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Vollständige Version anzeigen : Heckrotor schützen ?


ralph-p
13.09.2002, 20:57
Tag zusammen
Bin noch blutiger Anfänger am Heli-Himmel und daher lies der erste Bruch nicht lange auf sich warten.
Mein problem:Bei den erten Schwebeversuchen trieb es mich in eine angrenzendes,gemähtes Wiesenstück - ratz-fatz -Heckrotor im Grass - Hauptritzel im Eimer.
Alles instandgesetzt,zweiter Versuch: Drei,vier Tankfüllungen verflogen - nicht aufgepasst - mit dem Ar...äh Heck zuerst am Boden - Hauptritzel und Heckrotor Schrott.
Gibt es eine sichere Möglichkeit den Heckrotor zu schützen?
Der Heli ist ein UltraStar 2000 von Graupner der bis jetzt einwandfrei lief.

Gruss Ralph

13.09.2002, 21:43
Es gibt da von Vario solche Verlängerungen für die Heckflosse die federt auch ein wenig.
Ansonsten läßt sich das Problem ja auch selber lösen mit einem Federdraht unten an der Heckflosse oder so.
Das ganze sollte so um die 5cm länger sein als die Heckflosse nach unten zeigt.
Man sollte es sich unbedingt angewöhnen den Heli immer mit Nick nach vorne abzusetzen, jedes mal, das man das auch drin hat.

Und hast Du eigentlich ein Übungsgestell unter Deinem Heli, wenigstens ein paar große Schwimmer wenn Du Deine ersten Schwebeübungen machst, anscheinend auch nicht.

Dieter F. Heinlin
13.09.2002, 22:19
Hallo Ingo,
hast Du dein Heckrohr laut "Anleitung" nach "oben" stehend montiert?
Ich habe z.B. "Kampfkufen" von Vario montiert (die hohen)... 8)

Fobbel
13.09.2002, 22:20
Hey Ralph.

Von einem Fliegerkolegen angeregt habe ich ein höheres Landegestell von Hirobo verbaut und außerdem ca 1cm dicke Buchsen zwischen landegestell und zelle geschraub, also das Heck quasi höhergelegt.
Aßerdem hatte ich für die ersten Schwebeversuche einen großen Holzreif untergeschnallt, der einen Bodenkontakt fast unmöglich gemacht hat.

Die buchsengeschichte würde ich einem Anfänger aber nicht empfehlen, da Start und Landung durch die schräge Lage etwas schwieriger werden.

Ansonsten mußt du halt einfach ein bischen aufpassen. Und spare nicht mit der Höhe. je höher dein Heli fliegt, desto weiter ist er von etwaigen Bodenhindernissen entfernt. :D

13.09.2002, 22:33
Original von Dieter F. Heinlin
Hallo Ingo,
hast Du dein Heckrohr laut "Anleitung" nach "oben" stehend montiert?


Den Gag verstehe ich nicht.
Ich muß allerdings dazu sagen, daß ich bis jetzt nur Kyosho geflogen bin, da ist die Heckflosse schon standardmäßig 2 cm länger als der Heckrotor, so daß da solche Sachen nur bei sehr ungünstigen Bodenverhältnissen passieren können, nur frist das Heckrohr gerne im Gras und ist dann immer grün.
Bei den Kyoshos und bei anderen Helis ist es auch so, daß der Schwerpunkt am Landegestell sehr weit hinten ist, deswegen setzen die hinten eben gerne auch, deswegen auch mit Nick nach vorne aufsetzen, daß der vorne überkippt ist aus gleichem Grund extrem unwahrscheinlich.
Aber klar als Anfänger ist man froh wenn man den überhaupt ohne kippen runterbekommt, aber sobald man einigermaßen ruhig absetzen kann...

Dieter F. Heinlin
13.09.2002, 22:37
Hallo Ingo,
das ist kein Gag...dadurch, dass das Heckrohr etwas nach oben gerichtet ist, hat man auch mehr Abstand des kompletten Hecks vom Boden. Ich hoffe mich nun verständlich ausgedrückt zu haben 8)

A.E.R
13.09.2002, 23:55
Montiere eine ca, 0.5 cm dicke Leiste zwischen Mechanik und hinterem Ladegestell.
A.E.R

Klaus G.
14.09.2002, 00:02
Hallo Ingo,
Das was Dieter meint ist das bei den Graupner Trainern das Heckrohr nicht gerade ist sonder leicht gebogen. Desshalb die Frage ob das Rohr richtig gedreht eingebaut wurde.

Gruß Klaus

Harry-Kedi
14.09.2002, 09:00
Hi Ralph,

kann ich nachvollziehen.
Habe mir aus diesen Gründen einen Ergo 50, als Fahrschul-Heli, zugelegt. :]

mfg
Harry

PS: Vario-Kufenbügel sind schonmal ganz gut, Höhe 110 mm, Breite 300 mm.
Bestell gleich die für 12 mm Kufenrohre und natürlich auch gleich die passenden Kufenrohre dazu.

ralph-p
14.09.2002, 16:40
Danke für die Tips

1.Ich hab mir schon von Anfang an ein Landegestell gebastelt und zwar einen Ring aus Weichkupferrohr,Durchmesse 110cm.
2.Die Lösung fiel mir dann gegen heut Früh ein und zwar die hintere Querleiste oben,die vordere unterm Ring

FREUDE,FREUDE ERFOLG!

Ralph

Geronimo
14.09.2002, 17:11
Das geht aber auch billiger. Zu meinen Anfängen habe ich einfach zwei Buchenleisten (gekantet 12 mm) über Kreuz verzahnt zusammengebaut (mit Paketschnut umwickelt und mit Harz getränkt). An den vier Enden der Leisten jeweils eine große Styroporkugel geklebt (Holzleim) und das Ding mit Kabelbinder unter den Heli geschnallt. Funktioniert prima, kostet nicht viele, ist leicht und bringt den Heli um einige CM höher. Sobald man den Heli sauber schweben und absetzen kann, ist man auch in der Lage "heckrotorschonend" zu landen. Dann kann man das Gestell weglassen und siehe da - es geht dann auch ohne.

Geronimo

Nachtrag - hier zwei Bilder:
http://www.sn-medien.de/training1.jpg
http://www.sn-medien.de/training2.jpg

rhino
15.09.2002, 15:20
Hi

Lass Dir Zeit beim landen! Zögere nicht, bei unsicherer Lage nochmal auf Augenhöhe zu steigen. Langsam nach unten und wenn er richtig sitzt sanft aber zügig durch den Bodeneffekt durch, absetzen und voll auf Minuspitch.

Gruss
Jonas

Geronimo
16.09.2002, 19:29
Ja Rhino - da hast du recht. Das ist auch noch eine Besonderheit beim Helifliegen.

"In einer (vermeindlichen) Notsituation nicht zum Boden retten sondern in die Luft und die Mühle wieder beruhigen."

Das kostet zwar am Anfang ein wenig Überwindung, hilft aber ungemein. Denn da oben kann er nicht aufschlagen.

Geronimo

Tich
19.09.2002, 00:02
Hi

ich hab bei mir einen Plastik Reifen (gibs im Spielzeug Geschäft fürn Euro) und das ganze mir Aluprofilen festgemacht.

cu
Christian

ElmoBuscon
19.09.2002, 07:55
Hallo Jonas und Geronimo,

ich empfehle einen Anfänger der noch mit Ring schwebt lieber abzusetzen. Er sollte nicht viel höher als 10cm aufsteigen und falls es doch etwas höher wird, absetzen.
Am besten keine Gasvorwahl eingeben und nur 0° als größter negativen Pitchwert zulassen.
Die meisten Hubis vertragen auch mal eine härtere Landung, besser als umfallen :] .

Geronimo
20.09.2002, 01:31
Klar hast du grundsätzlich recht.

ES KOMMT HALT IMMER AUF DEN STAND DES KÖNNENS AN!!!

Ich denke da nur an die Leute, die in einem Meter Höhe schweben und dann aus unerfindlichen Gründen (Panik) den Heli schlagartig auf den Boden klatschen (hab ich alles schon gesehen). Deshalb sprach ich auch von einer "vermeindlichen" Notsituation.

Geronimo