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Vollständige Version anzeigen : Noch ein 500er Flybarless


TomBa
02.04.2009, 21:59
Hi,

da hier ja hin und wieder einige so nett sind Bilder von Flybarless-Umbauten reinzustellen will ich meine Variante auch mal hier reinstellen.

Da mir die übliche Variante mit dem festgesetzten Pitchkompensator nicht so zugesagt hat, habe ich mir etwas anderes überlegt. Ich habe die Führungsstifte für den Pitchkompensator vom Zentralstück entfernt und die Bohrung für die Rotorkopfschraube im Zentralstück von 2,5 mm auf 3 mm aufgebohrt. Die Taumelscheibenmitnehmer habe ich dann mit einer passend abgelängten 3mm Schraube, die damit auch den Kopf auf der Welle hält, festgeschraubt. Hier musste ich noch 3 x 0,5 mm Passscheiben auf jeder Seite unterlegen, da der Pitchkompensator um einiges breiter ist als das Zentralstück. Dadurch kommt der Kopf ca. 22,5mm tiefer. Es ginge aber auch noch tiefer, aber ich möchte mir ein bisschen Spielraum zum Heckrohr lassen ;)

Grüße,
Thomas

Spiritus
03.04.2009, 09:05
Hi Thomas,

die Idee ist nicht schlecht, wäre eine Option für mich bei anstehenden Montagearbeiten das auch so umzubauen.
Konntest Du die HR-Welle einfach absägen und das neue Loch mit einem normalen HSS-Bohrer bohren?
Hoffentlich geht das mit dem Heckrohr bei extremen zyklischen Ausschlägen gut.
Berichte bitte, falls es doch mal nicht gepasst haben sollte.

TomBa
03.04.2009, 21:15
Hi!

Konntest Du die HR-Welle einfach absägen und das neue Loch mit einem normalen HSS-Bohrer bohren?

Da ich selbst keine geeigneten Werkzeuge für den Umbau mein eigen nennen kann hat mir ein Freund und Fliegerkollege beim Umbau geholfen. Die HR-Welle ist einfach abgesägt. Für das Loch hat er einen Hartmetallbohrer verwendet, meinte aber nach dem Bohren das die Welle doch nicht so hart war wie erwartet. Ob es dann trotzdem ein HSS-Bohrer tut kann ich daher leider nicht sagen.

Hoffentlich geht das mit dem Heckrohr bei extremen zyklischen Ausschlägen gut.
Berichte bitte, falls es doch mal nicht gepasst haben sollte.

Ich habe die weichen (grauen) Dämpfungsgummis und die weichen HT-Blätter montiert. Außerdem fliege ich den Rex mit einer recht geringen Drehzahl von ca. 2150 U/min (soll nach der Flugerprobung in einen Rumpf).

Also recht gute Testvoraussetzungen, zumal man ohne Probleme die Blätter bis auf das Heckrohr runterdrücken kann.

Ich habe heute ein bisschen getestet und er hat problemlos Mehrfachrollen, Mehrfachloops, Mehrfachüberschläge (sowohl vorwärts als auch rückwärts), Rückenflug und einige verkorkste Tic-Tocs (bei dem Setup passt mein Timing irgendwie so gar nicht ;)) überlebt. Von daher bin ich zuversichtlich das der Abstand ausreichend ist :)

TurboMOD
04.04.2009, 10:46
22,5mm tiefer:o Geil,
du kannst leicht testen, wie weit die Rotorblätter im Flug vom Heckrohr entfernt sind. Nimm einfach ein Stück Styropor und befestige es auf dem Heckrohr. Dann fliegst du und schaust nach dem Flug, wieviel davon noch übrig ist.;)

Hätte es auch schon getestet, aber mein Können lässt noch nicht viel zu. Deshalb hoffe ich, dass mal jemand testet und dann hier berichtet:lieb:
Bin gerade beim Rückenschweben und mehrere Überschläge hintereinander bekomm ich noch nicht hin...