Vollständige Version anzeigen : Millennium Pitchkompensator sperrt auf der Taumelscheibe
Hallo allerseits!
Endlich finde ich eine Heli-Seite auf der ich mir ein paar Antworten Gleichgesinnter erhoffe! Um mich kurz vorzustellen: Ich habe im August 2001 mit dem Heli-fliegen angefangen, zu der Zeit war es ein MagicI. Nach einem heftigen Absturz ist es nun ein Millennium 60II. Rundflüge, die ersten Rollen sowie Louping klappen schon ganz gut(mit reichlich Herzklopfen)! Doch nun zu meinem Problem:
Bei eingestelltem Pitchwert von ca. 8,5 Grad in der Rundflug- sowie der 3D-Flugphase und uneingeschränktem Servoweg von Roll-und Nickservo stößt der Pitchkompensator bei Extremausschlag von Roll bzw. Nick und Pitch gegen die Taumelscheibe (Natürlich in der Schwebephase mit 13 Grad Pitch noch extremer)! Hat jemand eine Lösung wie ich trotz maximalem Pitchweg ebenfalls die Roll- und Nickbewegung voll auslasten kann?
Vielen Dank im Voraus für die Antworten,
Roman Schröder
HeliInvasion
04.11.2002, 22:16
Hallo Roman !!!
Erst einmal "Herzlich Willkommen" in der rc-heli Community !
Du meinst sicherlich das die Pitch-Kompensatorarme die Taumelscheibe berühren ! Dies ist ein bekanntes "Problem" des Futura Rotorkopfes. Du solltest Deine Anlage so programmieren, das zum Einen die Wege für Nick und Roll so weit reduziert sind das dieses nicht mehr passiert, und zum Anderen gibt es von 3. Herstellern ( z.B. www.hobbycopter.de ) verlängerte Pitchkompensatorarme die dieses erfolgreich verhindern.
Ferner brauchst Du dabei keine Sorgen haben, das durch die Wegreduzierung der Hubschrauber nicht mehr ausreichend zu steuern ist. Selbst extremer 3D Flug ist damit noch ohne Probleme möglich.
Hallo Andrè,
vielen Dank für Deine schnelle Antwort.
Du hast Recht, natürlich meine ich die Kompensatorarme! Ich habe auch schon von verlängerten gehört, vielleicht hast du einen Tipp wo es diese gibt?
Ein Freund von mir fliegt auf dem Platz einen Raptor60, der fliegt durch die Rolle wesentlich agiler! Er hat mein Problem nicht oder liegt es an den unterschiedlichen Gewichten der Helis? Mein Mille kommt unverändert aus dem Baukasten und bringt wie ich glaube etwas mehr auf die Waage als der Raptor!
Gruß Roman
HeliInvasion
05.11.2002, 20:11
Hallöchen !!!
Der Link (www.hobbycopter.de) führt Dich auf die Seiten von Jürgen Schwing. Dort kannst Du die verlängerten Exemplare bestellen.
Zu der "Agilität" beim Rollen eines Raptors kann ich Dir leider nichts sagen. Aber grundsätzlich dürfte der Mille da auch keine Probleme bereiten.
Wenn Du Deinen Mille agiler in den zyklischen Ausschlägen haben möchtest, kannst Du es einmal mit einer längeren Paddelstange probieren ( 51cm ) und leichtere Paddel montieren. Gern genommen werden da die Teile von SAB ( gibt es bei Heli Shop Maurer . Ich glaube die genaue Art. Bezeichnung ist SAB 601 !
Christian Rose
05.11.2002, 20:15
Hallo,
wenn Du die zykl. Wendigkeit verbessern willst, kannst Du entweder größere und leichtere Paddel verwenden und/oder eine längere Paddelstange verwenden. Ich z.B. würde dir eine 555mm Paddelstange und die Paddel der Hirobo Freya empfehlen, so ergibt sich ein Paddelkreis-Durchmesser von etwa 685mm. Wenn jetzt noch die Paddel von serienmäßig 45gr. auf etwa 30gr. abgespeckt werden, was einfach durch herausnehmen der Gewichte funktioniert, wird der Heli ganz schön wendig. Die langen Paddelstangen gibts auch von Hirobo.
Gruß
Christian
Hallo Andre, hallo Christian,
vielen Dank für die Info betreffend Paddelstange und Paddel.
Dies werde ich demnächst ausprobieren.
Beim heutigen fliegen habe ich festgestellt, dass meine Rotorblätter bei einer Autorotation wenig Reserven bereithalten! Die Landungen waren doch etwas holprig!! :( Zu der Marke kann ich leider nichts sagen (Unerfahren verlässt man sich auf den Händler und der sagt --- nimm diese mal ??)
Vielleicht kann mir einer von Euch eine Empfehlung geben betreffend Rotorblätter und woher. Sie sollten für 3D-Flug geeignet sein aber trotzdem noch Reserven bei der Autorotation bereithalten (kein innenliegender Schwerpunkt?). Schwierige Frage also aber vielleicht gibt es einen Mittelweg!
Gruß Roman
HeliInvasion
05.11.2002, 20:42
Hallo Nochmal !!!
Als gute 3D Blätter haben sich die "3D Evolution" in Sichtcarbon von BBT (www.bbtgmbh.de) herausgestellt. Die Verarbeitung ist Top und der Preis stimmt ebenfalls ! Du kannst sie in 680mm Länge beziehen aber auch in 700mm Länge. Beide Versionen gehen gut ( bei der 700mm Variante vielleicht ein wenig den Pitchwert reduzieren -] ausprobieren ).
3D Blätter und gutes AR-Verhalten sind leider etwas schwierig zu verbindene Eigenschaften. Symmetrische Blätter bauen die Drehzahl nie so gut auf wie halbsymmetrische Exemplare. Einen Kompromiss wirst Du wohl eingehen müssen.
Christian Rose
06.11.2002, 17:20
Hallo Roman,
wieviel Negativ-Pitch hat Du eingestellt?? Probiere mal etwa -7-9° dann wird im Negativbereich mehr Drehzahl aufgebaut. Ansonsten kann ich dir da auch nur die BBT Blätter empfehlen, die gehen sehr gut für 3D.
Gruß
Christian
Hallo Andre,
vielen Dank für Deinen Tipp, ich habe die Blätter bestellt und werde sie testen.
Hallo Christian,
ich fliege in der Autorotationsphase mit -4° Negativpitch. Der schwere Brocken stürzt bei diesem Pitchwert schon jetzt brachial zu Boden. 8o Bei stehendem Motor hört man deutlich das "aufheulen" der Rotorblätter! Ich fürchte dass die Fallgeschwindigkeit mit noch mehr Negativpitch für mich etwas zu hoch wäre!
Gruß Roman
martin_fuerst
06.11.2002, 19:38
Hallo Roman,
ich fliege in der Autorotationsphase mit -4° Negativpitch
Bei Windstille ist´s ja ok, aber wenn Du stärkeren
Wind hast sind -6 bis -8 absolut empfehlenswert
um Abfangreserven aufzubauen!
Keine Angst ;)
Grüsse
Martin
Hallo Martin,
das macht nachdenklich :rolleyes: ! Es gibt anscheinend noch viel zu viel Dinge an die man nicht von allein denkt!
Irgendwann kommt eine AR bei etwas mehr Wind und man fällt voll auf die Klappe(oder den Boden!!) Vielen Dank für den Tipp, ich werde die Pitchwerte entsprechend ändern, ob ich diese auslaste wird sich finden - nur wenn sie benötigt werden sind sie jedenfalls da. :)
Gruß Roman
martin_fuerst
06.11.2002, 20:31
Hallo Roman,
Nur um es klarzustellen...
Damit es jetzt nicht falsch verstanden wird.
Du hast bei Wind mehr Reserven, da Du mit größeren
neg. Pitchwerten (ohne schneller zu sinken) mehr
Rotordrehzahl aufbauen kannst!
Bei Windstille wird es hingegen immer knapper
mit den Reserven (wie schon gesagt, je nach Rotorblätter
Modellmasse, zyklischen Ausschlägen und Heckauschlägen...)
Fazit:
Etwas Wind erleichtert das Training erheblich!
P.S:
Du sollst ja jetzt (mit mehr neg. Pitch) nicht bei jeder Bedingung voll auf neg. knüppeln, sondern hast je
nach Wind halt die Möglichkeit auch auf mehr neg.
zu gehen als bei Deinen "nur -4°".
Grüsse
Martin
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