Vollständige Version anzeigen : Lüfter für Drehzahlsteller
Hallo Joker-Piloten,
ich bin seit kurzer Zeit auch Besitzer eines Jokers. Geflogen ist das Teil bisher allerdings noch nicht, da ich noch heftig an ihm schraube.
In diesem Zusammenhang möchte ich hier die Frage stellen, wie Ihr ggf. den 5V Lüfter für den Drehzahlsteller angeschlossen habt.
Ich habe ihn einfach ( vielleicht zu einfach ) an den Servoausgang des Empfängers parallel um Drehzahlsteller gehängt. Leider verursacht der Lüfter, bedingt durch seine mechanische Kommutierung, nicht unerhebliche Störungen, wodurch die Servos teileweise völlig unmotiviert herumzucken.
Kann mir jemand verraten, wie man den Lüfter günstiger anklemmen kann bzw. wie man ihn sicher entstört ?
Danke für Eure Antworten im voraus.
Gruß
Rolf
Thomas Reingruber
16.07.2001, 23:47
Hallo Rolf,
verwende einfach einen Brushless-Lüfter, den kannst du problemlos an den Empfänger anschließen. Dass es so kleine Lüfter mit Bürstenmotor gibt hab ich sowieso noch nicht gehöhrt. Ein Bild davon gibts auf meiner Hompepage.
Im Joker hat ein Bürstenmotor sowieso nichts verloren, nichtmal als Lüfter. [img src=icon_smile_shock.gif border=0 align=middle]
Welchen Motor mit welcher Untersetzung hast du überhaupt ?
Gruss
Thomas
Hallo Thomas,
ob mein Lüfter wirklich eine mechanische Kommutierung, kann ich gar nicht mit Sicherheit sagen. Bin jedoch davon ausgegangen, daß es eine Brushless Version für ca. DM 30,- bei Konrad gar nicht gibt. Ich werde mir meinen Lüfter nochmals genauer vornehmen.
Bezüglich der Motorisierung habe ich den Actro 24-5 mit der Standardübersetzung, wie er auch auf der HP von Minicopter zu sehen ist, mit dem Actro Drehzahlsteller 70-40 plus Dehzahlregler gewählt.
Gruß
Rolf
Hallo Rolf,
diese Kleinlüfter sind meines Wissens alle elektronisch kommutiert, ob sie jetzt von Papst, Wallair oder anderen sind.
Wenn Du den Lüfter direkt an den Empfängerausgang der actronic lötest und zwischen actronic und Empfänger einen Entstörfilter (Ferritring) anbringst, dürfte es keine Probleme geben.
Dazu muss der Schrumpfschlauch in dem Bereich, wo das Servokabel angelötet ist, etwas freigeschnitten werden. Das Anlöten der winzigen Kabel in diesem ohnehin sehr engen Bereich ist etwas kniffelig und verlangt ein gutes Auge, eine ruhige Hand und natürlich eine sehr feine Lötspitze. Am Besten lötet man die Lüfterdrähtchen AUF die entsprechenden Lötenden des Servokabels drauf (nur ganz kurz erhitzen, die Kontakte auf der Platine dürfen sich nicht lösen!).
Es wäre in dem Zusammenhang sicher schön, wenn auf dem Platinenlayout für solche Fälle gleich zwei Anlötpunkte für einen 5V-Lüfter wären, aber was nicht ist, kann ja vielleicht noch werden...
Viele Grüße,
Gerd
Hallo Gerd,
habe mir meinen Wallair Lüfter nochmals genauer angeschaut. Zwischen dem Lüfterrad und dem Käfig ist eine Leiterplatte erkennbar. Daher gehe ich fest davon aus, daß er ebenfalls eine elektronische Kommutierung besitzt.
Die Störungen konnte ich in der Zwischenzeit durch Auflöten eines 10uF Tantalkondensator, den ich nochmals parallel zum Servokabel angelötet habe, beseitigen. Ein Ferritkern allein hat hier keine Abhilfe geschafft.
Den Mißt mit den Lötpads des Drehzahlstellers kann ich nur bestätigen. Die Actro-Leute haben beim Layouten ihres Stellers sogar die Genialität an den Tag gelegt, vor dem mittleren Lötpad eine Durchkontaktierung im Abstand von weniger als einem Milimeter zu setzen.
So ist es mir beim Auflöten einer verlängerten Servoleitung gelungen, bedingt durch die beim Löten schrumpfende Drahtisolierung, einen Kurzschluß zwischen Lötpad und Durchkontaktierung zu fabrizieren.
Bedingt durch den Kurzschluß habe ich den Signalausgang des entsprechenden Empfängerausgangs erst einmal auf Dauerplus gelegt, worauf sich der Kanal des Empfängers dauerhabt verabschiedet hat.- Ersatzteil ein HC4017 habe ich bereits geordert.
Gruß
Rolf
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