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Alt 06.12.2018, 13:33   #1
andre77
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Standard Vergleich Unterschiedlicher Akku Kapazitäten im gleichen Heli

Hallo,

hatte ich mir schon lange mal vor genommen, hier das Ergebnis, freu mich über Rückmeldung und Eure Erfahrungen.


Akku Vergleich - Gleicher Heli, unterschiedliche Kapazitäten - YouTube

Viele Grüsse
Andre
_____________________________
If you can't explain it simply, you don't understand it well enough
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Alt 06.12.2018, 17:47   #2
<<Philipp>>
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Standard Um Deine ...

... umfassende Darstellung nur um eine Formulierungsvariante zu ergänzen:

Schwerer braucht mehr Drehzahl, um auf vergleichbare Flugleistung zu kommen.

Anders gesagt, packt man einen größeren Akku rein, bringt das nur dann längere Flugzeiten, wenn man die Drehzahl niedrig hält, und eben reduzierte Leistung akzeptiert.

Nach meiner Erfahrung komme ich mit größeren LiPos kaum auf mehr Flugzeit, weil ich dann den Antrieb schneller laufen lassen muss, um mich fliegerisch wohl zu fühlen. Gerade wenn man Telemetrie verwendet, sieht man sofort, dass dabei schon am Boden mit Pitch Null mehr Strom fließt, was sich im Flug bei jedem Manöver fortsetzt. Das ist nicht weiter verwunderlich, dazu gibt´s Berechnungsgrundlagen, der Schub steigt ungefähr mit dem Quadrat der Drehzahl, der Leistungsbedarf aber mit der dritten Potenz!

Man muss also überproportional Strom investieren, um die erhöhte Masse vergleichbar bewegen zu können.

Wenn Du 6,4 statt 3,2Ah in Deinem Logo hast, benötigst du (aufgrund Deiner genannten Abfluggewichte) im Schweben etwa 16% mehr Schub. Den kannst Du bei gleicher Drehzahl mit mehr Pitch generieren, was dann die Servos stärker belastet, weil die Rückstellkräfte der Blätter ja größer sind (daher kommen die von Dir beobachteten höheren BEC Ströme). Bei gleichem Pitch muss die Drehzahl um etwas unter 8% steigen, was aber über 25% mehr Leistung fordert.

Da könnte man jetzt sagen, dass sich das auszahlen müsste, 25% mehr Leistungsbedarf, aber 100% mehr Kapazität, unterm Strich fliegt man da länger.

Solange man nur schwebt ...

Mehr Masse bringt aber mehr Trägheit, weswegen man dann im dynamischen Flug, je nach Manöver noch erheblich mehr Energie investieren muss, die Geschwindigkeit spielt ja da quadratisch mit! Natürlich wird eine korrekte Berechnung jetzt auch erheblich komplizierter, wenn nicht sogar unmöglich, und man muss sich wohl auf empirische Erkenntnisse zurück ziehen.

Damit bin ich wieder am Anfang dieses Beitrags, bei meinen persönlichen Erfahrungen:
Je leichter, umso lieber. Ich brauche wenig Drehzahl, und obwohl die Kisten nicht so ein Höllenspektakel machen, wirken sie für mich quirlig und souverän.
Das Setup meiner Lieblinge:
Logo 600 SE mit 4000mAh 6S, 3.3kg, meist 1200 bis 1400/min am Kopf
T-Rex 800 mit 3200mAh 12S, 5.4kg, meist 1100 bis 1300/min am Kopf.

Da die meisten Helis aber doch für höhere Drehzahlen ausgelegt sind, gibt´s dabei gelegentlich Probleme mit dem Schub des Heckrotors. Dem muss man halt mit entsprechendem Tuning unter die Arme greifen. Durchmesser, Drehzahl (Übersetzung), Dreiblatt, einzeln oder in verschiedenen Mischungen ...

LG, Philipp
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