Vollständige Version anzeigen : Seitenwind
Gestern 1.3 in Hamburg
http://www.liveleak.com/view?i=ddb_1204404185
Kapfinator
02.03.2008, 18:47
Hi!
Fast sprachlos!
Oh, oh...
da werden aber einige ins schwitzen gekommen sein, was so ein Pasagier noch so alles machen kann...will ich nicht dran denken.....:unsure:
Wahnsinn...
LG
Silke
obwohl respekt vor dem Piloten, der muß echt nerven haben
Eddi E. aus G.
02.03.2008, 18:50
Alter, wenn das die Passagiere danach zu sehen kriegen würden, so auf Großbildleinwand am Gepäckband :lol:
Aber der 1. war gestern ...
Grüßle
Eddi
Habe so etwas schon mal mit erlebt, beim Landanflug in Leipzig !
Das ist nicht nur für den Piloten ein sche.... Gefühl !
Doch hier hätte es eindeutig Landeverbot geben müssen !!
Falk
Heftigst!!!!!!
Hat der Flügel jetzt den Boden berührt oder nicht?
Laut Lufthansa ist das Winglet beschädigt worden
hardlanding
02.03.2008, 19:19
ups,
also waere ich da drin gesessen haet ich gekotzt.
gruss Micha
raptor-ea
02.03.2008, 19:38
Wenn man das sieht, ist man echt geschockt!:o
Respekt an den Piloten, der da echt Nerven gezeigt hat! :yes:
Schönen Sonntag Abend
Andreas
Manmanman, das hätte schön ins Auge gehen können! Die Nerven musst du mal haben, dann noch voll Schub zu geben! :-X
Peter
heftig aber runter kommen sie ja alle
der piot ist aber schon fitt " respekt "
stefimat
02.03.2008, 21:29
... Die Nerven musst du mal haben, dann noch voll Schub zu geben! :-X
Ich denke, daß mit dem Durchstarten war sowiso der "Plan-B"
der hier "hot-Standby" war. Nur die Entscheidung, auf "Plan-B" zu gehn,
hat der Pilot denkbar knapp gefällt.
Jetzt sollte man nur noch wissen, welchen Wind - (Seitenwind)
der Tower gemeldet hat, und was als max. Seitenwind im Flughandbuch
dieses Jets steht.
CU l8er Stefan
water_and_sun
02.03.2008, 21:37
hmm böse böse Emma... aber schön, dass es doch noch gut ging
Daniel
Hi,
hätte ich da drin gesessen, wäre es nicht beim kotzen geblieben :o
LG
Silke
Also super das alles gut gegangen ist... Ich hatte Gänsehaut! Aber meiner Meinung nach, hätte der Pilot viel früher abbrechen müssen. Als erstes merkt er, dass die Maschine viel zu weit nach links driftet und steuert rechts gegen. Das macht das Flugzeug aber scheinbar besser als gedacht, weil er sofort versucht wieder nach links gegenzusteuern und dann versucht er das Flugzeug gerade auszurichten, obwohl es noch nicht auf dem Boden ist. Und beim letzten Manöver bekommt er heftig Wind unter den rechten Flügel und kippt.
Ich denke man hätte abbrechen müssen als man merkt, das man zu weit nach links drifftet.
Aber kann auch sein das ich mich irre. Was denkt ihr?
Interessant wäre es zu wissen warum der Pilot diese Landebahmn gewählt hat oder zugeteilt bekommen hat. Der Seitendwind bei seinem Anflug betrug 70° . Auf der anderen Landebahn wären es 30° also deutlich weniger gewesen. Meine Güte ich muss echt sagen vieles habe ich schon gesehen aber so etwas lässt mir immernoch den Atem stoppen. :O
Gruß Ali
gerdvonrunkel
02.03.2008, 23:14
viel zu weit nach links driftet und steuert rechts gegen. Das macht das Flugzeug aber scheinbar besser als gedacht, weil er sofort versucht wieder nach links gegenzusteuern und dann versucht er das Flugzeug gerade auszurichten,
Allso wenn Du mal ein Flugzeug geflogen wärst, wüstest du wie blöde das ist wenn du gegen eine Böhe ansteuerst, und auf einmal ist die wech , die Böhe die böse und du hast dann kommischer weise die falsch richtung.
Also in meinen Augen, dreht er zu früh aus dem Slip auf die Bahn ein und am Anfang kommt er zu weit links rein.
gerdvonrunkel
02.03.2008, 23:31
Also in meinen Augen, dreht er zu früh aus dem Slip auf die Bahn ein und am Anfang kommt er zu weit links rein.
Das hat er wohl nicht, sondern die Windstärken waren wech. in verbindung mit der trägheit ist er dann in verzug geraten
Du kannst so etwas bei sehr starkem Wind handeln, wenn er gleichmäßig ist. Aber wenn s sooo bockt eigendlich unmöglich
Einigen wir uns darauf, das er die Situation super gerettet hat :)
gerdvonrunkel
02.03.2008, 23:41
Einigen wir uns darauf, das er die Situation super gerettet hat :)
Das ist ok
sonst wären es knapp 140 Tote .. so ein kaputtes Winglet, also gut gelöst
stefimat
03.03.2008, 00:23
...und dann versucht er das Flugzeug gerade auszurichten, obwohl es noch nicht auf dem Boden ist. ...
Nun, er => muss <= die Maschine im allerletzten Moment gerade richten,
sonst ist das Fahrwerk "weg" oder mindestens beschädigt!
=> Der Pilot hat zwei Möglichkeiten gegen den Seitenwind anzukämpfen.
1. Slip
2. Wing Down.
zu 1.:
in einem so starken Slip kann nicht aufgesetzt werden,
zu 2.
bei zu starkem Seitenwind setzt nicht "ein" Fahrwerk zuerst auf,
sondern die Fläche berührt.
Aus diesen "Verhältnissen" ergibt sich die maximal
"landbare" Seitenwindstärke.
Böen machen das ganze fast unkalkulierbar und sehr gefährlich.
(zumindestens wenn die Böen die Grenzen des Betriebshandbuches
überschreiten können)
Was in diesem Fall letztendlich geziehlt gesteuerte Bewegungen, und was
Böen-Einfluss war, ist sehr schwer einzuschätzen.
Knapp war es in jedem Fall!
CU l8er Stefan
Also für mich sieht das richtig "gut" aus. War nur Pech, dass, nachdem er Seite so spät als möglich korrigiert hatte, doch noch was unter den rechten Flügel bekam. Muss nicht mal eine Böe gewesen sein, er musste damit rechnen, dass der Seitenruderausschlag, das Drehen im Seitenwind, zu Auswirkung auf die Querachse führt, was wohl prompt passierte. Die sofortige Korrektur versaute wieder die Hochachse und er driftete sowieso zu weit nach links. Das hätte beim Aufsetzen das Fahrwerk kosten können, also gab er Stoff. Dass das Ganze so spät (knapp über Grund) passierte, war mMn "kalkulierter Murphy". Nur dass dabei im Fall der Fälle schon evtl. Bodenberührung mit der Fläche drin war.
Insgesamt ist für mich immer wieder erstaunlich, wie weit man in der zivilen Luftfahrt u.U. an's Limit geht, trotz massig Vorschriften. Hab' selbst schon so'nen gesteuerten Absturz mitgemacht (als Passagier), in einem kleinen 2-motorigen Schulterdecker, turbo-prop.
Der Pilot kann die Windverhältnisse am Boden auf der entsprechenden Landebahn nicht vorher abschätzen, bestenfalls erahnen. Die Herrschaften im Tower müssen solche Kapriolen doch schon vorher beobachtet haben, erstaunlich, dass sie weitere Flüge potentiell in's Messer laufen ließen.
Das war Laienwort. Ich denke, nur ein Pilot, der solche dicken Eimer fliegt, kann Qualifiziertes dazu sagen.
Tom
Da fällt mir was ein. Mein Nachbar flog jahrelang die 707, dem werde ich das mal zeigen.
stefimat
03.03.2008, 07:11
Hallo Tom,
... Ich denke, nur ein Pilot, der solche dicken Eimer fliegt, kann Qualifiziertes dazu sagen.
...
Genau!
Wir (zumindestens ich für meinen Teil) spekulieren hier "nur". -_-
CU l8er
zu 1.:
in einem so starken Slip kann nicht aufgesetzt werden,
Also Boing kann das... http://de.youtube.com/watch?v=yfPaucaqlTg ;)
Hy,
bin am Samstag in Stuttgart gelandet! der Landeanflug war nicht grad sehr angenehm!
Zwar nicht so heftig wie in Hamburg...aber wenn man drin sitzt ist es schon Lustig wenn man sieht wie alle ihr Kreuz machen...!:pressh:
Wenn es passieren soll dann passierts...! ist Schicksal mehr nicht, sag ich mir immer.
Gruß
Ich musste die letzten Tage leider auch fliegen. Schon blöd, denn es gibt angenehmeres. Bin gestern gegen nachmittag in HAM gelandet. Der Wind war - bin mir nicht mehr 100%ig sicher - 290° 25kn gust 45. Landing RWY war den ganzen Tag 33. Eigentlich unüblich in HAM, da der Anflug über die Stadt geht und non-precision ist. Wir suchen uns die Landebahn in der Regel nicht aus. Es ergibt sich bei RWY 33 eine offtrack von lediglich 40° und nicht 70. Alternative wäre RWY 23 gewesen. Dies macht allerdings 60° Crosswind auf der RWY. Bei Böen um 45kn alles andere als schön. MAX Crosswind ist unterschiedlich und hängt stark vom Flugzeugtyp und den RWY-Verhältnissen ab. Ist sie nass oder trocken usw.
Die Entscheidung hier durchzustarten ist mit Sicherheit wesentlich früher gefallen, als auf dem Video zu sehen ist. In der Flugphase brauchen die Triebwerke von IDLE bestimmt >6sek um auf Drehzahl zu kommen. Vielleicht konnte ich einigen Spekulationen die Luft nehmen...
Grüße
Tobias
290° 25kn gust 45
Danke, Toby. Zuatzfrage: Ist es Ermessen des Piloten, bei den vom Tower bzw. der WX-Bake angesagten Verhältnissen eine Landung zu wagen oder nicht? ...Da ja auch vom FZ-Typ abhängig, wie Du sagst. Der Tower kann ja nur den RW sperren. Wie ist das in der Praxis?
Tom
BreilerM
03.03.2008, 12:28
Hy Tobi
Ist es möglich im slip aufzusetzen oder nicht.
Klar ist das er eindrehen muss aber wenn er eine kombi wählt und nach dem ersten Radpaar eindreht sollte es doch gehen oder?
Gruss
Martin
Shuttle ZXX
03.03.2008, 12:55
Respekt vor dem Piloten!!!! ein Wahrer 1000 sassa ;D
Ich persönlich möchte nicht in der Maschine gewesen sein.
Respekt an die Piloten!
Eddi E. aus G.
03.03.2008, 17:08
Ich persönlich möchte nicht in der Maschine gewesen sein.
Och, jetzt im Nachhinein: schon. Und zwar bitte an einem Fensterplatz backbord ein paar Reihen hinter der Tragfläche :lol: dolle show!
Das Gefühl kenn' ich schon aus einer kleinen Fokker, in Zürich, vor ... oje ... vielen Jahren. Wenn dann noch die Bürotür vorn offen arretiert ist, und ein Nebensitzer sich am Sitz festklammert und jammert: "Da vorn sitzen Frauen drin ..." :lol:
Die Mädels haben uns butterweich hingesetzt, obwohl man zwischendurch die Grashalme in der Schrebergartensiedlung davor zählen konnte.
Allen, die bei so einem Wetter fliegen (müssen): Doppelrespekt!
Grüßle
Eddi
Hallo,
weil ich gerade einen Kommentar der Pilotenvereinigung Cockpit gelesen habe sage ich auch mal was dazu.
Zitat:
"Der Pilot der Lufthansa-Maschine ist nach Ansicht der Pilotenvereinigung kein „Held“. Er habe ein ganz normales Manöver erfolgreich durchgeführt. „Er hat seinen Job gemacht“, so Markus Kirschneck.
Zitat ende.
Und ich sehe das genauso! Wenn nicht irgendein Typ das ganze gefilmt hätte und ins Netz gestellt hätte wäre die Sache der BILD-Zeitung eine 5-zeilige Meldung in der Hamburger Ausgabe wert gewesen. So war es heute mit Bild auf der Titelseite.
Ich habe Respekt vor dem Piloten, so wie ich vor jedem Respekt habe, der seinen Job richtig macht. Egal ob Reinigungskraft, Fließbandarbeiter oder sonst wer.
Jeder von uns muss seinen Job richtig und gut machen. Bei dem einen oder anderen hängen auch Menschenleben davon ab.
Wieviele sind z.B. KFZ-Mechaniker oder auch Flugzeugmechaniker (Oder wie man das auch immer nennt.)?
Steht jeden Tag ein Artikel in der Zeitung, weil ein Arzt eine Not-OP erfolgreich durchgeführt hat?
Steht es in der Zeitung, wenn ein Busfahrer eine erfolgreiche Vollbremsung hingelegt hat und so einen Unfall vermieden hat?
Ich bin auch oft mit dem Flugzeug unterwegs und hoffe natürlich auch, daß die Besatzung einen guten Job macht.
Und dieser Pilot hat den Job gemacht, für den er ausgebildet worden ist!
Nicht mehr und nicht weniger!
stefimat
03.03.2008, 21:19
Hallo Dirk,
Also Boing kann das... http://de.youtube.com/watch?v=yfPaucaqlTg ;)
Nun, da steht "Boeing Crosswind Landing Testing" drüber!
vor allem => Testing <= !
Schon klar, daß ein Hersteller, hier Boeing, zeigt, was sein Fahrwerk aushält.
Demnach... Was Boeing kann, kann Airbus auch! :lol:;D
Aber ich bin gerne bereit meine Aussage:
Nun, er => muss <= die Maschine im allerletzten Moment gerade richten,
sonst ist das Fahrwerk "weg" oder mindestens beschädigt!
....
zu 1.:
in einem so starken Slip kann nicht aufgesetzt werden,
...
in
Nun, er (der Pilot) => sollte <= die Maschine im allerletzten Moment gerade richten,
sonst ist das Fahrwerk "weg" oder mindestens beschädigt!
....
zu 1.:
in einem so starken Slip sollte nicht aufgesetzt werden,
...
Ist bei den Lesern einer dabei, der ein Zugriff aufs Flughandbuch der Maschine hat, und etwas zur "zugelassenen" Richtung des Fahrwerks beim Aufsetzen
sagen kann?
Ich denke der Beweis, der Boeing in Bezug auf die Stabilität des Fahrwerkes
erbracht hat, ist schon beeindruckend.
Allerdings war auch die Landung des Airbus A320 am 21. Sept. 2005 in L.A.
mit dem quergestelltem Bugrad beeindruckend! (aber sicher nicht "normal" :lieb:)
CU l8er Stefan
Ich bin da ganz der Meinung von Martin. Man sollte solche Situationen nicht überbewerten! Diese oder ähnliche Vorfälle gab es in Deutschland bestimmt mehrere in den Vergangenen Tagen. Es ist anspruchsvoll aber nicht Heldenhaft. Ich hoffe nur, dass dieser - von den Medien aufgepuschte Fall - nicht für irgendwelche zukünftigen Einschränkungen und irrsinnigen Verfahren seitens des LBA´s führt.
@Tom
In letzter Instanz ist der Flugkapitän für ALLES verantwortlich. Er hat zu entscheiden, was er macht. Dies unter Berücksichtigung aller relevanten Faktoren - z.B. Flugsicherheit, Sprit im Tank, RWY Condition (nass, trocken etc.) Passagierkomfort und auch Company Policy um nur einen Teil zu nennen. Er kann natürlich jederzeit sagen - er landet nicht oder startet nicht. Es muss halt alles begründet werden. Nicht immer ganz einfach - aber solche bzw. ähnliche Entscheidungen kennen wohl die meisten aus ihrem Job.
So - hoffen wir auf besseres Wetter und gehen Heli fliegen...
Grüße
Tobias
Im Radio haben sie gesagt dieses gekonnte Rettungsmanöver
hat der Pilot unzähligen Stunden vorm Simulator zu verdanken..........
Was fürn Sim wird er haben..........
Reflex:unsure::unsure::unsure:
G 3.5:unsure::unsure::unsure:
Ne im ernst..........
Hut ab......
Die Jungs machen das auch nicht jeden Tag..........
Gruss Scheich.................
der Absatz vom MS Flight Sim wird nun sicher steigen, lol ;-)
water_and_sun
04.03.2008, 23:08
was mich doch schon überraschte... die heutige Meldung, dass die ko (ko?)Pilotin (24zig)das Teil steuerte, bis der Pilot dann wieder eingriff...
Daniel
das ist eigendlcih bei solchen Maschinen üblich das man sich laufend abwechselt. VOm zuschaun kriegt man keine Praxis und ausbildung ist eh gleich
stefimat
04.03.2008, 23:28
Hallo Daniel,
was mich doch schon überraschte... die heutige Meldung, dass die ko (ko?)Pilotin (24zig)das Teil steuerte, bis der Pilot dann wieder eingriff...
Habe ich auch gesehen (Tagesschau). Bin gespannt, was da der Flugschreiber noch so an's Tageslicht bringt.
Nun zu dem, wer den Anflug macht, ich denke, wenn der Co. immer nur die "Schönwetter-Landungen" macht, dann lernt er nichts dazu.
Also meine ich, dass es schon notwendig ist, daß der Co. auch "schwerere"
Fälle fliegen wird (darf und sogar soll??).
Es ist ja auch gleich jemand neben dran, um zu übernehmen,
(wie hier bewiesen).
Wie da die Praxis bei den Verkehrsmaschinen ist, ich weiß es nicht.
Eventuell kann uns da jemand über die gelebte Praxis aufklären.
CU l8er Stefan
water_and_sun
04.03.2008, 23:37
hmm... zwischen gleicher Ausbildung und Erfahrung ist doch noch ein kleiner Unterschied....
bin aber weiterhin gespannt, was die Fluguntersuchung sagt
Daniel
stefimat
04.03.2008, 23:44
Hallo Daniel,
... und Erfahrung ist doch noch ein kleiner Unterschied....
Genau!!!!
Deshalb soll ja sicherlich auch mal ein(e) jüngere(r) Pilot(in) auch eine schwierigere
Situation fliegen, sonst gibt's keine Erfahrung. ;)
CU l8er Stefan
Eddi E. aus G.
05.03.2008, 07:36
Joup, dieses "Experten"wissen kriegt man nicht aus "manntragendes-verkehrsflugzeug.de" :lol:
Grüßle
Eddi
Tomdolley
05.03.2008, 07:57
Also erstens passiert das täglich. Zweitens ist das Grundlehrgang und
Schulung bei der Lufthansa. Selbst Sonja Zietlow ( Ex-Lufthansa-Pilotin)
hätte das hin bekommen.
Wir haben mehrere Lufthansa- Piloten im Verein. Das trainieren die
öfters als man denkt am Sim.
Auch wird bei der Untersuchung nichts rauskommen. Alles völlig normal
gelaufen bei dem Wetter.
Übrigens in z.B. Dubai völlig normal bei Sandsturm. Da kommt das öfterns vor.
.... so zu landen.
Gruß Tomdolley
Bernd Ruof
05.03.2008, 08:46
Hallo,
nun lasst doch mal die Kirche im Dorf. Egal wer das Flugzeug gesteuert hat, ob CO-Pilotin oder der Pilot, ist doch ganz egal! Beide müssen in der Lage sein das Flugzeug selbstständig vom Start bis zur Landung selbstständig zu steuern! Der Co-Pilot ist kein schlechterer Pilot!!!
Ich habe mal, nach einer wirklich Butterweichen Landung in Stuttgart, den Piloten gelobt und ihm gesagt, dass ich noch nie so eine weiche Landung erlebt habe. Der hat dann gemeint, dass ich mich beim Copiloten bedanken soll, weil der die Maschine gelandet hat!
Zu den Aussagen, dass er doch im Seitengleitflug (Slip) hätte aufsetzen können ist zu sagen, dass es dann ziemlich sicher das Flugzeg zerlegt hätte. Das Flugzeug muss beim Aufsetzen paralell zu Bahn ausgerichtet sein!
Ich bin zwar zwar nur UL Pilot und hatte mein Flugzeug bei der Landung auch mal etwas schräg aufgesetzt. Dabei gab es einen riesen Ruck wodurch das Flugzeug wieder in die Luft geschleudert wurde! Ich gab sofort Gas und stertete durch! Mit dieser Entscheidung konnte ich mit viel Glück einen Überschlag des UL's verhindern!
Das was da jetzt gerade in den Medien abläuft ist m.M. nach doch nur Panik machen und Sensationslust! Wenn es nach der Berichterstattung von den privaten Sendern (RTL, SAT1 usw.) und auch wie gestern Abend bei Kerner geht, dann kommt es einem fast so vor als wäre es noch besser gewesen das Flugzeug wäre danach im Acker gelegen, denn dann hätte man noch bessere Bilder präsentieren können!
Wo wir grade beim Thema sind...
Auch ne geile Landung:
http://de.youtube.com/watch?v=n09m-jSX_qQ&feature=related
MfG Tobi
Das Flugzeug muss beim Aufsetzen paralell zu Bahn ausgerichtet sein!
Sorry - aber diese Aussage ist falsch. Flugzeuge einer bestimmten größe dürfen durchaus mit einem gewissen "slip" aufsetzen. Winkel ist auch hier vom Typ abhängig. Anders als beim UL ermöglichen Dämpfer zwischen Rad und "Stoßdämpfer" eine leichte Bewegung um die Hochachse des Rades. Dies verhindert Vibrationen und macht eine solche Landung durchaus möglich.
Zu der Sache mit den Copiloten - man wechselt sich ab. Wer was fliegt hängt naturlich auch mit der Erfahrung des FO´s ab. Und natürlich auch vom Kapitän. Denn der ist - wie bereits erwähnt - verantwortlich.
Also bitte - Kirche im Dorf lassen.
Bernd Ruof
05.03.2008, 09:48
Hallo Toby,
kann sein, dass die "Großen" mit einem leichten "Slip" aufsetzen können, aber in diesem Fall wäre er ganz bestimmt zu groß gewesen!
Ich jedenfalls achte immer sehr darauf, dass mein Flieger (UL) vorm Aufsetzen so gut wie möglich paralell zur Landebahn ausgerichtet ist!
Kapfinator
05.03.2008, 09:57
Hi!
Wo wir grade beim Thema sind...
Auch ne geile Landung:
Würde mich sehr interessieren, wie es nach 17 sec. weitergeht!
Stephan Lukas
05.03.2008, 10:16
Er rollt doch absolut parallel in der Spur, und ich denke, es ist alles glatt gegangen - sonst würde ja auch das Vid 'n bischen länger sein...
Und im Übrigen, bei Emma in HH ist es alles gut gegangen und Lady Maxi und ihr Oliver haben es gepackt, da brauchen wir uns doch hier nicht mit Spekulationen zu überschütten. (und die miese Landebahn haben sie zugewiesen bekommen)...
Grüße Stephan
und die miese Landebahn haben sie zugewiesen bekommen
Servus Stephan...
Hat der Pilot sich diese nicht gerade selbst wegen des elektronischen Leitsystems ausgesucht???
Die andere der beiden zur Verfügung stehenden Bahnen soll doch angeblich besser, aber ohne die elktronische Hilfe gewesen sein, oder?
Deshalb entsanden doch überhaupt Diskussionen...
MfG Tobi
Kapfinator
05.03.2008, 10:39
Er rollt doch absolut parallel in der Spur, und ich denke, es ist alles glatt gegangen - sonst würde ja auch das Vid 'n bischen länger sein...
Davon gehe ich aus, dass es glatt ging!
Die Perspektive täuscht manchmal sehr! Ich traue mir aus diesem Blickwinkel nicht zu sagen, dass er absolut parallel in der Spur rollt (und das hätte mich eben interessiert)!
Stephan Lukas
05.03.2008, 10:57
Hi Tobi,
hatte das aus dem Nachrichtenkanal (unser Inforadio) hier in Berlin, dass erst nach diesem Vorfall die andere (Gegenwind-Landebahn) frei gegeben wurde...
edit: und dass im Anschluss dann die Untersuchungen geführt werden sollten, warum er nicht gleich auf die gute Landebahn eingewiesen wurde...
Aber naja, die lieben Medien - die leben halt leider alle von diesen Vorkommnissen und spinnen sich dann noch richtig einen aus -
Grüße Stephan
Aaaaahso, okay...
Egal, der Jung hat datt auf jeden Fall scho gudd g'macht... ;)
MfG Tobi
Daniel Rau
05.03.2008, 12:56
Hi,
anscheinend hat die 24jährige unerfahrene Copilotin den ersten Anflug durchgeführt. Der erfahrene Lh Capt. hat zum Glück noch rechtzeitig eingegriffen. Verstehe nicht warum bei solchen Verhältnisse der Captain die noch relativ junge Copilotin ans Steuer lässt :-(
Hi,
anscheinend hat die 24jährige unerfahrene Copilotin den ersten Anflug durchgeführt. Der erfahrene Lh Capt. hat zum Glück noch rechtzeitig eingegriffen. Verstehe nicht warum bei solchen Verhältnisse der Captain die noch relativ junge Copilotin ans Steuer lässt :-(
Damit die 24jährige unerfahrene Copilotin zum erfahrene Lh Capt. heranreifen kann. Das geht nämlich nicht aus Büchern... :lol:
LG Peter
außerdem, sie hats ja nicht schlecht gemacht , und diese plötzliche Böhe in Bodennähe hätte den anderen Piloten auch kalt erwischt
Michael Vogler
05.03.2008, 13:17
anscheinend hat die 24jährige unerfahrene Copilotin den ersten Anflug durchgeführt.
So unerfahren kann die Copilotion wohl nicht sein, einen Flugschein gewinnt man nämlich nicht im Lotto.
Verstehe nicht warum bei solchen Verhältnisse der Captain die noch relativ junge Copilotin ans Steuer lässt :-(
Wenn man den Flugschein in der Tasche hat und als Co Pilot oder Co Pilotin unterwegs ist spielt das Alter wohl die geringere Rolle.
Fertig ausgebildet ist fertig ausgebildet - und wie heißt es so schön:
Übung mach den Meister
Und solche Situationen sind die beste Gelegenheit um Erfahrungen zu sammeln, egal wie erschreckend die Situation auf Aussenstehende auch aussehen mag.
Klaus Ortner
05.03.2008, 13:20
Da schließe ich mich jetzt den Ausführungen von Michael an.
Sie ist ein Engel
,die einfach nur ihren Job gemacht hat! (Immer noch!)
gandhara05
05.03.2008, 17:01
ein bisschen mehr Lob ist aber auch nicht verkehrt. Hat zwar nix mit dem Video direkt zu tun, aber es wird immer weniger gedankt oder bewundert.
Mal als Beispiel, hat nix mit jmd persönlich oder dem Forum direkt zu tun...gibt's aber immer wieder mal:
Helifliegen ist sauschwer...aber trotzdem kommt immer wieder sowas : der schwebt ja nur.
Dann das mit dem Flieger...: klar macht sie ihren Job...ohne zu Wissen wer Schuld war dass es überhaupt so weit kam glaube ich trotzdem dass man sie doch loben kann oder? Wieso nicht? Sie hat was gut gemacht. Nur weil andere das auch gut machen ist das doch nicht schlecht. Oder ist gut nicht mehr gut wenns mehrere tun? Mir ists egal was da passiert ist. Sie hat einige Leuten sicher das Leben gerettet. Tun viele auch. Die die es betrifft werden es ihr danken, da bin ich mir sicher, und so sollte es auch sein. Und das Beispiel mit den Ärzten....natürlich gibt es genug Leute die einem Arzt nach einer OP danken. Meinem Opa haben sie auch geholfen...mehrfach...er hat sich immer bedankt. Auch wenn ers am Ende leider nicht geschafft hat.
Ist danke so ein schweres Wort geworden oder der Satz: " hast du gut gemacht" einfach zu viel?
gutes statement
hast du gut gemacht :)
Christian Rose
05.03.2008, 17:07
Alle Achtung - dieses Statement hats echt in sich! :yes::yes:
Scheinbar ist es heute aber nicht mehr "in" so ein einfaches Wort wie "Danke" zu sagen, da geb ich Dir recht. Anstelle davon wird lieber darauf rumgehakt - irgendwie eine verkehrte Welt...
Viele Grüße
Christian
stefimat
05.03.2008, 20:48
Hallo,
...Verstehe nicht warum bei solchen Verhältnisse der Captain die noch relativ junge Copilotin ans Steuer lässt :-(
An diese Stelle gehört für den Captain unbedingt ein
" hast du gut gemacht"
Denn genau das ist "Größe", zu sagen,
=> OK die Verhältnisse sind alles andere als optimal,
aber der Co muß die Möglichkeiten haben, richtig schwere Situationen zu üben. <=
und übergibt Ihr das Ruder!
und daß obwohl er (der Captain) weiterhin verantwortlich ist!!!!!!!
=> Das <= ist wirklich Super, und lobenswert!
Denn nur so wird es weitere gute Piloten geben, die
schwierigen Situationen gewachsen sind.
Wenn ab sofort bei schwierigen Situationen immer nur der
"erfahrenste" Pilot steuern darf, dann gibts diese bald nicht mehr!
Das er (der Captain) dann, wenn eine plötzliche Komplikation eintritt, auch noch alles richtig rettet, zeigt, daß er wirklich "Größe" hat!
CU l8er Stefan
Klaus G.
05.03.2008, 20:55
Klar ihr habt recht, jeder muß die Chance haben zu üben, aber nicht wenn ich im Flieger hinten drin sitz, dann hat gefälligst jemand am Steuer zu sitzen der es kann. Üben können sie im Simulator bis zum erbrechen oder mit leeren Maschinen.
Doch mir ist das egal, ich fahr mit dem Auto in Urlaub.
Klaus Ortner
05.03.2008, 20:59
Klar ihr habt recht, jeder muß die Chance haben zu üben, aber nicht wenn ich im Flieger hinten drin sitz, dann hat gefälligst jemand am Steuer zu sitzen der es kann.
Du vergisst, sie ist ausgebildete Pilotin.
stefimat
05.03.2008, 21:23
Hallo Klaus,
... Üben können sie im Simulator bis zum erbrechen oder mit leeren Maschinen.
...
Gerade wir wissen doch ganz genau, was für einen riesen Unterschied
zwischen dem, was man auf dem Sim in "Schlaf" kann, und was in der
"Wirklichkeit" sicher funktioniert, ist.
Sicher sind unsere Sim's nicht mit denen der Airlines zu vergleichen,
aber der "Unterschied" entsteht ja vor allem in unseren Köpfen!
Wenn die Erfahrungen, die ein Co. auf Linie erfliegt, in leeren Maschinen
geflogen werden müssten, dann könnte sich (fast) ;) keiner von uns auch nur noch einen Flug leisten.
Ich sehe es anderst,
so ist immer einer dabei, der schon sehr viel Erfahrung hat,
nehmen wir mal an, ab sofort würden die Piloten ihre Erfahrung nur
im Sim oder leeren Maschienen sammeln, und dann sitzt dieser (oder zwei, die so Ihre Erfahrung gesammelt haben) in der Urlaubsmaschine, in der ich sitze...
Dann wäre mir unwohl, wenn eine schwierige Situation auf diesen Flieger zukommt.
CU l8er Stefan
Stephan Lukas
05.03.2008, 22:16
Aber die haben 'nen besseren Sim als wir :lol:, da kommt auch'n Reflex oder G4 nicht ran...
Und da ist auch wohl noch'n bischen mehr real feeling mit dabei. :)
Grüße Stephan
Running Man
05.03.2008, 22:58
Eben gerade in Stern-TV hat Günter Jauch von einer Beinahe-Katastrophe gesprochen. Dies nur als Beispiel, wie die Medien das rücksichtslos aufbauschen. Finde, der Mann von der Pilotenvereinigung "Cockpit" hat suverän Rede und Antwort gestanden.
Muss allerdings auch sagen, dass bei kritischem Wetter meines Erachtens aus Flugplangründen (time is money) zuviel geflogen wird. Man sollte ruhig öfter mal wegen schlechtem Wetter einen Flug streichen oder auf eine andere Route umlenken. Damit könnte man im Vorfeld Risiken vermeiden.
Hat der Vize von Cockpit gut gemacht- aalglatt und keine Fläche geboten;
hat uns Günni schon geärgert, daß er das nicht reißerisch aufbauschen konnte ;D
Klar ihr habt recht, jeder muß die Chance haben zu üben, aber nicht wenn ich im Flieger hinten drin sitz, dann hat gefälligst jemand am Steuer zu sitzen der es kann.
...Klaus, diese Aussage finde ich eine Frechheit. Ich verdiene meine Brötchen selbst als Copilot auf einer Verkehrsmaschine und möchte Dir an dieser Stelle versichern, daß ein Erster Offizier (=Copilot) genau dieselbe fliegerische Ausbildung hat wie ein Kapitän. Ein Kopilot ist also auch ein Pilot.
Zum Kaptiän (oder wie es jetzt korrekterweise heißt "Commander") befördert zu werden ist in gewisser Weise eine Alterserscheinung und hat natürlich auch mit (schon durch die Zeitkomponente gegebene) Flugerfahrung zu tun. Übrigens dauert es gerade bei Airlines wie Lufthansa oder Austrian meist über 10 Jahre, bis man auf den linken Sitz rutscht...
Wenn das Mädel mit 18 nachem dem Abitur die Pilotenausbildung begonnen hat, kann es sein daß sie mit 24 schon mehrere tausend Stunden Flugerfahrung hat. Da muß man sich von niemandem mehr, der de facto keine Ahnung davon, hat durch die Blume als "jemand der das nicht kann" bezeichnen lassen.
Die Aufeilung der Flugzeit im Cockpit erfolgt üblicherweise 50/50. D.h. auf einem Flug von Wien-Hamburg-Wien fliegt einer der beiden hin und der andere zurück. Wenn der Kopilot also fliegt, ist das nicht, weil ihn der Kaptiän mal "gnadenhalber" ans Steuer läßt, sondern weil er es genauso kann & es Teil seines Jobs ist. In diesem Fall war offensichtlich die Copilotin "Pilot flying". Ich gehe davon aus, daß das Flugzeug innerhalb seiner (Zulassungs-)limits betrieben wurde, also hat der Commander entschieden, daß es keinen Grund gibt die Controls zu übernehmen. Ein völlig normaler Flugablauf - bis hierher. Als die Situation kritisch wurde, traf er die richtige Entscheidung & hat die Kontrolle über das Flugzeug übernommen und ist durchgestartet.
Ich bitte dich also, weiterhin mit dem Auto in den Urlaub zu fahren - anstatt hier mit unqualifizierten Aussagen einen ganzen Berufsstand zu diskreditieren...
anstatt hier mit unqualifizierten Aussagen einen ganzen Berufsstand zu diskreditieren...
Vllt. einfach auch nur Unwissenheit? Ehrlich gesagt wußte ich dies auch nicht und dachte, daß der Co- Pilot sozusagen eine "Hilfskraft" des Kapitäns sei.
Dies hatte übrigens der Vize gestern bei Jauch auch gut erklärt: der Co ist ein genauso ausgebildeter (und fertiger) Pilot wie der Kapitän, zumeist nur mit etwas weniger Flugerfahrung ..
Man lernt nie aus :lieb:
Genau diese Unwissenheit ist das Problem. Vielen Glauben etwas zu wissen und äußern sich manchmal etwas "unpassend". Dazu gehören leider auch die Medien. In den letzten Tagen konnte ich mehrfach in der "Zeitung" lesen, wie ich mein Flugzeug zu fliegen habe. Fürchterlich...
Danke Michi - für Deine ehrlichen Worte. Wo fliegst Du ? Vielleicht mal via PN
In den letzten Tagen konnte ich mehrfach in der "Zeitung" lesen, wie ich mein Flugzeug zu fliegen habe
Sag ich doch: "Man lernt nie aus" ;)
*duckundwech*
Ihr wisst schon das die Frau 1. Offizier ist und über 2000 Landungen absolviert hat!?
(hab ich irgendwo rausgelesen)
Finde dass das Thema etwas zu breit getreten wird!
Gruss
PS: wie oben gesagt, der SIM von den Piloten mag realistischer sein und fast an die Realität rankommen...allerdings fliegt man anders wenn man weiss dass man 150 Seelen an Board hat.
Gruß
allerdings fliegt man anders wenn man weiss dass man 150 Seelen an Board hat.
Schon gemacht ? - Auch das ist nicht ganz richtig.
Sowohl im Simulator als auch im Realität fliegt man immer gleich. Es gibt festgeschriebene Verfahren die angewendet werden. Der Sim ist sehr real und wird absolut ernst genommen. Wers nicht tut, fällt durch. Warum soll ich mich im Sim anders verhalten als in Realität ? Sowohl im Sim als auch in "Realität" ist man sich der Verantwortung bewusst. Man fliegt aber nicht anders.....
Sag ich doch: "Man lernt nie aus" ;)
*duckundwech*
ja, hast schon recht. wollte auch niemanden persönlich angreifen (sorry, Klaus G.).
Es nervt einfach nur, wenn immer jeder trotz teilweise offensichtlicher Unwissenheit irgendwelche klugen Kommentare abgibt...
ja, hast schon recht. wollte auch niemanden persönlich angreifen (sorry, Klaus G.).
Es nervt einfach nur, wenn immer jeder trotz teilweise offensichtlicher Unwissenheit irgendwelche klugen Kommentare abgibt...
och, das geht Fußballtrainern ganz genauso :)
Aber cih verstehe eh diesen ganze Rummel zz nicht
ups,
also waere ich da drin gesessen haet ich gekotzt.
gruss Micha
Bin an dem Tag auch geflogen und habe fast gek...
Da waren einige Blass.
Sind nach 2 h doch noch hoch.(Unveranwortlich) Nä mal nehm ich den Zug
gerdvonrunkel
06.03.2008, 14:53
ein bisschen mehr Lob ist aber auch nicht verkehrt. Hat zwar nix mit dem Video direkt zu tun, aber es wird immer weniger gedankt oder bewundert.
Mal als Beispiel, hat nix mit jmd persönlich oder dem Forum direkt zu tun...gibt's aber immer wieder mal:
Helifliegen ist sauschwer...aber trotzdem kommt immer wieder sowas : der schwebt ja nur.
Dann das mit dem Flieger...: klar macht sie ihren Job...ohne zu Wissen wer Schuld war dass es überhaupt so weit kam glaube ich trotzdem dass man sie doch loben kann oder? Wieso nicht? Sie hat was gut gemacht. Nur weil andere das auch gut machen ist das doch nicht schlecht. Oder ist gut nicht mehr gut wenns mehrere tun? Mir ists egal was da passiert ist. Sie hat einige Leuten sicher das Leben gerettet. Tun viele auch. Die die es betrifft werden es ihr danken, da bin ich mir sicher, und so sollte es auch sein. Und das Beispiel mit den Ärzten....natürlich gibt es genug Leute die einem Arzt nach einer OP danken. Meinem Opa haben sie auch geholfen...mehrfach...er hat sich immer bedankt. Auch wenn ers am Ende leider nicht geschafft hat.
Ist danke so ein schweres Wort geworden oder der Satz: " hast du gut gemacht" einfach zu viel?
Auch auf die Gefahr hin das ich nun Schläge bekomme::
Ich glaube das dies in diesem Thema der einzigste Beitag ist der als Gnadenlose Wahrheit anzusehen ist, und das warscheinlich die meißten die ihn gelesen haben ihn auch schon wieder vergessen haben.
Klaus G.
06.03.2008, 17:46
Hallo Michi,
mein Kommentar "dann hat gefälligst jemand am Steuer zu sitzen der es kann" war etwas unglücklich. Was ich damit meinte, bei solchen Bedingungen "muß" einfach der Pilot mit der meisten Erfahrung steuern. Und der Meinung bin ich nach wie vor.
Hier ist zum Glück nix passiert.
Hallo Michi,
mein Kommentar "dann hat gefälligst jemand am Steuer zu sitzen der es kann" war etwas unglücklich. Was ich damit meinte, bei solchen Bedingungen "muß" einfach der Pilot mit der meisten Erfahrung steuern. Und der Meinung bin ich nach wie vor.
Hier ist zum Glück nix passiert.
und bei dem wäre dann nicht überraschend die Böe in bodennähe gekommen?
Hi,
es ist schon erschreckend welche Stilblüten entstehen und wie viele Fachleute plötzlich auf der Bühne stehen und irgendwelchen Stuss von sich geben.
Ich bin nun seid 20 Jahren in dem Gewerbe - zugegeben ich leite nur Inspektionen an Luftfahrzeugen - bin aber auch klein angefangen und muss immer noch fachlich topfit sein.
Ich bin sogar desöfteren mit den Maschinen mitgeflogen und kann nur eins sagen - gerade in der deutschen Luftfahrt sind die Anforderungen an Mensch und Material enorm hoch. Wer es da schafft bei einer Fluggesellschaft wie Lufthansa in Cockpit zu kommen, der hat es auch drauf.
Für mich war dieser Anflug komplett in Ordnung - ich hab schon schlechtere gesehen - und dann kam Murphy mit ins Spiel. Wenn man allerdings weiss, dass die heutigen Triebwerke mit den recht hohen Mantelstromverhältnissen sehr träge sind, lagen die Hebel schon wieder vorne bevor die Boe den Flieger durchgeschüttelt hat.
Also denke auch ich, dass jeder seinen Job gemacht hat und gut. Wenn man überhaupt ein wenig Salz in der Suppe finden will, dann muss man sich an die wenden, die die Kohle machen und den Besatzungen und Technikern vorschreiben wie der Job zu erledigen ist.
Ach ja und mal zur Entspannung ein Video von den Vorbesitzern unserer Maschinen:
http://de.youtube.com/watch?v=cGJvKJ7PErc
So sollte man es nicht machen.
Klaus G.
06.03.2008, 18:12
und bei dem wäre dann nicht überraschend die Böe in bodennähe gekommen?
Da hast du natürlich recht, klar kommt so ne Böhe immer Überraschend. Doch es gibt Tage da kommen sie einfach öffters überraschend als an anderen tagen;) (Ich hoffe du verstehst was ich sagen will)
An diesem Tag war ein Starker Sturm angesagt, und im gange. Das wusste jeder.
Und ich weiß nicht was an meiner Meinung so verwerflich ist.
stefimat
06.03.2008, 19:10
Hallo Michi,
Du hast völlig Recht, (unser) bzw. ich kann ja nur für mich sprechen,
=> mein Wissenstand ist, was die Verkehrsfliegerei anbelangt,
sicherlich "beschränkt" Es kann ja nicht jeder Linien-Pilot sein.
Deshalb finde ich es Prima, daß Du (uns) mich da ein wenig aufklärst.
...Die Aufeilung der Flugzeit im Cockpit erfolgt üblicherweise 50/50. D.h. auf einem Flug von Wien-Hamburg-Wien fliegt einer der beiden hin und der andere zurück. ...
Wie läuft das dann bei den Verkehrspiloten im allgemeinen?
Wenn dann der Co auf einem Flug PIC ist, trägt er dann auch die volle Verantwortung und hat somit auch die volle Entscheidungsfreiheit?
Oder wird das wie bei einer "Schulung" gewertet, wo der Fluglehrer immer die
volle Verantwortung trägt, obwohl er nicht PIC ist?
CU l8er Stefan
Hi Stefan,
in unserer Firma ist der Kommandant = Pilot immer der der die Verantwortung trägt. Die Flüge / Legs werden 50/50 geteilt.
Hallo Stafan,
PIC ist immer der Kapitän. Dieser kann PF=> Pilot flying oder PM=> Pilot Monitoring bzw. PNF=> Pilot not flying sein. Egal was er ist - er hat die Verantwortung
Der FO - umgangssprachlich manchmal auch Copilot genannt - ist genauso als Pilot ausgebildet. Er hat in den meisten Fällen nur weniger Erfahrung. Jedoch trägt er nicht die voller Verantwortung, was nicht bedeutet, dass ihn im Falle eines Unfalls keine Mitschuld trifft. Der FO kann ebenso PF oder PNF bzw. PM sein.
Zu der Verantwortung. Es gibt manchmal komische Umstände, welche es erlauben, dass ein FO mehr Flugerfahrung als ein CPT hat. Zum Beispiel wenn ein CPT die Firma X verlässt. Jetzt beginnt er seinen neuen Job bei einer großen Firma Y mit einer festen Seniorität. Er hat sich nun hinten anzustellen und wird ggf. wieder als FO fliegen. Dieser Fall kommt gar nicht so selten vor.
Also egal, ob man im FLugzeug links oder rechts sitzt. Beide können das Flugzeug fliegen. Im schlimmsten Fall auch alleine. Nur wer hinten sitzt, kann es in der Regel nicht - es sei denn - er/sie hat die B***zeitung gelesen :lol:
stefimat
06.03.2008, 20:38
Hallo Oliver
...in unserer Firma ist der Kommandant = Pilot immer der der die Verantwortung trägt. Die Flüge / Legs werden 50/50 geteilt.
Danke für die Info!
Hmm, ich stehe scheinbar auf der "Leitung"
Variante I.:
========
a:
Kommandant = einer der beiden Piloten, vermutlich der "erfahrenere"
=> der Kommandant ist immer der gleiche, und immer der Verantwortliche.
b.:
PIC = Pilot in Command wechselt, je nach dem wer "steuert"
richtig so?
Oder muss ich den Pilot flying PF (irgendwer hat das weiter oben erwähnt)
noch irgendwie integrieren,
Variante II.:
=========
a.:
Der Kommandant = einer der beiden Piloten, vermutlich der "erfahrenere"
=> der Kommandant ist immer der gleiche, und immer der Verantwortliche und
somit immer PIC.
b.:
PF = Pilot flying wechselt, je nach dem wer "steuert"
Was ist richtig, oder gibt es noch eine Variante?
Wie zählen dann die Flugstunden?
Jeweils nur für den, der aktuell PIC / PF ist? Oder??
CU l8er Stefan
stefimat
06.03.2008, 20:43
Hallo Tobias
... PIC ist immer der Kapitän. Dieser kann PF=> Pilot flying oder PM=> Pilot Monitoring bzw. PNF=> Pilot not flying sein. Egal was er ist - er hat die Verantwortung
...
Jetzt habe ich es verstanden, gut erklärt!!
Sorry ich habe Deinen Beitrag erst gelesen, als
ich meinen Beitrag mit "Antworten" weggesendet hatte.
Kannst Du auch noch was zu den Flugstunden sagen?
CU l8er Stefan
Da Verkehrsflugzeuge ein "Zweimann-Cockpit" besitzen, schreiben sich beide Ihre Flugstunden auf. Egal Ob PF oder nicht. Aus dem einfachen Grunde, dass nämlich dieses Flugzeug von nur einem Piloten im Cockpit nicht bewegt werden darf.
Oftmals ist es aber so, dass man als FO die Flugstunden seperiert. Man Schreibt die Stunden getrennt. Dies bedeutet, dass man Drei verschiedene Flugstunden notiert. Einmal die PF-Stunden. Dann die PM bzw. PNF-Stunden. Addiert ergeben diese beiden dann die Total-Stunden. In diesem Punkt macht es jeder aber etwas anders.
Ich habe immer alle Stunden seperat notiert und hatte für alles ein eigenes Flugbuch. Egal ob Segelflug/Motorsegler/Motorflug oder die berufliche Fliegerei. Beruflich wurde es, wie oben beschrieben, gehandhabt. Bis zu dem Zeitpunkt, wo man für alles verantwortlich gemacht wurde. Jetzt schreibe ich jede Zeit auf mein "Konto". Ich unterscheide nicht mehr zwische PF und PM.
stefimat
06.03.2008, 22:38
Hallo Tobias
....Ich habe immer alle Stunden seperat notiert und hatte für alles ein eigenes Flugbuch. Egal ob Segelflug/Motorsegler/Motorflug oder die berufliche Fliegerei. ....
Plus Modellhelifliegen .. Respekt,
wie bekommt man das alles unter einen Hut?
Ich tu mir da mit der Hälfte schon auserordentlich schwer!
CU l8er Stefan
Moin!
Ärgerlich ist wirklich, dass die Medien und manche Schreiber Maxi G., welch medienkompatibler Name, als "Lehrling" etc etc etc hingestellt wird.
Bei LH arbeiten doch keine Vollpfosten im Cockpit! Ich habe keine Aktien von LH, aber wenn man deren Interna ein wenig kennt, weiss man, warum es mit die sicherste Airline der Welt ist. Ein Grund, warum deren Tickets häufig teurer sind als die des Wettbewers, ist in deren Sicherheitsphilosophie zu suchen. Der ein oder andere "tragische" Unfall bei anderen Airlines wäre bei LH nicht oder so nicht passiert (zB der Zusammenstoss im Süddeutschen vor einigen Jahren). Und "Klopper" wie seinerzeit bei Helios passieren bei LH noch nichtmal, wenn man Anwärter aus nem aktuellen Lehrgang da reingesetzt hätte.
War natürlich "blöd" für LH, dass die Landung gefilmt wurde, dass schlachten die Medien aus. Bei wirklichen Fehlern wie zB der Zusammenstoss, der Bruch der HL vor Wien wegen Treibstoffmangel oder die Helios Tragödie, bei der bereits ein einfaches Betätigen des Schalters Mensch und Maschine gerettet hätte, bleibts erstaunlich ruhig.
Was man so hört, wird der Bericht zu dem Ergebnis kommen, dass den Piloten kein Vorwurf zu machen ist, deswegen fliegen sie wohl auch schon wieder. q.e.d. Dabei wird man wohl auch den voice recorder ausgewertet haben.....
Ich habe mich anfangs auch gefragt, warum nicht 33, war der Crosswind noch innerhalb der Limits und hätte man beim Ausrichten auf die Bahn nicht mehr quer rechts geben müssen..... Fragen eines "Laien". Wenn die Prüfung zu dem Ergebnis kommt, war ok, dann wars ok. roma locuta, causa finita....
OL
Naja. Der Luthansa passieren genauso Fehler wie anderen auch. Den Zusammenstoß möchte ich nicht kommentieren, aber es ist blödsinnig zu behaupten, er wäre anderen nicht passiert.
Was Querruder in den wind angeht,soll man das beim Airbus wohl nicht brauchen,da die Computerlogic dort etwas anders funktioniert.Aber das ist auch bei mir Halbwissen. Ich flieg Boeing.
stefimat
08.03.2008, 15:00
Hallo Tobias,
an dieser Stelle mal einen großes "Dankeschön" für Deinen fachlichen
"Beistand" zu diesem Thema.
Ich hoffe, daß ich niemanden von den Profis durch meine "Spekulationen"
zu nahe getreten bin, und wenn doch, dann Sorry.
aber ich habe es ja auch gleich am Anfang dazugeschrieben:
...Wir (zumindestens ich für meinen Teil) spekulieren hier "nur". ...
So hat das ganze für mich immerhin einiges gebracht:
Jetzt weis ich doch einiges Mehr darüber, wie es bei der Verkehrfliegerei zugeht.
CU l8er Stefan
Ich geb den Dank mal an michi weiter. Wen sowas näher interessiert,der kann ja mal auf die Seite der BFU gucken. Dort sind diverse Unfallberichte online verfügbar. Aus einigen ist gut zu erkennen,wieviele Faktoren manchmal zu einer "Störung" führen ohne das man jeden
von ihnen beeinflussen kann.
Grüße
Tobias
Hier mal noch die angesprochene Seite der BFU http://www.bfu-web.de/cln_010/nn_41434/DE/Publikationen/Untersuchungsberichte/untersuchungsberichte__node.html__nnn=true
Sind ganz interessante Berichte dabei, u.a. auch wie ein RC-Flieger an einem Crash beteiligt war!
Gruss Hagen
u.a. auch wie ein RC-Flieger an einem Crash beteiligt war!
Gruss Hagen
Siehe Bericht vom 03.08.97! Ist zwar schon ne Weile her, zeigt aber, dass auch in sowas ein riesiges Gefahrenpotential steckt.
Gruss Hagen
Blödsinnig schreibt sich immer schnell......
Wenn ich die Details zu der Kollision richtig in Erinnerung habe, wäre der nicht passiert, wären die Anweisungen vom TCSA befolgt worden und nicht die vom Controller.
Bei LH gibts zu dem Thema eine klare Weisung. Falls Du die Boeing bei LH fliegst, kennste die.
Soll nicht heissen, dass LH der Papst der Lüfte ist und der Faktor Mensch fliegt nunmal immer mit, nur sowas kann man fast ausschließen.
Der HL crash war doch ähnlich vermurkst. Bratislava haetten sie noch erreicht und selbst Wien noch, haette mein keine so unsaubere Konfig gewählt..
OL
@Hagen
Ja, einerseits das Gefährungspotential und andererseits auch die Sinnhaftigkeit von Mindesthöhen.
Die Zeiten, in denen Modellflieger aus nen bisserl Balsa bestanden, durch das man im Zweifelfall "durch" fliegt, sind vorbei. Die mech. Stabilität der Modelle ist denen eines manntragenden Fliegers mit GFK/CFK mindestens ebenbürtig. Bei "unglücklichen" Treffen im Bereich Cockpit oder Höhenruder kann schon der kleine Uhu dazu führen, dass der Grosse nicht mehr fliegt.
"Spannend" ist das gerade an Haengen mit "Mischbetrieb", zB an der Teck.
Habe schon ewig auf meiner to-do Liste, die Koordinaten von Modellflugplätzen in den NaviRechner/Flarm zu proggen, damit man auf die lat. Gefahr hingewiesen wird, bislang hat die Faulheit gesiegt.
OL
und grade Segler könne ja gewaltige höhen erreichen
gewaltige Höhen können Sie erreichen, dürfen häufig genug auch, ob Sie es sollten, ist die Frage :-)
Es gibt ja eine Menge unsinniger Auflagen; eine Maxhöhe hielte ich fast für sinnvoll, insbesondere wenn die bundesweit einheitlich wäre, denn dann könnte man sich drauf einstellen, bis zu welcher Höhe man mit Flugmodellen rechnen _muss_.
Ich will niemanden zu Nahe treten, kann mir aber nicht vorstellen, dass man auch einen Grossegler in 1000m Höhe unter nem dicken Cumulus sicher steuern kann, wenn dort ein Manntragender kreist.
OL
Michael Vogler
10.03.2008, 16:17
Um nochmal auf Hamburg zurückzukommen - es sind keine Klappen ausgefahren.
Ist das bei stark turbulentem Wind so üblich oder hat das einen anderen Grund?
Würde mich nur mal so interessieren - ohne dass ich jetzt eine Diskussion lostreten will ob man sie hätte ausfahren müssen oder nicht.
Stephan Lukas
10.03.2008, 17:12
Hi Michael,
also ich bin kein Profi, was die großen Flieger angeht, aber ich sehe Klappen draußen (wenn auch vllt. nicht voll ausgefahren) aber ohne Klappen wäre die Kiste viel zu schnell, da würde wohl die Länge der Bahn nicht reichen oder bei den 2xx km/h würde die Kiste wie ein Stein runter fallen...
Grüße Stephan
Michael Vogler
11.03.2008, 09:53
aber ich sehe Klappen draußen
Hallo Stephan,
ich jetzt auch, ich hab sie doch glatt übersehen :autsch:
ist auf den pixeligen Bildern auch schwer zu sehen.
Imho kann man aber im Moment des Überfluges ganz gut erkennen, dass die Klappen gesetzt sind.
Angesichts des Fortgangs der Sache darf man wohl auch annehmen, dass die Seietenwindkomponente innerhalb der Limits war.
Das einzige, was ich persönlich nicht verstehe, ist die Auswahl der Bahn. Die 33 wäre wohl problemloser gewesen. Aber auch dafür wirds sicher gute Gründe gehabt haben....
OL
stefimat
11.03.2008, 23:38
...Das einzige, was ich persönlich nicht verstehe, ist die Auswahl der Bahn. Die 33 wäre wohl problemloser gewesen. Aber auch dafür wirds sicher gute Gründe gehabt haben....
wenn ich mich recht errinnere...
=> ILS oder?
CU l8er Stefan
Jupp, auf der 33 ist Eyeball MK I angesagt, aber kein show stopper, denn Wetter ließ visual zu, 10 min später sind sie ja auch auf er 33 runter.
ol
Nette Abkürzungen benutzt Du da. Auf der 33 lässt sich genauso ein GPS RNAV Approach fliegen. Fast so leicht zu fliegen wie ein ILS. Mit Ausnahme des Minimums.
Und Visual fliegen in HAM ?? Nicht wärend eines peaks wie hier. Noch dazu bei dem Wind, wo die Kollegen vom APP Sektor sowieso etwas großzügiger staffeln. Wenn überhaupt gibts dann ein short APP mit 6NM Final bzw. "be Established not below 2000ft".
Das ILS wird aber tatsächlich der Grund für den Anflug auf der 23 gewesen sein. Aber wenn der Wind in den Limits war - dann ist es auch nichts dabei. Hätte jedem passieren können. Es hat niemand etwas Falsch gemacht. Es wäre JEDEM in der gleichen Situation passiert. Nur dann nicht, wenn die Passagiere nicht Ihr Ticket kaufen, und fliegen wollen. Aber Sie wollen schließlich auch von A nach B. Hinterher wird dann von "UNVERANTWORTLICHKEIT" gesprochen. Ich gehe jede Wette ein, dass dies genau die PAXE sind, welche sich tierisch aufregen, wenn der Flug auf Grund von Wetter abgesagt wird oder verspätet rausgeht.
Moin!
Paxe meckern haeufig. LH macht nicht den Eindruck, sich darum nachhaltig zu kümmern, was nicht negativ gemeint ist.
Ich meine, dass von halbwegs sachkundigen Personen auch nicht behauptet wurde, es sei etwas falsch gemacht worden. Andernfalls flögen die Piloten wohl heute auch bei LH nicht mehr.
Interessant wäre es, auf welcher Bahn die nachkommenden Flieger gelandet sind.....
OL
Ich bin ein paar Std später auf der 33 gelandet.
R.Wiemann
13.03.2008, 21:01
Hallo an alle, bin neu hier und habe mich ein klein wenig umgesehen und muss festellen das es sehr Interessant ist was hier zu lesen ist . Werde hier und da mit Sicherheit mit Fragen nerven. Zum Thema: Da wird eine Meldung über den beinahe Crash einer Flugmaschiene in Hamburg aufgebauscht wo es nur geht. Leute habt Ihr nichts anderes zu tun als vor dem Computer zu sitzen und euch darüber Gedanken zu machen was währe wenn? Einfach mal da nach sehen: www.lifeleak.com/view?i=5fc_1189993936. Da ist zu sehen wie Landungen möglich sind. Lasst die Presse schreiben was sie mögen, und bauscht dieses Thema nicht zu sehr auf. Gruß Ralf
Hi Ralf,
erstmal herzlich willkommen hier im Forum.
Das Video kenne ich auch, aber das sind Testflüge und die haben eine ganz andere Qualität.
...und ganz sympathisch finde ich Leute, die meinen mir sagen zu müsen, womit ich meine Zeit zu verbringen habe......
Michael Vogler
14.03.2008, 14:25
:cool:Leute habt Ihr nichts anderes zu tun als vor dem Computer zu sitzen und euch darüber Gedanken zu machen was währe wenn?
Nein im Moment nicht.
Das Wetter ist nicht zum fliegen geeignet und zum Basteln hab ich auch gerade nichts, die Frau ist in der Arbeit ich habe frei, der Sohnemann ist bei einem Freund und der Hund war schon gassi - also habe ich gerade Zeit vor dem Computer zu sitzen und evtl. bei Gedankenspielen mitzumachen :unsure:
Es geht nichts über neue Mitglieder die sich zwar nicht vorstellen aber im ersten Beitrag schon was zu meckern finden:cool:
idefix-1972
14.03.2008, 14:33
:cool:
Nein im Moment nicht.
...
Es geht nichts über neue Mitglieder die sich zwar nicht vorstellen aber im ersten Beitrag schon was zu meckern finden:cool:
Also ich muss Dir da recht geben, Michael
Klaus Ortner
14.03.2008, 14:36
Es geht nichts über neue Mitglieder die sich zwar nicht vorstellen aber im ersten Beitrag schon was zu meckern finden
Willkommen im Forum.
Da gibt's glaub ich noch den allgemeinen Meckerthread für sowas......:hollau:
Heli-Daniel
18.03.2008, 20:58
wie ist es denn aus gegangen...ich meine, die maschine musste doch irgendwann mal wirklich runter? weiss das jemand?
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