Vollständige Version anzeigen : Modell-Heli vs. realer Heli
Moin,
was sind die größten Unterschiede zwischen Modellhelis und realen Helis? Mir fällt spontan der Kreisel ein.
Ein realer Heli benötigt keinen, oder? Warum ist das so?
Wäre toll, wenn hier die Unterschiede aufgezeigt werden und dazu jemand erklären könnte, warum das so ist.
Gruß
Krümel
Hallo Krümel
Ich hoffe unser Bendix-knochen meldet sich zu Wort:hallihall:
Er fliegt beides und kann als Ausbilder auch am besten berichten.:hollau:
Gruß
Andi
sunshine
07.01.2009, 22:12
Hi
Ich behaupte, der einzige Unterschied ist der Arbeitsplatz des Piloten
:jippiyeah:
Ich kenn mich zwar nicht aus, hab aber von einem schonmal gehört der ein echten Heli fliegt, das da soviel elektronik drinn ist das ein Absturz von so ein Teil fast unmöglich ist. Ich denke da wird es auch sowas wie ein Gyro geben oder sowas. Autopilot oder irgendwas in der Richtung.
Ist aber nur ne Vermutung :D
Ich kenn mich zwar nicht aus, hab aber von einem schonmal gehört der ein echten Heli fliegt, das da soviel elektronik drinn ist das ein Absturz von so ein Teil fast unmöglich ist. Ich denke da wird es auch sowas wie ein Gyro geben oder sowas. Autopilot oder irgendwas in der Richtung.
Ist aber nur ne Vermutung :D
Also ich hatte mit dem unten genannten User ein Schnupperflug mit Robinson 22. Da war nix mit Kreisel und super Electronic; Alles Handmade:lol:
Gruß
Andi
seijoscha
07.01.2009, 22:24
Schau mal hir sind einige erklärungen.
http://www.hubschrauber.li/index_frame.htm
http://www.helicopter-modellbau.de/MB/Anfang/mb_anfang_2_1_l1.php?dat=cbe486d9
http://home.arcor.de/wewima-windtechnik/html/helikopter.html
mfg
BerndFfm
07.01.2009, 22:27
Ich habe meinen Logo 500 V-Stabi letzte Woche einem Bekannten gezeigt, der für den Support von Helicopter-Turbinen (Eurocopter etc.) zuständig ist.
Er war echt beeindruckt. Er meinte, die großen Helis wären technisch nicht so ausgereift.
Der Robins hat einen Governer (Drehzahlregler). Aber Gyro oder sogar Autopilot haben die großen Helis nicht.
Bei Pitchänderung muss man das Heck immer steuern.
Im Militärbereich gibt es einige neue Entwicklungen mit mehr Elektronik.
Grüße Bernd
Kommt wohl auf den Heli an, von dem ich das gehört hab der is ne EC135 geflogen. Naja solang die Piloten nicht mit den Pedalen trammpeln müssen ist ja alles in Butter.
seijoscha
07.01.2009, 22:35
Naja die Echten machen ja auch keine Tic Tocs und Pieroflips !
Aber im Millitärbereich haben die Helis schon einige Überaschungen drauf.
Wie der Tiger und Comanche zeigen.
Und die Boo 105 im Kunstflug ist ja auch top.
mfg
Hmm.. vieleicht macht die USA bald ne große Bestellung bei Mikado und will 10000 V-Stabis haben :D das einstell Panel wird ein bisschen geändert und dann klappt das schon.
neuenschwander dario
07.01.2009, 22:49
Hallo
Die Echten haben eine Mechankik die es ein wenig ausgleicht. Das funzt ganz einfach die Heckrotorblätter lassen sich bewegen quasi hin und her nicht nur drehen (Pitch) wenn sie jezt von vorn angelenkt werden und sich der heli drehen will ,drückt es die Blätter gegen die drehrichtung und bewirkt somit dass sich die blätter so verstellen dass es wieder zurück lenkt. da die pitchbrücke fest ist.
Greez Dario
Das funzt ganz einfach die Heckrotorblätter lassen sich bewegen quasi hin und her nicht nur drehen (Pitch) wenn sie jezt von vorn angelenkt werden und sich der heli drehen will ,drückt es die Blätter gegen die drehrichtung und bewirkt somit dass sich die blätter so verstellen dass es wieder zurück lenkt. da die pitchbrücke fest ist.
:aehm: ? ? ? ? ? ? ? ....... (also das, was auf der Straße ein "negativer Lenkrollradius" ist) Bitte nochmal detaillierter erläutern wie das gehen soll !
:) MfG, Jörg
Taumel S.
08.01.2009, 12:50
Aber Gyro oder sogar Autopilot haben die großen Helis nicht.
Das ist in anderen Bereichen der Elektronik auch oft so. Zum Beispiel haben viele Wanderer wesentlich modernere GPS-Geräte als so mancher kleiner Flieger.
SledgeHammer
08.01.2009, 12:55
Hatte im Sommer das Vergnügen mit einer Baby-Bell(nein nicht der Wachs-Käse) mitzufliegen.
Da ist nichts, aber auch garnichts elektronisch. (Aber flybarless;D)
Der Pilot musste sogar das Gemisch und die Beimischung warm/kalt von Hand regeln.
Auch keinen Govener. Das einzigste elektronische war da glaub das Funkgerät.
Die Steuerung war übelst empfindlich, da ist die des Robinsons ein richtiger Kochlöffel dagegen :unsure:
Das ist halt puristisches Fliegen ;D
Gruß Markus
also das die grossen generell nicht sowas wie ein Gyro haben, stimmt so nicht ... das hat mir zumindest auf nachfrage ein Helipilot der Bundeswehr mal erklärt
UNd denkt mal an die Seeking die kann per Autopilot sich auf einem bestimmten Fleck stabilisieren
Da ist nichts, aber auch garnichts elektronisch.
Also ich hatte im Septemper auch das Vergnügen, die Bell47 mal kennenlernen zu dürfen!! Alles mit Knüppelbewegungen in der Größenordnung, wie man es vom Sender gewohnt ist ;D . Ungewohnt, bringt aber extrem Spaß! (War ein Geburtstagsgeschenk, siehe Fotos)
:lol: Gruß, Jörg
Hallo,
der größte unterschied dürfte die Rotorkreisflächenbelastung sein. Um auf die Wetrte eines 90ziger RC-heli zu kommen dürfte ein echter mit 16 m Rotodurchmesser inkl. Pilot nicht mehr wie 50 kg wiegen.
Dann die Kopfdrehzahl die deutlich geringer ist.
Den Kreisel lasse ich mal aussen vor, da man RC-heli auch ohne Kreisel fliegen kann.
Die meisten echten haben kein negativ Pitch, und die wenigen die es haben haben max. 1,5 - 2°
Gruß
Uli
Hi,
ich denke es gibt 3 große Unterschiede zwischen echt und Modell. (Was die Kreisel und Elektronik betrifft)
1. Das Original ist wesentlich größer und dadurch träger, was einem mehr Zeit zum Gegenlenken lässt.
Außerdem spürt man die Bewegung mit dem "Arsch" da man ja drin sitzt. Man lenkt schon Gegen, bevor ein Außenstehender überhaupt sieht das sich da was bewegt.
2. Man fliegt anders mit nem Echten. Das heißt, würden wir mit unseren Modellen nur schweben und einfachen Rundflug machen, bräuchten wir nicht die Modernste Technik die es Erlaubt mit Full-Speed Rückwärts Funnels zu fliegen.
3. Müssten wir erst 100 Stunden eine Flugschule besuchen bevor wir die Erlaubnis zum fliegen bekommen, bräuchte man die Technik auch nicht. Dann wäre jeder in der Lage auch ohne HH-Kreisel Rundflug zu machen.
LG, Axel
bendix-knochen
08.01.2009, 13:42
Hallo zusammen,
der größte Unterschied zwischen " kleinen" und "großen" Helis, ist sicherlich das Masse/ Leistungs bzw. Schubverhältnis.
Ein willenloses ziehen am Pitch, wie es beim Modell geht, ist im realen Heli nicht möglich. Das ganze System ist viel träger und die Leistung der Triebwerke ist im vergleich zum Modell deutlich geringer.
Z.B. eine AS 350B2 hat 732 PS und ein maximales Abfluggewicht von 2500 kg, ein T-REX 600 wiegt ca. 1,5 kg und hat ca. 3 PS.
Nun zu den Stabilisierungssystemen: Die großen Helis ( EC 135, BK 117, A 109 und aufwärts) haben Stabilisierungssysteme die Teilweise auf alle drei Achsen wirken. Diese Anlagen sollen eine gewisse Eigendynamik aus dem Hubschraubernehmen und die Flugstabilität erhöhen. Allerdings haben diese Systeme aus Sicherheitsgründen nur begrenzten Einfluss auf die Steuerwege. Meisten 10% des Steuerwegs.
Hubschrauber für besondere Einsatzzwecke( Militär, Offshore SAR)
, sind auch mit " richtigen" Autopiloten ausgestatten. D.h. alle Achsen (auch der kollectiv Pitch) werden geregelt.
Der absoluten Unterschied ist allerdings das Popometer :)
Im echten Heli spürt man im Hintern, was die Maschine als nächstes vor hat, im Modell muss man sich auf seine Augen verlassen. Dieser Unterschied macht es mit dem Modell manchmal recht spannend.
Wenn man allerdings im Modell auch spüren und fühlen würde was abgeht, dann hätten wir deutlich weniger 3D Piloten :)))))))) gelle Andi !!!
So, jetzt konnte ich mich auch endlich mal über ein Thema auslassen :)
Gruß
Marcus
Hallo,
der größte unterschied dürfte die Rotorkreisflächenbelastung sein. Um auf die Wetrte eines 90ziger RC-heli zu kommen dürfte ein echter mit 16 m Rotodurchmesser inkl. Pilot nicht mehr wie 50 kg wiegen.
Uli
Hi, glaub du hast dich da ein biss´l verrechnet.
Wenn ich davon ausgehe das ein 90er etwa 5 Kg wiegt, die Kreisfläche berechne mit 700er Blättern, dann wiegt der Echte bei 16m und gleichem Verhältnis von Gewicht-Rotorkreisfläche wie das Modell,
653Kg. Inkl Pilot ;)
LG, Axel
ein T-REX 600 wiegt ca. 1,5 kg und hat ca. 3 PS.
Gruß
Marcus
Wow,
da hab ich wohl was falsch gemacht... :(
Mein 600er ist schwerer....... ;)
LG, Axel
tobias82
08.01.2009, 14:00
ein T-REX 600 wiegt ca. 1,5 kg und hat ca. 3 PS.
Meiner ist auch schwerer und hat sogar nur ca. 1,9 PS :'(
Hi, glaub du hast dich da ein biss´l verrechnet.
Ja hat recht, aber du auch:lol:
War nur vom Durchmesser ausgegangen und nicht von der Fläche, die Fläche hat faktor 100, also 500 kg inkl Pilot.
Aber wie du auf den Krummen wert kommst weiß ich jetzt nicht so genau,
Denn wenn du die Blattlänge nimmst musst da beim echten dann mit 7m rechen, also faktor 100 bleibt.
Gruß
Uli
ein T-REX 600 wiegt ca. 1,5 kg und hat ca. 3 PS.
:achwas: NA TOLL ! Meine 47er hat auch irgendetwas bei 2PS und wiegt fast 10kg :autsch:
;D ........also ziemlich genau das gleiche Leistungsgewicht, wie das große Vorbild........(1340kg/270PS)........... ;D
::) Gruß, Jörg
goimagog
08.01.2009, 14:11
Hallo zusammen,
da ich mich ab und zu auch mit Formeln zu dem Thema beschäftige will ich auch noch kurz ein Beispiel bringen.
Mein Logo 500 wiegt rund 3,1 kg und hat einen Rotordurchmesser von 1,23 m. Das ergibt eine Rotorkreisflächenbelastung von rund 26 N/m².
Eine EC 155 mit einem max. Startgewicht von 4.900 kg und einem Rotordurchmesser von 12,6 m hat eine Rotorkreisflächenbelastung von 385 N/m².
Damit die EC 155 also die gleiche Rotorkreisflächenbelastung hat, wie der Logo dürfte sie inkl. Pilot max. 330 kg wiegen. Sie ist also Faktor 15 zu schwer.
Gruß
Christian
Hallo,
einen unterschied gibt es noch: die Wenigsten echten haben eine Paddelstange,
ich glaube nur die Bell 47G und die Bell Teppichkolpfer.
Warum eigentlich ?
Gruß
Uli
goimagog
08.01.2009, 14:18
Hallo,
einen unterschied gibt es noch: die Wenigsten echten haben eine Paddelstange,
ich glaube nur die Bell 47G und die Bell Teppichkolpfer.
Warum eigentlich ?
Gruß
Uli
Hallo Uli,
das könnte zum einen daran liegen, dass die meisten Hubschrauber mehr als zwei Hauptrotorblätter haben. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.
Gruß
Christian
Edit: Ich muss das ein wenig relativieren. Robinson fliegt auch mit nur zwei Hauptrotorblättern, genauso wie einige Bell Varianten. Diese dann allerdings größtenteils ohne Paddelstange.
Hallo,
Bell 222, Jetranger, Robinson, Cobra, alle mit 2 blatt und ohne Paddelstange.
Was passiert eigenlich wenn ich beim RC-Heli die Paddel weglasse und nur kleine Gewichete daran mache? Wie ist dann das Flugverhalten?
Gruß
Uli
Klaus G.
08.01.2009, 14:39
Ich würde mal sagen, der beträchtlichste Unterschied liegt im Preis :dance:
Aus diesem Grunde ist es mir auch ziemlich wurscht wie ein "Echter" fliegt. Mir ist viel wichtiger das meiner fliegt ;D
BerndFfm
08.01.2009, 14:40
Hallo Leute,
es gibt noch einen großen Unterschied : Die Zulassung als Fluggerät, die ein manntragender Heli haben muss. Das erhöht immens die Sicherheit, ist aber für so neumodischen Kram (Elektronik) kontraproduktiv.
Wenn man bei einem Modellheli die Paddel weglässt und keine Flybarless-Elektronik einbaut, dann kann man zwar etwas schweben, aber schon beim Vorwärtsflug bäumt sich der Heli auf und ist kaum zu fliegen.
Grüße Bernd
goimagog
08.01.2009, 14:41
Hallo,
Bell 222, Jetranger, Robinson, Cobra, alle mit 2 blatt und ohne Paddelstange.
Was passiert eigenlich wenn ich beim RC-Heli die Paddel weglasse und nur kleine Gewichete daran mache? Wie ist dann das Flugverhalten?
Gruß
Uli
Hallo Uli,
um deine Liste zu ergänzen:
Die Bell 214 hat auch nur zwei Hauptrotorblätter und keine Paddelstange.
Gruß
Christian
Wenn man bei einem Modellheli die Paddel weglässt und keine Flybarless-Elektronik einbaut, dann kann man zwar etwas schweben, aber schon beim Vorwärtsflug bäumt sich der Heli auf und ist kaum zu fliegen.
Und wie haben die das dann vor V-Stabi mit den Ridgid Köpfen gemacht??
Gruß
Uli
Hallo Uli,
die Bell47 oder die Huey haben auch keine "Paddelstange"
Es gab auch große Hubschrauber mit "Hilfsrotor", wie hier Hiller-Rotor (http://www.webrotor.de/hiller.htm) zu sehen, die Hubschrauber der Fa. Bell haben einen "Hilfsrotor", der nicht zur Steuerung verwandt wird, sondern lediglich die Bewegungen des Hauptrotors dämpft.
Hier nochmal der Vergleich: Bell-Hiller Prinzip (http://www.rc-network.de/forum/archive/index.php/t-64361.html) oder Bell-Hiller Rotorkopf (http://www.igm-grasshopper.de/index.php?option=com_content&task=view&id=30&Itemid=28)Das Prinzip wird bei den kleinen Koax-Helis verwandt. Wie du weißt, hat dies beim RC-Heli wieder deutliche Nachteile in Hinblick auf Windempfindlichkeit. Einen Koax-Heli, der ruhig und stabil fliegt, den zerlegt es Dir glatt bei Wind! (;) Versuche es lieber nicht mit Deinem Heli) Außerdem ist die Art der Mischung anders, der Bell-Rotor ist sozusagen "nachgeschaltet".
Und wie haben die das dann vor V-Stabi mit den Ridgid Köpfen gemacht??
.....besser aufpassen, sensibler steuern, sozusagen ;D
:hallihall: Gruß, Jörg
Klaus G.
08.01.2009, 14:47
Und wie haben die das dann vor V-Stabi mit den Ridgid Köpfen gemacht??
Gruß
Uli
Das ist ne berechtigte Frage Uli. Da ich schon lange fliege, hatte ich natürlich auch schon einen Rigid Kopf auf meiner Bell 222 geflogen, einen Hoffmann. Das waren Zeiten in denen die Kreisel noch brummten.
So schlecht sind die gar nicht geflogen. Man brauchte Eigentlich nur 2 Flugspeicher, einen zum Schweben und einen für Rundflug mit anderen Trimmwerten. Und mit den passenden Schwerpunktoptimierten Blättern sind die damals ganz ordentlich geflogen. Auch heute noch. Doch ein Paddelkopf flog deutlich angenehmer. Doch das liegt in der Natur der Sache.
Hallo Uli,
die Bell47 oder die Huey haben auch keine "Paddelstange"
Na bei der Bell 47 sieht es aber anders aus:
Hi Uli,
stimmt auffallend, aber das PRINZIP der Mischung ist das gleiche, wie bei der Huey! Hier nochmal die Rotorköpfe im Detail ;)
:hallihall: Gruß, Jörg
Christoph
08.01.2009, 16:01
Hallo!
Also ich glaube der Grund warum die meisten echten Helis keine Stabistange haben ist der dass der Heli einfach eine viel höhere Massenträgheit hat als ein Modell. Dadurch bleibt dem Piloten dann viel mehr Zeit das für einen paddellosen Rotorkopf typische Verhalten auszusteuern und trotzdem einen ruhigen Schwebeflug bzw. Reiseflug hinzubekommen.
Korregiert mich wenn ich da falsch liege.
Lg Christoph
Ja hat recht, aber du auch:lol:
War nur vom Durchmesser ausgegangen und nicht von der Fläche, die Fläche hat faktor 100, also 500 kg inkl Pilot.
Aber wie du auf den Krummen wert kommst weiß ich jetzt nicht so genau,
Denn wenn du die Blattlänge nimmst musst da beim echten dann mit 7m rechen, also faktor 100 bleibt.
Gruß
Uli
Hi,
wie kommst du denn auf den "Faktor 100" ??
Wenn schon, dann hat die Fläche den vierfachen Inhalt bei doppelten Durchmesser.
Also: Fläche = Radius mal Radius mal pi, oder: Durchmesser mal Durchmesser mal mal pi durch 4
Beim Modell: 0,7 mal 0,7 mal 3,14 = 1,5386
Original: 8,0 mal 8,0 mal 3,14 =200,96
Das ist dann ein Verhältnis von: 130,6122
Jetzt muss ich das Gewicht ins gleiche Verhältnis setzen wie die Fläche, um auf die gleiche Flächenbelastung zu kommen. Logisch, oder?!
Also: Gehe ich jetzt von 5Kg für das Modell aus, ergibt das ein Gewicht für´s Original von: 653,0612Kg
LG, Axel
goimagog
08.01.2009, 16:49
Hi,
wie kommst du denn auf den "Faktor 100" ??
Wenn schon, dann hat die Fläche den vierfachen Inhalt bei doppelten Durchmesser.
Also: Fläche = Radius mal Radius mal pi, oder: Durchmesser mal Durchmesser mal mal pi durch 4
Beim Modell: 0,7 mal 0,7 mal 3,14 = 1,5386
Original: 8,0 mal 8,0 mal 3,14 =200,96
Das ist dann ein Verhältnis von: 130,6122
Jetzt muss ich das Gewicht ins gleiche Verhältnis setzen wie die Fläche, um auf die gleiche Flächenbelastung zu kommen. Logisch, oder?!
Also: Gehe ich jetzt von 5Kg für das Modell aus, ergibt das ein Gewicht für´s Original von: 653,0612Kg
LG, Axel
Hallo Axel,
ich antworte hier mal für Uli.
Faktor 100 ergibt sich ganz einfach, wenn du bei einem Manntragenden Heli einen Rotorradius von 7 m nimmst. Das ist die 10fache Länge des Rotorradiuses des Modellhubschraubers. Mit der Formel für die Kreisfläche ergibt sich dann Faktor 10*0,7 * 10*0,7 * Pi = 10² *0,7 * 0,7 * Pi = 100 *...
Gruß
Christian
Die ganze Formel für die Rotorkreisflächenbelastung lautet übrigens wie folgt:
Hallo Axel,
ich antworte hier mal für Uli.
Faktor 100 ergibt sich ganz einfach, wenn du bei einem Manntragenden Heli einen Rotorradius von 7 m nimmst. Das ist die 10fache Länge des Rotorradiuses des Modellhubschraubers. Mit der Formel für die Kreisfläche ergibt sich dann Faktor 10*0,7 * 10*0,7 * Pi = 10² *0,7 * 0,7 * Pi = 100 *...
Gruß
Christian
Die ganze Formel für die Rotorkreisflächenbelastung lautet übrigens wie folgt:
OK,
hab´s kapiert! :)
Aber der Faktor 100 gilt dann halt nur bei 10facher länge.
Der Rotorkreis war von Uli mit 16m mehr oder weniger vorgegeben und am Modell hab ich die Blätter genommen die bei mir drauf sind. Deshalb konnte ich mit dem Faktor 100 nichts anfangen.
Gilt halt nur für diesen einen Spezialfall. :)
LG, Axel
Jetzt wieder btt
bendix-knochen
08.01.2009, 19:14
Hallo noch mal,
das Eigenleben eines Rotorsystems wird beim Großen in der Tat durch die hohe Masse gedämpft. Allerdings muss man bei einem Großen die Taumelscheibe im schnellen Vorwärtsflug auch immer weiter nach vorne neigen um die Fahrt zu steigern. Dieses Verhalten empfindet man im Modell als störend und teileweise unkontrollierbar. Wie mir erzählt wurde, kann man es mit Modell aber auch
kontrollieren!
Es gibt noch Sonderfälle, z.B. die BK 117, hier gibt es eine " Automatik" die abhängig von der Geschwindigkeit und noch einigen anderen Größen, die Taumelscheibe im schnellen Vorwärtsflug automatisch weiter neigt.... und außerdem hat diese Machine auch noch eine Art AC3-X oder V-Stabi :)
Nun zu den Hilfsrotoren/Paddelstangen:
Der Hilfsrotor mit Paddel soll einen Servoeffekt erziehlen. D.h. die Steuerkräfte "untersetzen" und verstärken. Dies kann man beim Modell auch sehen. Die Servos steuern die Paddelebene und diese zieht den Hauprotor nach.
Zusätzlich stabilisiert der Hilfrotor durch die Kreiselkräfte... Der Hilfsrotor mit Gewichten z.B. Bell 47, soll nur dämpfen und stabilisieren.
Die großen Helis mit Zweiblattköpfen ohne Paddelstange haben meistens eine hydaulische Unterstützung in der Taumelscheiensteuerung. Die Steuerdrücke und Rücksteuerkräfte wären sonst auf Dauer zu hoch. Beim Training von Notverfahren schalten man die Hydraulik auch mal ab und kann die Rückstuerkräfte live genießen...
Die Jungs von Robinson haben das Problem mit den hohen Kräften über eine Spezielle Anordung von Schlaggelenk und Blattansteurung gelöst ( Delte-3 Effekt).
Hier verstärkt das Rotorblatt durch seine eigene Bewegung die Steuereingabe...
Muss jetzt los, der Phönix(sim) ruft !
Gruß
Marcus
Hi,
vielen Dank für die ergiebigen Antworten.
Wie siehts denn nun beim realen Heli aus, wenn ich auf der Stelle schwebe und mal richtig schnell steil in den Himmel möchte?
Wird hier nur mit Pitch gearbeitet oder auch mit Drehzahl?
Und wenn ich dann pfeilschnell in den Himmel schieße, was passiert mit dem Heck (wenn ich nicht gegensteuer)? Dreht es das ähnlich heftig weg, wie beim Modell ohne Gyro, bzw. Kreisel?
Andersrum: Wie siehts aus, wenn im realen Heli normal steige? Muss ich dann auch ständig das Heck korrigieren oder ist die Trägheit so groß, dass sich das kaum auswirkt?
Gruß
Krümel
highlighter
11.01.2009, 17:41
Hi Zusammen,
ich hatte vor einigen Jahren, als ich auf den Heli kam :), das Vergnügen einen R-22, R-44 Raven und einen AS 350 mit einem Fluglehrer zu fliegen. GEIL :dance::jippiyeah:
Ich habe im letzten Sommer mit der Modellfliegerei erst angefangen. Natürlich Hubis. Es ist schon Klasse wie man seine Erfahrungen sammelt. Gerne würde ich heute nochmal einen großen fliegen um zu sehen, was mir das Modellfliegen vielleicht an Verständnis mit gebracht hat. Vorallem beim Schweben in geringer höhe. Das hab ich damals mit nem R-22 probiert und es keine 5sek auf der Stelle geschafft. Der Fluglehrer meinte immer, das der Heli das ankündigt. Z.B. erst neigt er sich nach vorn bevor er auch in die Richtung fliegt. Das hab ich aber erst jetzt so richtig verstanden.
Wie gesagt, irgendwann wenn der Geldbeutel es zulässt muss ich noch mal auf nen richtigen :)
LG Markus
bendix-knochen
11.01.2009, 21:45
Hi,
vielen Dank für die ergiebigen Antworten.
Wie siehts denn nun beim realen Heli aus, wenn ich auf der Stelle schwebe und mal richtig schnell steil in den Himmel möchte?
Wird hier nur mit Pitch gearbeitet oder auch mit Drehzahl?
Und wenn ich dann pfeilschnell in den Himmel schieße, was passiert mit dem Heck (wenn ich nicht gegensteuer)? Dreht es das ähnlich heftig weg, wie beim Modell ohne Gyro, bzw. Kreisel?
Andersrum: Wie siehts aus, wenn im realen Heli normal steige? Muss ich dann auch ständig das Heck korrigieren oder ist die Trägheit so groß, dass sich das kaum auswirkt?
Gruß
Krümel
Hi Krümel,
beim großen Heli musst du jede Veränderung am Pitch mit den Pedalen ausgleichen. Natürlich ist die Stärke des Wegdrehens bei Erhöhung des Pitch abhängig von der Abflugmasse und der Triebwerkleistung des Helis.
Das Pfeilschnell ist mit dem Pfeilschnell eines Modellhelis nicht zu vergleichen...
Bei Turbinen getriebenen Hubschraubern steigt man durch zügiges Erhöhen des Pitch und gleich das Giermoment durch steuern der Pedale aus. Die Drehzahl wird hier automatisch geregelt. Bei kolbengetriebene Hubschraubern muss man mit der Erhöhung des Pitch auch etwas Gas geben um die Drehzahl zu halten.
Es wird also nur mit der Verstellung des Einstellwinkels gearbeitet, nicht mit der Drehzahl.
Hoffe ich konnte helfen :)
Gruß
Marcus
Helijupp
13.01.2009, 11:09
Bin selbst auch schon mit der Robinson 22 geflogen - ein geiles Erlebnis - der größte Unterschied für mich war die viel geringere Leistung und das ständige Ausgleichen des Heck per Fuß, da is nix mit in den Himmel schießen und bei zur schneller Vorwärtsfahrt geht die Nadel direkt in den roten Bereich - ansonsten war ich doch sehr überrascht wie sensibel auch so ein großer die Steuerbefehle umsetzt...
Beim Schweben hatte ich immer das Gefühl nach hinten zu fliegen, obwohl ich gestanden habe..würde jetzt mal gerne nen größeren Heli zum Vergleich fliegen z.B. BO 105 oder so ;-)
Gruß
Andreas
Tommi007
13.01.2009, 18:35
Ist ein geübter Modellhelipilot eigentlich in der Lage einen echten Heli zu fliegen, bzw. wieviel Übung wäre nötig einen Robinson im Schwebeflug zu halten ?
Klaus Ortner
13.01.2009, 18:44
Ist ein geübter Modellhelipilot eigentlich in der Lage einen echten Heli zu fliegen, bzw. wieviel Übung wäre nötig einen Robinson im Schwebeflug zu halten ?
Denke mal, daß sich diejenigen, die Mode 2 fliegen leichter tun werden, da Nick und Roll auf einem Knüppel liegt, genau wie beim manntragenden auch. :)
bendix-knochen
13.01.2009, 21:10
Ist ein geübter Modellhelipilot eigentlich in der Lage einen echten Heli zu fliegen, bzw. wieviel Übung wäre nötig einen Robinson im Schwebeflug zu halten ?
... das habe ich mich auch immer gefragt und bin vor 12 Jahren zu einer Flugschuke gegangen und habe einem Fluglehrer genau diese Frage gestellt!
Eine Stunde später habe ich in einer R 22 gesessen und konnte es ausprobieren.
Die Frage wurde von meinen Flugmanövern klar beantwortet: NEIN !!!
Allerdings hatte ich die Lage relativ schnell im Griff....
Mit Modellhelierfahrung hat man es schon leichter das "große" Fliegen zu lernen . Die Hand-Auge Koordination und die Motorik sind schon vorgeschult.
In den letzten Jahren hatte ich oft Kontakt mit Modellhelipiloten, die es gerne mal in einem großen Heli versuchen wollten. Der Großteil hat sich besser zurecht gefunden, als Leute ohne " Vorbildung".
Vielleicht sollte sich Andi mal dazu äußern :)
Zum zweiten Teil der Frage:
Um einen Robinson R 22 mit allen Steuerorganen im Schwebeflug zu halten ( auf einer Fläche von 50 x 50m) braucht man zwischen 5 und ??? Stunden.
Manche schaffen es schneller, einige lernen es etwas langsamer :)))
Gruß
Marcus
BerndFfm
13.01.2009, 22:21
Ist ein geübter Modellhelipilot eigentlich in der Lage einen echten Heli zu fliegen ?
Genau das habe ich einen Berufs-Heli-Piloten gefragt (Heli-Firma in Frankfurt). Als ich noch keinen Kontakt zu den Modell-Helis hatte.
Zufällig flog er auch Modell-Helis.
Er meinte nein, auf Anhieb nicht. Es würde aber schon helfen.
Andersrum hilft es nicht, ein echter Heli-Pilot kann keinen Modell-Heli fliegen.
Mal sehen ob ich die Chance habe das mal zu testen, das mit dem echten heli ;-)
Grüße Bernd
bendix-knochen
13.01.2009, 22:24
Genau das habe ich einen Berufs-Heli-Piloten gefragt (Heli-Firma in Frankfurt). Als ich noch keinen Kontakt zu den Modell-Helis hatte.
Zufällig flog er auch Modell-Helis.
Er meinte nein, auf Anhieb nicht. Es würde aber schon helfen.
Andersrum hilft es nicht, ein echter Heli-Pilot kann keinen Modell-Heli fliegen.
Mal sehen ob ich die Chance habe das mal zu testen, das mit dem echten heli ;-)
Grüße Bernd
Hi Bernd,
ist die Firma in Egelsbach und fängt mit H an ?
Gruß
Marcus
BerndFfm
13.01.2009, 22:55
Hallo Marcus,
nein, aber die kenn ich auch.
Ich wohne ja fast zwischen Frankfurt und Egelsbach.
Bin sogar schonmal in Egelsbach gestartet (mit Hilfe, dann etwas alleine geflogen), aber mit Fläche.
Grüße Bernd
Hallo zusammen,
ich hatte bereits 2 x das Vergnügen einen Schnupperflug mit einem manntragenden Heli zu machen.
Das erste Mal mit einer R22 ohne jeglicher Modellhelierfahrung und beim 2. Mal auf einer Hughes 300.
Da ich mich schon ewig mit den Helis befasst habe und bereits die Zusammenhänge der Funktionen kannte, stellte ich mich beim ersten Flug nicht so schlecht an. Beim 2. Mal mit der Hughes, hier bin ich schon gut mit den RC Helis klargekommen, war der Rundflug, Steigen und auch die Einteilung der Landeanflüge bis zum Schweben kein Problem mehr. Das Einzige, was mich richtig gefordert hat, war der Heckrotor. Den man eigentlich im Rundflug "nahezu" vergessen kann, doch beim Anflug ab einer gewissen Geschwindigkeit, wo der Windfahneneffekt weg ist hefigst gesteuert werden muß bis hin zum Schweben. d.h. Schweben packte ich auch, bis auf den Heckrotor, wo einfach die Koordination der Füße noch komplett ungewohnt war.
Letztes Jahr war ich dann noch auf einer Modellbaumesse, wo ein zertifizierter Jetranger Simulator dort war, der auch für die Ausbildung verwendet wird. Da klappte dann auch die Hecksteuerung sofort und schweben war kein Problem. Ist natürlich auch die Aufregung nicht da ;-) Denn war ja nur ein SIM
Noch was hab ich vergwessen: Der Aufbaumeffekt war bei beiden Helis deutlich zu spüren, da mußte mit relativ hoher Kraft der Steuerknüppel nach vorne gedrückt werden. Das wurde dann durch eine Trimmung kompensiert, damit einem dann nicht auf die Dauer der Arm abfällt. Weiters war ungewohnt den Stick nicht mit den Fingern, sondern mit der gesamten Hand, wie einen Joystick zu halten. Ist bei der R22 etwas RCähnlicher durch das Stangerl, daß eigentlich auch fast nur mit 2 Fingern gehalten wird.
lg
Prinzi
Hallo Ihr Lieben
Wie schon mal erwähnt, hatte ich einen „Schnupperflug“ bei Marcus.
Ich kam damals zu ihm mit der Einstellung, die Taumelscheibe am Modelheli beherrsche ich in alle Richtungen; Werde es wohl hin bekommen das Ding von Seite der Taumelscheibe zu schweben.
Die Pedale und das Pitch habe ich mal neben liegen lassen, da das ja von der Steueranordnung absolut neu war.
Nun, der kleine Andi wurde eines besseren belehrt; Der blöde Robinson tat nicht das was ich wollte. :unsure:
Meine Eingaben kamen einfach Phasenverschoben an!! Der Marcus erkannte mein Geruder, Machte einen Zaubergriff, in Form der Zauberwürfelanleitung und das Ding stand wieder wie ne eins auf der Stelle. Ich habe versucht das dann bei Ihm zu beobachten (er schaut mir ja bei Pirofiguren auch auf die Knüppel:)) aber nach ca. 30 min war mein Schweben noch mangelhaft. ::)
Ich dachte OK, wieder mal neue Grenzen kennen gelernt.
Marcus, wenn du mal irgendwann in den nächsten 10 Jahren Langeweile hast und die gesetzliche Grundlagen für so etwas ermöglichen, würde ich vielleicht es nochmal versuchen..
Gruß
Andi
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