Vollständige Version anzeigen : Raptor 50 / der Anfang
hermslein
17.09.2002, 19:13
hallo
ich hab mir vor kurzen einen raptor 50 zugelegt und hier
schon einiges darüber gelesen.
bin ein blutiger anfänger und weis jetzt nicht mehr so
genau, was ich machen soll.
der eine baut dies um, und der andere jenes.
die schottwand zur besseren kühlung des motors finde
ich i. o.
zum lernen muss das teil doch ohne tunig reichen?!?!
wenn mir jemand tipps geben kann, bin ich sehr dankbar.
das schweben klappt schon ganz gut. bin jetzt kurz vorm
rundflug...
habe eine mc15 - reicht die aus oder soll ich mir die
mc22 kaufen??
vielen dank im voraus
gruss hermann
p.s. vielleicht ist ja ein raptorflieger aus niederbayern hier??? ?(
du solltest grundsätzlich nur dann was ändern/tunen wenn du in probleme läufst - insbesondere als anfänger
Heliwuif
17.09.2002, 19:21
Fliegt Original auch super!!
15er würde reichen, aber wenn es was wirklich Gescheites swein soll, dann wechseln!! Würde dir aber keine Graupner empfehlen!!
MfG Wuif
hermslein
17.09.2002, 20:22
hi wuif
würde schon gerne wechseln, aber was ist denn was "gscheites"??? ?( ?(
Ich fliege schon seit Jahren mit der MC15, reichen tut die allemal. Klar mit der MC22 kann man dann viele schöne Sachen machen, wie Heck auf Gas, Roll/Nick auf Gas etc., bzw auch mal das Gas über den Schieberegler nachtrimmen, mit der MC15 mußt Du dann eben basteln und entweder der Motor turt ein wenig ab im Kunstflug oder auf beim Fallen etc.
Wenn Du wechseln willst dann zu nichts schlechterem als der MC22. Die MC22 läßt sich auch super gut programmieren, habe schonmal eine in der Hand gehabt, geht alles sofort ohne Anleitung. Sender dieser Klasse von anderen Herstellern sind auch OK.
Du kannst Dir auch für 100 Euro einen Drehzahlregler kaufen, damit erschlägst Du das Problem auch und kannst mit der MC15 problemlos Kunstflug machen, muß aber der Motor gut eingestellt sein.
Bevor Du Rundflüge machst fahr immer erst ein paar mal Fahrstuhl, Vollpitch senkrecht hochsteigen bis 50 Meter oder so, erst mal weniger zum üben und wieder runter um zu testen ob der Motor gut eingestellt ist, nicht abmagert und die Kurve einigermaßen stimmt. Beim senkrechten Steigen muß der Motor eine gute Fahne haben, weil er beim Rundflug noch schneller wird, nicht daß der ausgeht, beim runtersteigen darf der Rotor nicht zu sehr aufheulen, wenn Du wieder Pitch gibst sollte eine kleine Fahne sichtbar werden, nicht daß der Motor beim Fallen abmagert, dann wimmert er so (Schwingung der Motor-Drehzahl). Die Drehzahl sollte möglichst konstant bleiben, leichtes Nachgeben bei Vollpitch und auftouren beim Sinken ist OK, die Pitch-Werte (Kanal 6) entsprechend einstellen, leichtes Negativ-Pitch wird dann auch bald gebraucht, sonst kommt der nicht runter.
Vorsicht wenn der Heli schnell senkrecht runter kommt dann kommt er so ins Wackeln wegen dem Downwash immer weit genug über dem Boden abfangen, muß man eventuell bis Vollpitch gehen und dann langsam abseilen.
Erst mal Vorsicht beim Probieren wenn man schlagartig Pitch/Gas ändert nicht das der Motor ausgeht wenn er zu fett ist, erst mal nur langsame Änderungen, aber wie gesagt keinesfalls zu mager.
Ich mache das mit dem Fahrstuhl fast jeden Flugtag als erstes um zu testen wie der Motor läuft wenn er beim Fahrstuhl stockt ist das wesentlich einfacher zu handeln als beim Rundflug irgendwo und kann immer was sein, Wetter, Kerze, Sprit, Vergaser, ...
Hallo Hermann,
] zum lernen muss das teil doch ohne tunig reichen?!?!
Ach wenn Du im Prinzip recht hast:
Bau das Ding ein, und gut is !
Der Raptor hat da ganz klar eine Schwäche und die Schottwand ist sehr, sehr sinnvoll. Nach dem ersten abgerauchten Motor stellst Du keine Fragen mehr.
Gruss, Patrick
hermslein
18.09.2002, 21:55
danke für die tipps
werde mal die schottwand einbauen und üben, üben, üben ...
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