht entspricht.
Wings Only
16.09.2007, 04:25
Fortsetzung wegen Zeitablauf:
Auch die Robbe-lader zeigen Zellenprobleme an: Durch im Vergleich zu den anderen LEDs wesentlich längerem Leuchten der betreffenden Leuchtdiode.
Meine Lader-Balancer-Kombination mit Datenverbindung, auch zum PC zwecks update, hat mir mit Versandkosten seinerzeit ca. 200.-Euro gekostet. Ein Vielfaches der Preise der im Bericht erwähnten Geräte.
Die im Endeffekt bei kürzerer Ladezeit ohne energievernichtende balanzierende Stoß-Entladeaktivität das gleiche Ergebnis bringen:
Flugbereite Akkus :jippie: :yes:
Fazit: Wozu Balancer verwenden, wenn es viel billigere und gleichwertig sichere Alternativen gibt....
btw: Bei den "besseren" Geräten die Du meinst ist meistens der Begriff "Equalizer" verwendet, sie entsprechen daher in etwas anderer Form ohnedies den Details dieses Threads/Berichtes. Allerdings mit viel größerem Kapitaleinsatz....
Schönen Sonntag allen Mitlesern!
Wings Only
16.09.2007, 05:31
Fortsetzung 2, gerade gefunden eine Stellungnahme von Schulze zu Balancern.
Ich bin also nicht der einzige Balancer-Skeptiker: http://www.schulze-elektronik-gmbh.de/guide/gbalan-d.pdf
vBulletin® v3.8.0, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.