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Vollständige Version anzeigen : Akku wegoxidiert


ServTech
26.12.2002, 18:13
Hallo Leute, jetzt habe ich mich gefreut, das ich nach ca. 4 Wochen mal wieder zum fliegen komme und was jetzt. Der eine Akku läd schon ganz komisch. Dann zwei Akkus verschwebt, und wieder läd der Akku so komisch. Dann hab ich durch den Schrumpfschlauch was seltsames gesehen und aufgeschnitten. Raus gekommen ist folgendes. Ich hab dann die Zellen auseinander gebrochen, mit mehr und weniger Kraftaufwand ?( Das einzige was ich dazu sagen kann, ist, das beim letzten mal Fliegen, also vor ca 4 Wochen, der Schrumpfschlauch innen Kondenswasser hatte. Das war dann aber auch wieder Trocken. Was habe ich falsch gemacht? Falsches Lötzinn (war Elekroniklötzinn mit Flußmittel innen) oder war es falsch schöne Endkappen mit einzuschrumpfen, so das der Akku eigentlich weder Luft rein noch raus bekam. Auf jeden Fall denke ich hat der 2. Akku auch nen Schuß. Vielleicht auch deswegen die Probleme mit der Flugzeit. Und hier die Bescherung
[img src=\"http://thomas.hanika.bei.t-online.de/Bilderordner/Akku.JPG\"]

Gruß Thomas

Berthold Pätzold
26.12.2002, 18:19
mit wieviel Ampere tust du die Laden........ ;)

da ist bei einigen Zellen die Sosse rausgelaufen.....

hatte bei einme Freund vor kurzem das gleiche........8 Zellen Pack 2400 Sanyo....nur Nass innen im Pack....aber der wurde dann gleich geöffnet.......da hatte die Sosse keine Zeit zum Arbeiten so wie bei dir.... :]

kommt bei zu hohen Ladeströmen bei diesen 2400 vor.....die halten nicht so viel aus wie die 1700 er....
am Kondenswasser liegt das bestimmt nicht.... :D

Maik Otto
26.12.2002, 18:20
hi thomas

so etwas ähnliches hatte ich auch mal . seit dieser

zeit lasse ich an meine akkus nur noch (wasser und cd :D)

löthonig und elektroniklot ohne flußmittel

Berthold Pätzold
26.12.2002, 18:30
hast du die selber gelötet........... ;)

vielleicht zu lange ..... :D
einen super starken Lötkolben und nur ganz kurz......das funzt bei mir bestens.......früher hab ich mit einem normalen Löti am Akku rumgelötet .........viel zu lange.......da gehen die Zellen kaputt...... X(

ServTech
26.12.2002, 18:40
Ich lade im Automatikladeprogramm und da geht der Lader dann mit 5,5 Ampere rein. Gelötet hab ich selber, Flächen angerauht, vorverzinnt und dann in der Schiene mit Hammerlötspitze 2 sek. erhitzt und dann zusammen gepresst. Lötkolben hat 130 Watt.

Gruß Thomas

Berthold Pätzold
26.12.2002, 18:43
das wäre ja optimal gewesen.....

ich kühle die Akkus während der Ladung mit einem Lüfter.....und nicht gleich nach dem Fliegen sondern erst nach so 5 minuten... derweil liegen die Akkus im Kühllufttunnel... :D

vielleicht waren ja einige Zellen schlecht...... ;)

ServTech
26.12.2002, 18:47
Beim fliegen verwende ich das Entlade-Ladeprogramm, da nuckelt der Lader eh erstmal 10 Minuten bis er zu laden beginnt.

bkramer
26.12.2002, 18:48
Hallo Thomas !

Wie hast Du es denn mit dem "formieren" des Pack´s gehalten ???

Sieht aus, wie wenn (eine) einzelne Zellen überladen worden wären ...

Nach dem fliegen auf 0,6 bis 0,8 V entladen tut Gut.

Der Ladestrom kann nicht DAS Problem gewesen sein.
Diese Zellen halten (wenn sie GUT beinander sind) 3 C
(7,5 A ) locker aus.

LG

Bernhard

ServTech
26.12.2002, 18:59
Formiert habe ich so zwischen 10-15 mal schnell-laden.
Ich denke es war die Feuchtigkeit im Akkupack.

hat schon jemand mit Akkulution Erfahrung gesammelt? Ich denke ich werde es mal probieren.

Gruß Thomas

Berthold Pätzold
26.12.2002, 19:13
also wenn in meinem Freundeskreis Akkus defekt waren.......waren es meistens die 2400er....... X(

ich glaube da gibt es eine starke Qualitätsstreung....... X(

ich hatte selber mal eine 8 Zeller auf 10 aufgerüstet....
die 2 neuen waren nach 20 Flügen hinüber....... X(

sind auch so ausgelaufen wie bei dir.......... X(

bei meinem Hooti sind die 1700 er drin.......die werden mit 8,5 Ampere geladen und der Motor zieht fast 80 Ampere......

die funktionieren noch heute super gut......den 2400 er würde ich das nicht zutrauen....wollt schon 2400 er im Hotti einbauen aber das war mir zu riskant. :]


die Akkulution soll so bis 35-40 Ampere ganz gut funktionieren....

ServTech
26.12.2002, 19:49
Den 2400ern werde ich noch ne Chance geben. Oh Gott diese Loch im Geldbeutel....aber.....ein Mann muß tun, was ein Mann tun muß. :D Ich werde mit 24 neue Zellen kaufen und jeweils 12 mit Akkulution zur Zusammenarbeit zwingen. :D
Die 40 Ampere werden meinem ECO 8 mit HB 20-12 wohl reichen. Wenn der Akku dann mal wieder feucht sein sollte, kann man ja jede einzelne Zelle wieder schön trocken rubbeln. Also dann mal wieder Zwangspause.

Gruß Thomas

Berthold Pätzold
26.12.2002, 19:53
ja gut............ :D

bitte berichte dann mal über dieses Akkusolution......

Gruß

Berthold

cybertaz
26.12.2002, 21:23
hi
haenge die zellen doch mal an einen akkumaster
dann hoert das raetzelraten von selbst auf


mfg robert

ServTech
04.01.2003, 20:55
Also der erste Flug mit nem Akkulution Pack ist vollbracht.
[img src=\"http://thomas.hanika.bei.t-online.de/Bilderordner/Akkulution01.jpg\"]
Ich musste von den 2400er Zellen den äußeren Schrumpfschlauch entfernen, um eine mechanische Verbindung zwischen dem kurzen Pluspol und dem Minuspol der nächsten Zelle zu bekommen. Steht auch so in der Anleitung. Dann die Pole mit der rauhen Seite eines Spülschwammes reinigen und ab in die Röhre. Vorher habe ich noch den Stecker dran gelötet. Nach 2x formieren bin ich 10 Minuten geflogen. Mit der ersten Automatikladung hat er 2,56 Ah aufgenommen. Jetzt bin ich gerade dabei mit 1/10 C zu entladen. Mal schauen was raus kommt. Beim fliegen habe ich keinen Unterschied zu den gelöteten Akkus bemerkt. Laut Hersteller kann man den Pack mit 40 Ampere belasten. Jetzt muß die Zeit zeigen wie sich der Pack auf Dauer macht. Werde den Pack irgend wann mal zerlegen und die Pole auf Brandspuren durch Übergangswiderstände prüfen.

Kennt zufällig jemand eine Kontaktpaste, mit der man einen evtl. Übergangswiderstand an den Polen verringern könnte?

Gruß vom zufriedenen Thomas