Vollständige Version anzeigen : Startprobleme QS91 FX HGL
Hallo zusammen,
am letzten Samstag hatte in meinen Erstflug des NT´s
Ist auch alles soweis perfeft verlaufen, jedoch hatte ich extreme Schwierigkeiten den Motor zu starten. Im Keller noch hatte ich den Motor mit dem Anlasser ( Robbe Superstarter 120 ) probiert. Er ließ sich probelmlos durchdrehen. Dann später im Freien hat es leider nicht mehr funktioniert. Der Starter hat es nicht mehr geschafft, den Motor über den oberen Totpunkt zu drehen. Auch das Ausblasen mit entfernter Glühkerze hat keine Verbesserung gebracht. Mit eingeschraubter Kerze ist die Kompression des Motors einfach die Hölle.
Letztendlich habe ich ihn mit Fönvorwärmung und zusätzlicher Handunterstützung des Starter zum Laufen gebracht. -Der Starter alleine schafft es nicht.
Nun zu meinen Fragen:
Ist mein Starter zu schwach oder mache ich irgend einen Fehler??
Hattet Ihr beim Anlassen des neuen Motors die gleichen Probleme ?
Welche Abhilfen gibt es ?
Gruß
Rolf
Thorsten Gleisberg
14.10.2002, 12:20
hallo rolf,
du schreibst, dass du den motor mit dem starter im keller locker durchdrehen konntest.
im freien hingegen hattest du probleme.
da es letzten samstag schon recht kalt war, tippe ich auf eine schlecht geladene oder altersschwache starterbatterie, die aufgrund der geringen temperatur einen zu großen kapazitätsverlust bekommt.
um es dem starter etwas zu erlichtern kannst du die kompression durch unterlegen einer weiteren kopfdichtung verringern.
zudem solltest du darauf achten, dass du die übergangswiderstände deiner starterstromversorgung so gering wie möglich hälst, also möglicht dicke kabel und blanke kontaktstellen.
dann sollte es auch bei tiefen temperaturen klappen.
gruß
thorsten
Hallo Thorsten,
nun muß ich die Katze doch aus dem Sack lassen...
Habe den NT aus dem Keller in den Garten gestellt und dort versucht anzulassen. Zuerst habe ich es mit einem 10Ah Gelakku probiert. Als das nicht funktinierte, habe ich eine Autobatterie ausgepackt, welche ich aus dem warmen Keller geholt habe. Der Starter wurde jedes mal direkt an den Akku / Batterie geklemmt.
Probleme bezogen auf die Stromversogrung des Starters kann ich ausschließen.
Gruß
Rolf
Boris Neuhuber
14.10.2002, 12:36
Servus,
so gings mir die letzten 10 Tage auch...grins. Ein ganz schöner Klotz der OS. Und ich hatte nur den kleinen Anlasser. Ich habe mir damit beholfen, die Welle per Hand ein paar Mal zurück zu drehen und dann auf den Totpunkt zu fixieren. Anlasser drauf und.....Wummm. Das ging. Ich habe jetzt ca. 7 Liter durchgejubelt, nu packt´s auch mein Anlasser ohne weitere Vorarbeit.
HTH
Boris
Määnzerbub
14.10.2002, 13:28
Hallo
Dieselben Probleme hatte ich auch mit dem 11er Rossi.
Ich habe eine zusätzlich Kopfdichtung untergelegt.
Als Startakku benutze ich einen "Notstarter" für PKW´s also so ein teil das Luftpumpe,Lampe und Starthilfe integriert hatt.
Gruß Määnzerbub
H´m ich lese neuer Motor, Startprobleme, Erstflug, aber nirgends das Wort einlaufen.
Ich hatte zugegeben so einen großen Motor noch nicht, aber nach ein paar Litern wird das ja oft etwas besser.
Einfacher Trick ist 1-2 Zylinderkopfdichtungen mehr unterzulegen.
Wenn man gut an die Kerze kommt kann man die auch einfach etwas locker Schrauben zum anlassen, möchte man dann aber schnell wieder festdrehen wenn der Motor läuft, weil das Gewinde sonst ausklappern kann, gut so schnell geht das auch nicht.
Letzteres habe ich zwar noch nicht absichtlich gemacht, weiß aber, daß der Motor auch mit ziemlich loser Kerze läuft, hat dann natürlich keine Leistung.
Hallo Rolf,
bau eine zusätzliche Zylinderkopfdichtung ein.
Habe mir noch einen separaten Starterakku aus 10 Zellen Sanyo RC2000 zusammengelötet. Damit hat der Starter (Robbe 120)mehr Drehmoment. Damit geht mein OS 91 FX-HGL zur jeder Jahreszeit problemlos an, es sei denn beim Tanken ist etwas Sprit in den Motor gelaufen. Hier hilft nur noch Glühkerze raus und durchdrehen, ansonsten runierst du dir deine Kerze.
Tip: Verlängere den Spritschlauch (vom Resorohr kommnend) im Tank in einem Bogen nach vorne. So vermeidest du ein Absaufen des Motors beim Tanken.
Gruß Torsten
Hallo zusamen,
habe mir die zusätzliche Zylinderkopfdichtung bestellt. Ich hoffe, daß der Starter dann besser durchzieht. An sonsten werde ich mit mit einem Satz RC2400 einen speziellen Starterakku bauen.
BSW.: Stromaufnahme des blockierten Starter ] 45 Ampere. Mein Netzteil hat sich mit "Overload" abgemeldet.
@ Ingo,
laut Handbuch ist ein separater Einlauf des Motors nicht notwendig. Jan Henseleit empfiehlt, den Motor mit fetter Einstellung erstmalig direkt im Heli zu betreiben. Natürlich nicht unter voller Last.
Gruß
Rolf
Mein kleiner Starter hat auch einen Blockierstrom von 30A.
Ich weiß auch nicht was Du für Klemmen an Deinem Startern hast.
Eine Auto-Batterie hat ja diese großen runden Bleianschlüsse, da dürften die großen Klemmen gut Kontakt bekommen, die Blei-Gel-Akkus haben da ja nicht so gute Anschlüsse.
Ich habe bei mir 4mm vergoldete Rüschelstecker mit dazugehörigen vergoldeten Buchsen und die Kabel sind ansonsten gut verlötet.
Zu dem Einlaufen hat ja jeder eine eigene Meinung, von Webra-Motoren mal abgesehen.
Ich hätte nur erst mal ein paar Liter weggeblasen wenn ich den erst mal anbekommen hätte und geschaut wie sich die Sache entwickelt, vielleicht erledigt sich die Sache dann von selbst.
Und vielleicht reicht bis dahin auch 1-2 Zylinderkopdichtungen und nicht zu fest gezogene Kerze.
Motor-Demontagen würde ich zu vermeiden suchen, wenn das mit der Zylinderkopfdichtung wohl auch einige machen, weil der Motor dann auch weniger rau laufen soll - naja.
Hallo,
ich benutze bei meinem NT auch den Robbe 120er Starter,
der OS 91 FX ohne weitere Dichtung.
Bisher gab es nie Probleme beim Starten, nur einmal, hatte
wohl etwas zuviel getankt. Hab allerdings festgestellt
das man den NT je nach Standort nicht zulange voll getankt
stehenlassen sollte, sonst säuft dieser schon vorm Starten
ab.
Ach ja, ich benutze einen 12 Volt Panasonic Bleiakku 17 AH
Gruß
Jörg
hi,
kann jörg nur recht geben. man (ich) muss besonders beim tanken achgeben dass der sprit nicht gleich in den motor (vergaser)läuft. ich ziehe immer den spritschlauch vom vergaser damit der überdruck den sprit nicht in den vergaser reindrückt.
und ich darf auch nicht den heli vollgetank lange rumstehen lassen, sonst säuft er auch ab.
gruss jg
So gesehen hat ein Tankventil dann doch auch seine Vorteile.
Ist der Vergaser eigentlich auf aus wenn getankt wird?
So groß kann eigentlich der Druck gar nicht sein im Tank beim Betanken, weil die Luft ja ganz easy durch den Druckschlauch in den Auspuff verschwinden kann.
Wenn man mal die älteren Beiträge anschaut, sieht man, dass auch ich diese Startprobleme hatte.
Viel unverständliche Antworten kamen, aber auch viele Tips.
Ich habe damals eine 2. Zylinderkopfdichtung untergelegt und zusätzlich ein Getriebe für den Robbe Starter 120 gekauft. Dazu noch einen 12 Volt Starteraccu aus 2400er zellen gebastelt und trotzdem allem: Bei Temperaturen kälter als +3 Grad habe ich nach wie vor Probleme. Und das nach ca. 80 Liter Brennstoff.
Ein dänischer Freund hat sich einen OS MAX für seinen Youngblood geholt und bekommt diesen nur gestartet wenn er 2 Batterien zusammenhängt und den Starter mal eben mit 24 Volt dreht. Nicht toll, aber funzt.
Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen ... du bist nicht allein.
Alles wird gut
Gruss
Tom
Ach ja .. natürlich haben wir den Heli beim Starten auch gedreht, geneigt, etc, pp
hallo zusammen
ich hatte noch nie probleme mit dem starter.
weder mit rossi65 noch mit os91sx.
der starter wird mit einem 12v 7ah bleiaccu betrieben.
ich lade den nt nach 3 flügen mit dem powerpeak infinityII nach,
da ich digiservos fliege.
ich kann pro flugtag locker 3x nachladen und der starter
dreht auch dann noch ohne prob´s den os durch.
als starter verwende ich diesen hier:
http://www.ronlund.com/Merchant2/merchant.mv?Screen=PROD&Store_Code=heli&Product_Code=SUL603&Category_Code=Starters
HeliInvasion
14.10.2002, 20:19
Hallo an Alle !!!
Auch ich möchte hier meinen Senf dazu geben, da ich mit den gleichen Problemen zu kämpfen hatte . Mein robbe 120 Starter hat den OS bei den ersten Tankfüllungen auch nicht geschafft ( Original ohne weitere Kopfdichtung). Komischerweise ging es aber mit dem 120´er Starter eines Kollegen ohne Probleme ( betrieben an meiner Batterie !!! ). ?(
Wie schon gesagt geht es nach ca. der 10. Füllung jedoch ganz gut. Ich denke das eine zusätzliche Kopfdichtung hier wirklich die entscheidenen Tolleranzen in der Fertigung des Motors ausmachen.
Moin Leutz,
der Teufel liegt beim Robbe 120 im Detail: Die Lötstellen der
Litzen an den Kollektorkohlen sind mal gut, mal weniger gut gelötet, genauso wie auch der Rest der inneren Verdrahtung.
Bemerkt hatte ich das letztes Jahr im Winter, als mein E-starter auch nicht mehr so recht wollte und ich das Teil zum RABIATOR umbaute. Berichtet hab ich auf meinen Seiten darüber, hier der Text dazu und ein Bild:
"Letztens ließ mich mein E-Starter, ein Robbe Super 120, bei etwa minus 7 Grad C im Stich. Eigentlich nicht er, sondern die 12 Billigzellen an einem ca. 1m langem Kabel. Das lange Kabel hatte mich schon lange beim Handling gestört, Leistung hat es wahrscheinlich auch genug gefressen. Hier mein 16- Zellen-Kompakt- RABIATOR, dem ich nach dem ersten Einsatz um zwei Zellen (nun noch 14 aktive Zellen) beschnitten habe, weil er einfach zu vehement mit dem 15er OS im NT und geradezu brachial mit dem 8,5er Webra im Raptor umging."
[img src=\"http://www.flugmodellbau.de/images/04/td_nt/rabiator.jpg\"]
Auf dem RC-Heli-Treffen war er übrigens "die letzte Rettung vor dem Aufschraubenmüssen" für einen Kollen, dessen Starter noch externbatteriegebunden war ;-)
hth,
rüdiger
Bonetti Leo
15.10.2002, 12:24
Hallo zusammen,
Hatten wir das nicht letztes Jahr zu Beginn und während der Winterzeit? (Speziell NT Jünger und andere Umbaujünger)
Die Probleme bei Kälte und 15ccm werden wieder kommen.
Die 15er drehen einfach bei Kälte schlechter durch, ob eingelaufen, neu mit und ohne 2e Kopfdichtung.
Hatte letzten Winter bei 0- -15 auch geübt, und wie.
Mein persönliches Fazit ist: 15ccm sind nur bedingt Wintertauglich. Es muss schon alles passen damit es reibungslos funktioniert. So fliege ich besser mit der 50er und der 60er Maschine.
hallo 91er fanaten,
ich habe heute auch meiner NT für den ersten mal gestarted
doch habe ich auch schwierigkeiten gehad um er rund zu drehen
dann habe ich ein separate 2 V batterie an die glowplug gelegt so dass mein starten kein strom daran verliert
dann ging es sofort!!
8) helifever 8)
ps beim einlaufen in mein garten hat ein blatt von die baume ein schnee gemacht in die plastik von die paddles! also nicht fliegen wo blätter von die Baume fallen ;)
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