Vollständige Version anzeigen : Sorry, noch ne Frage : Was spricht gegen Elektroheli
Hallo,
jetzt sagt mir doch glatt jemand, ich soll mit Elektro anfangen. Hätte nur Vorteile :
Längere Flugzeiten, fliegen auch im Garten, auch Schwebeflug mit Autobatterie, Verbrenner sind kritisch anzumachen....
Ist da was dran ??
Oder was spricht gegen Elektro ?????
Viele Grüsse
Thomas
Dieter F. Heinlin
27.12.2002, 17:04
Hat dieser "jemand" auch einen Namen?.... :D
Würde mich mal "persönlich" interessieren.
Christian1
27.12.2002, 17:18
Hallo Thomas,
sowohl Verbrenner- als auch E-Helis haben Vorteile:
In Kurzform:
Beim Verbrenner kannst Du auf teure Akkus (Anzahl) und Ladetechnik (z.B. Schulze) weitestgehend verzichten (da nur Sender- + Empfängerakku vorhanden).
Zum Fliegen (Gewicht [ 5kg) brauchst Du in der Regel einen entsprechenden Platz vom Verein, wo Du mit dem Verbrenner-Heli fliegen darfst; alternativ musst Du 1,5km von der nächsten Ansiedlung entfernt bleiben und eine Genehmigung des Grundstückeingentümers haben (guck mal in der Suchmaschine - zigmal diskutiert).
Flugzeiten je Tankfüllung ca. 20 Minuten (bei meinem Futura SE).
Beim E-Heli hast Du Flugzeiten zwischen 6 und 12 Minuten (je nach Antrieb & Akku). Bei der Auswahl des E-Helis ist mit Sicherheit die Grösse/das Gewicht zu beachten.
Ein "schwerer" Heli liegt in der Regel ruhiger in der Luft.
Beispiel: Ein Logo20 mit 24 Zellen liegt satter in der Luft als ein Eco8 mit 7 Zellen!
Dort sind wir dann auch schon beim Preisunterschied. Den Eco gibt es an jeder Strassenecke ab ca. €400,- flugfertig.
Ein Logo20 kostet mit Sicherheit erheblich mehr! Schau mal bei www.langnickel-modellbau.com rein.
Den E-Heli kannst Du dann aber auch in einem GROSSEN!!!!! Garten abheben lassen. Oder beim Bauern um die Ecke auf dem Feld (mit Einverständnis) fliegen lassen.
Das Thema ist sehr umfangreich.
Ich persönlich habe 1 Verbrenner und 1 E-Heli. So habe ich von beidem etwas.
Grüsse aus dem Sauerland
Christian
bell hiller
27.12.2002, 17:21
hallo thomas,
elektro fliegt länger als verbrenner das ich nicht lache
mit meinen vr46 fliege ich 20min nonstopp und mit meinen ssm hubi 22ccm fliege ich 27 min . und zu schlecht anlassen kann ich nur sagen das die v-motoren kein buch mit sieben siegeln sind sondern es ist eine reine einstellungssache ein schlecht eingestelltes auto fährt auch nicht toll aber deshalb kaufe ich mir kein e-auto :-)man sollte nur brücksichtigen im garten in einer wohnsiedlung ist nichts mit fliegen wegen lautstärke, wobei ich es persöhnlich eh zu gefährlich finde in dichtbesiedelten gebieten zu fliegen den wenn ein bauteil ausfällt ist es egal ob e oder v wenn er einen menschen trifft .aber letzteres ist meine persöhnliche meinung
kann man auch anders sehen
gruss roland
ps wenn man schweben lernen will dann hat ein e hubi den vorteil das man nicht im abgasnebel steht wenn es windstill ist
Geronimo
27.12.2002, 18:17
Original von ThomasN
Hallo,
jetzt sagt mir doch glatt jemand, ich soll mit Elektro anfangen. Hätte nur Vorteile: Längere Flugzeiten...
Ich krieg gleich einen Schreikrampf.... ;(
Genau deshalb habe ich seinerzeit meinen E-Heli verkauft und einen Verbrenner angeschafft. Damals war es technisch garn nicht möglich die Flugzeiten eines V-Helis mit einem E-Heli zu schaffen. Selbst heute ist dazu noch ein sehr sehr hoher technischer Aufwand nötig. Und dieser hohe technische Aufwand (hochwertige Akkus, hochwertige Ladetechnik, Brushless-Motoren inkl. Regler usw. usw.) muss relativ teuer erkauft werden.
Gruß
Hans-Jaochim
Berthold Pätzold
27.12.2002, 18:22
jedes System hat VOR und NACHTEILE........... :]
deswegen entscheide dich am besten für beides........ :D
den Verbrenner zum Üben und zum RICHTIG fliegen......( schöne schwere Scale Helis )...
den Elo zu Entspannen im Garten oder sonst wo......
ich hatte mal beides und es ist schon so das beides Spaß macht....
;)
ich würde aber für einen Anfänger einen Verbrenner mit 1,50 Rotor empfehlen........alles andere ist MUMPIZ.....
aber es gibt welche die es auch andersrum geschafft haben.. :D :D :D
das liegt völlig an Dir..... ;)
Geronimo
27.12.2002, 18:46
Original von Berthold Pätzold
ich würde aber für einen Anfänger einen Verbrenner mit 1,50 Rotor empfehlen........alles andere ist MUMPIZ.....
Gut gut gut... Berthold sag´s Ihnen :D Völlig meine Meinung. Aber ich wollte jetzt diese unendliche, uralte Diskussion nicht wieder vom Zaun brechen.
Gruß
Hans-Joachim
hoeppie2
27.12.2002, 19:28
Ich hab meinen wieder verkauft, da ich nicht das ganze Geld hatte für Bürstenlos und Regler dazu und den ganzen anderen Zeugs den man da braucht!! Ich würde sagen mit elektro braucht man als Beginner länger und es ist teurer :D
Also dann
Höppi 8)
H. Peter Lienhardt
27.12.2002, 19:31
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ich würde aber für einen Anfänger einen Verbrenner mit 1,50 Rotor empfehlen........alles andere ist MUMPIZ.....
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da ist jetzt die Frage, was dein Ziel ist: willst du ´Kampfschweber´ werden, ist so ein dicker Verbrenner sicher toll. Willst du allerdings möglichst schnell FLIEGEN lernen, würde ich z.B. zu einem LMH raten.
Während du mit dem lernst, kannst du dir ja an den Abenden in Ruhe was grösseres bauen...
Dass man mit Elektro länger fliegt, ist allerdings (zur Zeit) noch Blödsinn. Spielt als Anfänger allerdings nicht so die grosse Rolle, da die Nerven meistens eh für eine Pause dankbar sind...
Auf die neuen WunderwuziAkkus die hier vor einigen Wochen per Video vorgestellt wurden, werden wir wohl noch warten müssen.
Berthold Pätzold
27.12.2002, 19:33
also LMH bin ich auch schon geflogen.....
der fliegt wie ein Geschwür.. :D .......für einen Anfänger um richtig damit anzufangen ist der nix........
für einen der noch nicht weis ob er weitermacht und unsicher dann ist das ok....
aber: alles meine Meinung....... ;)
Dieter F. Heinlin
27.12.2002, 19:53
Daher würde ich dem Thomas mal empfehlen auf einen Modellflugplatz zu gehen, und sich das mal live anzusehen...
z.B. auch in Bezug auf die längere Flugzeit...
Ich habe beides.
Kostenmäßig ists, wenn man Helis derselben Größe miteinander vergleicht, fast egal. Kauf mal nen V-Heli mit ALLEM Zubehör und nen E-Heli mit ALLEM Zubehör. Schenkt sich fast nix.
Und im Betrieb: der eine braucht Sprit, der Andere ab und an mal neue Akkus (verschleißen auch).
awhelisi
27.12.2002, 20:24
Hallo.....
so ganz kann ich das nicht glauben, das ein E-Heli der selben Größe wie ein V-Heli auch das selbe in der Anschaffung kostet.
50er Klasse:
Ein E-Motor zB. für einen Logo 20 kostet doch auch 200 - 250 Euro, dazu kommt ein vernünftiges Ladegerät, auch 150 -200 Euro und dann doch mindestens 2x 10 Zellen ca.2400mAh sind auch ungefähr 100 Euro. Der E-Heli selber ist auch nicht billiger als ein V-Heli. Macht ca. 450 Euro
Für den V-Heli brauche ich Sprit 5L = 30 Euro, einen Starter = 40 Euro, Verlängerung 20 Euro, Glühkerzenakku 20 Euro, Ein standart Ladegerät 30 Euro und einen Motor 200 Euro macht ca. 340 Euro
Wobei ich denke, daß ich die E-Teile eher gering und die V-Teile eher hoch angesetzt habe.
Gut, aber bedenke bitte, daß der V-Heli für einen Anfänger mit der Motoreinstellung und Gaskurvenabstimmung ein Problem sein kann.
Beim E-Heli mit Drehzahlregelung haste das nicht.
Ich will hier keine Glaubensdiskussion entfachen, ich fliege wie gesagt BEIDES. Wenn mich ein Anfänger fragt, rate ich ihm zum Logo 16 oder 20. Die liegen aufgrund der Größe satt in der Luft, sind elektrisch und somit für meine Begriffe "Anfängertauglich".
Das mit mal schnell hinterm Haus fliegen sehe ich zwar als Vorteil für E aber auch als Sicherheitsfrage. Meiner Meinung nach wäre dies nach dem Gefährdungspotential und nicht nach der Motorisierung zu bewerten, und somit gehören beide auf den Modellflugplatz.
@ Bell Hiller:
Bitte, Bitte, gewöhne Dir ein MINDESTMASS an Rechtschreibung (Groß und klein, Punkt und Komma) an.
Deine Beiträge muß man bei dieser Kauderwelschschreibweise leider 2-3 mal lesen, um den Inhalt zu checken.
Sei bitte nicht böse, aber da tun mir die Augen beim Lesen weh.
Hallo Thomas,
Da könnten wir jetzt ohne weiters eine Glaubensdiskussion anfangen, die sich bis zum Sankt Nimmerleinstag zieht.
Es geht sicher beides, wobei ich LMH, Piccolo und co nicht am Anfang empfehlen würde.
Aber wer dir gesagt hat, man könnte mit einem Kabel an der Autobatterie das Helifliegen lernen, das würde mich auch mal interessieren.
Das ist ein nicht ganz ungefährliches Ding mit dem Kabel, denn es ist irgendwann auch mal zu ende.
Und wenn du dann ans Ende kommst und steuerst nicht richtig heftig dagegen, kippt dein Heli um und ist hin.
Außerdem ist das hüpfen am Kabel sehr Motortötend, da die Motoren durch den Dauerbetrieb überhitzen.
Also:
Elektrisch geht, aber auf keinen Fall am Anfang am Kabel!
Geld:
Man kann sicher beides so hinrechnen, das es günstiger ist.
Eine Empfehlung gebe ich hier nicht ab, da musst du selber durch.
Gruß
Stefan Reusch
bell hiller
27.12.2002, 21:46
hallo rv
ich werde mir mühe geben
(aber ich schreibe klein weiter wenn es dich nicht stört)
gruss roland
Redhorse
28.12.2002, 01:55
Hi,
um der Diskussion noch ein bischen Nahrung zu geben: Ich habe Helifliegen zuerst mit einem LMH und einem Simulator (AeroFly) gelernt.
Danach bin ich auf einen Vario SkyDragon (50er Verbrenner Heli) umgestiegen. Diesen konnte ich dann auf Anhieb fliegen, ohne dass ich ein Trainerkreuz oder so brauchte. Allerdings bin ich mit dem großen Heli dann schneller vorangekommen, da der einfach satter in der Luft liegt.
Z.Zt. baue ich mir für den Wiedereinstieg und Gartenflug einen Logo 10 auf - das Ding wird mit Antrieb und Akkus mit Sicherheit gut 200 - 300 € teurer als ein 30er V-Heli (z.B. Raptor 30). Für das Fliegen auf dem Flugplatz im Verein wird da noch im Sommer ein V-Heli zukommen...
Das muss jeder selber entscheiden, aber zu behaupten, alles unter 1,50 m Rotorkreis ist Mumpitz ist auch ein starker Tobak. Genauso kann ich behaupten, wer den LMH fliegen kann, der kann jeden Heli fliegen. Schließlich ist es ziemlich schwer, so einen kleinen, leichten Heli bei Wind zu fliegen.
Pauschal würde ich folgendes empfehlen (behaupten ;) ): Wenn Flugplatz und Verein = V-Heli. Durch längere Flugzeit einfach mehr Trainingszeit. Wenn allein, dann E-Heli. Denn oft verzweifelt man am Vergaser oder Gaskurve. Und wenn keiner hilft, ist das schon schwer.
bell hiller
28.12.2002, 11:53
hallo
einen habe ich dann auch noch.
ich habe mit einen ikarus piccolo standart und einen tuningteil (taumelscheibenkugellagerung)angefangen.
es ist zwar nicht ganz einfach aber wenn man den kleinen
hampelmax im griff hat , (schweben nach ca.10stunden)hat man
auf jeden fall die reflexe um große hubis zu fliegen.
der angenehme nebeneffekt sind die kosten bis man es kann.
bei mir waren es ca. 45euro.
gruss roland
ps ob ich nochmal so anfangen würde weiß ich nicht
Berthold Pätzold
28.12.2002, 12:00
@ Redhorse
ich bleib bei meiner Meinung........alles Mumpitz... ;)
starker Tobak gell.......... ;)
aber Du mußt ja nciht meiner Meinung sein... 8) ..auch starkter Tobak....... ;)
Hi,
klar unter 1,50 m Rotordurchmesser ist alles Mumpitz....
Ich habe vor 4 Jahren mit 2 Hubis gleichzeitig angefangen fliegen zu lernen. Und zwar mit einem ECO8 mit bürstenlosem Motor und einem Verbrenner (UNISTAR 60-1 - 10cm³)
Ich hatte am Anfang einen Heidenrespekt vor dem lärmendem "Verbrenner-Ungetüm" daß da tobend vor mir auf dem Platz stand und habe daher beschlossen meine ersten Flugversuche mit dem ECO8 zu machen.
Dank wirklich intensivem Training mit dem REFLEX-Flugsimulator, haben die ersten Schwebeversuchen (mit Triningsgestell an den Kufen) erstaunlicherweise auf Anhieb geklappt. (Und das mit einem Mumpitz-Hubi)
Ich habe dann mit dem ECO8 das Schweben gelernt und die ersten Rundflugansätze (Und das ALLES ohne einen einzigen Crash)
Dann habe ich mich an meinen Verbrenner gewagt, und kam nach kurzer Umgewöhnungsphase richtig gut mit dem Teil zurecht.
Ich fliege bis heute absturzfrei (toi toi toi) obwohl ich mit einem Mumpitz-Hubi Angefangen habe.
Heute fliege ich hauptsächlich Verbrenner, aber den ECO8 flige ich ab und zu immer noch, weil der kleine wirklich gut fliegt und so ein fast lautloser Flug irgendwie faszinierend ist.
Ich schließe daraus, daß man wirklich mit JEDEM Heli anfangen kann.
Es geht doch eigentlich nur darum, die Steuerreflexe zu verinnerlichen.
Ich empfehle immer, sich als Anfänger intensiv mit der Materie beschäftigen, viel fragen und lesen, sich einen Simulator kaufen, viel üben und sich DANN entscheiden ob man einen Elektro- oder Verbrennerhubi bevorzugt.
Vor dem Erstflug sollte das punktgenaue Schweben am Simulator 100%ig sitzen, dann hat man die besten Voraussetzungen, das Hubifliegen materialschonend zu erlernen.
Fazit: Einen Mumpitz - Hubi gibt es nicht wirklich :D
Viele haben mit einem LMH oder Piccolo angefangen und sind dann später auf einen "Großen" umgestiegen.
Klar, man kann auch sofort mit den Dicken anfangen, aber es geht auch mit einem "kleinen" und Spaß macht so eine Biene jedenfalls auch...
Tschau
Walker
Hi Leute,
es ist gut, kein Glaubenskrieg bitte. Wie gesagt, mein neuer Heli ist bestellt und wird hoffentlich bis Mitte Januar da sein. Da ich Flächenflieger schon bin, habe ich die komplette Verbrennerausrüstung schon im Keller. Also kein Kostenfaktor.
Wenn er da ist, schreibe ich es euch bestimmt sofort.
Bis dahin, einen guten Rutsch und ein tolles neues Jahr mit vielen Sonnentagen, dass unsere Hubis viele Flugstunden sammeln können.
Gruss
Thomas
Berthold Pätzold
31.12.2002, 15:53
super ......... :]
dann werden wir uns ja vielleicht in Heidelberg beim Helitreffen sehen..........warst Du da schon mal....... ;)
da gibts wirklich sehr schöne Helis........
:]
ein muß für einen Helifreak...... :D
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