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Vollständige Version anzeigen : Frage zur Gaskurve bei Rotorblattwechsel


loopsy
26.10.2008, 09:32
Hallo

Angenommen, ich möchte an einem Flugtag einen neuen Satz Blätter probieren,
der aufgrund der Beschaffenheit mit weniger Drehzahl geflogen werden kann.

Mein Regler kann nur im Stellermodus betrieben werden (Align),
bezgl der einzustellenden/anzupassenden Gaskurve habe ich folgende Frage:

Habt Ihr dann an den Endpunkten (Vollpitch) immer noch 100% am Regler anliegen
oder reicht dann auch weniger ?

Hatte mir gedacht, meine 100-90-85-90-100 Original-Kurve dann einfach
um 10-15% nach unten zu verschieben (nennt sich Offset bei meiner Funke),
so daß ich z.Bsp. 85-75-70-75-85 bekomme.

Oder ist das nicht empfehlenswert ?
Sollte "max Pitch" auch immer mit "max Power" einhergehen ?

(Ich will nämlich die neuen Helitec Blätter probieren und weiss nicht so recht,
wie ich den verminderten Drehzahlbedarf jetzt herstellen soll)

Danke für die Hilfe !

Oli :hallihall:

mike100s
26.10.2008, 10:09
Moin Oli,

empfehlenswert ist es schon bei Vollpitch auch Vollgas zu haben.
Aber es ist kein Gesetz. Nur solltest du dir bewusst sein das du
einen stärkeren Drehzahl einbruch erleiden könntest.
Aber dies kann dir selbst bei Vollgas passieren wenn die Pitchwerte
und zyklischen Werte so hoch sind das sie nicht zum Gesamtsystem passen.
Du siehst also es gibt keinen goldenen Weg.

Gruß Michael

FrankBolte
26.10.2008, 10:27
Hallo Oli,

Die 100% sind absout kein muss!

Leg dir doch einfach 2 oder 3 verschiedene Gaskurven auf einen Schalter und teste es fliegerisch aus.
Es ist auch durchaus denkbar, dass bei einer niedrig gewählten Rotor-Drehzahl, dann bei Vollpitch keine 100% Leistung aus dem Regler genommen werden muss.

Das hört man ja ganz gut, wenn mann Pitch gibt, ob die Drehzahl einbricht oder sogar ansteigt. --> Demensprechend dann eine Korektur!

....wenn man das ordentlich macht, ist es auch nicht notwendig auf einen Drehzahlregler wie z.B. den Jazz umzusteigen.

Gruß
Frank