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Vollständige Version anzeigen : VR 46 Überhitzt


20.07.2002, 14:17
Hallo Leute,

ich habe das Problem, daß mein VR46 überhitzt.
Ich habe ein Thermometer eingebaut und das zeigt bis zu 180°C an, was ich denke zuviel ist, normal soll bis 150°C sein habe ich mir sagen lassen. Ich denke der Motor stockt da auch schon ein wenig und im Leerlauf dreht er dann tierisch nach bis die Temperatur runter kommt, manchmal geht er aus.
Der Motor ist schon relativ fett eingestellt denke ich.
Ich habe 55er Blätter dran, Kopf-Drehzahl knapp 1500, da schwebt er eigentlich relativ gut.
Ich habe das Teil gebraucht gekauft und weiß nun auch wenig wie man den am günstigesten einstellt, optimal Kopf-drehzahl, Übersetzung Motordrehzahl etc.
Gehört habe ich schon mehrfach von einem Tuning-Lüfterrad, was mir vermutlich helfen würde, ich kenne aber leider keine Bezugsquelle.
Jeder Tip willkommen.

Tschuess Ingo

Rene D.
20.07.2002, 15:48
Hallo Ingo!

Was hast du für einen Schalldämpfer? Der Originale? Der lässt den Motor ganz schön schwitzen. Zimmermann ist besser.Für das Alu-Lüfterrad mail mir mal...... Ich hab da ne Quelle... :D
redun@web.de
Gruß Rene´

21.07.2002, 00:51
Zimmermann habe ich

Ich bin heute noch ein wenig mit dem VR46 geflogen und habe den Motor immer magerer gedreht, weil der tierisch gerraucht hat und auch offensichtlich immer noch zu fett war. Mein Digitalthermometer hat Maximaltemperaturen von über 200°C am Zylinderkopf gemessen, das ist für das Teil die Grenze, da schreibt es dann nur noch Hi. Allerdings lief der Motor dann recht gut bei 1800 Kopfdrehzahl, waren immer nur so ganz kleine Stocker drin wobei das Heck dann minimal zuckt ist gerade so zu erkennen, ich bin mir halt da immer nicht sicher ob das auf eine zu fetter oder zu magere Einstellung zurückzuführen ist (Stocker wegen zu heiß und festgehen oder wegen zuviel Sprit)
Mit der Kreiselstabilisierung des Hecks bin ich irgendwie unzufrieden ist das normal daß das Heck trotz empfindlicher Einstellung, so daß es bei niedrigen Drehzahlen schon flattert immer noch mal nach links, mal nach rechts wegdriftet und wenn man Pitch gibt dann sowieso, würde mal sagen so um die 90° in 3-5 Sekunden, bei Pitch geben eventuell mehr, werde ich wohl doch statischen Heckmischer brauchen.

Tschuess Ingo

Jörg Ortmeier
21.07.2002, 10:56
Hallo Ingo,
200°??? Willst Du grillen?? :D :D :D
Im Ernst: das der Hubi qualmt wie eine Würstchenbude ist normal. Der Motor braucht soviel Öl u.a. wg. Innenkühlung.
Die Microaussetzer die Du beschreibst dürften Klemmer sein.
Ist bei der Temperatur zu erwarten.
Zu dem Heckproblem glaube ich, daß Du die Kreiselempfindlichkeit zu hoch gedreht hast. Daher das Pendeln.
Schreib doch mal Deine ganze Ausrüstung. Und füll mal das Profil ganz aus, damit wir wissen, woher Du kommst. ;)
Man kann sich dann auch mal treffen.

Grüße Jörg

Rene D.
21.07.2002, 13:03
Hallo!

Was für Sprit fliegst du? Wieviel Liter hat der Motor schon gelaufen? Ist der Dämpfer eventuell durch Ölkohle verstopft? Montier ihn mal ab und blase mal rein. Die Kohle bekommst du mit Backofenspray raus. Reinsprühen und über Nacht einwirken lassen. Danach mit viel Wasser ausspülen. Wie lässt sich der Motor von Hand durchdrehen? Eventuell hängen die Lager und der Motor muss "keulen". Wie leichtgängig ist die ganze Antreibseinheit?

Gruß Rene´

Martin Greiner
21.07.2002, 13:14
Hi!

Wie Rene und Jörg schon schreiben, poste doch bitte mal Deine Ausrüstung, dann sehen wir weiter.
(Sind ja mehrere Punkte zu denen Du fragst.)
Deine Mail habe ich erhalten und nach der F1 gibt´s auch Antwort...
Sodele, jetzt aber schnell zum Fernseher..... :D

Määnzerbub
21.07.2002, 16:44
Ich fliege auch den 46 VR
Was ganz wichtig ist er braucht viel Nitromethan ! ca 5-10%
Denn nur dann kannst du Ihn bei genügender Leistung trotzdem sehr fett einstellen. Dann klappts sogar mit dem Serien dämpfer.

Das Problem hatte ich am Anfang auch mit Nitro klappts ;-)

Martin Greiner
21.07.2002, 21:10
Nun denn,

ich fliege seit 2 1/2 Saisonen 0 Nitro - klappt auch...
Wieviel Öl würde mich aber mehr interessieren...

PS: Hat jemand noch einen Kupplungsbelag rumliegen? Meiner ist heut Mittag wohl an seine Verschleißgrenze geraten... 8o

VRquaeler
22.07.2002, 13:52
Hi Ingo,

ich tippe mal:

Vollgas zu fett eingestellt und Leerlauf zu mager.

Versuche es mal mit Haupnadel genau eine Umdrehung auf (und NICHT mehr), Leerlauf so fett, dass er ohne gelegentliches Spritschlauchzudruecken im Stand ausgeht und mindestens 11Grad max.Pitch. Muesste gehen wie Sau. Joerg Ortmeier durfte sich davon ueberzeugen, dass man auch nach rueder Bolzerei meinen Motor noch anfassen kann.

Jörg Ortmeier
22.07.2002, 14:42
Hallo,
Sascha hat Recht! Seine VR geht richtig gut (mit 15% Nitro).

22.07.2002, 23:52
Naja mit 15% wäre vermutlich mein Nexus auch schon gut gegangen -).
Sieht der dann immer aus wie eine Ölsardine?
Ich hatte bei mir immer das Problem, daß tierisch viel Öl unter die Haube kam, vom Motorbereich ganz zu schweigen.
Ich dachte daß es vielleicht daran liegt daß es vom Kühlgehäuse so am Vergaser vorbei "weht" und da dort ja auch immer einiges raussaut bei den 2-Taktern so durch die Gegend bläst.
Ich habe daher so einen primitiven Konrad-Luftfilter genommen (2cm langen Schlauch mit Ring/Drahtgeflecht am Ende mit Kabelbinder zu befestigen) leicht gekürzt, so daß der Ring bündig im Kühlgeäuse liegt und hoffe so eine leichte Besserung. Das Teil ist mir damals aus ähnlichen Grund für mein Flächenflugzeug empfohlen worden.
Sollte jetzt weniger raussauen und wenn dann hoffentlich ins Kühlgehäuse und wech nach unten.

Martin Greiner
23.07.2002, 00:00
Hi!

Naja - meine VR ist auch öfters "Ölsardine", liegt aber wohl an der Rückenschweberei und am Rückwärtsfliegen.
Davor hatte ich das Problem noch nicht. :(
Was solls - am Flächenmodell ist mehr zu putzen.

23.07.2002, 01:12
Was für einen Kreisel benutzt Du zum Rückwärtsfliegen ?

Martin Greiner
23.07.2002, 15:16
Hi!

Nicht lachen - im Moment den 3D Gyro mit S3001.... 8o !

Hält zufriedenstellend, solange nicht zu schnell geflogen wird, oder wenn schnell dann nur gerade aus.

tefstst
20.09.2002, 10:12
Hi,
Sascha schreibt, dass er die Düsennadel genau eine Umdrehung geöffnet hat? Bei meinem OS 46 habe ich die Düsennadel 1,5 Umdrehungen geöffnet, stelle ich magerer, so lässt der Motor im Rundflug nach bei 10° Pitch.
Ich müsste die Einstellung mit einer Umdrehung der Düsennadel und den Übergang fetter stellen mal versuchen! Aber wenn ich länger Vollgas fliege spielt doch nur die Düsennadel eine Rolle, oder??

Beim Flugzeugmotor ist die Einstellung auf jeden Fall einfacher!

Viele Grüsse
Steve

20.09.2002, 13:03
Wenn Du die Nebennadel zu weit zudrehst spielt die eventuell auch in den Vollgas-Bereich rein.
Bei meinem TT39 ist die Nebennadel bei Vollgas richtig aus der gegenüberliegenden Hülse raus (etwa 1mm), da kann man dann sicher sein, daß nur noch die Hauptnadel eine Rolle spielt. Bei meinen OS ist mir das nicht aufgefallen.
Gerade wenn Du meinst, daß der im Teillast-Betrieb zu mager läuft ist das ja wahrscheinlich.
Manche Leute meinen es wäre besser, der Motor läuft in Teillast etwas fetter wenn nicht die volle Leistung gebraucht wird, statt dessen lieber bei Vollgas so eingestellt, daß gut Leistung da ist. Da ist der Motor beim Schweben gut versorgt und bei Vollgas bewegt er sich ja im allgemeinen und wird besser gekühlt, selbstverständlich darf er auch bei Vollgas nicht zu mager laufen und sollte aus Teillast immer noch gut Gas annehmen.

tefstst
27.09.2002, 09:02
Hallo,
gestern Abend habe ich die Einstellung von Sascha probiert (Düsennadel nur eine Umdrehung geöffnet und Übergang deutlich fetter)! und endlich läuft der Motor sauber. :P
Der Motor qualmt jetzt sehr viel beim Hochlaufen und zieht die 10° Pitch ohne Drehzahleinbruch durch. Zudem ist die Temperatur am Zylinderkopf wieder unter 100°! :]
Vielen Dank für deine Tips Sascha ;)

Eine Frage habe ich dennoch. Der Übergang ist deutlich fett und müsste jetzt stimmen. Wie stelle ich jetzt die Düsennadel optimal ein? In einem Bereich von 3,4 Zacken müsste noch mehr herauszuholen sein, aber wie kann ich das feststellen ??

Viele Grüsse
Steve

27.09.2002, 11:47
Steigflug mit Vollpitch mindestens 10 Sekunden, da merkst Du ja ob er anfängt nach ein paar Sekunden nachzulassen. Und dann im Rundflug nochmal testen, ob er da etwa abmagert.
Wobei ich das eigentlich noch kaum erlebt habe, wenn der im Steigflug zu fett war, dann beim Rundflug meist auch.
Es ist aber sicherer ein paar Zacken unter der Maximalleistung zu bleiben, sonst bekommt man Probleme wenn der der Tank leer wird, es mal schäumt, langen Figuren etc. wie beim Flugzeug halt.
Das ein Flugzeug leichter einzustellen ist, wenn ich da so auf unserem Platz schaue was da gedreht wird und Motorabsteller auftreten, bloß sind da die Folgen nicht so dramatisch.

VRquaeler
27.09.2002, 22:37
Hi Steve,

den letzten Rest holt man raus, indem der Motor im Teillastbereich sooo fett gestellt wird, dass er im Leerlauf absaeuft. Man muss dann im Stand ab und zu die Spritleitung zudruecken, damit er nicht versauft. Das ist beim nachvorntragen etwas muehseelig, aber Du kannst die Hauptnadel noch mal EINEN Zacken weiter zudrehen. Dann muesste er auch eher 11 Grad durchziehen.

Ach ja, Spritschaeumen sollte man natuerlich nicht mehr haben, sonst bekommt man den Vergaser nie richtig eingestellt.

Viel Spass damit und ...

29.09.2002, 01:24
Auch wenn der VRQuäler da natürlich viel mehr Ahnung hat will mir nicht so recht einleuchten, warum es besser sein soll die Teillast-Nadel derart weit aufzudrehen um die Hauptnadel für den Vollgas noch 1 Zacke zuzudrehen.
Dem Sprit ist es doch egal ob er durch die Haupt- oder Teilnadel gebremst wird beim Vollgas.
Oder magert der Motor sonst im Halbgasbereich ab?
Für eine bestimmte Gas-Position ist es doch egal durch welche Nadel der Sprit genau bestimmt wird, die 2 Nadeln muß man doch gegeneinander einstellen, damit der Verlauf stimmt.
Hier wäre der Leerlauf schlecht und Vollgas gut.
Was spricht gegen Leerlauf gut und Vollgas gut - Teillast schlecht?

Martin Greiner
29.09.2002, 02:37
Hi,

ich würde sagen, daß durch diese Einstellung der Motor zwar im Stand etwas bei Laune gehalten werden muß, aber dafürim Mittel und Vollastbereich besser und kühler läuft. Das Ergebnis ist auch mehr Leistung, habe es heute erst mal wieder an einem Ergo 50 erlebt. Änderung der Einstellung und der Heli war nicht wieder zu erkennen...deutlich mehr Leistung! Dabei fröstelte der Motor regelrecht.

Maik Otto
29.09.2002, 09:36
hallo ingo

Was spricht gegen Leerlauf gut und Vollgas gut - Teillast schlecht?

wenn man sich mal vergegenwärtigt das der motor im

heli die meiste zeit im mittelgasbreich läuft und dieser

zu mager ist, gibt es streß ohne ende.kolbenklemmer,über-

hitzung usw. außerdem sollte man beachten das der teillast

bereich meist bis in den vollgasbereich hinein streut .

ergo: besser das

standgas ist "schlecht" als der m-g-b . wann fliegt man

schon im standgas ? es gibt natürlich immer ausnahmen

wie z.b. ar mit motor usw . etwas probleme gibt es bei

verwendung eines drehzahlregler (gv1). da dieser bei

schnellen abstiegen gelegentlich bis auf standgas

zurückregelt, muß die position des standgas angehoben

werden .

29.09.2002, 09:49
Der Drehzahlregler darf sowieso nicht bis auf Standgas runterregeln, dann setzt ja bei schnellen Abstiegen das Heck aus, dafür hat man ja sonst die Gasvorwahl.
Wenn der Motor bei schnellen Abstiegen trotz Standgas auf Systemdrehzahl bleibt, dann ist eh was ganz falsch.
Der OS-Vergaser neigt also mit anderen Worten prinzipiell zum abmagern im Teillastbereich, das ist natürlich unschön.

Maik Otto
29.09.2002, 18:14
hi

Der Drehzahlregler darf sowieso nicht bis auf Standgas runterregeln, dann setzt ja bei schnellen Abstiegen das Heck aus, dafür hat man ja sonst die Gasvorwahl.

bei einsatz eines reglers wird keine gasvorwahl

benutzt !!!! der regler muß bei schnellen abstiegen

mit zb minus 9 grad in das erhöhte standgas runter regeln

sonst würde der motor übertouren !!!!! dabei behält der

rotor seine drehzahl und das heck setzt nicht aus!!!!!!

das kann man schön am modell erkennen ,ohne haube

im schwebflug mal ruckartig pi rausnehmen .das gas servo

geht zurück bis zur vorgegebenen erhöhten standgasposition

warum , weil keine last mehr abverlangt wird. dafür ist

der regler zuständig. vorraussetzung ist ein einwandfrei

laufender motor .

Der OS-Vergaser neigt also mit anderen Worten prinzipiell zum abmagern im Teillastbereich, das ist natürlich unschön.

bitte nichts falsches interpretieren .wenn das bei dir so

ist liegt eine falsche einstellung vor bzw stimmen andere

faktoren nicht .

29.09.2002, 19:05
Was heißt schon erhöhtes Standgas, das ist doch Wortklauberei, Standgas ist Standgas, da dreht der Motor unter der Einkuppeldrehzahl und soweit darf der Regler nicht abregeln, sonst setzt das Heck aus.
Bei meinem ACT mußte man übrigens sehr wohl Gas-Vorwahl einstellen, weil der unter 20% Gas nicht mehr regelte und das Gas in jedem Falle durchgab was auch sinnvoll ist, damit der Auto-Rotationschalter, bzw. Leerlauf noch gescheit funktioniert, bitte jetzt nicht damit kommen, daß man das bei den teuren Anlagen programmieren kann wie man will, bei der MC15 etwa wäre man ohne das recht hilflos.

Wenn der Motor im Teillastbereich sowieso nicht abmagert, wieso muß man dann den Leerlauf überfetten, wo ist da dann die Logik?

tefstst
30.09.2002, 08:45
Die Einstellung ist für mich auch nicht ganz logisch, auf jeden Fall funktioniert diese Einstellung super.
Ist die Leerlaufnadel sehr fett, scheint der Motor auch im Mittelgasbereich genug Kühlung zu bekommen und läuft bis zu Vollgas sauber durch, wobei die Düsennadel ziemlich weit zugedreht ist.
Mein Motor scheint jetzt schon zuviel Leistung zu haben, denn gestern hat bei mir das Hauptzahnrad IM FLUG 2 Zähne verloren 8o
Es kann aber auch sein, dass ich das Spiel zwischen Kupplungsglocke und Zahnrad nicht sehr gut eingestellt hatte, was beim Nexus ja auch nicht so einfach ist :D

Viele Grüsse
Steve

VRquaeler
30.09.2002, 13:16
Hi Ingo,

Du hast es doch kapiert.
Die Teillastnadel regelt auch (hauptsaechlich!!!) den Uebergang. Und da fliegt man auch die meiste Zeit. Wenn der Leerlauf 1A ist, ist bei diesem Motor der Teillastbereich zu klamm, der Motor macht dann Zicken usw.

Warum die Hauptnadel noch einen Zacken weiter zu?? Ganz einfach, Gibt mehr Power :)