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Vollständige Version anzeigen : Hitzeprobleme bei den Empfängern ?


Ralf Z.
23.03.2009, 17:40
Hallo Modellflieger

Hatte einer von euch schon mal Probleme mit seinem Heli-Empfänger, weil es diesem zu warm wurde ?

Gruß

RZ

helicopter
23.03.2009, 17:43
Hallo,
nein noch nie!!! Weder im Elektro- noch im Benzinerheli!!

FrankBolte
23.03.2009, 17:46
Definitiv NEIN!

Ich denke da ist ein Elektronikbaustein bei dir kaputt gegangen......

Gruss Frank

BugBear
23.03.2009, 17:53
Hallo Modellflieger

Hatte einer von euch schon mal Probleme mit seinem Heli-Empfänger, weil es diesem zu warm wurde ?

Gruß

RZ

Hallo,

welche Empfänger sind denn damit gemeint?

Gruß Volker

Ralf Z.
24.03.2009, 07:08
Dachte da an die gängigen von Futaba, Spektrum oder Graupner.

Kaspar Erhardt
24.03.2009, 08:54
Dachte da an die gängigen von Futaba, Spektrum oder Graupner.

Hallo,
ich habe mal was gelesen das im Sommer bei grosser Hitze verschiedene Empfänger Probleme hatten, aber nur wenn sie im Rumpf oder unter einen abgeschlossenen Haube waren.
Ich denke aber das es heute eher sehr selten vorkommt, denn jeder deckt sein Modell oder auch den Sender mit etwas ab um vor direkter Hitze und Sonneneinwirkung zu schützen, oder stellt die teile im Schatten ab.
mfg ke

FrankBolte
24.03.2009, 10:24
In den Empfängern - egal welche Marke - wird doch keine Leistung verballert. Also entsteht auch keine Verlustwärme.......ganz anders bei einem BEC!

Gruss Frank

Viktor
24.03.2009, 10:46
Hallo Ralf,

guck mal hier (http://www.vimeo.com/2668334) und hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=111708).

Gruß

Viktor

AlexBonfire
24.03.2009, 11:40
Futaba FASST Empfänger haben das Problem.
Die darfst du nicht in der Sonne stehen lassen.
Bei der neusten Generation ist der Fehler angeblich behoben.

n den Empfängern - egal welche Marke - wird doch keine Leistung verballert
Bisher war das so.
Aber nimm mal einen FASST in die Hand wenn er ne Weile an war. Er erwärmt sich - auch ohne Sonneneinstrahlung.

JMalberg
24.03.2009, 11:43
In den Empfängern - egal welche Marke - wird doch keine Leistung verballert. Also entsteht auch keine Verlustwärme.......
Aber sicher entsteht da Wärme ;)
Bei meinen 6014 waren es um die 45°C im Sommer.

FrankBolte
24.03.2009, 13:27
Aber sicher entsteht da Wärme ;)
Bei meinen 6014 waren es um die 45°C im Sommer.

sicher, bei sommerlichen Außentemps von 55°C wird ein Empfängerbaustein schon mal 45°C warm ;)

Uli_ESA
24.03.2009, 14:49
sicher, bei sommerlichen Außentemps von 55°C wird ein Empfängerbaustein schon mal 45°C warm ;)


Hallo,
also die Fasst Empfänger haben schon ein gewisse Eigenerwärmung durch die Prozessoren die darin Arbeiten.
das kannst du nicht mit einem 35 Mhz Empfänger vergleichen.
Bei RCN oder im T14 forum steht das auch irgendwo das bei den neuen Empfängern Bauteile mit einer geringeren Eigenerwärmung verwendet werden.
werde das aber heute abend noch mal suchen.
Darum soll man die ja auch nicht in Schaumstoff einpacken, so wie es früher bei 35 MHz war.
Gruß
Uli

FrankBolte
24.03.2009, 15:41
Hi Uli,

lies doch mal die Thread Überschrift "Hitzeprobleme"......Du redest von Wärme.....Ich sehe da einen Unterschied ;)

.......by the way: meine iFS-3 Empfänger bleiben kalt :dknow:

Gruss Frank

P.S. Schau mal ins Manual. Da steht der Strom drin, den die gute CPU zieht. Dann rechne den mal auf 10 Minuten Flugzeit um bei U=6V........das ist bei mir keine Verlustleistung mehr im elektrotechnischem Sinne.

Ralf Z.
24.03.2009, 19:19
Danke für die Infos. Also Empfänger egal welcher Marke nicht mehr in Schaumstoff packen und wenn möglich kühlen oder einen kühlen Platz am / im Heli suchen.

Gruß

RZ

JMalberg
24.03.2009, 20:08
sicher, bei sommerlichen Außentemps von 55°C wird ein Empfängerbaustein schon mal 45°C warm ;)Du schreibst manchmal ziemlichen Unsinn ;)

Es waren bis zu 30°C im Schatten und die höchste Temperatur am Gehäuse des 6014 waren um die 45°C.

FrankBolte
24.03.2009, 20:14
Hi Jürgen,

....habe dir mal eine PN gesendet!

Gruss Frank

calimero_heli
24.03.2009, 20:47
Also Fakt ist das alle Empfänger welche durch µProzessoren gesteuert werden bzw. welche Prozessoren zur Fehlerkorrektur oder Fehlererkennung verwenden, nur bis zu einer bestimmten Temperatur betreibbar sind. Diese Temperatur liegt so zwischen 50-60°C. In einem 'Besenstiel-Heli' kann ich mir auch im Sommer nicht vorstellen das diese Temperatur im Betrieb erreicht werden kann. In einem Rumpf-Heli evtl. sogar noch mit Turbine oder innen geführten Resorohr wird das wohl ehr möglich sein. Das gleiche gilt für Segler die in der Sonne liegen und der Empfänger im Bereich der Kabinenhaube eingebaut ist.

Ich musste wegen der 2,4 GHz Empfänger auch umdenken, hatte ich doch bis dahin alle Empfänger wie ein rohes Ei in Schaumstoff eingepackt. Bis zu dem Zeitpunkt als das Temp. Thema im letzten Sommer diskutiert wurde. Jetzt verwende ich keinen Schaumstoff mehr und fixiere die Empfänger mit gut dämpfenden doppelseitigen Schaumstoff.

Wieso eigentlich das Temperatur Thema im Bezug auf Empfänger immer wieder auftaucht ist interessant. Wenn man sich z.B. die Spezifikationen der Gyros ansieht, so liegen deren Betriebstemperaturen auch nicht höher.

Gruß,
Andy

JMalberg
24.03.2009, 22:53
Jo, die Temperatur-Problematik ist zwar vorhanden, aber ich denke da wird mehr Hysterie verbreitet als, dass dort wirklich aus diesem Grund wirklich nachweisbar eine vermehrte Absturzgefahr ausgeht. Die Gefahr der Überhitzung besteht, aber war seit jeher in ähnlicher Art vorhanden.

AlexBonfire
24.03.2009, 23:12
Jo, die Temperatur-Problematik ist zwar vorhanden, aber ich denke da wird mehr Hysterie verbreitet als, dass dort wirklich aus diesem Grund wirklich nachweisbar eine vermehrte Absturzgefahr ausgeht. Die Gefahr der Überhitzung besteht, aber war seit jeher in ähnlicher Art vorhanden.
Der MP-XL vom Vereinskollegen ist deswegen bei seinem zweiten Flug mit'm neuen FASST aus großer Höhe unkontrolliert eingebombt. Hinterher hat er durch nachmessen eine Temperatur knapp über 50° festgestellt, ber der der Empfänger reproduzierbar abschaltet.
Der MP-XL ist ein "Besenstiel-Heli", der Empfänger war nicht eingepackt und frei hinten drauf platziert. Es war sommerlich heiß, aber kein 35MHz Empfänger und kein Gyro wäre unter diesen Umständen ausgestiegen.
Von Hysterie kann da also keine Rede sein.

JMalberg
24.03.2009, 23:24
Von Hysterie kann da also keine Rede sein.
Ich wollte da keinem auf die Füsse treten :lieb: und habe selbst den Sommer über die Temperatur mal überwacht aus Schiss mein Heli würde runterfallen. Aber die Temp ging einfach nie über 47°C.

Als Hysterie meine ich, dass sich alle auf die Kühlung der Empfänger stürzten, aber vielleicht andere kritische Einflüssen nicht mehr beachtet haben.

sTauB
25.03.2009, 04:28
Hallo,

ich vermute mal die Hitzeentwicklung wird es hauptsächlich bei den 2,4GHz SpreadSpectrum Modulen geben, da die nicht nur einen RF Empfänger sondern zum despreaden auch einiges an digitaler Rechenleistung benötigen.
Bei den alten 35MHz & 40MHz Empfängern dürfte nicht viel Wärme entstehen, da ein Empfänger LNA nicht gerade viel Strom benötigt.

Wenn Futaba Probleme mit Temperatur hatte, und vor allem schon bei 45°, wird wohl die Temperaturkompensation des LO nicht richtig gemacht worden sein. Somit hat er auf der falschen Frequenz empfangen und es ging nix mehr.

Eigentlich sollten bei Empfängern heutzutage 70° kein Problem sein.

Gruß
Michael

AlexBonfire
25.03.2009, 11:59
Bei 35MHz Empfängern entsteht überhaupt keine Wärme.
Ich schätze mal, wenn man den Empfänger einfach vor direkter Sonneneinstrahlung schützt sollte die Temperatur bei uns nie kritisch werden, auch im Hochsommer.
Der Heli vom Kollegen stand vorher in der Sonne, weil das Problem da noch nicht bekannt war. Wenn dann noch die Eigenerwärmung im Flug hinzukommt wird's zu viel.

Ich frage mich, wie das in anderen Ländern ist ... Wie machen das Leute, die in Nevada oder Arizona bei 45° Außentemperatur und brütender Sonne fliegen ? Da müßte es doch noch wesentlich öfter gekracht haben.

thorsten0211
25.03.2009, 12:04
Ich frage mich, wie das in anderen Ländern ist ... Wie machen das Leute, die in Nevada oder Arizona bei 45° Außentemperatur und brütender Sonne fliegen ? Da müßte es doch noch wesentlich öfter gekracht haben.

Hat´s auch, das FASST-Heiß Thema schwappte deshalb i. W. von da drüben zu uns rüber!!

LG
Thorsten

calimero_heli
25.03.2009, 12:42
Ich bin ja jetzt nicht wirklich derjenige der FASST anbetet, soll es ja geben, aber ich glaube das das genannte Problem erkannt und gelöst wurde, oder bin ich da falsch informiert?

Es trifft zwar jetzt nicht auf FASST zu, aber man sollte bei den Systemen welche rückkanalfähig sind auch nicht vergessen das diese auch senden und somit zusätzlich Wärme 'produziert' wird. Ist vielleicht nicht viel aber auf dem geringen Platzverhältnissen eines Empfängers...

Gruß,
Andy

thorsten0211
25.03.2009, 13:11
Ich bin ja jetzt nicht wirklich derjenige der FASST anbetet, soll es ja geben, aber ich glaube das das genannte Problem erkannt und gelöst wurde, oder bin ich da falsch informiert?



Hi, da bist Du richtig informiert.

LG
Thorsten

Ralf Z.
27.03.2009, 16:34
Fliege Trainer-Heli und da kommt die Lüftung eh von oben. Also mach ich mir keine Sorgen mehr.

Gruß

RZ

Gerbel
27.03.2009, 17:00
Hallo,
ich habe mal was gelesen das im Sommer bei grosser Hitze verschiedene Empfänger Probleme hatten, aber nur wenn sie im Rumpf oder unter einen abgeschlossenen Haube waren.


Meines Wissens gab es mal bei den Sythesizer Empfängern Probleme im Sommer bzgl. Kanaldrift. Beispielsweise beim SMC 16 scan. Bestätigte Meldungen habe ich allerdings noch nie gelesen.