Vollständige Version anzeigen : Erstflug T-Rex 450SE
Hallo an alle,
vor ein paar Monaten hat mich auch der Heli- Virus gepackt und besitze nun einen neuen T-Rex 450 mit Trainingsgestell. Dieses Wochenende wir wohl mein Erstflug sein und damit es nicht auch mein letzter wird habe ich eine Frage.
Ich habe ihn in der Wohnung eingestellt und mal probeweise laufen lassen….. das Problem ist aber kurz bevor er abheben möchte „rutscht“ er mir auf dem glatten Boden nach links weg.. nun aber ich natürlich Angst das er abhebt und sofort linksrum abstürzt. Ich habe wirklich alles versucht, Trimmung.. alle Einstellungen zig mal überprüft … finde nicht das Motiv für dieses Verhalten. Kann mir bitte jemand weiter helfen?
Gruß an alle
Paul
das ist ganz normal du kannst den heli erst trimmen wen er dann mal in der luft ist also keine angst haben raus gehen wo viel platz ist und ab richtung himmel
mfg
jan
Hi
Das war bei mir auch so......wenn er erst mal so ein halben meter vom boden ist wird er ruhiger.
Ich denke das hat auch unter anderem mit der vibration...bzw. luftwirbelungen zu tun.
Es kann aber auch sein das er dir beim schweben zur seite geht....dann mußte halt noch was einstellen....bei mir war es der Heckrotor.
Gruß michael
PS: Viel glück bei Deinem ersten Schwebeflügen
maxx2504
14.02.2008, 16:19
Hi !
Du wirst auch sehen das er selbst beim Schweben immer in eine Richtung will, besser gesagt etwas kippt. Das ist normal das hat was mit dem Heckrotor zu tun. Ansonsten ist der T-Rex ausgesprochen Schwebestabil. Schau das du nicht allzu viel Wind hast und das dein Blattspurlauf gut ist. Du wirst sicher noch ein wenig mechanisch trimmen müssen, das lässt sich aber von vorn herein mit der genauen Einstellung der Taumelscheibe schon verhindern. Und guck das du nicht unbedingt in 20cm Höhe schwebst sondern so in 1-2 Metern, da sich der Heli sonst selbst behindert mit dem Bodeneffekt.
Viel Glück ! =)
Gruss Micha
elythomaslumber
14.02.2008, 18:04
Hatte vorgestern meinen Erstflug :-) Habe ihn in einer "toten" Strasse auf normalem Strassenbelag gestartet. Bei mir hat er das während des hochlaufens des Rotors auch kurz gemacht. Als die Drehzahl hoch genug war, stand er stabil auf dem Boden. Mein Traingsgestell ist nicht gerde ideal, da die Kohlefaserstäbe zu dünn sind. Hierdurch steht er auf den Kufengummis auf und diese verhindern weitgehend das rutschen. Während des hochlaufens hat der Heckrotor allerdings noch nicht genug Drehzahl, daher das kurzzeitige wegrutschen.
Dann habe ich Mut gefaßt und immer mehr Pitch gegeben. Kurz vor Mittelstellung von Pitch bei 65% Leistung wurde er dann leicht und dann gings schön sauber nach oben in 50cm Höhe bei 5° Pitch.
Da ist er noch ein bischen unruhig und will viel gesteuert werden, wobei ich auf Roll und Nick 20% Expo gegeben habe, aber ich glaube 15% sind besser.
Als Anfänger ist man immer bestrebt, ihn in dieser Situation wieder abzusetzen, aber steigen lassen ist viel besser. In ca. 1m Höhe war er absolut ruhig. Hätte ich nie erwartet. Schon kleine Kommandos reichen aus, ihn in etwa auf der Stelle zu halten. Muß aber sagen, dass ich ihn vorher mehrere Tage lang genau eingestellt habe...
Taumelscheibe habe ich optisch auf "waagerecht" gestellt, alle gleichen Gestänge habe ich das 1/10 genau identisch (symmetrisch) eingestellt (Messschieber mit Digitalanzeige). Spurlauf stimme daher sofort. Ebenso stimmte der Schwerpunkt sofort 100%, wobei den Regler seitlich, den Originalakku auf der Rutsche ca. 10mm von oben an nach unten versetzt befestigt habe.
Gruss und viel Spass!
Hartmut
Dann mal herzlichen Glückwunsch von meiner Seite aus :-) und vielen Dank für eure Aufmunterungen.. ich muss dazu aber sagen, bin vorher noch nie einen Heli geflogen *g*
Daher kurz die Frage.... das mit dem Schwerpunkt, wie muss er denn beim Heli sein? Ich habe im Handbuch nichts darüber gefunden :-(
Das mit dem Spurlauf, wie macht sich denn eine Abweichung im Flug bemerkbar?
Gruß
Paul
P.S. kann man hier im Board keine Bilder hochladen?
hallo der schwerpunkt ist an der rotorwelle
beim spurlauf schau einfach seitlich in den rotorkreis und dann solltest du nur ein rotorkreis sehen wenn du zwei siehst einfach mal bei einem blatthalter das gestänge eine umdrehung rein oder raus aber immer den selben nehmen
mfg
jan
Hallo,
konntest Du vor Deinem Erstflug Heli, schon mal am PC-Simulator ausprobieren,
wie Du mit dem Sender zu steuern hast?
Du teilst ja mit, dass Du noch keine Erfahrung mit dem Fliegen (Schweben) hast!
Risiko für Dich und Andere (Was ist mit Versicherung?)
Finde aber gut, dass Du Dich schon mal mit der technischen Seite so auseinandersetzt!
Viel Erfolg beim Schrauben und Lernen!!
Hallo,
also wenn das Schweben gleich zu setzten ist wie das Torquen mit Kunstflugmodellen habe ich sozusagen Erfahrungen, ich fliege schon fast 3 Jahre Flächenmodelle. Daher kenne ich mich schon aus mit dem Thema, nur ist dieses nun mein erster Heli. Und natürlich bin ich Mitglied im Verein und habe eine Versicherung, aus der Hinsicht ist alles OK. Nur fliegt bei uns leider kaum einer Heli, somit muss ich mein Wissen aus Büchern und Internet beziehen.
Apropos, mein Heli ist etwas Hecklastig, laut Vereinskollegen muss das so sein!?
Gruß
Paul
elythomaslumber
15.02.2008, 11:17
Der Schwerpunkt ist laut Align an der Hinterkante der Hauptrotorwelle. Ich prüfe es, in dem ich die 2 beigelegten Schraubendreher so an die Paddelstange ansetze, dass diese in den Rillen der Schraubendreher unterhalb des Griffs liegt. Dann mit den beiden Schraubendrehern den Heli anheben und schauen, ob die Kufen waagerecht zum Boden sind. Bei mir passt das 100% mit dem Originalakku, Regler ist außen seitlich befestigt und Empfänger sitzt sehr weit hinten. Das Heckservo ist ein kleines Robbe FS61BB.
War gestern erstmals beim Hallenflug und bin insgesamt das 4. mal geschwebt und kann nur sagen, dass der 450er absolut stabil ist. Mit EXPO 20% auf Nick und Roll habe ich ihn sehr gut im Griff.
Also, nur Mut :-)
Grüsse
Hartmut
Hallo Paul,
die Variante von Hartmut, den Schwerpunkt über die Paddelstange auszuloten habe ich am Anfang auch gemacht, bis mir ein erfahrenerer Heliflieger gezeigt hat, wie's noch genauer ohne Hilfsmittel geht.
Ich versuchs mal zu beschreiben:
Heli flugfertig(mit Akku+Haube)an dem oberen Blatthalter vor Dich halten, Kufen von Dir weg-mit Blick auf die Bremsplatte vom Rotorkopf- Heck nach links(wegen Freilauf).
Kippt das Heck links runter- Akku auf der Halteplatte nach unten oder vorne.
Kippt die Haube in den Ritzelanschlag - Akku auf der Halteplattenach oben oder zurück.
So,Roman beendet- versuchs halt mal.(hat mich auch gehelft)
Je genauer ausbalanciert, um so weniger Trimmung am Sender notwendig
- schweben halt leicht(er) gemacht.
Gruß Lutz
T-Rex450SE/MX16s/BLM450F/Jazz40-6-18/401Gyro/3xHS65BB/1xHS85BB
Heute war es nun soweit :-) und er ist noch "heil".. also fast ....
Zunächst bin ich 2 Akku Ladungen geschwebt... was ich festgestellt habe und nicht weis ob es normal ist weil es doch ziemlich windig war, hin und wieder verliert er plötzlich an Höhe.. einfach so. Ob die Akku Spannung kurzzeitig einbricht oder eine Windböe schuld ist? Bei so einer Aktion ist der Heckrotor kurz in den Boden rein. Und nun ist da der Wurm drin, der Heckrotor dreht nicht mehr richtig mit (dreht leer), der Zahnriemen ist aber ok, woran kann denn das liegen?
Gruß
Paul
Klaus Ortner
23.02.2008, 19:30
Und nun ist da der Wurm drin, der Heckrotor dreht nicht mehr richtig mit (dreht leer), der Zahnriemen ist aber ok, woran kann denn das liegen?
Hallo Paul,
schau mal, ob die Inbusschraube, welchen den Heckrotorblatthalter an der Heckrotorwelle fixiert noch fest ist. Da der Heckrotor Bodenkontakt hatte, solltest du die Heckrotorwelle, sowie die Heckrotor Blatthalterwelle überprüfen ob die noch gerade sind. Haben die Blätter auch was abbekommen?
Hi,
erstmal Glückwunsch!
Bei Dir hat sich anscheinend das Riemenrad auf der Welle gelöst und dreht durch. Musst den Heckrotor mal festhalten und vorsichtig am Hauptrotor drehen. Dabei dann den Riemen und die Riemenräder beobachten. Hatte ich auch schon: Abziehen, mit Sekundenkleber einschmieren und wieder auf die Welle drücken. Seitdem habe ich keine Probleme mehr. Alternativ das Riemenrad aus ALU beschaffen und einbauen ;-)
Wenn es etwas windig ist, kann es durchaus sein, dass der Heli vom Wind runtergedrückt wird.
Grüße
Andreas
Klaus Ortner
23.02.2008, 19:35
Wenn es etwas windig ist, kann es durchaus sein, dass der Heli vom Wind runtergedrückt wird.
Kein Problem, mußte auf Pitch etwas schneller reagieren.
Hallo Klaus.. du hattest recht, es war wirklich so.
Die Schraube hat sich zwar nicht gelockert dafür aber die Welle etwas abgerieben an der Imbusschraube... sonst scheint alles OK zu sein, werde ich wohl morgen sehen. Danke für eure schnellen Antworten, zum Dank einen Link: :-)
http://www.rcmovie.de/view_video.php?viewkey=6f090fd382b68e230b43&page=1&viewtype=&category=mr
Hi,
erstmal Glückwunsch!
Bei Dir hat sich anscheinend das Riemenrad auf der Welle gelöst und dreht durch. Musst den Heckrotor mal festhalten und vorsichtig am Hauptrotor drehen. Dabei dann den Riemen und die Riemenräder beobachten. Hatte ich auch schon: Abziehen, mit Sekundenkleber einschmieren und wieder auf die Welle drücken. Seitdem habe ich keine Probleme mehr. Alternativ das Riemenrad aus ALU beschaffen und einbauen ;-)
Wenn es etwas windig ist, kann es durchaus sein, dass der Heli vom Wind runtergedrückt wird.
Grüße
Andreas
Das ist mir auch passiert.....erst das vordere und paar tage später das hintere riemenrad beim flug gelöst.....
Besser aus alu nehmen
Hallo
an die mit dem Vorschlag, die Heckrotorwelle mit Aluantriebsrad zu nehmen.
Habe auch durch dieses 'nen kapitalen Crash hingelegt.
Das Aluradriemenrad hat sich auch während des Fluges über die Welle gedreht.
Ich wusste bis zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht, dass ich Chaospirouetten fliegen kann!
Muß dabei erwähnen, dass es kein original Alignteil war
- habe dieses (schwarze Welle/Aluantriebsrad) aber jetzt montiert.
Kontrolliere seitdem vor jedem Erststart(wie Andreas das beschrieben hat), ob die Heckantriebseinheit auch die Kraft aushält.
Gruß Lutz
Hi,
das gehört für mich genauso dazu, wie alle Anlenkungen zu prüfen und die Rotorblätter einzeln anzuschauen. Sozusagen ein kompletter Pre-Flight-Check. Das ist in meinen Augen beim Heli-Fliegen mit das Wichtigste.
Grüße
Andreas
Sozusagen ein kompletter Pre-Flight-Check. Das ist in meinen Augen beim Heli-Fliegen mit das Wichtigste.
Grüße
Andreas
Absolute Zustimmung, auch wenn's manchmal nervt. Alles andere kann ins Auge gehen
Gruß Klaus
Hallo liebe Heli Freunde,
ich habe noch eine Frage an euch. Ist es normal das der Heli immer leicht nach links weg dreht (bei Windstille)? Als Gyro habe ich den GY401 von Futaba. Alle 5- 6 Sekunden muss ich die Richtung korrigieren, arbeitet der Kreisel nicht richtig oder ist das normal bei so kleinen Helis?
Gruß
Paul
Hi,
das ist nicht normal, dann stimmt was mit der Heckeinstellung / dem Gy401 was nicht. Was fliegst Du denn für einen Modus: Headinghold oder "normal" ?
Grüße
Andreas
das ist grade bei so einem kleinen immer etwas Voodoo :)
Wenn die Mechanik leichtgängig ist, kann durchaus ein anderes Loch am Servoarm oder ein anderes Klebepad da abhilfe bringen
Auf keinen Fall sollte man im HH Modus anfange zu Trimmen
Ich fliege im Normalmodus, mit HH komme ich noch nicht so klar :-(.
Ich werde dann mal ein anderes Klebepad versuchen, doppelseitiges Klebeband vielleicht?
Hi,
dann trimm den Heli erstmal richtig, bevor due anderes machst: Verschieb mal das Heckservo auf dem Rohr so, dass sich der Anstellwinkel der Heckblätter ändert. Dadurch solltest Du es so hinbekommen, dass der Heli ruhig schwebt, ohne sich zu drehen. Dann ist er schon ganz gut eingestellt.
ODER: leg einfach den Hebel für HH um und freu Dich, denn dann macht der das für Dich und Du musst nicht mehr gegensteuern, sondern im gegenteil, sogar das heck mit um die kurze steuern.... ;-)
vBulletin® v3.8.0, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.