Vollständige Version anzeigen : Einstellen des Logo 400, unsymmetrischer Pitch
hubibastler
21.02.2009, 22:15
Hallo,
bin beim Einstellen meines L400, TS-Servoarme stehen genau waagrecht, im Sender Pitchgerade 0 ... 100.
Die Pitchlehre zeigt nun einen kollektiven Pitchbereich von - 11° bis + 8° an (der Gesamtweg von nur 19° rührt von rel. kurzen - 16,7 mm - Servo-Hebellängen).
Meine Frage ist nun, wie kriege ich den Gesamtweg symmetrisch eingestellt, in meinem Fall +/- 9,5° ?
a) ich könnte die drei TS-Anlenkungen verlängern, dann sind aber die unteren Mischhebel bei Pitchmitte nicht mehr waagrecht.
b) man könnte die langen geraden Anlenkungen (TS zu Hiller-Mischhebeln) verstellen - das soll gem. Handbuch aber lediglich bei der Spurlaufeinstellung erfolgen.
c) oder die langen Anlenkungen mit den gekrümmten Kugelpfannen (zur Steuerbrücke)
Wie geht man richtig vor ?
Vielen Dank im voraus,
Wilhelm
dynaudio79
21.02.2009, 22:37
Servogestänge zur TS nach Bauanleitung einstellen.
Servohebel der Servos auf 90Grad stellen im Servomenü.
TS muss grade sein....ggf die Gestänge ändern.
Pitchkompensator an TS einklicken und die Arme müssen waagerecht sein. Wenn nicht muss der angewinkelte Gestänge geändert werden.
Gestänge für Blatthalter so einstellen dass beide 0 Pitch haben.
Dann sollte es passen.
hubibastler
21.02.2009, 23:43
Danke für die Hinweise, dynaudio.
Da in meinem Fall bei Sender-Pitch-Mitte die Servoarme waagrecht sind, und auch die Hebel am Pitchkompensator waagrecht, müßte ich für mehr + Pitch die nicht gekröpften Anlenkungen (du sagst "Gestänge für Blatthalter") verlängern.
Dann sollte ich mich auch nicht von der Weisung im Handbuch irritieren lassen, daß diese Gestänge zur Einstellung des Spurlaufs dienen.
Die taugen dann wohl für beides, erstmal 0° Pitch einstellen und später Spurlauf?
Grüße, Wilhelm
dynaudio79
21.02.2009, 23:50
Also bei Pitchkurve 0....100 im Sender
und bei Pitchknüppel in Mitte
muss 0 Pitch anliegen an den Blades.
Das bei dir alles gerade ist musst du eben die Gestänge der Blatthalter ändern.
Das ist das Grundsetup und diese 0 Pitch sollten mit der Pitchlehre gesprüft werden an beiden Blades.
Den Spurlauf stellst du dann später ein nach dem Erstflug mit den selben Gestängen.
Chris Benndorf
22.02.2009, 00:25
Die taugen dann wohl für beides, erstmal 0° Pitch einstellen und später Spurlauf?
Ich behaupte mal: Wenn die 0° Pitch stimmen, stimmt auch der Spurlauf. Oder auch: wenn der Spurlauf nicht stimmt, hat man bei den Einstellungen geschlampt...
Gruss
Chris
Sebalexx
22.02.2009, 00:53
Tach,
Servohebel nicht waagerecht sondern im rechten Winkel zu den abgehenden Gestängen an die TS ausrichten, wenn 0° Pitch eingestellt sind/werden und der Knüppel am Sender in der Mitte steht - ist der beste Kompromiss um Abweichungen zu minimieren (auch was symmetrische Pitchwege betrifft).
Die Position des Pitchkompensators sehe ich persönlich zweitrangig, ich richte ihn immer so aus, dass er oben nicht anstösst und nach unten auf jeden Fall weit genug in den Führungsstiften sitzt (mehrere mm!), damit er nicht rausspringen kann, auch wenn mal durch eine Flexibilität in Servo/Anlenkhebel der max. Ausschlagsweg überschritten werden sollte.
bis denn
Sebastian
hubibastler
22.02.2009, 11:11
... Pitchkompensators ... dass er oben nicht anstösst und nach unten auf jeden Fall weit genug in den Führungsstiften sitzt
Das ist ein weiterer Punkt, der mir an meinem momentanen Setup nicht gefällt. Bei min Pitch tauchen die Führungsstifte nicht mehr allzu weit in den Pitchkompensator, wähend bei max Pitch nach oben noch 5 mm Platz ist.
Drum würde ich anstatt der Blattanlenkungen lieber die TS-Anlenkungen verlängern, bis ich 0° an den Blättern habe (Ausgangspunkt war ja, daß der Pitchbereich ca. 2° zu weit im negativen Bereich liegt). Der Pitchkompensator würde dabei weiter in die Führungsstifte rutschen.
Und die unteren Mischhebel könnte man dadurch wieder waagrecht kriegen, indem man die gekröpften Anlenkungen verkürzt.
Entspräche das noch der "reinen Lehre" :) ?
Grüße, Wilhelm
Sebalexx
22.02.2009, 16:20
Tach Wilhelm,
ich denke, die entstehenden Wegänderungen durch schräg stehende Pitchkompensatorarme sind nicht wirklich groß und vernachlässigbar, es ist in meinen Augen wichtiger, dass er nicht anstößt und/oder rausspringt.
Du kannst die oberen Gestänge an die Paddelstangenwippe auch etwas kürzen damit es passt, irgendwann stößt der Pitchkomp. dann eben oben am Zentralstück an.
Ist immer etwas Jongliererei, bis man die am besten passenden Gestängelängen an allen Punkten hat...
Erst Servo-TS-Pitchkompensator abstimmen und dann einfach die Gestänge an die Blatthalter/Mischhebel passend ablängen, dass bei Servoarmen 90° zum Gestänge und Knüppelmitte am Sender 0° Pitch anliegen.
Wenn du am Anfang keine Rückenflugambitionen hast, kannst du dann im Sender einfach die Pitchkurven/Pitchwerte so anpassen, dass du nur ein paar ° negativ Pitch hast und dies später auch ohne Mechanikänderung z.B. über einen Schalter Rückenflugtauglich programmieren.
Ist aber Geschmacksache - ich fliege immer und in allen Flugzuständen mit vollsymmetrischen Pitchwegen.
bis denn
Sebastian
hubibastler
22.02.2009, 16:41
Hallo Sebastian und die anderen,
da ich bislang nur T-Rex 450 und 500 baute und fliege (fortgeschrittener Anfänger, Rundflug, Turns, Nasenschweben), war der Logo-Rotorkopf mit obenliegender Paddelstange für mich Neuland.
Beim Rex kann man den Grund-Pitch halt recht bequem und effizient an den kurzen Anlenkungen zwischen den oberen Mischhebeln und Blatthaltern einstellen - auch findet man hilfreiche Videos zum Rex-Einstellen.
Zur Logo-Justage hab ich Vergleichbares bislang nicht gefunden, deshalb danke für die Tipps.
Grüße, Wilhelm
dynaudio79
22.02.2009, 19:29
Wenn die Führingsstifte nicht mindestens bis zur Hälfte in die Pitchkompensatorhülse (Pkh) sind, musst die die TS und die Pkh weiter hoch setzen.
Das tust du indem du die Servogestänge verlängerst und die Gestänge zur Paddelwippe verkürzt.
Ähm ich kenne den L400 Kopf nicht und gehe jetz rein logisch einfach mal vom Paddelkopf eines L500 aus.
Ähm es gibt Videos zum Logo500 Bau von Bob von Helifreak.
hubibastler
23.02.2009, 16:58
...musst die die TS und die Pkh weiter hoch setzen.
Das tust du indem du die Servogestänge verlängerst und die Gestänge zur Paddelwippe verkürzt.
...ich glaub, das ist ein ganz wichtiger Zusammenhang bei einem Logo-Kopf. Würde bedeuten, daß man im Fall des Absenkens der TS das gleiche Gestänge verlängern muß.
So hab' ich's hoffentlich richtig verstanden - im Gegensatz zu den breiten Ami-Slang, den der Bob Finless zwischen seinen Zähnen rauspresst (da wünscht man sich Untertitel...)
Grüße, Wilhelm
dynaudio79
24.02.2009, 19:45
Ja das hast du richtig verstanden Wilhelm.
Man muss eben etwas spielen mit der TS und der PKH um ein optimales Ergebnis zu erhalten.
Ich habe auch immer gesessen und gegrübelt bis ich die Mechanik verstanden habe und dann kann man eben selber agieren.
Ja der Slang von Bob is nich einfach aber zum Glück ist das ja nicht nur Audio.
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