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Vollständige Version anzeigen : GyroBot Erstflug und Vergleich zum AC-3X


Heidjer
27.07.2008, 12:48
Hi,

ich habe heute meine ersten 2 Akkus mit dem Roxxter22 und GyroBot leer geflogen. Davor habe ich etliche Flüge mit Paddelkopf geflogen. Als Vergleich zum Roxxter habe ich den Acorbat SE mit AC-3X.

Ich habe den Heli mit Pitch hochgezogen, der Start war kein Problem der Heli stand ziemlich gerade. Schweben mit minimalen Stickbewegungen geht halbwegs, mit etwas stärkeren Ausschlägen reagiert der Heli deutlich über und er fängt sich nicht selbst wieder. Eine Piro aus dem Schweben heraus endet mit ziemlicher Schieflage die zum Einschlag führen würde wenn nicht sofort vom Piloten korrigiert wird. Ein normaler Rundflug geht, wobei ich ein leichtes Aufbäumen feststelle.

Fazit für mich: mit den Standardwerten für den Roxxter 22 ist der Heli mit GyroBot für mich deutlich schlechter als mit Paddelkopf, er hängt auch nicht so direkt am Stick wie ich es mir als "Normalflieger" wünschen würde.

Mit dem Acrobat SE und AC-3X und Standardwerten hängt der Heli direkt am Knüppel, es können Problemlos mehrere Piros hintereinander gemacht werden der Heli kommt fast gerade wieder aus der Figur. Alles ist dort deutlich besser vom Fluggefühl.

Da der GyroBot ja deutlich teurer ist als die anderen Systeme erwarte ich eigentlich eine mindestens gleichwertige Fluglagenregelung.

Es gibt ja nur wenige hier im Forum die GyroBot und Roxxter fliegen, trotzdem: welche Parameter habt Ihr angepasst damit der Roxxter stabil schwebt, nicht überschwingt bzw. überreagiert und mehrere Piros sauber gesteuert werden? Es geht nicht darum den Heli agiler zu machen sondern eine deutlich stabilere Lagekorrektur als mit den Werten laut Anleitung zu erreichen.

Gruß Heidjer

seijoscha
27.07.2008, 13:06
bin ich froh mir einen AC-3x besorgt zu haben und keinen gyrobot.deen ich mir auch überlegt habe zu kaufen.
wobei auf diesem viedeo geht der Roxxter33 ja ganz gut ab!!

http://de.youtube.com/watch?v=f7o5f8dRKkY

Dan
27.07.2008, 13:11
Das Vido ist gut, ist allerdings der 33SE und nicht der 55er, wie beim Video steht.

Hört sich nicht gut an, was der Heidjer da schreibt..

Wenn ich das lese, bin ich mit meinem AC-3X wohl besser dran. D ahbe ich bis jetzt eigentlich nix zu meckern, kenne aber VStabi und Gyrobot nicht (zumindest keine eigenen Erfahrungen)

Uwe Caspart
27.07.2008, 13:38
Meinst nicht, dass das ein etwas "hartes" Fazit ist, nach zwei Akkus und ohne jede Anpassung an "deinen" Roxxter?
Was meinst du mit:
...und er fängt sich nicht selbst wieder


Edit:
welche Parameter habt Ihr angepasst damit der Roxxter stabil schwebt, nicht überschwingt bzw. überreagiert und mehrere Piros sauber gesteuert werden
Step by Step durch die "Einfliegen" Anleitung gehen. Das funzt wunderbar.

Hermann Schellenhuber
27.07.2008, 13:58
Servus,

sind die "Standardwerte" bereits ein auf den Roxxter22 angepasstes Setup, oder so wie er aus der Schachtel kam? Ich frag nur, weil beim AC-3X wirst du ja wohl laut Stefans Anleitung für den SE eingestellt haben, und das Setup wird schon ziemlich optimiert sein. Halte den Vergleich daher für unfair und er sagt auch nichts über die Leistungsfähigkeit der Systeme aus. Stell erstmal richtig ein und dann kannst du wieder vergleichen, alles andere bringt nichts.

Schöne Grüße,
Hermann

Uwe Caspart
27.07.2008, 15:10
Ich denke schon, dass er das für den RoXXter optimierte Setup genommen hat, aber auch das will "auf den Piloten" und den Hubi (verwendete Komponenten) angepasst werden.
Stichwörter Servos, Antrieb, Blätter.

Marlex
27.07.2008, 15:12
Vielen Dank für den Zwischenbericht, Heidjer :lieb:

Ich habe mich ein weiteres Mal für die AC-3X (ja, es heisst DIE AC-3X) entschieden. Auch lange darüber nachgedacht, den Gyrobot zu holen, aber ich war/bin von der AC-3X so begeistert, dass ich mich wieder dafür entschieden habe.

"Zum Glück" möchte ich nicht sagen, da ich Deinen Bericht als erste Impressionen interpretiere. Ich glaube, dass der Gyrobot nach einiger Einstellungsarbeit auch gut seinen Dienst verrichten wird.

Nochmals, danke!

Greenhorn
27.07.2008, 15:41
Ich halte für wenig sinnvoll nach 2 Flügen ein Stateman für ein Produkt abzugeben. Egal ob es sich um einen Motor einen Akku oder um so ein komplexes System wie ein Flybarless System handelt.
Ich benutze beide System in meinen Hubis die alle mit gleichem Antrieb ausgestattet sind. Einen gravierenden Unterschied kann ich nicht feststellen. Auch ein vorhandenes Setup muss noch feingetuned werden. Der Einfluss der Servos, der Rotorblätter und der Heckrotorblätter ist zu berücksichtigen.
Ich könnte heute keinem der genannten Systeme den Vorzuge geben. Beide erfüllen ihre Aufgabe perfekt. Besser wie mit Paddel.

Greenhorn.

Heidjer
27.07.2008, 15:45
Hi,

also unfair finde ich den Vergleich nicht. Ich habe einen Acrobat SE mit AC-3X und fliege das empfohlene Setup (Servos und Parameter). Das habe ich auch beim Roxxter 22 so, die empfohlenen Servos sowie Parameter für den Roxxter 22.

Der Acrobat flog sofort mit AC-3X ohne Probleme, der Roxxter mit GyroBot fliegt mit den vom Hersteller empfohlenem Setup deutlich schlechter als vorher mit Paddelkopf. Weiterhin ist ein deutlicher Unterschied in der Einstellerei. Für mich ist hier AC-3X erheblich besser, allerdings spielt das beim AC-3X fast keine Rolle da ich da nicht mehr dran drehen muss. Er macht seine Arbeit mit dem Standard-Setup sehr gut.

Für Piloten die kein 3D fliegen können oder wollen, ist es auch ein deutlicher Vorteil das man beim AC-3X die Mischer für Roll und Nick begrenzen kann. Damit kann ich dann nicht durch falsches knüppeln z.B. 15° zyklische Ausschläge erreichen. Beim GyroBot steht im Handbuch deutlich, man muss die maximal möglichen Wege einstellen und man kann nur die Drehratengeschwindigkeitsvorgabe etwas verlangsamen. Wenn ich mich dann aber verknüppel habe ich trotzdem z.B: 15° Ausschlag, finde ich nicht lustig.

Natürlich wird man den GyroBot Stück für Stück, so hoffe ich jedenfalls, etwas besser eingestellt bekommen. Nur beide Systeme sind aufeinander abgestimmt und das jeweils empfohlene Setup verwendet worden.

Der Roxxter kommt bei meinen Piro-Tests, Heck zu mir und dann 360° rum, mit ca. 45° hängendern Seite/Heck also Roll/Nick heraus. Wenn ich dann korrigiere schwingt er deutlich über. Wenn ich von der Seite angeflogen komme und ich ihn vor mir zur Landung um 90° drehe und absetzen will, habe ich den totalen Eiertanz. Dabei bestehen große Chancen ihn zu crashen. Das hat er vorher mit Paddelkopf nicht gemacht und macht auch AC-3X nicht.

Ich hätte ja auch für meinen Roxxter AC-3X kaufen können, dann wäre es selbstverständlich das ich mir ein Setup Flug für Flug erarbeiten muss. Daher habe ich mich für den GyroBot entschieden um dies zu umgehen.

Eigentlich wollte ich aber gerne Hilfe von anderen Piloten haben, die bereits GyroBot auf dem Roxxter erfolgreich fliegen. Vielleicht findet sich ja jemand mit passenden Tipps.

Gruß Heidjer

Uwe Caspart
27.07.2008, 15:59
Der Roxxter kommt bei meinen Piro-Tests, Heck zu mir und dann 360° rum, mit ca. 45° hängendern Seite/Heck also Roll/Nick heraus. Wenn ich dann korrigiere schwingt er deutlich über. Wenn ich von der Seite angeflogen komme und ich ihn vor mir zur Landung um 90° drehe und absetzen will, habe ich den totalen Eiertanz. Dabei bestehen große Chancen ihn zu crashen. Das hat er vorher mit Paddelkopf nicht gemacht und macht auch AC-3X nicht.


Hm, das liest sich seltsam. Da hätt ich glaub auch einen dicken Hals:unsure:
Welches Setup verwendest du?
Ich hab das 3D Setup drauf und nur Heck P/I und Piruoptimierung angepasst, ansonsten wie im Handbuch. Funzt von 1700-2100.
Krass wirken sich Veränderungen am Sender (Servowege, Expo) aus.

SKYfreak
28.07.2008, 09:26
Hallo zusammen,

also das kann ich auch nicht ganz nachvollziehen...

Mein Logo 500 hatte am Freitag endlich den Erstflug mit dem Gyrobot. Gestern Flug 3 und 4.
Ich war total verblüfft. Ich habe den Gyrobot nach der aktuellen Anleitung eingestellt und erwartet, daß ich nun mal alles richtig anpassen muß. Aber nix da! Ich hatte sofort Vertrauen in das System (habe den Heli auch peinlichst genau eingestellt) und beim 2. Flug gleich mal einen Looping geflogen. Gestern die ersten Rollen. Einfach 1a. Keinerlei Tendenz zum Aufbäumen erkennbar.

Dualrate habe ich auf auf 30% hoch gesetzt - war mir mit 20% zu schwammig. Vermutlich werde ich sogar auf 35% gehen. Mal langsam herantasten. Expo wird zuküftig bei 45% stehen.

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wo ich noch was verstellen soll. Ich werden mal noch die P und I-Werte etwas höher stellen und testen. Aber eigentlich weiß ich nicht was da besser werden soll. Heck ist schon klasse und recht agil. TS passt mit mehr Wendigkeit nun auch. Die nächsten Flüge werden zeigen ob ich noch irgendwo Hand anlegen muß.

Ich fliege kein 3D - extreme Sachen kann ich also nicht testen. Aber bei dem was ich kann hinterlässt das System einen sehr guten Eindruck.

Auch mein Setup funzt super: Orbit 25-8 HE, 14er Ritzel, Jive 80+LV und 6S3P Konions. Alle Komponenten waren gestern bei 29° Außentemperatur bei ca. 35-45° warm.
Flugzeit knapp 8 Minuten bei etwas über 1900. Regler steht dabei bei 65%.

Aber - auch wenn ich mehr als zufrieden bin - der nächste Heli bekommt vermutlich wieder einen Paddelkopf. Das "Mehr" und das "Besser" rechtfertigt meiner Meinung nach nicht die Mehrkosten.

Gruß
Markus

Darko
28.07.2008, 09:54
Hi,


Der Roxxter kommt bei meinen Piro-Tests, Heck zu mir und dann 360° rum, mit ca. 45° hängendern Seite/Heck also Roll/Nick heraus. Wenn ich dann korrigiere schwingt er deutlich über. Wenn ich von der Seite angeflogen komme und ich ihn vor mir zur Landung um 90° drehe und absetzen will, habe ich den totalen Eiertanz. Dabei bestehen große Chancen ihn zu crashen. Das hat er vorher mit Paddelkopf nicht gemacht und macht auch AC-3X nicht.



Gruß Heidjer

Hab kein Gyrobot, fliege aber Vstabi und da kann man um sowas zu verhindern eine Pirooptimierung machen.
Vielleicht gibts sowas auch beim Gyrobot....

SKYfreak
28.07.2008, 10:08
Hab kein Gyrobot, fliege aber Vstabi und da kann man um sowas zu verhindern eine Pirooptimierung machen.
Vielleicht gibts sowas auch beim Gyrobot....

Ja - gibt es! Dort ist auch genau diese "eiern" beschrieben wenn der Wert zu hoch ist oder auch in die falsche Richtung geht.

Gruß
Markus

Darko
28.07.2008, 10:15
Na.. RTFM sag ich dann mal ;D

SKYfreak
28.07.2008, 10:47
Hallo,

@heidjer: noch ein Wort zu den zyklischen Ausschlägen: Bei mir fangen schon bei etwas über 11° zyklisch die Servos an zu knurren. Habe das dann auf 11° belassen. Was hindert dich daran dies einfach auf z.B. 10° zyklisch einzustellen. Das ist dann halt in dem Fall das "maximal Mögliche".

Gruß
Markus

Heidjer
28.07.2008, 13:03
Hi,

ich habe nun zwischenzeitlich einige Flüge mehr gemacht und das Setup an einigen Stellen angepasst, auch Dualrate am Sender höher genommen. Normalflug ist mittlerweile vergleichbar mit AC-3X. Bei den Piros aus dem Schwebeflug heraus kommt der Heli manchmal sauber raus und leider immer noch recht häufig ziemlich unsauber. Mehr als eine Piro mach ich derzeit mit GyroBot nicht, mit AC-3X kann ich problemlos einige hintereinander machen.

Die Piro-Optimierung soll ich laut H. Focke auf Null stehen lassen.

@SKYfreak,
Den TS-Weg habe ich mittlerweile auch auf 10° als max. Weg eingestellt. Bis auf die Piros bin ich auch mittlerweile ganz zufrieden. Auch ich bin der Meinung das ein gut eingestellter Paddelkopf nicht unbedingt schlechter ist, wenn man aber einen neuen Heli aufbaut und sowieso einen GY611 oder ähnlich einsetzen will, dann kamm man auch VStabi oder AC-3X usw. einsetzen. Der Acrobat SE mit AC-3X passt aber wirklich sehr gut zusammen.

Gruß Heidjer

SKYfreak
28.07.2008, 13:34
Hallo,

gebe dir recht - wenn man ohnehin einen GY611 einsetzen will ist der Mehrpreis nicht mehr so wild. Solange ich aber einen GY401 noch nicht an seine Grenzen bringe ist der Aufpreis heftig. Und der GY401 kann mehr als viele ihm zutrauen.

Noch ein Wort zum Gyrobot. In der akutellen Anleitung wird nochmals verstärkt darauf hingewiesen, daß nach Änderungen jede Flugphase neu kalibriert werden soll.
Das könnte auch ein Grund sein weshalb es nicht so sauber läuft.

Gruß
Markus

Heidjer
28.07.2008, 14:10
@SKYfreak,

Danke für den Hinweis mit der Kalibrierung aber dies ist bereist bei mir verinnerlicht.

Diese Kalibrierung wird bald nicht mehr benötigt, es kommt in Kürze eine neue Systemsoftware mit einstellbarem Todband für die Sticks und dann muß nur noch einmal Kalibriert werden.

Beim Heli verlängert sich die Flugzeit durch flybarless, das sollte man insbesondere beim E-Heli nicht ganz vergessen.


Gruß Heidjer

litronics2000
02.08.2008, 15:40
Hallo zusammen,

mein Gyrobot fliegt bekommt Piros ohne viel klagen hin - nach der dritten fängt der Heli an leicht auf die Seite wegzudriften aber das kann man leicht aussteuern (wenn man es denn kann während sich der Heli dreht :)).

Bei meinen ersten Versuchen ist der Heli immer weggekippt und das unsymetrisch, je nachdem in welche Richtung die Piro ging. Kann ja eigentlich nicht sein. Die Ursache war ein nich 100%ig rechtwinklig ausgerichteter Heckrotor, der den Heli einfach weggedrückt hat. Als das gerade gerückt war, gings ohne Probleme.

Gruß
Stefan

Heidjer
02.08.2008, 17:40
@litronics2000,

der Tipp mit dem Heck ist interessant, werde ich mal anschauen.

Da ich ja den Acrobat SE mit AC-3X im direkten Vergleich habe, ist mir halt der überdeutliche Unterschied bei den Piros aufgefallen. Mit AC-3X kommen die Piros immer sauber raus, ohne manuell einzugreifen. Mit GyroBot muss ich bereits häufig bei der ersten Piro manuell eingreifen, aber es ist möglich das mein heck auch nicht 100% im rechten Winkel ist. Trotzdem sollte die Elektronik das ausregeln können.

Gruß Heidjer

somt1033
03.08.2008, 00:37
Das mit den Piros was beim Vstabi bei mir am Anfang auf, ging aber mit der Piro-Optimierung weg.
Hat Herr Focke gesagt, warum du den entsprechenden Parameter auf Null lasser sollst?

Grüße,
Marvin

Heidjer
03.08.2008, 08:24
@somt1033,

Pirooptimierung habe ich mittlerweile vom 3D-Setup übernommen, wurde bisher aber nur minimal besser. Ich werde aber das Heck noch etwas genauer rechtwinklig einstellen. Mal sehen ob es dann besser wird. Leider lässt das Wetter einen Test heute wohl nicht mehr zu und die nächsten Tage werden noch schlechter.

Herr Focke meinte, man braucht die Optimierung nicht, das merkt sowieso keiner. So etwa sinngemäß.

Gruß Heidjer

litronics2000
03.08.2008, 08:35
War die Piro-optimierung nich nur notwendig, wenn er bei Seitenwind oder fahrt nicht gleichmäßig genug dreht? Das sollte hier eigentlich keine Auswirkungen haben - oder?

Kai Brückner
05.08.2008, 13:58
Hallo,

@litronics2000: Also die Pirooptimierung ist schon für das Regelverhalten der TS bei Heckeingabe zuständig... Mit dem konstanten Drehen bei Geschwindigkeit hat die Optimierung nichts zu tun...Dafür ist der I Wert im Heck Tuning Menü...

@Heidjer: Also bei mir funktioniert es bestens....Ich hab die Pirooptimierung aus den 3D Vorgaben entnommen, wie fast alle Werte (außer P und I am Heck hab ich an mein System angepasst, aber da spielen viele Faktoren mit rein) Ich hab bei langsamen wie auch bei schnellen Piros auf der Stelle kaum wegkippen... Zumindestens nicht mehr, wie bei Helis mit Paddeln (T-Rex mit Paddel, Raptor mit Paddel usw) Ich werde bald mal ein Video aufnehmen von meinem 33SE, da werde ich mal Pirofiguren fliegen...

Also ich komme wirklich sehr gut zurecht mit dem Gyrobot und fliege zur Zeit meine beiden Roxxter mit Gyrobot vom Fluggefühl (und der Leistung natürlich auch) lieber als meinen T-rex 600 N Pro.

Ich hoffe du bekommst die Probleme auch noch in den Griff :)

MfG
Kai

Heidjer
05.08.2008, 15:07
@Kai,

ich werd mir Mühe geben, dass der Roxxter 22 ähnlich gut fliegt wie mein Acrobat SE von Anfang an. Wenn man beide Systeme hat, fallen halt die Unterschiede auf.

Mittlerweile habe ich auch die 3D-Parameter übernommen, die Stabilität ist noch nicht so hoch wie gewünscht daher werde ich (wenn das Wetter es zulässt) noch mit den P/I-Parametern für Nick/Roll rumspielen. Wird schon noch werden, hätte mir nur schon von Anfang an die perfekt passenden Parameter gewünscht da ich mich bewusst an alle Vorgaben beim Setup des Helis gehalten habe.

Gruß Heidjer

Jetheli
07.08.2008, 00:23
Hi Jungs,

habe eure Berichte über den GB mit großem Interesse verfolgt !
seit heute fliege ich ihn in einem Rex 500.
nach 3 Flügen kann ich noch kein rechtes Urteil bilden, da ich kein 3D fliege, außer das das Flugverhalten gegenüber einem Paddelkopf genial ist.
lediglich, was mich stört, ist, das er eiert/schwingt, um die Hochachse, egal, ob beim fliegen oder schweben, er verhält sich so, als wenn ich ihn, ohne GB, unter 2000 Kopfdrehzahl fliege, da habe ich das gleiche Phenomän.
verwende momentan noch das vorgeschlagene Einstell Setup.
würde mich über Tips von euch freuen ;)

besten Dank im voraus

LG
Jetheli

Exun
19.03.2009, 13:01
Hallöle,

das Probölem mit dem Eiern/Schwingen auf nick und roll habe ich auch. Schon verschiedene P/I-Werte, Drehzahlbereiche, Kopfdämpfungen und Rotorblätter ausprobiert- immer das selbe Verhalten. Hat jemand eine Idee woran sowas liegen könnte?

Gruß,
Tobi

martin_p
19.03.2009, 13:55
Hallo!

Na da freue ich mich schon auf meinen Roxxter 22 inkl. Gyrobot. Ich habe nämlich Heidjer diesen abgekauft. :)

Grüße
Martin

Uwe Caspart
19.03.2009, 14:22
Roxxter22:
Blätter mit so wenig Vorlauf wie möglich nehmen
Schnelle Servos, kein Spiel, leichtgängig in den Kugelköpfen
GB härter/weicher lagern
Schwerpunkt variieren
Gute Akkus (meiner "wobbelt" beim Schweben fast immer bei der Landung am Ende des Flugs, bzw. wenn ich meine ausgezullten Rundflugakkus reinmache)

mogli1
19.03.2009, 14:32
Hallo

Ich habe einen Roxxter 33SE mit Gyrobot 900.
Den habe ich mit Radix Blättern geflogen und damit hatte ich null Probleme. Jetzt habe ich nach einem Crash Blattschmied Ultra montiert und nach dem Landeanflug im Übergang zum schweben hat meiner auch für 2-5sec. dieses Schwingen/eiern. Ich habe da ich mit den Blattschmieds auch im Speedflug und der Wendigkeit auf meinem Roxxter nicht zufrieden bin wieder Radix bestellt.
Die Blattschmied Ultra haben wie die meisten Blätter einen deutlichen Vorlauf (1cm) und das mag das System nicht gern.
Die Radix sind da neutral und funktionieren sehr gut. Ihr solltet Blätter suchen die keinen Vorlauf haben dann wird das bestimmt besser gehen. Ich könnte jetzt auch den Gyrobot verstellen, aber dazu hab ich eigentlich keine Lust, denn vorher ging der Roxxter perfekt, die Blattschmied Ultra hab ich nur probiert weil sie schon da lagen.
@Tobi, schonmal versucht die Rückkoppelung zu verstellen? Ansonsten am besten mal bei LF anrufen, ich denke der kann dir da helfen.

Exun
19.03.2009, 14:42
Hi,

ich habe einen TRex500ESP mit den dazugehörigen Servos (sollten ja passen). Mechanik ist absolut spielfrei und leichtgängig. Schwerpunkt passt auch sehr genau. Der Akku ist ein nigelnagelneuer SLS ZX 6s 2500 und müsste in Ordnung sein.
Das Wobbeln macht sich besonders stark bei Wind oder nach kurzen Steuereingaben bemerkbar. Am Boden sind keine Vibrationen oder dergleichen zu sehen.


Mal versuchen den Gyrobot weicher zu lagern (atm nur ein Pad drunter) und die Rückkopplung genauer betrachten... Wenn das nix bringt werd ich auch mal die Radix testen. Hatte bis jetzt nur Align und HT drauf.


Danke für die Tips =)

Gruß
Tobi

Uwe Caspart
19.03.2009, 14:49
Das Wobbeln macht sich besonders stark bei Wind oder nach kurzen Steuereingaben bemerkbar

Richtige Servogeschwinditschkeit eingestellt?

Exun
19.03.2009, 15:02
Richtige Servogeschwinditschkeit eingestellt?

Jo hoff ich: Standart bei den Align DS510...

mogli1
19.03.2009, 15:12
Hi

Die DS510 sind doch digitale mit gut Speed, da würde ich den GB aber auf Speed oder Highspeed stellen. Die original Align Blätter hatte ich auch auf nem Trex500 mit V-stabi, die kanst vergessen. Bäumen auf einmal auf, also vom Vorlauf.HT weiß ich nicht. Sehr gut gehn die gelb/schwarzen Blätter (Funkey?!) aufm Trex500, die haben null Vorlauf.

Florian Uhlemann
19.03.2009, 15:48
nutze in meinem protos die gleichen servos und hatte erstmal auch starke schwingungen am kopf, hab aber erstmal projekt in die ecke gestellt und warte bis die alublatthalter, längere kugelbolzen usw da sind, dann werde ich das mechanische system mal optimieren und es nochmal mit dem gyrobot versuchen, mit dem einstellen.

mich würden deine einstellungen interessieren bzgl servogeschwindigkeit beim ds510 und welchen servotyp nimmst du am ds520 fürs heck?

kannst ja mal speed/high speed ausprobieren und bitte berichten, wie du damit geflogen bist.

martin_p
19.03.2009, 16:13
Hallo Leute!

Wenn der Vorlauf bei Rotorblättern sich negativ auf den Gyrobot auswirkt, müsste das dann (mehr oder weniger) nicht bei allen Flybarless-Systemen auftreten (mehr oder weniger)?

Grüße
Martin

Exun
19.03.2009, 16:15
kannst ja mal speed/high speed ausprobieren und bitte berichten, wie du damit geflogen bist.

Auf Speed und High Speed wird das Schütteln leider noch heftiger. Hab also wieder auf Standart zurückgestellt.
Am Heck werkelt ein 9257.

Gruß,
Tobi

mogli1
19.03.2009, 16:19
Hi

Jeder Hersteller, egal ob V-Stabi,AC3X,Gyrobot etc. empfiehlt Blätter mit wenig bis gar keinem Vorlauf. Mein Trex500 mit V-stabi und den Orignal Align Blättern mit viel Vorlauf hat auch beim Schnellflug abrupt aufgebäumt. Das wobbeln kriegt er dann auch bei zu wenig Drehzahl.

mogli1
19.03.2009, 16:22
Hi Tobi

Das klingt dann aber so als ob dein System einfach übersteuert. (Ähnlich wie Heckzappeln bei zu hohem Heckkreisel)Also P und I zu hoch oder Rückkoplung nicht passt. Wieviel Drehzahl hast denn eingestellt?

Heidjer
19.03.2009, 16:31
Hi,

die NHP Blätter sind noch neutraler als die Radix und Maniac, werden so auch von LF-Technik empfohlen.

Gruß Heidjer

Uwe Caspart
19.03.2009, 16:35
Jo hoff ich: Standart bei den Align DS510...
Sind das diejenigen, die Savox 1350 entsprechen?
Die brauchen "Highspeed"

Vermute dein Problem inzwischen bei der Hebelei (TS verhält sich wie ein Heck mit zu langem Sevohebel)

Exun
19.03.2009, 16:43
Die Drehzahl müsste bei 2200 liegen. 6s, 13 Zähne und 75 % Regleröffnung. Habs aber auch schon mit 90% Regleröffnung bei Schwebepitch versucht...


P, I und Rückkopplung sind wieder bei den Grundeinstellungen aus der Bedienunganleitung, Also 250, 400 und 10.

Gruß,
Tobi

PS: Den angegebenen Abstand der Anlenkusgpunkte der Servohörner von der Achse habe ich von 19,5 (Angabe Align) um 2mm (Angabe LF-Technik) auf 17,5 reduziert.

Topknut2
19.03.2009, 17:28
Hallo,

Topknut2
19.03.2009, 17:41
Hallo,

ich hab mal Alles hier so verfolgt. Meine Erfahrungen liegen so. Ich habe nacheinander V-STabi, RONDO von TT, und GU 365 ausprobiert. Sonst immer nur GY401 geflogen. Ich habe jetzt zum Abschluss den AC3X auf dem Acrobat SE und auf einem Mini Titan SE von TT.
Mein Fazit ist das der AC3X das Beste der hier stehenden Systeme ist, da es ausser der Größe dem Gewicht und der Optik (Box und Kabel) und Bedienbarkeit halt nach den Grundsetup sofort und uneingeschränkt flog und fliegt. Ein Finetuning ist immer möglich aber nicht nötig.
Alle anderen Systeme mussten mit viel Zeitaufwand im Setup optimiert werden um ähnliche oder gleiche aber in keinemfall bessere Flugeigenschaften als beim AC3X zu erzielen.
Rechnet man die Zeit und manchmal auch Nerven gegen den Preis, so ist es bei mir ganz klar immernoch 1.Wahl der AC3X.
Ist auch für nicht so erfahrene Piloten wirklich sofort aus der Packung einstellbar.
PS. war zwar eigentlich die Meinung zum Gyroboot gefragt, aber das hörte sich ähnlich an wie beim RONDO, welcher für mich am nervigsten war.

Schöne Grüße
Knut

Exun
19.03.2009, 17:49
Naja bei den meisten läuft der Gyrobot ja auch ohne Probleme, auch im Rex500. Deswegen bin ich noch guter Dinge das das Problem zu finden ist ;)

jochen
19.03.2009, 21:48
Hallo,
Stell doch mal ein paar Bilder rein, Kopf, Abstand Kugel/Kugel, Gestängeverlauf, Position des GB.
Der Eine oder Andere sieht villeicht was "verbesserungswürdiges".
Wenn du den GB mal aussen vor lässt, also die Servos ohne ihn mit der CCPM 120° Programmierung ansteuerst, auf welchen Servoweg musst du dann deine Funke begrenzen, um auf "normale" Ausschläge an den Blättern zu kommen?
Bist du dann bei z.B. 100% oder nur bei villeicht 50% ?

Intruderevil
19.03.2009, 21:55
Mensch jetzt woll ich mir den Gyrobot 900 holen.. jetzt bin ich wieder am zweifeln. Wo bekommt man das AC3X?

Gruss Robert

Florian Uhlemann
19.03.2009, 23:15
ich könnte eventuell an meinem protos den gyrobot direkt unter der hauptrotorachse montieren,oder dort lassen wo er im moment ist (auf der heckrohrhalterung)

macht das viel aus? ist es wirklich soooo ideal es direkt auf der Rotorwellenachse zu haben?

Tommesp
20.03.2009, 00:29
Guten Abend!

Habe meinen RoXXter22 vor ein paar Wochen vom AC3X auf den Gyrobot 700 umgerüstet, da ich das AC3X für einen anderen Heli benötige.

Fliege den R22 mit 9650 an der TS und 9254 am Heck und genau dazu gibt es ein Setup in der Anleitung, das ich eingestellt habe. Die grundliegende Programmierung, also TS-Stellung, Servowege und Regelrichtung gefällt mir beim Gyrobot besser, geht deutlich schneller einzustellen als über die Tasten des AC3X.
Ebenso gefällt mir daran, dass DR und Expo weiterhin in der Funke eingestellt wird. Muss also bei den (wenigen) Einstellflügen nicht landen, zum Modell gehen und die Konfig ändern, sondern kann das am Sender umstellen.

Beim Erstflug mit dem Gyrobot stand der RoXXter 1A in der Luft - für mich ist kein Unterschied zum AC3X festzustellen. Habe seitdem das Setup nicht verändert und bin hochzufrieden mit dem Gyrobot!
(zumal ich das dazugehörige USB-Kabel auch noch verwenden kann, um meinen Hyperion-Lader mittels Logview auszulesen... :) )

Beste Grüße,
tommes

hermslein
20.03.2009, 01:33
Mensch jetzt woll ich mir den Gyrobot 900 holen.. jetzt bin ich wieder am zweifeln. Wo bekommt man das AC3X?


hallo robert

ich hätt noch einen übrig :-)

grüsse
hermann

mogli1
20.03.2009, 06:37
Hallo Leute

Also der Gyrobot900 funktioniert bei mir am Roxxter 33 wirklich klasse, da gibts kein Grund zu meckern. Ich bin sehr zufrieden mit dem Gyrobot und dem Flugverhalten. Ich besitze auch noch zwei Helis mit V-Stabi und habe ein AC3X leihweise für 3 Wochen getestet, für mich persönlich flieg ich den Gyrobot am liebsten. Bitte aber jetzt nicht schon wieder Diskussionen "Was ist am besten"

Hab gestern Tobi/Exun meine Hilfe angeboten da er wie ich aus München ist. Da ich auch einen Trex 500 paddellos fliege, allerdings mit V-Stabi, haben wir mal einiges verglichen. Tobi hat an den Servos die Kugelköpfe bei 17 mm und ich bei 14mm, trotzdem erreiche ich volle Wege. Jetzt verkürzt er auch als nächstes mal die Arme und probiert wieder. Wir werden weiter berichten. Ich werde an diesem Wochenende meinen zweiten Roxxter mit Gyrobot700 fliegen und einstellen. Wenns intressiert kann ich ja berichten.

Gruß Theo

litronics2000
20.03.2009, 07:09
Stell doch mal ein paar Bilder rein, Kopf, Abstand Kugel/Kugel, Gestängeverlauf, Position des GB.
Der Eine oder Andere sieht villeicht was "verbesserungswürdiges".


Hallo zusammen,

ich bin den Heli auch schon geflogen und habe mechanisch keine Probleme feststellen können.
Beim Fliegen die P und I Werte von 250 bis auf kanpp 500 hochgestellt (sprich die Werte aus meinem 500er Rex) und interessanterweise gab es keien bzw. nur kaum Änderungen im Flugverhalten.

Dann sind wir noch von den Align auf die meine HTs gewechselt und es wurde zwar etwas besser aber war bei weitem noch nicht weg.

Mein Rex fliegt mit den HT und 4x S9257 wirklich super mit den Blättern und ich konnte mir nicht vorstellen, woran es liegt.

Nachdem ich jetzt doch ein wenig drüber schlafen konnte, gibt es nur einen Unterschied zu meinem noch.

Tobi: Dreh mal die Blattgriffe um und lenke die von hinten an. Sprich wird dabei die TS bei negativ Pitch OBEN sein und anders herum - aber das macht mal nix. Theoretisch würde ich sagen bei symetrischer Anlenkung wie wir sie für Flybarless brauchen macht das nix aus - aber wer weis - evtl. sind die Blattgriffe ja doch nicht so 100%ig genau und es hat eine Auswirkung auf das Flugverhalten.

Wenn das auch nicht hilft, wäre mein Vorschlag, erst einmal bei Hr. Focke anrufen und nachfragen was Sache ist. Aber bitte anrufen - bei Mails dauert das immer so ewig, denn Hr. Focke antwortet nur einmal am Tag auf Mails (zumindest war das bei mir so, als ich meinen Gyrobot eingestellt hatte). Und abgesehen davon kann man am Telefon schneller und einfacher Details klären.

Wenn das dann auch nicht hilft, schmeiß die Servos raus und nimm Savox oder Futaba.

Gruß
Stefan

mogli1
20.03.2009, 07:17
Hallo Stefan

Die DS510 sind Savox Servos, warum sollte er also wieder Geld ausgeben? Die Blattgriffe am Rotor sind bei mir aber auch von hinten angelenkt, das heist bei meinem Trex500 mit V-Stabi geht die Taumelscheibe runter bei Pitch hoch.

SKYfreak
20.03.2009, 07:50
(zumal ich das dazugehörige USB-Kabel auch noch verwenden kann, um meinen Hyperion-Lader mittels Logview auszulesen... :) )

Hallo,

da wäre es umgekehrt auch interessant, ob das Hyperion-Adapter-Kabel am am Gyrobot funktioniert. Das kostet nämlich nur knapp 20,- EUR und keine 60,- EUR!

Gruß
Markus

litronics2000
20.03.2009, 08:18
Hallo Stefan

Die DS510 sind Savox Servos, warum sollte er also wieder Geld ausgeben? Die Blattgriffe am Rotor sind bei mir aber auch von hinten angelenkt, das heist bei meinem Trex500 mit V-Stabi geht die Taumelscheibe runter bei Pitch hoch.


Stimmt - rein aus Hardware-Sicht bestimmt. Nur wer sagt, dass auf beiden auch die gleiche Software läuft?

Leider vergleichen wir immer wieder Hardware mit Hardware und vergessen, dass wir heute zu jedem Stück Hardware auch ein Stück Software haben. Im Computerbereich ist der Vergleich der Software schon ganz normal geworden. Klassisches Beispiel hierfür sind ja Mainboards (ok, da gibt es viel mehr Komponenten und der Vergleich hinkt etwas). Viele verwenden die gleiche Hardware aber ein unterschiedliches BIOS - und schon ist das eine schneller und das Ander langsamer.

Inwieweit das auch auf die im Modellbau verwendeten Produkte, speziell hier die Servos, zutrifft weis ich nicht - aber vorstellen kann ich es mir.

Gruß
Stefan

Exun
20.03.2009, 10:51
Hi Leute,

erstmal vielen Dank für die ganzen hilfreichen Tips =))

Hab gestern Nacht den Abstand auf den Servohörnchen verkürzt (von 17,5mm auf 14mm) - das bringt schon ganz schön was. Das Wobbeln ist icht ganz weg aber auf jeden Fall wesentlich dezenter. Werd jetzt gleich mal die Blatthalter auf nachlaufend umdrehen und das Ergebnis begutachten und berichten.

Gruß,
Tobi

Florian Uhlemann
20.03.2009, 16:58
Exun,

17,5mm waren für Paddelstangen-Helis, richtig? Dann dürfte 14mm ja die notwendige Übersetzung wiederherstellen. Du nutzt doch sicher das Umrüstkit mit den Hebelverlängerungen, richtig?

Mich würde Interessieren auf wieviel Servoweg du kommst, wenn du direkt ansteuerst die Servos und dann den Pitch misst... sollten ja um die 50-55% rum sein, damits ideal ist soweit ich weiß. (also jetzt der Pitchwert im Taumelscheibenmischer, wenn du max-pitch bis min-pitch hast und meinetwegen +-11°)

Exun
20.03.2009, 18:24
17,5mm waren für Paddelstangen-Helis, richtig? Dann dürfte 14mm ja die notwendige Übersetzung wiederherstellen.

Hiho,

19,5mm war die Angabe von Align- davon 2mm weniger- deswegen hatte ich 17,5mm.
Aber 14mm ist schon richtig- damit gehts eindeutig besser (mit dem Mikado-Umrüstsatz).
Das Umdrehen der Blatthalter hats gebracht. Der Heli liegt jetzt ruhig in der Luft =)) Das war wohl der Knackpunkt. Zusammen mit den schwarzen Dämpfungsgummis und 85%Throttle beim Schweben (statt 75%) sieht das Ganze schonmal gut aus. Jetzt noch richtige Blätter drauf und dann müssts passen :dance:

Den Gyrobot zum Testen der Ausschläge raushaun wär richtig aufwändig, weil ich alle Kabel akribisch im Gewebeschlauch verlegt hab, Stecker mit Heißkleber gesichert etc. Evtl hat ja jemand anders einen TRex 500ESP ohne Stabisystem mit DX7? Auf jeden Fall passen die Servowege mit 14mm auf dem Servohorn.

Vielen Dank an Alle :)

Grüße,
Tobi

Florian Uhlemann
20.03.2009, 18:49
Ich kann mir nicht recht vorstellen, was ein Umdrehen der Blatthalter bringen soll. Kann mich wer kurz aufklären bitte? Freut mich, dass es jetzt bei dir klappt. Muss noch auf meine Alublatthalter und Kugelgelenke warten, für den Protos.

Uwe Caspart
21.03.2009, 04:29
Schwingungstechnisch irgendwie besser. Steht beim 3DNT irgendwo in der Anleitung, oder bei Henseleit auf der HP, wenn ich mich recht erinnere.

Florian Uhlemann
21.03.2009, 07:28
Empfiehlt sich sozusagen generell bei Rigid-Köpfen auf nachlaufende Blattanlenkung zu wechseln? Dachte hätte früher mal gelesen, dass es besser ist, wenn an der Blattvorderkante gestellt wird. Nunja, probiere es auch mal aus. danke.

jochen
21.03.2009, 12:37
Interessanter Aspekt.
Uwe Caspert schrieb, dass es eventuell schwingungsmäßige Zusammenhänge, (Henseleit), gibt.
Wird es beim V-stabi prinzipiell so empfohlen?

Uwe Caspart
21.03.2009, 12:48
Hi,
mir nix bekannt.
Ich hab nur aus 3DNT-Zeiten ein Statement von Henseleit im Kopf, wo erklärt wird warum.
Ich werd´s versuchen zu finden.

Mathelikos
21.03.2009, 12:49
Nachlaufende Blattanlenkung heisst doch, dass bei +Pitch die TS runterwandern müsste, richtig? Beim LOGO ist das jedenfalls nicht so, also auch mit V-Stabi. Beim neuen Three Dee Rigid wäre das dann auch vorlaufend. Interessante Geschichte. Wäre toll, wenn jemand zu diesem Thema was rausfinden würde.

Grüße, Matthias

Florian Uhlemann
21.03.2009, 14:38
Uwe, danke schonmal im vorraus! Hab den TDR heute auch nochmal inspiziert und der ist eben normal. Aber mal zum Problemkind mit seinem Rex. Warum musstest du das umdrehen, wo es bei anderen auch normal geklappt hat?

mogli1
21.03.2009, 16:08
Hallo

Tobi musste es nicht umdrehen, sondern zurückdrehen! Der Trex 500 wird so angelenkt. Meiner mit V-Stabi wird auch von hinten angelenkt und auch meine beiden Roxxter. Ich denke mal er hats umgedreht weil er Taumelscheibe hoch positiv Pitch haben wollte.

Exun
21.03.2009, 17:08
Hallo zusammen,

ja genau, ich habs umgedreht um TS hoch bei +Pitch zu haben. Ausserdem war das Bild in dem Mikado-Umbausatz-Beizettel auch mit umgedrehten Blatthaltern. Jetzt steht Align wieder oben.
Kann es sein, das sich der negative Effekt verstärkt,wenn man suboptimale Blätter drauf hat? Also welche mit viel Vorlauf, so wie (noch) bei meinem Rex.

Grüße,
Tobi

Jan Henseleit
21.03.2009, 22:26
Hallo zusammen,

die Blattanlenkung von hinten ist bei Rigid Köpfen nicht notwendig. Anders ist es bei MFS-Köpfen.
Als ich damals den Rocket und anschliessend den NT mit dem MFS-Kopf entwickelt habe, kam es beim NT zu einer extrem starken Resonanz zwischen der beweglichen Paddeleinheit und den Rotorblättern. Beim Rocket trat dieses Phänomen komischerweise nicht auf, da der Hubschrauber viel schwerer war.
Erst der NT unterschritt die kritische Masse, so dass der ganze Hubschrauber in eine vertikale Resonanz viel, die so stark war, dass er sich in der Luft zerlegte. Durch die Anlenkung von hinten konnten wir das Problem damals leicht beheben, da sie dämpfend wirkte. So wurde eine vertikale Bewegung der Paddelstangeneinheit nicht durch den damit verbundenen Hub der Blätter verstärkt, sondern gedämpft.
Bei fester oder keiner Paddelstange treten diese Probleme nicht auf. Im Prinzip ist es dabei völlig egal ob man von vorne oder hinten anlenkt. Nur die Taumelscheibenhubrichtung ändert sich dadurch bei kollektiven Ausschlägen. Das ist das Einzige, was man dabei beachten muss.

Gruß Jan

T+T
22.03.2009, 16:25
Habe das Gyrobot zunächst im 22er geflogen und jetzt im 33SE.
Kann nur sagen dass ich absolut begeistert bin. Ist einfach einzustellen, funktioniert zuverlässig und präzise. Fliege normalen Kunstflug und 3D.
Bei extremer Kälte mussten die Werte leicht angepasst werden, da die Dämpfung logischerweise härter wurde.

mfg
T+T

Stefan Reusch
26.03.2009, 10:58
Hallo,

@Jan: Ich weiss zu 100 % das du Recht hast mit deiner Aussage.
Trotzdem habe ich meinen Tandemheli mit von vorne angelenkten Blättern fast nicht fliegen können. Rigidköpfe, Blätter null Vorlauf, zu 100 % gleich gewuchtet in alle Richtungen, kein Delta 3. Egal was ich machte, der Tandem ging bei ca. 1300 am Kopf in Resonanzen, nur mit einer gezielten Unwucht an beiden Rotoren wurde es etwas besser. Mit von hinten angelenkten Blättern fliege ich nun Munter seit einem Jahr mit bis zu 1600 am Kopf ohne die geringste Vibration, geschweige denn Resonanzen.
Ich habe absolut keine Ahnung warum das so ist, es wäre schön wenn du vielleicht eine Erklärung dafür hättest.
Viele Grüße
Stefan

Uwe Caspart
26.03.2009, 11:08
Hm, bin nich Jan, aber spontan denke ich: Die zwei Rotoren bilden Wirbel und beeinflussen sich somit gegenseitig. In einem Fall wirds verstärkt im anderen gedämpft:hollau:

Stefan Reusch
26.03.2009, 11:33
Hi Uwe,

Interessanter Ansatz, aber ob das reicht die Fuhre in Resonanz zu bringen?
Drauf gekommen bin ich letztlich durch die Geschichte beim NT damals und dachte mir probieren kost ja nix.


Ach ja ich bitte vielmals um Entschuldigung für das OT!!
Gruß
Stefan

Florian Uhlemann
26.03.2009, 21:48
So, mein Protos ist umgebaut, bin zufrieden. Eventuell passe ich demnächst die Servohebel nochmal etwas an, 1mm weiter draußen dürfte es perfekt machen. Als nächstes steht morgen der erste Probeflug an und dann werde ich die Einstellungen anpassen. Freu mich schon drauf.

Bilder:

http://www.florianuhlemann.de/rigidprotos1.jpg
http://www.florianuhlemann.de/rigidprotos2.jpg
http://www.florianuhlemann.de/rigidprotos3.jpg
http://www.florianuhlemann.de/rigidprotos4.jpg

mogli1
27.03.2009, 07:07
Hallo Florian

Sieht doch gut aus.
Mit den Blattschmied Ultras solltest du auf P und I, Nick und Roll, nicht so hoch gehen und dann langsam rantasten, denn die haben ganz schön Vorlauf.

Florian Uhlemann
27.03.2009, 20:16
das mit dem langsam herantasten versuche ich im moment.... ;)

Ballo
27.03.2009, 21:53
Hi,

habe heute mal die einstellbaren Frameraten für die Taumelscheibenservos am GB 900 vermessen. Hier das Ergebnis:

Standard: ca. 50 Hz
Speed: ca. 83 Hz
High Speed: ca. 113 Hz

High Speed sollte also mit den meisten Digitalservos funktionieren.

Balko

BerndFfm
27.03.2009, 22:32
Hallo Matthias,

Nachlaufende Blattanlenkung heisst doch, dass bei +Pitch die TS runterwandern müsste, richtig?

Ja. Bei einem Rigidkopf. Mit Paddel geht die Taumelscheibe hoch bei Pluspitch, da ja die Umlenkhebel die Bewegung umkehren.

Beim LOGO ist das jedenfalls nicht so, also auch mit V-Stabi.

Beim Logo V-Stabi ist die Anlenkung vorlaufend, die Taumelscheibe geht hoch bei Positivpitch.

Bei einem Rigidkopf ist das Delta-3 idealweise Null : http://vstabi.de/wiki/index.php?title=Bild:Kopfmasse.jpg

In diesem Fall sollte es egal sein ob die Anlenkung vor- oder nachlaufend ist. Ich empfehle trotzdem den Rotorkopf so zu bauen wie vom Hersteller vorgesehen.

Bei einem Paddelkopf sieht das anders aus :

Durch das Schwingen der Rotorblätter in der Dämpfung im Zentralstück gelangen kleine Ausschläge auf das Rotorblatt.
Vorlaufende Anlenkung : der Rotorkopf stabilisiert sich bei Schwingungen, hohe Schweberuhe
Nachlaufende Anlenkung : der Rotorkopf hat einen eingebauten Lenkkraftverstärker, der Heli ist wendiger

Beim manntragenden Robins 22 wird das Delta-3 als Lenkkraftverstärker genutzt.

Hallo Tobi, der Mikado Rotorkopf für den T-Rex 500 muss so zusammengebaut werden, dass die Schrift oben ist, also nachlaufend. Auf der Mikado Website ist er falsch zusammengebaut, in der Anleitung stehts dann aber richtig.

Tipps zum V-Stabi im T-Rex : http://www.partyfotos.de/heli/logo500.htm#trex

Grüße Bernd

Florian Uhlemann
27.03.2009, 22:34
hab auch meine ds510 mit high speed angesteuert und keinerlei probleme feststellen können.

danke aber für die nette recherche

Mathelikos
28.03.2009, 00:05
Hallo Matthias,

Ja. Bei einem Rigidkopf. Mit Paddel geht die Taumelscheibe hoch bei Pluspitch, da ja die Umlenkhebel die Bewegung umkehren.

Grüße Bernd

Hi Bernd,

kann Dir bei allen Punkten Recht geben außer bei dem mit Pluspitch mit Paddel.
Zum Beispiel beim mini-Joker ist das so gelöst, dass er eine nachlaufende Anlenkung hat. Bei +Pitch wandert die TS runter. Ich weiss das, weil ich letztens einen mini-Joker in der Hand hatte. ;)
Hier mal eine Abbildung:
http://www.minicopter.de/img/mini_Joker_2.JPG

Grüße, Matthias

BerndFfm
28.03.2009, 00:42
Dann ist der Rotorkopf irgendwie anders aufgebaut. Auf dem Foto sieht es auch anders, der Mischerhebel fehlt.

Normalerweise kehrt der Mischerhebel die Pitchbewegung um.

Bei T-Rex und ähnlichen mit Paddel geht die Taumelscheibe immer hoch bei Pluspitch.

Grüße Bernd

Florian Uhlemann
28.03.2009, 06:52
Dann ist der Rotorkopf irgendwie anders aufgebaut. Auf dem Foto sieht es auch anders, der Mischerhebel fehlt.

MFS-Rotorköpfe sind etwas anders aufgebaut. Durch die bewegliche Paddelstange, lässt sich das anders realisieren. Entwicklung von Gerd Guzicki und Jan Henseleit, wenn ich micht jetzt nicht ganz irre ;)

Florian Uhlemann
28.03.2009, 10:15
Gyrobot 700... I-Werte am Nick und Roll bei 600, ist das noch OK? oder habe ich mechanisch etwas falsch gelöst?

Florian

Uwe Caspart
28.03.2009, 11:05
Wenn´s funktioniert:achwas:
Bei meinem Winzling bin ich bei Nick 620, Roll 650, beim RoXXter22 bei Nick 430, Roll 620:hollau:

Florian Uhlemann
28.03.2009, 15:08
ich dachte roll muss niedriger sein? O.o oder trifft das nur auf den P wert zu ?

Uwe Caspart
28.03.2009, 15:20
Müssen muss glaub ich goar nix.
Ich hab´s wie in der Anleitung beschrieben erflogen, und da kamen halt diese Werte bei raus;)

Regenpause, ich geh jetzt auch mal geschwind meinen umgemodelten RoXXter22 einfliegen;D

Florian Uhlemann
28.03.2009, 18:31
Viel Spaß, werde mich morgen bemühen, dass ich die restlichen Werte erflogen bekomme. Wie lang brauchst du in etwa, bis du es "perfekt" hast? 2-3 akkuladungen? :-D

Uwe Caspart
28.03.2009, 19:07
Passend in 1-2, perfekt wohl nie:unsure:

Testflüge absolviert, Ergebnis unter LF-Technik:lol:

Florian Uhlemann
29.03.2009, 18:58
Rückkopplung... Wenn der Modell beim schnellen Vorwärtsflug aufbäumt, muss ich es ja reduzieren. Nur Nick oder auch Roll? oder muss ich für roll mit dem Modell seitwärts schnell fliegen?

Uwe Caspart
29.03.2009, 19:59
Nur Nick, für Roll so wie du geschrieben hast das Ganze seitlich

Noggi
09.04.2009, 22:01
Hallo und guten Abend,
auch ich habe seit Montag einen Rex 500 mit dem Gyrobot 700 und fliege mit dem Mikado Umbausatz. Blatthalter habe ich auf nachlaufend stehen, war aber eh schon so.
Der erste Flugversuch war ein echter Eiertanz und einfach nur frustrierend. Der Rex hat solch krassen oszilierenden Bewegungen gemacht, dass er mit dem Standardsetup aus der Anleitung des Roxxter 22 nicht zu fliegen war. Noch dazu mit den Alignblättern die wohl einen großen Vorlauf haben. Also erstmal Blattschmieds drauf, mit denen hatte ich am Paddelkopf keine Probleme. Resultat war, dass der Rex immer noch wie wild oszilierte und immer noch nicht zu fliegen war. Eine kleine Verbesserung konnte ich jedoch feststellen gegenüber den Alignblättern. Zweiter Versuch mit den Blattschmieds war mit höheren Drehzahlen (habe die harte "schwarze" Kopfdämpfung verbaut) und die Schwingungen waren immer noch vorhanden. So als ob sich das System selbst aufschaukelt und immer versucht das eigene Schaukeln wieder auszugleichen. Das Landegestell war eine einzige schwammige Gestalt durch die starken Schwingungen. Also habe ich sämtliche Standardwerte vom Roxxter 22 einfach mal halbiert und siehe da, der Heli steht ohne Schwingungen in der Luft. Na also, geht doch. Hatte schon langsam angefangen zu zweifeln...
Am nachmittag dann mit LF telefoniert, um auf Fehlersuche zu gehen. Zu den DS510 konnte er mir leider nichts sagen da ihm nicht bekannt. Drehzahlen sollte ich nochmal hochnehmen, da der Rex eine sehr harte Kopfdämpfung hat. Dann erwähnte ich noch die Blattschmieds und er meinte "die zu erst einmal runter". Gesagt getan und Radix von nem Fliegerkollegen getestet und siehe da, keine Schwingungen mehr und auch nachdem ich alles noch 80 Punkte wieder hochgeschraubt habe (diese Einstellung war mit den Blattschmieds nicht fliegbar) liegt er sauber in der Luft. Daraufhin gleich mal eigene Radix gekauft und jetzt fliegt er.
Nach und nach werde ich jetzt wie in der Anleitung die Werte wieder erhöhen bis das Schwingen wieder anfängt und dann reduzieren bis es wieder aufhört.
Wer Probleme mit dem Rex 500 und Gyrobot hat:

1. Neue Blätter mit möglichst wenig Vorlauf (Radix klappen bei mir sehr gut)
2. Drehzahl sollte nicht unter 2400 sein, da der Rex sonst die ganze Zeit nickt (mit der schwarzen Kopfdämpfung)
3. Von den Align DS510 die innersten Servohebellöcher nutzen, da sich das System sonst aufschwingt (bei mir zumindest)
4. Werte des Roxxters 22 (aus Anleitung hinten) erstmal halbieren und dann herantasten

Ich hoffe ich konnte damit dem ein oder anderen helfen. Die Tage poste ich hier nochmal meine Werte...

LG

Christian

Ballo
19.04.2009, 12:06
Hi,

weiß jemand was der Vorlauf der Rotorblätter am System verändert?
Vielleicht könnte man am Wert für die Taumelscheibendrehung etwas spielen und den Vorlauf dort wieder kompensieren. Laut Anleitung Gyrobot zwar nicht nötig, aber vielleicht einen Versuch wert.

Ballo

leodragonfly
21.04.2009, 08:28
Hallo Christian,

da ich mit diesen Schwingungen beim 500ér auch extreme Probleme habe würde ich dich bitten mal deine Werte in diese Tabelle einzutragen. (siehe Anhang)

Bekomme das "Wippen" auf der Nickachse einfach nicht weg.

Gruß Leo, und schonmal DANKE (sei mal so nett)

p.s. in der Tabelle steht noch "wippen ist weg" das stimmt leider nicht mehr! Nur bei (viel) Wind ist es weg.

TheManFromMoon
21.04.2009, 08:50
Moin,


weiß jemand was der Vorlauf der Rotorblätter am System verändert?


Ja, klar weiss das jemand!
Der Vorlauf macht Ansprechverhaltendas aggressiver, und das ist kontraproduktiv für eine elektronische Regelung.
Bei einem Paddelkopf sorgt der Vorlauf für mehr Agilität.
Bei einer elektronischen Regelung sorgt der Vorlauf für Regelprobleme.

Vielleicht könnte man am Wert für die Taumelscheibendrehung etwas spielen und den Vorlauf dort wieder kompensieren.
Nein, kann man nicht.
Was mechanisch versaut is, kann man elektronisch nicht mehr ohne Kompromisse hinbügeln.

Viele Grüße
Chris

Florian Uhlemann
21.04.2009, 09:05
Und statt elektronisch die Taumelscheibe mechanisch um ein paar Grad verdrehen? Müsste ja aber das gleiche sein.

leodragonfly
21.04.2009, 09:33
AKTUELLE Setting-Tabelle für den REX500

Deuterius
21.04.2009, 09:41
Und statt elektronisch die Taumelscheibe mechanisch um ein paar Grad verdrehen? Müsste ja aber das gleiche sein.

Hallo Florian,

mit der Taumelscheibenverdrehung, ob nun mechanisch oder elektronisch, kann man keinen Blattvorlauf kompensieren.

Man braucht einfach möglichst neutrale Blätter und zwar für alle elektronischen Stabisysteme !

LG Deuterius

Ballo
21.04.2009, 14:37
Hi,

danke für die Erklärungen.

Komisch nur, dass die z.Z angebotenen Flybarless Systeme mehr oder weniger Probleme mit vorlaufenden Blättern zeigen. Also ein Punkt mehr, den man bei der Anschaffung eines solchen Systems beachten sollte, um zusätzliche Kosten zu vermeiden.

Balko

thorsten0211
21.04.2009, 14:50
Hi,

danke für die Erklärungen.

Komisch nur, dass die z.Z angebotenen Flybarless Systeme mehr oder weniger Probleme mit vorlaufenden Blättern zeigen.

Balko

Vermutlich wird das die nächsten 50 Jahre - vielleicht sogar solange es Physik gibt - auch so bleiben. ::)

Jetzt im Ernst: Das liegt wirklich in der Natur der Sache, das FBL System kann nix dafür. Bei FBL eben möglichst Blätter mit wenig Vorlauf nehmen. Rat und Empfehlung gibt immer der Helihersteller o./u. FBL-Hersteller o./u. Blatthersteller.

LG
T

Florian Uhlemann
21.04.2009, 15:19
hab mir jetzt radix 600er geholt. Denke damit soll es ja besser gehen! Werde dann auch mal meinen Aufbau und die Werte beim elyq Vision 50 posten

Ballo
21.04.2009, 16:21
Vermutlich wird das die nächsten 50 Jahre - vielleicht sogar solange es Physik gibt - auch so bleiben. ::)

Jetzt im Ernst: Das liegt wirklich in der Natur der Sache, das FBL System kann nix dafür. Bei FBL eben möglichst Blätter mit wenig Vorlauf nehmen. Rat und Empfehlung gibt immer der Helihersteller o./u. FBL-Hersteller o./u. Blatthersteller.

LG
T

Ich wollte hier nicht die physikalischen Effekte anzweifeln.

Es sieht nur so aus, als würden die in diesem Thread verglichenen Systeme mehr oder weniger gut mit unterschiedlichen Latten zurechtkommen. Wer dann schon einigen Blattsalat zu Hause hat, sollte dies bedenken beim Umbau auf Rigid.

Balko

thorsten0211
21.04.2009, 16:31
Es sieht nur so aus, als würden die in diesem Thread verglichenen Systeme mehr oder weniger gut mit unterschiedlichen Latten zurechtkommen. Wer dann schon einigen Blattsalat zu Hause hat, sollte dies bedenken beim Umbau auf Rigid.

Balko

Okay! Da ist was dran, Balko!

LG
Thorsten

TheManFromMoon
21.04.2009, 16:47
Komisch nur, dass die z.Z angebotenen Flybarless Systeme mehr oder weniger Probleme mit vorlaufenden Blättern zeigen.


Es sieht nur so aus, als würden die in diesem Thread verglichenen Systeme mehr oder weniger gut mit unterschiedlichen Latten zurechtkommen. Wer dann schon einigen Blattsalat zu Hause hat, sollte dies bedenken beim Umbau auf Rigid.

Die unterschiedlichen FBL Systeme reagieren nicht verschieden auf den Vorlauf der Blätter.
ALLE FBL Systeme können mit Blättern nur schlechtere Ergebnisse bringen als mit neutralen Blättern. Das ist NICHT vom verwendeten System, sondern einzig von der Physik abhängig, und die is immer gleich ;-)

Gruß
Chris

Tommesp
21.04.2009, 17:17
Guten Tag.

Habe bei meinem Roxxter22 mit Gyrobot700 Maniacs verbaut, wie sehen die denn eigentlich vom Vorlauf her aus?

Habe noch ein minimales Nachwippen um die NIckachse, könnte ich dem evtl. mit Radix beikommen?

Viele Grüße,
tommes

Ballo
21.04.2009, 17:43
Die unterschiedlichen FBL Systeme reagieren nicht verschieden auf den Vorlauf der Blätter.
ALLE FBL Systeme können mit Blättern nur schlechtere Ergebnisse bringen als mit neutralen Blättern. Das ist NICHT vom verwendeten System, sondern einzig von der Physik abhängig, und die is immer gleich ;-)

Gruß
Chris

Okay….Chris,

dann scheinen die Systeme halt unterschiedlich „schlechte Ergebnisse“ mit vorlaufenden Latten zu bringen.

Balko

Kai Brückner
21.04.2009, 20:39
Hi Tommes,

also ich hatte mit den nhp das beste ergebnis erzielt beim 22er...
aber mein dad fliegt die maniac auf seinem 22er und ist sehr zufrieden... zudem gibt es doch garkeine 500er radix oder hab ich was verpasst? :D
also lass die maniacs ruhig drauf außer du willst weng rumprobieren^^
und das wippen kann ja auch noch an i und p liegen. oder hast du da schon rumprobiert?

MfG
Kai :)

Tommesp
21.04.2009, 22:12
Hallo Kai!

zudem gibt es doch garkeine 500er radix oder hab ich was verpasst? :D

Nun, bin einfach mal davon ausgegangen, dass es Radix auch in dieser Größe gibt... Dann kann ich hier ja schonmal bei den Maniacs bleiben, die gefallen mir eh recht gut.



und das wippen kann ja auch noch an i und p liegen. oder hast du da schon rumprobiert?

Da habe ich gestern für I den Bereich von 270 bis 590 ausprobiert, P war dabei 300, wie in der Anleitung vorgeschlagen. Bei den I-Veränderungen habe ich kaum Veränderung bemerkt, lediglich bei 270 wurde er deutlich schwammiger. Bin daraufhin bei den vorgeschlagenen 440 geblieben und habe ein wenig an P ausprobiert, Bereich 250 bis 400, hat aber ebenfalls nichts gebracht. Drehzahl ist 1850, und mal von dem (minimalen) Nachwippen auf Nick abgesehen fliegt der Roxxter nahezu perfekt... Noch Ideen?

Was habt ihr für P und I Werte für den 22er? TS-Servos sind 9650er....

Vielen Dank schonmal und
viele Grüße,

tommes

Uwe Caspart
22.04.2009, 07:49
Evtl. die Totzone größer machen.
Für´s Eierschaukeln hab ich im Sender ein neues Modell angelegt, Sevowege reduziert und 40% Expo reingemacht, und am GyroBot eine zweite Bank mit P 250 statt 350 angelegt.
Der 22er fliegt da wie eine 20kg Turbine. Liegt so richtig "satt".

Bin dann bei gleicher GyroBot Einstellung mit der 3D Einstellung am Sender geflogen.
Tja, manchmal ist weniger mehr. Cracken geht zwar nimmer, dafür ist der Hubi präziser und das latente Wobbeln in niedrigen RPMs ist weg.

Ich fliege inzwischen mit Begeisterung die Maniacs, weil der Hubi damit deutlich besser "läuft" als mit den NHP. Fressen halt mehr Strom.
Harcore 3D geht mit den Torsion am Besten, aber mir gefallen die Teile rein optisch überhaupt nicht. Sehen so winzig aus. :hollau:

HeliSkip
26.04.2009, 22:18
Hi Heidjer,
meinst du den Servoweg oder wirklich Dualrate ??
Focke spricht doch vom Servoweg um den Hubi agiler zu machen.
Oder hab' ich da was falsch verstanden?

Gruß
Dirk