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Vollständige Version anzeigen : Lader gesucht ...


sjuhl
14.03.2003, 01:23
Hallo!

Kennt jemand von Euch einen Lader, der sagen wir mal mit 3,7A einen 4er-Akkupack (RC-2400) lädt?
Mein Ultra Duo Plus schafft nämlich grade mal 2.2A ;(

Viele Grüße
Stefan

NT-Tom
14.03.2003, 02:24
lada ?? lada gibts doch im ostblock :D

wurde doch erst heute schonmal angefragt; auch im sonstige elektronik forum; guckst du hier :

http://www.rc-heli.org/forum/thread.php?threadid=14287&boardid=54&styleid=3

nicht gesehen ??

Looser27
14.03.2003, 10:21
Mein Ultra Duo Plus schafft nämlich grade mal 2.2A

Da is aber was mit dem Akku oder dem Kabel faul.
Die RC2400 lädt mein Ultra Duo Plus II mit allem was geht (5,5A). Ist aber Abhängig vom Zustand des Akkus und der dicke der Akkukabel incl. des Ladekabels.
Also nix Lader kaputt, nur Kabel zu dünn????


Gruß Thomas

drewsho
14.03.2003, 11:29
Hallo zusammen,

also ich habe mir im letzten Hersbst einen neuen Lader zugelegt, mit dem ich mehr als hundert Prozent zufrieden bin. Das Gerät ist ein Reflex Lader und die Ladeschlußerkennung erfolgt nach dem "Spannungsumkehrverfahren". Das hat den enormen Vorteil, das sich der Akku beim laden überhaupt nicht erwärmt. Im Gegenteil, der Akku hat sich nach dem Laden auf Handtemperatur abgekühlt. Bei Ladern die nach dem Delta-Peak verfahren abschalten, wird die Energie, die dem Akku am Ende des Ladevorgangs zugeführt wird nur noch in Wärme umgewandelt. Deshalb sind diese Akkus nach dem Laden immer so heiß. Von dem Lader gibt es jetzt eine neue Version, die schafft auch 5 A. Hier ein Link zu der Anleitung.

(http://home.t-online.de/home/hGraepel/Mercury/Manual.html)

Bin mir nicht ganz sicher ob das so geklappt hat mit dem Link.

Gruß

Holger

steff03
14.03.2003, 11:35
Hallo Stefan,
hier findest du einen Bericht über ein günstiges Schnelladegerät welches bis 4A kann: http://www.rc-network.de/magazin/artikel_03/art_03-0021/art_03-0021-00.html
Aber wie Thomas schon erwähnte muß dein Ladegerät, wenn alles i.O. ist diese Leistung alle mal bringen.

heli-tom
14.03.2003, 11:48
@Looser27

Ladekabel zu dünn???

Wie dick soll denn ein Ladekabel sein?
Sender, Empfänger, Bleiakku, alle gleich?

Jörg-Michael
14.03.2003, 11:52
Hallo Holger,
meinst Du den Mercury Lader?
Der Link geht leider nicht. Wenn Du auf den Mercury verweist dann kann ich Dir 1000%tig zustimmen. Meines Erachtens nach das Beste an Ladegerät was überhaupt verfügbar ist. Mi zur Zeit keinem anderen Gerät vergleichbar, nur leider unbekannt für die meisten. Und leider keine HP die über die Vorteile dieses Geräts aufklärt.
Gruß!
Jörg-Michael

drewsho
14.03.2003, 11:57
Hallo Jörg-Michael,

genau den meine ich. Der Link ist schon richtig, nur das mit den URL´s stimmt nicht.

Holger

drewsho
14.03.2003, 12:22
Ich will nochmal einen Versuch mit dem Link machen, mal seh´n ob´s klappt.


Mecury Lader

Ich glaube jetzt wirds besser.

Gruß

Holger

Euroheli
14.03.2003, 18:36
Hallo

Wo kann man denn diesen Mercury-Lader beziehen. Auf der Homepage hab ich nichts dazu gefunden. Klingt aber alles ganz interessant.

Grüsse
Hans

Mika
14.03.2003, 19:02
Hallo Heli-Tom,


bei den sehr dünnen Ladekabeln, die von den RC-Herstellern angeboten werden, kann es je nach Mess-Verfahren der Ladegeräte schon zu Fehlmessungen kommen, da sie den hohen Widerstand des dünnen Kabels mit messen und nicht nur den Widerstand des Akku´s.

Bei der Verwendung von 1,5 - 2,5 Kabeln mit 20 - 30 cm ( oder kürzer )Länge und guten Steckern, werden in der Regel auch dann kontinuierlich gute Ladeströme erreicht.

Über die serienmäßigen Kabel und dünnen Steckerchen erreicht man das kaum und es besteht auch die Gefahr, das der Akku nihct vollgeladen wird.

Bei Senderakku´s , die über die Ladebuchse geladen werden sollen, ist durch die eingeabute Diode eh Vorsicht geboten. Um die Senderelektronik nihct zu gefährden, sollten hier die Angaben des Herstellers bezüglich max. Ladeströme unbedingt beachtet werden.

Ich rüste meine Empfängerakkus generell mit 2,5 Silikonkabel ( hochfelxibel ) und Hochstromsteckern ( CT4 ) aus. Empfängerseitig wird der Akku mit 2 Steckern angeschlossen ( einer auf BAT der zweite auf einen freien Kanal )

Mika

drewsho
14.03.2003, 19:22
@ Hans

Den Lader kann man unter folgender Adresse beziehen.

H. Hölzl Elektronic
Dornerweg 20
D - 88709 Meersburg
Tel.: +49 7532-6750
Fax.: +49 7532-6750

Das ist ein absolut super Ladegerät. Wir haben bei uns im Verein fünf Stück auf einmal bestellt und konnten einen Preis von 195 Euro Pro Gerät aushandeln.

Euroheli
14.03.2003, 21:46
Hallo Holger

Jetzt hab ich die Adresse auch gefunden. Trotzdem vielen Dank dafür. Werd mich mal mit der Firma in Verbindung setzen.

Grüsse
Hans

felix
15.03.2003, 09:13
das ist normal dass das UltraDuo einen 4-Zeller nur mit etwas über 2A lädt( bei meinen Empfängerakkus so zwischen 2.5 und 2.7A). Da nützen die dicksten Ladekabel nichts.

Dieses Ladegerät hat einen Ueberhitzungsschutz. Die Spannungsdifferenz vom Autoakku (gute 12V) zum 4-Zeller (typisch beim Laden 6V) muss per elektrischem Widerstand in Wärme umgewandelt werden. Man sieht beim Laden neben der Ampere-Zahl einen Stern, das heisst für den Akku könnte das Gerät mehr geben, aber zum Selbstschutz wird der Strom limitiert.

Ab 6 Zellen kann das UltraDuo wieder Vollgas geben, 5.5A ...

Gruss von Felix

Berthold Pätzold
15.03.2003, 09:34
dicke fette Stromkabel sind auf jeden fall sehr wichtig.... :D

ich hatt früher meine Heli´s 2 m neben dem Lader.... 8)

ging halt nicht anderst..... ;) da habe ich Ladekabel von ca. 2m gebraucht.......und mein U.I Lader hat damit probleme gehabt....Frühabschaltung ,,,Akku nicht voll,,,,,Spannung nicht richtig....usw...


dan habe ich 2,5 mm und 4 mm Silber Kabel genommen ( Kupfer tut auch ) und prompt hat es wieder richtig funktioniert.......

es reichte das 2,5 mm Kabel locker aus...........1,5 sollten es schon mindestens sein......und diese fertigen Ladekabel sind auch zu dünn und schlecht verlötet....

ich habe auch alle Akkus und Ladekabel auf MPX Grün umgestellt.......seit Jahren keine Probs mehr... :loeblich:


:) :) :)

Grüße

Berthold

Guenni
15.03.2003, 19:50
Hallo Jörg-Michael,

Wenn Du auf den Mercury verweist dann kann ich Dir 1000%tig zustimmen. Meines Erachtens nach das Beste an Ladegerät was überhaupt verfügbar ist. Mi zur Zeit keinem anderen Gerät vergleichbar

Also da möchte ich Dir ein wenig widersprechen, vorausgesetzt ich habe jetzt nichts wesentliches überlesen und der hier genannte Preis von EUR 195,- ist real.

Als leidenschaftlicher Flieger von E-Helis (sowohl 6 Zeller als auch 30 Zeller) gibt es unter Berücksichtigung des Geldbeutels nur einen einzigen Lader (ich habe 2 davon), den ich als fast perfekt bezeichnen würde:

Orbitronic MicroladerPro zu EUR 269,-. Von Ladeleistung, Software und vor allem Entladeleistung wird er nur vom grossen Schulzelader übertroffen, aber der ist preislich ausserhalb dem, was wohl viele ausgeben würden.

Um zu dem hier genannten Mercury einen seriösen Vergleich zu machen, schau Dir mal den Orbitronic Microlader V6 an.

Kostet auch nur 195 EUR, hat eine deutlich höhere Ladeleistung als der Mecury, kann alle (!) Akkuarten, auch schon LiPo und kann neben anderen Ladeverfahren auch Reflex.
Website Orbitronic.

Ausserdem bietet Arno Hausmann im Rep.-fall oder bei SW-Updates einen schnellen und guten Service.

Viele Grüsse
Günter

Jörg-Michael
15.03.2003, 21:20
Hallo Günther,
der von Dir angesprochene Lader kann kein Reflex laden. Denn das was hierzulande als Reflex verkauft wird ist noch lange nicht das was es auch in Natura kann. Es gibt nur einen einzigen Chipsatz der in der Lage ist Reflex richtig zu nutzen und umzusetzen. Das ist der ICS 1704 (ich bin nicht ganz sicher in diesem Moment über die richtige Bezeichnung!). Und dieser Chip wird nur im Mercury und in einem Lader einer mir unbekannten, deutschen Firme verbaut. Im Mercury ist die "Spannungsumkehrmethode" zur Abschaltung realisiert, und dadurch ist die Reflexmethode (die mir Messung in der Ruhepause) erst sinnvoll. Das kann zur Zeit kein anderes Gerät. Und wenn Du Dir die daraus ergebenen Vorteile rausliest ist das schon ganz nett. Ohne Rücksicht auf den momentanen Ladezustand mit voller Leistung volladen und keine konventionelle Akkupflege und das bei absolut topfitten Akkus. Ich hab echt gezweifelt als ich im Gespräch mit Hr. Hölzl diese Vorteile gehört hab und wollts auch nicht glauben. Aber der Mann hat Recht gehabt, ich arbeite seit ca. 2Jahren nur noch damit ohne jegliche Pflege meiner Akkus. Deshalb hab ich jeden Schulz, Orbit oder womöglich Intelli den Laufpass gegeben und kann dieses Gerät nur empfehlen.
Gruß an Dich!!
Jörg-Michael

Guenni
16.03.2003, 11:16
Hi Jörg-Michael,

der von Dir angesprochene Lader kann kein Reflex laden. Denn das was hierzulande als Reflex verkauft wird ist noch lange nicht das was es auch in Natura kann

Ein Vergleich der Anleitungen beider Geräte bringt völlig identische Diagramme des Lade/Entlade-impulses zu Tage. Dies würde heissen, in einer der beiden Anleitungen wird nicht so ganz die Wahrheit gesagt. Hmmm.

Es gibt nur einen einzigen Chipsatz der in der Lage ist Reflex richtig zu nutzen und umzusetzen. Das ist der ICS 1704.

Verstehe ich nicht. M. Wissens gibts oder gab es da ein Patent. Das ist, so glaube ich der Grund, warum dieser Chipsatz fast nirgends verwendet wird - niemand will/wollte diese Lizenzgebühren zahlen. Aber die Elektrotechnik ist heute so weit, dass man auch mit anderer Hard- und Software o. angesprochene Ladetechnik realisieren kann.

Im Mercury ist die "Spannungsumkehrmethode" zur Abschaltung realisiert.

Hier gebe ich Dir Recht. Der Mercury schaltet früher ab, als nach Delta-Peak möglich. Der Orbitronic hat hier 3 Empfindlichkeitsstufen. In der höchsten (die lt. Anleitung eigentlich für NiMeH genommen werden soll, werden aber meine 30-Zeller (pushed und matched by Hopf) auch nicht merklich warm. Nicht gematchte Akkupacks aber sehr wohl. Aber das liegt an den unterschiedlich einladbaren Kapazitäten und verschiedenen Innenwiderständen der Einzelzellen. Hier wäre früheres Abschalten sicherlich sinnvoll.

Aber ich bewerte als Elektroflieger ein Ladegerät nicht nur nach diesen Kriterien. Ich muss alle Akkuarten laden können (auch Pb-Akkus-ich werde hier aus der Anleitung des Mercury nicht ganz schlau, aber er kanns wohl nicht oder?). Ausserdem brauche ich eine Ladeleistung sodass ich NiCd-Akkus auf dem Feld auch in vernünftiger Zeit nachladen kann. Die Mercury-Ladeleistung wäre hier für mich absolutes Handicap. Das ist sehr wenig Watt pro EUR und für mich damit unakzeptabel.

Aber vielleicht bringen wir ja die Hersteller beider Geräte dazu hier auch mal etwas zu sagen ?!

Gruss
Günter
{h} ;)

Killer
16.03.2003, 11:43
Man muss auch noch beachten das wenn man volle Leitung will die Akkus (besonders NiMh-kkus) warm sein MÜSSEN! Kalte Akkus haben eine deutlich niedrigere Spannungslage (=]höherer Innenwiderstand).

Und so ganz überzeugt bin ich davon auch nicht, das es besser ist wenn der Akku früh abschaltet. Also bei hohem delta Peak-Wert bekomme ich mehr aus den Akkus raus als bei einem niedrigen Wert. Und wenn der Mercury-Lader noch früher abschaltet wird man wohl noch weniger rausbekommen...
Und die 2 Stunden "Topping Charge" will doch wohl keiner abwarten, oder?

Ich finde den Orbit Microlader V6.0 auch Top. Der Orbit Microlader Pro ist ja im Prinzip dasselbe Gerät, nur mit 8A statt 6A Ladestrom...
Und Pflegen muss man ja auch nicht viel. Einmal im Monat werden da 4 6-Zeller oder z.B. 2 10-Zeller in Reihe drangehängt und mit 1/10C vollgeladen (kann man ja über Nacht machen). Einmal im Monate mache ich das eigentlich auch nur im Winter, im Sommer benutzt man die Akkus ja sehr oft, da braucht man nicht zu formieren...

Jörg-Michael
17.03.2003, 09:21
Guten Morgen!
Bleiakkus kann der Mercury nicht laden, dafür ist er nicht gedacht. Ich habe mir nach ettlichen Geräten(fast alle von Schulz, Simprop, Orbit und natürlich auch Sommer) ein Gerät gesucht das für meine Belange perfekt ist. Ich lade nur Empfänger und Sender, mehr nicht. Und möglichst wenig Pflege muss Bedingung sein. So bin ich auf den Mercury gekommen. Das mit dem Patent auf diesem Chipsatz ist richtig, allerdings gibt es eine persönliche Verbindung zwischen dem Patenthalter und dem Erbauer Hölzl. Ich rate dazu einfach mal anzurufen (Nr. steht weiter oben) und sich die genauen Infos über dieses Gerät zu holen, da ich als Nichtelektriker nicht so in der Materie vertieft bin.
Allerdings kann ich eins behaupten. Fakt ist das in allen Produktbeschreibungen von Akkus die entstehende Wärme beim Laden als das zerstörerische Etwas beschrieben wird. Das beim Delta Peak erforderliche Überladen entfällt beim Mercury. Und ich entsinne mich an endlose Diskussionen in anderen Foren ob es merkbar ist ob Akkus überladen werden und dabei ein Teil ihrer Kapazität durch die Wärme einbüssen oder ob ich nur bis 98% lade und keine Wärme dabei im Akku erzeuge. Es ging bei Rc-Online soweit das ein Reflexlader Hersteller(weiss nicht mehr den Namen) Dauertest fuhr mit seinem Gerät und einem Schulze. Das Resultat war das je länger Entladen/Volladen lief die Kapazität beider Akkus auseinander driftete, zugunsten des Reflexladers.
Ich geb allen Recht das wenn man Power für viele Zellen haben möchte der Mercury nicht so das Gelbe vom Ei ist. Aber für unsere Belange ist er perfekt. Keine Pflege, immer einfach schnelladen egal wie der Ladezustand der Zellen ist und keine Unterscheidung zwischen Zellentypen (NiMH/NiCd).
Und das die Kapazität der Zellen in einem erstklassigen Zustand ist trotz dieser Pflegefreien Behandlung konnte ich schon öffters mit anderen Ladern überprüfen.
Gruß an Alle!
Jörg-Michael

Bee
17.03.2003, 10:02
Hi zusammen,

@Jörg-Michael: Wie wurde geladen/entladen? Gibt es den Testbericht irgendwo auch für mich zum nachlesen?

Gruss
Micha

Jörg-Michael
17.03.2003, 10:25
Hallo Micha,
soweit ich informiert bin gibts RC-Online nicht mehr. Die Diskussion war wirklich lang. Ein Entlade/Lade Zyklus wurde immer mit einer Pause begrenzt, weiss aber nicht mehr wie lang. Genauere Infos müsste der Hersteller dieses Geräts haben. Er war derjenige der den Test machte. Es sind Pultgeräte ähnlich Schulze aber mit zwei Drehknöpfen drauf. Auch ausgerüstet mit dem beschriebenen Chipsatz. Du findest Werbung zu diesem Gerät in den FMT/Modell Zeitschriften. Der Test lief vor ca. 2 Jahren. Falls ich noch was finde setzt ich es hier rein.
Schönen Tag!
Jörg-Michael
Ich empfehle Dir sonst ruf mal den Hr. Hölzl an, ist sehr informativ wenn man sich für diese Ladetechnik interessiert.