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Vollständige Version anzeigen : Eco 8 und LRK


holger
10.03.2003, 20:05
Hallo,

ich habe gerade mal etwas in den alten Beiträgen gestöbert, es gab ja offensichtlich einige, die ihren Eco mittels LRK befeuert haben. Ich wollte nochmal nachfragen, was es da inzwischen an Erfahrungen gibt. Hat sich der 350/15 als ausreichend erwiesen? Sollte man heute eher über einen 10-Poler nachdenken?
Mein Zeil ist vor allem kompromißloser Druchzug bei 10 Zellen, was mein armes kleines DriveSet 301 nicht bieten kann. Flugzeit sollte bestmöglich sein, ist aber zweitrangig. Was verwendet ihr für Regler?

Viele Grüße,
Holger

Hanu
14.03.2003, 08:32
Hallo Holger,
es sind in der Tat einige ECO´s mit LRK in der Luft.
Ich selber habe mit einigen experimentiert. Ich fliege derzeit mit einem 350/15-14Wdg. 2x0,8 Draht. Als Polzahl kommt für den Helieinsatz nur 10 Pole in Frage. Alles andere ist zu langsam und du brauchts dann ein zu grosses Ritzel. Ich werde demnächst mal 12Wdg. ausprobieren (wenn die Zeit es zulässt). Lt. Aussage von anderen Piloten sind mit einem LRK und 2400-Zellen (10Stück) Flugzeiten von mehr als 12min. drin.
Wenn Du mehr wissen möchtest...
melde dich einfach.

Gruß HANU

holger
17.03.2003, 17:46
Hallo Hanu,

ich habe am Wochenende mal ein bischen mit Eco-Teilen gepuzzelt und mich inzwischen fast entschieden, selber ein Chassis aus GFK-Platten auszusägen. Ich würde dann den HeRo direkt vom Motor antreiben (eine immer krumme Welle weniger) und das Hauptgetriebe in Richtung 1:4..5 ändern (Zahnräder von Maedler). Damit müßte dann auch ein 14-Poler (7500-10000) rpm) einigermassen funktionieren. Wie weit kann man eigentlich sinnvollerweise mit der Windungszahl runtergehen, ohne massiv Wirkungsgrad zu verlieren? Welchen Regler benutzt Du?

Viele Grüße,
Holger

Hanu
18.03.2003, 08:18
Hallo Holger,
Also als Regler/Steller habe ich mir einen Speedy-BL zusammengebaut. Das war für mich die preisgünstigste Lösung und das Ding ist mit einem PC zu Programmieren.
So nun zu dem anderen Punkt. Wenn ich das richtig verstehe, willst du dir die Zwischenwelle sparen und auf der einen Seite des Motors den Hpt-ro antreiben und auf der anderen Seite den HeRo. Nun so weit ich weis hat das noch keiner probiert; oder jedenfalls kundgetan. Es ist jedoch prinzipjell so: wenn du einen LRK im Flugzeug einsetzt, dann ist nahezu alles mal berechnet oder vermessen worden. Beim Einsatz im Heli hingegen stützt sich alles auf empirische Werte (Praxiserfahrung). Wenn du nun vom normalen Einsatz abweichst must du wohl selber ein wenig experimentieren. Als Anhalt kann man die Werte aus der Flächenfliegerrei nehmen. Man muss nur bedenken beim Propeller ist die Last drehzahlabhängig und beim Heli nicht. Hier wirst du den Motor die meiste Zeit im Teillastbetrieb fahren. Daher mus auch der opt. Wirkungsgrad auf diesen Betriebszustand abgestimmt werden. Ich selber versuche das gerade mit der Auswertung von Flugdaten bei unterschiedlichen Setups.
Wenn du Lust zum experimentieren hast, dann schau dir doch die einschlägigen LRK-Seiten mal genauer an.
Ansonsten könnte ich dir meinen Erfahrungsbericht zum Einstieg in die LRK und BL-Szene mal mailen.
Gruß HANU

Bernhard Heck
18.03.2003, 09:02
Hallo Hanu,
hätte auch Interresse an deinen Erfahrungen im BL-Bereich.
Mail auch an mich wäre nett, danke.

Grüße Bernhard

Marcus
18.03.2003, 09:13
Hallo,

@Hanu:
Habe das sowohl getan als auch kundgetan...du solltest mal auf meiner Homepage stöbern (vor allem unter ´Dragonfly´)!

@Holger:
Hatte zuerst den 3D-LRK-ECO8 mit dem TM350-20.
Bin damals mit NiMH-Zellen geflogen.
Der TM350-20 hatte jedoch soviel Leistung, dass meine Zellen einen nicht gering genugen Innenwiderstand hatten.

Bin deshalb auf den TM280-15 (siehe Dragonfly). Viele werden jetzt skeptisch sein.
ok, der Motor wird an seiner Grenze betrieben, wird auch ziemlich warm, aber ich will noch ein Statorpacket mit 0,7mm Draht und 28 Windungen bewickeln und erhoffe da Vorteile.

Bin ja die ganze Zeit mit NiMH-Zellen (mit inzw. ca. 200 Ladezyklen) 9Minuten geflogen und hatte bei max. Pitch einen Drehzahleinbruch.
Gestern habe ich die Sanyo RC2400 getestet (auf der Messe in Sinsheim geholt) und siehe da:
-Kein Drehzahleinbruch bei max. Pitch und 1150rpm
-12 min Flugzeit! (und der Akku wurde 24 Std davor vom Ladegerät genommen!)
-Kaum merkbare Erwärmung des Akkus.

Mein Vorschlag für dich:
bei 3D-Flug: TM280-20 (oder wenn dir das geringe Mehrgewicht des TM280-20 nicht stört)
bei Normalflug: TM280-15
Übersetzung zum Hauptrotor: 12:60 Zähne, Modul 0,7

MfG
Marcus

Looser27
18.03.2003, 09:21
Hallo,

wenn Du einfach nur den Motor tauschen willst, dann sieh Dir mal den 350-12-12W an. Der ist für einen ECO8 mehr als ausreichend. Ich bin den im Rumpf mit ca. 2000g Abfluggewicht geflogen. Die Leistung war in etwa die des Drive 301 Sets, jedoch war meine Abstimmung nicht optimal (nicht sauber genug gewickelt und falsches Ritzel, wie ich im Nachhinein erfahren mußte).
Deine Idee den Heckrotor direkt vom Motor aus anzutreiben ist ja nicht wirklich neu. Wurde glaube ich beim Acrobat auch so gemacht.
Trotzdem würde ich beim Standard-Getriebe des ECO bleiben und nen 10 Poler LRK einsetzen.
Als Regler bieten sich dann Beat, Hacker oder Schulze an.
Der Schulze bringt mehr Drehzahl, der Beat hat das beste Regelverhalten.

Gruß Thomas

Hanu
18.03.2003, 09:34
@Marcus
sorry, dann habe ich deine HP wohl beim Surfen übersehen.
Ausserdem liegen meine Suchaktionen zu diesem Thema schon etwas zurück.
Ich habe da aber dann noch ne Frage:
Welchen Heckriemen verwendest du, oder hast du das Heckrohr gekürtzt?
Gruss HANU

Marcus
18.03.2003, 12:40
@Hanu

Bei meiner Dragonfly habe ich ja den Motor hinter das Heckrohr gesetzt. Deshalb kann theoretisch der ECO8-Riemen verwendet werden, wenn du mit den ECO8-Blättern fliegst.

Ich fliege trotzdem mit dem ECO16-Heckriemen und hab damit freie Wahl mit welchem Rotordurchmesser (ca. 1000mm oder 1200mm) ich fliegen möchte. (Hier will ich noch ein paar Messungen machen, welche Rotorblätter günstiger sind.)

Der Schwerpunkt läßt sich bei der Dragonfly noch gut kompensieren, da der Motor ja auch sehr leicht ist. Bei einem 10-Zellen-Akku schauen 4 Zellen noch vor der vorderen Akkuhalterung raus.

Außerdem wird der Motor hinten besser gekühlt, da die Haube nur vorne geschlossen ist!

MfG
Marcus

Hanu
18.03.2003, 13:00
@Marcus
danke für die Tipps
PS ich habe inzwischen mal deine HP überflogen
und stelle fest, dass wir die gleiche Intention beim Helifliegen haben. Meine Flugzeuge sind darmals auch immer "runtergefallen" :D wenn sie etwas weiter weg waren.

Und weiter... ich habe mir gerade einen Datenlogger für die Flugdatenauswertung zusammengebaut.
Ich denke wir sollten mal in Kontakt bleiben.

Gruß HANU

Daniel Jetschin
18.03.2003, 13:47
hat der 345/10/10 genügend power für heli mit rumpf?

Looser27
18.03.2003, 14:02
Das kommt darauf an, was Du unter genügend power verstehst?

Der von mir eingesetzte 345-12-11W hatte eine vergleichbare Leistung wie das Kontronik Drive 301. Abfluggweicht war 2000g.

Mittlerweile ist ein 350-12-12W 10 Poler erhältlich. Der soll mit nem 18er Ritzel richtig gut gehen.

Gruß Thomas

Daniel Jetschin
18.03.2003, 23:23
also er sollte beim abfangen nicht abschmieren...

Looser27
19.03.2003, 08:13
also er sollte beim abfangen nicht abschmieren...

Das Problem dürfte mit dem Motor nicht auftreten. Vielleicht geht der auch an 12 Zellen ?

Ich würd mal hier fragen.

Gruß Thomas

Marcus
19.03.2003, 12:45
@Hanu

Natürlich sollten wir alle in Kontakt bleiben ;)
Das mit dem Datenlogger hört sich ja interessant an!
Welchen Prozessor verwendest du denn und welche Daten werden aufgezeichnet ?

Gruß
Marcus

Hanu
19.03.2003, 15:00
Hallo Marcus,
ich habe mir den "alten" Logger von Dietrich Meissner nachgebaut... und mit seiner intensiven Unterstützung ihn auch ans Laufen bekommen (Dank an Dietrich :) ). Eine genaue Beschreibung gibt´s hier in dem Forum. Der Logger arbeitet mit einem PIC16F84 und EEprom.
Ich nehme Strom, Akkuspannung und Hpt.ro-drehzahl auf. Zusätzlich könnten noch 4 RC-Kanäle überwacht werden. Aber der Kabelsalat ist mit i.M. zu groß. Die Absicht ist, mit den Loggerdaten den LRK zu optimieren.
Ursprünglich ist der Logger auch für einen Höhenmesser ausgelegt, aber der Sensor hierfür ist sehr teuer. Daher habe ich für die ersten Versuche statt Höhensignale die Spannung aufgezeichnet. Auf lange Sicht werde ich einen weiteren Logger bauen der dann Höhe, Strom und Drehzahlt aufzeichnet.
Schönen Tag noch....
HANU

Marcus
20.03.2003, 12:45
@Hanu:

Den Datenlogger kannte ich ja noch gar nicht!
Sieht echt vielversprechend aus!
Da kann ich mit meinem Logger nicht mithalten!
Hab die C-Control von Conrad verwendet und eine Platine dazu erstellt.
Meßbare Größen:
Spannung
Strom
Rotordrehzahl
1 Servokanal (verwende ich für den Pitch)
2 Temperaturen
Außerdem kann ich ein LC-Display anschließen.

Zumindest reicht mein Datenlogger aus, um meine Flugzeitoptimierungen durchzuführen!

Viele Grüße
Marcus

Hanu
20.03.2003, 14:10
Tach zusammen,
@Marcus
Sorry ich glaube ich habe mich mit dem Hinweis für den Datenlogger vertan.

Schau mal hier!

Wenn du ihn trotzdem gefunden hast
vergiss das hier wieder.
Ich habe am Anfang auch überlegt mit der Ccontrol anzufangen, aber das war mir zuviel Eingenentwicklung.
:D

Gruß HANU