Vollständige Version anzeigen : T-Rex 500 Heck kompliziert
Markus Fiehn
30.04.2008, 06:08
Hi!
WIr haben ja ne Weile nen 500er im EInsatz zum Testen. Und die ganze Zeit war immer das Heck etwas "merkwürdig". Manchmal lief es gut. Manchmal hat es stark nachgedreht. Manchmal geschwungen. Also sehr merkwürdig eben.
Wir haben diverse Gyros und Heckservos ausprobiert und auch mal alles auseinandergenommen und nat. keinen Fehler festgestellt.
Gestern haben wir endlich mal nen Spartan eingebaut und was soll ich sagen: Jetzt geht's perfekt.
Hattet ihr auch so Probleme mit dem Heck oder in welchen Konfig's läuft das bei Euch?
chrroedl
30.04.2008, 06:40
Hallo Markus,
das nenn ich ja mal eine gute Nachricht.
Viel Spaß morgen in Heidelberg.
Grüße
chrroedl
hagerda80
30.04.2008, 07:17
Hi,
Bei mir ist es auch so - Heck ist einfach nicht 100 % stabil zu bekommen. Ich habe erst 6 Flüge gemacht aber ich spiele mich immer noch mit der Kreiselempfindlichkeit - Drehe am Geber ein paar Prozent rauf und runter - Im Einsatz habe den GY611. Momentan hab ich 28% am Kreisel eingestellt - Das geht so halbwegs!!
Wenn das Heck im Schweben Ok ist (Empfindlichkeit runter), dann dreht mir der Hinter weg beim rückwärtsfliegen. Empfindlichkeit höher, dann surrt er beim schnellen Geradeausflug!!
So richtig schlau bin ich noch nicht geworden!!
MfG
Daniel
GY401 und 9257, 65 % empfindlichkeit.... steht bombenfest
GY401 und 9257, 65 % empfindlichkeit.... steht bombenfest
Hi
Da kann ich mich nur anschließen.....einfach klasse :-)
heliholle
30.04.2008, 08:51
Hi
Da kann ich mich nur anschließen.....einfach klasse :-)
ebenso bei mir
Gruß Holger
hi,
habe von anfang an den Spartan drinnen und das Heck funktioniert einwandfrei
Gruss
Carsten
Oliver Mauthe
30.04.2008, 11:47
Hallo
Hab auch den Spartan mit 9257 drin funzt super seit dem ersten flug.
beim wechsel auf die carbon blätter musste ich 2% runter mit gain
mfg Oli
hagerda80
30.04.2008, 13:59
Die Erfahrung habe ich schon gemacht das der Gy 401 nicht so empfindlich auf falsche Kreiselempfindlichkeiten reagiert - Der ist da einfach etwas gutmütiger.
Beim 611er machen ein paar Prozent sehr viel aus - geht oder geht nicht!
Grüße
Daniel
chris 1972
30.04.2008, 22:33
Hallo,
habe das gleiche Problem- hat mal jemand Carbon Heckblätter ausprobiert?
Vielleicht geht`s damit besser als mit den Plastik :-X
Grüsse
Chris
Servus Leutz...
Ich weiß, Spartan funktioniert top ;), aber ich hab den LTG2100 + 9257 und bekomm bald die Krise !!!
So siehts aus:
Kreisel ist nach Anleitung einwandfrei eingestellt. Keine Mischer, keine Trimmung, Sender richtig eingelernt, Tesa Spiegeltape, weil Schwingen mit dem normalen Tape und Servohornlänge 10mm. i
In Idle1 bei 2300 Umdrehungen funktioniert er sowohl in AVCS als auch in Normalmode einwandfrei, gehe ich aber auf Idel2 mit 2700 Umdrehungen drift die S** - gute 45° in pro 2 Sek. nach links. Das Geilste: Das macht er fast nur im Schwebeflug. Knüppel ich max. Pitch rein und steige z.B. nach oben weg hält er das Heck unter Last !!! Das blöde Teil bekommt nur nicht mit das bei 2700 Umdrehungen das Heck langsam nach links wegdriftet. Im Normalmode bei 2700 steht das Heck...
Irgendwelche Kommentare???
MfG Tobi
Oliver Mauthe
08.05.2008, 21:04
Spartan kaufen :hollau:
*duck und weg :lieb:
Hatte auch immer Probleme mit dem Heck. Habe jetzt die Drucklager gegen Kugellager getauscht und der Heli ist nicht wieder zu erkennen, kurz und knapp: Heck perfekt.
Frank Liewald
09.05.2008, 10:23
Ich hatte ein ähnliches Problem mit dem LTG...
beheben konnte ich es, indem ich einfach nochmals ganz genau den "Schwebepunkt /Nullpunkt" eingestellt...
Also kreiselempfindlichkeit im normalmodus auf nahezu 0% und dann vorsichtig Drehzahl geben..
Solange das Heck einstellen, bis der Heli auch mit fast 0% im Normalmodus nicht ständig wegdreht und einigermaßen neutral bleibt. !!!Vorsicht!!!! NICHT ABHEBEN DAMIT!!
Dann alles wieder auf HH gestellt und das Heck funktionierte.
(jetzt ist ein AC3-X verbaut, mit dem das Heck auch gut funktioniert)
Gruß Frank
Fly-So-High
09.05.2008, 10:27
Wir hatten anfangs auch Probs mit dem stehen des Hecks ein rausschmeissen der Drucklager im Heckrotor & ersetzen durch Kugellager brachte dann den gewünschten Erfolg seitdem stehts bombenfest.
Der Tipp kahm hier aus dem Forum und steht auch so auf t-rex-tuning.uk
Marcel
Wo habt ihr die erwähnten Kugellager gekauft und welche grösse für das Heck?
Genau, welche Lagergröße ist zu verwenden?
Roman H.
09.05.2008, 12:29
Lagergröße dürft ihr euch raussuchen: entweder ein 3x8x3 Kugellager, wodurch man dann in axialer Richtung 0,5mm Spiel hat. Dadurch, dass die Blatthalter aber eh nach außen gezogen werden, stört das nicht.
Oder ein 3x8x4 Kugellager, weshalb man aber ohne blockieren der Blatthalter die Schraube nicht komplett anziehen darf. Da muss man dann auf die Schraubensicherung vertrauen...
Ich fliege 3x8x3 Lager und bin wunschlos glücklich (und kann die Schraube sichern UND fest anziehen!)
Oder halt noch ne 0,5 mm U-Scheibe :-)
Roman H.
09.05.2008, 12:55
Obwohl ich sagen muss, wenn man die an die falsche Stelle setzt und die auch nur minimal zu groß im Durchmesser ist, dann blockiert das Heck und das zusätzlich eingebaute Kugellager!
Ich hatte anfangs eine Scheibe drinnen, beim ersten Testlauf ist mir Himmelangst geworden, weil das Heck blockiert hat. Also, habe ich die Scheibe ganz schnell wieder rausgenommen...
Frage, es muss ein Axial sein, oder? Wäre das auch möglich 8x3x3.5: www.conrad.ch in der Schnellsuche eingeben 214507 - 62
Frage, es muss ein Axial sein, oder?
Nein, so wie ich es verstanden habe muß es ein RADIAL-Lager sein.
Also zum Beispiel sowas ? www.conrad.ch
Schnellsuche eingeben, 221994 - 62
Genau, das hat auch die von Roman beschriebenen Maße.
Ja dann ziehe ich die kurz rein. Und teste das... Habe ja auch immer noch das Heckproblem, aber das ganze ist nicht nur das Heck wenn man das Heckrohr bewegt links/rechts oben/unten verziecht sich das bis ins Chassis vom Heli und knarrt und hat leichtes Spiel keine Ahnung woher das kommt, beim fliegen gibts dann manachmal Vibrationen im Heck sieht nicht so sehr schön aus beim 500er beim 600 ist das kein Problem...
Auf dem Bauplan vom Heckrotor, ist das "Thrust bearing" gemeint zum ersetzen?
Soooo, habs jetzt eben nochmal probiert und was soll ich sagen?!?! Nachdem mir vorgestern im Flug beide Führungen der Heckanlenkung gebrochen sind ist mir heute doch tatsächlich der Heckanlenkungshebel gebrochen - kein Witz !!!!!
Ich muss von irgendwoher schon out of the box extrem hohe Vibrationen haben, die mit bloßem Auge kaum wahrnehmbar sind, denn an den Leitwerken sieht man nur minimale, wenn auch sehr hochfrequente Ausschläge und der Rotorkopf ist absolut ruhig.
MfG Tobi
...der das Teil grade am liebsten in die Tonne treten würde !!!
...der das Teil grade am liebsten in die Tonne treten würde !!!
Mach keinen Scheiß!
Hi,
kann das sein, dass da bei den hohen Drehzahlen PMGs dran gehören?
Irgendwie liest sich das hier so... Fliegt jemand PMGs beim 500ter?
Grüße
tecel
Fly-So-High
14.05.2008, 15:15
einige fliegen mit PMGs - reduziert die Kräfte am Heck halt etwas.
Marcel
Hat sich da schon was bewährt???
Beim Rex 450 warens ja z.B. 2 Muttern + Schraubenkopf rechts und 3 Muttern links.
MfG Tobi
einige fliegen mit PMGs - reduziert die Kräfte am Heck halt etwas.
Marcel
Also wenn man die richtigen PMGs dran hat, gehen die Stellkräfte gegen Null. Ich könnte mir schon vorstellen, dass das bei einigen eine echte Verbesserung darstellt. Bei meinem 450ziger geht ohne PMGs nix gescheit, die Stellkräfte sind brutal und das ganze Heck fängt an zu schwingen. Ich hatte bei Drehzahlerhöhungen immer ein Heckproblem (Schwingen, HH nur bis 30% fliegbar etc.) bis ich die PMGs angepasst habe. Danach war alles gut...
Grüße
tecel
Speedy1661
15.05.2008, 08:38
Sorry aber was sind PMG`s?
Bin noch ziemlich neu mit dem Rex 500 und bin einwenig am perfekten Setup suchen.
Das Heck ist zwar ziemlich gut und meistens ruhig hat aber abundzu ganz minime Schwankungen als ob der Gyro ein paar Prozente zu hoch wäre....
???
Gruss
Speedy
Guckst du: http://www.rc-heli.de/board/showthread.php?t=51988&highlight=pmg%2A+was%2A
MfG Tobi
Fly-So-High
15.05.2008, 14:58
Also wenn man die richtigen PMGs dran hat, gehen die Stellkräfte gegen Null. Ich könnte mir schon vorstellen, dass das bei einigen eine echte Verbesserung darstellt. ...
Grüße
tecel
Die Stellkräfte gehen NIE gegen Null, die PMG´s (Propellermomentgewichte) bewirken lediglich ein besseres zurückstellen in die Neutrallage des Heckrotors (0° Anstellwinkel) sowie ein verringern der Rückstellkräfte .
Marcel
Die Stellkräfte gehen NIE gegen Null, die PMG´s (Propellermomentgewichte) bewirken lediglich ein besseres zurückstellen in die Neutrallage des Heckrotors (0° Anstellwinkel) sowie ein verringern der Rückstellkräfte .
Marcel
Wenn die PMGs genau passen, sind die Stellkräfte vernachlässigbar. Wenn die PMGewichte zu hoch sind, will der Heckrotor aus der Null-Lage sogar nach außen laufen. Daher muß das genaue Gewicht auch für jedes System und jede Drehzahl eigentlich empirisch ermittelt werden. Die 3-Schrauben Regel pro Seite beim 450ziger stimmt so auch nur bei RPM über 3000. Vorher waren bei mir 2 Schrauben/Seite genau richtig.
Die Rückstellkräfte sind nie das Problem, sondern die Stellkräfte, die bei hohen Drehzahlen brutal zunehmen. Und daher kommt auch oft ein Schwingungsproblem, da bei zu hohen Stellkräften der gesamte Anlenkungsstrang sehr hohen Zug und Druckbelastungen ausgesetzt ist. Diese Kräfte führen zu minimalen Verwindungen, Dehnungen und Stauchungen an verschiedenen Stellen (Umlenkhebel, Ruderhorn etc.) und können zu Schwingungen im Heck führen.
Um mal einen Eindruck davon zu bekommen, was für Stellkräfte am eigenen Heck wirken, kann man einfach die Blätter und Paddel vom Kopf abnehmen und das Heckgestänge am Servo aushängen. Dann auf die gewünschte Drehzahl gehen (Heck fixieren nicht vergessen!!) und per Hand den Heckrotor in die Endlagen stellen. Ich denke da wird sich jeder beim ersten Mal erschrecken... So stelle ich meine PMGs ein, wenn sie passen sind die Stellkräfte fast so wie ohne Drehzahl. Sind sie zu hoch will der HR von alleine aus der Nulllage nach außen laufen...
Grüße
tecel
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