29.11.2002, 09:33
Nachdem ich ob meiner "Schlaumeierei" in einem anderen Thread nun (wiedermal )per mail dumm angemacht wurde, hier kurz die wissenschaftliche Version als Beweis ... ich hoffe meine Kritiker sind nun zufrieden.
Auszug aus einer Vorlesung des Dr. Walter Günther - Akad.O.Rat i.R.
Lehrbeauftragter der Fakultät Luft- und Raumfahrttechnik und Geodäsie der Universität Stuttgart, Lehrbeauftragter im Fachbereich Maschinenbau der Fachhochschule Esslingen - Hochschule für Technik
Thema: Einführung in die Hubschraubertechnik, Rotorsysteme
Zitat:
"Konventionelle Heckrotoren haben einen relativ geringen Leistungsbedarf. Mit Ihnen lässt sich eine gute Steuerbarkeit und eine gute Richtungsstabilität im Vorwärtsflug erzielen.
Heckrotoren sind etwa fünf- bis sechsmal kleiner als der Hauptrotor, sie müssen daher mit höheren Drehzahlen angetrieben werden. Wobei sich die Drehzahlen vom Hauptrotor zum Heckrotor etwa umgekehrt wie Ihre Durchmesser verhalten. Das Verhältnis der Durchmesser liegt ewta zwischen 0,15 bis 0,25.
Mit einer Durchmesservergrößerung sinkt der Leistungsbedarf, dagegen steigt das Baugewicht. Aus Gründen der Bodenfreiheit, der Schwerpunktslage, Länge des Heckauslegers und den Abständen zur Hauptrotorebene sollte der Heckrotordurchmesser möglichst klein sein.
Soweit Kompressibilitätseinflüsse nicht dagegenstehen, wählt man ein dickes und gewölbtes Blattprofil. Eine Verwindung der Blätter wirkt sich nur im Schwebefulg positiv aus, im Vorwärtsflug führt sie zur Widerstandserhöhung. Üblich sind 10° oder weniger.
Moderne Hubschrauber besitzen meistens ein senkrechtes Seitenleitwerk, es gibt aber auch zur Vertikalebene leicht schräg gestellte Seitenleitwerke. Sie dienen zur Aufnahme des heckrotors und verbessern die Richtungsstabilität im Vorwärtsflug.
Heckrotoren können als Druckrotor oder als Saugrotor ausgeführt werden. Wegen Interferenzen der Strömung mit dem Seitenleitwerk ist meistens der Druckrotor günstiger."
Zitat Ende.
Na also.
Ich habe fertig. ;)
P.S.
rausgeschmissen .... bringt eh nur Ärger.
Auszug aus einer Vorlesung des Dr. Walter Günther - Akad.O.Rat i.R.
Lehrbeauftragter der Fakultät Luft- und Raumfahrttechnik und Geodäsie der Universität Stuttgart, Lehrbeauftragter im Fachbereich Maschinenbau der Fachhochschule Esslingen - Hochschule für Technik
Thema: Einführung in die Hubschraubertechnik, Rotorsysteme
Zitat:
"Konventionelle Heckrotoren haben einen relativ geringen Leistungsbedarf. Mit Ihnen lässt sich eine gute Steuerbarkeit und eine gute Richtungsstabilität im Vorwärtsflug erzielen.
Heckrotoren sind etwa fünf- bis sechsmal kleiner als der Hauptrotor, sie müssen daher mit höheren Drehzahlen angetrieben werden. Wobei sich die Drehzahlen vom Hauptrotor zum Heckrotor etwa umgekehrt wie Ihre Durchmesser verhalten. Das Verhältnis der Durchmesser liegt ewta zwischen 0,15 bis 0,25.
Mit einer Durchmesservergrößerung sinkt der Leistungsbedarf, dagegen steigt das Baugewicht. Aus Gründen der Bodenfreiheit, der Schwerpunktslage, Länge des Heckauslegers und den Abständen zur Hauptrotorebene sollte der Heckrotordurchmesser möglichst klein sein.
Soweit Kompressibilitätseinflüsse nicht dagegenstehen, wählt man ein dickes und gewölbtes Blattprofil. Eine Verwindung der Blätter wirkt sich nur im Schwebefulg positiv aus, im Vorwärtsflug führt sie zur Widerstandserhöhung. Üblich sind 10° oder weniger.
Moderne Hubschrauber besitzen meistens ein senkrechtes Seitenleitwerk, es gibt aber auch zur Vertikalebene leicht schräg gestellte Seitenleitwerke. Sie dienen zur Aufnahme des heckrotors und verbessern die Richtungsstabilität im Vorwärtsflug.
Heckrotoren können als Druckrotor oder als Saugrotor ausgeführt werden. Wegen Interferenzen der Strömung mit dem Seitenleitwerk ist meistens der Druckrotor günstiger."
Zitat Ende.
Na also.
Ich habe fertig. ;)
P.S.
rausgeschmissen .... bringt eh nur Ärger.