Vollständige Version anzeigen : Kunstflughandbuch - Kubanische Acht
HeliInvasion
16.11.2002, 17:57
Hallo Ihr Kunstflug-Fans !!!
Nachdem sich außer Ideen und Vorschläge zu einem Kunstflughandbuch bisher noch nichts getan hat, möchte ich jetzt einmal den ersten Schritt wagen. :P
Also los, schreibt was Ihr zu dem Thema Kubanische Acht zu sagen habt. Wie wird diese Figur geflogen/gesteuert und worauf muß geachtet werden !?! ;)
Als Hilfe habt ihr unten einmal eine Skizze/Piktogramm .
[img src=\"http://www.modell-hubi.de/rc-heli/KubanischeAcht.jpg\"]
Hallo Andre,
diese Figur fliege ich sehr oft, trotzdem gelingt sie nicht immer sauber. Ich glaube es hängt sehr davon ab, wie gut man die Fluglage erkennen kann. Wenn man leicht schräg aus den halben Loopings herauskommt, dann wird der Rest auch vermurkst.
Mich würde auch interessieren, was man dagegen machen kann. Muss man wirklich mit Roll korrigieren damit aus den Loopings keine korkenzieherartigen Gebilde werden ?
viele Grüße
Kurt
HeliInvasion
17.11.2002, 09:57
Hallooooooo!!!
Was´n los ? Hat denn noch niemand von Euch eine "Kubanische Acht" geflogen !?! ?(
Also ich versuche mal eine gute Erklärung:
Das wichtigste, wie bei fast allen Kunstflugfiguren, ist der richtige Anflug, d.h. mit Maximalgeschwindigkeit, geradeaus ohne steigen/fallen mit möglichst wenig Pitch. Das Geheimnis der Figur liegt darin, daß man im ersten Viertel der Figur, also im 1. Looping-Teil nicht zu viel Fahrt verliert. Ein weiterer kritischer Punkt ist die halbe Rolle - achtet man hier nicht auf den richtigen Zeitpunkt zum Ausleiten wird der Rest der Figur krumm.
Besonders schöne sieht es aus wenn die 1. und 2. Looping-Teile der Figur gleich groß sind und der Einflug in gleicher Höhe erflogt. Der zweite große Teil der Figur entspricht dem ersten Teil und bedarf wohl keines Kommentares.
Mein Tip:
1.) in nicht zu großer Höhe tranieren um die Fluglage gut erkennen zu können.
2.) Die Ausgangsfiguren Looping und Rolle müssen 100% sitzen.
3.) die Maschine braucht "Dampf" - nicht mit zu wenig Drehzahl fliegen.
Grüße
Till
dauerheckrohr
19.11.2002, 09:22
Hi Leute,
mit der kubanischen hatte ich immer so meine Probleme. Gerade die halbe Rolle sieht immer ganz fürchterlich aus: Meine Erfahrung und Tip dafür: Den Loop einfach mehrfach üben und von Anfang an leicht mit Roll gegenhalten, ich hab noch keinen Heli geflogen, der von alleine ohne Gegenhalten einen sauberen Loop fliegt (Korkenziehereffekt, Beim NT noch am besten!)Im oberen Teil des Loops schon mal Pitch auf Null (eine eingefeilte Raste am Pitchhebel bei o Pitch hilft enorm) und dann die ersten halben Rollen mit Pitch Null fliegen. Das sieht dann schon einigermassen aus und führt schnell zu einem ansehnlichem Ergebniss. Der Heli fällt aber ganz leicht nach unten durch und wird langsamer. Später mit der Pitch ganz leicht nachhelfen (Etwas negativ lassen am Rücken und bei der Rolle auf leicht positiv.) Dann wirds erts richtig doll zu fliegen. Je größer die Figur desto besser, das schindet Zeit und hält den Schwung.
Viel Spaß beim Training
Wolfgang
MichaelK
20.11.2002, 22:28
Auchmal meine Erfahrung
Bei den ersten Versuchen nicht auf die Rolle sondern auf den Anflug zum zweiten Loop konzentrieren, sonst ist man schnell tiefer als gewollt.
Die Hauptüberwindung bei mir war "mental" da die Rolle in der Fallstrecke liegt. Am Anfang erst flacher Halbloop und leichte Abwärtsrolle, dann merkt man das man etwas steiler in der Abwärtsstrecke braucht um "Schwung" für den zweiten Loop zu bekommen.
Und beachten, dass beim Pöting CUP ein dunkler Wald als Hintergrund da ist, da kann man den Anflug für den zweiten Loop bei einem dunkel lackierten Hubi schwer abschätzen...
Grüsse
Michael
AHHHHH,
jetzt weiss ich endlich mal wie´s richtig geflogen wird. :D :D :D :D :D
walter.h
21.11.2002, 13:17
Hallo Franz
Die Smilies hinter Deinem Beitrag entschärfen die Ironie schon etwas, trotzdem würde ich gerade von solchen Leuten wie Dir erwarten, dass sie eine Erklärung versuchen, da Du erwiesenermassen (hab Dich schon öfters fliegen sehen)solche Figuren (und mehr) perfekt drauf hast....
Gruss Walter
Hi Walter,
na klar ist es auflockernd und etwas erheiternd gedacht ,wie so vieles hier im Forum. ;)
Und danke für die Blumen,nur von perfekt bin ich noch entfernt.Perfekt ist es bei Curtis Y.und vielleicht bei RüdigerF.
Schau ma mal was 2003 bringt?
Sprech mich einfach mal an, ist mir lieber die Menschen persöhnlich zu kennen.
Bis dann FranzR. ;)
Fliegt ihr den ersten oder den zweiten Looping gegen den Wind?
martin_fuerst
24.11.2002, 20:51
Hi,
Den zweiten Looping gegen den Wind.
(zumindest, wenn ich es im Ablauf des B-Programmes versuche :rolleyes: )
Grüsse
Martin
Markus Fiehn
24.11.2002, 22:23
Hi!
Flieg´s mal andersrum bei Wind. Dann wird der erste riesig und der zweite fast ein Überschlag. :D
Martin Greiner
24.11.2002, 22:35
Hi Markus,
heißt das, die Kuban wird beim Heli immer mit Rückenwind begonnen? Da hab ich mir aus meiner Flächenzeit dann nen schönen Bug für´s Helifliegen geholt... 8o
Hi,
@ Kurt,
daß Problem mit der Korkenzieher Rolle liegt wahrscheinlich im unsauberen steuern, d.h. du hast bei der rolle nicht genau 0° Pitch.
Anflugrichtung sollte einigermaßen wurscht sein, wenn man sowohl mit als auch gegen den Wind die Größe eines Loopings steuern kann.
Aber mal von vorne:
Anflug analog zu einem Looping, der allerdings nicht mittig vor eine geflogen wird, osndern seitlich vesetzt. Dann hochziehen zu dem Ersten 5/8 Lopping. Der erste "Trick" liegt darin, den Loop nich oben zu beenden, sondern wirklich etwas weiter zu fliegen, bis man wieder eine abwärts gerichtete Flugbahn hat. Während diesen geraden Abwärtsteil das Pitch auf 0° zurückfahren und dann mit genau 0° Pitch die 1/2 Rolle. In der anschließenden geraden abwärtsphase das Pitch wieder langsam erhöhen und dann mit Nick und Pitch den 2ten Loop beginnen. Und dann dito.
Klingt einfach und bedarf doch einiger Übung um es FAI-lke hinzubekommen.
Albert
Hi Leut,
da gibt es scheinbar wieder ein paar verschiedene Wege die zum Ziel führen. Ich beschreibe mal wie ich versuche die Figur einigermaßen hinzukriegen:
Also das Allerwichtigste zuerst: ein sauberer und gerader Anflug (mit Wind). Passt der nicht könnt ihr gleich die ganze Figur vergessen. Lieber ein paar Meter mehr anfliegen und den Hubschrauber sauber ausrichten, dann klappts auch meistens mit dem Looping.
Man fliegt mit Wind an sich vorbei und dann einen 5/8 Looping.
Jetzt kommt wieder ein schwieriger Teil: weich das Pitch von Positiv bis leicht negativ zu steuern. Ich stütze den Hubschrauber mit negativ Pitch, damit er nicht zu sehr fällt. Jetzt kommt eine kurze Strecke Rückenflug 45° abwärts (abhängig von der Größe des ersten Loopings). Genau mittig vor dem Piloten wird jetzt die halbe Rolle geflogen(Pitch aussteuern nicht vergessen), aus der man mit leicht positiv Pitch wieder rauskommt.
Jetzt kommt der dritte Knackpunkt, der Übergang in den zweiten Looping. Hier sollte mit Vorsicht weich eingesteuert werden und zwar Nick und gleichzeitig das Pitch wieder Nachschieben, damit der zweite Looping wieder schön groß wird.
Der obere Teil des Loopings und die zweite halbe Rolle erfolgt dann analog dem ersten Teil.
Dann bleibt nur noch ein sauberer weich gesteuerter Ausflug auf gleicher Höhe wie der Einflug.
Gruß
QuaX
Hi Michi,
hab ich jetzt was falsches geschrieben?? ich denke, daß unsere Lösungsansätze sich nicht unterscheiden.
ach noch nen Tipp: weit genug weg von sich anfliegen, denn Michael schimpft mich immer, wenn ich zu nah bei mir fliege. Mann kann dann die Figur besser aussteuern
Albert
Hi Albert,
ich habe nicht gesagt falsch, sondern nur etwas anders. ;)
Du fliegst die Figur eher eng, ich eher weiträumig. Daher setzt Du das Pitch gleich auf 0°, da Du bei der engeren Figur auch gleich nach dem Loop in die Rolle must. Beim weiträumigen Fliegen hat man zwischen 5/8 Looping und Rolle noch etwas Zeit und ich versuche da immer erst noch ein Stück mit negativ Pitch vor der Rolle zu fliegen. Dadurch werden die Elemente der Figur etwas getrennt. Aber das ist eben Geschmackssache.
Stimmt mit dem zu Nahe fliegen, da diskutieren wir öfters.
Fliegt man die Figur zu nahe hat man beim Schauen etwas Probleme mit dem Bezug (Horizont), da man auf einmal ziemlich in den Himmel schaut. Da tut man sich mit den Korrekturen etwas schwerer. Fliegt man die Figuren etwas weiter von sich weg hat man auch eine ähnliche Perspektive wie die Punktrichter, die ja ein paar Meter hinter einem sitzen. Man hat auch einen besseren Gesammtüberblick über die Figur. Zu weit weg fliegen bringt schaut natürlich auch nach nichts aus. Es ist ein wenig abhängig von der Größe der Figuren. Aber eines sollte man auf alle Fälle machen: alle Figuren in der gleichen Entfernung fliegen, dann klappts auch mit dem Gesammteindruck. ;)
Gruß
QuaX
Kann man die zwei halben Rollen auch in der selben Richtung drehen, oder muß man einmal links und einmal rechts drehen? Hab nämlich mal sowas gehört ?(
martin_fuerst
26.11.2002, 13:50
Hi Kleinsi,
Kuban 8
Ist egal, denke oft macht man beide "Halbrollen"
in seiner Vorzugsrichtung ;)
Du hast da was von gegensinnig gehört -
da gibt es:
Z.B. Piuretten und Drehungen im Schwebeteil,
oder die gegensinnigen Rollen vom B-Programm.
Tip:
ca. 650Kb
http://www.lexsoft.at/aeroclub/mso2002/mso2002_F3-D.pdf
Grüsse
Martin
vBulletin® v3.8.0, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.