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Vollständige Version anzeigen : Netzteil aus 12 V Bleigelbatterie speisen


Markus Tillmann
10.03.2009, 10:32
Hallo!

Hintergrund sind A123 Zellen, die ich mit zu 4 C auch im Felde laden möchte, meine 12V Lader aber diese Leistung nicht bringen.

Es gibt ja diese 12V---> 220 V Umwandler.

Habe davon ein preiswertes mit 350 - 400 Watt. Selbst 600 Watt sind günstig zu haben.


Bei dieser günstigen Variante ist die Spannungskurve (?) nicht so schön sinusförmig, wie es bei den weit teureren Geräten möglich ist.

Daher reagieren einige 220 V Verbaucher empfindlich. Das dussellige Netzteil meines Laps
fängt an, leise zu fiepen, was es am richtigen 220V Netz nicht tut.

Dazu dann ein geregeltes Netzteil mit 900 Watt wie vom Mayk.

Ob das allerdings meine 100 A Bleigelbatterie packt, keine Ahnung.
Würde so 400 - 500 Watt brauchen.

Was meint ihr zu der Idee ?

Gruß Markus

Asterix-007
10.03.2009, 10:52
Moin,

ganz einfach => LASS ES!!!

1. Das ist wirtschaftlicher Blödsinn! Du wandelst 2 x die Spannung => und hast somit 2x Verluste, und auch zus. Kosten!
2. und ganz wichtig: hast Du dir schon mal überlegt, wieviel Leistung du aus dem Akku saugen kannst, bis der in den kritischen Bereich kommt. Und mit dem kritischen Bereich meine ich die Balance zwischen Lebensdauer und Ladezyklen.
Da kannst du nicht mehr soviel Kapazität entnehmen wie du eigentlich denkst!

Ich an deiner Stelle würde ein "richtiges" (und hier würde ich nicht sparen) Ladegerät kaufen und den 4 oder 6-Zylinder-Moppel kurz laufen lassen. Bei 4C läuft der ca.15 - 20 min. Dazu würde ich mir eine spearate Ladeleitung von ca. 6mm² von der Batterie zum Ladeanschluss legen und fertig. Du sparst dir das schleppen und laden der 2. Batterie und hast im täglichen Gebrauch wenig Mühe!!

Vielleicht ist diese Lösung auf den ersten Blick teurer, aber evtl. lässt sich ja der Aufwand mit dem Verkauf der alten Ladetechnik kompensieren, vom Komfort ist sie aber unschlagbar.

mfg
Ulf

Markus Tillmann
10.03.2009, 12:23
War ja auch nur ein Gedankenfurz !

Bei Verein A ist Moppel verboten.

Bei Verein B hab ich 220 V, Netzteilladen wäre möglich.

Soll aber nicht ganz ungefährlich sein, falls der Strom ausfällt.

Von daher bei Verein A im Naturschutzgebiet lieber reichlich Bleiblocks, Lader und Modelle mitnehmen. Dann paßt es schon mit den Ladezeiten.

Und die Flora und Fauna ist ja auch noch zum Genießen da ;-)

Gruß Markus

Kraeuterbutter
10.03.2009, 13:49
Das ist wirtschaftlicher Blödsinn! Du wandelst 2 x die Spannung => und hast somit 2x Verluste, und auch zus. Kosten!
machen wir das sonst nicht auch alle ?

mit Netzteil von 230V runter auf 13V
dann in den Lader, und der macht daraus wieder....


in Markus´s Beispiel gehts halt von 12V auf 230V
und von da macht dann das Netzteil die passende Spannung

bin ja kein Elektriker, aber soviel Unterschied wird das doch ned sein, oder doch ?

Asterix-007
10.03.2009, 14:11
Hallo Reini,

nunja, ich dachte ursprünglich so, dass ein Transverter (12V auf 230V) und ein Netzteil (230V auf 12V) kostenmässig Blödsinn ist. Dabei habe ich nicht gewusst, ob und was schon vorhanden ist. Von der Energiebilanz und den Verlusten beim Wandeln mal ganz abgesehen.
Ich beschäftige mich gerade mit einem Ladekonzept für unseren Flugplatz, über Solar und Bleibatterien. Dabei habe ich mir vor kurzem die entnehmbare Kapazität eines zyklenfesten Pb-Gel-Akkus angeschaut. Fazit: wenn du lange was von deinem Akku haben willst, dann schone ihn. D.h. entnimm nicht zuviel! Und wir reden hier von einer Ladeschlussspannung, die deutlich höher ist als die max. mögliche., d.h. du hast eine stark eingeschränkte Kapazität.
Sicherlich wird man 2 oder3 Akkus laden können, aber bei einem 5000mAh Pack und einer 80Ah Pb-Gel-Akku sollte bei ca. 8 bis 9 Ladungen Schluss sein. Genauere Daten kann ich morgen oder übermorgen liefern.
Außerdem, die Verlustleistung entnimmst du ja ebenfalls dem Akku, was deine max. entnehmbare Leistung weiter reduziert.
Deshalb die Idee mit dem vierrädrigen Moppel, mit dem er ja eh zum Flugplatz fährt. Das wäre die elganteste Lösung. Ob die am Platz zulässig ist kann ich nicht sagen....

mfg
Ulf

Markus Tillmann
10.03.2009, 21:59
Hallöle !

Beziehen wir es natürlich mal auf den Verein ohne 220 V.
Vorhanden sind:

2 mal Infinity 3 (jetzt bei Robbe zum LiFePo Update), bis 12S LI bzw. 14S LiFePo im
LI -Programm (2 x 180 W)

1 mal Akkumatik alt, bis 10 S LI oder 11 S LiFePo (200 W)

3 mal 12S Top Balancer Robbe

1 Bleigel Akku 100 A

1 Bleisäure Akku 100 A

1 " " 75 A

1 Wandler 12 auf 220 Volt, leider nur sinusähniche Kurve, fraglich, ob das Netzteil da ab kann,
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Geplant:

Regelbares Netzteil mit 900 W von Maik

Dann langfristig Umstellung folgender Modelle auf A123-2300:

Shark auf 17 - 18 S-1P (Power Jazz, Actro 32-4)

Rex 600 auf 12 oder 14 S - 1P (Actro 24-3, Jazz 55-10-32)

Acrobat SE auf 6-7 S-1P (Orbit ?? (5S), Jazz 80)

Im Rex habe ich seit 3 Tagen einen 12S zum Ausprobieren.
Löten war einfach, mit Sub-C Verbindern.

So sieht es aus. Hab aber die Befürchtung, daß die 12S nicht reichen und die Last nicht bringen.
Fliege kein 3D, aber gern mit Bumms.

Und pro Modell nur 1 Akku, um da Kosten zu senken.

Gruß Markus

Asterix-007
11.03.2009, 14:00
Hallo Markus,

meinst Du Pb-XX-Akku mit 100 Ah?

mfg

Ulf

Markus Tillmann
11.03.2009, 16:04
Ja !

Bleigel und Bleisäure.

Als Stromquelle im Grünen.