Vollständige Version anzeigen : Hurricane 550 - böse Resonazen und noch schlimmer
water_and_sun
08.03.2008, 22:59
Hallo - bin immer noch sprachlos, sauer,
Mal vorab heute sah ich mal, ein Rotorblatt an mir vorbeifliegen - und das möchte ich nie mehr sehen!!!
Also nun der Reihe nach... Ein Fliegerkollege kaufte sich einen 550er Hurri mit 401er Gyro und 3151Servos and TS und 9254 am Heck -Regler und BEC original, 2x3s Lipos... eigentlich soweit Standard Komponenten.
Also helfen beim Einstellen und dann durfte ich das Teil mal starten - der Regler läuft sanft an, das Geräusch ist angenehm... nach mehreren Korrekturen am Gyro und der Gaskurve wars Zeit zum Abheben... 20cm über boden alles noch normal... und dann wenige Sek später schüttelts den Heli durch - und zwar heftig - etwa so, wie ein Gestänge bricht...
Gelandet, und nichts kaputt.... irgendwie vermutete ich das alu-Landegestell, dass die Resonazen verursachen könnte.... denn das schwingt schön mit
Also heute ein neues Gestell gebastelt, dies mal aus Holz( ich mag Kieferholz - stabil und schwingt weniger)
Also zweiter Versuch heute... der Heli dreht hoch, bei ca 50% Stellgrad des Reglers sieht man das der Spurlauf (noch am Boden)zwar noch nicht stimmt(wenige mm), aber war noch keine Libelle... also Regler auf 60% - und dann knallts - der Heli war immer noch auf dem Boden -aber ein Rotorblatt brach und schoss an uns vorbei...
Ist eindrücklich, die Energie mal zu sehen und zu hören, wie so ein leichtes Blatt an einem vorbeizischt.....
Aber eben, es macht nicht Spass... ich habe den Heli mit nach hause genommen - alle Servos iO, das Chasis ist iO....
Nebenbei wurden die Blätter schonmal ersezt, weil beim allerersten hochlaufen der Heli sich aufschwingte......
bin gespannt und froh auf gute Tipps
Daniel
hmm also normal ist das echt nicht ...
water_and_sun
08.03.2008, 23:29
Hallo Torsten
merci... ich dachte heute ich sei im falschen Film - bin ja nicht unbedingt der GAui-Fan, aber der Hurri scheint ansonsten schon ok zu sein.... zurzeit kann ich mir nur vorstellen, dass eines der TS-Servos einfach ein Macke hat...
Daniel
oich hab da ehrlich gesagt da zz keine Erklärung, meiner schnurrt wie ein uhrwerk ( bis auf ein geripptes Ritzel letzens)
Ich hatte allerdings die Original Blätter noch nie drauf, nur die guten HTs :)
@water...
Moin,
da ich auch einen Hurri habe und solche Probs noch nicht hatte würde es mich interessieren ob ihr inzwischen die Fehlerquelle gefunden habt...
Die Möglichkeiten der Resonanz sind nach deiner Beschreibung so vielfältig, das wahrscheinlich das beste ist, den ganzen Heli konsequent nochmal durchzuchecken....
Gruß Dirk
was man dazu sagen muß, er neigt etwas zum aufschwingen wenn man auf einem harten Untergrund ihn rauf oder runter fährt, ich habe deshalb die Gummifüße vom t-rex 500 dran gebaut ( passen perfekt)
Fantus,
genau das kann ich auch bestätigen, deshalb hab ich immer son kleines Stück Lande/Startteppich dabei, ausser von der Wiese aus,Grasnabe is weich genug.
Gruß Dirk
water_and_sun
13.03.2008, 22:32
Merci vorab mal für die Tipps...
Aber nochmals.... die Problematik, dass ein Heli beim hochdrehen auf hartem Untergrund ins schwingen kommen kann ist mir schon bekannt - aber den Heli schüttelte es erst in der Luft durch... nun ja... jetzt sind erst mal die Holzblätter weg - welche Drehzahl - oder welchen Stellgrad beim original-Regler sind empfehlenswert bei 6s?
Daniel
ich habe die rex 600 elektronik drin ( der Rex hat nen 80er Jazz bekommen ), drehe mit den 515er HT sowas um 2000 Upm
Moin,
hab den Orginalregler. Schweben und Rundflug sind schon ab 65 % Gas möglich ohne aufschütteln oder oszilieren. Ich fliege mit 70 bis 80 % Gas, Drehzahl ist deutlich unter 2000U/min. Hab 500er CFK Blätter vom Mikado.
Gruß D
Ist ein Rotorblatt weggeflogen, oder der Blatthalter gleich mit? Hast du mal das Gestänge abgemacht, und die Lager und Verschraubungen geprüft? Gruß Andreas
Andreas_L
16.03.2008, 09:00
Das hört sich doch nach Rotorblatt an. Ich habe auch mal ein Satz GFK Blätter gehabt, die waren an sich ok. Sobald bei hohen Drehzahlen der Pitch von minus ins plus wechselte lief der Spurlauf raus. Einfach nur ein Fertigungsfehler der Blätter. In der Hand und optisch war da nichts zu sehen.
water_and_sun
16.03.2008, 23:06
Merci nochmals
Das Rotorblatt war gerissen, auf dem Foto sichtbar - die Anlenkung lief und läuft weiterhin spielfrei
Daniel
OK, die Blätter sind gerissen, mag sein, dass sie einfach Mist waren, Mag aber auch sein, dass irgendwo der Wurm drin ist.
Würde aber sicherheitshalber mal von vorne anfangen:
- Heckrohr demontieren, Blätter demontieren, neue (gerade) Paddelstange rein, keine Paddel.
-> Hier darf nix vibrieren, weder leicht noch stark.
-Falls was vibriert: Rotorwelle leicht krumm, Rotorwellenlager defekt, Zahnrad eiert, Motor locker,...
- Falls nix mehr vibriert, Paddel dran (gewogen und sauberst eingestellt) Neuer Lauftest.
Vibrationen: irgendwas stimmt mit den Paddeln nicht (doch schlecht gewuchtet, Anlenkungsfehler, lockere Anlenkung)
-Keine Vibrationen: Heckrohr montieren, Heckrotorblätter demontieren, Lauftest.
Vibrationen: Lager defekt, Zahnräder unrund, Heckrotorwelle verbogen, Zahnrieben hat sich gelängt, ist defekt oder nicht genügend gespannt.
-Keine Vibrationen: heckrotorblätter dran, neuer Test
Vibrationen: heckrotorblätter nicht gewuchtet, Blatthalter ungleich montiert, Schrauben an der HeRo Nabe locker.
-Keine Vibrationen: Kunststoffblätter montieren und mit Pitchlehre sauberst einstellen. Bei der Einstellung nicht nur die 0-Stellung kontrolleren, sondern auch die Maximalwerte. Lauftest am Boden, eingeschränkte Pitchwerte (+-5°), Backsteine auf den Kufen. Blattspurlauf kontrollieren.
-Keine Vibrationen: Fliegen. Solltest Du hier merken, dass sich der Heli aufschaukelt, hast Du mit Deinem Riesen-Trainergestell ne Resonanzfrequenz getroffen. Hier hilft nur, das Gestell weicher zu machen. Mit Steifer musst Du mit der ersten Resofrequenz wesentlich über die Drehzahl des HeRo hinaus (ca. Faktor 10). So steif wird ein solches Landegestell nur, wenn Du es auseinem Doppel-T-Träger baust und es 30Kg wiegt. Alternativ kannst Du es auch kleiner machen.
Falls irgendwann bei Vibrationen die Servos anfangen zu zittern, nimm einfach mal den Empfänger vom Heli weg, vielleicht hat der ne Macke (War bei meinem Simprop Scan 7V2 mal der Fall).
Hoffe dass Dir das hilft. Probiers mal aus.
Jochen
Hallo Daniel,
Du kannst davon ausgehen, daß Dein Gestell die Ursache ist. Hatte ich selbst mal an einem 3DNT, in dem Fall hielten die Blätter, aber das Gestell zerbrach in viele Stücke.
Es gibt auch keinen wirklichen Grund, bei halbwegs Erfahrung ein Trainingsgestell (auch beim Erstflug) zu erwenden.
Die Resonanzen dürften aufgrund der großen Breite des Gestells entstanden sein.
Die Schwingung wird typischerweise aerodynamisch angeregt. In Deinem Fall waren die Blätter der schwächere Teil und haben nachgegeben.
Grüße, Wolfgang
X.B.2408
17.03.2008, 17:23
Ich dachte bei dem Bild der wäre in den Gartenzaun reingeflogen - dabei soll dieses Monstrum das Trainingsgestell sein. ;D
goimagog
17.03.2008, 18:17
Hier hilft nur, das Gestell weicher zu machen. Mit Steifer musst Du mit der ersten Resofrequenz wesentlich über die Drehzahl des HeRo hinaus (ca. Faktor 10). So steif wird ein solches Landegestell nur, wenn Du es auseinem Doppel-T-Träger baust und es 30Kg wiegt. Alternativ kannst Du es auch kleiner machen.
Hallo Jochen,
wenn ich es weicher mache, besteht aber die Gefahr, dass es sich durch eine Eigenfrequenz höherer Ordnung selbst anregt und dann in der ersten Eigenfrequenz schwingt. Dem kann man meines Wissen nur aus dem Weg geht, wenn man es defintiv nicht in einer Eigenfrequenz betreibt und die Eigenfrequenzen schnell überfährt.
Ich habe bei meinem Landegestell auch ein Rechteckprofil genommen, aber hochkant. Die Höhe geht nämlich in der dritten Potenz in die Steifigkeit ein. Außerdem ist so von Anfang an der Luftwiderstand geringer. Zu guter Letzt habe ich dann noch ein halbrundes Profil ober drauf geklebt, so dass es im Flug gar nicht schwingt, da die Luft gut Abströmen kann. Ich denke auch das die Abluft des Rotor die größere Anregung darstellt, auf Grund der größeren Amplitude. Am Ende sorgt auch nicht die Frequenz für die Zerstörung, sondern die Amplitude.
Ein weicheres Landegestell an sich halte ich für gefährlich. Dämpfe lieber die extrem hochfrequetnen Schwingungen des Heckrotors über eine weiche Verbindung zwischen Landegestell und Chassis.
Ein zu weiches Trainingsgestell macht den Heli in der Luft schwer steuerbar.
Gruß
Christian
Klaus Ortner
17.03.2008, 18:21
Ein weicheres Landegestell an sich halte ich für gefährlich.
Hallo Christian,
das sehe ich anders. Die Zerstörung des Helis kann durchaus von dem großen und schweren
Gestell herrühren. Fixiere mal deinen Heli fest am Boden und fahre den Rotor hoch. Auf diese Weise hätte es mir auch beinahe einen zerlegt.
goimagog
17.03.2008, 18:57
Hallo Christian,
das sehe ich anders. Die Zerstörung des Helis kann durchaus von dem großen und schweren
Gestell herrühren. Fixiere mal deinen Heli fest am Boden und fahre den Rotor hoch. Auf diese Weise hätte es mir auch beinahe einen zerlegt.
Hallo Klaus,
da hast du mich falsch verstanden.
Gar keine Frage ist ein großes und schweres Trainingsgestell Gift für den Heli. Deswegen habe ich auch geschrieben er solle es nicht weich, sondern steif machen.
STEIF ist NICHT gleich SCHWER!!!
Das ist ganz wichtig. Ich habe nirgendwo geschrieben, er solle sich ein schweres Trainingsgestell d'runter knallen.
Hier bitte nichts falsch Lesen oder Interpretieren.
Gruß
Christian
Klaus Ortner
17.03.2008, 20:29
Hallo Christian,
habe Deinen Beitrag jetzt nochmal gelesen, aber es kam nicht so rüber.
Hi Christian,
wenn ich es weicher mache, besteht aber die Gefahr, dass es sich durch eine Eigenfrequenz höherer Ordnung selbst anregt und dann in der ersten Eigenfrequenz schwingt. Dem kann man meines Wissen nur aus dem Weg geht, wenn man es defintiv nicht in einer Eigenfrequenz betreibt und die Eigenfrequenzen schnell überfährt.
Ist natürlich richtig.
Definitiv ist es so, dass durch ein Trainingslandegestell sich das "Resonanzrequenz-Spektrum" des Helis ändert und sich so Resonanzen ergeben, die man ohne Landegestell nicht merkt. Hatte diese Erfahrung mal mit nem Heaven gemacht. Dort half es, das Gestell nachgiebiger (Eigenfrequenz gesenkt) zu machen und dann war Ruhe.
Zudem gehe ich davon aus, dass wenn man einen "Gartenzaun" als Landegestell hat, die Wendigkeit des Helis eher untergeordnet ist. Da gehts doch eher um das erste Mal 10cm abheben, oder?
Grüße
Jochen
water_and_sun
18.03.2008, 21:37
Hallo Leute
Zum Gestell.... zu beginn war ein Alu-Kreuzgestänge montiert - wo sich der Heli damals enorm aufschwingte... eben erst in der Luft...
Am liebsten hätte ich den ja damals gleich ohne Gestell nochmals schweben lassen, aber da es ja nicht mein Heli ist - ich mag Holz...
wie auch bei meinem alten Fotolandegestell..
http://www.rc-heli.de/board/attachment.php?attachmentid=3749&d=1202033291
Und wie Du-Jochen sagts - es ging halt ums erste Abheben... mit Gartenzaun oder Hula-Hopp.... aber nicht mal das gelang, weil Blatt fürher brach... also wir werden mal das Teil ohne blätter hochfahren lassen - nie mehr mit Holzblättern - ist halt doof das wir den Crash nicht filmen konnten...
Gruss
Daniel
water_and_sun
04.04.2008, 22:51
So... bin zurück... und endlich fliegt er... aber troztdem... begeistert bin ich noch nicht - baue gerade den Mikado 5003D auf - und da ist halt alles hart ---- und beim Chasis des Huri... naja - hmm - mir kommt nur die Aussage "Butter" in den sinn - oder anders gesagt weich.....
Wie auch immer... en Heli der gut fliegt den kann man an der HR-Welle packen und gleichzeitg das Heck versuchen zu verdrehen und alles hält stabil.......
Daniel
du sollst den nicht verdrehn sondern fliegen :)
finde der fleigt mit vernünftigen Blättern (515er HT ) echt erstaunlich gut
water_and_sun
04.04.2008, 23:12
merci für den Tipp--- aber trotzdem.... wir flogen nur mit 500er Blättern....
du sollst den nicht verdrehn sondern fliegen
how ever den genauen tip verstand ich nicht
naja 500er oder 515 er is wurscht nur mit den originalen holzis neigt er derb zum überschneiden
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