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Vollständige Version anzeigen : Logo 500/600 Erdung


elvio3
23.03.2009, 22:46
Hallo zusammen,

Nachdem ich nun ein bischen hier rumgelesen habe, ist es glaube ich ziemlich ratsam den Logo zu erden :hollau:

Genügt es wenn ich das Heckrohr mit dem Empfänger (-) erde? Das wäre wohl das einfachste...

Oder muss alles miteinander geerdet werden, also Heckrohr - Motor - Empfänger - V-Stabi???

Viele Grüsse
Renzo

BerndFfm
23.03.2009, 22:54
Hallo Renzo,

es sollte das Heckrohr leitend mit der Motorplatte verbunden werden.

Siehe http://www.partyfotos.de/heli/logo500.htm Kapitel "Elektrostatische Aufladungen"

Ob man Akku-Minus noch damit verbinden soll da gehen die Meinungen auseinander. Ich denke es ist nicht notwendig.

Grüße Bernd

Stephan Schrade
23.03.2009, 22:57
Hi Renzo,
Ich würde mit dem Akku Minuspol "erden".
Beim Empfänger mit den darin vorkommenden geringen Spannungen und Strömen habe ich da immer Bauchweh.

Mit Anschluss am Minuspol vom Akku funktioniert es einwandfrei.
D.h. das Heckrohr damit verbinden.
Zusätzlich sollte eine leitende Verbindung vom Heckrohr zum hinteren Riemenrad bestehen.
Der Riemen wirkt nämlich wie ein Bandgenerator und erzeugt hohe Spannungen.

Eventuelle Zuckungen kommen von den Blitzeinschlägen ins Heckservo.

Ciao Stephan

worldofmaya
23.03.2009, 23:47
Bei dem ganzen Erden bzw auf das selbe-Potential-bringen überlegt euch mal den Kurzschlussfall... geht was am Motor kaputt und gibt's da einen Kontakt und ihr spannt da einfach nur Kabel Heck - Rohr - Motor - Minus-Pol..... der Tipp zum Motor hin nur einen dünnen Draht zu nehmen ist da sicher nicht von weit her geholt und eine Überlegung wert.
-klaus

BerndFfm
23.03.2009, 23:51
Logo Heck ohne Erdung : http://www.youtube.com/watch?v=cEhQCeQSXM8

;-)

Grüße Bernd

Stephan Schrade
23.03.2009, 23:52
Hi,
nö, die Motorplatte bleibt da aussen vor.
Also nur vom Heckrohr zum Minuspol vom Akku.

Ciao Stephan

elvio3
23.03.2009, 23:57
Was genau heisst zum Minuspol des Akkus? Meint ihr damit den Minusanschluss des Reglers? Ist der nicht gleichbedeutend mit der Motorenplatte?

BerndFfm
24.03.2009, 00:01
Ich habe Heckrohr mit Motorplatte verbunden.

Grüße Bernd

elvio3
24.03.2009, 00:04
Hallo Bernd,

Hast Du die Litze unter einer der Schrauben geklemmt oder die Litze direkt an die Platte geklemmt?

Bergbauer
24.03.2009, 00:13
Mich würde mal interessieren, wer denn wirklich schon mal "Zuckungen" selbst am eigenen Logo ohne Erdung hatte.
Habe nämlich neulich mal Alex Bauch genau danach gefragt, und er sagte, daß dieses Problem nur ganz wenige Logos betreffen würde, die überhaupt jemals sowas hatten. Und wenn, dann wäre es auch nur ein ganz kurzer (harmloser) Zucker. Hörte sich schon danach an, daß es etwas Richtung Panikmache tendiert, was viele für einen Aufwand betreiben, nur um das Heck zu erden ;) .

Gibts vielleicht irgendwo eine Forenumfrage zu dem Thema, bei wieviel Prozent der Logos ohne Erdung sowas bisher aufgetreten ist?

Grüße!

BerndFfm
24.03.2009, 00:42
Hallo Bergbauer,

diese Zuckungen kommen nur bei wenigen Logos vor, dann aber heftig.

Zum Absturz führen sie nicht.

Da ein Logo, der bisher nicht davon betroffen ist, plötzlich Zuckungen bekommen kann, würde ich auf jeden Fall erden. Kann vom Wetter, Heckriemen, Zahnrad etc. abhängig sein.

Hier im Forum hatten schon einige kräftige Zuckungen, im Nachbarforum sogar Motorausschaltungen bei 35 MHz.

Siehe http://www.rc-heli.de/board/showthread.php?t=95747

Ich habe das Kabelende (Litze) um eine Schraube gewickelt und die dann festgeschraubt.

Grüße Bernd

Stephan Schrade
24.03.2009, 09:41
@ Elvio3:
Ja, Minusanschluss des Akkus ist Minusanschluss des Reglers.
Dies ist aber nicht auch das Potential der Motorplatte.
Die ist elektrisch mit nichts verbunden.
Bei den bürstenlosen Motoren gibt es kein konstantes Minus irgendwo und die Wicklungen sind auch vom Rest des Motors isoliert.

Ciao Stephan

Erik_
24.03.2009, 09:56
Hi elvio3,

habe das Kabel mit einer Lötlasche gleich mit unter die Motorschraube geklemmt. Habe mir das auch vom Bernd abgeschaut.

Gruss Erik


Hallo Bernd,

Hast Du die Litze unter einer der Schrauben geklemmt oder die Litze direkt an die Platte geklemmt?

elvio3
24.03.2009, 10:03
Hallo zusammen,

Danke für die Tips!

@Erik: Ist das ein Unterschied ob Motorschraube oder die Schraube für den Motorplatte? Leitet denn eine Schraube wirklich so gut, dass es reicht einfach die Litze drumrum und festziehen?

Erik_
24.03.2009, 10:17
Hallo elvio,

habe eine Lasche blank geschliffen,das Kabe sauber drauf gelötet und mit der Schraube des Motors befestigt. Werde mal den elektr. Durchgang prüfen, sollte aber passen. Ist ein 2 qmm Kabel.

Man kann auch eine etwas größere U-Scheibe dazu nehmen...

Kann dir auch gern mal ein Foto schicken.

Gruss Erik.

Sven Lürex
24.03.2009, 11:28
Naja der erste Titel hier im Forum heißt Mikado Nice to know: http://www.rc-heli.de/board/showthread.php?t=73561
Ratet mal was da alles drin steht ;-)

worldofmaya
24.03.2009, 18:37
Mich würde mal interessieren, wer denn wirklich schon mal "Zuckungen" selbst am eigenen Logo ohne Erdung hatte.
Ich hatte Probleme mit ESD... mein Logo 500 war komplett Unbehandelt. Tag war ziemlich trocken und das war wohl das Problem daran. Ein Pilot hier aus der Gegend hatte ebenfalls Probleme an seinem Logo 600.
Auswirkungen sind bei einem VStabi Logo das sämtliche VStabi Funktionen betroffen sind. War zumindest bei meinem und besagtem 600er so. Mein Futaba Fasst R6014 soll laut Hersteller unempfindlich dagegen sein, er hat auch nicht auf Hold geschalten und Gas Kanal war als einziges nicht betroffen. Reaktion war das zuerst der Heli über die Taumelscheibe wie wild zu springen angefangen hat als würde es ihn zerreißen. Dann hat sich auch noch das Heck "einige" Male wie wild unvorhersehbar gedreht.

Lösung... bei besagtem Logo 600 wurde der Riemen mit Graphit 33 behandelt. Ich hab meinen Riemen ebenfalls damit behandelt und noch das Heckrohr leitend mit der Motorplatte mit einem besagtem Lötschuh verbunden. Ich hab auch noch das Anti-Statistische Riemenrad hier herumliegen aber noch nicht verbaut. Wird demnächst mal eingebaut, soll auch nicht schlecht sein. Zum Graphit 33, einfach über Nacht trocknen lassen sonst gibt das eine riesen Sauerei wenn man den noch nicht trocken einbaut.
-Klaus

elvio3
24.03.2009, 21:12
@Sven: Danke für den Link.

Mikado gibt ja noch an, dass die Kabel des Reglers gekürzt werden sollen...? Hat das jemand von Euch gemacht? Bringt das wirklich was?

Sebalexx
25.03.2009, 01:12
@Sven: Danke für den Link.

Mikado gibt ja noch an, dass die Kabel des Reglers gekürzt werden sollen...? Hat das jemand von Euch gemacht? Bringt das wirklich was?

Tach,

Regler-Motor-Kabel?

Bringt im Bezug auf die Entladungen vom Riemen nichts.
Kann Störungen verringern, ist aber wenn, dann wohl nur noch bei 35Mhz interessant.

Verdrillen oder flechten der Kabel soll auch besser sein, als einfach direktes verlegen.

Ich kürze sie immer so weit, dass noch genug Luft da ist, da sie schon recht lang sind im Auslieferunszustand. Fällt beim Jive aber irgendwie schwerer, da man sie nicht mehr wie beim Jazz einfach gegen neue Kabel ersetzen kann...


Mein Heckrohr ist einfach mit einer Lötöse an die Motorplatte geschraubt, geht aber sicher auch ohne Öse - Durchgang messen...
Am Heckrohr habe ich auch eine Lötöse an eine blank geschliffene Stelle mit in die Klemmung am Chassis gesteckt.

Heckgehäuse ist in meinem Fall aus Alu, daher ist die HeRo-Welle hierüber bereits leitend mit dem Heckrohr verbunden.

Im Logo 10 hatte ich unterschiedlichste Riemen (auch anderer Hersteller) in mehreren Längen und irgendwann kamen bei allen Variationen Entladungen, da machen schon leichte Unterschiede der Riemenspannung einen Effekt.

Erst nach Bindung an die Alu-Motorplatte war ein und alle mal Ruhe.

Hatte beim 600er zunächst bedenken, dass die geringere an die Motorplatte leitend gebundene Masse nun nicht ausreichen könnte - im Logo 10 hängt da die größere Alumotorplatte, der Motor, die Hauptrotorwelle und der gesamte Rotorkopf (wenn Teile aus Alu) dran...

Bis lang funktioniert es aber problemlos.

Gerade mit Flybarless Systemen ist das Risiko der Entladungen eher größer, da die Entladungen ohne FBL häufig nur in den Kreisel schlagen - also ein kurzer Heck-Zucker.
Schlägt die Entladung aber in die Flybarlesseinheit, gibt es Probleme auf allen Steuerfunktionen und ein Pitch-Zucker kann schon schnell im Crash enden.

bis denn
Sebastian

Bergbauer
25.03.2009, 02:08
Gut und schön, werde meinen Logo 500 dann wohl auch sicherheitshalber erden.

Was mich aber stutzig macht, ist die Aussage von oben, daß die Motorplatte bei den bürstenlosen Motoren gar keinen Massekontakt hat und somit im Endeffekt gar nicht zur Erdung geeignet sein dürfte. Ist das denn so korrekt? Die Erklärung von oben klingt in meinen Augen schon plausibel, bin aber zu wenig Fachmann, um das beurteilen zu können.
Sollte es so sein, daß die Motorplatte nicht zur Erdung geeignet ist, kann man sagen, daß alle mit Erdung zur Motorplatte quasi mit einem Placebo rumfliegen. Da die Zuckungen bei denjenigen trotzdem nicht mehr aufgetreten sind, könnte man sagen, daß sie auch ohne "Placeboerdung" nicht aufgetreten wären.

Ok, ich wills nicht zu kompliziert machen, wäre schön, wenns jemand vielleicht nochmal sicher bestätigen könnte, ob die Erdung an der Motorplatte funktioniert, ansonsten würde ich eben mit Akku-Minus verbinden.

Das Erdungskabel führt Ihr am Heckrohr aber schon nach hinten raus, oder direkt am großen Riemenrad vorbei nach vorn zur Motorplatte?

Gruß,
Bergbauer

Sebalexx
25.03.2009, 03:15
Tach,

"Erdung" hat ja im eigentlichen sinne nichts mit der am Heli befindlichen Elektronik zu tun.

Es baut sich eine Spannung am Riemen auf, die da sie nicht abgeführt wird einen weg sucht und einen Blitz in irgend ein Teil jagt.

Bin da nun auch kein Fachmann...

Es geht nur darum eine Verbindung zu einem Teil mit genügend leitender Masse zu haben, die das Potential ausgleicht, damit sich keine Ladung aufbaut, dabei ist dann auch die leitende Verbindung am Heckrotor zwischen Heckwelle (am besten Riemenrad) und Heckrohr wichtig.

Im Falle Flugakku-Minus ist es eben die Masse des Akkus.

Genauer erklären kann ich es leider auch nicht.

Helfen tut wohl auch eine Anbindung an Empfänger-Minus und/oder an das Alugehäuse des Heckservos...

Ich habe den Erdungsdraht hinten am Heckrohrhalter nach oben gelegt und dann durch das Chassis nach vorne an die Motorplatte.

Im Logo 10 hat die Verbindung zur Motorplatte definitiv geholfen - ohne Störungen, mit keine mehr.
Im 600er habe ich keinen Vergleich, da ich nie ohne geflogen bin.

bis denn
Sebastian

PS: Bandgenerator:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bandgenerator

Stephan Schrade
25.03.2009, 09:47
Hi,
im Prinzip reicht es aus das Ganze mit einer genügend grossen Masse an Metall zu verbinden.

Ich nehme da immer das Minus des Akkus, aber so wie es aussieht und auch von vielen praktiziert wird, reicht auch die Motorplatte dazu aus.

Was ich aber auf keinen Fall machen würde, wäre das Ganze mit Minus des Empfängers zu verbinden, da hätte ich doch ein bisschen Bauchweh.
Vor allen Dingen wegen der empfindlichen Bauteile und der kleinen Ströme und Spannungen im Empfänger.

Und wie Sebalexx geschrieben hat, hat das alles gar nichts mit der Kürzung der Kabel am Regler zu tun.
Damit werden Störungen des Reglers in den Empfänger hinein minimiert.

Ciao Stephan

danousek
25.03.2009, 11:13
Also ich hab die Erdung so gelegt, dass das Heckrohr mit Empfänger Minus verbunden ist. Funktioniert einwandfrei.

Stephan Schrade
25.03.2009, 11:53
Ja, is ja auch nicht gesagt, dass etwas passieren muss, nur ist die Wahrscheinlichkeit meiner Meininug nach, relativ hoch.

Ciao Stephan

Mathelikos
25.03.2009, 14:28
Hallo zusammen,

vielen Dank erstmal für eure hilfreichen Tipps. Die werde ich beherzigen und auch an meinem LOGO das Heckrohr an die Motorplatte anschließen.
Was mir aber schon die ganze Zeit Kopfzerbrechen macht: Was meint ihr eigentlich mit "Riemenrad" am Heck? Ist das diese kleine Andruckrolle im Heckgehäuse? Irgendwie stehe ich da gerade auf'm Schlauch. :aehm:

Grüße,
Matthias

danousek
25.03.2009, 18:58
Ja, is ja auch nicht gesagt, dass etwas passieren muss, nur ist die Wahrscheinlichkeit meiner Meininug nach, relativ hoch.

Ciao Stephan

Aber was soll denn da passieren? Durch den Anschluss an den Empfänger werden alle komponenten auf das gleiche Potential gebracht. Da kann mMn nix durchschmoren, wie auch?

danousek
25.03.2009, 19:28
Hier noch ein Bild von der Erdung.

Stephan Schrade
25.03.2009, 19:33
Nun das Ganze ist ja kein statischer Vorgang, sondern da fliesst ja dauernd ein (wenn auch kleiner) Strom und der kann dann schon Spannungsverfälschungen verursachen.

2G4 Empfänger sind relativ robust, aber man muss es ja nicht unbedingt ausreizen.

Ciao Stephan

danousek
25.03.2009, 20:11
Also ich hab das seit ca. 150 Flügen so und bis jetzt keine Probleme gehabt.

Stephan Schrade
26.03.2009, 12:30
Naja ich habe ja geschrieben dass es nicht unbedingt Probleme gibt.
Beim Heli haben wir ja auch den Vorteil, dass die Reichweite nicht so relevant ist.

Nicht ohne Grund wird in Flächenfliegern ab 2m aufwärts eine "Weiche" eingesetzt (von Deutsch, Emcotec oder wem auch immer), die in den Servozuleitungen Optokoppler oder Filter drin haben, um den Empfänger vor äusseren Störungen zu schützen.

Aber mit so einem "Erdungsanschluss" direkt am Empfänger holt man sich genau solche Störungen ins Haus.

Ciao Stephan

danousek
26.03.2009, 13:04
Aber mit so einem "Erdungsanschluss" direkt am Empfänger holt man sich genau solche Störungen ins Haus.

Ciao Stephan

Das musst du mir jetzt genauer erklären

M@ui
26.03.2009, 17:55
Wills auch erklärt haben.....

Luftikus
26.03.2009, 18:24
Auch mich verwirrt das Erdungsthema langsam immer mehr.
Erdung am Flugakku? Was passiert, wenn beim Akku-Anstecken (Goldis >5mm) der Pluspol aus der Hand und an die Motorplatte schlägt?
Erdung an Empfänger? Klingt auch irgendwie gefährlich, undefinierte Spannungen an ein Elektronikteil abzugeben.
Der sinnigste Weg ist für mich die Verbindung Heckrohr zur Motorplatte.
Aber was man vielleicht mal diskutieren könnte .... "Warum wird so ein Thema nicht von den Bausatzherstellern wie Mikado, Align usw. geklärt"? Es wäre doch ein leichtes, schon bei der Vorfertigung entsprechende Ösen mit den dazu passenden Kabeln beizulegen...? Oder die Servohersteller, die mit Serienprodukten wirklich ein gutes Geld an den Hobby-Freaks verdienen. Warum machen die nicht ein cleveres Gehäuse um Ihre Servos, damit nichts mehr überschlagen kann?
Wie denkt Ihr darüber?

Stephan Schrade
26.03.2009, 18:34
Ja deswegen habe ich ja auch schon gesagt, dass wenn einem unwohl ist dies mit dem Akku Minus zu verbinden, man ja auch die Motorplatte nehmen kann.

Wovor ich halt abrate, ist den Minuspol des Empfängers zu nehmen.

Zum Beispiel können die langen Kabel und das Heckrohr als zusätzliche Antenne wirken und das Eingangssignal des Empfängers verfälschen.

Ciao Stephan

elvio3
26.03.2009, 19:33
Ich sehe das auch wie Luftikus, die Hersteller wissen genau, dass es mit einem Riemen zu statischen Ladungen kommen kann. Hier könnte ein Hersteller ein Mehrwert generieren, wenn er seine Produkte gleich mit solchen Anschlüssen fertigen würde.

danousek
27.03.2009, 09:05
Erdung an Empfänger? Klingt auch irgendwie gefährlich, undefinierte Spannungen an ein Elektronikteil abzugeben.


Durch die Erdung/Potentialausgleich werden eben diese Spannungen eliminiert, da durch die Verbindung mit dem Empfänger alle Bauteile auf das gleiche Potential gebracht werden.

Ihr schreibt immer nur "ooh da gehen dann undefinierte Spannungen durch den Empfänger" aber eine Begründung für diese These hat bis jetzt noch keiner geschrieben. Ich verstehe wirklich nicht wo ihr das Problem bei der Erdung zum Empfänger seht.

Zum Beispiel können die langen Kabel und das Heckrohr als zusätzliche Antenne wirken und das Eingangssignal des Empfängers verfälschen

Wie soll das denn gehen, du verbindest das Heckrohr ja nur mit der Masse des Empfängers und nicht mit der Signalleitung.

Stephan Schrade
27.03.2009, 09:42
Hi Daniel,
ein Empfänger misst immer die Eingangsspannung der Antenne gegenüber seiner internen Masse.
Wenn nun die Masse schwankt (durch den Anschluss an das Heckrohr werden ja auch Spannungen aus der Luft eingefangen, da das Heckrohr wie eine Antenne wirkt), interpretiert der Empfänger dies als Eingangssignal über die Antenne und reagiert entsprechend darauf.

Und wie ich früher schon einmal geschrieben habe ist die "Erdung" auch keine unveränderliche Sache, denn da fliesst dauernd ein kleiner Strom (die Ladung die vom Riemen erzeugt wird, muss ja irgendwo hin) insofern können durch Spannungsabfälle an den Leitungen oder durch Induktion Spannungen enstehen, die die Verstärker des Empfängers beeinflussen.

Ciao Stephan

worldofmaya
27.03.2009, 19:54
Graphite oder ähnliches auf den Riemen und kabel vom Heck auf den Motorhalter bzw beim CF Heck entsprechend zum Heckrohr und fertig. Auf runryder gibt's einen langen Thread wo dann vor lauter Kabel die Helis wieder geruckelt und gezuckelt haben ::)
-klaus