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Vollständige Version anzeigen : "Fehlkonstruktion" Sceadu Heckrotorblatthalter


Jörg Hofmann
20.07.2002, 19:06
Hallo Sceadu - Piloten, hallo Thomas,

wir haben heute unterr anderem versucht den Heckrotor am Scedu 50 zu optimieren (Propellermomentgewichte wegen Stellkraftveringerung für Heckservo; vgl.: Kreiselforum).
Dabei geht es darum, über Gewichte an der Heckblatthalteschraube und der daraus resultierenden Flie- u. Kreiselkräfte die für das Heckservo notwendige Kraft zur Blattverstellung zu reduzieren. Dies ist uns ja eigentlich soweit auch gelungen. :]
ABER!! 8o
Die Blätter brauchen ja zum Schweben einen bestimmten Anstellwinkel, damit das Heck nicht wegdreht (ca.5°).
Wollte hier ein Bild hinstellen-habe es aber nicht geschafft, deshalb muß ich es halt beschreiben!!!
Wenn man den Hero senkrecht und sich hinter hinter den Heli stellt, ist das obere Blatt hinten nach links gestellt.
Das ist dann Flugmäßig die Mittelstellung damit das Heck nicht ausbricht.

Beim Sceadu passiert folgendes:

Die Kugelköpfe die die Blatthalter ansteuern sind ja auch ein Propellermomentgewicht, das die Eigenschaft hat sich genau in die Mitte des Rotationskreises der Heckblattlagerwelle zu stellen dadurch ist der Anstellwinkel der Rotorblätter genau verkehrt herum.

Das bedeutet jetzt folgendes:

Um diesen Physikalischen "Nullpunkt" auf den sich die Rotorblätter immer einstellen wollen bekommt man das mit den zusätzlichen Gewichten zwar super hin, daß das Servo wenig arbeiten muß aber in echt muß das Servo ja immer gegen die Fliehkraft der Kugeln die Rotorblätter erst mal rausdrücken und dann die Steuerimpulse ausführen; das bedeutet wiederum, daß das Servo einerseits ständig "särker" belastet ist, andererseits, daß das Servo für eine Rechtskurve immer erheblich mehr Kraft braucht als für eine Linkskurve und mit sicherheit durch diese Belastung die Lebensdauer verkürzt wird!!!!

Ich denke die Ingenieure in Japan sollten einfach den Kugelkopf an die dem Heckror zugewandte Seite des Blatthalters machen und das Anlenkgestänge von der Pichgleithülse zum Blatthalter dementsprechend verkürzen und uns dann das ganze wie das schwarze Hauptzahnrad zur Verfügung zu stellen.

Grüße Jörg

Übrigens vielleicht kann mir einer mal mailen wie man hier ein Bild reinbekommt - mit dem IMG-Button habich´s nicht geschafft!!!

Hdidi
20.07.2002, 20:55
Hallo,
das Bild muß schon irgendwo im Netz vorhanden sein, auf deinem Rechner zuhause nutzt es nichts.

20.07.2002, 21:21
Hi,

Ich kann dir nich ganz folgen ?( ein bild würd mir da schon weiterhelfen

MfG Timo

Jörg Hofmann
20.07.2002, 22:19
@ Hdidi

wie kriege ich´s in´s Netz???

Maik Otto
20.07.2002, 22:38
hi jörg ,schicke mir das bild per mail

stelle es über meine hompage ins netz .

übrigens eine sehr interes. sache

Jörg Hofmann
21.07.2002, 09:27
Hi Maik - sorry hatte vergessen mich auszuloggen, Bilder (2Stück) sind per E-Mail unterwegs an Dich.

Jörg

Maik Otto
21.07.2002, 10:10
hallo , hier die bilder zu dem beitrag von jörg


bilder folgen

wohl die falsche variante
[img src=\"http://ottohmb.bei.t-online.de/falschklein.jpg\"]


wohl die richtige variante
[img src=\"http://ottohmb.bei.t-online.de/richtigklein.jpg\"]

ohne gewähr

Thomas Isariuk
21.07.2002, 13:11
Hallo Jörg,

ich weiss nicht genau, ob ich die gnaze Sache richtig verstanden habe - ohne Bild ein bischen schwer ...

Aber Du schlägst doch nicht im Ernst vor, dass Hirobo die - bewährte Konstruktion der Heckrotoransteuerung ändern soll, weil Du Experimente mit Propellermomentgewichten machen möchtest und sich dabei das Verhalten verbessern würde ...

Das kann doch nicht Dein Ernst sein, oder?

Sorry, aber da hab ICH sicher was falsch verstanden.

Bitte nicht irgendwelche Experimente aus anderen Threads einfach ungeprüft auf jeden anderen Heli übertragen. Manchmal denken Hubschrauberkonstrukteure auch ein bischen über das was sie machen nach. Die Theorie des Momentenausgleichs ist ja schön und gut, aber sicher nix für jeden Hubi.

Es gibt so viele andere Einflussfaktoren, die die Lebensdauer eines Servos beeinflussen, dass bei halbwegs sinnvoll ausgelegten Helis der Momentenausgleich sicher nicht das entscheidende Kriterium sein wird ...

Deshalb kann ich Dir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass Hirobo da nichts ändern wird.

Gerade im Hinblick darauf, dass Hirobo bei fast allen Neukonstruktionen auf das von Dir monierte Konstruktionsprinzip gewechselt ist ...


Aber nochmal - ICH hab da bei Deinen Ausführungen bestimmt was falsch verstanden - SORRY!


Tschau,
Thomas Isariuk

Jörg Hofmann
21.07.2002, 20:03
@ Maik - danke für das posten der Bilder

@ Thomas

NEIN - nicht weil ich Experimente durchführen will!!

Wie Maik richtig erkannt hat, ist das unter Bild das "Richtige" d.h. das ist der Anstellwinkel der Heckblätter im Schwebeflug, damit das (Weg)Drehmoment welches der Hauptrotor auf den Heli ausübt ausgeglichen wird. In dieser Stellung (Heckpitchwinkel) sollte das Heckservo keine Kraft benötigen um den Heckrotor zu halten.

Wenn man jetzt folgenden Versuch macht (bei mitdrehendem Heckrotor):
Heli auf´m Tisch festschnallen,Heckgestänge aushängen, Servohorn wegdrehen, Rotorkopf runter, Bohrmaschine auf die Rotorwelle, Gas geben - dann passiert folgendes:
Die Rotorblätter stellen sich (natürlich auch in Originalkonfiguration - ohne meine Beilagscheiben) so ein wie im oberen Bild ersichtlich. Also der Heckrotor unterstützt noch das wegdrehen des Helis. Das heißt weiterhin, daß das Heckservo einige Kraft (probiert´s aus - Ihr werdet Euch wundern wie viel) aufwenden muß um den HERO in der "Schwebestellung" zu halten.

Diese Eigenschaft des Heckrotors sich dorthin zu verdrehen resultiert ausschließlich daraus, daß die Kugelköpfe des Heckpitchgestänges auch der Fliekraft unterliegen und bei Rotation des HERO auf eine Ebene mit der HERO-Blatthalterwelle zu gelangen.

Wären jetzt also die Kugelköpfe auf der inneren Hälfte (dem Heckrohr zugewand) der Blatthalter (und das Pitchgestänge dementsprechend gekützt), würde sich der HERO allein aus der Rotation heraus richtig rum drehen und somit das Heckservo unterstützen und nicht dagegen arbeiten.

Der gleiche Effekt lässt sich übrigens durch drehen der HERO-Laufrichtung (und der Heckblätter) erreichen. Aber aus strömungstechnischen Gründen soll das vordere Heckblatt ja immer gegen den Hauptrotor laufen.

Für meine Begriffe hatten die Japaner den Hero schon von einem anderdrehendem System und haben ihn hier eingebaut oder - entschuldigt - sie haben nicht´s gedacht.

Besser kann ich´s einfach nicht beschreiben - probierts aus ihr werdet´s dann verstehen.

Jörg

PS.: Ich will den Japanern und den Ingenieuren nicht zu nahe treten aber das teil ist falsch und belastet die Heckservos wirklich erheblich.

Jörg
21.07.2002, 20:23
Moin,

ich glaube ich hab´s verstanden [!--emo&:))--][img]http://rc-heli.local/forum_101/html/emoticons/happy.gif\' border=\'0\' valign=\'absmiddle\' alt=\'happy.gif\'][!--endemo--] .

Ich habe mich seit dem Thread ausgiebigst mit der Theorie der Propellermomentgewichte beschäftig, war aber bisher zu Faul praktische Versuche zu unternehmen.

Dein Fall oben mal vorrausgesetzt:
was passiert denn bei Deiner Konfiguration? Wird es ein passendes Gewicht geben was sich mit den Rückstellkräften des Blattes und eben dem Momentgewicht die Waage hält?
Oder muss das Servo jetzt wieder dagegen arbeiten, nur eben in entgegengesetzter Richtung?


Noch mal für Nicht-Theoretiker:
das Blatt sucht, wie wir allem im Leben, den Weg des geringsten Wiederstandes wenn der HeRo läuft. Kann man leicht probieren bei einem e-Heli mit ausgehängtem HeRo Gestänge: die Blätter am Heck werden immer auf die Neutralstellung laufen.
Muss jetzt der Standard-Schwebe-Ausgleich-Pitch am Heck erreicht werden drückt das Servo permanent gegen die Rückstellkräfte der Blätter.
Dies könnte man bei idealer Konstruktion so ausgleichen das sich Anlenkung der Blatthalter (als Propellermomentgewichte) und evtl. Zusatzgewichte so ausgleichen das eben bei Schwebepitch am Heck die Kräfte bei 0 (also ausgeglichen) sind und das Servo nur noch Arbeit leisten muss wenn eine andere Pitchstellung am Heck erwünscht ist.
Soviel zu Theorie.

Das Problem was ich als erstes Sehe ist die Drehzahl: ändert sich die Rückstellkraft und die des Propellermomentgewichtes proportional zur Drehzahl? Wenn ja: prima. Wenn nein, was anzunehmen ist, was dann?
Ausserdem funktioniert das ganze dann auch nur mit genau einer Sorte Blätter. Für alle anderen müsste extra neu vermessen werden.

Ich denke mal die Inschenöre waren da so klug und sind ebenfalls den Weg des geringsten Wiederstandes gegangen und haben sich gedacht das eben die einfachste Lösung auch die praktikabelste ist: das Servo stellt und hält.


Gruß
Jörg

Jörg Hofmann
21.07.2002, 20:41
Hi Jörg

Du has´s erfasst.

Wir haben es nicht geschafft mit den zus. Gewichten das zu kompensieren. Lediglich eine Stellkraftveringerung über den ges. Pitchweg erreicht.
Die Drehzahl des HERO ist zunächst egal.
- Originalzustand HERO:
die Blätter stellen sich bei jeder Drehzal so ein (egal welche Blätter) daß die Kügelköpfe mit der Blatthalterwelle fluchten. (je größer die Drehzahl desto größer die Fliekraft).

Jetzt muß das Heckservo die Kraft X aufwenden um einen Steuerimpuls auszufühern. Durch die zusätzlichen Gewichte kann man lediglich erreichen, daß diese Kraft X reduziert wird nicht aber die Fliehkraft der Kugelköpfe aufheben.

siXtreme
21.07.2002, 22:43
Also das Problem hab ich bei meinen Hubschraubern schon vor einem Jahr erkannt. Es ist zwar der Genesis spielt aber im Prinzip keine Rolle. An dem werden nämlich die Vario-Blatthalter verwendet und die sind für Linksdreher ausgelegt (Anlenkung nicht mittig wie bei z.B: Futura). Meiner ist aber Rechtsdreher und folglich wäre es verkehrt. Hab mir darüber schon Gedanken gemacht und getestet: Das Blatt hat sich immer( ohne Sevoanlenkung) so ausgerichtet, daß der Blattarm ganz außen war durch die Fliehkraft, genau verkehrt. Deshalb habe ich folgendes umgebaut:
Heckrotordrehrichtung geändert (dadurch läuft er nun andersrum) und Blatthalter umgedreht. Mußte dadurch auch die Kugelköpfe in der Länge anders einstellen.
Hat den Vorteil , daß sich das Servo leichter tut beim Nullpunkt halten (Schwebeflug). Auch ein angenehner Nebeneffekt ist daß der Hubschrauber nicht mehr so dreckig wird, wenn der der Heckrotor in hohem Gras läuft. :]
Aber das was die meiste interssiert: Fliegerisch hat´s nix gebracht, da ich keinen Unterschied merke.
Hoffe damit weitergeholfen zu haben.
Gruß Robert

Jörg Hofmann
22.07.2002, 08:07
Was der Robert schreibt stimmt natürlich auch.

Den gewünschten Effekt kann man auch durch drehen der HERO-Blatthalter und der HERO-Blätter erreichen (drehrichtung beibehalten).
Damit habe ich nur auch wieder 2 Probleme:

1. Ich weiß nicht ob ein besonderer Grund seitens des Konstrukteurs des HERO vorliegt, daß genau dieser HERO in Drehrichtung gesehen von hinten angelenkt wird (alle anderen die ich bis jetzt gesehen habe werden nämlich von vorne angelenkt)
2. Auch wenn das drehen der Blatthalter und anlenken von vorne keinen Einfluß hat, brauchen wir verkürtzte Heckpitchgestänge (Y-Teil von der Pitchgleithülse zum Blatthalter) weil sonst der Pitchweg für Rechtskurven nicht mehr ausreichend ist.

Grüße Jörg

Hdidi
22.07.2002, 08:27
Hallo zusammen,
möchte doch auch was dazu loswerden.
1) Fliege eine Freya, nach dem Montieren von 4 Scheiben je Blatthalter änderte sich das Heckverhalten doch sehr zum besseren. Man sieht, auch an einem Hiroboheli kann man was verbessern, nicht alles ist perfekt. ;)
2) Mich wunderts aber doch, daß nicht mehr Sceadupiloten dieses Problem des zu geringen Steuerweges haben. Die Sceadus bei uns fliegen eigentlich alle, ich sag mal problemlos. :rolleyes:

Jörg-Michael
22.07.2002, 10:07
Mein lieber Thomas,
ich find Du bist ein wenig zu überheblich. Du und noch eine Menge mehr wissen das die lieben Konstrukteure von Hirobo schon so manchen Bock geschossen haben. Und das so einiges nicht so ist wie immer versprochen oder von dieser Marke berichtet wird.
Das was Jörg gemacht hat ist vollkommen in Ordnung und sollte auf jedem Hubi gemacht werden. Nur so ist dem Servo ein langes Leben gewiss. Das machen auch diejenigen unter den F3C Teilnehmern die Hirobo fliegen. Trotz "perfekt abgestimmten Heckrotor" der mit den original CFK Blättern eigentlich optimal wäre.
Mir ist zur Zeit kein Heckrotor bekannt der nicht abgestimmt werden muss. Das mag allerdings eine Entwicklung sein die darauf beruht das die Stellkräfte der Heckservos geringer werden zu Gunsten der Geschwindigkeit. Vor Jahren war es egal. Die Gyros hatten nicht die Perfektion von Heute jede kleine Drehbewegung zu detektieren. Die Heckservos waren einfach stärker und wurden nicht so rasant angesteuert wie jetzt. Demzufolge waren die Ausfälle bedeutend geringer.
Deshalb ist das Vorgehen von Jörg und die Fehleranalyse dessen vollkommen richtig. Mir ist klar das die Industrie wenig Interesse hat auf Infos der Nutzer zu hören, die haben Ihre Werksflieger. Aber, seit sicher das auch auf diesem Gebiet mit Sicherheit etwas passieren wird wenn genügend Rückmeldungen eingehen.
Grüße aus Hamburg an jeden
Jörg-Michael

Thomas Isariuk
22.07.2002, 11:59
Mein lieber Jörg-Michael,

nur kein Neid ...

mir ist DEINE Intention bei der Sache natürlich auch klar. Nur sollten wir persönliche Dinge hier aus dem Forum raushalten (Sommerloch lässt grüssen) ...

Das lässt sich sicher per PM erledigen - wenn überhaupt.

Wenn Du meinen Beitrag mal wirklich durchgelesen hättest, wäre Dir sicher nicht entgangen, dass ich prinzipiell natürlich nichts gegen die Methode des Momentenausgleichs habe. Nur ist es nun wirklich blauäugig zu denken, dass die Japaner diesbezüglich was ändern werden nur weil einige sich beschweren. Der europäische Markt macht etwa 10% des Gesamtumsatzes von Hirobo aus. Da machen die nix für uns ...

Mit Statements à la "... Nur so ist dem Servo ein langes Leben gewiss..." kommen wir da auch nicht weiter, da es sehr viel mehr Faktoren gibt, die die Lebensdauer des Heckservos beeinflussen.

Um es nochmals klarzustellen:

Ich finde die Methode des Propellermomentenausgleichs wirklich lohnenswert und gut. Der Thread von Timo ist einer der besten, die ich in letzter Zeit bei RC-Heli gelesen habe. Doch deshalb rechtfertigt das NICHT, einfach jeden Heli über einen Kamm zu scheren und gleich Konstruktionsänderungen vom Hersteller zu verlangen, die eh nicht kommen werden. Wenn man mit relativ kleinem Aufwand (U-Scheiben) das Ziel erreichen kann - super!

Tschau,
Thomas Isariuk

Hdidi
22.07.2002, 12:18
Hallo Thomas,
nicht persönlich, nicht gegen Hirobo:
Warum muß der Pilot zuhause erst diese Korrektur vornehmen, und nicht schon der Hersteller XY bei der Konstruktion. Das Problem geht ja querbeet durch bei fast allen Herstellern.
Und so rieseig wäre der Aufwand ja nicht bei der Konstruktion gleich diese Gewichte zu berücksichtigen!
Diese Tatsache ärgert mich eigentlich am meisten bei der Geschichte. Und je seriöser der Hersteller, umso mehr!

Jörg Hofmann
22.07.2002, 12:44
Hi Leute,
es ging (bzw. geht) mir nicht um die Geschichte der "unserer" Propellermomentgewichte (wobei HDIDI natürlich recht hat, daß sowas ja auch gleich berücksichtigt werden könnte - und hier stehen sich die verschiedenen Hersteller in nichts nach) sondern vielmehr darum, daß bei diesem speziellen Heckrotor die zwangsweise vorhandenen Gewichte (Kugelköpfe) so positioniert sind, daß bei keiner Steuer- u. Haltekraft des Servos die Propeller eben nicht in der Schwebeposition stehen. (Bei den anderen Helis war´s halt so daß der HERO so konstruiert war, daß sich die Schwebeposition einstellte.

Ich habe inzwischen mit Thomas gesprochen und wir können das halt jetzt nicht ändern und schon garnicht von Deutschland aus weil wir viel zu wenig Umsatz für die Japaner machen und sonst beschwert sich offensichtlich Weltweit keiner. Macht sich halt keiner nen Kopp

Thomas meinte auch es könnte evtl. von den Japanern so gewollt sein, daß die Anlenkung im Schweben auf Belastung steht - damit sie spielfrei ist!?

Ich werde jetzt die Drehrichtung des HERO rumdrehen - ist ja mit´m Riemen kein Problem - und mal schau´n wie´s so fliegt :D :P

Jörg

Thomas Isariuk
22.07.2002, 16:21
Hallo Leute,

eigentlich haben wir ja alle die gleiche Meinung, oder? Lasst uns wieder lieb zueinander sein :]

Am Verhalten der Japanern können wir leider eh nichts ändern. Ich treffe den Hirobo-Vertriebsleiter und nen Werkspiloten im August. Da werd ich mal vorfühlen. Die Erfahrungen der Vergangenheit haben aber gezeigt, dass der europäische Markt einfach zu unbedeutend ist :(

Also lasst uns wieder zum eigentlichen Thema zurückkehren ...

Ich finde die Idee von Jörg mit der Drehrichtungsumkehr recht gut - bin gespannt, obs was bringt ...

Jörg wird sicherlich berichten.

Für gute Lösungen mit geringem Aufwand bin ich immer zu haben ...

Tschau,
Thomas Isariuk

Hdidi
22.07.2002, 18:03
Hallo Thomas,
aus reiner Neugierde: Wie ist denn der Markt von Hirobo aufgeteilt? Würde mich schon interessieren, genügt auch in etwa.

Maik Otto
22.07.2002, 20:36
hallo zusammen

ich weiß ja nicht wieviel 10 % vom gesamtumsatz in zahlen

darstellen, aber mancher autoproduzent wäre glücklich in

übersee so einen marktanteil zu haben. für z.b. die usa

werden die wagen extra ausgestattet klima, automatik,"große"

motoren usw .


ich denke mit der einstellung und den mängeln werden

es in europa auch nicht mehr werden.leider !?

Thomas Isariuk
22.07.2002, 20:58
Hallo Dieter,

der Markt sieht etwa so aus:

ca. 55% Asien
ca. 30% Amerika
ca. 10-11% Europa (ca. 6-7% ! Deutschland/Österreich)
ca. 4-5% der Rest der Welt ...

Die Anteile ändern sich ständig. Im Groben kommts aber hin ...

Tschau,
Thomas Isariuk

Dieter F. Heinlin
22.07.2002, 21:12
Original von Thomas Isariuk
Hallo Leute,

...Die Erfahrungen der Vergangenheit haben aber gezeigt, dass der europäische Markt einfach zu unbedeutend ist :(
...

Hallo,
wenn dann aber auf "Verbesserungsvorschläge" nicht eingegangen wird, ist es auch möglich, dass selbst ein "unbedeutender deutscher" Markt sich nach "Alternativen" umsieht und letzlich "wegbricht" (Nur mal so als Anregung etwas in die Zukunft gedacht) 8o

Hdidi
22.07.2002, 21:44
Hallo Thomas,
also 30% in USA verblüfft mich jetzt schon. Da ist doch der absolute X-Cell-Wahn dort drüben?
Hallo Dieter,
das wird wohl bei Hirobo niemanden interessieren!?!?!

Jörg Hofmann
22.07.2002, 21:45
Hallo Leute,
das sollte jetzt von meiner Seite her keine Diskussion über Hersteller und Marktanteile werden.
"Scheiße" gibt´s bei jedem Hersteller und in jeder Branche.

Und es soll jetzt hier auch keiner böse mit dem andern sein und werden!!!

Ich denke allerdings, daß in diesem Fall die Japaner schon reagieren könnten, weil das keine Sache ist, die nur Europa betrifft (wie z.B. Nitro und Hitze) sondern den Gesamten Hirobo-Kundenstamm angeht!

Scheinbar ist der Hirobo-HERO schon seit langem so Konstruiert, wir haben hier nämlich von einem älteren Modell (Bezeichnung nicht mehr bekannt) einen HERO mit Starrantrieb und linkssitzend gefunden (ist auch schon von hinten angesteuert) und hat die Kugelköpfe auch auf der äußeren Blatthalterschale (auch"verkehrt")

SO :D
Ich habe gerade eben die Drehrichtung des Hero gewechselt; die Heckblätter rumgedreht nochmal Propellermomentgewicht eingestellt und die Kiste ma kurz im Garten (tschuldigt liebe Nachbarn :D :P :] ) in die Luft genommen.
Übrigens Servoweg und Kreiselrichtung invertieren nicht vergessen!!!! 8o

Der Prop steht jetzt bei Drehzahl auf Schwebepitch und lässt sich gut (leichtgängig) ansteuern.
Standartblätter habe ich dabei auch noch gecheckt; Ergebniss:
Standart über gesamten Pitchweg gleichbleibende Servokraft und lineare Schubentwicklung; Säbelzahnblätter um den Schwebewert herum sehr geringe Servokraft zum Vollausschlag hin progressiv zunehmend allerdings ist die Schubentwicklung dann enormer (also ein bisschen wie Expo mit dann 150% weg!!)

Ob sich für mich im Flug noch was geändert hat werde ich Euch dann hier noch schreiben, konnte jetzt ja unmöglich mehr - als ma kurz in die Luft ob alles richtig geht -
machen.

Tschau Jörg

Jörg-Michael
23.07.2002, 09:23
Guten Morgen Jörg,
gestern Abend kam mir auch die Idee das die Blatthalter vielleicht von einem anders drehendem Modell stammen. Shuttle zB. Das würde erklären wieso es falsch herrum angelenkt wird. Die Ergebnisse die Du bei den Blättern gemacht hast kann ich fast genauso bestätigen. Ich hab die Säbelzahnblätter von K&S genommen. Für die 60er Größe. Es war genauso wie Du beschreibst, die Teile waren in der Mitte extrem leicht und je größer der Ausschlag desto stärker muste die Steuerkraft werdem. Aber bei richtig Ausschlag machten die Teile nur Lärm, will sagen, waren mehr eine "Luftpumpe" als Heckrotorblätter. Berichte mal wenn Du mit dem invertierten Heck geflogen bist. Mein Tipp: Drehgeschwindigkeit hat sich erheblich erhöht, kein horizontales Schwingen des Hecks mehr, größere Empfindlichkeit fliegbar.
Bis dann viel Erfolg
Jörg-Michael

Jörg Hofmann
23.07.2002, 21:23
So Leute,
habe jetzt 40 min Testflug hinter mir :D ;) [!--emo&:))--][img]http://rc-heli.local/forum_101/html/emoticons/happy.gif\' border=\'0\' valign=\'absmiddle\' alt=\'happy.gif\'][!--endemo--]
Heckbestückung: Robbe 3D + Graupner C4835

Objektives Ergebniss:
Kreiselempfindlichkeit ohne Probleme von 65% auf 85% erhöhbar

Subjektives Ergebniss:
Bei meinen "8ern" (mischung zwischen einem 8er und ne´m oval)
habe ich mir sehr schwer getan links von mir die rechtskurven zu fliegen. das sieht jetzt ästhetischer aus ?( und geht leichter

Machts gut und guten flug Jörg

Jörg Hofmann
28.07.2002, 08:33
Ich habe nochwas festgestellt:
(mit der Bestückung wie im vorherstehenden post beschrieben)
Wenn ich beim Schweben einen richtigen "Pitchstoß" gebe (nict nur zum stabilisieren, sondern richtig mit ca 10m Höhenaufbau) dann ist das Heck bisher immer so ca 30-35 cm nach rechts ausgebrochen. (Ich dachte Kreisel+Servo ist nicht schneller) Mit gedrehtem Heckrotor und höherer Kreiselempf. waren´s noch ca 20 cm und jetzt mit gedrehtem HERO; höherer Kreiselempf. und PMG´s sind´s noch 5-10 cm!!!

Also belastet das alles doch die Servos enorm weil das C4835 hat ja irgendwo bei 5Kg Stellkraft und knapp 0,07 sec Stellzeit; kann es aber hier garnicht darstellen.

Jörg