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Vollständige Version anzeigen : Servogestänge wo einhängen?


Leolo
11.11.2002, 13:13
Tag auch!
Nach einiger Lektüre der Beiträge hier im Forum bin ich etwas verunsichert, was den optimalen Einhängepunkt des Servogestänges für den Heckrotor angeht.
Momentan habe ich sowohl am Servo (9203) wie auch am Umlenkhebel des Heckrotors den äußersten Punkt gewählt, weil ich mir dachte dadurch die maximale Stellgeschwindigkeit zu erhalten. Trotzdem muß ich die elektronische Empfindlichkeitsregelung für meine GY401 relativ stark reduzieren (ca.50%), um ein pendelndes Heck zu verhindern.
Könnte es nun etwas bringen, entweder am Servo oder am Heck einen anderen Einhängepunkt zu wählen?

Gruß,
Leo

Till
11.11.2002, 13:25
Ja - da liegst Du richtig.

Das Servogestänge muß so eingehängt werden, daß bei Vollausschlag des Heckrotors (ohne elektronische Wegbegrenzung im Sender und des Limits im 401er) zu beiden Seiten gerade nicht der mechanische Anlschlag erreicht wird - hängts Du es im Servo zu weit außen ein ist zwar die Stellgeschwindigkeit höher (also Winkelgrad zu Zeit), jedoch nimmt die Stellkraft ab - im schlechtesten Fall sogar auf Null, dann nämlich wenn das Servo schlicht zu schwach ist den Heckrotor zu verstellen --] Heck dreht weg.
Beim digitalen 53er Futab bezieht sich die Kraftangabe des Herstellers auch bei einem in 1cm Entfernung zum Drehpunkt eingehängten Gestänge.
Grüße

Till

Maik Otto
11.11.2002, 14:22
hallo leon

welches modell zeigt den diese unarten :D . bei

meinen hirobos kann ich 80% plus fliegen. bei einem

starlet der auf 401 eingestellt wurde ,sind es ca 60 %

der hat allerdings eine 2 mm welle ,eine denkbar ungünstige

vorraus-setzung um hohe empfindlichkeiten zu fliegen .

wenn du den tip von till umsetzt dann muß es eigentlich

besser werden .

15-18 mm am servo sollten es schon sein . aber wie gesagt

man müßte wissen um welches modell es sich handelt ?(

Steffen Schröck
11.11.2002, 15:03
Hi,
hab auch das Problem, das bei meinem Mille mit 9253er und 401er die Empfindlichkeit net höher als 50% stellen kann, da sonst sofort das Heck anfängt zu pendeln. Auch dreht es langsam, aber immer Ruckweise, im HH Mode weg. Das servogestänge hab ich bei ca. 15mm montiert. was kann ich sonst noch machen ?( Achja: Die Anlenkung ist sehr leichtgängig.

Maik Otto
11.11.2002, 15:13
hi steffen

mit dieser combi die du verwendest kannst du davon ausgehen

das was am heli nicht stimmt .aber was , dass kann man

aus der ferne nur vermuten . motorlauf zu rau weil zu fett,

falsches pat für die gy befestigung (zu weich?) ,

he-ro-blätter ? , vibrationen ?????? eine der häufigsten

probleme , der 401 sollte nur im hh-mod eingeschaltet

werden und dabei muß die led rot ständig leuchten ?usw , .

Leolo
11.11.2002, 20:17
@maik:

Ich fliege auch einen Starlet 50, der Abstand zur Drehachse ist am Servo 17mm und am Heck 26mmm, so kann das Servo ohne Begrenzung den Heckrotor maximal ansteuern. Der Kreisel ist übrigens auf dem "normalen" Pad montiert. Sollte ich das austauschen?
Ach ja, ich habe die original Stahldrahtanlenkung des Hecks gegen eine CFK-Stange ersetzt. Nicht daß ich meine, daß dies viel bringt, aber mich hat da einfach der Basteltrieb gepackt ;-)

Leo

Maik Otto
11.11.2002, 20:41
hi


was betreibst du für eine fernsteuerung ? und wie stellst

du fest was 50 % sind .das ist wichtig !!!! beachte bitte

das bei verwendung einer mc J/R anlage bei 100% schieber-

weg nur ca 80% am kreisel ankommen !!!. und jetzt rechne

mal deine einstellung "runter" :D :D

sind die sonstigen flugleistungen ok ? zb "rastet" das

heck im hh-mod nach einer drehung ein ?

das original pat ist ok deine anlenkpunkte auch.

Leolo
11.11.2002, 22:26
Hallo Maik,

gesendet wird mit einer MC22. 50 % war so eine Schätzung (ca. halber Reglerweg nach oben). Wenn Graupner am Anschlag nur 80% hat, würde das ja bedeuten, daß ich nur mit ca. 40% fliege. Wären dann 125% bei Graupner 100% des Kreisels? Der Mathematik nach ja schon...
Das Heck ist aber trotzdem noch recht stabil, kein Grund zur Klage. Mehr als nur Herumschweben bekomme ich eh noch nicht auf die Kette, dafür reichts allemal.
Vielen Dank für die Infos!

Leo

Kai-Uwe
12.11.2002, 18:50
Hallo Leolo,

wenn du das Original-Pad verwendest, solltest du das von Zeit zu Zeit mal kontrollieren. Es ist schon häufiger vorgekommen, dass das Pad auf Dauer von außen nach innen einreißt. Ist mir auch mal passiert, der Heli wird dann allgemein sehr unruhig und zuckt auch gelegentlich unmotiviert.

Grüße, Kai.

Maik Otto
12.11.2002, 20:06
hallo leo

deinem schreiben nach ist ja alles in "butter" :D

ich weis ein brisantes thema ,aber vielleicht kannst du

mal einem piloten deines vertrauen :D den heli testen

lassen .

speziell das einrasten des hecks nach einer drehung im

hh-modus .

schau mal in die servoanzeige .dort sind die prozentwerte

für deinen kreisel sichtbar

siXtreme
12.11.2002, 20:54
Hallo,
bitte beachtet auch, daß die Kreiselempfindlichkeit abhängig ist von der Rotordrehzahl. Je höher die Drehzahl, umso weniger maximale Empfindlichkeit kann man einstellen und umgekehrt.
Daher können auch die Werte in verschiedenen Flugphasen wie Schwebeflug und 3-D voneinander abweichen.
Grundsätzlich würd ich sagen soweit wie möglich innen am Servo eimhängen, sodaß aber bei 100% Servoweg noch der maximale mechanische Weg erreicht wird. Über LIMIT am Kreisel vom Blockieren abhalten (Einstellen).
Gleichzeitig erreicht man dadurch auch weniger Spiel in der Anlenkung ] höhere Empfindlichkeit.
Ich verwende womöglich Gabelköpfe in sämtlichen Anlenkungen. Hauptsächlich an Servo´s. Damit hab ich keinerlei Verwindung des Servohebels unter Last,als wie mit Kugel. Außerdem hab ich die Erfahrung gemacht, daß auf längere Zeit Gabelköpfe spielfreier bleiben als Kugeköpfe. Hat auch den Vorteil, daß bei einem Absturz eher die Kunstoffhebel brechen als das Getriebe oder diese sogar am Abtriebsrad des Servo ausreiben. Denn ich denke Servohebel hat jeder auf Vorrat. Bei Aluhebeln ;(

Hoffe damit weiter geholfen zu haben.

Gruß Robert