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Vollständige Version anzeigen : Heckrotor Verstellkräfte....


Olivanh
22.09.2002, 09:26
Guten Morgen,

hat sich jemand mit grenzenloser Freizeit ( Mark vielleicht Du :D ....... ??? ), nach dem Bericht " KO am Heckrotor " in der aktuellen ROTOR, schon mit dem NT Heckrotor bechäftigt ????
Wenn ja wäre ich natürlich an eventuell vorliegenden Ergebnissen interessiert.

Vielen Dank

Ahoi

Markus Fiehn
22.09.2002, 10:49
Hi!

Die Suchmaschine bringt das:
http://www.rc-heli.org/forum/thread.php?threadid=7401&boardid=41

Olivanh
22.09.2002, 18:26
Hi,
danke für das bemühen der Suchmaschine... ich suche allerdings ein paar Messergebnisse bezogen auf den NT-Heckrotor mit K&S Heckrotorblättern ( Normal und Sichel ).

Damit ich mir das Ausmessen ersparen kann und einfach die erprobte Anzahl an Unterlegscheiben / Muttern anbringen kann. Also, hat jemand solche Daten zur Hand ???

Danke
Ahoi

Markus Fiehn
22.09.2002, 22:40
Hi!

Hast Du mal auf Kurt´s Seite nachgesehen? Der hat doch mit versch. Blättern gemessen.

Olivanh
22.09.2002, 23:32
Hi Markus,

danke für den Tipp.... das war`s was ich eigentlich gesucht habe. Allerdings wäre ein Test mit Heckrotorblättern noch etwas aussagekräftiger.
Aber vielleicht ist Kurt zu einer weiteren Testreihe mit Blättern bereit...... maile Ihn mal an.

Ahoi

Infos auf Kurt`s Seite: http://www.flyheli.de

Kurt
23.09.2002, 00:29
Hallo,

ich fliege inzwischen (natürlich mit Heckrotorblättern) mit dem Mille und dem 3D-NT mit den Scheiben.
Die Heckblätter haben Einfluß, aber er ist gering.
Ich verwende aber jeweils eine Scheibe je Seite weniger, damit der Heckrotor immer noch einen gewissen Drang zur Mitte hat. Falls das Heckservo mal ausfällt so könnte das hilfreich sein.

]] Damit ich mir das Ausmessen ersparen kann [[

Das kann Dir leider keiner ersparen. Man könnte natürlich sagen: "Nimm je 2 Scheiben je Seite". Aber das wäre unseriös, weil:
* Heckblätter
* Steuerbrücke
* Scheibengröße
* Scheibendicke
* Länge der Schraube
* Dicke der Stoppmutter (auch da gibts zwei Dicken)

das müßte alles identisch sein, wenn man vergleichen wollte. Also mach Dir erst mal keine Hoffnungen, dass Du Dich auf fremde Messwerte verlassen kannst. Das wäre Roulette (und zwar russisches).

Grüße
Kurt

23.09.2002, 00:50
Müßte man sich da nicht eigentlich an den Hersteller wenden?
Offensichtlich ist da doch ein seit langem bekannter Effekt nicht berücksichtigt worden.
Bei einem 08/15 Billig Heli würde ich das auch nicht unbedingt erwarten, bei teueren Teilen schon.
Ich kann mich erinnern, daß ein Genisis-Pilot mal geschrieben hat, er hätte das bei sich überprüft und es hätte schon so gestimmt.
Bei den Großhelis wird das bestimmt schon immer ausgewogen, man hätte das also bestimmt wissen können.

Albert
23.09.2002, 08:33
Hi,
ich verfolge diese Diskussion mit den Propellermomentgewichten schon länger und habe mir auch meine Gedanken dazu gemacht:

* ich persönlich würde das auch gerne mal austesten, aber 1. ist mir das zu gefährlich und 2. die diskutierten Meßmethoden zu ungenau
* gerade Jan hat eine sehr genaue Liste an Zubehörteilen die verwendet werden sollten und soweit ich Jan fliegen hab sehen, funktionieren seine Empfehlungen gut und basieren auf erflogenen Werten
* ich verstehe nicht, warum man eine Optimierung auf unter 200 gr Verstellkraft macht, wenn mein Heckservo mindestens 2,5 Kg/cm Stellmoment hat. Lebensdauer oder fliegerich kritisch wird es meines Erachtens bei ~ 1Kg
Stellkraft und die wird nicht erreicht.

Albert

Olivanh
23.09.2002, 09:23
Guten Morgen....

der große Zweifler an funktionierenden Teilen bin ich wirklich nicht. Allerdings hat der Bericht in der Rotor bei mir doch etwas Verwunderung ausgelöst, was da am Heck so los ist.... Und deshalb wollte / würde ich gerne wissen, wie sich das an unserem geliebten NT so verhält.

Auch wenn sich die Kräfte im Rahmen bewegen ( [ 1kg.... dann ist ja alles OK... ), finde ich es nicht schlecht, wenn man durch Beigabe von ein " paar " Unterlegscheiben diese Ansteuerungskräfte noch weiter minimieren kann.

Ich bin mir fast sicher..... hätte Jan noch mehr freie Zeit, als er jetzt schon hat :D , wäre ein entsprechender Vermerk in seiner Anleitung vorhanden.

Na Ja, wie Kurt schon bemerkt hat, werde ich wohl nicht um das eigene Austesten herum kommen.
Werde dann die " genormten " Unterlegscheiben von Jan nehmen
und die Ergebnisse dann irgendwann hier einstellen....

Bis denne...
Ahoi

Maik Otto
23.09.2002, 18:23
hallo albert und alle anderen

ich kann mich deiner meinung nur anschließen . auch ich

habe auf grund der diskussion mal an einem sceadu mit

blättern und laufenden motor experimentiert. das ergebniss

für mich ?! alle scheiben wieder ab.

die frage die sich mir eigentlich stellt : wie sieht das

ganze im flug aus ????????? erreicht der he-ro überhaupt

diese werte ohne wiederstand (boden)vom luftwiderstand

mal abgesehen ?

die von mir eingesetzten gy 401/502 und 9253 haben schon

jede menge stunden weg und nicht nur im heckschweben :D

alles ohne probleme .

MichaelK
23.09.2002, 18:59
Hallo Albert

Der Unterschied zwischen 200g und 1000g ist schon enorm, wenn du bedenkst, wie oft dein 601 regelt. Da muss das Motörchen im Sevo schon ganz schön Arbeit leisten.

Ich habe aber bisher auch noch keine PMG´s benutzt und mein Digiservo am Heck ist höchstens lauwarm nach dem Flug (du weisst aber, dass ich nicht so fliege wie du...). Da es aber in der Nähe des Reso´s sitzt beim NT ist das wenig aussagekräftig. Bisher ca. 55l ohne Probleme.

Momentan mache ich mir ein bissl mehr Gedanken ums Servo, da mein NT bei einer gewissen Drehzahl nach dem Neuaufbau die "Schüttelkrankheit" hat. Jan meinte aber das Zentralstück sei ok, er hat es sich in Röttingen angesehen. Wenn´s Wetter besser ist, werde ich mal versuchen zu finden, wo das herkommt. Ich glaube, Vibrationen in Verbindung mit 401 oder 601 sind servomordender als Fliegen ohne PMG´s.

Wenn Jan dann den PMG Nachrüstsatz anbietet, baue ich den auch ein.....

happy landings

Kurt
24.09.2002, 01:19
Hallo Albert,

also gefährlich ist das Testen sicherlich nicht. Man macht es ja ohne Hauptrotorblätter mit der Bohrmaschine.

Zur Frage warum überhaupt, möchte ich nochmal in Erinnerung rufen, was sich dieses Jahr hier im Forum schon abgespielt hat:

* Massenweises Heck-Servosterben (JR und Futaba) und zwar Digi-Servos in allen möglichen Hubis.

Bei der Diskussion um das Servosterben hat der Heliclub Hamburg das PMG auf den Tisch gebracht. Und seitdem wird damit getestet. Übrigens, wer es noch nicht selbst ausprobiert hat, glaubt es nicht. Ich hatte es auch nicht geglaubt, bis ich das Kilo Zugkraft im Mille gespürt hatte.

PMGs gab es schon in den alten Schlüter Hubis. Irgendwann sind sie wieder in Vergessenheit geraten.....bis es Digiservos und Super-Gyros (GY401) gab.
Und hier sind wir jetzt also mit unserer Diskussion angelangt.

zu Michael: ]]]Ich glaube, Vibrationen in Verbindung mit 401 oder 601 sind servomordender als Fliegen ohne PMG´s.[[[

das glaube ich auch. Es sind halt viele Kleinigkeiten die in Summe das Servo killen.

Grüße
Kurt

Uli Haslinde
24.09.2002, 09:55
Hallo Leute,

erfreulich bei dieser Diskussion ist die Erkenntnis, daß nicht der Servotyp sondern dessen Betriebsbedingungen über die Lebensdauer entscheiden.

Rocketeer
24.09.2002, 12:32
Hallo ihr Tester,

Ich hatte bei meinem Rocket auch das Problem von sehr sehr
warmen Heckservos,Ich schob dieses auf den Grobschütler der
vone das Gerät anschiebt. Na ja Er läuft doch sehr weich.
Kreisel ist ein GY 401 mit 9250 ca. 50% aufgedreht.
Deshalb probierte Ich mein Glück mit Bohrmaschiene auf der
Rotorwelle und mit pmg`s. Ein Rasten der Heckblatthalter
stellte sich heraus, was mit ziehen von Hand nicht bemerkt
wurde.Mit neuen Drucklagern und pmg`s ist nun nach dem Flug
das Heckrotorservo nur lauwarm und das Heck läst sich weicher steuern.Eins ist aber festzustellen wenn der Kreisel im Flug einmal zuckt ist die Auslenkung höher als
ohne pmg`s ,versuche mit anderen Heli`s bestätigen das.

Gruß OLLI

AndreCH
24.09.2002, 12:49
Hallo Olli, poste doch mal wieviele Scheiben Du montiert hast, und wie gross/wie dick die sind.
Welche Heckrotorblätter hast du drauf?

Albert
24.09.2002, 13:14
Hi Kurt,
mir ist schon klar, daß eine Verbesserung von 1 Kg auf 200 gr was bringt (nicht umsonst benutze ich ein schnelles Gasservo). Nur wenn die fliegerischen Ergebnisse sagen, daß ich 3 Jahre mit einem Servo und alles fliegen kann, warum sollte ich dann anfangen zu verschlimmbessern???

Zum Thema gefährlich: ein mit 8000 Umdrehungen drehneder Heckrotor empfinde ich als extrem gefährlich und wenn ich mir vorstelle, daß ich mit 2 Händen

- den Hubschrauber halte
- die Bohrmaschine halte
- das Heck betätige

dan hab ich mehrer Hände zuwenig und damit ist es gefährlich in meinen Augen.

Wobei ich ehrlicherweise gestehen muß, wenn ich auch ein Digiservosterben am Heck hätte, dann würde ich mir noch ein paar Hände wachsen lassen, damit ich auch testen kann :D

Es gibt meineserachten auch noch einen nicht zu unterschätzenden Einfluß: Drehzahl. D.h. man müßte mit verschiedenen Drehzahlen die Verstellkräfte ermitteln oder immer nur mit einer Drehzahl fliegen.

Albert

Jörg-Michael
24.09.2002, 13:58
Moin Albert,
der Ausdruck "Verschlimmbessern" ist hier mit Sicherheit nicht angebracht. Gerade Du der probiert, testet und macht wie kaum ein anderer sollte dieses Thema mal aufgreifen und auch da mal testen statt es einfach abzutun mit "Verschlimmbessern". Ich kenne keinen unserer F3C Flieger der oberen Riege der sich nicht die Mühe macht sein Heckrotor entsprechend einzustellen. Das ist selbstverständlich. Erst wenn man weiß was da für Kräfte am Werk sind erkennt man das hier dringende Abhilfe erforderlich ist. Das Du, wie einige andere auch, mehrer Jahre mit einem Servo fliegen, mag auch ein wenig mit Glück und dem bekannten Können am Knüppel zu tun haben. Aber, wieviele sind denn in der Lage einen Heli so zu fliegen.
Den Aufbau den wir auf unserer HP beschrieben haben ist ziemlich gefahrlos zu bewältigen mit der Maschine. Der Nutzen steht in keinem Verhältniss zu dem Aufwand.
Mit freundlichen Grüßen
Jörg-Michael

Ich habe noch etwas vergessen:
Die Befürchtung das die Wirksamkeit der Gewichte nur bei einer einzigen Drehzahl optimal ist ist nicht richtig. Dies Erklärung hab ich von einem Techniker für Großhubis erhalten. Den dort werden seit Jahren die Gewicht benutzt. Da sich das Gewicht am Blatthalter, bzw. Anlenkung dessen nicht ändert während einer Umdrehung ist die Wirkung bei jeder Drehzahl gleich. Unwesentlich spielt das Blatt eine Rolle. Das hat sehr wohl unterschiedliche Wirkungen bei unterschiedlichen Drehzahlen. Nur das wichtigste, der Ausgleich am Blatthalter, ist immer gleich. Demzufolge könnte man auch niedriger drehen lassen beim Probieren. Ich bin mir nur nicht so sicher ob man dann auch die Rückmeldung vom Heckrotor auch so merkt in der Hand (Grobmotoriker Mensch?)

Albert
25.09.2002, 09:01
Hi Jörg-Michael,
war mir klar, daß meine Meinung in diesem Bereich etwas kontrovers ist. Mit dem Wort "verschlimmbessern" meine ich hautsächlich, daß die Einstellung des richtigen Propellermomentgewichtes sehr sorgfältig gemacht werden muß und man es nicht einfach mal so nebenbei einstellt wie z.B. die Heckrotorausgleichskurve.
Also verzeih mir bitte den nicht ganz glücklich gewählten Begriff.

Damit meine ich, daß relativ viel Sachverstand dazu gehört, dieses Einstellen gewissenhaft auszuführen und eigentlich muß man wie Kurt eine richtige Versuchsreihe machen. Und wenn ich an meine Anfängerzeit denke (mini-Boy lässt grüßen), dann hätte ich mir sicherlich mindestens 1x dabei die Finger aufgeschnitten. Hab ich auch ohne solche Optimierungen schon gemacht :D

Thema Drehzahl: der Vergleich mit der Großfliegerei hinkt etwas da wir im Modellbau eine Bandbreite von 1100 - 2000 U/min haben und wenn wir das auf den Großheli übertragen, dann müsste der seine Drehzahl ja auch von 200 auf 400 U/min am Rotorkopf ändern können. Dort spielt sich eine Änderung im Bereich von +/- 25 U/min ab. Allerdings müsste der Einfluß bei einem Druckpunktstabilen Profil relativ gering sein. (besonders wenn man bedenkt wie wenig Drehzahlunterschiede ein Großheli hat)

Und schon sind wir beim Einfluß des Heckrotorblattes:
Wenn ich mch recht an mein Studium erinnere hängt der Druckpunkt (dort wo das Moment wirkt) sehr deutlich von der Blattform, Profil und der Anströmgeschwindigkeit ab. ==] daraus folgt für mich, daß die Optimierung nur für ein Blatt und eine Drehzahl perfekt ist. Bei Großhelis hat der Pilot sicherlich nicht die Auswähl 5 verschiedene Heckblätter zu montieren :D

Zwar ähneln sich die meisten Heckrotorblätter in ihren Grundeigenschafften aber gerade als Perfektionist will ich es schon genau haben.

Und noch ein Grund, der mich abhält: solange es keine vernünftige Befestigung der Gewichte gibt, weigert sich Sinn für Asthetik :D (hab aber schon eine Idee für die robbe-Heckblatthalter)

Albert
PS.: bei meinem Elektro werd ich es demnächst aber mal ausprobiere, da ich dor ein Heckservo habe, das nur 1,5 Kg Stellkraft hat und das Heck irgendwie schwammig geht.

digitalonkel
25.09.2002, 09:50
Hallo Albert,

mit dem Einfluss der Blätter hast Du natürlich recht, der ist von der Drehzahl abhängig. Im Verhältnis zu den Kräften, die durch die Blatthalter entstehen können (ist von der Konstruktion der Blatthalter und Anlenkung abhängig), sind diese Kräfte aber vernachlässigbar klein. Für die Blatthalter ist das optimale Gewicht der PMGs drehzahlunabhängig. Man muss diesen Versuch wirklich gemacht haben. Ich habe mich erschrocken, wie hoch die Verstellkräfte bei mir waren (ohne Blätter). Da müssen die Servos sterben. Nach der Optimierung lässt sich der Heckrotor leicht bis in die Endanschläge bewegen (mit oder ohne Blätter)Ich habe mittlerweile alle Hubipiloten in unserem Verein davon überzeugt Ihre Helis zu testen und alle waren geschockt.
Bei meinem NT habe ich dünne kleine M3-Unterlegscheiben verwendet. Ich glaube 4 unter dem Schraubenkopf und 3 unter der Mutter. Die Schraube ist so gekürzt, dass sie mit der Mutter bündig ist.

Es gibt noch eine andere sichere Testmethode:
Problematisch bei den PMGs wird es, wenn das Gewicht zu hoch ist. Dann läuft der Heckrotor in die Endanschläge. Also werden die Heckblätter abmontiert, die Anlenkung vom Servo getrennt und PMGs montiert (einige Scheiben). Jetzt lässt man den Hubi in sicherer Entfernung bei Betriebsdrehzahl drehen (mit Negativpitch auf Rasen, damit er nicht wegdrehen kann) Der Heckrotor wird jetzt in der Mittelstellung bleiben oder in die Endanschläge laufen. Die Scheiben und Schraube so optimieren, bis der Heckrotor gerade nicht mehr in die Anschläge läuft.
Ich denke, dass ist eine sichere und brauchbare Methode.

Gruß Rainer

Rocketeer
25.09.2002, 15:33
Hallo Andre,

Ich habe auf der Schraubenkopfseite eine durchbohrte M3
Selbstsichernde Mutter - Blatthalter - noch so eine Mutter -
eine Normale Sel. Mutter. Eine Innensechskannt Schraube
M3* 35 mit 16 mm Schaft auf 28 mm abgelängt einschließlich
Kopf. Denn Heckrotor neu Wuchten. Eine Garantie geb ich keine dafür ist das Thema zu Komplex. Am besten selber aus-
probieren. Mit der Anordnung der Gewichte sind die Stellkräfte nur leicht entlastet.

Wichtiger als die PMG`s sind einwandfreie Lager im Heckrotor.
Zum Thema Sicherheit : Mein Rocket dreht 2200 am Kopf sind
am Heckrotor ca. 11440 Umdrehungen da möchte ich sicher sein
das mein Heckrotorservo nicht den Digi tot ereilt die Stellkräfte sind bei der Drehzahl doch sehr hoch. Mit den
PMG`s sind sie merklich geringer.Lieber soll er sich Beim
Testen auf der Werkbank zerlegen als kreiselnerweise auf dem
Flugplatz in die Zuschauer.
Naja keins von beiden.

mfg OLLI

hubschmied
25.09.2002, 17:24
Hallo ,
jetzt optimieren schon einige mit PMG´s .
Was mich interessieren würde ist :
Wer von Euch versorgt das Hero.S. direkt mit Strom
oder ziehen die meisten den Strom über Kreisel ,Empfänger ?
Ich habe zwei Hero.S. direkt versorgt , liefen beide spürbar knackiger .

Gruß Dieter

Rocketeer
25.09.2002, 20:28
Hallo Tester,

natürlich ist eine gute Stromversorgung von Kreisel und
Servo voraussetzung für eine gute Heckperformens, wer mit
dünnen strippen und cent Schalter sein Heli versorgt.......
zwei für mich persönlich gute Lösungen sind einmal keinen
Schalter zuverwenden sondern ala Henseleit direkt dicke
Kabel vom Akku bis zur Kabelpeitsche - Empfänger und zweitens einen elektronischen Schalter ETS 1 oder ETS 2
mit einem Stecker im Empfänger den anderen zum Kreisel.
Der ETS 2 schleift ein 2.5 Quadrat Kabel durch, wo mann
eine weitere verzweigung löten kann.
Dieser Text sollte im Bereich Kreisel und Servos stehen
aber nun ist er hierher geraten.

sicx
25.09.2002, 21:40
Hallo Dieter!

Ich benutze den hochwertigeren Schalter von Graupner mit Ladebuchse und Kabelpeitsche. Dabei speise ich das Heckservo sowie das Servo für Pitch (mechan. Mischung/Futura) direkt aus dem Akku.
Leider hab ich nie Unterschiede zur Stromversorgung über den Empfänger feststellen können, da ich diese Geschichte von Anfang an so gebaut hatte.

MichaelK
26.09.2002, 11:22
hallo sixc

Den "hochwertigen" Schalter von Graupner hatte ich für meinen Nova auch erst vorgesehen, er sieht ja auch ganz brauchbar aus. Bei einem Bekannten ist der dann mit beinahe Absturzfolge ausgefallen. Ich habe meinen dann auseinandergenommen und sofort aus dem Modell verbannt.

Schau ihn dir mal drinnen an, dann entscheide selbst. Ich bin jetzt folgendermassen verkabelt: Akku fertig konfektioniert gekauft, Schrumpfschlauch runter, Kabel an den Lötanschlüssen ab. Dann 1mm² hochflexibel von den Lötösen an den grünen Multiplex Stecker, zweites 1mm² direkt am Akku angelötet an einen anderen Multiplex Kontakt (also 4kabel, 2xab Lötöse, 2x direkt am Akku). Im Akku mit Silikon zugentlastet, dann neu eingeschrumpft. Den Multiplex mit Silikon und Schrumpfschlauch zugentlastet. Andere Seite zwei mal 0.5mm² mit Goldsteckern direkt in zwei Empfängerbuchsen und den Akkucontroller hier gleich mit angelötet. Vorm Fliegen nur zusammenstecken.
Ich habe den Stecker dort angebracht, wo man die Haube zum zusammenstecken abmachen muss, dass erinnert einen an den Vorflugcheck.

happy landings

Jörg-Michael
26.09.2002, 12:00
Hallo MichaelK,
ich darf Dir empfehlen die MPX Stecker nicht als Schalter zu benutzen. Der Steckweg ist zu gering und die Haltekraft zueinander ebenso. Mir selbst ist ein solcher "MPX Schalter" fast gelöst nach einem Flug. Er hing noch 1mm zusammen, Timo hat auch nicht schlecht gestaunt. Seit dem nur noch 4mm Goldkontakt entweder Mikado oder Conzelmann. Das hält wirklich bombenfest. Wie gebaut? Siehe hier: www.Heliclub-Hamburg.de Tipps und Tricks.
Alles Gute wünscht
Jörg-Michael

higgy
26.09.2002, 12:40
hi,
ich denke dass er die MPX Stecker mit Iso-band oder anders nochmal mechanisch "zusammentaped", ansonsten ist nach einiger Vibration natürlich die Verbindung dahin :)
(genau wie man den Quarz im Empf. antaped , bevor er von Bord springt, ohne Schirm ;) ....)

Andi Gysi
26.09.2002, 17:46
Hi,

von dem "guten" Graupnerkabel hab ich auch 2 hier rumliegen, eins kommt wohl ins Schiffchen...

In den Heli aber sicher nicht, da hab ich ein ETS1 (vorher die Goldstecker, die Jörg empfiehlt). Vorteil: Man riskiert nicht, dass man am Kabel statt am Stecker zieht...

Grüsse,

Andi

MichaelK
26.09.2002, 23:27
Irgend was habe ich wohl nicht mitgeschnitten. MPX zusammenstecken ohne Tape ist Usus in unserem Verein, bei RON und vielen anderen. Der zusammengesteckte Stecker ist nur üer ein "Quergummi" am NT gesichert, da hat es aber noch nie - auch im Nova, hier ungesichert, noch nie- Probleme gegeben. Die Kabel dürfen selbstredend keinen Zug auf die Verbindung ausüben. Tape ist eine gute idee, benutze ich bisher an der Stelle aber nicht.

Was ist ein ETS1? klärt mich bitte mal auf.

happy landings

Klaus G.
27.09.2002, 05:57
Dabei handelt es sich um einen Elektronischen Sicherheitsschalter siehe auch hier http://www.georgbruedern.de/zubehoer.html
oder hier http://www.reibetanz.de/


Gruß Klaus