Vollständige Version anzeigen : Glühelektronik von Markus Fiehn
flyingchris1987
25.12.2008, 19:20
Hallo,
es geht um folgendes:
http://www.helimaniac.org/index1.php?main=gluehelektronik&menu=elektronik
Gibt es sowas auch schon fertig? Nicht dass ich es nicht gerne selber machen würde, nur habe ich mich mit Schaltplänen noch nicht ansatzweise beschäftigt. Lustig ist nur, dass ich dennoch sehr gut löten kann, auch kleine Sachen auf Platinen :). Mir würde auch ein Realbild dieser Schaltung reichen :).
tobias82
25.12.2008, 19:41
Warum werden da eigentlich 2 Zellen zusammen geschalten? Verträgt das die Kerze? Wenn man sowas fertig kauft hängt immer nur eine Zelle dran...
flyingchris1987
25.12.2008, 19:48
Ist ja nur die Frage ob die parallel oder in Serie geschaltet sind.
tobias82
25.12.2008, 19:51
Das schon, aber wofür sollte man die parallel schalten?
flyingchris1987
25.12.2008, 20:00
Um 3,6Ah zu haben :)...
tobias82
25.12.2008, 20:03
Um 3,6Ah zu haben :)...
Die sind bei der Glühung auch dringend nötig...
Also sind die wirklich parallel geschaltet?
Ansonsten: :back2topic:
flyingchris1987
25.12.2008, 20:05
Ich weiß es nicht, na Markus wird sich hier sicher melden, hoffe ich doch :D
Bernhard Heck
25.12.2008, 21:48
Die Zellen sind in Reihe geschaltet.Funzt seit längerem bei mir einwandfrei.
Grüße Bernhard
Zellen sind in Serie geschaltet (2,4 V), an dem Widrestand R1 fällt die Spannung ab (ca. 0,6 V) sodass die Kerze nicht die volle Zellenspannung bekommt.
Die Schaltung verwende ich seit Jahren, funktioniert tadellos.
iggy
tobias82
25.12.2008, 23:37
Gibt es sowas auch schon fertig? Nicht dass ich es nicht gerne selber machen würde, nur habe ich mich mit Schaltplänen noch nicht ansatzweise beschäftigt. Lustig ist nur, dass ich dennoch sehr gut löten kann, auch kleine Sachen auf Platinen :). Mir würde auch ein Realbild dieser Schaltung reichen :).
Wie ist es nun damit? Ich kann nämlich mit solchen Schaltplänen auch nichts anfangen. Löten kann ich aber auch ;D
Es geht noch einfacher,
bevor ich den Aling 2 in1 Fluxkompensator hatte habe ich mit einen stinknormalen 1,2 Volt Mignon-Akku in einen Zigarettenanzünder-Stecker gelötet. Oben auf den Pluspol des Akkus einfach einen Chinch-Stecker verlötet und fertig. Minus ist der Becher. Man kann damit locker 20-30 x glühen ohne nachzuladen. Vollgeladen hat der Akku um die 1,45 Volt und das reicht zum glühen.
tobias82
25.12.2008, 23:50
Vollgeladen hat der Akku um die 1,45 Volt und das reicht zum glühen.
Ich habe so ein neues Ding mit einer Zelle gekauft, aber das glüht nicht. Auch nicht wenn es voll geladen ist. Ich hatte mir auch schon selbst mit einer Zelle was gelötet, aber das glüht auch nicht...
Hmm...war bei mir echt kein Hexenwerk...sogar mit Noname-Akku.
Ich kann den ja noch mal laden und dir ein Glühfoto machen als Beweis :-)
Anfänger
26.12.2008, 00:06
Ich glühe schon seit ca. 19 Jahren mit einem 2V 10Ah Bleiakku und habe noch nie einer Kerze geschossen! Funzt ohne Probleme! :)
flyingchris1987
26.12.2008, 00:11
Es geht hier aber darum, dass per LED angezeigt wird, ob die Kerze ok ist. Glühen tue ich auch schon ewig mit einer 4000er Sub C Zelle.
Peter Grod
26.12.2008, 00:29
Glühe ebenfalls mit Bleiakku, finde, ne fest installierte glüheinrichtung ist sowieso nur unnötiges gewicht. Gibt aber auch schon eine ganze menge fernglüheinrichtungen auf dem Markt, mein Vater hatte diese immer in seinen Flächenmodellen.
Gruß Peter
2V-Bleigelakku, 8Ah, aus Ami-Land, günstig beim "C" geschossen. Der war noch nie leer.
Diode in der Strippe mit Cinch-Stecker am Ende.
Was ist ein "Realbild der Schaltung", Leiterbild und Bestückungsplan?
---
Oops. Frage hat sich erübrigt, - Letzteres ist gegeben, nur die Schaltung nicht. Male sie mal.
Hier die Schaltung im Anhang.
Anmerkungen dazu:
Mit den 10 Ohm als Vorwiderstand der LED fließen etwa 30mA durch diese (OK), wenn es sich um eine grüne oder gelbe handelt (UF ca. 2,2/2,1V). Mit einer roten GaAsP-LED (UF ca. 1,6..1,7V) sollte man etwa 25 Ohm wählen.
Man kann von Folgendem ausgehen:
Die zwei Zellen der Spannungsversorgung (in Reihe) liefern ca. 2,5V unter Last.
Der Glühstrom beträgt ca. 3A (bei 1,5V sind's i.Allg. 2,8..2,9A).
Damit fallen an den 0,22 Ohm ca. 0,66V ab, die Kerze bekommt immer noch ca. 1,85V! Das könnte die auf die Dauer übel nehmen. Der Widerstand sollte eigentlich 0,33 Ohm betragen.
Allerdings darf man in diesen geringen Widerstandsregionen nicht die Leitungswiderstände und Übergangswiderstände der Steckverbinder vernachlässigen. Ich schätze mal, Markus hat es einfach ausprobiert und ist für ~1,5V Ausgangsspannung an der Kerze auf die 0,22 Ohm gekommen.
Die Verlustleistung am Widerstand beträgt ca. 2 Watt, 3 Watt für einen 0,33 Ohm Widerstand. Durch die Wahl eines 5Watt-Typs wurde der Aufbau thermisch unkritischer, z.B. das Einschrumpfen.
Abschließend hoffe ich, dass mir Markus das Posten der Schaltung ("Realbild";)) nicht im Sinne des Urheberrechts übel nimmt, immerhin ist es ja nur eine andere Darstellung des von ihm veröffentlichten Aufbaus auf einer Streifenleiterplatine.
Letzte Lunte, letztes P.S.:
Kurzschlüsse am Ausgang sollte man vermeiden.
Der Widerstand würde es aufgrund seiner thermischen Trägheit und der Zementausführung eine Weile überleben, jedoch kann es die Basis-Emitter-Strecke des Transistors in nullkommanix himmeln.
Und noch einer:
Markus's Idee hat mir so gut gefallen, dass ich eben meine Variante zusammengepinnt habe (Attachment). Meine Spannungsquelle ist ein Bleigelakku 2V, 8Ah, eine Becherzelle, die es, glaube ich, immer noch beim großen C gibt. Wg. der geringeren Spannung MUSS die LED eine rote sein, UF unter 2V (ca. 1,7V). Den notwendigen Spannungsabfall runter zu ca. 1,5V mache ich statt mit einem Widerstand mit einer 3A-Si-Diode.
Die Schaltung wurde freidraht in's Abgangskabel gelötet und eingeschrumpft, am Ende ein Cinch-Stecker. Geladen wird via eine Cinch-Buchse an einem separaten kurzen Kabel. Beim Transport wird zum Schutz vor Kurzschluss der Cinch-Stecker in die Cinch-Ladebuchse gesteckt. Die Basis-Emitter-Strecke des Transistors ist nun mit einem 33-Ohm-Widerstand bei Kurzschluss geschützt, die 3A-Diode überlebt Kurzschlüsse (beim Einstecken mit Zitterfingern in die Cinch-Buchse am Heli), solange das nicht ewig dauert.
Der Transistor ist ein PNP-Typ, da der "Widerstand" (3A-Diode) im positiven Stromweg ist.
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