Vollständige Version anzeigen : Spannungseinbruch bei neuem 3000er NIMH-Akku
Hi zusammen,
ich habe mir für meinen Airwolf einen 3000er NIMH-Akku besorgt. Der Heli ist mit 8 normalen (keine Digis) Servos ausgestattet. Die eingebaute 10-LED Spannungsanzeige blinkt schon nach kurzer Zeit am Boden rot. Besonders wenn man am Boden mehrere/alle Kanäle gleichzeitig durchtestet. Der Akku selbst scheint aber in Ordnung zu sein, sagt jedenfalls mein Ladegerät (Ultra duo plus II). Kann es sein, daß dieser Akku für meinen Zweck nicht geeignet ist???
Was würdet Ihr empfehlen??
Gruß
Dirk
Looser27
28.11.2002, 08:47
Mal ne ganz dumme Frage: Hast Du den Akku mal formiert (0,25A und 14h am MC ULTRA DUO PLUS II)?
Ich hatte ein ähnliches Phänomen bei meinem Senderakku (auch 3000er NiMH).
Gruß Thomas
Hi Thomas,
ne, habe ich noch nicht gemacht. Ich hatte den Akku zuvor schon 2 Monate in einem Flächenmodell, ohne Probleme. Aber wenn´s was bringt, dann formiere ich das Teil mal.
Gruß
Dirk
Dieter F. Heinlin
28.11.2002, 10:03
Hallo Dirk,
wie waren die "Einsatztemperaturen"?
Hallo Dieter,
das ganze passiert auch bei Zimmertemperatur, wenn ich z.B. die Einstellungen verändern will u. der Heli steht mit eingeschaltenem Akku auf dem Tisch. Wenn ich den Empfänger einschalte, wechselt die Akku-Anzeige von der 10. LED zur 5.-6. LED. Ich warte dann bis der 3D-Gyro abgeglichen ist. Betätige ich dann zum Test die Roll- u. Nickfunktion + Gas + Heck, dann geht die Anzeige bis zur letzten grünen LED vor der roten LED. Wenn ich dann noch das Einziehfahrwerk betätige, dann springt die Anzeige nach ROT. Und das ganze bei Zimmertemperatur.
Gruß
Dirk
Looser27
28.11.2002, 10:32
Hast Du einen Schalter zwischen Akku und Empfänger? Was für Kabelquerschnitte zwischen Akku und Empfänger?
Hintergrund: Es ist schon mehrfach vorgekommen, daß bei zu dünnen Kabeln oder bei Einsatz eines "fremden" Schalters Spannungsverluste aufgetreten sind, die von der Spannungsanzeige natürlich erkannt werden. Deshalb verwende ich das Graupner Schalterkabel mit den dicken Kabeln und den Empfängerakku hab ich direkt an den Schalter angelötet!
Gruß Thomas
P.S.: Meine Spanungsanzeige kriege ich durch Rühren an den Knüppeln nicht zum Einbruch...(S9253 an Gy401 + 3* Analog-Servos!)
Hi Thomas,
Schalter habe ich zwischen Empfänger u. Akku mit normalen Graupner-Steckern eingebaut. Die Kabel sind nicht die standard, sondern die etwas dickeren. Ich denke mal, es ist das gleiche Schalterkabel, das du auch benutzt.
Gruß
Dirk
malottki
28.11.2002, 11:02
Hi Drik,
die Frage ist auch,
- welcher Zellentyp (Sanyo oder Saft ...)
- welcher Temperaturbereich ?
- welche Kabelquerschnitte zm Empfänger ?
Ich hatte die Erfahrung mit SAFT 3000 gemacht. Im Winter hatte ich eine sofortige Unterspannungsanzeige. Die Zellenspannung brach deutlich zusammen.
Der Zellensatz war auch bereits mehrfach formiert und hatte am Ladegerät (Schulze isl 430) 2800 mAh wieder abgegeben. (Entladung)
Im Sommer ([ 15°C Außentemperatur) funktionierten die Akkus ganz gut. Aus Sicherheitsgründen habe ich die Akkus in keinem Hubschrauber mehr eingebaut.
Ich lege auch Grundsätzlich 2x 0,24 qmm Querschnitt Zuleitung an den Empfänger.
Die Sanyo Zellen sollen deutlich besser sein.
Gruß
Stephan
Looser27
28.11.2002, 11:12
Ich verwende in meinem LOGO 20 einen 1700er Akku aus Sanyo Twicells. Die funktionieren gut. Aber wenn Du schon so ne Riesenkapazität brauchst, sind Sanyo´s mit Sicherheit die bessere Wahl. Hab nen 3000er Saft im Sender. Erst nach mehrmaligem Laden funzt das Teil vernünftig!
Gruß Thomas
Hallo,
Ich weiß nicht obs dir weiterhilft, aber ich hab folgende Erfahrung gemacht:
Mit meinem Moskito mit 3000er NIMH und Graupner Akku überwachung bin ich geflogen und geflogen, der Akku wurde einfach nicht lehr. bevor die gelbe Lampe anging hatte ich den Akku aus gewissensgründen schon längst wieder geladen.
Eines tages bemerkte ich beim Flug in einiger entfernung starke Störungen am Heli. Ich kam sofort zurück und landete. Nach dem aufsetzen hatte ich gerade noch genug zeit den Motor abzustellen, bevor alle Servos wild zuckten und absolut kein Empfang mehr möglich war. Der akku control zeigte "rot".
Scheinbar ist es so, das der Spannungsabfall so plötzlich eintritt, das die üblichen Spannungsüberwachungen nicht wirken. Mit einem 2000er NICD hat man zwischen gelb und rot noch genug zeit, Die Spannung ist immernoch ausrteichend und konstant. Das geht wohl mit den 3000ern nicht.
Ich betreibe jetzt den 2000er im Moskito, so sind laut anzeige genug reserven vorhanden. die 3000er betreibe ich nur mit direkter Spannungsanzeige (Display) unter 4,8V fliege ich nicht mehr!
schließ doch spaßeshalber mal ein multimeter an deine Empfangsanlage und überprüfe wievie spannung tatsächlich uebrig bleibt, wenn alle servos rattern. vieleicht is dein Spannungüberwacher nur falsch eingestellt?
Hallo Fabian,
selbst wenn ein NIMH-Akku in fast entladenem Zustand "schlagartig" zusammenbricht, kann das nicht die Ursache meines Problemes sein. Wenn bei mir die rote LED angeht und ich dann den Akku mit 1Ah entlade, dann hält er die 4,8 Volt noch mind. 1 Stunde. Da scheint mir die Möglichkeit mit der "falschen Anzeige" des Akku-Contollers eher wahrscheinlich. Ich werde mal mein Meßgerät am Akku/Empfänger anschließen und sehen, was dieses bei Belastung anzeigt.
Gruß
Dirk
Hi Dirk,
ich vermute, eine Zelle Deines Akkupacks hat sich verabschiedet. Steche doch ´mal durch den Schrumpfschlauch und messe jede Zelle einzeln, während der Akkupack belastet wird.
HG, Winni
Jörg-Michael
29.11.2002, 09:09
Moin Dirk,
doch, das kann sein.
Ich hatte mal vor Jahren ein Blinki MC von Schulze. Bei dem Gerät hab ich es nicht geschafft das bei Knüppelrühren am Boden die rote Warnlampe nicht angeht. Daraufhin hab ich mich ein wenig näher mit dem Thema beschäftigt. Konsequentz: Alle Akkus die einen Innenwiederstand höher als 10 haben setzt ich nicht mehr ein. Die Innenwiederstände kannst Du bei www.Batt-mann.de erfahren. Gleichzeitig gute Kabel nehmen und so oft wie möglich den Empfänger damit versorgen. Wie steht hier:www.heliclub-hamburg.de
Nach diesem Umbau war das rote Lampe Problem erloschen im warsten Sinne des Wortes.
Ich bin davon überzeugt das ettliche Probleme mit dem Gyrosystem des Helis garkeine sind sondern auf eine mangelhafte Stromversorgung zurück zu führen sind. Das wirst Du auch merken wenn Du es entsprechen umbaust. Du kannst nach Umbau den Gyro weiter aufdrehen als vorher.
Viel Erfolg!
Jörg-Michael
Hallo Dirk
ich hatte bei meiner Augusta, die Fahrwerkservos komplett vom Stromkreis des Emfängers getrennt. Das Fahrwerk hatte einen eigenen Schalter und einen eigenen Akku. Sollte irgendwas an deinem Fahrwerk mal klemmen, ziehen die Servos die den Akku vom Empfänger leer. Außerdem ziehst du den Fahrwerkstrom über die Empfängerplatine, was auch nicht sonderlich gut ist.
Horex1200
29.11.2002, 18:32
Hallo Dirk,
bitte nimm es mir nicht übel, aber man hat schon Pferde k..... sehen...
Meine Frage:"Ist die Spannungsanzeige für 4 oder 5 Zellen ausgelegt ?"
Falls sie für 5 ausgelegt ist (bzw. auf 5 eingestellt), kann ein vollgeladener 4-Zellenakku sicher alle Lampen anmachen...
hi zusammen,
Problem erkannt, Gefahr gebannt.
Es ist die Spannungsanzeige, die einen falschen Wert anzeigt. Habe mal mein Meßgerät unter Belastung angeschlossen. Wenn die LED-Anzeige kurz vor rot ist, zeigt das Meßgerät ca. 4,9 Volt an. Also ist das Teil entweder defekt, oder es handelt sich, wie HOREX1200 meint, um eine Anzeige für 5-zellige Akkus.
Danke für Eure Hilfe.
Gruß
Dirk
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