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Vollständige Version anzeigen : Rotor: Leistungsvergleich Paddel-Rigid


somt1033
31.05.2008, 16:10
In der neuen Rotor Ausgabe haben sie verglichen:
Ein Logo 500 3d
exakt gleiche Bedingungen
Rigid (VStabi)
Paddelkopf

Ergebnis:
Leistungsunterschied ist nicht Messbar (gemessen wurden Steigrate, Stromverbrauch)
Finde ich sehr interessant, da ja immer von allen behauptet wird, das ihre Helis mit Vstabi Viel krasser abgehen...

MfG
Marvin

g.harry
31.05.2008, 16:25
Waere schoen , jedoch vom Logischen her nicht logisch *lol*

im Ernst....

Dass sich die fehlenden mechanischen Bauteile nicht in Mehrleistung auswirken, kann ich kaum glauben. Klar, da ich in keinem meiner Helis Vstabi verbaut hab, wuerde ich das gerne.

Mit dem messen ist das immer so eine Sache, da du niemals 2 exakt gleiche Helis an den Start bekommen wirst.
Auserdem glaube ich keiner Statistik, die ich nicht selbst gefaelscht habe...


Da hat wohl Mikado nicht genug Sponsorengeld fliessen lassen, sonst waere das Ergebnis evtl. ein anderes .... ( nicht erwiesen , aber auch eine Moeglichkeit)

Harry

Eddi E. aus G.
31.05.2008, 16:28
Fachzeitschriften ...

Was haben Paddel mit Steigrate zu tun, wenn der Antrieb richtig (gleich) ausgelegt ist?
Und krasses abgehen hat auch was mit Setup zu tun (sowohl mit als auch ohne Paddel).
Und Stromverbrauch neben exakt gleichen Bedingungen auch mit exakt gleichem Flugstil ...

Ich habe den Artikel nicht gelesen, aber es klingt einfach nach einem Füller zwischen zwei Werbeseiten ...

Beim Semi-Scaler kann ich im Mittel etwa eine Minute länger fliegen (also statt 10 jetzt 11 Minuten) bei in etwa gleicher wieder eingeladener Kapazität, auch im Mittel. Der Trainer lässt sich wendiger abstimmen, die Flugzeit sinkt sogar, weil man den Spaß auch ausnutzt ... sind aber nur empirische Erkenntnisse, ohne Messtechnik. Daraus könnte man jetzt schließen, dass man das erwartete Ergebnis auch erreichen kann ;)

Aber egal ...

Grüßle

Eddi

g.harry
31.05.2008, 16:30
:lieb:aeh hab noch vergessen..: duckundwech !!! Hihi

BreilerM
31.05.2008, 16:30
Ein rundmaterial mit 3mm hat einen schlechteren CW Wert wie ein Blattprofil mit der Doppelten dicke .
Hab ich in einem Buch gelesen glaube "Hubschrauber ferngesteuert von Dieter Schlüter" Text war bezogen auf die verkleideten Paddelstangen.

Gruss

Martin

somt1033
31.05.2008, 16:43
Die Test Bedingungen waren wirklich sehr gut (zumindest wenn es stimmt was die geschrieben haben ).

Bei exakt gleichem Setup die Steigraten zu vermessen hat sehr viel mit Leistung zu tun,
nähmlich mit dem Gesamtwirkungsgrad des Systems.

Ich finde die Rotor sowas von Schei.e!!!
Jeder Artikel ist doch nur Werbung!

Jedem billigen Plaste Produkt wird 1a 3d tauglichkeit attestiert.
(Meine Meinung)

MfG
Marvin

somt1033
31.05.2008, 16:46
Natürlich erhöhen die Paddel den Luftwiderstand ohne Auftrieb zu erzeugen,
aber offensichtlich ist senkt das den Wirkungsgrad nur unwesentlich!!!
Also ist die Leistungssteigerung kaum ein Argument zum Kauf eines Vstabis (o.ä.).

BreilerM
31.05.2008, 17:09
Ich bau gerade meinen E 620 auf V-Stabi um . dann werden wir ja mal sehen ob ich im schnitt mehr oder weniger Energie benötige;D:lieb:

Gruss

Martin

Fly-So-High
31.05.2008, 17:12
Also ich hab 2 identische V-Helis (Three Dee MP XL V91) - 1x mit Padelkopf einmal mit V-Stabi. Ich kann nur vom persönlichen Eindruck schildern ( ohne irgendwelche Messungen gemacht zu haben), die Dinger gehn echt unterschiedlich wobei dem Gefühl nach der mit V-Stabi trotzdem etwa 20% mehr Power hat - merkt man daran das der mehr Pitch durchzieht (14° statt 13° wie der andere) und der Motor nicht so einbricht dabei. Beides natürlich bei identischen Sprit,Vergaser,Motor sowie Blättern etc.)
P.s. einziger Unterschied bei mir - der eine hat nen OS-91RZ-H und der andere nen OS 91 RZ-H PS.
Einige hatten ja das Glück die V-Stabi Kiste letztes WE live fliegen zu sehn...gell Uli_ESA.

Marcel

Eddi E. aus G.
31.05.2008, 17:25
Man wird es verstärkt merken, wenn man große zyklische Ausschläge steuert, und die Paddel nicht optimal angeströmt werden (und noch dazu im Wirbel der Hauptrotorblätter laufen, sondern zur Lageänderung eine Kraft ausüben müssen, die sie über eine Veränderung des Anstellwinkels und durch eine (nur mit Energieaufwand zu erzielende) Umleitung des Luftstroms "erkaufen" können ... entweder bricht dabei die Drehzahl ein, oder es wird mehr Eingangsenergie verwandt ... an Newton führt kein Weg vorbei.

Im Deutschen heißt es Fachzeitschrift, im Englischen Trade Magazine :lol:

:amüsier:

Grüßle

Eddi

DMKOE
31.05.2008, 17:33
Waere schoen , jedoch vom Logischen her nicht logisch *lol*

im Ernst....

Dass sich die fehlenden mechanischen Bauteile nicht in Mehrleistung auswirken, kann ich kaum glauben.
Harry

Servus,

brauchst Du auch nicht kaum glauben, Harry.

Ich habe zwar (leider) keinen Logo, aber einen Hurricane mit ohne Paddel.
Mit Paddeln habe ich nach 8 Minuten so um die 3.200 mA nachgeladen, nach Abbau der Paddel nebst Um-und Anlenkungen (145 gr.) lade ich nunmehr bei 8 Minuten so um die 2.800 mA bei gleichem Flugstil nach. Bringt schon etwas !

MfG

Jochen

JMalberg
31.05.2008, 20:14
Ihr seid ja mal spassig... :D

Warum fragt ihr Albert nicht selbst warum er wie was gemessen hat?

Albert ist doch nicht wirklich ein Verfechter der Oben-Mit-Fraktion, scheint mir eher dass er mittlerweile gerne "Oben-Ohne" unterwegs ist....

TheManFromMoon
31.05.2008, 20:57
Ich habe den Artikel nicht gelesen, aber es klingt einfach nach einem Füller zwischen zwei Werbeseiten ...

Den find ich gut!

Gruß
Chris

Heligary
31.05.2008, 21:21
In der neuen Rotor Ausgabe haben sie verglichen:
Ein Logo 500 3d
exakt gleiche Bedingungen
Rigid (VStabi)
Paddelkopf

Ergebnis:
Leistungsunterschied ist nicht Messbar (gemessen wurden Steigrate, Stromverbrauch)
Finde ich sehr interessant, da ja immer von allen behauptet wird, das ihre Helis mit Vstabi Viel krasser abgehen...

MfG
Marvin

Diese Messung kann ich nicht bestätigen.

Bei einem typischen 3D Flug mit dem Rex 600 6s von mir durfte ich nach Umrüstung auf V-Stabi im Schnitt ca. 10% weniger nachladen. Und das ist ja objektiv messbar!

Der OS in meinem Stratus kommt mir auch stärker vor nach dem Umbau auf V-Stabi, aber das ist rein subjektiv.

MfG Gerald

Klaus G.
31.05.2008, 21:27
Ich habe den Artikel nicht gelesen, aber es klingt einfach nach einem Füller zwischen zwei Werbeseiten ...

Den find ich gut!

Gruß
Chris

Hallo,
ich gar nicht. Ich habe die besagte Rotor hier und habe den Bericht sogar gelesen.
Der Autor ist der Albert Fruth gewesen, und ich denke er weiß worüber er schreibt.
Das manchen das ein oder andere Ergebniss nicht passt, das kann ich mir sehr gut vorstellen.
Aber er hat das V-Stabi auch nicht schlecht gemacht, Eigentlich im Gegenteil, er fliegt es selber mit Begeisterung.

Chamäleon Maximum
31.05.2008, 21:34
Man wie einen diese ganzen Glaubenskriege aufregen...
Das ist wie der Krieg mit Akkus, Sendern, etc.
und hier.....der eine steht auf Paddel und der andere eben auf Paddellos, AC3X, Vstabi, Gyrobot und was es so alles gibt...

Wieso es darüber immer eine so große Diskussion geben muss... :hollau:

In meinen Augen geht ein Heli mit V-Stabi auf Pitch besser, außerdem hat man eine ganze Palette mehr Einstellmöglichkeit.

Gruß Sascha

Gero Adrian
31.05.2008, 21:51
Moin

ich finde es faszinierend mit wieviel Sachverstand wiedereinmal so einige Forenmitglieder sich der Intelligenzallergie an die Brust werfen. Da wird in einem Artikel in einer Fachzeitschrift physikalisch mit Messwerten aufgrund von aufgezeichneten Flügen eine Tatsache belegt und einige finden es nur Gesässpaste. Ganz klare Ansage, schreibt selber einen solchen Artikel in dieser Präzision mit dem Aufwand den Albert treibt oder lasst diese pubertierenden Kommentare - herrje.
Ich bitte daher potentielle Meckerer diesen Versuch genauso für andere Helicopter zu wiederholen, diese Wissensansammlung ist dann wiederum für alle interessant.

flyrichard
31.05.2008, 22:13
Nabend,

Also wie ja schon geschrieben wurde war der Artikel vom Albert! Grundsätzlich stehe ich allem was in der Rotor steht eher skeptisch gegenüber, einer der wenigen Autoren die glaubwürdig was rüberbringen ist aber Albert! Vorallem weil er immer so penibel ist :)

Also der Test an sich ist wirklich sehr gut und ich war extremst verwundert. Ich kann es aus der Praxis aber auch nicht bestätigen ich fliege bei gleichem Setup wie mit Paddelkopf fast eine Minute länger mit Vstabi!

Wo genau jetzt da das Haar in der Suppe ist keine Ahnung.

Für die Leute die jetzt hier ins blaue reinargumentieren ohne diesen Artikel gelesen zu haben:
Schert Euch in den nächsten Zeitschriftenhandel und kauft Euch eine Ausgabe oder diskutiert nicht weiter :)

mfG

Ricardo , der sich das Messergebnis immer noch nicht erklären kann :)

Frederic H
31.05.2008, 22:27
Ich habe da mal eine kleine Frage an Die die den Artikel gelesen haben:
In der kleinen Tabelle auf Seite 57 steht maximale Leistungsaufnahme....
Dort steht beim Paddelkopf 1700W und beim V-stabi 1600 W.
Wie darf ich das jetzt deuten? Ist es so das beim V-stabi 100 W weniger gebraucht (verbraucht) werden um das gleiche wie beim Paddelkopf rauszuholen?

Mich verblüft das Ergebnis schon ein wenig.

Es wäre vielleicht mal schön gewesen wenn mann die Leistungsaufnahme und Amper (müsst beim V-Bar doch eigentlich auch geringer sein!?) in manchen Figuren gemessen hätte. Ist nur so eine kleine Anrregung. Sonst fand ich die Texte vom Albert ganz infromativ.....

somt1033
31.05.2008, 22:32
Moin

ich finde es faszinierend mit wieviel Sachverstand wiedereinmal so einige Forenmitglieder sich der Intelligenzallergie an die Brust werfen. Da wird in einem Artikel in einer Fachzeitschrift physikalisch mit Messwerten aufgrund von aufgezeichneten Flügen eine Tatsache belegt und einige finden es nur Gesässpaste. Ganz klare Ansage, schreibt selber einen solchen Artikel in dieser Präzision mit dem Aufwand den Albert treibt oder lasst diese pubertierenden Kommentare - herrje.
Ich bitte daher potentielle Meckerer diesen Versuch genauso für andere Helicopter zu wiederholen, diese Wissensansammlung ist dann wiederum für alle interessant.

Genau meine Meinung.
Jemand der etwas anzweifelt, sollte genau wissen wovon er redet, oder es belegen können.
Diese physikalischen Halbwahrheiten, die hier manch einer auftischt, sind einfach nur irreführend und anstrengend zu lesen.

somt1033
31.05.2008, 22:40
Ich habe da mal eine kleine Frage an Die die den Artikel gelesen haben:
In der kleinen Tabelle auf Seite 57 steht maximale Leistungsaufnahme....
Dort steht beim Paddelkopf 1700W und beim V-stabi 1600 W.
Wie darf ich das jetzt deuten? Ist es so das beim V-stabi 100 W weniger gebraucht (verbraucht) werden um das gleiche wie beim Paddelkopf rauszuholen?

Mich verblüft das Ergebnis schon ein wenig.

Es wäre vielleicht mal schön gewesen wenn mann die Leistungsaufnahme und Amper (müsst beim V-Bar doch eigentlich auch geringer sein!?) in manchen Figuren gemessen hätte. Ist nur so eine kleine Anrregung. Sonst fand ich die Texte vom Albert ganz infromativ.....

Hmmm, seltsam, da bin ich noch gar nicht drüber gestolpert...
Albert folgert ja aus der Steigrate, das die Leistungsaufnahme die gleiche sein muss.
Vielleicht ist das eine falsche Annahme.

Aber ich muss dazu sagen, das der gesamte Antriebstrang (Akku->3Phasen Regler-> Synchronmaschiene->Rotor) wirklich sehr komplex ist, und man ihn in seiner Gesamtheit wirklich nur mit einem intensiven Studium verstehen kann (wenn überhaupt). Ich habe Elektrische Maschinen gehört, jedoch ist die Wirkungsweise diese Art von Antrieben auch für mich immer noch nicht trivial (Bsp.:Aus ... folgt...). Es sind immer eine Menge Einflußfaktoren, die sich auf eine bestimmt Größe auswirken.

thorsten0211
31.05.2008, 22:48
Ich habe da mal eine kleine Frage an Die die den Artikel gelesen haben:
In der kleinen Tabelle auf Seite 57 steht maximale Leistungsaufnahme....
Dort steht beim Paddelkopf 1700W und beim V-stabi 1600 W.
Wie darf ich das jetzt deuten? Ist es so das beim V-stabi 100 W weniger gebraucht (verbraucht) werden um das gleiche wie beim Paddelkopf rauszuholen?

Mich verblüft das Ergebnis schon ein wenig.

Es wäre vielleicht mal schön gewesen wenn mann die Leistungsaufnahme und Amper (müsst beim V-Bar doch eigentlich auch geringer sein!?) in manchen Figuren gemessen hätte. Ist nur so eine kleine Anrregung. Sonst fand ich die Texte vom Albert ganz infromativ.....

Habe die neue Rotor noch nicht, werde ich noch holen...

Die Leistungsaufnahme kann man nur in W messen, den fliessenden Strom in A.

1700 vs 1600 W entspricht ja schon mal 5,88 % weniger Leistungsaufnahme, somit im Prinzip auch weniger Nachladen bzw. längere Flugzeit.

Ich bin ja bei dem ganzen Elektronik-Kram auch vorsichtig. Aber da die Paddelstange auch nur ein Kreiselsystem ist, geht paddellos für mich i.O. Das ist letztlich natürlich der bessere Kreisel, als so ein Trägheitsdingen....

Speziell nachdem ich letztens AC3X gesehen habe, fand ich das Paddellos-Zeugerln nur noch völlig genial:
- Rotorkopf wird für den Nutzer so einfach, einfacher gehts nimmer.
- Der Heli (Acrobat SE) flog einfach nur saugut damit. Liegt auch bei Wind / Schweben, wie ein Heli Nummer größer...
- Das Würfelchen ist nicht mehr größer als ein GY 401 und hat noch einen kleinen "Fernseher" eingebaut. Spricht meinen Spieltrieb an, ist nett und macht Spaß.

--> Sei der Stromverbrauch / Leistungsaufnahme doch wie sie will: Mir gefällt paddellos von der technischen Lösung und vom Fliegen her und ich werde mir ganz sicher bald einen Heli damit zulegen.

Thorsten

Stefan Reusch
31.05.2008, 23:07
Hi,

Ich glaube schon dem Bericht, im Steigflug dürfte kaum ein messbarer Unterschied sein. Durch die direktere Anlenkung ist ein Topless Heli sicher zackiger auf Pitch, aber schneller glaube ich nicht.

Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa aaber
Im vorwärtsflug wird ein Topless Heli eine ganze Ecke schneller als ein Paddelheli, (jedenfalls bei fast allen Helis, es gibt auch sauschnelle Paddelhelis) ebenso wird vor allen dingen bei den kleinen Helis die Fahrt viel besser durch die Figuren mitgenommen. Dadurch sollte das subjektive besser gehen eines Topless Helis herkommen, ebenso der Leistungsvorteil. Hier wird einfach mehr mit der Fahrt als mit Pitch hantiert. Und bei vollen zyklischen Ausschlägen haben die Paddel auch einen gewissen Widerstand. Ich glaube allerdings nicht das man den messen kann.

Gruß
Stefan

Frederic H
31.05.2008, 23:11
Wenn die Paddelstange wie ein Kreisel fungiert(was sie ja tut) dann sich im vergleich zwischen V-Bar und Paddelstang doch garnichts tun. Weil durch das V-stabi sind die Blätter ja ständig über Roll und Nick in bewegung.Dies schluckt ja dann auch Leistung wenn auch weniger als bei der Paddelstange oder?Das ist dann ja das gleiche wie wenn ich den HH-Mode beim Heckkreisel ind er AR an hab...das schluckt ja auch mehr Energie...


Ich muss dazu sagen das ich selbst überzeugter V-stabi-Flieger bin und ich auch einen Leistungszuwachs spüre (das kann natürlich auch ne Gehrin-sache sein:hollau:)

Frederic H
31.05.2008, 23:13
@Stefan Reusch: Ich habe dir mal ein Danke gegeben, da ich der Meinung bin das dies mal eine logische und nachvollziehbare Erklärung ist.....-_-

somt1033
31.05.2008, 23:31
@Stefan Reusch: Ich habe dir mal ein Danke gegeben, da ich der Meinung bin das dies mal eine logische und nachvollziehbare Erklärung ist.....-_-

Er hat doch gar nicht erklärt warum der Heli (Rigid) im Vorwärtsflug schneller sein soll.

somt1033
31.05.2008, 23:33
Weil durch das V-stabi sind die Blätter ja ständig über Roll und Nick in bewegung.Dies schluckt ja dann auch Leistung wenn auch weniger als bei der Paddelstange oder?Das ist dann ja das gleiche wie wenn ich den HH-Mode beim Heckkreisel ind er AR an hab...das schluckt ja auch mehr Energie...


Das denke ich auch, gerade bei den neuen Digi Servos, die können schon ganz schön Leistung verbrauchen.

Vielleicht kompensiert das ja die durch den Luftwiderstand der Paddel aufzubringenden Leistung?????

flyrichard
31.05.2008, 23:47
Hi all,

Ich denke mal der Stefan hats hier schon ganz gut auf den Punkt gebracht. Aber andererseits giebts hier auch wieder Dinger zu lesen da kräuselts sich mir :)

mfG

Ricardo, der jetzt nich nur noch liest und schmunzelt :)

marcuseis
01.06.2008, 00:00
Hab den Artikel auch gelesen und finde es sehr sauber beschrieben und vertrauenserweckende Aussage..

Für mich wäre noch interessant gewesen ob der VStab mit größerem Pitch fliegbar ist bevor der Motor einbricht und dadurch sich eine Mehrleistung einstellt..wäre ja auf Grund der Leistungsaufnahme 1600 vs 1700 Watt anzunehmen...

Zyklich bietet der VStabi ja eh einige Vorteile (wie auch von Albert genannt) besonders für mich interessant der Vorteil, das man mit verschiedenen Drehzahlen gleiche Rollraten erreichen kann ;)

Heligary
01.06.2008, 00:03
Moin

ich finde es faszinierend mit wieviel Sachverstand wiedereinmal so einige Forenmitglieder sich der Intelligenzallergie an die Brust werfen. Da wird in einem Artikel in einer Fachzeitschrift physikalisch mit Messwerten aufgrund von aufgezeichneten Flügen eine Tatsache belegt und einige finden es nur Gesässpaste. Ganz klare Ansage, schreibt selber einen solchen Artikel in dieser Präzision mit dem Aufwand den Albert treibt oder lasst diese pubertierenden Kommentare - herrje.
Ich bitte daher potentielle Meckerer diesen Versuch genauso für andere Helicopter zu wiederholen, diese Wissensansammlung ist dann wiederum für alle interessant.

Ohje, Artikel im Rotor darf man nicht kritisieren! Alles was da drin steht ist Gesetz!
Wer seine Messwerte nicht in einer Werbebroschüre (Rotor) veröffentlicht, der hat anscheinend grundsätzlich Unrecht >:(

Wer viel misst, misst viel Mist ;)

MfG Gerald

marcuseis
01.06.2008, 00:10
Denke man sollte ein Stück fairer bleiben, der Albert schreibt ganz und gar nicht schlecht über VStabi, die Messwerte sind Fakten, die Rahmenbedingungen und Interprätation was anderes..

Gero Adrian
01.06.2008, 09:25
Moin



Wer viel misst, misst viel Mist ;)

MfG Gerald


genau, deshalb ist ja auch Deine Aussage



Bei einem typischen 3D Flug mit dem Rex 600 6s von mir durfte ich nach Umrüstung auf V-Stabi im Schnitt ca. 10% weniger nachladen. Und das ist ja objektiv messbar!

MfG Gerald

bestimmt sauber hinterlegt. So mit mehreren Messreihen, idealerweise am selben Tag. Dann noch im statistischen Mittel und so weiter

Oder??

uknoke
01.06.2008, 09:56
Es geht auch einfach. Bringt einen Rotorkopf ohne Rotorblätter mit Paddelstange auf eine konstante Drehzahl und messt die Leistungsaufnahme, dann demontiert man die Hilfspadden und wiederholt die Messung mit vorheriger Drehzahl. Die Differenz der beiden Messungen gibt Aufschluss über die Leistung die der Hilfsrotor benötigt. Ihr werdet sehen das bei Messungen mit zunehmender Drehzahl die Vorteile der Leistungseinsparung zunehmen und könnt auch prozentual die Einsparung des Gesamtsystems errechnen ohne subjektive Einflüsse.
Mit freundlichen Grüßen
Uwe

Christian Samuelis
01.06.2008, 10:54
Moin,

bei so einem Leistungsvergleich wie Uwe schreibt aber bitte nicht vergessen auch messungen mit zyklischen ausschlägen zu machen. Bei 0° Zyklisch ist nämlich der durch die Paddel induztierte widerstand gering. Wenn die Paddel allerdings ca. 20-30° Anstellwinkel haben, dann bremsen die richtig heftig.....


Viele Grüße

Christian

Heligary
01.06.2008, 12:14
So mit mehreren Messreihen, idealerweise am selben Tag. Dann noch im statistischen Mittel und so weiter

Oder??

Nein, bei mir ist das genauso laienhaft und unter nicht reproduzierbaren Bdingungen gemacht wie bei Albert.
Oder hat er jedesmal den selben Akku mit der selben Spannungslage gemessen? Wohl kaum, der Akku kann ja nach der nächsten Ladung ganz anders gewesen sein und die Umgebungsbedingungen (Temperatur, Wind,...) auch.
Zudem hatte er auch noch unterschiedliche zyklische Ausschläge an den Helis. Um den Stromverbrauch objektiv zu ermitteln, hätten beide Helis die gleichen maximalen Rollraten haben müssen.

Nur, dass ich meinen gemessenen Mist nicht in einer Zeitschrift veröffentliche.
Ich erinnere hier an Alberts tollen Rotorblattvergleich, bei dem die Vs ganz schlecht abschnitten und die Maniacs die besten waren :mauer:

MfG Gerald

MeiT
01.06.2008, 12:23
....Bei 0° Zyklisch ist nämlich der durch die Paddel induztierte widerstand gering. ...

moin,

genau so ist es.

beim schweben oder rundflug wird man ohne paddel kaum vorteil haben.

grüße

Fly-So-High
01.06.2008, 14:10
Für mich wäre noch interessant gewesen ob der VStab mit größerem Pitch fliegbar ist bevor der Motor einbricht und dadurch sich eine Mehrleistung einstellt..wäre ja auf Grund der Leistungsaufnahme 1600 vs 1700 Watt anzunehmen...


Also ich kanns zwar nicht so schön belegen wie der Albert ( und ich glaub ihm auch gerne was er gemessen hat) aber ich hab beim V-Heli mindestens ca. 2° Pitch in jede Richtung die der Heli mehr zieht als mit Paddelkopf - leider kann ich davon aber nur 1° nutzen da mechanisch bei 14° halt Schluss ist in beide Richtungen beim MP XL V91. Ist aber auch irgendwo sinnvoll da selbst bei 14° die Strömung schon anfängt abzureissen. Das einzig sinnvolle um im 90er die Leistung wieder umzusetzen wäre meiner Meinung nach den Rotor auf 1,8m zu erhöhen.

Marcel

Eddi E. aus G.
01.06.2008, 15:14
Witzig ist, dass es von einigen gleich wieder auf pro/contra VStabi und Wettbewerber-Produkte gemünzt wird ... ganz grundsätzlich geht es nach meinem (vielleicht falschen) Verständnis erst mal darum, ob ein Rotorsystem (mit Heli drunter) mit oder ohne Kleiderbügel samt Löffeln (ceteris paribus, und zwar ohne Ausnahme!) mehr oder weniger Leistung benötigt, und das in verschiedenen Flugzuständen bzw. Beanspruchungen des Rotorsystems. Wie ich die (sofern vorhanden) Nutze (Flugzeit, Spaß) sei dahin gestellt.

Und wenn dann (auf Basis der hier geschriebenen Aussagen zu Anfang des Threads, wovon ich mal ausgehe, dass sie richtig abgeschrieben wurden) gesagt wird, dass es keinen messbaren Unterschied gäbe ... und gegen später, dass ein Unterschied von 1600 zu 1700 W in einer Tabelle angegeben wurde, stützt letzteres nachträglich auch nicht gerade die Glaubwürdigkeit.

Ich möchte dem Autor unbekannterweise überhaupt nicht ans Bein pinkeln, nur *kann* es auch nach meinem laienhaften Physikverständnis in zehn kalten Wintern nicht sein, dass der Abbau von etwa 30 % drehender Masse an einem Kopf, der Wegfall von einer 3 oder 4 mm Paddelstange mit was, 50 cm Länge?, der Wegfall von zwei Paddeln mit je nach Flugzustand deutlich unterschiedlichem Luftwiderstand etc. keinen messbaren Unterschied sieht. Ok, 100 Watt hin oder her (sorry für die Spitze). (Watt kann man meines laienhaften Wissens nach übrigens nicht messen, sondern nur errechnen.)

Wie ich die mögliche Mehrleistung nun nutze (z. B. 1° mehr Pitch ohne Drehzahleinbruch ... für mehr Steigleistung?) ist ja Ermessenssache und berührt die eigentliche Messreihe nicht, da ja außer "mit und ohne Paddelstange" sonst nix verändert werden dürfte. Daher vmtl. bei gleichem Pitchwinkel auch die gleiche Steigleistung, dort sehe ich (als Luft- und Raumfahrt-Laie) eine Korrelation.

Fairerweise muss man auch sagen, dass man in der Praxis i. d. R. das oben abgebaute Gewicht nicht unten wieder dranhängt (wurde das getan, damit der Heli wieder das selbe Gewicht hat?) ... und damit einen weiteren Vorteil hat (der jetzt nix mit der Aerodynamik am Kopf zu tun hat).

Faszinierend in vielen Bereichen (nicht nur Heli) finde ich, wie bereitwillig Aussagen in Fachzeitschriften, Wirtschaftsmagazinen, Foren, den Medien allgemein hingenommen werden ... oft unreflektiert. Wenn der Name drunter dann noch gut ist, ist eh alles klar.

Zuletzt in Düsseldorf meinte ein Mitarbeiter eines Druckplatten-Lieferanten (im Spaß), sie hätten nun eine neuartige Platte, die beidseitig bebildert werden könne, womit man beide Seiten eines Druckbogens gleichzeitig bedrucken könne ... die Mehrheit seiner Gegenüber (Fachleute aus der Praxis!) hätte ihm auf der Stelle einen Kaufvertrag unterschrieben ... es muss nur plausibel genug klingen.

Auch fairerweise müsste man (ich) sich (mich) aus solchen Diskussionen raushalten, ohne den Artikel gelesen zu haben ;) auch wenn's einem (mir) latent die Fußnägel hochrollt ... zur Recht oder zu Unrecht.

Cheerio

Eddi

Meinrad
02.06.2008, 14:58
Hallo,

ich tendiere auch eher zu Stefan R, da ich den schnellen, großräumigen Kunstflug bevorzuge und hier sehr wohl einen etwas geringeren Stromverbrauch messen konnte. Den schreibe ich dem schädlichen Widerstand des Stabissystems und dem Widerstand bei Paddelausschlägen zu. Präzise gemessen habe ich das nicht, dafür ist mir die Sache ehrlich gesagt, nicht wichtig genug.

Trotzdem lese ich den Artikel von Albert mit Interesse, bewundere seine Akribie, mit der er solche Themen angeht, auch wenn ich sein Ergebnis nicht ganz nachvollziehen kann. Solch ein Verhalten meinerseits sehe ich als eine Sache von Charakter und Anstand. Auch wenn ich nicht ganz seiner Meinung bin, hat er ein Recht auf den Respekt, den man einem Menschen einfach schuldet.

Manche haben anscheinend immer noch nicht kapiert, dass man aus der Dummheit und Bösartigkeit eines Beitrages durchaus auf Charakter und IQ des Schreibers schließen kann.

Gruß Meinrad

KO
04.06.2008, 23:14
Und wenn dann (auf Basis der hier geschriebenen Aussagen zu Anfang des Threads, wovon ich mal ausgehe, dass sie richtig abgeschrieben wurden) gesagt wird,

............................ dass es keinen messbaren Unterschied gäbe ... und gegen später, dass ein Unterschied von 1600 zu 1700 W in einer Tabelle angegeben wurde,..................................

stützt letzteres nachträglich auch nicht gerade die Glaubwürdigkeit.

Cheerio

Eddi


Hallo,

ich habe den Rotor noch nicht gelesen, kann den Artikel deshalb schwer beurteilen.
Aber wenn statt 1700W nur 1600W beim paddellosen Heli gemessen wurden, ist dieser doch deutlich sparsamer!

Daß es bei der üblichen Reproduzierbarkeit und der messgenauigkeit nicht leicht ist den Leistungsvorteil zu beziffern ist wohl auch klar.

Meine subjektive Beobachtung ist, daß mein Logo600 Vstabi bei gleicher Drehzahl um etwa 5-6% länger zu fliegen ist, (gleicher Unterschied wie 1700~1600W)aber deutlich mehr Leistung liefert als mein Trex 600.
Wenn ich die Drehzahl leicht absenke, habe ich immernoch mindestens die gleiche Leistung, aber gut 1 Minute mehr Flugzeit. Meine Annahme daraus ist folgende.

Der Paddellose Kopf kann hohe kollektive und zyklische leistung sehr wirtschaftlich umsetzen, im ruhigen Rundflug ist der Verbrauch hauptsächlich von der Drehzahl abhängig!

Auch alle Zuseher haben sofort die Leichtigkeit und Performance des Helis erwähnt, also ist es nicht nur mein subjektives Gefühl.

Grüße Klaus

dl7uae
04.06.2008, 23:44
Also, ich hab' jetzt den ganzen Thread gelesen. Das einzige, was mir fehlte, war Alberts Kommentar....

Tom

Uwe Caspart
04.06.2008, 23:57
Jeder der hart 3D fliegt und einen 90er Verbrenner von Paddel auf virtuell umgestellt hat, wird das schmunzelnd oder mit ungläubigem Blick lesen.

reinhpe
05.06.2008, 00:05
Jeder der hart 3D fliegt und einen 90er Verbrenner von Paddel auf virtuell umgestellt hat, wird das schmunzelnd oder mit ungläubigem Blick lesen.

Das heisst jetzt genau: Was?

Hab leider keinen 90er Heli, hab daher keine Ahnung, was du damit sagen willst...

/Peter

gandhara05
05.06.2008, 00:55
@ KO: da würde ich dem Gewicht einen großen Teil der "Schuld" geben ;)

Gruß
Dennis

KO
05.06.2008, 10:19
@ KO: da würde ich dem Gewicht einen großen Teil der "Schuld" geben ;)

Gruß
Dennis


Hi Dennis,

das sind /waren bei mir genau 200g Gewichtsunterschied.

Wenn das diese Leistungssteigerung ausmacht, dann sind wir wieder am Anfang der Diskussion.
Dann kann man alle 10s Setups vergessen, die sind nähmlich noch 200-400g schwerer, plus PJ ~nochmal 200g etc.

Grüße Klaus

Fly-So-High
05.06.2008, 16:27
Jeder der hart 3D fliegt und einen 90er Verbrenner von Paddel auf virtuell umgestellt hat, wird das schmunzelnd oder mit ungläubigem Blick lesen.


Da kann ich nur zustimmen...

Marcel

Uwe Caspart
05.06.2008, 18:01
Das heisst jetzt genau: Was?

Hab leider keinen 90er Heli, hab daher keine Ahnung, was du damit sagen willst...

/Peter

Flieg einen Rollenkreis oder 4Z-TicToc mal mit Paddel und mal ohne...

Mein Revo/Yamada/MP5/WC30-23 war auch mit Paddel kein leistungsfreies Teil, aber bei den genannten Figuren ging er nur ohne Einbrechen durch, wenn ich sauber gesteuert habe, ohne Paddel no Probs, weil massig Leistungsreserve.

Die kleinen Elektroscheisserchen mit Atomreaktoren an Bord haben so derbe Power, dass du Leistungstechnisch nicht viel Unterschied spüren wirst, aber bei einem 90er V merkst du jeden Klick den du mit der Vergasereinstellung daneben bist, jedes Gramm das er zuviel hat, und ganz deutlich, dass da keine Paddel mehr für Widerstand sorgen.

Albert
06.06.2008, 12:52
Hi,
da ich ja der Schuldige bin, der diesen Thread verursacht hat, muss ich wohl auch ein paar Worte dazu sagen.

Ich habe versucht, die Rahmenbedingungen konstant zu halten. Sprich gleiches Akku, gleiche Zeit nach dem Laden, gleiches Modell, gleicher Motor, gleicher Reger, gleiche Servo´s, identische Pitchwerte. zyklische Wendigkeit habe ich beim Paddelkopf versucht so abzustimmen, dass es mit dem V-STabi-Setup gleich ist.

Weitere Rahmenbedingungen, die ich in den letzten 4 Wochen (also nach der Fertigstellung des Artikels) gelernt habe: normales Setup mit niedrigen P-Werten und noch nicht der neuesten Firmware. aber dazu später.

Leistungsunterschiede 1600W zu 1700W: das war die maximale Aufnahme, sprich nicht das Mittel, sondern der höchste gemessene Peak und damit nicht wirklich aussagekräftig.

Flugprofil: Bounce, Steigflug, Kubanacht, Stationäre rollen für die Messung und dann noch versucht gleiches 3D-Gehampel durchzuziehen. Sprich Tictoc, Piroflip und so Zeugs.

Und dannn zur meiner Interpretion von 3 Flügen innerhalb von 4 Stunden. Also keine empirische Messreihe, sondern wirklich nur 3 Flüge. Was nicht heisst, dass ich nicht vorher und nachher noch etliche Flüge mit beiden Systemen gemacht habe:

V-Stabi mit Maniac 553: schöne Wendigkeit, trotzdem konnte ich das System mit schnellen Tittocs in die knie zwingen, Stabilität im Schnellflug super...... Rundrum rund
Paddelkopf mit orginalpaddel und Maniac 553: stabilität im schnellflug ungefähr gleich gut wie mit VStabi, aber weniger Wendigkeit und bei harten Figuren konnte man das system stärker in die Knie zwingen. Sprich hat mich nicht wirklich glücklich gemacht.
Paddelkopf mir anderen Paddeln und ExTeTe: Wendigkeit mindestens gleich gut wie mit V-Stabi (+Maniac 553), kein Würgen bei harten 3D, aber im Speedflug merkbar kritischer.
V-Stabi mit ExTeTe: (hab ich im Bericht nicht erwähnt) Wendigkeit abnormal und an stabilen Geradeausflug genauso wie mit Paddelkopf nicht wirklicht zu denken. Gefühlsmäßig aber etwas besser.

Über die Auswertung der Leistungsmessungen, die ich ja hinterher gemacht habe, war ich erstaunt, weil die Kurven bei möglichst identischen Flugprofilen eben sich nicht wirklich unterschieden haben. Und ich hoffe, ihr habt auch das Fazit gelesen, dass es sowohl beim Paddelkopf als auch elektronischer TS-Stabilisierung auf die Abstimmung drauf ankommt.

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So und nun zu den noch komischeren neueren Erkenntnissen:

* Ich habe die Firmware upgedated und die die hohen P-Anteile eingestellt und seitdem brauch ich ~ 10% mehr Energie, weil man anders, sprich mit mehr Leistung fliegen kann.

* Seit ein paar Wochen hab ich einen leihweisen AC3X und seitdem ist der Stromverbrauch trotz wieder identischen Pitchwerten und sonst keiner Änderung nochmals um so 10% gestiegen, weil eben noch mehr Leistung fliegerisch gefordert werden kann.

So, und jetzt erklärt mir das mal einer, warum eine Softwareänderung mehr Leistung zieht :)

Ein weiteres Fazit des Berichts war übrigens auch, dass ich mit weniger Drehzahl die gleichen oder bessere Eigenschaften als mit dem orginalen Paddelkopf haben kann und damit eben auch stromsparender fliegen könnte.

Ich hoffe, durch die Hintergrundinfo´s, die sicher den Bericht gesprengt hätten, zur Diskussion beigetragen zu haben

@ Gerald: zum Thema V-Blades: in dem Test waren die normalen V´s, nicht die TST, denn die gehen ganz anders als die normalen V´s. Wenn du den Artikel auch genau gelesen hast, hättest du rauslesen können, dass die Radix die beste over-all perfomrance hatten. Betonung hatten. Was mir pers. an den V-Blades nicht gefällt ist der höhere Leistungsbedarf auf zyklische Eingaben und dass sie zwar um die mitte rum zyklisch sehr gut gehen, aber dann aussen rum den Eindruck nicht fortsetzen. Und die kollektiv ist es genau andersrum, d.h. ich hätte aus dem gefühlt lahmen Ansprechverhalten nicht geschlossen, dass sie die höchste messtechnische Steigleistung haben. Ich krieg demnächst TST´s mit 420, 600, 690 und 710 (alle als Extreme) und werde die auch mal wieder testen, denn ich denke, dass die geänderten Profile und schwerpunktslagen zu ganz anderen Flugverhalten führen. die Oberfläche nicht.

Albert

0KEWL
06.06.2008, 13:10
--snip--
* Ich habe die Firmware upgedated und die die hohen P-Anteile eingestellt und seitdem brauch ich ~ 10% mehr Energie, weil man anders, sprich mit mehr Leistung fliegen kann.

* Seit ein paar Wochen hab ich einen leihweisen AC3X und seitdem ist der Stromverbrauch trotz wieder identischen Pitchwerten und sonst keiner Änderung nochmals um so 10% gestiegen, weil eben noch mehr Leistung fliegerisch gefordert werden kann.
--snip--

Hallo Albert,

eine kurze Frage, denn das fiel mir sofort auf: Bedeutet Deine 2. Aussage oben zum AC3X, insbesondere die Worte "...nochmals um so 10%..." und "...noch mehr Leistung...", dass Du das AC3X gegenüber dem VStabi als performanter einstufst? Das wäre doch einmal eine Aussage... Na? :)

Beste Grüße
Lars

Albert
06.06.2008, 13:26
Hi Lars,
da ich deinen Smilie gesehen habe...........

Ich denke, dass die ganze TS-Stabiliserungssysteme grade voll im Entwicklungsfluss sind und sich da in der nächsten Zeit noch viel tun wird. Der Ac3X geht "out of the box" sehr gut und wie auch schon überall beschrieben "idiotensicherer" zum einstellen. Aber wie man am Easy-Setup gesehen hat, wird sich sicher Mikado die Butter nicht vom Brot nehmen lassen und weitere Innovationsschritte bringen. Ich finde es interessant, wieviel man inzwischen mit Software machen kann, auch wenn ich weiterhin ein Verfechter der Paddelstange bin. Auch wenn ich den Logo 500 fylbarless nicht missen möchte und in der Helirangliste ganz oben steht.

Und was man immer nicht vergessen darf bei der ganzen flybarless-Geschichte: Uli Röhr und auch Mikado haben den Weg für so Systeme wie Ac3X oder Gyrobot aufgezeigt, die haben den Faden aufgenommen und ihr eigenes Produkt draus gemacht, das ich in ihrer Performance öffentlich nicht vergleichen möchte, da es zuviele Unbekannte gibt. Wenn dann sauber in einem Schrauber, mit einem Motor mit einem Akku...... Und dann muss das nicht auf andere Systeme übertragbar sein. Und ausserdem sehe ich den Flybarless-hype momentan relativ begrenzt auf D und weltweit sehe ich bei den jetzige Herstellern momentan am ehesten Mikado mit ihrer Vertriebsstruktur in der Lage, eine weltweite Nachfrage zu bedienen. Kurz gesagt, der Rest der Welt fliegt mit Paddelstange.

Albert

reinhpe
06.06.2008, 13:41
Und ausserdem sehe ich den Flybarless-hype momentan relativ begrenzt auf D und weltweit sehe ich bei den jetzige Herstellern momentan am ehesten Mikado mit ihrer Vertriebsstruktur in der Lage, eine weltweite Nachfrage zu bedienen. Kurz gesagt, der Rest der Welt fliegt mit Paddelstange.

Albert

Kann ich so nicht bestätigen, ich bin auch sehr oft in amerikanischen Foren (speziell Helifreak.com), dort bewegen sich im T-Rex- und Mikadoforum fast ausschliesslich Helis mit V-Bar! Mit total überzogenen Setups, aber das ist eine andere Geschichte... Die Amis sind offenbar die Crashtest Dummies für so ziemlich alle Firmen, was dort durch zu starke Motoren/Lipo Konstruktionen nicht zu Bruch geht, kann der Rest der Welt ohne weiteres verwenden! ;) ;) ;)

/Peter

BreilerM
06.06.2008, 13:42
Ein sauber eingestellter Paddelkopf steht VStabi und co in nichts nach.
Leistung haben alle genug die Akku´s usw. werden immer besser.

Aber das einstellen und vorallem umstellen am Paddelkopf bringt schon richtig aufwand mit.
Ein Crash und alles geht von vorne los.
Das geht mit V schon einfacher,und man hat weniger Material (bewegte Masse).

Meine Meinung.

Gruss

Martin

BreilerM
06.06.2008, 13:44
Ja wenns so weiter geht reist irgendwann einer die Rotorwelle im flug raus:hollau:;D

Gruss

Martin

KO
06.06.2008, 14:00
Ich habe versucht, die Rahmenbedingungen konstant zu halten. Sprich gleiches Akku, gleiche Zeit nach dem Laden, gleiches Modell, gleicher Motor, gleicher Reger, gleiche Servo´s, identische Pitchwerte. zyklische Wendigkeit habe ich beim Paddelkopf versucht so abzustimmen, dass es mit dem V-STabi-Setup gleich ist.

Hallo Albert,

ich kenne dich von einem Treffen in Kärnten, und schätze deine Genauigkeit und auch deine Fähigkeiten als Entwickler und Pilot. Ich bitte dich deshalb meine Aussage nicht falsch und negativ zu verstehen.


Leistungsunterschiede 1600W zu 1700W: das war die maximale Aufnahme, sprich nicht das Mittel, sondern der höchste gemessene Peak und damit nicht wirklich aussagekräftig.

Flugprofil: Bounce, Steigflug, Kubanacht, Stationäre rollen für die Messung und dann noch versucht gleiches 3D-Gehampel durchzuziehen. Sprich Tictoc, Piroflip und so Zeugs.

V-Stabi mit Maniac 553: schöne Wendigkeit, trotzdem konnte ich das System mit schnellen Tittocs in die knie zwingen, Stabilität im Schnellflug super...... Rundrum rund
Paddelkopf mit orginalpaddel und Maniac 553: stabilität im schnellflug ungefähr gleich gut wie mit VStabi, aber weniger Wendigkeit und bei harten Figuren konnte man das system stärker in die Knie zwingen. Sprich hat mich nicht wirklich glücklich gemacht.

Daraus leite ich nämlich ab, daß es noch einige Unbekannte gibt, die nicht in die Messung eingehen, und ich deshalb die Ausagen nicht für aussagekräftig halte!
Meine Begründung:
"bei harten Figuren konnte man das system stärker in die Knie zwingen" und "Leistungsunterschiede 1600W zu 1700W: das war die maximale Aufnahme" sind doch Aussagen, die zusammenpassen, und auf höheren Leistungsbedarf hindeuten!


So und nun zu den noch komischeren neueren Erkenntnissen:

Ein weiteres Fazit des Berichts war übrigens auch, dass ich mit weniger Drehzahl die gleichen oder bessere Eigenschaften als mit dem orginalen Paddelkopf haben kann und damit eben auch stromsparender fliegen könnte.

Albert

Und genau das ist auch mein subjektiver Eindruck, den ich auch schon hier kund getan habe!
Ich bin auch der Meinung, das die effektive freigesetzte Leistung eines Systems, (Steigleistung, Kraft beim Abfangen und Wegsteigen etc.) vom Piloten nicht wirklich eingeschätzt werden kann, und man mit Vstabi eben mehr Leistung zur Verfügung hat und auch ausnützt, ohne daß es so sehr bewußt wird, wodurch der Stromverbrauch wieder gleich bleibt.

Grüße Klaus

Albert
06.06.2008, 15:02
Hallo Klaus,
kein Problem, ich bin hoffentlich genug kritikfähig :) und du gibts ja deine Meinung und Erfahrung weiter und ich habe meine Messungen veröffentlich. Sprich wir geben beide unsere Meinungen wider und diskutieren darüber sachlich.

Ich möchte nur nochmals betonen, dass die Leistungsaufnahme sich auf den höchsten Peak beziehen. Ich habe versucht die Leistungsaufnahmekurven zu vergleichen und die haben sich als sehr vergleichbar dargestellt.

Und ich unterstütze deine Aussage "........man mit Vstabi eben mehr Leistung zur Verfügung hat und auch ausnützt, ohne daß es so sehr bewußt wird, wodurch der Stromverbrauch wieder gleich bleibt."

Denn deine Aussage und meine Messungen widersprechen sich nicht, wenn man gleiche Flugprofile vergleicht. Und da ich auch nicht ausschließen kann, dass auch ich mein Flugverhalten (wieviel Pitch, wieviel zyklisch...) unterbewusst den Gegebenheiten seines Fluggerätes anpasst, muss man versuchen möglichst objektiv und unter möglichst kontrollierten Randbedingungen so einen Vergleich anzugehen.

D.h. um Klarheit zu haben, müsste ein anderer Pilot mit anderem Messequipment und gleichen Randbedingungen den Versuch wiederholen. Ich bin gern bereit, da jemand zu unterstützen.

Albert

KO
06.06.2008, 16:56
Hi Albert,

ich würde sogar noch weiter gehen, und behaupte, um eine echte Vergleichsmessung zu erhalten, müßte man in einem Windkanal gehen und dort exakt gleiche Schub- und Kraft-verhältnisse herstellen. Erst dann kann man die Ströme wirklich vergleichen.

Aber das geht mit Sicherheit über unser aller Budget!

Grüße Klaus

Albert
07.06.2008, 11:45
Hallo,
Windkanal würde ich erst mal für übertrieben halten, aber man müsste wirklich alle Drehraen und Beschleunigungen mitloggen oder am besten konstant halten.

Albert

dl7uae
07.06.2008, 12:11
Hmm.. Es geht ja wohl hier vornehmlich darum, was Paddel an Energie fressen.
MMn sollten es zwei Tests im Wesentlichen zeigen:

1. Stationäres Schweben mit/ohne: Es zeigt sich, was nicht ausgelenkte Paddel und die Stange an Luftwiderstand einbringen.
2. Überschläge oder Rollen am Stück: Was fressen angelenkte Paddel zusätzlich?

Ganze figurreiche Flüge bringen verfälschend den erwähnten "Pilotenfaktor" ein, indem die Möglichkeiten des paddellosen Kopfes unbewusst mit zusätzlichem Energiebedarf genutzt werden.

Tom

HoJa
07.06.2008, 12:51
Das Paddel, und zudem noch die falschen Paddel viel Energie fressen kann ich bestätigen. Hatte an meinem Lepton mal 3D-Paddel ausm Zubehör montiert, waren im Profil dicker und insgesamt größer und etwas schwerer als die Originalen. Ergebnis war das ich eine Minute kürzere Flugzeit hatte. Ich kann mir daher sehr gut vorstellen das man ohne Paddel einiges an Power mehr hat, was ja die Aussagen vieler Flybarlass-Pioten bestätigen.

eworm
07.06.2008, 21:16
So, verzeiht, dass ich nicht den ganzen Thread gelesen habe, ich gebe aber trotzdem mal meinen Senf dazu.

Ich habe heute meinen Acrobat mit AC-3X eingeflogen (Echt geil, hatte einen Riesen Spaß ;D) und damit einen direkten Vergleich.
Ich hatte deutlich mehr Leistung zur Verfügung und habe trotzdem den Timer um eine Minuten weiter nach oben korrigiert. Jetzt bin ich mal gespannt wie viel in die Akkus reingeht. Ich bin wirklich erstaunt wie groß der Unterschied ist. Ich fliege zwar den Revo schon einige Zeit paddellos, hatte aber nie einen direkten Vergleich.

enzo
08.06.2008, 07:30
Also, ich hab alles gelesen und mir sogar (das erste mal überhaupt) die Rotor gekauft (sogar am Flughafen wo diese netten Menschen 11 Euro dafür verlangen, egal)

Ich hab in Alberts Artikel jetzt so direkt keine Lücken finden können, der Test ist so weit das überhaupt möglich ist gut aufgesetzt und in sich schlüssig. Wäre ich zu solchen Testergebnissen gekommen hätte ich sie auch so veröffentlicht.

Trotzdem hab ich beim 90iger die selben Erfahrungen gemacht wie Uwe (also wesentlich mehr Power) und beim T-Rex 600-Nitro war die Leistungssteigerung noch mal deutlicher zu merken.
Die Flugzeiten gingen auch bei beiden um fast 2 Minuten rauf. Also alles in allem passen meine Erfahrungen auch nicht zu Alberts Ergebnissen.

ABER: jetzt hab ich das V-Stabi im T-Rex 500. Den bin ich zwar noch nicht persönlich mit Paddel geflogen hab ihn aber schon öfter von anderen fliegen sehen. Da ist der Leistungs-Unterschied sicher nur mehr Einbildung. Ich hab zwar (noch) ca. 1 Minute mehr Flugzeit, das liegt aber sicher an meinem für Verbrennner ausgelegten Pitch-Daumen, ich merke schön langsam dass die Flugzeit abnimmt da ich mich an die E-Fliegerei gewöhne.

Was will ich damit sagen: Bei "übermotorisierten" Helis ist einfach kein oder nur ein ganz geringer Unterschied festzustellen, was ja auch logisch ist. Ob ein Golf jetzt 180 oder 200PS hat ist schon ziemlich wurscht, der geht gut - mit oder ohne diese 10% Mehrleistung.

Um einen echten Unterschied messen zu können müßte man den Test mit einem deutlich schwächeren Setup wiederholen, das wäre sicher sehr aufschlußreich.

Aber eigentlich ist mir das auch wieder wurscht weil ich nicht wegen der Leistung V-Stabi fliege sondern wegen der Wendigkeit, und die kann man nicht in Frage stellen, ODER???

Gruß, Enzo

AlexBonfire
08.06.2008, 07:49
MP-XL und T-Rex 600 mit AC-3X: Haben beide deutlich mehr Leistung und bei beiden sind die Flugzeiten nahezu gleich geblieben - weil ich sie jetzt natürlich auch mehr rumquäle.

Würde ich mit der gleichen "Flugleistung" wie mit Paddelkopf fliegen hätte ich mehr Flugzeit.

Frederic H
08.06.2008, 09:16
So bin gestern meinen Logo 500 mit V-stabi,der vorher diese Metalstange hatte,eingeflogen. Es ist wahnsinn mit Paddelstange war vorher eigentlich nicht mehr viel möglich, da die Drehzahl immer einbrach. Aber jetzt mit V-STabi gehts richtig ab und das obwohl die Akku 100Zyklen drauf haben.

Ich will damit nicht sagen das die Drehzahl und so nicht mehr einbricht aber sie ist in TicToc´s und so mehr da als vorher.

Albert
08.06.2008, 10:43
Hallo,
ich kann eure Statements nachvollziehen, aber vergesst bitte nicht die Aussage: bei Abstimmung des Paddelkopfes. Der Test hat gezeigt, dass mit den Maniac 553 und Paddelstange kein Blumentopf zu gewinnen war, mit den ExTeTe hingegen waren die Unterschiede wie weggeblasen........

Albert

gandhara05
08.06.2008, 10:46
Steh grad aufm Schlauch, aber was ist ExTeTe??

flyrichard
08.06.2008, 10:58
Moin,

Das sind die neuen von BBT ! Die Blätter haben wenn ich Albrt richtig verstanden habe wesentlich mehr Vorlauf und "beißen" deshalb wesentlich mehr zu :)
Sind dann aber sicherlich für das Rigidfliegen wieder nicht ganz so toll ...

mfG

Ricardo, der momentan total in die Maniacs aufm Logo verliebt ist :)

TheManFromMoon
08.06.2008, 15:45
Acrobat SE mit AC-3X von 7 auf 9min Flugzeit!
Und die Kiste fliegt wesentlich stabiler und agiler zugleich. Unglaublich aber wahr.
Selbst bei nur 1300/min is die Kiste genauso wendig wie mit 2200. Unglaublich aber immernoch wahr.

Das Grinsen kriegt man nicht mehr aus dem Gesicht gemeisselt!!!!!!! Geeeeeeeeiiiiiiilllllllllllllllllllll!

Gruß
Chris

Otto W. Eberbach
10.06.2008, 23:49
Hallo,

ich kaufte mir heute vor einer längeren Bahnreise das betreffende ROTOR und erwartete nach den vielen Meinungen eine kurzweilige Ablenkung.
Leider Fehlanzeige.
Albert hat in ein und demselben Heli zwei Rotorsysteme geflogen und div . fliegerische Erlebnisse mit der jeweiligen Stromaufnahme verglichen.
Zu seiner Überraschung differiert letztere nicht wesentlich.
Zum einen schildert er mehrfach seine Begeisterung für Fliegen mit VStabi.
Ich kann das bestätigen, mir geht es genau so und ich gebrauche sowieso keinen Paddelkopf mehr.
Andererseits kann Albert für den Paddelkopf keinen wesentlich gestiegenen Stromverbrauch wegen des zu erwartenden grösseren Luftwiderstandes nachweisen.
Warum auch?
In der kleinen Tabelle Seite 57 links unten misst Albert beim Paddelkopf mit Maniac 553 eine Rollrate von 170 Grad/s, beim VStabikopf mit denselben Blättern die Rollrate mit 210 Grad/s.
Hallo, das sind 23% mehr, hier verbrennt die Leistung, die der Paddelkopf ansonsten nutzlos verbrät und nicht mehr hat.
Aber von der besseren Rollrate habe ich was, oder wie Albert schreibt: Achtung, VStabi macht süchtig.
Jetzt würde ich bloss noch gerne wissen, welche Rollrate Albert gemessen hat, als er die ExTeTe 550 Blätter im VStabi gemessen hat.
Dieser Wert fehlt leider in der Tabelle als Gegenüberstellung zum Wert 200 Grad/s derselben Blätter im Paddelkopf.
Albert schreibt im Text, dass die Rollrate nochmals höher sei.
Für mich ist Albert´s Artikel eine solide und verlässliche Arbeit, die mich sehr gefreut hat.
Wer VStabi oder AC3X fliegt, versteht das ebenfalls so.

Liebe Grüsse

Albert
12.06.2008, 15:30
Hi Otto,
die ExTeTe habe ich nicht vermessen, es war genug Stress, die anderen 3 Setups möglichst Zeitnah durchzusziehen. Aber es war sprübar mehr, ich würde sagen, die zyklsiche Wendigkeit hätte um 10-15% reduziert werden müssen.

Danke Otto und natürlich alle Anderen, die meine Artikel gelesen haben und sich nicht nur gewundert haben.

Albert

Kraeuterbutter
12.06.2008, 16:14
Hallo
was mich bei der ganzen Sache (den ganzen Thread) am meisten fasziniert:
hier wird von "5-6% mehr Flugzeit bei gleichem Flugstiel", "10% mehr Flugzeit" usw. gesprochen

hier kommen die Aussagen ja von lauter 3D-Piloten, also nehm ich mal an, dass wir uns im Bereich von 6min Flugzeit bewegen..


5-6% -> bei 6min sind das 18 Sekunden

bei mir unterscheiden sich Flugzeiten oft um gleich mal 15-20% ohne dass ich sagen könnte, warum genau

flyrichard
12.06.2008, 16:21
Hi,

@Kraeuterbutter: Nun wenn man sehr oft das "selbe Programm" fliegt zB. Pflichtfiguren trainiert, kann man schon Rückschlüsse ziehen wenn vieleicht nich 100% aus der reinen Flugzeit aber auf alle Fälle sieht man was man so nachlädt in die Akkus.
Ich denke 2 - 5 % sind sicher kaum merklich aber meiner Meinung nach beträgt der Unterschied von Paddelkopf zu Rigidkopf ca 15 % ...
Wie gesagt nix gemessen rein subjektiv!

mfG

Ricardo

TheManFromMoon
12.06.2008, 19:08
Moin,

also ich flog vorher 7min und nun 8min => 14%

Gruß
Chris

helishop-kassel
17.07.2009, 01:19
Hallo,
vorher 5 Minuten mit den Paddel, dann nachher ohne die Dinger 5 Minuten.
Hehe...
Aber mit mehr Pitch und deutlich schneller.
Subjektiv...
Grüße
Ulrich

Kamikaze
17.07.2009, 02:10
Mal im Ernst...V-Stabi ist cool...egal ob es Leistung bringt oder nicht.
Mein Auto ist auch tiefergelegt und fährt desswegen sicher nicht schneller:lol:.
Wenn man nichts mehr am Heli basteln muss, weil alles perfekt eingestellt ist, dann holt man sich halt das nächste Gimmick um evtl. nochmal 0.5% mehr rauszuholen...und wenn man denkt er geht besser ab...dann tut er das ja vielleicht auch-_-.
Grüsse,
Jan

Einer
17.07.2009, 07:45
Dass Rigidsysteme besser und leistungstärker sind, kann man den begeisterten Modellpiloten ja von den Gesichtern ablesen, - also rein subjektiv und ohne Newton.

Leistungsvergleiche und Energiebilanz von Rotorkopfsystemen in % sollte man meiner Meinung nach ausschließlich unter Laborbedingungen (Windkanal, Prüfstand etc.) durchführen und nicht - erfliegen!

einer

dl7uae
17.07.2009, 10:57
Ich bin erst vor Kurzem mit inzw. zwei Helis (und Wechselsensor) auf VS umgestiegen.

Der wesentliche Unterschied ist für mich die Wendigkeit, die ich auch mit nicht zerstörerischer Drehzahl erreichen kann, ohne Abstriche bei der Stabilität machen zu müssen, eher noch im Gegenteil. Was da an Wendigkeit eingestellt werden kann, ist mit keinem Paddelheli machbar, - das unterschreibe ich.

Von der Energiebilanz her kann ich nicht wirklich was sagen, weil ich die Möglichkeiten auch ausnutze, wie es mir eben gefällt, und das braucht auch Energie. Beim Stinker muss man furchtbar aufpassen, habe gerade erst einen kapitalen Schaden (kapital für einen T-Rex, 300EU) gebaut, vermutlich doch durch Erwürgen des Motors.
Beim zweiten Heli, ein T-Rex 500, wird es vermutlich nun zu Energieersparnis kommen, weil ich endlich kapiert habe, dass mit VS die Wendigkeit nicht aus der Drehzahl kommen muss.

Es eben eine andere, flexible Welt, verglichen mit Paddelhelis, mit Möglichkeiten, die nur durch die Fähigkeiten des Piloten limitiert sind, aber andererseits auch diesem Einiges abnehmen, Stichwort: Stabilisierung gegen äußere Einflüsse, Pitch Pump, Pirouetten-Optimierung u.a.m.

AlexS6500fd
17.07.2009, 12:54
Mein Auto ist auch tiefergelegt und fährt desswegen sicher nicht schneller:lol:.


Dann hast Du aber das falsche fahrwerk eingebaut/einbauen lassen;)

Nach Umstieg auf VStabi konnte ich ebenfalls bei gleichem Flugstil einen im Schnitt 10% niedrigeren Stromverbrauch feststellen.

Gruß, Alex

klarisatec
17.07.2009, 13:43
Hallo Jan,

ich habe meinen Raptor 90 auf Elektroantrieb umgerüstet - seit ca. 3 Monaten fliege ich zusätzlich mit V-Stabi. Das V-Stabi (andere Stabi-Systeme funktionieren übrigens auch sehr gut) kam bei mir nicht in Frage, weil es "cool" ist (dafür ist es zu teuer), sondern weil der paddellose Rotorkopf im späteren Scaleheli naturgetreuer aussieht und nachweislich eine ca. 15% Steigerung der Flugdauer gebracht hat...

...0,5% bringt ja schon alleine das Entfernen der illegalen Flugapparate an den Rotorblättern... :lol:

Die Physik ist da zum Glück objektiver: weniger Gewicht + weniger Luftwiderstand am Kopf = mehr Antriebsleistung.

Anscheinend bin ich nicht der Einzige, der mehr Leistung erzielen konnte. Ob im Labor unter genau gleichen Bedingungen nun 13,9 oder 16,3 % mehr Leistung rauskommen ist glaube ich schnuppe....

Für mich persönlich hat sich das Stabi System gelohnt und ist weitaus mehr als nur ein "nice to have" - meine Meinung... :lieb:

Gruß Markus

Einer
17.07.2009, 15:20
Weniger Meinungen und mehr Wissen würde diesem Fred sicher gut tun. Niemand in diesem Fred scheint wirklich zu wissen ob die Ergebnisse von Albert richtig oder falsch sind und wieviel. -Ich auch nicht! Aber die meisten hier sind der Meinung sie wären es! - Ich auch! Trotzdem Respekt vor seiner Arbeit.


einer

übrigens: weniger Gewicht + weniger Luftwiderstand am Kopf = mehr Antriebsleistung - ist ein physikalisches Gleichungsgustostückerl!

nexus665
17.07.2009, 15:37
Hi,

also - ein paar Tests mit Logger habe ich schon gemacht, aber sicher wesentlich weniger aufwendig und nachvollziehbar als Albert.

In diesen Tests habe ich dasselbe ermittelt wie viele hier (und auch Albert, mMn) - bei derselben Drehzahl ist der Heli generell agiler und besonders im Vorwärtsflug massiv schneller, der Stromverbrauch ist gleich oder tlw. auch geringfügig höher als mit Paddeln (weil man die vorhandene Leistung eben mit Genuß ausnutzt). Man kann auch mit etwas weniger Drehzahl fliegen und dasselbe Leistungsniveau wie mit Paddeln erreichen - bei geringerem Stromverbrauch (auch bei mir ca. 10%).

...das macht aber nicht soviel Spaß wie stattdessen die Drehzahl ein wenig nach oben zu korrigieren und mit demselben oder mehr Stromverbrauch wie vorher einfach noch heftiger fliegen zu können. Das ist mein Weg ;)

Logs gibt's wenn's wen interessiert gern per P/N.

Das Ganze aus einem Durchschnitt von ca. 5-10 Flügen, nicht am selben Tag, mit 3 verschiedenen Lipos (SLS ZX 2500 25C, SLS ZX 2500 30C, MT-WAX 2500 25C, alle 6S).

lG,
Simon.

Albert
11.08.2009, 08:46
Hallo,
hab gar nicht gemerkt, dass der Thread wieder hoch gekommen ist. Bin übrigens mit den Erkenntnissen schon wieder ein paar Schritte weiter.

Momentan fliege ich ein anderes Flybarless-System (Hersteller kann ich noch nicht bekanntgeben) und habe auch am Setup gearbeitet. Sowohl mit als auch ohne Paddel.

Mit Paddel: da habe ich den Kopf gewechselt und fliege jetzt einen Kopf vom Vibe 50 auf dem Logo. Der ist deutlich agiler und trotzdem hat er mehr Stabilität im Rundflug. Rückblickend, ohne es beweisen zu können, würde ich behaupten, dass er mit dem letzjährigen Flybarless-Setup bezüglich Flugeigenschaften mithalten kann. Allerdings bin ich grad auf dem Tripp zu kürzeren Rotoblättern und benutze die Maniac 503 statt längeren Blättern (553 oder ExTeTe)

ohne Paddel: da hat sich in der Software und Hardware (bessere Sensoren, mehr Rechenleistung) ja bei den meisten Systemen viel getan und damit würde der Vergleich heute von den Flugeigenschaften unabhängig!! vom System dem Flybarless deutlich mehr Richtung flybarless gehen. Auch ohne Paddel bin ich aber auf dem Tripp zu kürzeren Blättern, weil damit Pitch besser beherrschbar wird und damit sowohl besser "geackert" (tief rumgebolzt) und auch Figuren wie z.B. Piroflip oder Rollenkreise geflogen werden können. Abhängig von der Drehzahl kann ich damit zwischen 6 (bei 2400 am Kopf) oder 12 min (1800) fliegen und brauche so 4500mAh, was die Topfuels klaglos mitmachen. Mit 553er habe ich die niedrige Drehzahl nicht probiert, mit der hohen geht die Flugzeit aber eher gegen 5:30

Ich werde heute mal wieder den Paddelkopf draufmachen (Wechseln dauert so 5 min) und überprüfen, wie lange und wie) denn der bei so 1800 fliegt....

Grundsätzlich hat sich mein Flugstil auch verändert, d.h. ich fliege heute härter und akzentuierter auf Pitch.

Albert

TheManFromMoon
11.08.2009, 09:51
Momentan fliege ich ein anderes Flybarless-System (Hersteller kann ich noch nicht bekanntgeben)

Ich weiss welches ;-)

Gruß
Chris

Albert
11.08.2009, 14:02
sollte ein PN werden

Albert

the.bass
25.08.2009, 11:47
....Ich werde heute mal wieder den Paddelkopf draufmachen (Wechseln dauert so 5 min) und überprüfen, wie lange und wie) denn der bei so 1800 fliegt....
.....


Hallo Albert,

was hat Dein angekündigter Test ergeben? Gibt es weitere Erkenntnisse?

Danke.
LG
Frankie

Albert
27.08.2009, 10:08
Hi,
ja, Test ist gelaufen und ich muss gestehen, dass ich den Paddelkopf relativ schnell wieder runtergebaut habe.

Weil
* die Präzision bei der niedrigen Drehzahl jetzt besser ist als mit dem Paddelkopf (war vorher eher andersrum)
* die Flugzeit ~ 1min länger ohne Paddel ist
* die Einstellung des Flybarless-Systems jetzt sehr nahe am zyklischen Verhalten des Paddelkopfes ist.

Letztere hat mir am Flybarless bisher nicht wirklich gefallen, da ich dank meiner persönlich nicht mehr ganz taufrischen CPU (Brain) ja auf alle Krücken angewiesen bin, die ich kriegen kann :D

Um das zu erreichen, ist es notwendig, die zyklische Wendigkeit nicht zu hoch aufzudrehen, denn dann schlagen wahrscheinlich Probleme mit der Servostellkraft/Präzision in Kombination mit sehr hohen Stellkräften aus den Rotorblättern zu.

Aber da muss ja jeder seinen eigenen Weg finden.

Albert

jurkito
30.08.2009, 01:09
Hallo, ich habe einen Raptor E620 auf AC3x umgebaut, habe bei den Kokamakkus vor dem Umbau 3600 mAh rausgezogen und danach 3000. Ich habe übrigens 3 gleiche 10s 4000 er Packs, das Ergebnis war bei den 3 Akkus gleich, also objektiver als ein Test mit nur 1 Akku