Vollständige Version anzeigen : T-Rex-Rotorkopf-Konstruktion: Blatt-Rücksteuerung verkehrt herum?
Hallo Rex-Flieger,
habe nun seit 2 Wochen einen T-Rex 500 und bin nach den ersten paar wenigen Flügen im Wesentlichen zufrieden. Heute ist mit beim schnellen Rundflug ein gewisses "instabiles" Verhalten aufgefallen. Der Heli neigt auf Nick zu einem gewissen Eigenleben bei höheren Geschwindigkeiten (Rotorkopfdrehzahl ca. 2400 - 2500).
Vor einigen Jahren hab ich mal einen 90er Heli selber konstruiert. Dazu natürlich auch viele Tests bzgl. Rotorkopf gemacht und einiges dabei gelernt. Somit ist mir das Verhalten, was mein kleiner Rex da zeigt, nicht ganz unbekannt.
Schaut man sich die Anlenkungspunkte der Blatthalter des Rex 500 (oder auch anderer Rexe) mal genauer an, dann sieht man , dass die Kugelköpfe nicht "auf Höhe" der Rotorwelle sind, sondern näher zum Blatthalter nach außen hin. Das macht man vorzugsweise, um bei einer Schlagbewegung der Blätter und der damit verbundenen Wippbewegung der Blattlagerwelle samt Blatthalter, eine gewisse Rücksteuerung zu erlangen. Dies führt dann zu einem sich stabilisierenden System, da die Blätter bei der Schlagbewegung automatisch eine Änderung in ihrem Anstellwinkel erfahren, welcher der Auslenkung entgegen wirkt.
Soweit mal zur Theorie. Bei den Rexen ist die Blatthalteranlenkung hinten bezogen auf die Rotordrehrichtung. Wenden wir nun oben gesagtes an dann stellen wir fest, dass sich da keine stabilisierende Rücksteuerung einstellt, sondern eher das Gegenteil! Weicht das Blatt also z. B. beim Vorwärtsflug in Normalfluglage nach oben aus (Schlagbewegung), dann wird es während dieser Bewegung noch zusätzlich in seinem Anstellwinkel erhöht. Meines Wissens ist das nicht unbedingt optimal und kann zu schwer nachvollziehbaren Effekten führen, wie sie teilweise hier im Forum beschrieben werden (Unruhe, Schwingen, Vibrationen, Eigenleben, ...).
Ich habe nun mein Kopf mal umgestellt, so dass er sich nun so verhält, wie ich es theoretisch für besser halte. Die nächsten Flüge werden dann zeigen, wie sich das in der Praxis bemerkbar macht.
Ich kann mir zwar nur schwer vorstellen, dass bei einer so weit verbreiteten Modellreihe eine Konstruktionsschwäche in dieser Kategorie vorliegt, aber so recht verstehen tu ich es halt im Moment so nicht.
Kennt sich da von euch jemand etwas genauer aus und kann mir hier eine Erklärung liefern? Gibt es Vorteile einer solch gearteten Anlenkung?
Ich habe nun mein Kopf mal umgestellt, so dass er sich nun so verhält, wie ich es theoretisch für besser halte. Die nächsten Flüge werden dann zeigen, wie sich das in der Praxis bemerkbar macht.
Hallo uliguit,
könntest du mal bitte ein Bild von deiner Umstellung machen, hier einstellen und anhand dessen erläutern was du umgestellt hast?
Gruß Jens
Hi Jens,
werde erst mal ein paar Flüge mit der geänderten Ansteuerung machen. Sollte es, wie ich vermute, eine Verbesserung geben, dann berichte ich ausführlich und erkläre alle von mir gemachten Änderungen. Auch gerne mit Fotos!
Hallo uliguit,
das klingt ja recht interessant. -_-
Berichte unbedingt von Deinem Flugergebnis mit dem Heli.
Bei Erfolg stelle bitte auch Bilder vom Umbau dieses Forum.
Guten Flug :hallihall:
Gruß
Peter
BerndFfm
16.03.2009, 20:02
Kennt sich da von euch jemand etwas genauer aus und kann mir hier eine Erklärung liefern? Gibt es Vorteile einer solch gearteten Anlenkung?
Ich kenne mich damit nicht aus, aber die Worte, nach denn Du suchen solltest sind "vorlaufende Anlenkung", "nachlaufende Anlenkung" und "Delta-3".
Die englischen Ausdrücke dazu kenne ich nicht, aber gerade in den amerikanische Foren gibt es einige Diskussionen dazu was sich beim Umbau ändern.
Nur eins vorneweg : Es gibt Vor- UND Nachteile, wie bei allem im Leben.
Grüße Bernd
Hallo,
ich besitze zwar noch keinen Heli, beschäftige mich aber schon mal Theoretisch mit Hubschraubern.
Wie ich jetzt nachgelesen habe, scheint das zu stimmen, was du schreibst, uliguit.
Allerdings durch Umdrehen der Paddelstangenanlenkung, bzw. der Block, an dem die Paddel montiert sind.
Durch Umdrehen der Paddelstrangenanlenkung (lange mit der kurzen Seite vertauschen, oder Paddelstangenkopf um 180° verdrehen) wird eine Selbststabilisierende Wirkung während Schnellflügen erreicht. Auch das Schwebeverhalten wird besser.
Nehme aber nicht an, dass du das meinst... wenn hier von den Blatthaltern die Rede ist...
Schreib auf jeden Fall eine Erklärung bitte... man kann nie genug Wissen in sich aufnehmen -_-
Gruß Daniel
Hallo Daniel,
na ich denke schon, dass wir vom selben reden! Letztendlich ist der Anlenkpunkt des Blatthalter ausschlaggebend (im wahrsten Sinne des Wortes ;-) Was du beschreibst sind dann die Effekte, die daraus resultieren.
Man kann den Rückstelleffekt aber auch mit hinten angelenkten Blatthaltern erreichen. Hier müsste man nur den Anlenkpunkt sozusagen über die Rotorwelle hinaus verlängern. Also den Kugelkopf so lang machen, dass bei einer Auf- oder Abwärtsbewegung des Blatthalters ein Gegensteuern erreicht wird. Beim Rex ist das nicht optimal umsetzbar, außer man macht sich ein Paar Spezialgestänge. Die müssten aber recht steif sein, da sie gebogen wären.
Mit nem Heli an der Hand lässt sich das leicht erklären oder selbst nachvollziehen.
Bernd: Was hat denn eine Konstruktion in Richtung "selbstverstärkend" für Vorteile?
Grüße,
Uli
BerndFfm
16.03.2009, 22:00
Uli : Die genauen Unterschiede kann ich Dir nicht sagen.
In der 450-er Größe sind alle Rotorköpfe nachlaufend, nur der Mini Titan ist vorlaufend.
Vorteile : Bessere Schweberuhe, auch bei Wind.
Nachteile : Spurlauf schwieriger einzustellen.
Andere Unterschiede kenne ich nicht, habe aber schonmal Diskussionen dazu bei rcgroups gesehen.
Mein Logo hat vorlaufende Anlenkung, da er aber ein Delta-3 von Null hat sollte das egal sein.
Grüße Bernd
Ich denke auch dass es bei Delta-3 gleich Null egal ist, ob vorne oder hinten angelenkt wird. Auf der sicheren Seite ist man aber, wenn man 1-2 mm in Richtung Rücksteuerung geht (wenn man im rechten Winkel zur Blattlagerwelle auf die Rotorwelle schaut). Das habe ich vor Jahren mal mit viel Aufwand erflogen.
Und diese Erfahrung nehme ich nun als Basis für die nächsten Flugversuche.
Ist euch bei euren Rexen noch nie diese "Unruhe" auf Nick bei schnellen Geradeausflügen aufgefallen? Der Heli ist dann nur mit ständigen Korrekturen auf Nick halbwegs auf Höhe zu halten. Ich weiß in diesen Situationen nie genau, wie er reagiert, was den Flugspaß schon etwas einschränkt.
Würde mich über eure Erfahrungen freuen!
Grüße,
Uli
M-Häfner
17.03.2009, 00:02
hi
also ich hatte mal bei meinem alten heli mit vor und rückanlenkung der blatthalter gearbeitet. das ergebniss,, vorangelenk ,,,flog er wesendlich sauberer,(bessere schwebe, aufbäumen war geringer),,,,aber die agilität ließ dadurch nach.
gruß martin
Hallo,
habe nun 3 Flüge mit dem neuen Setup hinter mir und kann nun berichten, dass sich das Flugverhalten deutlich verbessert hat! Der Schnellflug ist nun so, wie man sich das vorstellt und die zyklische Agilität hat in keinster Weise gelitten.
Ich kann nach den letzten Flügen nur empfehlen, diese oder einen andere von der Theorie her richtige Anlenkung zu realisieren.
Probiert's aus!! Freue mich auf eure Erfahrungen.
Grüße,
Uli
Probiert's aus!! Freue mich auf eure Erfahrungen.
Hallo Uli,
würde ich ja gerne mal ausprobieren, nur fehlen mir dazu die Erläuterungen, bzw. reichen mir die bisher gemachten nicht aus, um das nachvollziehen zu können.
Sind ein paar Fotos noch möglich?
Gruß Jens
Hi,
Uli, könntest du vielleicht ein paar Bilder von deinem modifizierten Rotorkopf zeigen?
Gruß
Julian
Hallo ,
wenn ihr mich so nett fragt - sehr gerne! Hier nun mal 3 Fotos des umgebauten Kopfes.
Man beachte, dass die Taumelscheibe sich nun bei positiv Pitch nach unten bewegt!
http://www.alice-dsl.net/ulitest/Download/Rex500_Umbau_01.jpg
http://www.alice-dsl.net/ulitest/Download/Rex500_Umbau_02.jpg
http://www.alice-dsl.net/ulitest/Download/Rex500_Umbau_03.jpg
Die Blatthalter werden einfach um 180° gedreht und der Pitchkompensator entsprechend. Dazu muss die Paddelstange herausgezogen werden. Eine Arbeit von wenigen Minuten, die sich lohnt -_-
Grüße und viel Spaß beim "Tunen"
awhelisi
24.03.2009, 23:06
Hallo.
Das selbe wurde schon vor langer Zeit auch bei der Hirobo Freya gemacht. Einen entsprechenden Beitrag findet ihr hier dazu.
http://www.rc-heli.de/board/showthread.php?goto=newpost&t=95424
Ich muss bei meinen Mühlen auch noch rann, hatte Delta3 irgendwie verdrängt.
Gruss Arne
AlexanderG
24.03.2009, 23:37
Hallo ULIGUIT, Hallo Mitleser,
nachdem ich mich mit der Anschaffung eines F3C Heli beschäftige, bin ich auch auf den Umbau eines T-REX 600 gekommen. Unter dem Link:
http://www.rcprecisionheli.com/index.php/site/article/Converting_a_T-rex_600_to_Achieve_Better_ContestFAI_Flying_Charac teristics/
findet Ihr die Anleitung dazu und auch eine Erklärung, warum der Autor das macht. Unter anderem führt er auch Deine Änderung durch, die Blatthalter umzudrehen und erklärt warum er das tut. Seine Erklärung deckt sich mit Deiner Beobachtung.
Da ich die T-REXe aber nicht so gut kenne, weiss ich nicht ob das auch für den 500er passt.
Schöne Grüße
AlexG
Hallo Arne und Alex,
vielen Dank für eure Links! Das Problem tauchte sicher schon bei einigen Modellen auf - ich frage mich nur, warum die Hersteller das so in Serie gebracht haben bzw. immer noch bringen. Würde mich sehr interessieren, ob dabei irgendwelche Vorteile überwiegen!!! Oder man hat einfach nicht dran gedacht ...
Ich denke die meisten Helis mit dieser Problematik sind nicht wirklich kritisch. Man kann sie normal fliegen (der beste Beweis sind da wohl die Rexe), gewöhnt sich an die Eigenheiten der Köpfe und wundert sich halt das ein oder andere mal, warum der Heli nicht das macht, was er soll bzw. was man erwartet.
Ich für meinen Teil lege schon Wert auf ein sauberes Flugverhalten. Entsprechend war nach dem Erkennen des Problems in 5 Minuten entschieden, es zu lösen. Und manchmal geht das dann auch ohne ein Teil auszutauschen und zum Nulltarif :-)
Uli
AlexanderG
25.03.2009, 08:36
Hallo Uli, Hallo Mitleser,
meiner Meinung nach ist das ein Problem "By Design". Es gibt meiner Meinung unterschiedliche Anforderungen, ob Du 3D fliegen willst, oder sehr präzise, wie z.B. bei F3C.
Für 3D brauchst Du harte Reaktionen am Rotorkopf. Also wird die Dämpfung sehr hart eingestellt und Du hast einen positiven Delta-3 Winkel (die Blattanlenkung liegt ausserhalb der Mitte der Rotorachse in Richtung zu den Blatthaltern, bei hinten angelenkten Blatthaltern). Sobald das Blatt nur minimal ausgelenkt wird, steuert es selber in diese Richtung weiter. Bei einem negativen Delta-3 Winkel steuert das Blatt wieder in seine Ruhelage zurück und stabilisiert den Heli.
Da nahezu alle Welt ausser mir in Richtung 3D geht, werden die Rotorköpfe entsprechend konstruiert (harte Dämpfung und selbst verstärkende Blattanlenkung).
Aber wie immer im Leben gibt es halt solche und solche.
Schöne Grüße
AlexG
Hallo uliguit
Meinst du wirklich den Pitchkompensator oder den Mischhebelrahmen samt Mischhebeln den du um 180 Grad drehst?
Michael
Hallo Michael,
du hast Recht, es ist etwas missverständlich geschrieben. Ich meine den kopletten Rahmen samt Mischhebel! Diese müssen natürlich nicht abgeschraubt werden. Es reicht, den kopletten Rahmen zu drehen. Danke für den Hinweis!
@Alex: Vermutlich ist es wirklich so, wie du sagst. Jedoch kann ich es echt nicht nachvollziehen, über so eine Maßnahme die Wendigkeit erhöhen zu wollen. Klar geht das, aber mit bewußt größeren Ausschlägen geht's genau so und man hat ein stabiles System. Keine Ahnung, was in manchen Entwicklerköpfen so vor sich geht ...
Hallo uliguit,
ich habe eine Frage bezüglich der vorlaufenden Anlenkung.
Da die TS genau entgegengesetzt wirkt (positiv Pitch unten, negativ Pitch oben), musstest Du die Wirkrichtung der TS-Servos für Pitch, Nick und Roll verändern (reverse)?
Gruß
Peter
Hi Peter,
wenn ich mich richtig erinnere musste ich bei meiner mc24 nur die Einstellung der Knüppelstellung für Pitchminimum ändern. Da ich es zuvor anders realisiert hatte (über Servodrehrichtungs-Umkehr) weiß ich nun nicht mehr genau, ob diesbezüglich noch eine andere Änderung notwendig war.
Einfach die Funktion am Rotorkopf nachprüfen und ggf. die Senderprogrammierung anpassen!! Das ist auf alle Fälle wichtig. Also z. B. Roll nach rechts steuern - dann müssen die Blatt (bzw. die Paddel) den max. Anstellwinkel in Stellung vorne haben.
Falls man sich noch nicht so gut mit der Materie auskennt hilft das sicher, darin etwas routinierter zu werden ;-)
Grüße, Uli
awhelisi
25.03.2009, 22:27
Hallo
Alex, Du bist nicht der einzige, der mehr dem F3C verfallen ist als dem 3D. Ich zähle mich auch dazu und daher habe ich an meinem T-Rex 700 nachdem das Thema wieder im Kopf ist meine Blattgriffe auch umgedreht. Es war damals bei der Freya auch so, daß sie mit gedrehten Blattgriffen irgendwie eleganter flog. Da ich am Rex 700 noch eine kürzere Paddelstange mit Hirobo Paddel 40g eingebaut habe, sieht man wo es hingehen soll, nämlich den Rex 700 als F3C Heli zu konfigurieren.
Der Trend ist momentan immer noch 3D und so ist es wie Alex schon sagt. Durch die konstruktive Anlenkung eine selbstverstärkende Anlenkung. Beim F3C wollen wir das nicht wirklich, sondern eher smooth und Eigenstabil.
Gruss Arne
BerndFfm
25.03.2009, 23:16
Hallo Peter,
Hallo uliguit,
ich habe eine Frage bezüglich der vorlaufenden Anlenkung.
Da die TS genau entgegengesetzt wirkt (positiv Pitch unten, negativ Pitch oben), musstest Du die Wirkrichtung der TS-Servos für Pitch, Nick und Roll verändern (reverse)?
Gruß Peter
Nein, Du musst nur im Taumelscheibenmischer beim Wert für Pitch das Vorzeichen ändern.
Grüße Bernd
... Also z. B. Roll nach rechts steuern - dann müssen die Blätter (bzw. die Paddel) den max. Anstellwinkel in Stellung vorne haben.
Sorry, hab mich verschrieben!!! Natürlich ist bei einem Rechtsdreher der max. Anstellwinkel bei Roll nach rechts hinten! :lieb: Das kommt davon, wenn man Jahrzehnte Linksdreher fliegt ...
Hallo Arne
Welche Länge hat deine Paddelstange am 700?
Michael
awhelisi
25.03.2009, 23:37
Hallo Michael.
Ich habe erst mal eine 510mm eingebaut. Paddelkreis ist mit den Hirobo Paddel dann ca. 670mm
Gruss Arne
Tommi007
26.03.2009, 06:48
Hallo Peter,
Nein, Du musst nur im Taumelscheibenmischer beim Wert für Pitch das Vorzeichen ändern.
Grüße Bernd
Hi Bernd,
müssen die Werte für Nick und Roll nicht auch invertiert werden ?
Alternativ müsste man doch, so wie Peter es vorschlug, die Servowirkrichtung umkehren oder lieg ich falsch?
Hallo,
"Alternativ müsste man doch, so wie Peter es vorschlug, die Servowirkrichtung umkehren oder lieg ich falsch? "
Das war kein Vorschlag von mir, sondern eine Frage. :hallihall:
Ich weiß das auch nicht aber würde es aber gerne wissen.
Ich stehe nämlich gerade vor diesem Problem bei einem Rigidkopf mit einer vorlaufenden Anlenkung.
Aber Bernd hat ja schon darauf geantwortet.
"Nein, Du musst nur im Taumelscheibenmischer beim Wert für Pitch das Vorzeichen ändern."
Was ich allerdings nicht verstehe ist folgendes.
Wenn die TS Pitch Pos/Neg invertiert werden muss, dann müsste doch auch Roll und Nick invertiert werden.
Oder verstehe ich hier was falsch?
Gruß
Peter
Hallo,
Was ich allerdings nicht verstehe ist folgendes.
Wenn die TS Pitch Pos/Neg invertiert werden muss, dann müsste doch auch Roll und Nick invertiert werden.
Oder verstehe ich hier was falsch?
Gruß
Peter
Bitte nicht vollkommen unnötig verkomplizieren. Einfach Pitch (nicht die Servos) bei TS-Mischer umkehren. Das wars.
Überleg doch einfach, was an der TS mit der zyklischen Steuerung passiert, wenn man den Blattgriff einmal von vorne und einmal von hinten ansteuert.
Beispiel: Roll links: Blattgriff vorne, Winkel nach unten, weil TS links unten, Blattgriff hinten, Winkel ebenfalls nach unten, da TS rechts oben.
Gruß Meinrad
Hallo Meinrad,
danke für die Info.
Ehrlich gesagt, habe ich es immer noch nicht ganz verstanden. :hollau:
Ich werde es mir einfach an einem extra aufgebauten Rotorkopf veranschaulichen.
Du weißt doch, Bilder sind manchmal besser als tausend Worte. ;)
Gruß
Peter
Ralf Thiele
26.03.2009, 15:22
Ich habe das Ganze jetzt mal am T-Rex450 verwirklicht.
Es ist ein wenig mehr Arbeit, da die Mischhebel nicht symetrisch sind.
Also nach Drehung des Rahmens muessen die Mischhebel ab und um 180grad gedreht werden. Die Einfraesung zeigt dann nach Innen.
Ich denke auf dem Foto ist das gut zu erkennen.
Testfluege haben eine deutliche Flugstabilisierung des Systems gezeigt.
Ich habe daraufhin ein Carbonheckrohr eingebaut und jegliche Leitwerke entfernt.
Auch jetzt fliegt selbst der 450er (reine Mechanik) noch sehr eigenstabil. Schneller Vorwaertsflug funktioniert ohne Aufbaeumen oder Wellenbewegung.
Danke an Uli fuer den Denkanstoss, denn jetzt kann ich meine Idee eines Sportrumpfes, der nur um die Mechanik gebaut wird ohne sie zu stabilisieren, verwirklichen.
LG, Ralf
thorsten0211
26.03.2009, 15:30
OT!
Flugort: Tung Si Kan, Bangkok
Wahnsinn, wo die rch Piloten alle so auf der Welt rumschwirren! Der eine in Dubai, der andere in Bangkok.....
OT_Ende.
tobias82
26.03.2009, 15:34
OT!
Wahnsinn, wo die rch Piloten alle so auf der Welt rumschwirren! Der eine in Dubai, der andere in Bangkok.....
OT_Ende.
Der Grund dafür liegt doch auf der Hand: da sind die Helis billiger ;)
Ralf Thiele
26.03.2009, 15:49
OT on
Zwar billiger aber immer ohne Garantie, was die Kosten, falls was kaputt ist, in die Hoehe Treiben koennen. (Hatte mal einen defekten Sender und Absturz!):unsure:
Das Tolle ist das die Fa. Kasama hier ansaessig ist!:pressh:
Jetzt aber schluss mit offtopic!
LG, Ralf
Hallo Helifans,
ich wollte gerade an meinem E-Copter 450SX die vorlaufenden Anlenkung verwirklichen und ich bin überrascht.
Es ist mir gar nicht aufgefallen, dass diese Art der Anlenkung bei dem Modell Standard ist.
Komischerweise ist aber Pos Pitch = TS oben und Neg Pitch = TS unten.
Ich bin total verwirrt.
Ich glaube ich muss mich mal ernsthaft damit beschäftigen.
Gruß
Peter
awhelisi
26.03.2009, 19:55
Hallo.
Einfach mal Umdrehen nach vorne heißt nicht das der gewünschte Effekt auch eintritt und ist je nach Rotorkopfkonstruktion unterschiedlich. Der E-COPTER 450SX hat die Mischhebel am Blatthalter und so ist der Effekt vieleicht dann, wenn der Blatthalter von hinten angelenkt wird.
Also nicht einfach her gehen und mal eben umdrehen. Man(n) muss sich schon im Klaren sein was man da ändert und was das Resultat werden soll.
Gruss Arne
Hallo,
vielen Dank für die Info.
Hätte jemand evtl. die Freundlichkeit, mir den Effekt der vorlaufenden Anlenkung beim T-Rex 500 zu erklären?
Ich habe zwar von Anbeginn diesen Beitrag verfolgt, aber mir will sich das Thema nicht so richtig erschließen.
Vielen Dank.
Gruß
Peter
Hallo Peter,
stell dir vor, die Kugelköpfe am Blatthalter sind nicht zur Mitte hin verlängert (also in Richtung Rotorwelle), sondern das Gestänge vom Pitchkompensator geht direkt an den Hebel am vorderen Teil des Blatthalters (welches um 90° zum Blatthalter angeordnet ist). Wenn du jetzt eine Schlagbewegung von Hand simulierst (also die Blatthalter nach oben und unten drückst), dann siehst du, dass sich das auf den Anstellwinkel des Blattes auswirkt! Das ist der ganze Effekt! Nicht mehr.
Mit anderen Worten: Wenn die Blattlagerwelle samt Blatthaltern im Flug eine Auf- bzw. Abwärtsbewegung machen, dann ändert sich bei nicht exakt mittiger Anlenkung der Blatthalter der Anstellwinkel der Blätter. Und das kann nun zum einen eine Auslenkung sein, die stabilisierend wirkt (so wie nach dem Umbau) oder eben eine, die das Blatt verstärkend ansteuert, was eher zu instabilem Verhalten führt.
War das halbwegs verständlich? Falls noch nicht klar, kann ich, wenn ich Zeit finde, mal eine Skizze machen.
@Ralf: Freue mich sehr, dass du den Test gewagt hast! Und über das Ergebnis natürlich um so mehr!!! Das war der Grund, diesen Thread hier zu starten. Danke für das Feedback!
Noch ein Hinweis: Wie Arne richtig sagt – man sollte nicht einfach wild drauf los schrauben, sondern schon wissen, was man da eigentlich macht! Und glaubt mir, es ist nicht schwer zu verstehen. Nur schwer zu erklären ;D
Grüße,
Uli
Ich bin zwar intutiv immer noch etwas ungläubig, weil es einfach schwer vorstellbar ist, dass Align und alle dort Beteiligten so blind sind bzw. das absichtlich "falsch" machten, inkl. Jason, der später dazu kam, aber: Ich muss doch mal sagen, das ist doch mal ein Beitrag mit hochkarätig fachlichem Inhalt, und dann noch in aller Bescheidenheit vorgetragen.
Schade, dass man den Danke-Button je Post nur einmal drücken kann, - es gibt aber zum Glück noch mehr Posts von Dir im Thread, wo ich dann mal in aller Gemütlichkeit das Danke-Knöpsche auch pressen werden.
Danke!
Hallo Uli,
danke für Deine Mühe.
Es wird schon etwas klarer mit dem Verstehen.
Das Angebot "...wenn ich Zeit finde, mal eine Skizze machen." wäre evtl. auch für andere Teilnehmer
sehr hilfreich.
Denn Bilder sagen oft mehr als viele Worte.
Gruß
Peter
AlexanderG
26.03.2009, 23:03
Hallo Forum,
jetzt melde ich mich doch noch mal. Der grundsätzliche Unterschied zwischen dem F3C Heli und dem 3D Heli, dass Du bei einem 3D Heli keine Selbststabilisierung haben willst, sondern knackige Reaktionen.
Der Delta-3 Winkel sorgt genau dafür. Ist er negativ, so steuert das Blatt der Schlagbewegung entgegen. D.h. der Heli stabilisiert sich. Ist er positiv, so wird jede Auslenkung positiv verstärkt. D.H. das Rotorblatt verstärkt die gewünschte Bewegung. Der 3D Flieger bezeichnet diese Verhalten als "knackig", der F3C-ler würde es als "zappelig" bezeichnen.
Da die Aligns eher Richtung 3D gehen, is es also ein gwünschtes Verhalten. Beim Logo sind es nahe 0 Grad und bei den Hirobo F3C Maschine ein paar Grad negativ. Es gibt auch ein paar super-sündhaft-teure Rotorköpfe, da lässt sich der Winkel verändern. Es zählen aber auch noch ganz andere Faktoren dazu (z.B. Länge der Paddelstange, Gewicht der Paddels, ...)
Wer es ein bißchen genauer wissen will (inkl. Zeichnungen) kann auch gerne mal hier schauen: http://www.scotiabladerunners.ca/delta.htm
Ergo: "It's by Design".
Schöne Grüße
AlexG
Hallo Alex,
freue mich über deinen Beitrag! Verstehe auch deinen Gedankengang. Völlig korrekt!
Nur, kannst du mir vielleicht erklären, warum es nicht besser ist, den Anteil der Blattauslenkung, der durch die "Selbstverstärkung" ensteht, einfach durch einen größeren vorgegebenen Anstellwinkel zu erreichen?
Könnte mir vorstellen, dass bei älteren Rotorköpfen das Maximum der Anstellwinkel erreicht war und dann dieser Effekt genutz wurde. Aber bei den heutigen Köpfen ist diese Erklärung eher unrealistisch.
Hast du noch ne Idee, warum man dem "etwas eigensinnigen Mitkopplungseffekt" hier den Vorrang vor bewusster, stabiler Blattanlenkung gibt?
Grüße,
Uli
thorsten0211
27.03.2009, 06:30
Hallo Alex,
freue mich über deinen Beitrag! Verstehe auch deinen Gedankengang. Völlig korrekt!
Nur, kannst du mir vielleicht erklären, warum es nicht besser ist, den Anteil der Blattauslenkung, der durch die "Selbstverstärkung" ensteht, einfach durch einen größeren vorgegebenen Anstellwinkel zu erreichen?
Könnte mir vorstellen, dass bei älteren Rotorköpfen das Maximum der Anstellwinkel erreicht war und dann dieser Effekt genutz wurde. Aber bei den heutigen Köpfen ist diese Erklärung eher unrealistisch.
Hast du noch ne Idee, warum man dem "etwas eigensinnigen Mitkopplungseffekt" hier den Vorrang vor bewusster, stabiler Blattanlenkung gibt?
Grüße,
Uli
Hi Uli,
ich bin zwar nicht der Alex, aber ich hab seinen tollen Link (Danke Alex) gerade mal gelesen.
Wenn ich das richtig verstanden habe ist die Erklärung auf Deine Frage folgende:
Die Delta 3 Geschichte wirkt nur in Fällen, wo die Rotorkreisachse nicht paralell zur TS ist (siehe Text im Link). Möchte ich nun einen hochgradig agilen Hubschrauber für 3D Figuren (wo es durch die vielen Stickmoves sehr wahrscheinlich sein dürfte, daß diese Inparallelität häufig der Fall ist), dann macht das Sinn. Denn in diesen Fällen verstärkt das (positive) d3 wie beim TR500 noch den Input. Ich verstehe das dann so wie einen Cyclic Acceleration Mixer.....genau das, was die 3Dler wollen.
Viele Grüße
Thorsten
(der diesen Fred hier absolut genießt, weil man höllisch mitdenken muss und gucken, ob man´s selbst verstanden hat......wollen wir gleich den nächsten Fred über die Wirkung von Blattvorläufen aufmachen......?)
Hallo Uli,
"…stell dir vor, die Kugelköpfe am Blatthalter sind nicht zur Mitte hin verlängert (also in Richtung Rotorwelle), sondern das Gestänge vom Pitchkompensator geht direkt an den Hebel am vorderen Teil des Blatthalters…"
Meinst Du anstelle des Pitchkompensators die Mischerhebel?
"…man sollte nicht einfach wild drauf los schrauben, sondern schon wissen, was man da eigentlich macht!"
Beim Rotorkopf an meinem E-Copter 450SX ist z. B. eine vorlaufende Anlenkung verbaut. Die Mischerhebel befinden sich jedoch am jeweiligen Blatthalter.
Wie bekomme ich heraus, ob sich in diesem Fall evtl. eine nachlaufende Anlenkung stabilisierend auswirken kann. Nur durch ausprobieren?
Gruß
Peter
vw-bussmann
27.03.2009, 09:47
Bei Ikarus gab (gibt) es ja die Probleme bei dem Eco8 Royal mit dem Spurlauf.
Dort wurde nach langem Hick Hack von mir, eine Anleitung zum Umbau für den Kunstflug erstellt. Wonach die Spurlaufprobleme verschwunden sein sollten. Naja .......
Egal
Die Anleitung ist nicht´s anderes was ihr hier gerade beschreibt, kann man bei Ikarus zu dem Eco8 Royal runterladen . Brauch man noch nichtmal Skizzen malen, sind da dabei.
Hallo,
ich denke ich habe die von euch geschilderten Zusammenhänge soweit verstanden. Ich mach mal den Versuch, es kurz und etwas vereinfacht an einem Beispiel zusammen zu fassen („Original-Rex-Setup“):
1. Über die Taumelscheibe (TS) wird ein zyklischer Befehl eingesteuert, hier z. B. Nick nach hinten (Flip)
2. Der Anstellwinkel der Blätter ändert sich entsprechend der TS-Stellung
3. Die Blattebene beginnt, sich in die durch die Blattanstellwinkel vorgegebene Lage zu bewegen, wobei vor allem in der Anfangsphase (aufgrund der weichen Aufhängung der Blattlagerwelle, Stichwort O-Ringe) das Zentralstück samt Hauptrotorwelle nicht direkt folgen kann (aufgrund Massenträgheit)
4. Durch die in 3 entstandene Abweichung der Rotorkreisebene zum Zentralstück wird der Blattausschlag nun etwas verstärkt (beim Original-Setup) und es stellt sich ein etwas größerer Blattanstellwinkel ein als von der TS vorgegeben!!
5. Diese von den oben genannten Parametern abhängige Reaktion an den Blättern verstärkt den Nickeffekt nach hinten und lässt den Heli agiler erscheinen
Auf Basis dieses Beispiels versuche ich nun nochmals, meine Frage zu formulieren.
In Punkt 4 entstand der (für mich) logische Schluss, dass sich der Anstellwinkel der Blätter beim Original-Setup um einen gewissen Betrag x vergrößert. Das ergibt nun die als besser empfundene Steuerfolgsamkeit bzw. Agilität. Was würde aber passieren, wenn dieser Betrag x direkt von der TS eingesteuert würde, also die TS gegenüber dem geschilderten Fall von vorne herein einen etwas größeren Ausschlag macht (vom Piloten vorgegeben, oder z. B. indirekt über Expo …)?
Meiner Meinung nach sollte die Reaktion des Modells dann ziemlich identisch sein. Mit dem großen Unterschied, dass das Modell eher das macht, was ihm vorgegeben wird und kein nicht sehr gut reproduzierbares „Eigenleben“ wirksam wird. Ich kann mir gerade nicht vorstellen, warum das nicht so sein sollte. Und das ist der Kern meiner Frage!
Wenn ich also die Agilität durch direkte Steuervorgabe ebenso erreichen kann, warum sollte ich dann ein gewisses Eigenleben des Rotorkopfes aufgrund Mitkoppelungseffekten in Kauf nehmen wollen?
Wie weiter oben im Thread bereits von mir erwähnt - im Falle von mechanisch begrenzten Maximalausschlägen am Kopf (die vom Piloten nicht mehr erhöht werden können) - ist sicher dadurch eine zusätzliche Verstärkung erreichbar. Das wäre noch ein denkbarer Vorteil, der bei solchen mechanisch begrenzten Extremausschlägen zu Tage tritt und für zusätzlichen Blattausschlag sorgt. Für die allermeisten Flugmanöver aber sicher nicht von Belang.
@Peter: Zu deiner Frage heute Abend mehr ...
Viele Grüße,
Uli
Schöne Beschreibungen und Anregungen hier im Thema.
Aber mal so zwischenrein geschoben......die Jungs bei Align entwickeln mit den Rexen tatsächlich absolut reine 3D-Helis ;)
Steht auch schon so auf jeder Haube drauf.....hehe..
Deswegen sind sie keineswegs blind!
Nur wenn man dann so einen Heli quasi in nem anderen Terrain nutzen möchte, dann muß man halt modifizieren.
Weiterhin viel Erfolg :)
Gruß
Kalle
thorsten0211
27.03.2009, 12:04
In Punkt 4 entstand der (für mich) logische Schluss, dass sich der Anstellwinkel der Blätter beim Original-Setup um einen gewissen Betrag x vergrößert. Das ergibt nun die als besser empfundene Steuerfolgsamkeit bzw. Agilität. Was würde aber passieren, wenn dieser Betrag x direkt von der TS eingesteuert würde, also die TS gegenüber dem geschilderten Fall von vorne herein einen etwas größeren Ausschlag macht (vom Piloten vorgegeben, oder z. B. indirekt über Expo …)?
Meiner Meinung nach sollte die Reaktion des Modells dann ziemlich identisch sein.
Hallo Uli,
das ist richtig was Du sagst.
Die Funktion gibt es in manchen Fernsteuersendern und sie heißt dort zumeist Acceleration Mixer.
Dieser sorgt einfach und ergreifend für ein kurzzeitiges Übersteuern (über die gewählte Knüppelposition hinaus) und fährt dann auf die gewählte Knüppelposition zurück. Overdrive Wege und Zeiten sind meist einstellbar.
LG
Thorsten
Wenn ich also die Agilität durch direkte Steuervorgabe ebenso erreichen kann, warum sollte ich dann ein gewisses Eigenleben des Rotorkopfes aufgrund Mitkoppelungseffekten in Kauf nehmen wollen?
...die Jungs bei Align entwickeln mit den Rexen tatsächlich absolut reine 3D-Helis ;)
Hallo Kalle,
ist ja schön das es reine 3D-Helis sind, aber für mich tut sich hier langsam aber sicher auch die Frage auf, weshalb wird dann ein Eigenleben bevorzugt, wenn die Agilität auch auf Steuervorgaben beruhen kann?
Ich möchte doch präzise steuern können und meine Figuren nicht irgendwelchen Mitkoppelungseffekten überlassen (ein wenig überspitzt dargestellt). Wenn man sich an das Eigenleben eines Helis gewöhnt hat, steuert man dies ja (un)bewußt aus, aber ob das der "richtige Weg" ist?
Ich fliege im übrigen kein 3D, von daher lege ich mehr Wert auf Präzison im Schnellflug und in Kunstflugfiguren, evtl. erschliesst sich mir deshalb auch nicht das Vorgehen des Herstellers Align.
Gruß Jens
thorsten0211
27.03.2009, 12:40
ist ja schön das es reine 3D-Helis sind, aber für mich tut sich hier langsam aber sicher auch die Frage auf, weshalb wird dann ein Eigenleben bevorzugt, wenn die Agilität auch auf Steuervorgaben beruhen kann?
Ich möchte doch präzise steuern können und meine Figuren nicht irgendwelchen Mitkoppelungseffekten überlassen (ein wenig überspitzt dargestellt). Wenn man sich an das Eigenleben eines Helis gewöhnt hat, steuert man dies ja (un)bewußt aus, aber ob das der "richtige Weg" ist?
Ich fliege im übrigen kein 3D, von daher lege ich mehr Wert auf Präzison im Schnellflug und in Kunstflugfiguren, evtl. erschliesst sich mir deshalb auch nicht das Vorgehen des Herstellers Align.
Gruß Jens
Hi Jens,
das Herbeiführen der Agilität über Steuereingaben (Acceleration) ist nicht so brutal schnell wie die "mechanische" Einmischung. Zudem bedingt es sehr schnelle und kräftige Servos. Nicht alle Piloten bauen sowas ein, zudem hat es eben Grenzen. Somit erschließt sich mir das Vorgehen des Herstellers Align durchaus. Was sich mir nicht erschließt (weil ich wie Du auch Wert auf Präzision lege): Warum schreiben die Alignis nicht in die Anleitungen für alle Nutzer rein, wie man´s auch auf Wunsch rumdrehen kann und erweitern somit mit trivalsten Mitteln die (Flugeigenschafts-)Bandbreite ihrer Helis???? Statt dessen mühen wir uns hier im Fred einen ab.......komisch, echt!
Der Mitkopplungseffekt ist ja zudem nicht riesig groß. Weil ja z. B. der TREX500 ab Werk schon einen brutal harten Kopf hat, ist die Auswirkung der d3 Mischung prinzipiell nicht so riesig (aber wie wir wissen merklich).
Ergänzung: Das Flug- / Steuerverhalten von Helis ist sowieso mehr als nichtlinear (kompensieren wir als Piloten mit der Zeit automatisch raus), so daß es auf eine weitere Nichtlinearität quasi auch nicht so stark ankommt!
LG
Thorsten
Hallo Thorsten,
danke für deine Erläuterung.
Ergänzung: Das Flug- / Steuerverhalten von Helis ist sowieso mehr als nichtlinear (kompensieren wir als Piloten mit der Zeit automatisch raus), so daß es auf eine weitere Nichtlinearität quasi auch nicht so stark ankommt!
Ja durchaus, nur ist das unterschiedliche Steuerverhalten meiner Helis manchmal ein wenig erschreckend für mich (zumindest unmittelbar nach dem Wechsel).;D
Gruß Jens
Ich überlege immer noch, ob ich den Umbau probiere, mit welchem Rex auch immer...
Ich mag es knackig, er kann nicht schnell genug flippen/rollen. Eigenleben würde ich aber trotzdem nicht mögen. Ob er das hat, kann ich nicht beurteilen, weil ich viel zu selten fliege. Wenn etwas anders läuft, als ich beabsichtigte, weiß ich also nicht, ob ich das war oder vielleicht auch das Modell.
Hmm... Zwei Überlegungen mischen bei mir noch mit:
- Die von mir benutzen Kopfdämpfungen sind jeweils die härtesten. Es kann also theoretisch nicht soviel Wirkung haben, das "falsche" Delta.
- Meine Trauer sind die bestehenden Limits für zyklischen Pitch, würde mir mehr wünschen, geht aber bei allen Modellen, hier 450,500, 600, aus unterschiedlichen Gründen nicht. Somit wäre eine Verstärkung aus meiner Sicht wünschenswert. Andererseits: Der 600 bekommt jetzt eine dünnere TS, damit wird mehr Zyklisch drin rein, bevor die Mitnehmerstifte die TS küssen. Somit könnte man sich den Luxus des Umbaus leisten.
Ich hadere echt ...
Chris Benndorf
27.03.2009, 16:15
Ich überlege immer noch, ob ich den Umbau probiere, mit welchem Rex auch immer...
Geht mir genauso! Da ich auch nur "sportlichen" Rundflug mache, glaube ich nicht, dass ich viel verlieren werde, aber bei den langsamen Passagen und in der Praezision hat man einiges zu gewinnen, oder?
Und was riskiert man? 1-2 Mal eine Stunde basteln und einstellen...
Gruss
Chris
thorsten0211
27.03.2009, 16:21
Ich hadere echt ...
Mein 500er bleibt so wie er ist, der ist mir mit seinen (extra) weichen HT´s überhaupt noch nicht wendig genug.....mal gucken, ich probiere mal demnächst Torsions aus, ob das dann besser wird...
Bei einem der 450er (SEV2 Kopf) geh ich da glaub ich demnächst mal ran. Der hat nämlich diese blöden Aufbäum Ällüren ziemlich stark und wendig genug ist er auch. Hab ihm schon die "NocheinStefan´sche Echt-Hartkopfdämpfung" verpasst. Damit gehts jetzt einigermaßen. Nur ab < 7 Grad Temperatur fängt er jetzt an, wegen dem harten Kopf bei niedrigerer Drehzahl rumzueiern. Ich glaube, dem Heli schadet dieser Umbau echt gar nicht.
LG
Thorsten
AlexanderG
27.03.2009, 17:10
Hallo Tom, Hallo Mitleser,
die Rollrate und auch die Rollbeschleunigung hängt aber noch von mehr Faktoren ab, wie z.B. Schwerpunktlage bzgl. des Rotorkreise, Drehmoment und Geschwindigkeit der Servos, Paddels, ...
Da gibt es noch genügend Raum für Verbesserung.
Cheers, AlexG (DL6UQ)
Hallo Uli,
"…stell dir vor, die Kugelköpfe am Blatthalter sind nicht zur Mitte hin verlängert (also in Richtung Rotorwelle), sondern das Gestänge vom Pitchkompensator geht direkt an den Hebel am vorderen Teil des Blatthalters…"
Meinst Du anstelle des Pitchkompensators die Mischerhebel?
"…man sollte nicht einfach wild drauf los schrauben, sondern schon wissen, was man da eigentlich macht!"
Beim Rotorkopf an meinem E-Copter 450SX ist z. B. eine vorlaufende Anlenkung verbaut. Die Mischerhebel befinden sich jedoch am jeweiligen Blatthalter.
Wie bekomme ich heraus, ob sich in diesem Fall evtl. eine nachlaufende Anlenkung stabilisierend auswirken kann. Nur durch ausprobieren?
Gruß
Peter
Hallo Peter,
oh ja, du hast Recht! Die Mischerhebel meinte ich!
Ich wollte nur mal testen, ob's jemand merkt ;D
Ist schon der Hammer, wie anstrengend es ist, solch doch nicht ganz triviale Dinge in Worte zu fassen. Vielen Dank, dass du das so gut nachvollziehst!
Nun zu deiner Frage zum E-Copter 450. Hab eben mal nach einem Foto des Helis im Netz gesucht - war nicht ganz einfach. Und das, was ich gefunden habe, ist nicht gerade detailliert. Aber der Aufbau des Kopfs ist gut erkennbar.
Um nun genau zu sagen, wie sich die Anlenkung bei diesem Modell verhält, schaust du im rechten Winkel zur Blattlagerwelle von der Seite mittig auf das Zentralstück. Sind die Blatthalter dann etwa auf Null Grad Pitch, dann kannst du feststellen, ob die Anlenkung des Blatthalters links oder rechts der Mitte (Hauptrotorwellen-Achse) ist. Soweit, so gut. Vermutlich wolltest du aber was anderes wissen.
Da es nämlich in deinem Fall (E-Copter 450SX) keine Kugelköpfe sind, welche die Blatthalter direkt anlenken, sondern bei dir die Mischhebel da sitzen, ist hier die Lagerachse des Mischhebels maßgebend. Also der Punkt, an dem die Kräfte auf den Blatthalter übertragen werden! Bei einer Anlenkung vorne würde dann bei einem Rechtsdreher eine stabilisierende Wirkung entstehen, wenn der Krafteinleitungspunkt am Blatthalter rechts der Achse liegt. Klar, denn geht der Blatthalter z. B. nach oben, dann korrigiert der verharrende Mischhebel den Anstellwinkel in Richtung negativ. Ist er links davon, ergibt sich entsprechend das Gegenteil.
Alles klar?
Wenn du magst stell doch ein Foto deines Kopfes hier rein (Blick wie oben beschrieben). Dann können wir anhand dessen besser diskutieren.
Grüße,
Uli
Der Kopf ist soweit identisch zum T-Rex 450.
awhelisi
27.03.2009, 22:05
Der Kopf ist soweit identisch zum T-Rex 450.
Nö.
http://www.modellhobby-shop.de/k_staufenb/prodpic/galerie/ecopter450sxdetail.jpg
Wie Uli schon schreibt, sind wohl bei besagtem E-Copter 450SX die Mischhebel an den Blatthalter. Hier sieht es aber so aus, das besagtes Delta im Zentrum der BLW liegt und somit = 0 sein dürfte. Da ist es dann egal ob von vorn oder hinten angelenkt.
VG Arne
Jetzt bin ich vonne Socken.
http://www.livehobby.de/fuer-angebote/CopterX/CX450SE-Kopf.jpg
awhelisi
27.03.2009, 22:16
Aber mal so zwischenrein geschoben......die Jungs bei Align entwickeln mit den Rexen tatsächlich absolut reine 3D-Helis ;) Gruß Kalle
Tja, ich sehe das etwas anders. Es ist sicher ein schöner effekt der da automatisch bei der Konstruktion mit kommt, doch glaube ich eher, daß es sich einfach darum handelt, daß Align Helis für die Masse gemacht werden, und die Masse intuitiv meint, daß die TS nach oben läuft bei positiv Pitch und nach unten bei negativ Pitch. Konstruktiv ist es bei dem Rotorkopf nicht anders möglich, als von hinten anzulenken. Da wird sich keiner bei Align mal nen Kopf drum gemacht haben, sondern eher das die TS die allgemein gebräuchliche Bewegungsrichtung abfährt.
Gruss Arne
thorsten0211
27.03.2009, 22:24
Hi Arne,
erst wollte ich ja schreiben "was, wie, warum"....wäre doch einfach, durch Verlängerung der Blattanlenkung wenigstens d3=0 herzustellen.
Bin ich doch vorher nochmal zum 500er-Bleientchen gerannt. Du hast Recht. Bei dem Rotorkopf geht das konstruktiv wirklich nicht.......bzw. man müsste das Gestänge kröpfen (was in der Praxis Schwachsinn wäre).
LG + Danke für Deinen sehr guten Einwand!
Thorsten
PS: Der Fred ist echt lehrreich!
catdog79
27.03.2009, 22:59
Hallo,
habe mir den Thread durchgelesen und als Anfänger find ich das ganze sehr interessant. Jetzt habe ich aber mal eine Frage, wäre es nicht auch möglich einfach die Blätter und Paddel zu Drehen und dann die Rotordrehrichtung auf Linksdreher zu ändern? Hätte ja dann den gleichen Effekt, allerdings müsste man dann den Kopf nicht umbauen. Den Heckriemen müste man dann auch um 90° in die andere Richtund drehen, damit der Heckrotor wieder richtig rum läuft.
awhelisi
28.03.2009, 00:16
E-CopterX ist nicht gleich CopterX :)
Hallo Thorsten.
Gerade in der F3C Szene wird sehr viel mit den Delta 3 herumexperimentiert. Viele Mehrblattköpfe fliegen scheiße weil sie ein schlechtes Delte haben. Schaust Du bei OF Rotorköpfen, die allgemein sehr gut fliegen auch ohne zusätzliche Elektronik, dann wirst Du erkennen, das der Anlenkpunkt der Blatthalter auf Höhe der BLW befestigung ist. Das ergibt ein Delta3=0 Schaut man sich dagegen einen alten Schlüter oder Graupner Mehrblattkopf an, wirst Du schnell sehen das dort eben nicht der Anlenkpunkt des Blatthalters auf Befestigungsebene liegt, und hier ein Delta3 vorliegt. Zu guter letzt, wird dann bei Graupner/Schlüter auch noch mit einem positiven Delta angelenkt, daß der Heli im Vorwärtsflug sich immer aufbäumt. Wie Uli schon schreibt, geht sein 500er jetzt im Schnellflug viel harmonischer...klar warum .. nech ;)
Ich hol mal noch weiter aus. Robbe hat damals den Magic raus gebracht. An diesem Heli ist wie auch bei den heutigen Futuras der Mischhebel am Blatthalter. Dieser Rotorkopf hat den Vorteil, das man den Mischhebel außerhalb der Mitte setzen kann. Für den Magic gab es damals einen Mischhebel, der nach Einbau ca. 5mm vor der Mitte des Rotorkopfes lag. Als dann aber der Futura auf Grund deutscher Urahnen wie E.Heim und Vario mit ihren linksdrehern am Markt waren und man von Robbe/Schlüter mitmischen wollte, wurde dieser als Rechts und Linksdreher angeboten. Das hatte zur Folge, das der Mischhebel wieder in die Mitte des Rotorkopes zurück wanderten und man mit einem Delta3=0 flog. So war er re.und li. tauglich.
@catdog.
Absolut richtig. Wenn man den Heli auf Linksdreher umbaut, kann man die TS wieder in ihrer orginalen Richtung laufen lassen. Das würde ein Hersteller wie Align oder Hirobo aber nie machen, denn man wird keinen Linksdreher am US oder JP Markt verkaufen können. Die wollen Rechtsdreher fliegen! Von Jan Henseleit wurde hierfür eigens eine Kurbelwelle für den OS91FX Motor entwickelt, um den NT als Rechtsdreher laufen zu lassen und damit für Übersee zu wappnen.
Gruss Arne
Hallo Uli,
das ist richtig was Du sagst.
Die Funktion gibt es in manchen Fernsteuersendern und sie heißt dort zumeist Acceleration Mixer.
Dieser sorgt einfach und ergreifend für ein kurzzeitiges Übersteuern (über die gewählte Knüppelposition hinaus) und fährt dann auf die gewählte Knüppelposition zurück. Overdrive Wege und Zeiten sind meist einstellbar.
LG
Thorsten
Hallo Thorsten,
das ist ja interessant! Diese Funktion ist mir bisher nicht über den Weg gelaufen. Das wäre dann in meinem Verständnis eine "saubere Lösung", um mehr Agilität zu bekommen. Würde mich mal reizen, das auszuprobieren.
Kannst du dich vielleicht noch erinnern, welche Fernsteuersysteme das haben bzw. hatten?
Googel weiß da nicht viel drüber ...
Grüße, Uli
catdog79
28.03.2009, 00:42
@awhelisi
Ist denn ein Linksdreher schlechter, oder liegt es einfach nur daran, dass sich Rechtsdreher durchgesetz haben?
Und kann ich bedenkenlos den Rechtsdreher zum Linksdreher ändern um somit den "Rücksteuerungseffekt", ohne Rotorkopfumbau, zu erhalten?
Spielt es dabei eine Rolle auf welcher Seite der Heckrotor sitzt, oder muss man lediglich die Drehrichtung des Heckrotors, durch eine entgegengestze 90° Drehung des Heckriemens, angleichen.
awhelisi
28.03.2009, 00:51
Hallo Catdog.
Bedenkenlos wirst Du den Heli nicht einfach umdrehen können, weil du auch den Freilauf umdrehen musst. Die sind in den Naben eingepresst und gehen ohne gescheites Werkzeug nicht vernünftig raus.
Der Kopf ist schneller umgedreht als das alles umgebaut und es ist doch wurscht wie rum die TS läuft. Im Raptor 90 geht sie ja auch von Haus aus "verkehrt" Da ist oben auch - Pitch und unten + Pitch.
Gruss Arne
catdog79
28.03.2009, 01:06
Ach verdammt der Freilauf, den habe ich bei meiner Theorie nicht bedacht. Das Problem beim Umbau des Kopfes hat sich bei mir gestern Abend ergeben. Ich muss alle Teile um 180° drehen von den Blatthaltern, über die Paddelwippe bis runter zum Pitchkompensator. Irgendwie scheint der Kopf vom 450er nicht so einfach für den Umbau zu sein, wie der des 500ers. Wenn ich ein Teil nicht drehe, dann bekomme ich Probleme mit den Gestängen. Beim Pitchkompensator habe ich allerdings beim drehen das Problem, dass die Messinghülse nicht symetrisch verbaut ist, sondern unten etwas länger als oben. Beim drehen ist dann allerdings der lange Teil oben und nimmt mir Pitchweg weg, da die Hülse dann am Zentralstück anstösst. Deshalb kam ich auf die Idee mit dem Linksdrehenden Rotor, da ich den Kopf dann ja im original Zustand lassen könnte. Wierum die TS läuft ist mir ja egal, mir ging es ldeiglich um die Probleme zu vermeiden welche der Umbau beim 450er Kopf mit sich bringt.
thorsten0211
28.03.2009, 08:05
Hallo Thorsten,
das ist ja interessant! Diese Funktion ist mir bisher nicht über den Weg gelaufen. Das wäre dann in meinem Verständnis eine "saubere Lösung", um mehr Agilität zu bekommen. Würde mich mal reizen, das auszuprobieren.
Kannst du dich vielleicht noch erinnern, welche Fernsteuersysteme das haben bzw. hatten?
Googel weiß da nicht viel drüber ...
Grüße, Uli
Hi Uli!
Ich fände die Lösung auch recht gut. So gut sogar, das ich das gleich heute in der Praxis ausprobieren wollte. Zumindest meine Fernsteuerung kann diese Acceleration jedoch nur auf Pitch und Gas....wie ich gerade beim Programmierversuch am Frühstückstisch feststellen musste....auf Pitch allerdings so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Futaba muss jetzt nur noch eine SW-Erweiterung für mich bauen.....für R/N.
Ich schäme mich jetzt wirklich ein wenig :o und muss also mit hoch-rotem Kopp zurück rudern. Ärgerlich für die anderen Mitleser hier und auch für mich.
Ich kenne jetzt keine Anlage, welche diese Acceleration auch auf Roll und Nick hat.....eine T14 vielleicht? Hab ich keine zur Hand.....
Bitte Euch hiermit aufrichtig um ENTSCHULDIGUNG!!
@Arne: Dein profundes Fachwissen erstaunt mich immer wieder. Danke für die erneute Erläuterung.
LG
Thorsten
PS: Das Loch was ich gerade grabe um mich zu verstecken, ist schon 5 m tief.....ich grabe weiter.....
E-CopterX ist nicht gleich CopterX
Die Fragezeichen in meinen Augen werden immer größer.
Ich kenne nur den CopterX CX 450 SE V2, mMn von der Bude, die auch den CX 500 macht.
Gibt's denn noch einen in der 450er Klasse?
Stefan Reusch
28.03.2009, 09:43
Hi,
Lese schon lange hier mit, interessante Sache das.
Die Sache mit positivem Delta 3 und negativem Delta 3 wird hier im Prinzip schon richtig verstanden und dargestellt, trotzdem ist sie nicht alleine dafür verantwortlich.
Hier spielen 4 Faktoren zusammen:
1: Die Einmischung des Kopfes (Der Anteil der Bell/Hiller Mischung)
2. Die Länge der Paddelstange:
3. Das Delta 3
4. Die Dämpfung.
Ziel ist es eigentlich immer, einen Kopf zu bauen der äussere Einflüsse neutralisiert. Im prinzip wenn bim Schweben eine Windböhe kommt versetzt der Heli in richting des Windes, aber die Rotorebene bleibt Horizontal.
Da führen viele Wege nach Rom, gerade in den letzten 5 Jahren ist unheimlich viel probiert worden. Hirobo hat F3C Köpfe mit rücksteuerndem und übersteuerndem Delta gebaut, beide haben hervorragend funktioniert.
Das Verhältniss zwischen den 4 Faktoren muss passen.
Mal ganz kurz:
Hohe Einmischung > 80% mit langer Paddelstange und der Heli fällt in den Wind, dies kann man mit Rücksteuerndem Delta und weicher Dämpfung bekämpfen.
Nachteil: Der Kopf reagiert leicht verzögert auf korrekturen beim Schweben, beim F3C bei Windein Nachteil.
Vorteil: Der Kopf ist Wendig und geht obenrum hervorragend.
Niedrige Einmischung <60% Der Kopf fliegt ohne Delta eigentlich am besten, aber es fehlt die Wendigkeit. Hier kann man übersteuerndes Delta einsetzen um den Kopf spritziger zu machen.
Jetzt könnte ich noch 10 Seiten über die beeinflussung der einzelnen Faktoren untereinander schreiben, aber das ist mir zuviel Arbeit.
Die IMHO besten Köpfe für den universellen Heliflug haben kein Delta 3!!!
Beispiele: Robbe Futura (für mich einer der besten Rotorköpfe die jemals gebaut wurden. Interessanterweise sieht der neue Hirobokopf wieder genauso aus mit Mischhebeln am Blatthalter.)
Joker MFS Kopf.
Acrobat Shark (seit dem Kopfupdate, vorher flog er "suboptimal". Grund war eine viel zu geringe Einmischung und sich verbiegende Paddelstange inkl. der Anlenkung)
Interessanterweise habe die 3D Piloten die Macken des Shark Kopfes nicht bemerkt, die steuern automatisch alles aus wenn der Kopf wendig genug ist.
Gruß
Stefan
Hallo,
@Stefan,
Danke, sehr interessante Ausführung. :hallihall:
Irgendwo habe ich mal einen Artikel über den gesamten Zusammenhang dieses komplexen Themas gelesen. Ich finde diesen aber leider nicht mehr. Damals habe ich gar nichts verstanden. Seit dieser Diskussion wird es allmählich klarer.
@Thomas (dl7uae)
Ja, der "E-Copter 450SX" ist ein anderer Heli der 450-iger Klasse und unterscheidet sich erheblich vom "CopterX" und "T-Rex 450".
Er ist eine Eigenentwicklung von der Fa. Dymond.
Der Hauptvertrieb erfolgt von der Fa Staufenbiel (Hamburg, Berlin).
http://www.modellhobby-shop.de/Modelle/Helicopter/DYMOND-E-COPTER/DYMOND-E-COPTER-450-SX-BL-Motor-im-Alukoffer.htm?shop=k_staufenb&SessionId=&a=article&ProdNr=0317201&t=130&c=3696&p=3696
@Uli (uliguit)
" Wenn du magst stell doch ein Foto deines Kopfes hier rein (Blick wie oben beschrieben). Dann können wir anhand dessen besser diskutieren."
Ich werde nächste Woche detaillierte Fotos vom Rotorkopf machen.
Gruß
Peter
awhelisi
28.03.2009, 10:45
Guten Morgen Catdog.
Wenn ich deiner Sig nach annehme, das Du einen T-Rex 450 hast, dann sollte der Umbau ein leichtes sein. Ich weiß nicht ob es irgendwo schon steht, aber gehe wie folgt vor:
1. Rotorkopf ab
2. Paddelstange raus (vorher Abstand messen, damit es nachher wieder passt)
3. Paddelwippe vom Zentralstück abschrauben, horizontal um 180° drehen und wieder anschrauben
4. Paddelstange wieder rein
5. Rotorkopf drauf
6. Pitch im Sender umdrehen (Vorzeichen wechseln)
Fertig.
Gruss Arne
awhelisi
28.03.2009, 10:53
Ziel ist es eigentlich immer, einen Kopf zu bauen der äussere Einflüsse neutralisiert. Im prinzip wenn bim Schweben eine Windböhe kommt versetzt der Heli in richting des Windes, aber die Rotorebene bleibt Horizontal.
Gruß
Stefan
Hallo.
Die Acceleration Funktion ist ja für Gas und Pitchjunkies sicher eine tolle Sache, aber für Roll und Nick können wir die nicht gebrauchen. Wie von Stefan bereits erklärt, ist es Sinn, den Kopf in seiner eigenen Flugeigenschaft jeweils seinem zugeordneten Anwendungsfall abzustimmen. Eben durch Dämpfung, Mischverhältnisse, Delta 3 und Paddellänge/Gewicht. Das kann ich mit einer Acceleration Funktion nicht realisieren, denn das ist ein Steuerbefehl, der auf den Heli einwirklt und keine Eigenstänige Korrektur pro Umdrehung des Rotors.
Gruss Arne
awhelisi
28.03.2009, 11:08
@catdog.
Auf Seite 1 dieses Beitrages ist es auch schon für den 450er Rex gepostet ;)
Gruss Arne
catdog79
28.03.2009, 11:45
Also haltet für blöd, aber wenn ich meine Paddelwippe horizontal um 180° drehen würde, dann wäre sie wieder exakt genauso wie vorher auch. Ich glaube irgendwie steh ich da grad voll auf dem Schlauch.
33482
Hallo Catdog
eigentlich ganz einfach, wurde nur nicht ganz richtig erklärt ;)
Nicht die Paddelwippe sondern der Paddelwippenhalter innen an dem auch die Mischhebel angeschraubt sind muss um 180° verdreht werden so das die Schraubenlöcher die du angezeichnet hast vorne statt hinten und umgekehrt sind. Dann musst du die Mischhebel noch umdrehen so das die Einfräsung innen ist, dann passt alles ;)
Kaspar Erhardt
28.03.2009, 12:48
Also haltet für blöd, aber wenn ich meine Paddelwippe horizontal um 180° drehen würde, dann wäre sie wieder exakt genauso wie vorher auch. Ich glaube irgendwie steh ich da grad voll auf dem Schlauch.
33482
Hallo, ich denke es ist mit 180° verdreht gemeint ist, einfach die Paddelstange rausziehen den Halter an dem die Mischhebel sind sozusagen auf den Kopf stellen, die obere Seite ist dann unten, klar wenn man das Teil nur im Kreis dreht sind die Löcher wie vorher, allso nur die Stabillisator-Stangenwippe wie sich glaub das Teil nett auf den Kopf stellen.
mfg KE
Kaspar Erhardt
28.03.2009, 13:11
nachtrag: "nett" sollte nennt heissen
catdog79
28.03.2009, 13:12
Genau so hatte ich es gestern auch gemacht. Nur dann bekomme ich ein Problem mit dem Gestänge welches vom Mischerhebel der Paddelwippe runter zur TS geht, da dieses ja dann genau Seitenverkehrt schräg nach unten läuft und somit an die Halteschraube des Pitchkompensatorhebels stösst.
33488
awhelisi
28.03.2009, 13:14
Hallo catdog.
Ganz einfach .... Von Bild zwei nach Bild eins umbauen.
Gruss Arne
Hermann Schellenhuber
28.03.2009, 13:18
Servus,
Nur dann bekomme ich ein Problem mit dem Gestänge welches vom Mischerhebel der Paddelwippe runter zur TS geht, da dieses ja dann genau Seitenverkehrt schräg nach unten läuft und somit an die Halteschraube des Pitchkompensatorhebels stösst.dann drehst du halt den Pitchkompensator auch noch um.
Schöne Grüße,
Hermann
catdog79
28.03.2009, 13:20
Ja so habe ich es auch gemacht, nur leider stösst bei mir dann das Gestänge an der Schraube des Pitchkompensators an. Habe mal dein Bild genommen und die Stelle rot eingekreist welche ich meine. Das Problem könnte aber mein Kopf slebst sein, da nur das Zentralstück von Align ist und der Rest von nem anderen Kopf stammt. Sind zwar soweit kompatibel aber möglicherweise nicht identisch.
33492
@Herman Schellenhuber
Das habe ich mir auch gedacht. Nur dann kommt ein weiteres Problem. Die Messinghülse im Pitchkompensator ist nicht symetrisch eingebaut sondern steht nach unten hin weiter aus dem Pitchkompensator als oben. Wenn ich ihn jetzt drehe, dann fehlt mir Pitchweg nach oben, da dort dann die Messinghülse am Zentralstück anstösst.
Hallo,
ich möchte mich mal zwischendurch bei allen Bedanken, die den konstruktiven Meinungsaustausch hier möglich gemacht haben! So macht das Spaß :jippiyeah:
Wünsche euch ein paar der heute seltenen Sonnenstrahlen,
Uli
[QUOTE=catdog79;809615]Ja so habe ich es auch gemacht, nur leider stösst bei mir dann das Gestänge an der Schraube des Pitchkompensators an. Habe mal dein Bild genommen und die Stelle rot eingekreist welche ich meine. Das Problem könnte aber mein Kopf slebst sein, da nur das Zentralstück von Align ist und der Rest von nem anderen Kopf stammt. Sind zwar soweit kompatibel aber möglicherweise nicht identisch.
33492
Auch ich habe soeben den Umbau gemacht (beim 600N). Habe aber leider auch dasselbe Problem, dass das Gestänge an der Schraube des Pitchkompensators anstösst.
Wenn ich nur Pitch betätige, kommt das Gestänge gerade noch knapp nicht an. Aber wenn ich dann noch Nick und Roll gebe, kommt stösst das Gestänge an der Schraube an.
Wie habt ihr das gelöst???
Gruess Romi
Hallo Romi,
also beim 500er reicht der Platz gut aus. Dass es an dieser Stelle etwas eng werden kann ist aber prinzipiell so.
Ich würde an deiner Stelle die Gestänge leicht nach außen biegen. Bei leichter Biegung tritt dann kein Federeffekt des Gestänges auf und es ist somit eine saubere Lösung.
Vielleicht reicht es auch, die Schraube etwas anzuschleifen oder gegen eine mit flacherem Kopf zu ersetzen.
Grüße,
Uli
Ja, habe jetzt die Schraube dort ersetzt mit einer Schraube, welche einen flacheren Kopf hat. Ausserdem habe noch zwei Unterlagsscheiben bei den Kugelköpfen der Taumelscheibe eingesetzt. Jetzt gehts grad so einigermassen. Das Gestänge streift jetzt nur noch bei extremausschlägen, ganz wenig bei der Schraube.
Jetzt habe ich gerade noch gesehen, dass bei meinen Plastik-Rotorblatt-Halter, welche jetzt gedreht wurden, die Aufnahme für die Sicherungsmutter oben ist und die Aufnahme für die Schraube unten. Aber dieses Pblem werde ich sicher auch noch lösen.
Besten Dank für Deine Ausführungen hier. Ich bin ja gespannt, ob ich einen Unterschied beim fliegen bemerken werde.
Ich werde sicher berichten.
Gruess Romi
catdog79
29.03.2009, 14:15
Hallo Romi,
also beim 500er reicht der Platz gut aus. Dass es an dieser Stelle etwas eng werden kann ist aber prinzipiell so.
Ich würde an deiner Stelle die Gestänge leicht nach außen biegen. Bei leichter Biegung tritt dann kein Federeffekt des Gestänges auf und es ist somit eine saubere Lösung.
Vielleicht reicht es auch, die Schraube etwas anzuschleifen oder gegen eine mit flacherem Kopf zu ersetzen.
Grüße,
Uli
Das mit dem Biegen würde ich eher lassen, da an diesen Gestängen ja ebenfalls der Blattspurlauf eingestellt wird. Solche "unsauberen" Lösungen können später echt nervig werden.
Wenn das mit der flacheren Schraube geht ist das deutlich besser, wenn nicht, dann muss man doch schauen, dass man den Pitchkompensator ebenfalls gedreht bekommt. Ich für meinen Teil lasse erstmal alles und werde mich mal nach dem nächsten crash damit beschäftigen.
Danke an alle hier.
Kaspar Erhardt
29.03.2009, 14:36
Jetzt habe ich gerade noch gesehen, dass bei meinen Plastik-Rotorblatt-Halter, welche jetzt gedreht wurden, die Aufnahme für die Sicherungsmutter oben ist und die Aufnahme für die Schraube unten. Aber dieses Pblem werde ich sicher auch noch lösen.
Gruess Romi
Hallo, einfach die Schrauben auf den Kopf, allso die Mutter oben sowie sie in den Blatthalter gehört, siehe weiter vorne auf den Bildern zu sehen.
mfg ke
thorsten0211
29.03.2009, 15:59
Hallo,
ich möchte mich mal zwischendurch bei allen Bedanken, die den konstruktiven Meinungsaustausch hier möglich gemacht haben! So macht das Spaß :jippiyeah:
Wünsche euch ein paar der heute seltenen Sonnenstrahlen,
Uli
Die Diskussion hier ist TOP.
Aber: Anders herum wird ein Schuh draus.
Wenn jemand wie Du Uli, freundlich, kompetent, brand neu im Forum, mit fundierter Ahnung gleich so ein hochinteressantes Top-Kracher (für mich persönlich) Thema platzierst: Dann macht das hier richtig Spaß. Regt zum Nachdenken an. Man denkt auch mal wieder Dinge durch, zu denen man bisher nicht kam, aus welchen Gründen auch immer. Macht Fehler. Diskutiert mit vielen anderen hier, bekommt neue und erweiterte Einsichten. A Pleasure!
Ich freue mich auf Deine weiteren Beiträge, Du hast bestimmt noch ne Menge für uns in Petto!
Ein Danke an Dich,
LG
Thorsten
PS: Sonnenstrahlen waren selten, aber ein Forumskollege und ich haben die Regenpausen zum Grundeinstellen und Einfliegen seines neuen Acrobat SE/AC3X genutzt, noch ein bischen 500er Rex. War trotz Wetter (kalt!) super.
So, auch ich konnte heute kurz meinen Umbau auf dem 600N testen und kann jetzt einen kurzen Bericht abgeben.
Also der Unterschied, finde ich, ist wirklich gewaltig! Beim Rundflug bleibt der Heli genau auf Kurs und das ständige hoch und runter bei Nick, scheint mit dem beschriebenem Umbau wirklich nicht mehr existieren.
Leider war beim zweiten Flug nach ca. 4 Minuten Schluss. Plötzlich drehte der Heli nur noch Pirouetten und ich konnte ihm keine Steuerbefehle mehr geben. Schlussendlich stürzte er ungebremst, aus ca. 50 Meter höche, frontal in den Acker.
Beim durchchecken des Helis viel mir auf, dass das Gestänge vom Blatthalter zum Mischerhebel der Paddelwippe fehlte. Ich vermute, dass dieses sich während dem Flug verabschiedete und der eine Rotor nicht mehr kontrolliert wurde?!
Ich muss dazu sagen, dass die Kugelkopfpfannen nicht neu waren und sicher schon einige Male vom Kugelkopf gelöst und wieder aufgesteckt wurden.
Könnte dies die Ursache gewesen sein? Oder wird mir dies vielleicht beim nächsten Mal mit neuen Kugelpfannen wieder passieren, wenn ich die Blatthlter soe lasse (verkehrt herum gemäss Anleitung)?
Gruess Romi
Stefan Reusch
29.03.2009, 19:12
Leider war beim zweiten Flug nach ca. 4 Minuten Schluss. Plötzlich drehte der Heli nur noch Pirouetten und ich konnte ihm keine Steuerbefehle mehr geben. Schlussendlich stürzte er ungebremst, aus ca. 50 Meter höche, frontal in den Acker.
Beim durchchecken des Helis viel mir auf, dass das Gestänge vom Blatthalter zum Mischerhebel der Paddelwippe fehlte. Ich vermute, dass dieses sich während dem Flug verabschiedete und der eine Rotor nicht mehr kontrolliert wurde?!
Gruess Romi
Hi,
Tut mir leid für dich, aber
das hört sich nicht nach einem Problem des Rotorkopfes an. Wenn eine Anlenkung vom Blatthalter wegfliegt stellt sich das Rotorblatt fast immer schlagartig aúf 90 Grad Anstellwinkel. Das Blatt reisst schlagartig an der Wurzel ab, der Heli Explodiert förmlich in der Luft.
Auch die Piros passen nicht dazu. Ich schätze mal das Gestänge ist beim Einschlag weggeflogen.
Ich würde die Ursache woanders suchen.
Gruß
Stefan
Danke Stefan für Deine Ausführung.
Dann bin ich mit meinem Latein am Ende. Der Rest scheint eigentlich alles noch zu funktionieren. Auch der Kreisel mit Servo funktioniert noch einwandfrei. Wie gesagt, dass einzige was fehlt ist dieses Gestänge. Und da ich mit 2.4GhZ fliege, sollten eigentlich auch Empfangsprobleme ausgeschlossen sein.
Stefan Reusch
29.03.2009, 19:32
Und da ich mit 2.4GhZ fliege, sollten eigentlich auch Empfangsprobleme ausgeschlossen sein.
Unwahrscheinlicher Ja, aber ausgeschlossen auf keinem Fall.
BEC könnte z. B. versagt haben da vielleicht durch den Umbau etwas Blockiert hat und ein Servo hohen Strom gezogen hat.
Dann klappt normalerweise nachher wieder alles, genau wie bei dir.
Gruß
Stefan
Das wäre vielleicht eine Erklärung. Danke.
Ich werde bei der Reparatur genau aufpassen, dass nichts blockiert. Aber ich denke, den Umbau lass ich vorerst so und teste noch einmal. Wenn es dann wieder passiert, weiss ich wenigstens, dass es am Umbau liegt. Das denke ich aber ehrlich gesagt nicht!
Hallo Thorsten,
vielen Dank für das nette Feedback! Bin gerne bereit, meine Erfahrungen hier weiterhin mitzuteilen.
Romi, das mit deinem Absturz tut mir leid. Was die Ursache angeht kann ich aus der Distanz natürlich nicht viel sagen. Ich gehe aber davon aus, dass du nach dem Umbau alles genau kontrolliert und vor allem genau darauf geachtet hast, dass auch bei Extremausschlägen nichts klemmt bzw. blockiert.
Du schreibst, dass das Gestänge vom Blatthalter zum Mischhebel fehlte. Dann wage ich doch mal eine Aussage aus der Ferne. Denn genau dieses Gestänge ist vom Umbau eigentlich überhaupt nicht betroffen. Ich vermute, dein Crash hat ne andere Ursache (wie Stefan auch schon sagte und was auch deine Beschreibung vermuten lässt).
Aber nun noch zu deiner positiven Nachricht! Freue mich, dass du die Änderung so deutlich beim Fliegen merkst. Auch ich war eben, nachdem hier sogar echt noch die Sonne zum Vorschein kam, mit meinem Rex noch kurz 4 Akkus leeren und kann nur wiederholen, dass es nun (nach dem Umbau) ein anderes Fliegen mit dem Heli ist! Ich glaube, das muss man selber erlebt haben, denn es hat auch was mit „Steuergefühl“ zu tun. Klar ist das präzisere Flugbild auch von Zuschauern nachvollziehbar, aber auch ich war heute selber erneut überrascht, wie deutlich doch die Verbesserung ist. Ein Vereinskollege wird sich wohl heute noch an den Umbau seines 450er machen ...
Ist ja auch fast kein Wunder, wenn man sich noch mal vor Augen hält, wie weit die Anlenkpunkte der Blatthalter vom Neutralpunkt weg sind. Das, was vorher destabilisierend gewirkt hat, das stabilisiert jetzt!
So, nun müssen wir aber noch nicht wirklich zufrieden sein ;D
Denn jetzt darf die Frage gestellt werden, in welchem Umfang der „Stabilisierungseffekt“ denn optimal ist. Sicher bei jedem etwas unterschiedlich, aber nach meiner Erfahrung mit anderen Köpfen ist es schon recht viel, was der Rex da an „Korrektur“ eingebaut hat! Werde für mich mal das Optimum erfliegen, wobei sich bei der gegebenen Kopfkonstruktion nur eingeschränkt Optimierungsmaßnahmen umsetzen lassen. Aber ein wenig geht auf alle Fälle.
Grüße,
Uli
awhelisi
29.03.2009, 20:04
Hallo Romi.
Das ist natürlich Niederschmettern. Ich vertrete eigendlich auch die Meinung von Stefan, und auch deine Beschreibung lässt eher auf einen Ausfall schließen, als auf ein abgeflogennes Gestänge im Flug. Auch dieser Umbau wurde schon oft vollzogen, nicht unbedingt bei Align Helis, aber eben bei Hirobo etc. und diese Helis laufen schon Jahre.
Gruss Arne
awhelisi
29.03.2009, 20:09
Hallo Uli.
Jetzt stellt sich aber doch auch mal die Gegenfrage, wie wendig ist der Heli noch mit seinem umgebauten Rotorkopf. Erreicht er vielleicht immer noch annähernd seine Rollrate wie es vorher war? Gelingen Flips und sonstige Figuren immer noch ähnlich oder fast gleich?
Gruss Arne
Vielen Dank für Eure Antworten!
Wie gesagt, ich gebe nicht auf und werde diesen Umbau vorerst sicher beibehalten. Denn ich habe wirklich, wie auch schon erwähnt, einen riesen Unterschied gemerkt.
Ich werde einfach alles wieder Aufbauen und hoffen, dass ich kein solcher Ausfall mehr habe. Vielleicht hat ja wirklich irgendwo etwas blickiert, oder so.
Hallo Uli.
Jetzt stellt sich aber doch auch mal die Gegenfrage, wie wendig ist der Heli noch mit seinem umgebauten Rotorkopf. Erreicht er vielleicht immer noch annähernd seine Rollrate wie es vorher war? Gelingen Flips und sonstige Figuren immer noch ähnlich oder fast gleich?
Gruss Arne
Hi Arne,
da gibt es aus meiner Sicht zwei Blickrichtungen.
Also so ganz spontan würde ich sagen, dass Rollen, Flips, ... sauberer geraten. Ob sie mit den selben TS-Ausschlag genau so flott von Statten gehen - vermutlich nicht. Aber wie ich weiter oben schon geschrieben habe lässt sich das durch etwas mehr TS-Ausschlag korrigieren.
Ist man da jedoch schon am Anschlag, hmm, dann wird man sich für das eine bzw. andere entscheiden müssen ...
Ich für meinen Teil vermisse nichts an den Nick- bzw. Rollraten. Da ich aber kein so extremer 3D-Freak bin kann ich da auch nicht so viel dazu sagen. Würde mich um so mehr über ein Feedback eines solchen Piloten freuen, der den Umbau gemacht hat!!
Ich genieße nun vielmehr, dass ich nun mit gutem Steuergefühl in einem Meter Höhe über den Platz jagen kann. Vorher hatte ich mich das mit dem Rex nicht getraut (kein Witz), obwohl ich das schon seit vielen Jahren fliegerisch beherrsche und immer wieder gerne mache ;)
Ich denke jetzt liegt es einfach an jedem selbst, das mal auszuprobieren oder nicht. Im schlimmsten Fall ist es eine neue Erfahrung und etwas Schrauberei, im besten Fall, .. na, "Dauergrinsen" und die Erkenntnis, dass man manchmal auch mit wenig Arbeitsaufwand und null Kosten viel erreichen kann.
Das Pöting/Henseleit Speed-Treffen kann nun kommen - und es werden sich dann sicher auch ein paar Rex-Piloten trauen, dort mit zu machen ;)
Grüße,
Uli
johannCH
29.03.2009, 21:22
guten abend
ich verfolge den thread mit interesse - weiss aber immer noch nicht, wo ich genau den delta-3 winkel bei meinem t-rex 500 messen, resp. sehen kann. könnte jemand vielleicht eine zeichnung oder foto machen, wo dieser winkel eingezeichnet ist. am liebsten vor und nach dem umbau. besten dank für eure bemühungen.
gruss johann
Hallo Johann,
das Thema hatten wir schon hier. Lies mal aufmerksam die Beiträge durch und schau dir die Links an.
Grüße, Uli
AlexanderG
30.03.2009, 13:12
Hallo Uli,
wie Stefan Reusch schon weiter oben geschrieben hat, gibt es viele Faktoren, die zu dem subjektiv besten Kopf führen. Ich kenne jetzt auch den Kopf der T-Rexe zu wenig, um hier noch weitere Verbesserungen zu sehen.
Was Du aber auf jeden Fall noch mit wenig Aufwand probieren kannst, sind Paddelstangengewichte. Die habe ich auf meinen Helis drauf und die bringen auch noch mal ein Stück mehr Ruhe ins System. Der negative Punkt ist, dass die "Knackigkeit" noch weiter abnimmt.
Welche Paddel hast Du verbaut?
Im "ROTOR" vor ein bis zwei Jahren hat Rüdiger Feil einen modifizierten Kopf beschrieben, der das Mischverhälnis mit der Drehzahl variiert. Aber da wird es dann schon ziemlich aufwändig...
Schöne Grüße
AlexG
Hallo Alex,
habe die Originalpaddel drauf.
Natürlich sind es noch zig andere Faktoren, die einen Einfluß auf das Flugverhalten eines Rotorkopfes haben. Die Paddel sind dabei eine der großen Stellschrauben.
Bei der Betrachtung in diesem Thread geht es aber speziell darum, wie sich das Flugverhaltender Rex-Köpfe (insbes. 500er) bei vorhandenen Schlagbewegungen auswirkt.
Den Artikel von Rüdiger Feil kenne ich. Sehr interessant! Das ist nun aber noch mal ne ganz andere Baustelle. Aber du hast Recht, letztendlich sind es alle Faktoren zusammen, die das subjektive Wohlbefinden beim Knüppeln bestimmen.
Grüße,
Uli
AlexanderG
30.03.2009, 15:03
Hi Uli,
aus der Sicht des theoretischen Physikers gibt es noch zwei zusätzliche Anmerkungen:
(a) Ab einem gewissen Delta-3 Winkel, wird sich das System aus Blatt, Blattdämpfung und rückstellende Delta-3 Kraft aufschaukeln und die Blattspitzen werden schön oszillieren. Also viel hilft hier nicht zwangsläufig viel
(b) Das gesamte Rotorsystem ist ein nicht lineares Gleichungssystem. Dies bedeutet leider im Umkehrschluss, das die Summer der einzelnen Optima (z.B. Delta-3 Winkel) leider nicht das Gesamtoptimum ist.
Daher kam meine Anmerkung zu anderen Optimierungsmöglichkeiten
Alles in allem eine Superthread. Vielleicht können wir ja Teile des Threads auch in den F3C Bereich verschieben, damit da etwas Leben aufkommt :-)
Schöne Grüße
AlexG
PS: Ich versuche gerade genau zu verstehen, was der Stabilitätsunterschied von oben bzw. unten liegender Paddelstange ist
Hi Alex,
zu deinen Punkten - da kann ich dir nur zustimmen!
(a) Theoretisch völlig korrekt. Ob das jedoch mechanisch möglich ist (bei den gegebenen Geometrien von Modellköpfen) in diese Bereich vorzudringen wage ich zu bezweifeln.
Wer möchte das freiwillig mal testen :unsure:? Wie's umzubauen geht? Da kann ich gerne weiter helfen ... ;D
(b) Ja. Unglaublich heftig nichtlinear! Aber leider ist die einzige Chance, einzelne Effekte besser zu verstehen, diese möglichst unabhängig von den anderen zu untersuchen. Wenn man dann irgendwann schlau genug ist, gilt es dieses Wissen optimal einzusetzen. Wie fast überall im Leben. Das halbwegs zu beherrschen zeichnet die wahren "Könner" aus!
Zum Thema Paddelebene oben/unten. Mach doch nen neuen Thread auf. Hab dann sicher auch was dazu beizutragen.
Grüße, Uli
M-Häfner
30.03.2009, 15:57
hi
hab heut mit blatt-vortseuerung geflogen.
1. ja das aufbäumen ist weg.
2. er verliert wenig an "knakigem" verhalten
habe negativ-positiv funnel geflogen übergehend in den pirofunnel. nach einer 3/4 runde gabs einen dumpfen schlag und der rotor stand. was war passiert?
einen kugelkopf hatte es vom gewinde gerissen (alles war korrekt und neu verbaut)
ich stelle nun mal die therorie auf , das durch diese art der anlenkung mehr kräfte auf den gestängen lassten.
Fazit:
ich baue wieder zurück, denn da ist mir das nie passiert.
hab hier glaub gelesen das ich nicht der einzige bin wo das passiert ist.
gruß Martin
M-Häfner
30.03.2009, 16:00
So, auch ich konnte heute kurz meinen Umbau auf dem 600N testen und kann jetzt einen kurzen Bericht abgeben.
Also der Unterschied, finde ich, ist wirklich gewaltig! Beim Rundflug bleibt der Heli genau auf Kurs und das ständige hoch und runter bei Nick, scheint mit dem beschriebenem Umbau wirklich nicht mehr existieren.
Leider war beim zweiten Flug nach ca. 4 Minuten Schluss. Plötzlich drehte der Heli nur noch Pirouetten und ich konnte ihm keine Steuerbefehle mehr geben. Schlussendlich stürzte er ungebremst, aus ca. 50 Meter höche, frontal in den Acker.
Gruess Romi
ja genau so sah das aus.
Hallo Uli,
"Wenn du magst stell doch ein Foto deines Kopfes hier rein (Blick wie oben beschrieben). Dann können wir anhand dessen besser diskutieren."
Hier der Rotorkopf meines E-Copters 450SX.
Ich hoffe Du kannst alles deutlich sehen!
Gruß
Peter
Hallo Peter,
klasse Fotos. Also das sieht aus meiner Sicht ziemlich optimal aus!
Und zwar deshalb, weil der Kraftübertragungspunkt am Blatthalter (Zentrum des Mischhebel-Kugellagers) so ca. 1-2 mm in Richtung „stabilisierend“ geht (hin zum Blatthalter bei vorlaufendem Anlenkhebel).
Ich machte vor einigen Jahren diesbezüglich umfangreiche Versuche und kam ziemlich genau zu dem Ergebnis, dass hier ca. 0-2 mm der interessante Bereich sind. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die Umsetzung, wie sie an deinem Heli realisiert ist, fachmännisch erflogen wurde. Ich denke, da gibt es bei dir nicht mehr viel Optimierungspotential.
Hast du denn Probleme mit diesem Rotorkopf?
@ Martin:
Mensch, das ist aber ärgerlich! Was hast du denn für einen Heli umgebaut?
Du schreibst, es war genau so wie bei Romi. Hm, das widerspricht aber etwas deiner zuvor gemachten Schilderung. Wie war es denn nun?
Was deine Theorie bzgl. Gestängekräften angeht, würde ich aus theoretischen Überlegungen heraus eher sagen, dass diese nach dem Umbau eher kleiner sind.
@ alle:
Ich habe den Umbau nur an meinem 500er Rex getestet. Dort funktioniert es nun seit über 10 Flügen perfekt. Prinzipiell sollte es aber an fast jedem Kopf machbar sein.
Wie weiter oben schon erwähnt ist es von entscheidender Wichtigkeit, nach dem Umbau alles genauestens zu prüfen! Vor allem, ob alle Gestänge frei beweglich sind und nirgends streifen/klemmen! Bei einigen Köpfen kann es da z. B. am Pitchkompensator eng werden.
Ach ja, war eben noch kurz eine Runde mit dem Rex500 draussen. Und wen treffe ich auf dem Platz? Den im gestrigen Post erwähnten Vereinskollegen mit seinem neu umgebauten 500er (China-Nachbau). Die Kiste fliegt nun zum ersten mal vernünftig! Und bei der ist es ein riesiger Unterschied zu vorher, denn die „Nachbauer“ haben gedacht, sie achten mal darauf, dass die Gestänge möglichst senkrecht angeordnet sind. Keine Ahnung haben, aber mal nach optischen Gesichtspunkten etwas ändern ... Da graust es einem förmlich!
Grüße,
Uli
M-Häfner
30.03.2009, 20:43
@ Martin:
Mensch, das ist aber ärgerlich! Was hast du denn für einen Heli umgebaut?
Du schreibst, es war genau so wie bei Romi. Hm, das widerspricht aber etwas deiner zuvor gemachten Schilderung. Wie war es denn nun?
Was deine Theorie bzgl. Gestängekräften angeht, würde ich aus theoretischen Überlegungen heraus eher sagen, dass diese nach dem Umbau eher kleiner sind.
Grüße,
Uli
hi uli
ich mein das er auch in der luft gestanden hat,,, und um die achse gedreht,,,, daher weil der hauptrotor gleich null umdrehungen hatte....und dann gings zum glück mit landegestell vorran in den sehr weichen acker.
also ich hab einen rex 600N.
gruß Martin
thorsten0211
30.03.2009, 20:43
Zum Thema Paddelebene oben/unten. Mach doch nen neuen Thread auf. Hab dann sicher auch was dazu beizutragen.
Grüße, Uli
Interessanter Aspekt. Hab ich mal gar keine Ahnung von! -_- :hollau:
Deswegen mach ich jetzt den Thread auf.
Er steht unter Heli´s Allgemein, hat den Namen "Rotorkopf-Theorie: Paddelstange unten/oben, Unterschiede"
http://www.rc-heli.de/board/showthread.php?p=811931#post811931
LG
Thorsten
Hallo Uli,
danke für die schnelle Antwort.
"Und zwar deshalb, weil der Kraftübertragungspunkt am Blatthalter (Zentrum des Mischhebel-Kugellagers) so ca. 1-2 mm in Richtung „stabilisierend“ geht (hin zum Blatthalter bei vorlaufendem Anlenkhebel). "
Wie meinst Du das?
Hat das was mit der leichten Asymmetrie der Mischerhebel zu tun?
"Hast du denn Probleme mit diesem Rotorkopf?"
Nein, der Heli fliegt optimal. Ich will nur Deine Ausführungen verstehen.
Was die Abstürze der beiden Helis bedrifft, so glaube ich auch nicht, dass es an stärkeren Gestängekräften liegt. Evtl. hat hier wirklich irgendwie eine mechanische Blokade statt gefunden.
Die Mikado V-Stabi Rotorköpfe z. B. sind für den T-Rex 500 und 600 alle vorlaufend und die Blatthalter werden dort ebenfalls verkehrt herum montiert.
O. K., es fallen bei dem V-Stabi Rotorkopf zwar die Mischerhebel weg, diese würden durch das Hebelgesetz aber ohnehin stärkere Gestängekräfte minimieren. Außerdem hat sich doch an den Mischerhebeln nichts weiter verändert. Oder?
Gruß
Peter
M-Häfner
30.03.2009, 21:34
ja zum absturtz kann ich nur sagen, vieleicht war es materialfehler...
es ist mir unverständlich warum zb. vario oder die alten graupner köpfe so funktionieren und hier soll es nicht gehen. vieleicht hat es was mit der art der anlenkung der mischhebel zu tun? ich hab keine erklährung dafür.. (ist mir halt nur ein wenig schleierhaft warum mir das ausgerechnet nach dem umbau passiert)
zitat von meiner mam, die mit auf dem platz war" der hat gefurtzt und dann isser runtergefallen";D
gruß Martin
Kaspar Erhardt
30.03.2009, 22:43
hallo, ich habe meine beiden Heli auch umgebaut, einen 500Elektro und einen 600N, beim 500er ging alles proplemlos, die Gestänge alle ausreichend Platz, beim 600N ist es unten an der Pitchkopensatorschraube sehr eng, siehe hier an Hand des Bildes eines 450er Rex:
http://www.rc-heli.de/board/attachment.php?attachmentid=33492&d=1238242846 sollte man den Heli so ohne Veränderung Fliegen dann kann das Gestänge aushängen, wenn die Taumelscheibe rauf oder runter fährt gehts grad so, aber bei zusätzlich Nick oder Roll dann drückt es ordentlich am Gestänge, so das es aushängt, ich mache jetzt zur Pitchkompensator befestigung eine flachere Schraube rein, in die Taumelscheibe schraub ich etwas längere Bolzen, siehe hier Zubehör von Align:
http://www.rc-toy.de/cosmoshop/cgi-bin/lshop.cgi?action=showdetail&wkid=28486&ls=d&nc=1238445287-29630&rubnum=&artnum=AL-H60120T&file=30&gesamt_zeilen=Tsuche--Linkage%20Ball
ich denke das dann genügend Abstand in allen Bereichen da ist.
mfg ke
Hallo Peter,
anhand deiner Fotos sollte es kein Problem sein, dir das nun verständlich zu erklären.
Stell dir vor du zeichnest im Foto links oben (oder auch rechts oben) eine Linie direkt mittig durch die Rotorwelle. Betrachtest du nun den Anlenkpunkt des Mischhebels (Schraubenkopf), dann liegt der etwas rechts davon. Ok? Merk dir diesen Punkt.
Stell dir weiter vor, der rechte Blatthalter macht eine Schlagbewegung (Auslenkung) nach oben. Deren Drehachse nehmen wir nun im Schnittpunkt der Hauptrotorwelle und der Blattlagerwelle an. Merke dir auch diesen Punkt.
Der Abstand dieser beiden Punkte (in der Ebene betrachtet) beeinflusst nun das Verhalten des Blatthalter-Anstellwinkels bei Schlagbewegungen. Mach dir das nun bitte selber noch mal klar (am besten geht das, wenn man sich das extremer vorstellt, also z. B. wenn der Mischhebel 1 cm nach rechts verschoben wäre, beim Rex500 sind es etwa gut erkennbare 6 mm!). Dann wird klar, dass sich bei besagter Auslenkung nach oben (Schlagbewegung) der Anstellwinkel des Blatts automatisch etwas verringert und der Schlagbewegung entgegensteuert.
Ich hab mir eben dein Foto mit einem externen Programm mal groß aufgezoomt. Ich vermute nun, dass meine erste Schätzung mit den 1-2 mm viel zu hoch gegriffen war (vor allem in Anbetracht des kleinen Helis ;-). Ich denke, dass es wohl nur ein geringfügiger Versatz ist, vielleicht auch Null. Am besten kannst du das nun direkt am Modell sehen.
Ich hoffe, du konntest meine Ausführungen nachvollziehen.
Grüße,
Uli
BerndFfm
30.03.2009, 23:39
Hallo Peter,
Die Mikado V-Stabi Rotorköpfe z. B. sind für den T-Rex 500 und 600 alle vorlaufend und die Blatthalter werden dort ebenfalls verkehrt herum montiert.
Falsch !
Der Mikado-Kopf für den T-Rex 500 ist nachlaufend. Auf der Mikado-Homepage ist er falsch dargestellt (Align Schrift ist dort fälschlicherweise unten).
O. K., es fallen bei dem V-Stabi Rotorkopf zwar die Mischerhebel weg, diese würden durch das Hebelgesetz aber ohnehin stärkere Gestängekräfte minimieren. Außerdem hat sich doch an den Mischerhebeln nichts weiter verändert. Oder?
Die Kräfte die dort wirken sind um einiges stärker, auch wenn die Mischerhebel wegfallen.
Denke mal an die Power von Brushless Servos.
Grüße Bernd
Hallo Bernd,
"Der Mikado-Kopf für den T-Rex 500 ist nachlaufend. Auf der Mikado-Homepage ist er falsch dargestellt (Align Schrift ist dort fälschlicherweise unten)."
Dann muss es unterschiedliche V-Stabi Rotorköpfe für den T-Rex 500 geben.
Meiner ist vorlaufend und der Schriftzug der Blatthalter ist unten.
Ich fliege schon ein halbes Jahr so. :hollau:
"Die Kräfte die dort wirken sind um einiges stärker, auch wenn die Mischerhebel wegfallen."
Das wollte ich zum Ausdruck bringen! Denn die Mischerhebel minimieren durch das Hebelgesetz die Gestängekräfte.
Gruß
Peter
hallo, ich habe meine beiden Heli auch umgebaut, einen 500Elektro und einen 600N, beim 500er ging alles proplemlos, die Gestänge alle ausreichend Platz, beim 600N ist es unten an der Pitchkopensatorschraube sehr eng, siehe hier an Hand des Bildes eines 450er Rex:
http://www.rc-heli.de/board/attachment.php?attachmentid=33492&d=1238242846 sollte man den Heli so ohne Veränderung Fliegen dann kann das Gestänge aushängen, wenn die Taumelscheibe rauf oder runter fährt gehts grad so, aber bei zusätzlich Nick oder Roll dann drückt es ordentlich am Gestänge, so das es aushängt, ich mache jetzt zur Pitchkompensator befestigung eine flachere Schraube rein, in die Taumelscheibe schraub ich etwas längere Bolzen, siehe hier Zubehör von Align:
http://www.rc-toy.de/cosmoshop/cgi-bin/lshop.cgi?action=showdetail&wkid=28486&ls=d&nc=1238445287-29630&rubnum=&artnum=AL-H60120T&file=30&gesamt_zeilen=Tsuche--Linkage%20Ball
ich denke das dann genügend Abstand in allen Bereichen da ist.
mfg ke
Auch ich habe dies festgestellt. Habe deshalb auch eine Schraube mit flacherem Kopf in den Pitchkompensator gedreht, so dass das Gestänge praktisch nicht mehr an der Schraube streifte. Aber ich denke, dass bei Extremausschlägen der TS das Gestänge doch noch die Schraube streifte. Aber trotzdem hat sich das Gestänge bei meinem Absturz nicht ausgehängt. Daher denke ich, dass dies nicht die Ursache gewesen ist?!
Bin leider auch immer noch ratlos was meinen geschilderten Absturz angeht.
Gruess Romi
Hallo Bernd,
hier als Nachtrag die Bauanleitung des V-Stabi Rotorkopfes T-Rex 500.
Gruß
Peter
hohecker
31.03.2009, 13:01
Hallo Zusammen!
Ich finde dieses Thema super und hab mich gestern abend bei meinem T-Rex 450 SE direkt an den Umbau gemacht.
Genau wie Ralf Thiele das auf der 4. Seite beschrieben hat.
Nur schleift dann das Gestänge von der Taumelscheibe zum Mischhebel (also das Lange) an der Schraube des Pitch-Kompensator-Hebels. :(
Hat da jemand ne Idee???
Ich hab mal das Pitkompensator-Zentralstück inkl. Hebel umgedreht. Dann passt es.
NUR: Das Zentralstück ist ja nicht symmetrisch. Da ist ja diese Messinghülse dran. Und die ist im original nach unten 3mm länger. Dreh ich das Ding also umd stehen diese 3mm nach oben und ich komm nicht auf genug Negativ-Pitch, weil dann das Pitchkompensator-Zentralstück am Hauptrotorkopf-Zentralstück ansteht. :(
Eine Idee.... kann ich diese Messinghülse da rausbekommen und dann von der anderen Seite reinpressen? Ist wohl geklebt, denke ich. Wie löse ich das?!
Oder hat jemand einen ganz anderen Ansatz?!?
Wäre für jede Hilfe dankbar!
Viele Grüße
Holger
Ralf Thiele
31.03.2009, 13:31
Hallo an Alle,
Das Bild vom 450er Umbau, was hier durch den Fred geistert, ist von meinem Heli.
Entschuldigt bitte, dass ich mich erst jetzt melde, (bin gerade in Manila arbeiten) und erst jetzt
den Hinweis geben kann, dass auch bei mir das lange Gestaenge an der Befestigungsschraube des Kompensatorhebels aneckte und zwar so stark, dass es die Kugelpfanne an der TS abdrueckt!!!!:o
Ich habe, kurz bevor ich hier hin flog, noch die beiden Schraubenkoepfe um 1mm runtergefeilt und an den Kugeln an der TS jeweils 2 Scheiben untergelegt.
Ein Foto kann ich grad nicht einstellen, weil mein Heli zu Hause steht.
Nach der kleinen Ueberarbeitung streift jetzt aber, zumindest im "Trockenlauf", nichts mehr.
Bitte entschuldigt mir die Unachtsamkeit einen Umbauvorschlag eingestellt zu haben, der nicht ausgereift war.:-[
Ich kann nur hoffen, dass wegen mir nicht schon ein paar 450er geerdet sind.:lieb:
LG Ralf
Stefan Reusch
31.03.2009, 13:45
Hi
hier
http://www.rc-heli.de/board/showthread.php?t=96461&page=2
habe ich was geschrieben, das düefte hier auch ganz gut passen.
Gruß
Stefan
BerndFfm
31.03.2009, 15:35
Hallo Peter,
Hallo Bernd,
Dann muss es unterschiedliche V-Stabi Rotorköpfe für den T-Rex 500 geben.
Meiner ist vorlaufend und der Schriftzug der Blatthalter ist unten.
Ich fliege schon ein halbes Jahr so.
Der Rotorkopf wird der gleiche sein, es wurde wohl nur die Anleitung geändert.
Ob man den Rotorkopf mit Schrift nach oben oder Schrift nach unten baut ist ja egal (bei Delta-3 = 0). Man bei Schrift unten nur im V-Stabi Preset im Feld "Pitch gemeinsam" das Vorzeichen ändern.
Das wollte ich zum Ausdruck bringen! Denn die Mischerhebel minimieren durch das Hebelgesetz die Gestängekräfte.
Das liegt aber auch daran, dass die Paddel prakisch als "Lenkkraftverstärker" (Servolenkung) arbeiten.
Grüße Bernd
hohecker
31.03.2009, 15:57
Schonmal Danke an Ralf!
Ich bin zum Glück noch nicht abgehoben. ;)
Die elegantere Lösung treibt mich Gedanklich immernoch zu dem Pitchkompensator-Zentralstück und der Messinghülse.
Hat da jemand ne Idee, ob ich die rausbekommen und umdrehen kann?!?!
Viele Grüße
Holger
catdog79
31.03.2009, 18:00
Hm, ich habe ja, wie schon ein paar Seiten zuvor geschrieben, das gleiche Problem. Ich habe mitlerweile schon überlegt die Messinghülse etwas abzudremeln. Bei meinem 450er geht es dabei um ca. 1-2mm und die Hülse sollte danach immernoch für genügend Führung sorgen. Habe noch ein alten Pitchkompensator aus Kunstoff hier. Werde es demnächst mal testen.
hohecker
31.03.2009, 18:46
Hallo nochmal!
Hab das Pitchkompensator-Zentralstück gestern abend schonmal vorsorglich in Aceton eingelegt. Werd nach Feierabend mal sehen, was sich getan hat. Ich denke die Messinghülse ist wohl eingepresst und verklebt.
Also werd ich sie schon rausbekommen. ;) Irgendwie.
Bleibt dann nur abzuwarten, ob sie anders herum auch reinpasst, da die Wandstärke auf der kurzen Seite dünner ist, als auf der langen Seite und ich nicht erahnen kann, wo sie sich verdickt. Hoffe das Loch im Aluminium-Teil ist durchgängig gleich bemessen und nicht abgestuft.
Ich werde auf jeden Fall berichten!!!
Holger
Kaspar Erhardt
31.03.2009, 21:13
Hallo,
wer hat einen T-Rex 600pro umgebaut und was wurde verändert verändert?
Ich habe meinen umgebaut, hab flache Schrauben in den Pitchkomp. gedreht, in die Taumelscheiben länger Bolzen, habe in Taumelscheibe mitte Genügen Abstand, aber wenn die Taumelscheibe nach oben fährt, die Paddelstange in ungefähr bei 2 Uhr, dann Nick oder Roll siehe da die Schrauben stossen wieder an trotz genügend Platz in Normalstellung 0° Pitch.
Optimal wäre den Pitchkompensator zu drehen, aber da dann die länger Hülsen nach oben kommt, stösst dieser an den Rotorkopf oben. Würde je gerne die Hülse an der längeren Seite abdremeln aber habe Angst das durch die geringere Länge der Hülse diese nicht mehr richtig auf der Hauptrotorwelle gleitet, oder sogar eckt? was könnte ich tun?Wenn ich noch einen Pitchkopensator hätte würde ich ihn mal testweise abdremeln.
Wer weis eine Lösung?
mfg ke
Hi,
habe zwar keinen 600er, hab mir aber grad mal das Teil auf nem Foto angesehen.
So könnte es evtl. gehen:
1. Teil erwärmen und Messinghülse ganz ausschieben (Alu dehnt sich bei Erwärmung mehr als Messing aus und falls es geklebt ist löst sich dann auch dieser)
2. Die Führungsverlängerung so kürzen, dass die benötigten Pitchwege erreichbar sind (also evtl. nicht ganz weg machen)
3. Wieder warm machen und Messinghülse bündig mit "neuer" Kante ausrichten, evtl. wieder zusätzlich einkleben.
Das kurze Stück Messingrohr sollte nun so stabil sein, dass es auch ohne Alu drum rum gut führt. Ich denke, so könnte das klappen!
Grüße,
Uli
Kaspar Erhardt
31.03.2009, 21:45
hallo Uli,
danke für die Antwort aber bei 600 sieht das so aus ist am Stück nichts eingepresst http://www.freakware.de/shop/artikeldetails.php?show_artikel=21331
vielleicht würde der Kompensator vom Logo passen und die Arme dann vom Rex drauf, die Anlenkungen, sie hier
http://mikado.e-vendo.de/e-vendo.php?shop=k_mikado&SessionId=0899xecc55d747cb76bcc1e8991267d9e4a38&a=article&ProdNr=00970
es wäre dann die Anlenkung auf der anderen Seite
mfg ke
Hallo ke,
beim e-heli-shop hab ich die gefunden:
http://www.e-heli-shop.de/e-vendo.php?shop=weissgrau&SessionId=&url=http%3A%2F%2Fwww.e-heli-shop.de%2FRC-Hubschrauber%2FAlign%2FT-Rex-600%2FErsatzteile%2FT-Rex-600%2FWELLE-D5-X-81-2-Stueck-T-Rex-600.htm%3Fshop%3Dweissgrau%26SessionId%3D%26a%3Dar ticle%26ProdNr%3DAL-H60023%26t%3D4093%26c%3D7328%26p%3D7328%26PartnerI d%3D19%26utm_source%3Dfroogle%26utm_medium%3DCPC%2 6utm_campaign%3Dfroogle
Daher meine Idee.
Grüße, Uli
awhelisi
31.03.2009, 22:31
Hallo.
Blos nicht den Piko kürzen !!! Es müsste theoretisch gehen, wenn du längere Gestänge zwischen Piko Arme und Paddelbrücke machst.
Gruss Arne
EDIT: Geht nicht :(
Kaspar Erhardt
31.03.2009, 22:36
hallo Uli,
du meinst sicher das hier
http://www.e-heli-shop.de/RC-Hubschrauber/Align/T-Rex-600/Ersatzteile/T-Rex-600-Nitro/PITCHKOMPENSATORNABE-Metall-T-Rex-600.htm?shop=weissgrau&SessionId=&a=article&ProdNr=AL-H60015&t=4093&c=7329&p=7329
Kaspar Erhardt
31.03.2009, 22:46
Hallo.
Blos nicht den Piko kürzen !!! Es müsste theoretisch gehen, wenn du längere Gestänge zwischen Piko Arme und Paddelbrücke machst.
Gruss Arne
EDIT: Geht nicht :(
vielleicht würde das hier gehen wenn man die Messinghülse drehen kann.
http://www.e-heli-shop.de/RC-Hubschrauber/Align/T-Rex-600/Ersatzteile/T-Rex-600-Nitro/PITCHKOMPENSATORNABE-Metall-T-Rex-600.htm?shop=weissgrau&SessionId=&a=article&ProdNr=AL-H60015&t=4093&c=7329&p=7329
awhelisi
31.03.2009, 22:58
So einen ähnlichen habe ich hier liegen. Der hat eine Breite von knap 15mm und der Align ist 20mm. Würde aber auch bedeuten, das die Taumelscheibe nicht mehr im 90° Winkel steht. Da müsste man dann mit Virtueller TS drehung nachhelfen.
Gruss Arne
Hoppla,
da hab ich mich wohl im Link vertan.
Genau, die Pitchkompensatornabe natürlich. Danke!
hohecker
01.04.2009, 11:44
Hallo Zusammen!
Meine Lösung für den T-Rex 450 ist nun fertig:
Pitchkompensator-Zentralstück lag einen Tag in Aceton.
Dann hab ich heut morgen einen Dorn mit 6mm genommen und versuch die Messinghülse auszutreiben. Und siehe da... es klappte wunterbar.
Ein Wenig Schraubensicherung drauf und von der anderen Seite wieder reingetrieben. Das ging dann mit festem Daumendruck.
Helbelarme angeschraubt, und alles wieder montiert. Fertig.
Also alle Schritte der Reihe nach:
- Rotorkopf-Brems-Teller runter.
- Blatthalter umgedreht
- Rotorkopf-Brems-Teller wieder drauf
- Rotorkopf ab
- Pitchkompemsator-Zentralstück "umgedreht" - also die Hülse raus und von der
anderen Seite wieder rein
- Mischerhebel für die Blattanlekung am HR-Zentralstück umgedreht und die
Kugelköpfe umgeschraubt
- Die Stangen mit den Kugelerweiterungen vom Paddelstangenkäfig umdrehen
- Im Sendermenü Taumelscheibenmscher auf -50 (Futaba)
Und das wars. Läuft alles super freigängig. Und am Wochenende schauen wir mal, wie es sich in der Luft macht.
Viele Grüße aus Remscheid
Holger
Ralf Thiele
02.04.2009, 19:26
Hallo Holger,
ich hab noch ein Zentralstueck liegen, das ich sofort wenn ich heimkomme, wie Du beschrieben hast, umdrehen werde.
Deine Loesung ist bei weitem eleganter als mein Gemurkse mit den Unterlegscheiben und den abgefeilten Schraubenkoepfen.:pressh:
Stell mal ein Foto ein, mit dem "Kopf in Vollendung".
Bitte gib bescheid ueber Deine Flugerlebnisse. Du wirst warscheinlich, genau wie ich, positiv ueberascht sein.:dance:
LG, Ralf
edit: Ich hab keinen Bremsteller drauf... wie kann ich den runter- und wieder draufschrauben?:hollau:
Hallo Holger,
bin gespannt auf deinen Gesamteindruck mit der umgebauten Anlenkung. Deine Lösung gefällt mir sehr gut!
Viel Spaß am WE,
Uli
Kaspar Erhardt
03.04.2009, 07:52
Hallo Uli,
habe mir jetzt dieses Pitchkompensatorzentralstück http://www.e-heli-shop.de/RC-Hubschrauber/Align/T-Rex-600/Ersatzteile/T-Rex-600-Nitro/PITCHKOMPENSATORNABE-Metall-T-Rex-600.htm?shop=weissgrau&SessionId=&a=article&ProdNr=AL-H60015&t=4093&c=7329&p=7329
schicken lassen, die Messinghülse ging mit einem leichten Schlag auf diese raus,dann hab ich das Zentralstück gedreht und oben bündig den Überstand abgenommen, dann die Messinghülse wieder eingeklebt mit leichten Überstand nach oben, so hat sich an der gesamten länge der Hülse nichts geändert nur etwas nach unten verschoben so wie ich das auch brauchte.
Danach hab ich von Hand die Taumelscheibe in sämtliche Extremausschläge gebracht und festgestellt das auf einer Seite was hackte, die Ursache : da ich die Y-Anschlüsse zum Pitchkompensator drehen musste (die an der Taumelscheibe eingehängt sind) hackten diese, wenn man sie abschraubt kann man sehen das sie auf einer Seute innen am Gelenkt abgeschrägt sind,jetzt war die Abschägung genau auf der falschen Seite,ich hab das dann geändert und zur inneren Seite angeschrägt das sich die Y-Arme auf alle Seiten beweglich waren. dann eingehängt und alles TOP.
Wenn ich die Zeit finde wird am We ausprobiert.
Das mit den Y - Anlenkarmen finde ich sehr wichtig beim T-Rex 600N den nur durch drehen spannts.....die Abschrägung beachten!
mfg ke
Moin.
Habe mal meinen 450er "umgedreht" wie Hohecker beschrieben hat.
Bei den Mischhebeln am Zentralstück mußte aber die die Verstärkung weichen,
weil sie an der Schraube geschliffen hat. Weiß nicht wie das beim SE ist, da ich noch so einen grauen Plaste-Rex fliege. Testflug war erfolgreich. Alles heil. Keine Allüren.
Habe aber noch eine Frage:
Die Verdickung am Paddelstangenkäfig sitzt nicht mittig.
Wird die jetzt nach Anleitung eingebaut und dann gedreht?
Die wurde wegen D-3 früher schon umgedreht.
Bin mit den ganzen drehen gerade etwas überfordert,
deshalb meine Frage.
MfG Jürgen
hohecker
06.04.2009, 10:17
Hallo Jürgen!
Also die Verdickung am Paddelstangen-Käfig hab ich umgedreht.
Also entgegen der Original-Anleitung!
Denn sonst stehen die Gestänge zu den Mischhebeln vom Pitchkompensator zu schräg.
Um auf dieses "haken" der Hebel am Pitchkompensator zu sprechen zu kommen:
JAAAAA ich hab auch bemerkt, dass auch diese beim T-Rex 450 SE NICHT symmetrisch sind. (ROTER KREIS) (Wir sprechen von den Alu-Mischhebeln)
Im Originalzustand sind diese unten auf den Seiten zur Taumelscheibe leicht "dünner".
Was gemeint ist sieht man auf dem Bild von Align gut. (Hierbei beachten, dass sie original andersrum als dargestellt eingebaut werden!)
Probelm: Umdrehen geht meines Erachtens nicht, da dann die Anlenkung zu seit in die Mitte ruchtscht.
Man erkennt das Probelm im grünen Kreis!
Also hab ich sie mal so gelassen wie gehabt.
Und nun:
FLUUUUUUGERFAHRUNG!
Meinen Heli... sagt mal... wer hat diese Nägel da in die Luft gemacht??? Oder waran hat der sich aufgehängt? Der steht ja wie ne Bombe. Ist das ein Hologramm???
Echt ein MEEEEIIIIILENWEITER unterschied. So ein ruhiges Schwebeverhalten hätte ich mir nie erträumt. Hab vorher mit -25% EXPO und sowas rumgespielt und musste ständig mit Nick und Roll rumknüppeln. nun kann ich die Finger wegnehmen.
Hab sogar während des Fluges mit einer Hand Einstellungen in der Senderprogrammierung vorgenommen (Der Heli stand ja vor mir... ach ne, der Flog ja doch) :dance::jippiyeah:
Also super Sache!!!!!
Bild folgt heut abend oder morgen!!!!
Viele Grüße aus Remscheid!
Holger
Hallo,
freue mich für Holger, dass er meine Flugerfahrungen mit dem umgebauten Kopf so gut nachempfinden kann! Klasse.
Und darüber, dass ich mich seit dem Umbau mit meinem Rex recht wohl fühle. (Zumindest was die hier beseitigten Nachteile angeht. Leider habe ich mit Schwingungen um die Querachse zu kämpfen (wobbeln) und möchte diesen nicht unbedingt immer mit erhöhter Drehzahl entgegen wirken. Naja, das ist aber eine andee Baustelle.)
Und nun hab ich noch 'ne Idee!
An alle Rex-Piloten! Macht doch bitte mal diesen einfachen Test mit eurem Rex:
--> Aus einem hohen Turn holt ihr schön Schwung und versucht dann, in 1-2 Metern Höhe möglichst schnell über die Piste zu schwirren. Also einen tiefen Überflug mit möglicht hoher Geschwindigkeit.
Ich denke, hier da wird der Unterschied zwischen den beiden Rotorkopfvarianten am deutlichsten.
Ich würde mich sehr über eure Feedback freuen!!
Grüße,
Uli
Ralf Thiele
10.04.2009, 11:57
Hallo Leute,
ich bin jetzt wieder daheim fuern ein paar Tage und hab mich auch sogleich drangesetzt, die Huelse des Zentralstuecks umzudrehen.
Das Gewurschtel mit den abgeschliffenen Schraubenkoepfen und den Unterlagscheiben war ja auch wirklich nix.
2 Dinge sind mir aufgefallen:
Die neueste 450 SE Ausfuehrung besitzt jetzt auch ein schwarzes einteiliges Zentralstueck. Da kann man nichts umdrehen. Wer umdrehen will muss sich ein V2 Zentralstueck besorgen.
Die Y-Hebel koennen nicht mehr auf die Kugelkoepfe der TS geklippst werden, weil die grosse Oeffnung jetzt aussen sitzt. Bitte nicht mit Gewalt draufdruecken, sondern die Kugelkoepfe abschrauben, Y-Hebel von Innen aufstecken und wieder anschrauben.
Fuer alle die, die durch die viele Rumdreherei nicht mehr durchsteigen fuege ich mal noch ein Bild des fertigen Kopfes bei.
LG, Ralf (der morgen endlich wieder fliegen geht:jippiyeah:
... einen tiefen Überflug mit möglicht hoher Geschwindigkeit. Ich denke, hier da wird der Unterschied zwischen den beiden Rotorkopfvarianten am deutlichsten. Ich würde mich sehr über eure Feedback freuen!!
Hallo Uli, erstmal ein dickes Danke für deine Beiträge (natürlich auch an die anderen). :lieb:
Nach längerem mitlesen des Threads habe ich mich heute entschlossen den Kopf umzubauen, das Ergebnis ist so wie es hier beschrieben wird:
Der Heli liegt satter in der Luft und reagiert nicht mehr so "aggressiv" wie vorher. Auch bei Windböen wo er gestern noch etwas unruhiger war (stieg auf/ab) zieht er heute sauber die Bahn. Nicht dass ich gestern die Höhe nicht halten konnte, aber heute reichen dafür kleinere Auschläge und das Flugbild wirkt harmonischer.
Ich habe noch Expo drin, das kann ich jetzt wieder etwas zurücknehmen :-) Der Blattspurlauf war nach dem Umbau nicht mehr 100%, da habe ich dann einfach die Anlenkhebel der Blatthalter vertauscht, danach war alles im Lot (durch das drehen werden diese ja auch vertauscht).
Das einzige was ich noch machen muss ist die Anlenkhebel am Servo nachjustieren so dass diese bei Null Pitch wieder den richtigen Winkel haben, die stehen jetzt ein paar Grad "daneben" aber der Servoweg reicht für Vollpitch zyklisch und kollektiv.
Die Akkus laden gerade wieder, bald gehts weiter :jippiyeah:
Gruß und schöne Ostern,
bob
Ralf Thiele
12.04.2009, 18:02
Sooooo, gerade zurueck vom Fliegen!!!!!!!
@Uli: ich hab getan wie Du uns geheissen hast. Mit dem 3. Akku...
(die ersten beiden habe ich verflogen um die Grundeinstellung wieder dahin zu kriegen wo sie hingehoert! Wer verstellt mit eigentlich immer den ELEV-Hebel?):unsure:
...aus nem schoeoeoeoen hohen Turn abfangen in die Waagerechte (mit genuegend Nick) und voll Pitch ueber die Gerade. Was ein Spass!:jippiyeah:
Ein neben mir stehender Kollege sagte: "Buddha, wird der schnell!"
Da korrigierst Du nix mehr, einfach maximal Pitch und dann am besten die Haende vom Sender nehmen und schauen wie der Fahrt aufnimmt!:jippiyeah:
Also das klappt ja schonmal.
Insgesammt ist das Verhalten des Helis am Anfang recht ungewohnt. Figuren muessen aktiv gesteuert werden. Ich hatte am Anfang im Rundflug immer zuviel Heck. Voher hast Du die Sticks nur angeschaut und der Heli hat reagiert ueber Roll und Nick. Jetzt musst Du die Sticks bewegen.
Die Figuren selber (Looping, Rolle, Ueberschlag) sind nach Eingewoehnung fuer mich (3D Piloten werden lachen) weicher, korrekter und folgsamer als vorher.
@Holger: Das Umdrehen des Zentralstueckes war der Schluessel zum Erfolg beim 450er. Abfangen aus schnellem Rundflug funktioniert ohne Hoehenverlusst, weil die Hebel eben nicht mehr an den Schraubenkoepfen anecken. Danke noch einmal fuer den Tip!:hallihall:
LG, Ralf
Hallo beisammen!
Vorgestern habe ich mich auch entschlossen den Rotorkopf (Rex 450) umzubauen (so wie auf Ralfs Bild), weil ich bei stärkerem Wind beim Speedflug immer starkes aufbäumen und unterschneiden hatte(war ständiges korrigieren mit Nick nötig!).
Umgebaut, penibel eingestellt, geflogen: Ich kann mich der begeisterung von Ralf und Bob usw. nur anschliessen!
Wahnsinn, bei Wind das erste mal schweben lassen, und ohne korrekturen war der heli für 5 Sek. wie "angenagelt", viel ruhigeres Schwebeverhalten! Der Speedflug ist unglaublich, der fliegt jetz wirklich wie auf Schienen!
Ich habe mir ja schon Sorgen gemacht wegen der Wendigkeit, aber Tic Tocs, Überschläge gehen immer noch sehr schnell und noch präzieser!
Durch meine große Begeisterung werde ich meinen Rex 250 auch "modifizieren"!
Danke an alle für diesen guten und interressanten Thread! :lieb:
Mfg Thomas... :dance::jippiyeah::dance:
tlrt2701
22.04.2009, 14:41
Hatte gestern leider einen Crash, nachdem sich in meiner letzten Flugminute das Heckservo von seinem geklebten Haltern gelöst hatte :'[
Da leider einiges beschädigt war habe ich beschlossen gleich den Rotorkopf mit umzubauen bei meinem T-Rex 450 V2. Muss jetz nur noch den Pitchwinkel wieder einstellen da ich im Moment die Blätter fast auf 45° Winkel habe positiv. War das bei euch auch so extrem?
Bin mal gespannt wie er dann fliegt.
Hallo tlrt2701,
schau Dir mal das Bild weiter Oben genau an, wenn Du alles richtig umgebaut hast, müsste Dein Pitch ziemlich genau wie vor dem Umbau sein(+- 1 Grad maximal unterschied)!!!
Habe gerade noch meinen 250er Rex umgebaut, bei meiner Anlenkung habe ich überhaupt nichts neu einstellen müssen, hat alles auf anhieb gepaßt!
Mfg Thomas...
tlrt2701
22.04.2009, 20:52
Jo, habe nen Fehler gemacht beim Umbau, hab ich aber noch gemerkt bevor ich den ersten Testlauf gemacht habe. Jetz passt alles. War aber sehr windig vorhin, so das ich mit dem angeschlagenen Hautzahnrad nicht lange testen wollte. Konnte somit auch bisher keinen Unterschied zu vorher feststellen.
Hallo,
habe mein CopterX 450 & ARK-500 auch wie beschrieben umgebaut. Fliegen jetzt noch stabiler!
Jetzt ist mir allerdings der Gedanke gekommen, warum dreht man nicht einfach die Drehrichtung vom HauptRotor (und Freilauf) ? Müsste doch eigentlich auch gehen oder?
M-Häfner
29.04.2009, 20:33
Hallo,
habe mein CopterX 450 & ARK-500 auch wie beschrieben umgebaut. Fliegen jetzt noch stabiler!
Jetzt ist mir allerdings der Gedanke gekommen, warum dreht man nicht einfach die Drehrichtung vom HauptRotor (und Freilauf) ? Müsste doch eigentlich auch gehen oder?
dann musst du kupplung und motor auch anders laufen lassen. heckgetriebe umbauen nicht zu vergessen;)
M-Häfner
29.04.2009, 20:33
dann musst du kupplung und motor auch anders laufen lassen. heckgetriebe umbauen nicht zu vergessen;)
;D;D;D;D naja hab keinen elo.;D;D;D
Markusb31
03.05.2009, 17:49
hallo zusammen,
danke für den klasse tip. habe gestern abend meinen rex-450 se V1 umgebaut und die veränderung ist spitze. liegt jetzt perfekt und ohne eigenleben. fast wie am sim.
DANKE für den hinweis ! mit das beste und brauchbarste was ich bis dato in einem forum gelesen habe !
hallo,
ich habe meinen t-rex250 gleich von anfang an "verkehrt" rum aufgebaut, nachdem der 500er mit rigid auch vorlaufend angesteuert wird und ich damit nur gute erfahrungen habe.
leider weiss ich nicht wie der 250er original fliegt, aber meiner läuft auch im schnellflug wie auf schienen - man könnte fast glauben der ist auch ein "paddelloser"
grüsse
Thomas
Tommi007
11.05.2009, 23:07
Hallo,
jetzt habe ich auch den Kopf meines CopterX umgebaut. Leider kann ich die Euphorie der meisten hier nicht teilen. Vielleicht bin ich auch zu unsensibel. Was ich bemerken kann ist, dass im Speedflug weniger Steuerkorrekturen notwendig sind, was man auch bei großen Loops merkt. Schwebestbilität und Windanfälligkeit sind m.E. unverändert. Genau ließe sich dies ohnehin nur unter objektiven Testbedingungen feststellen.
Mein Fazit lautet daher: Kann man machen, muss man aber nicht.
maxx2504
02.06.2009, 03:18
Hi !
Hatte schon jemand Flugerfahrungen mit einem 600 Nitro mit umgebautem Kopf ?
Hab meinen Kopf jetzt auch umgebaut, musste aber trotz flacherer Schrauben die zyklischen Ausschläge um 1 Grad auf ca. 6° verringern, da sonst die Kugelpfannen trotzdem an die Schrauben gestossen wären. Im Moment sind es ca. 1,5 mm Abstand das sollte reichen, oder ?
Falls sich die Tage keiner meldet wegen den Erfahrungen, werde ich wohl die Woche mal welche machen müssen und berichten ;) Ich hoffe es geht alles glatt....
Bin mal gespannt wie sich der Grosse 600er verhält...
Gruss Micha
maxx2504
02.06.2009, 21:17
Hi !
Sooo ich war heute fliegen mit dem Rex 600 Nitro und umgebautem Rotorkopf.
Das erste was mir sofort nach dem Start aufgefallen ist, das der Heli sehr viel ruhiger in der Luft liegt, fast wie ein 90er.
Allerdings ergibt sich auch ein RIESEN NACHTEIL.
Der Heli muss unheimlich geknüppelt werden und man schafft fast kaum noch einen anständigen Looping. An 3D ist gar nicht zu denken. Ich musste auch meine zyklischen Ausschläge um 1 Grad verringern wegen den Gestängen.
Fazit:
Zum Schweben üben vielleicht ne tolle Sache aber zum normalen Fliegen absolut nicht zu empfehlen. Ich werde die Woche evtl. nochmal meine alten Standardpaddel gegen Carbon Paddel austauschen vielleicht wirds dann wieder besser.
Falls nicht bau ich den Rotorkopf wieder um.
Für 3D Flieger: Lasst die Finger davon !
Gruss Micha
Kaspar Erhardt
02.06.2009, 22:40
Hi !
Hatte schon jemand Flugerfahrungen mit einem 600 Nitro mit umgebautem Kopf ?
Hab meinen Kopf jetzt auch umgebaut, musste aber trotz flacherer Schrauben die zyklischen Ausschläge um 1 Grad auf ca. 6° verringern, da sonst die Kugelpfannen trotzdem an die Schrauben gestossen wären. Im Moment sind es ca. 1,5 mm Abstand das sollte reichen, oder ?
Falls sich die Tage keiner meldet wegen den Erfahrungen, werde ich wohl die Woche mal welche machen müssen und berichten ;) Ich hoffe es geht alles glatt....
Bin mal gespannt wie sich der Grosse 600er verhält...
Gruss Micha
Hallo auch bei mir haben die Schrauben am Gestänge angestossen, ich habe dann folgendes gemacht. http://www.rc-heli.de/board/showpost.php?p=815184&postcount=140
jetzt geht es einwandfrei bin sehr zufrieden der Heli fliegt absolut präzise.
mfg ke
maxx2504
02.06.2009, 23:39
Hi !
Ich hab einen Fehler gemacht der vielleicht anderen Leuten auch passiert ist.
Folgendes !!! :
An der Pitchbrücke gibt es noch zwei weitere Löcher für die Mischhebel. Und zwar weiter innenliegend. Dort müssen die Mischhebel dran ! Dann stehen auch die Anlenkungen zu den Blatthaltern gerade und man hat bei den unteren Gestängen zur TS jetzt auch wieder mehr Platz für die zyklischen Ausschläge...
Danke nochmal an Christian Rose. Ohne ihn wäre ich jetzt noch ratlos ;)
Ich teste morgen nochmal...dann schreibe ich meine Erfahrungen...
Gruss Micha
Helijupp
03.06.2009, 16:01
Danke Micha...
kannste mal evt. paar Pics von deinem Umbau posten...ich lese hier schon die ganze Zeit mit und für meinen 600er Nitro käme es auch in Frage, allerdings haben mich die beschriebenen Abstürze in den vorherigen Post etwas abgeschreckt und vor allem will ich ja in erster Linie 3D fliegen...habe im Moment die äußeren Anlenkpunkte und 400er Paddelstange mit Funkey Paddles drauf, selbst da musste ich noch die Rollrate etwas zurück nehmen, agil wie sau...aber geradeaus ist man wirklich ständig die Nase am drücken und steuern...
...bin mal gespannt was Micha berichtet..
Gruß
Andreas
maxx2504
03.06.2009, 23:42
Hi !
Konnte leider noch nicht testen...denke mal spätestens am WE kann ich was berichten...
Gruss Micha
catdog79
04.06.2009, 01:09
Hallo,
Leider kann ich die Euphorie der meisten hier nicht teilen. Vielleicht bin ich auch zu unsensibel. Was ich bemerken kann ist, dass im Speedflug weniger Steuerkorrekturen notwendig sind, was man auch bei großen Loops merkt. Schwebestbilität und Windanfälligkeit sind m.E. unverändert
Mein Fazit lautet daher: Kann man machen, muss man aber nicht.
Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen.
Ich werde das auch mal testen, bin noch Anfänger und aufgrund des immer starken Windes in den letzten wochen, könnte das hilfreich sein.
marcel31636
06.06.2009, 22:23
Moin,
ich hab mir am T-Rex 450. Auch den Umbau gewagt. Und es funktioniert sehr gut. Danke schon mal für dieses Tuning.
Aber ich hab da noch eine Frage, was genau ist der Delta 3-Winkel? Irgendwie hab ich den noch nicht ganz verstanden. Is das der Winkel der entsteht zwischen der Hauptrotorwelle und der Normalen zur Blattlagerwelle auf die Blattanlenkung gemessen?
Schonmal herzlichen Dank für euere Antworten/Hilfe.
Gruß, Marcel.
maxx2504
07.06.2009, 18:33
Hi !
So ich war heute fliegen. Mein Ersteindruck war schon besser als beim letzten Mal, hatt ja noch was vergessen.
Allerdings muss ich sagen das der Heli im Vorwärtsflug sich jetzt aufbäumt, und wenn ich aus Kurven neigt er sich irgendwie etwas zur Seite.
So wirklich prickelnd finde ich das mit dem Umbauen nicht...ganz ehrlich...da würden auch keine Paddel helfen denk ich mal.
Gruss Micha
So, nach dem letzten Crash sind nun alle E-Teile da, ich werde den Kopf nun gleich auf diese Weise aufbauen.
Was die TS angeht, die nun nach unten läuft für pos. Pitch - reicht es, wenn ich in der Fernsteuerung beim Taumelscheibenmixer statt +80% pitch einfach -80 eingebe? oder muss ich die Pitchkurve komplett drehen?
johannes0309
09.06.2009, 22:17
Ich würde empfehlen die Pitchkurve komplett neu ein zumessen. Mach ersten nicht viel Aufwand, und man ist sich sicher das alles passt. Als Richtwert kannst du das aber denke ich nehmen.
Gruß, Johannes
So, das ganze gemacht, jedoch kann ich den Pitchkompensator nicht einfach umdrehen und die Messinghülse raus + rein, weil ich gerade das Ersatzteil gekriegt hab, das ist seit neuestem aus einem einzigen Aluteil gefräst.
Habe es nun umgedreht, damit die dumme Schraube nicht stört, nun habe ich aber wie zu erwarten war, praktisch kein neg. Pitch.
These: Die Anlenkung zur Paddelebene (die lange, die im Normalfall an der Schraube stören würde) entsprechend anpassen verändert ja auch den Pitch, verlängern dieser Anlenkungen müsste also zu mehr neg. Pitch führen.
Gesagt getan, eine Seite verlängert, eigentlich müsste sich das dann ja erst auf ein Blatt übertragen - falsch, (für mich) unerklärlicherweise haben nun beide! blätter leicht neg. pitch wenn die TS ganz oben ist.
Evtl kann mir das wer erklären und mir sagen, ob ich auf dem Holzweg bin.
Rene 1970
12.06.2009, 20:49
Also ich habe heute meinen 450er und dann den 500er Rex umgebaut. Beim 500er gabs ja überhaupt keine Probleme. Beim 450er war schon das bekannte Problem mit der Schraube und dem Gestänge.
Ich habe den Pitch-Kompensator einfach umgedreht. Die Messinghülse habe ich einfach auf der langen Seite gekürzt. Paßt und fliegt perfekt. ( Beim Blade400 ist die Hülse auch relativ kurz.
Schwebeverhalten heute im Garten bei viel Wind war mit beiden richtig gut. Zum weiträumigerem Rundflug hatte ich dann keine Zeit mehr. Kommt aber übermorgen.
( Morgen ist doch das Depeche Mode Konzert ;-) :dance:
René
Rex 450 umgebaut, 1. Flug nicht viel gemerkt, wenig Wind, im Schwebeflug etwas stabiler, gefühlsmässig..
2. Flug kamen doch einige Böen und ich hab gestaunt, dass ihn nicht mehr jede Böe aus der Bahn wirft, hatte gefühlsmässig einen 'Grösseren' Hubschrauber an den Knüppeln (wobei ich das schwer beurteilen kann, bin nie grössere geflogen ausser im Sim).
Also jetzt sicher nicht DIE Ultra-Änderung, aber spürbar stabiler.
Hallo,
noch mal ganz kurz eine Anmerkung!
Es geht bei der Änderung nicht darum, dass der Heli danach prinzipiell "stabiler" fliegt, sondern um das Verhalten der Rotorebene bei Schlagbewegungen der Blätter!
Dass der Schwebeflug dabei auch etwas angenehmer wird ist sicher ein schöner Nebeneffekt, aber nicht Grund der Änderung!
Mir wäre es recht, wenn zukünftig das beurteilet wird, was der Aufwand des Umbaus auch bezwecken soll (Beschreibung eines einfachen Tests weiter oben)!!!
Wie schon öfters erwähnt - wenn man nicht genau weiß, was man da tut bzw. was sich da genau ändert bei der Ansteuerung, sollte man es lieber lassen wie es ist und das Originalsetup weiter fliegen!
Danke.
Grüße,
Uli
Cpt.Quick
14.06.2009, 01:37
Moin zusammen,
habe vorhin meinen Rex 500 auch umgebaut und werde ihn morgen testen. Bin mal echt gespannt. Was mich bisher am Flugverhalten gestört hat war, dass er gerne in schneller Fahrt urplötzlich aufbäumte und manchmal auch unterschnitt. Hat echt genervt.
Uli, ich habe es so verstanden, dass von aussen der Rotorebene zugeführte Impulse (z.b. Wind) statt verstärkt eher neutralisiert werden. Folge dabei ist mehr stabilität bei Wind und allgemein bisschen weniger Agilität.
Falls das so falsch ist, mea culpa, aber ich denke, so ungern das jeweils die Fachleute sehen und hören (kenn ich aus der IT Branche auch), die einfachen Anwender brechen komplizierte Dinge immer auf das wesentliche und spürbare herunter und erklären es so weiter :)
Hallo Pasqual,
der Unterschied, den man nach der Modifikation beim Schweben merkt (insbes. bei Wind), wird sicher von den allermeisten Piloten als positiv empfunden. Jedoch gab es an meinem Rex500 bezüglich des Schwebens eigentlich nichts auszusetzen. Somit ist es meiner Einschätzung nach nicht sinnvoll, das Schwebeflugverhalten als Maßstab für die erreichte Verbesserung zu nehmen! Für diese lag ja ein Problem zu Grunde, und das sollte ja verbessert bzw. gelöst werden.
Ich halte es deshalb für geeigneter, die Wirksamheit der Änderung anhand der Steuerpräzision im Schnellflug zu beurteilen!
Freut mich aber natürlich, dass bei dir auch beim Schweben die Änderung im positiven Sinne spürbar ist!
Grüße,
Uli
Da muss ich sagen, dass ich im schnellen Vorwärtsflug nicht viel gemerkt habe, ausser jeweils bei Wind.
Wie gesagt, der erste Flug am Samstag war bei Windstärke 0-1, da hab ich nur im Schweben gemerkt, dass er nicht mehr so kippelig ist, wie man es von den kleinen sonst kennt.
Danach nahm der Wind Flug für Flug immer mehr zu, bis ca Windstärke 4 am Sonntagnachmittag, und ich spürte den Unterschied immer stärker auch im Rundflug, schlichtweg dass der Wind ihn zwar hoch und runter + seitlich versetzt hat, jedoch nicht mehr die Rotorebene gekippt. Dasselbe im Schweben.
Das waren somit die Hauptaspekte, die ich positiv vermerkt habe, ohne dass er mir jetzt träge vorkam, ich konnte ihn immer noch herrlich um die Ecken prügeln im schnellen Rundflug (Turns).
Das ist der Grund, dass ich das Flugverhalten als stabiler und 'erwachsener' bezeichnen würde.
Edit: Hat das schon einer am T-Rex 250 gemacht? Würd mich mal interessieren, da ich mir wohl so einen holen will.
hi Scipio,
... am 250er? ja, ich - siehe seite 16.
allerdings sofort beim aufbau, deswegen kann ich nichts zu vorher/nachher sagen :(
der 250er eines bekannten ist "normal" aufgebaut und fliegt auch mit ähnlichem equipment und abstimmung wie meiner ist aber deutlich zappeliger, windanfälliger und bäumt schon bei geringerer geschwindigkeit auf.
meine flugkünste reichen aber nur für "kunstflug" aus, da ist meiner mit dem umbau mehr als ausreichend agil bei 12° pitch und 8° zyklisch.
ich musste den pitchkompensator umdrehen um nicht mit den anlenkungen anzuecken. die dann nach oben überstehende buchse habe ich abgedremelt - auch mit der gekürzten buchse verkantet der kompensator nicht, weil er noch immer von den mitnehmerstiften des zentralstückes geführt wird.
grüsse
Thomas
Cpt.Quick
15.06.2009, 14:43
Hallo zusammen,
habe gestern 5 Akkus mit dem Umbau leer geflogen und habe dabei folgendes empfunden:
Beim Abheben fühlte er sich wie immer an, dann im Schweben hatte er eine ungewohnte Ruhe, die ich sonst von keinem anderen Heli gewohnt war (hatte allerdings auch nie Helis, die besonders ruhig schweben).
Da war ich dann auf den schnellen Rundflug mit Turns gespannt, und tatsächlich fast kein Aufbäumen mehr, nur wenn ich es extrem wie beim Dragracing übertrieben habe, war eine leicht Nose-Up Tendenz Fest zu stellen. So weit so gut!
NUn kommt der Wehrmutstropfen: im Looping mit weichen Steuerausschlägen noch alles prima, aber beim Rollen und den Flips fehlte deutlich Agilität! Habe dann die zyklischen Ausschläge im Sender erhöht, um das ein wenig auszugleichen. Das allerdings würgte den Motor bei vollen Ausschlägen deutlich spür- und hörbar ( fliege allerdings auch noch Original und 5S m. 15er Ritzel).
Im Rückenschweben war es wie beim normalen Schweben (Kufen unten) recht angenehm ruhig.
Als Fazit würde ich sagen, dass das umgedrehte Set-Up für einen Beginner durchaus Sinn macht, evtl. auch um F3C Figuren zu üben, aber im agilen Kunstflug und 3D ist der originale Rotorkopf-Aufbau aber deutlich im Vorteil.
Übrigens: der Rex 500 ist nahezu unzerstörbar, habe gestern bei den ARs 3-mal gepatzt und nichts ist kaputt gegangen!:jippiyeah:
So, bin mal so auf eure Meinungen gespannt.
So long
Pffft! Da interessiert man sich für dieses Thema, spricht Fabian an, ob er soetwas schoneinmal getesttet hat und da fliegt einer neben mir den ganzen Tag in diesem Setup und erwähnt es mit keiner Silbe. :)
maxx2504
18.06.2009, 23:59
Hi !
Ich war heute auch nochmal testen. Der Umbau wirkt sich "erstmal" postitiv aus. Dennoch muss ich ganz deutlich sagen das der Heli aus dem Schweben und dann Vollpitch nach oben sehr stark verzieht zu einer Seite. Hab auch mal andere Blätter probiert. Damit gabs das gleiche Problem.
Auch hat der Heli nach dem Umbau eine deutliche Aufbäum-Tendenz. Werde nächste Woche mal die Align Carbon-Paddel testen die ja angeblich 18gr. wiegen sollen. Da sich meine Aufkleber eh schon fast von den Standard-Kunststoff-Paddeln ablösen und ich mir eh neue kaufen wollte.
Sollte Der Effekt des Umbau's dann immernoch sein, baue ich den Rotorkopf wieder auf den Ursprung zurück.
P.S.: Fliege übrigends einen T-Rex 600 Nitro Pro.
Gruss Micha
rexreissi
17.08.2009, 14:58
Hallo!
Ich habe gerade auch meinen Kopf umgedreht, aber nur:nono: aus dem Grund, weil beim 500er Rex bei größeren Ausschlägen ( Nicküberschlag vorwärts) der Kopf den Cyklischen Weg absperrt.
Das heißt, man hat die vollen Ausschläge übertrieben gesagt nur wenn man den Hebel in der mitte hat, sprich 0 Grad Pitch.
Das ist beim 600er Rex Nitro nicht der Fall.
Sonst habe ich keine verbesserungen, oder gar verschlechterungen bemerkt.
(Ich fliege 3D auf engem Raum. Mir egal wie der schwebt:hollau:!!)
ALSO, Fakt ist, wenn ihr totale Ausschläge wollt die Spaß machen, dann solltet ihr den Kopf wie beschrieben umbauen.
Ach ja und noch was: Die Paddelstangenwippe wird um die Paddelstangenachse umgedreht, und nicht um die Hauptrotorwellenachse. (Sehr verlockend aber bringt gar nichts)
Gruß Charly:hallihall:
Hab jetzt meinen Kopf auch umgebaut.
Steht wie ne 1 in der Luft.
Aber irgendwie hab ich ein bisschen das Gefühl, als ob zu Nich ein bisschen Roll und zu Roll ein bisschen Nick hinzugemischt wird. Als hätte man einen virtuelle TS-Verdrehung drin.
Kann das jemand bestätigen?
Heliflying
05.12.2009, 16:05
Sehr interessant dieser Beitrag.
Ich habe da auch mal eine Frage. Ist es nicht einfacher beim Trex 600N die Alublatthalter normal zu montieren und die Anlenkpunkte sprich Kugelköpfe in Richtung Hauptrotorwelle zu verlängern? Einfacher gesagt einfach längere Kugelbolzen zu verwenden?
Thanks
extreme011
07.12.2009, 02:34
Sehr interessanter Thread. Da ich neben dem Rex 450, dem 250 dem 500er sowie
dem 450 Pro und dem KDS 450SV auch den MT 325 fliege, viel mir schon immer auf, dass der MT "besser" fliegt als die Rexe. Dieser hat die beschriebenen Umbauten schon serienmäßig. Daher hielt ich den MT schon immer für einen der best fliegenden 450er, vor allem bei Schulungen. Man hat das Gefühl einen Heli eine Nummer größer zu fliegen. Haben die Thunder Tiger Jungs also gar nicht schlecht konstruiert. Ich werde mich auch mal an den Umbau machen. Vieleicht kann ich ja damit die Rexe auf das Niveau eines MT bringen:lol:
Torsten
Heliflying
13.07.2010, 21:30
Hallo
Ich möchte das Thema nochmals auffrischen. Ich habe meinen Trex 600N umgebaut siehe Foto, aber welchen Anlenkpunkt müsste ich noch verändern um einen ruhigeren Schwebeflug bei Wind zu erzielen??
Danke Gruß Wolfgang
Heliflying
14.07.2010, 13:26
Hat denn keiner eine Ahnung
Hallo
Ich möchte das Thema nochmals auffrischen. Ich habe meinen Trex 600N umgebaut siehe Foto, aber welchen Anlenkpunkt müsste ich noch verändern um einen ruhigeren Schwebeflug bei Wind zu erzielen??
Danke Gruß Wolfgang
Auf Flybarless (z.B. Microbeast) umrüsten !
Wobei ich auch gerne Paddel fliege, aber bei starkem Wind ist Paddellos stabiler.
Gruß
Marco
hi Wolfgang,
ein foto von der seite wäre nicht schlecht, dass man die anlenkungen der paddelebene sieht.
bei deinem geposteten foto bin ich mir nicht sicher ob du einen positiven pitchwert fotografiert hast (wil der umlenhebel des pitchkompensators nach unten geht) oder ob deine anlenkungen zu lange sind.
wenn du den paddelrahmen um 180° gedreht (also oberseite nach unten) hast, dann sollte alles o.k. sein.
mehr geht dann nicht mehr, ausser du packst noch ein paar gewichte auf die paddelstange.
grüsse
Thomas
AlexanderG
14.07.2010, 19:40
Hallo Wolfgang,
leider kenne ich den ALIGN Kopf nicht aus persönlicher Erfahrung, daher kann ich Dir nur Empfehlungen von anderen Köpfen geben, die ich modifiziert habe.
Folgende Parameter kannst Du zusätzlich noch verändern:
- längere Paddelstange ergibt stabileres Flugverhalten, aber schnellere Reaktion
- höhere Paddelmasse ergibt stabileres Flugverhalten, aber trägere Reaktion
- kleiner Fläche der Paddel ergibt trägere Reaktion, aber kleinere Einflüsse auf Störungen von aussen (z.B. Wind)
- Einmischung des Paddels auf die Rotorblätter (ich glaube, dass die bei Deinem Kopf nicht verändert werden kann - bin mir aber nicht sicher)
Wenn Du Dir F3C Rotoköpfe von z.B. Hirobo ansiehst, kannst Du dort alle Parameter verstellen.
Ich würde an Deiner Stelle die Paddelstange verlängern und dann mit Gewichten experimentieren.
Ich hoffe, dass hilft Dir etwas weiter!
AlexG
Heliflying
15.07.2010, 13:23
hi Wolfgang,
ein foto von der seite wäre nicht schlecht, dass man die anlenkungen der paddelebene sieht.
Hier noch ein Foto
Danke Gruß Wolfgang
hi Wolfgang,
wenn du das foto bei 0-pitch aufgenommen hast ist die geometrie (gestänge und umlenkhebel) o.k.
los, geh fliegen und erfreue dich an den merklich ruhiger gewordenen heli :)
grüsse
Thomas
Hallo Leute
habe meinen T-Rex 600 ESP gerade auch Umgebaut. Mal sehen wie sich das neue Flugverhalten zum Onboard-Filmen auswirkt. :lol:
Bilder: 1 = Originalkopf, 2 = Änderung, 3 = Geänderter Kopf
Gruss
Daniel
schraubnix
17.07.2010, 17:07
Hallöchen
Hatte meinen Heli vor längerer Zeit auch mal probehalber umgebaut .
Gefällt mir nicht das Steuerverhalten .
Die Knüppelausschläge die notwenig waren um mit dem Heli so zu fliegen wie vor dem Umbau waren mir viel zu gross .
Habe sofort wieder zurück gebaut .
Heliflying
19.07.2010, 11:16
hi Wolfgang,
wenn du das foto bei 0-pitch aufgenommen hast ist die geometrie (gestänge und umlenkhebel) o.k.
los, geh fliegen und erfreue dich an den merklich ruhiger gewordenen heli :)
grüsse
Thomas
Hallo Thomas
war gestern fliegen das schweben bei Wind ist nicht besser geworden den wirft ja richtig rauf und runter. Da merke ich nichts von Delta3. Ich habe noch einige Bilder bei 0° Pitch gemacht. Alublatthalter gegen Kunsstoff getauscht da er mit den Alus bei niedriger Drehzahl und grauen Gummis um die Nikachse wipt
Danke
Gruß Wolfgang
hi Wolfgang,
den windeinfluss wirst du mit der nachlaufenden steuerung nicht los ... das sind umwelteinflüsse, die man teilweise mit einem headig-hold kreisel auf der nick und roll - achse (fbl) wegbekommt. auf und abwinde, die mit pitch auszusteuern sind bekommst du gar nicht weg (ausser mit sehr teuren lösungen wie helicommand pro).
der umbau auf nachlaufend bringt "nur" eine ansteuerung mit weniger eigenleben, die reaktionen werden ruhiger und auch das aufbäumen fällt geringer aus.
wenn´s den heli bei wind hin und herbeutelt, dann hilft auch eine drehzahlerhöhung ... die kreiselwirkung des hauptrotors wird stärker und der heli nicht mehr so leicht gestört.
wenn du nickschwingungen hast, dann kannst du die blätter weicher wählen, die dämpfung weicher machen (ich habe keine erfahrungen ob die plaste-blatthalter wirklich weicher als die alu sind und ob der tausch bei der ohnehin schon weichen dämpfung nützt) oder die drehzahl erhöhen. wegen der blätter: freakware hat schwarze no-name carbonblätter, die um einiges weicher als die align-cfk sind. damit schaffe ich am 600E mit den weichen dämpfern drehzahlen bis zu 1450 ´runter. aber das fliegen ist dann nicht mehr angenehm ... pitch und heck sind schon sehr, sehr zähe. ich fühle mich ab 1600 wesentlich wohler.
grüsse
Thomas
Heliflying
20.07.2010, 07:42
der nachlaufenden steuerung nicht los ...
der umbau auf nachlaufend bringt "nur"
grüsse
Thomas
Hallo Thomas
danke, aber warum nachlaufend? ich habe ja auf voreilende steuerung umgebaut
Gruß Wolfgang
...verstehe nicht so recht warum jetzt dieser "ich bau den kopf um" hype aufkommt??? als ob die heli´s aus der schachtel heraus schlecht fliegen...
Hi Wolfgang,
... ich meinte, dass das blatt "nachlaufend" sei. sorry für den missverständlichen ausdruck.
grüsse
Thomas
Hallo,
möchte hiermit mich ausdrücklich beim Verfasser und Denen die sich konstruktiv am Thread beteiligten recht herzlich bedanken. So gibt dieser Thread, auch wenn man ohne Paddel fliegt, reichhaltige und sehr kompetente Information über die Zusammenhänge, Wirkungsweise der einzelnen Komponenten eines Paddel Kopfs.
Vielen lieben Dank an Verfasser und kompetenten Helfer.
Grüsse Karsten
ps: tc1975, lese Dir doch einfach mal den Thread langsam durch, nehme einen Paddel Kopf zu Hilfe und erkenne die Funktion, dann weisst Du das dies hier kein Hype ist, sondern tief greifendes, dem User, vermitteltes Wissen.
Heliflying
20.07.2010, 09:10
...verstehe nicht so recht warum jetzt dieser "ich bau den kopf um" hype aufkommt??? als ob die heli´s aus der schachtel heraus schlecht fliegen...
Hallo
Ja der heli fliegt aus der schachtel schon gut, aber wenn du den heli in einem solchen rumpf fliegst dann bist du schon froh daß das modell ein wenig träger reagiert.
Gruß Wolfgang
Hallo Freunde
Mein erster Testflug mit dem umgebauten Rotorkopf hat gut geklappt und ich denke der Heli fliegt wirklich um einiges stabiler. Das hat sogar meine Frau nach dem Flug bemerkt :lieb:
Gruss
Daniel
Video vom Testflug hier: http://www.rcmovie.de/video/2f561d9d13161071f518/Rotorkopfumbau-vorlaufende-Blattanlenkung
...hat das denn schonmal jmd beim 700er "gewechselt"?
Hallo
Ja der heli fliegt aus der schachtel schon gut, aber wenn du den heli in einem solchen rumpf fliegst dann bist du schon froh daß das modell ein wenig träger reagiert.
Gruß Wolfgang
Stimmt , doch nach dem Umbau fliegt er noch etwas ruhiger und ist sauberer zu steuern .Wie schon beschrieben muss man dann die Steuerung etwas anpassen und sich auch etwas daran gewöhnen. Ich sehe das allerdings etwas anders , Grundsätzlich sind nach meiner Meinung die T-REX so ausgelegt worden da es nun einmal 3 D Helis sind das sie schnell und hart auf Steuerbefehle reagieren und das tun sie ohne Frage durch ihr negatives Delta 3. Deshalb macht der Umbau bei einem anderen Heli keinen Sinn weil das Delta 3 sehr neutral ist und kein Vorsteuern hervor ruft und meist auch die Pitchwerte in einem normalen Rahmen sich befinden wo bei 10 - 11 normal aber 12 ° Pitch schon recht viel sind .Bei dem T-Rex sind aber 14° Pitch nichts aussergewöhnliches und die Winkelstellung der Anlekungen bewirken ein Übriges (keine 90°)
Die Vorlaufende oder Nachlaufende Anlenkung bei Stabisystemen haben allerdings gar keinen Einfluß ausser das die Servo´s auf Zug oder Druck belastet werden . Das kann auch nicht anders sein da sich die Anlenkung wenn sauber gebaut wurde mittig zu Rotorwelle befinden und verlaufen einschleißlich der Blatthalteranlenkung. Und ob nun die Diskussion ob eine Servolast besser auf Druck oder Zug ist etwas bringt oder gar zum Absturz führt halte ich für Gegenstandslos und nicht relevant .Das beweisen mein fast 10 Jahre alter ECO 8 und Logo 10 und bei den neuesten Modellen Logo 600 . Mein T-Rex 500 ESP (VStabi) und Logo 600 3 D (VStabi) besitzen alle vorlaufende Anlenkung. Da bei den VStabi Einstellungen auch immer wieder die Frage auftauchte habe ich den Nachlauf auf Vorlauf geändert . Bis auf die Pitchumstellung in der Software die dann geändert werden muss gab es im Flugverhalten keine Änderung .. Und wenn man sich nun mal bei dem Logo 600 3 D der mit 10 S geflogen wird die Vorlaufende Anlenkung betrachtet und die Leistung mit ein bezieht wird wohl jeder zu dem Resultat kommen. Ich will allerdings kurz auf die Geometrie beim V-Stabi eingehen da sind die Abstände an der Taumelscheibe und an den Blatthaltern für die Regelung des VStabi schon Auschlag gebend wie man Im VStabi Forum nachlesen und für die Einstellung berechnen kann .
Zum guten Schluss sei noch ein MFS Kopf genannt der nachlaufen angelenkt wird ist aber ein ganz anderes Konzept auf Grund seiner Einstellmöglichkeit ist aber zum Vergleich zu einem Hirobo Kopf bei Schwebefiguren auch nicht ganz so ruhig. wurde mir von einem F3C Piloten an meinem Joker 2 erklärt ..
Das sind meine Erfahrungen mit und ohne und wieder Umau und Veränderung meiner Heli Köpfe.
Viel Spaß beim Umbau und ausprobieren...
@ Manfred:
Die Vstabi Rotorkopfumbausätze haben doch alle Delta 3 von 0 und somit ist es egal, ob Vor- oder Nachlaufend angelenkt.
Oder verstehe ich das falsch?
Das ist richtig. Den Rest macht das VStabi wenn die Geometrie passt
http://www.vstabi.info/de/geometrie
Daniel_23
23.06.2011, 22:19
Ich hol den Thread mal wieder hoch...
Fliegt ihr (diejenigen die Umgebaut haben) imemr noch so? Macht die Modifikation bei nem 450 Pro Sinn? Oder geht das da gar nicht?
Hallo,
Fliegt ihr (diejenigen die Umgebaut haben) imemr noch so? Macht die Modifikation bei nem 450 Pro Sinn? Oder geht das da gar nicht?
Ich hab in den letzten Wochen einen kompletten Kopf umgebaut, weil ich das mal testen wollte.
Damit geflogen bin ich aber noch nicht.
Werde das in den nächsten Wochen mal machen.
Gruß
meute
Hallo,
Ich hol den Thread mal wieder hoch...
Fliegt ihr (diejenigen die Umgebaut haben) imemr noch so? Macht die Modifikation bei nem 450 Pro Sinn? Oder geht das da gar nicht?
Ich hab in den letzten Wochen einen kompletten Kopf umgebaut, weil ich das mal testen wollte.
Damit geflogen bin ich aber noch nicht.
Werde das in den nächsten Wochen mal machen.
Ich habe gestern und heute mit dem umgebauten Tarot-Kopf (450SE V2) ein paar Flüge gemacht.
Teils mit Wind teils ohne Wind.
Ich bin zwar nicht der Profi-Pilot, aber meine Eindrücke sind folgende.
Das Flugverhalten ist schon anders.
Bei den ersten Flügen (es war stärkerer Wind) ist mir aufgefallen, dass die Kurven viel größer sind als vorher (bei gleichem Knüppelausschlag).
Um enger zu fliegen muss man die Knüppel halt weiter bewegen als vorher.
Man muss sich umgewöhnen.
Bei weniger Wind war das eigentlich nicht mehr aufällig.
Speziell auf Pitch reagiert er ganz anders bzw. man muss mit Pitch mehr arbeiten.
Aufällig ist, dass er nach einer Kurve stark Höhe verliert (im Vergleich zu vorher).
Man muss da stark mit Pitch ausgleichen.
Dafür steigt er beim einleiten einer Kurve stärker weg als vorher. Besonders bei Rechtskurven ist mir das aufgefallen.
Wenn man gerade aus fliegt ist er in der Höhe stabiler, zeigt wenig (keine) Reaktion nach oben oder unten.
Auch wenn man im Tiefflug langsam über lange Gräser kurvt, merkt man, dass er auf Pitch stärker arbeitet als vorher. Man muss mehr ausgleichen.
Alles in allem werde ich wohl wieder den bisherigen (normalen) CopterX-Kopf auf den Heli bauen.
Da ich noch weitere Helis habe, die alle irgendwie ähnlich reagieren, müsste ich mich bei dem umgebauten Kopf jedesmal umgewöhnen.
Wenn jemand den umgebauten Tarot-Kopf (450SE V2) zum testen haben will, dann PN an mich.
Den Kopf habe ich extra für den Umbau neu gekauft.
Er hat bis heute sechs Flüge absolviert. Und die wirklich absturzfrei.
Gruß
meute
Hi meute,
das man auf Pitch mehr machen muss und er wegsteigt ist mir nicht aufgefallen .Aufgefallen ist das er ruhiger nicht so aggressiv reagiert und feinfühliger zu steuern ist und man natürlich wenn es um die Ecke gehen soll wie früher mehr steuern muss. das ist ja auch der Sinn des Umbaus. Bei mir war es ein T-Rex 500 der jetzt über 2 Jahre mit einem FBL System seine Kreise zieht. Bei uns war es aber auch so das einige wieder zurück gebaut haben und andere mit dem Umbau geflogen sind . Ich auch bis zum FBL Umbau.
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