Vollständige Version anzeigen : Ladevorgang FC 28 ?
Christian1
13.10.2002, 14:17
Hallo,
vor ein Paar Tagen hatte ich meine FC 28 an einen Schulzelader zum Laden angehängt. Leider dabei vergessen, dass die Anlage mit max. 3A geladen werden darf.
Die Sicherung ist durchgebrannt.
Nach dem Austausch der Sicherung kann ich leider immer noch nicht über die seitliche Ladebuchse den Sender aufladen... :(
Weiss jemand was da noch so sein kann??
Grüße
Christian(1)
Markus Fiehn
13.10.2002, 14:32
Hi!
Da wird sich wohl dir Schutzdiode auf der Platine neben der Buchse verabschiedet haben ...
Christian1
13.10.2002, 14:37
Hallo Markus,
kennst Du den Diodentyp den ich ersetzten muss?
Danke und Grüße
Christian(1)
Christian Kuhlmann
13.10.2002, 15:57
Hey Christian
Das mit den 3A wage ich anzuzweifeln.
Wenn ich nicht irre gibt Futaba die Grenze für den Ladestom über Senderladebuchse mit 1,5 A an.
Weiß da jemand vielleicht was genaueres um uns FC-28 Besitzern auf die Sprünge zu helfen?
Gruß
Christian
hallo,
ich habe bei meiner fc 28 die diode überbrückt, damit der elv-lader auch funktioniert.
ich lade auch mit max. 1,7 A, wenn ich mich nicht täusche ist da eine 2A sicherung drinn.
nur muss man halt aufpassen keinen kurzschluss mit den offenen steckern des ladekabels zu machen.
gruß
alois
Markus Fiehn
13.10.2002, 21:54
Hi!
Die Diode kann durchaus dabei draufgegangen sein. Ich würde sie einfach überbrücken, um ein Laden mit Schnellader zu ermöglichen.
Bernhard Heck
13.10.2002, 22:11
Hallo,
muß man denn die Diode nicht sowieso überbrücken wenn man den Schulzelader dranhängt. Wenn ja, kann sie trotzdem kaputtgehen oder wie ist das gemeint?
Grüße Bernhard
Markus Fiehn
13.10.2002, 22:17
Hi!
Die aktuellen Automatik-Lader können auch ohne überbrückte Diode laden. Das Problem in diesem Fall dürfte eher der hohe Ladestrom gewesen sein, den die Diode nicht verkraftet hat.
Bernhard Heck
13.10.2002, 22:20
Hallo Markus,
das mit dem zu hohen Ladestrom leuchtet mir ein, aber wie funzt das mit dem Laden wenn er keine Rückmeldung vom Accu erhält? ?(
Grüße Bernhard
Markus Fiehn
13.10.2002, 22:25
Hi!
Fragen über Fragen...
Geht wohl über die Strommessung. Vielleicht kann Uli Röhr uns das mal näherbringen. Würde mich auch interessieren.
hi markus,
der alc7000 lader von elv funzt nicht mit der diode, obwohl ich sehr damit zufrieden bin.
was ich weis haben manche lader da eine extra ladeprogramm mit diode.
warscheinlich ist die messung die stromaufnahme, wie du es bereits angedeutet hast.
gruß
alois
Christoph Schuhn
14.10.2002, 23:09
Hallo FC-28 Jungs !
Leider ist jetzt schon wieder eine FC-28 hopps gegangen.
Trotz Forum . ;(
Hier habe ich schonmal alles beschrieben ...
http://www.rc-heli.org/forum/thread.php?threadid=3191&boardid=37
Kurzversion :
- zu hoher Ladestrom killt Sicherung
- Lader sieht keinen Akku
- Lader knallt maximale Ladespannung drauf
- Einschaltlogik der FC-28 qualmt bei ca 50V ab.
- Einsenden zu Robbe.
- ca 40..50€ weg
- Geht wieder !
Langsam könnte man mal über eine Sammelbeschwerde nachdenken, denn sie sagen Dir am Telefon immer noch, dass man die Diode brücken darf, egal welchen Lader du hast.
P.S.
Zur Frage : Wie lädt ein Lader mit Diode ?
Mit Diode kann man laden, wenn das Ladegerät den Strom nicht auf Null runterdreht, sondern auf wenige mA begrenzt. Damit kann der Akkulader die Leerlaufspannung zuzüglich der Diodenspannung messen. Das reicht um das dV/dt maximum und -dV/dt zu bestimmen.
Servus Christoph,
hier würde ich nicht unbedingt bei der FC-28 den Fehler suchen, sondern beim Lader.
Der könnte nämlich in seiner Ladespannung schaltungstechnisch ganz leicht begrenzt werden, so er keinen Akku "sieht". Ich sehe keine technische Notwendigkeit für eine solch immense Spannung....
Wenn ich mich richtig erinnere, dürften an den Laderausgängen eh nur max. 42V anliegen, damit der Lader mit den Richtlinien von Kleinspannung konform geht.
Trotzdem Dankeschön für den Hinweis, seit kurzem besitze ich auch eine FC-28. Ich schau mal, ob mein Ultra Duo plus tatsächlich soviel Spannung im Leerlauf anliegen hat und wie man dieses Übel beseitigen könnte.
cu,
Rüdiger
Christoph Schuhn
15.10.2002, 11:07
Hallo Rüdiger !
Das Problem haben alle Lader, die in der Lage sind mehr als 28 Zellen zu laden. Spätestens bei 30 Zellen überschreitet die maximal mögliche Ladepsannung der Wandlerstufe die 50V.
Von der imaginären 42V Grenze für Kleinspannungen wollen wir garnicht reden. Das mag aber ein Grund sein, dass es so viele Ladegeräte für max. 25 Zellen gibt.
Verhindern kann man das mit speziellen Programmen zum Senderladen - wie im SPECTRA von Ginzel
Oder mit einem kleineren Lader, so für max 20..25 Zellen.
Oder noch besser mit einer Sicherung von 1.5A im externen Ladekabel für die FC-28. Geht die einmal durch passiert nix weiter.
Servus Christoph,
ist mir schon klar, daß beim Laden rel. hohe Spannungen anliegen müssen, um überhaupt den Strom treiben zu können.
Aber bei "Akku plötzlich ab" "oder garnicht dran" sollte das Ladegerät sich sofort selbsständig begrenzen.
cu,
rüdiger
Christoph Schuhn
15.10.2002, 19:46
Hallo Rüdiger.
Warum soll das Ladegerät das tun? Wenn der Akku abgeklemmt ist, fließt ja kein Strom mehr dahin wo er eigentlich hin soll. Dass da jemand was hinkonstruiert hat, ist dem Ladegeräthersteller ja zurecht egal.
Die Ursache für den Defekt liegt bei der FC-28 nur in der Verwendung einer einzigen Sicherung für drei bestromte Komponenten.
Die drei Beteiligten : Akku, Einschaltlogik und Ladebuchse in der FC-28 sind mit nur einer Sicherung versehen.
Jetzt könnt ihr die Sicherung hinbauen wie ihr wollt, in keinem Fall kann man alle Fehler abfangen.
Nur wenn man von der Ladebuchse zum Akku UND vom Akku zur Einschaltlogik jeweils eine Sicherung hätte, wären alle Fehler abfangbar.
Deshalb meine Empfehlung, eine Sicherung in das externe Ladekabel zu integrieren, denn die interne Sicherung befindet sich zwischen Einschaltlogik und Akku.
Servus Christoph! ;-)
Gegenfrage: Warum soll am Ladegerät eine affenartig hohe Spannung anliegen, wenns doch nichts zu Laden gibt?
Ich glaub´ aber, dass wir mit unseren Meinungen über Schaltungsauslegung nicht zusammenkommen ;-)
herzlichst,
Rüdiger
Christoph Schuhn
20.10.2002, 21:43
Hallo Zusammen !
@Christian(1)
Wie geht es Deiner FC-28 jetzt ?
@Rüdiger !
Wir können gerne noch per Mail weitermachen, aber das ist OT, deshalb lass ich es hierbei bewenden.
Christian1
21.10.2002, 09:35
Hallo Christoph,
ich habe mir vom Robbe-Service schriftlich bestätigen lassen, dass das Überbrücken der Diode kein Garantieverlust zur Folge hat. Hatte nur noch keine Zeit dies auch auszuführen.
Was mich ärgert ist, dass es bei einer wirklich NICHT billigen Anlage diese Probleme gibt!!!
Ich werde wahrscheinlich eine separate Ladebuchse einbauen, die direkt zum Akku führt. Weil ständig darauf achten, dass man nur mit 1,5 bis 2A lädt - ist auch keine Lösung.
Grüsse aus dem Sauerland
Chritian(1)
vBulletin® v3.8.0, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.