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Alt 10.01.2019, 08:51   #41
Christian480
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Standard AW: Ohne das gerechnet zu haben, ...

Zitat:
Zitat von <<Philipp>> Beitrag anzeigen
... kannst Du Dir eine Schwingung vorstellen mit über 1000Hz UND ausreichend Amplitude, damit dieser Riemen über die Bordscheiben geht?
Um darauf nochmal zurück zu kommen. Ich hab nochmal einen Blick in den Roloff Matek Maschinenelemente geworfen:

Die Ungleichförmigkeit beim Polygoneffekt berechnet sich zu cos(180/z), mit z=Zähnezahl des Riemenrades. Für den Logo mit 9 Zähnen am hinteren Riemenrad ergibt sich daraus eine Ungleichförmigkeit von 0,94. Das heißt die Geschwindigkeit schwankt um 6%. Ist finde ich gar nicht mal so wenig, was die Amplitude angeht. Beim Goblin sind es z.B. nur 1,1%.

Gruß Christian
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Alt 10.01.2019, 12:19   #42
<<Philipp>>
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Standard Ich meine da ...

... die Amplitude, mit der der Riemen ausschwingt!

Weil die wäre verantwortlich für ein eventuelles Abspringen, Überspringen der Bordscheiben.

Jenseits der 1000Hz bist Du bei Lautsprechern im oberen Mittelton Bereich, die Weichen beginnen an die Hochtöner zu übergeben. Kannst Dir da Schwingungsweiten von 2mm und mehr vorstellen? Dass wären Pegel einer PA für Rammstein vor 50000 Leuten im Stadion!

Polygoneffekt spielt vielleicht bei den Lasten an schweren Ketten Hebezeugen eine Rolle. Bei Zahnriemen ist er ein Thema, wenn man sie in Stellantrieben einsetzt, wo Homokinetik gefragt ist, wenn höherfrequente Schwingungen irgendwo stören, in der Akustik, oder bei Lage- oder Bewegungssensoren.

Also wenn das FBL System spinnt und die Vibrationsanalyse (Hast die vielleicht gemacht?) würde im passenden Bereich mächtig ausschlagen, dann könnte man darüber nachdenken.

Aber in dem Zusammenhang hier, vergessen, würde ich sagen!

LG, Philipp
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Alt 10.01.2019, 13:58   #43
Christian480
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Standard AW: Einfluss des Polygoneffektes auf das Abspringen von Riemen

Der Riemen muss ja nicht mit 1000 Hz schwingen. Es reicht, wenn die hohe Erregerfrequenz ein ganzzahliges Vielfaches der Resonanzfrequenz des Riemens trifft. Und da ja unter Last Drehzahlschwankungen auftreten, halte ich es für gut möglich, dass diese getroffen wird. Der Polygoneffekt führt vermutlich zunächst einmal zu Transversalschwingungen im Riemen. Und wenn dann dabei die Resonanzfrequenz des Riemens getroffen wird (bzw. ein Vielfaches davon) führt das zu Stauchung und Dehnung des Riemens. In Verbindung mit hoher Last und der daraus Resultierenden Lockerung des Leertrummes kann ich mir gut vorstellen, dass das zum Überspringen führen kann.
Also um deine Frage zu beantworten: Nein ich glaube nicht, dass der Riemen überhaupt mit 1000 Hz schwingt. Aber das die Anregung zu einem Abspringen führen kann, wenn auch nicht unbedingt alleine, glaube ich schon.
Ich fliege das Demon 3 SX. Das hat leider keine Vibrationsanalyse. Leider ein großer Nachteil bei dem FBL..

Gruß Christian
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Alt 10.01.2019, 14:05   #44
Christian480
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Standard AW: Einfluss des Polygoneffektes auf das Abspringen von Riemen

Korrigiere, nicht nur zum Überspringen, sondern auch zum Abspringen.
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Alt 10.01.2019, 15:20   #45
<<Philipp>>
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Standard Darauf ...

Zitat:
Zitat von Christian480 Beitrag anzeigen
Es reicht, wenn die hohe Erregerfrequenz ein ganzzahliges Vielfaches der Resonanzfrequenz des Riemens trifft.
... warte ich schon länger!

Um´s kurz zu machen, ich denke, Du verrennst Dich da!

Überlege, wie ein schwingendes System aussehen muss, damit man es mir einer realistischen Wahrscheinlichkeit in Resonanz bekommt. Da braucht es eine stabile Eigenfrequenz UND eine geringe Dämpfung. Ich denke, beides ist - gerade am Leertrum - nicht vorhanden. Dazu noch ist die Anregung einigermaßen konstant, ihre Frequenz um Zehnerpotenzen höher, also - nein!

LG, Philipp
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Alt 10.01.2019, 15:43   #46
Heli87
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Standard AW: Ohne das gerechnet zu haben, ...

Zitat:
Zitat von Christian480 Beitrag anzeigen
Um darauf nochmal zurück zu kommen. Ich hab nochmal einen Blick in den Roloff Matek Maschinenelemente geworfen:

Die Ungleichförmigkeit beim Polygoneffekt berechnet sich zu cos(180/z), mit z=Zähnezahl des Riemenrades. Für den Logo mit 9 Zähnen am hinteren Riemenrad ergibt sich daraus eine Ungleichförmigkeit von 0,94. Das heißt die Geschwindigkeit schwankt um 6%. Ist finde ich gar nicht mal so wenig, was die Amplitude angeht. Beim Goblin sind es z.B. nur 1,1%.

Gruß Christian
Vor 15 Jahren war das sicher noch Top und aus der Zeit stammt die Mikado Grundkonstruktion.
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Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Heli87 für den nützlichen Beitrag:
Christian480 (10.01.2019), Ulli600 (10.01.2019)
Alt 10.01.2019, 15:51   #47
Christian480
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Standard AW: Darauf ...

Zitat:
Zitat von <<Philipp>> Beitrag anzeigen
Überlege, wie ein schwingendes System aussehen muss, damit man es mir einer realistischen Wahrscheinlichkeit in Resonanz bekommt. Da braucht es eine stabile Eigenfrequenz UND eine geringe Dämpfung. Ich denke, beides ist - gerade am Leertrum - nicht vorhanden. Dazu noch ist die Anregung einigermaßen konstant, ihre Frequenz um Zehnerpotenzen höher, also - nein!
Die nicht wirklich konstante Eigenfrequenz ist definitiv ein Punkt für dich, daran hatte ich bisher nicht gedacht.
Dennoch - ich kann nicht beweisen, dass es so ist aber deine Argumente reichen mir auch nicht, um das Gegenteil zu beweisen
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Alt 10.01.2019, 16:39   #48
Heli87
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Standard AW: Einfluss des Polygoneffektes auf das Abspringen von Riemen

Die Anregung ist doch nicht konstant.
Warum klingelt denn dann z.B. der Riemen bei lockerer Spannung nur bei großen Lastwechseln und nicht Konstant?

Gruß Torsten
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Alt 10.01.2019, 16:45   #49
Christian480
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Standard AW: Einfluss des Polygoneffektes auf das Abspringen von Riemen

Die Anregung ist schon ziemlich konstant - bis auf Drehzahleinbrüche durch hohe Lasten.
Der Riemen klingelt bei hohen Lasten, weil dann der Leertrum besonder locker wird und das Rohr erreicht.
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Alt 10.01.2019, 21:18   #50
<<Philipp>>
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Standard Für eine schlüssige Beweisführung ...

Zitat:
Zitat von Christian480 Beitrag anzeigen
... ich kann nicht beweisen, dass es so ist aber deine Argumente reichen mir auch nicht, um das Gegenteil zu beweisen
... bräuchte man Deinen Logo!

Ein starkes Indiz ist für mich mein 600 SE, dem mit neun Zähnen am hinteren Rad, einer Andruckrolle, die die volle Breite zwischen dessen Bordscheiben abdeckt, und einer intakten und korrekten Distanzierung der Rotorwelle zwischen den beiden Lagern in über 800 Flügen NOCH NIE der Riemen irgendwo hin abgesprungen ist ...

Auch bei sämtlichen Logos in meinem Verein gab es meines Wissens noch kein derartiges Problem, und da ist auch ein kleinerer dabei, ich bin aber nicht sicher, ob das ein 480er ist.

LG, Philipp
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