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Vollständige Version anzeigen : Warum Heckwirkung drehzahlabhängig?


Viktor
10.10.2008, 19:49
Hallo,

unter anderem habe ich hier gelernt, dass die Drehzahl des Hauptrotors nicht unterhalb eines gewissen Wertes liegen darf, damit der Heckrotor genügend Kraft entfalten kann, um das Heck am wegdrehen zu hindern.

Verstehen tue ich das aber nicht: Die Drehzahl der beiden Rotoren ist ja proportional zueinander und intuitiv würde ich sagen, dass das Drehmoment des Hauptrotors und dessen Drehzahl genauso ein festes Verhältnis haben, wie die Kraft des Heckrotors und dessen Drehzahl.

Kann mir jemand sagen, wo mein Denkfehler liegt?

http://www.smilies.4-user.de/include/Denken/smilie_denk_14.gif

Gruß

Viktor

TheManFromMoon
10.10.2008, 19:54
Moin Viktor,

das ist ganz einfach: Du hast den Pitch vergessen!

Je mehr Pitch desto größer die nötige Heckwirkung.
Zum schweben mit hoher Drehzahl braucht man nur wenig Pitch.
Zum schweben mit niedriger Drehzahl braucht man viel Pitch.

Viel Pitch = viel Drehmoment

Viele Grüße
Chris

dnL
10.10.2008, 20:02
Jenau :) Was du ausgleichst ist ja nicht die Drehzahl sondern das Drehmoment. Sonst bräuchten wir ja keine Pitchverstellung am Heckrotor ;)

dl7uae
10.10.2008, 20:17
Irgendwie hat er aber Recht. Mehr Drehzahl am Hauptrotor bei gleichen Blättern, identischem koll+zykl. Pitch ...--> mehr Drehmoment, was der HR auszugleichen hat.

Mehr Drehzahl am Heck bei gleichem Anstellwinkel der HR-Blätter und gleichen Blättern ... --> mehr Wirkung des HR.

Ob das Verhältnis nun mit Drehzahländerung konstant bleibt zw. beiden Rotoren ... - weiss der Geier.

Tom