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Alt 03.04.2019, 10:55   #21
chris-de
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Oh, ja du hast recht. Frag mich nicht wie ich auf das Leitwerk komme. Ich glaub ich hab zwei Threads verwechselt. Hast du die Mechanik mit den restvibrationen die du noch hast mal testweise in den Rumpf eingebaut? Ich frage weil wenn du den Heckrumpf noch mal ganz hinten an den boom mit anbindest (Schaum) wirst du ja die Masse und damit die Dämpfung des Hecks erheblich verändern und dann sind deine Schwingungen vielleicht gar nicht mehr so der Rede wert? Schon mal probiert? Nur damit du dir hier nicht unnötig einen Kopf machst und ggf Äpfel mit Birnen (bezogen auf Einbausituation) vergleichst.
_____________________________
Viele Grüße, Chris
Compass 6HV
fliegt nun endlich: EC 135 "Luftrettung" 800er
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Alt 03.04.2019, 11:00   #22
Sascha Helle
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@chris-de
alles gut, du hast meinen anderen post im kopf gehabt, wo ich mich - ebenfalls mit vibs und leitwerk - an einen kollegen dran gehängt habe.

ich werde jetzt noch eine sache testen wollen das ist der taumelscheiben mitnehmer.
habe ja beim original die madenschraube durch eine m4 - schraube schon verändert und damit eine erhebliche reduktion der vibrationen erreichen können - den taumelscheibenmitnehmer aber nicht weiter gewuchtet ( sag ich auch ganz ehrlich, wüsste ich nicht wie das geht, hab ich noch nie gemacht bzw. bei meinen anderen ts-mitnehmern machen müssen! )

hab mir jetzt noch vom t-rex 700 den ts-mitnehmer bestellt ( der nicht einseitig, sondern beidseitig befestigt wird ) der sollte morgen da sein. den werde ich noch ausprobieren um zu schauen, ob es dann auch bei niedrigerer drehzahl weniger vibs gibt. wenn nicht dann geht die mechanik wieder in den rumpf um zu schauen, wie sich das ganze dort verhält..
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Alt 03.04.2019, 11:22   #23
hejoho
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Spürbare Vibrationen verursacht der ähnlich aufgebaute Mitnehmer von Vario z.B. auch, allerdings glaube ich nicht das die unbedingt ursächlich sind für sichtbares Schwingen vom Heckrohr ect. aber störend sind die auf jeden Fall.
Den Mitnehmer kannst Du in einer Propellerwaage aufspannen und ausbalancieren.

Beim Vario hab ich seitlich zwei passend gemachte Messingscheiben mit verschraubt, evtl. wär das ja auch eine Lösung für Dich.



Grüße,
Achim
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der_dreamdancer (03.04.2019), Grisu_Spittal (03.04.2019), heliroland 66 (03.04.2019), Sascha Helle (03.04.2019)
Alt 03.04.2019, 11:49   #24
vlk
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Einen einarmigen Mitnehmer in eine Welle spannen die beidseitig wie ein Bleistift angespitzt ist und so zwischen zwei Magnete schweben kann, wobei er an einem Magnet haftet und ca. 1/2mm Luft zum anderen hat.
Jetzt den Arm so positionieren wie er am Heli montiert war und entsprechend Gewichte anbringen.

Für Brummgeräusche gibt es mehrere Ursachen.
Die Welle im Rohr schwingt sich auf, was meist durch zu wenige Lagerpunkte kommen kann und weshalb man diese asymetrisch anordnet.

Die Lager haben auf der Welle zu viel Spiel und sind schief befestigt.

Ich hatte schon die komplette Hecknabe und die Heckblätter einzeln und auch zusammen gewuchtet und hatte trotz gerader Heckwelle Vibrationen/Brummen.

Wichtig ist, das Du das Gestänge am Umlenkhebel aushängst, damit sich die Heckblätter allein ausrichten können.
Also Vorsicht und gut festhalten.

Wenn Du eine Zweite Person zur Hilfe hast, mache auf der Stirnseite einen winzigen zentrischen Punkt und schaue Dir den beim Hochlaufen an.

Du wirst sehen, das in dem Moment wo das Brummen beginnt, der Punkt zum Kreis wird.

Klebe einfach 2cm Tesa auf ein Heckblatt und schaue ob es besser wird.
Wenn ja, Tesa kürzen oder verlängern wenn es schlechter wird.

Wenn es immer schlechter ist, das Gleiche am anderen Blatt probieren.

Wenn Interesse besteht, kann ich meine Auswuchtwaage mit der man den Schwerpunkt auf 2 1/2 Hundertstel ermitteln und angleichen kann hier zeigen.

Mit der kann ich auch die Blätter, unter Berücksichtigung des Rotorkopfabstand, zueinander auswiegen.

Zuletzt bleibt nur noch Differenzen vom Kopf auszugleichen.

Viel Aufwand aber wenig Geld, für mich hat es sich beim TDF gelohnt.
_____________________________
Gruß Siggi

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Sascha Helle (03.04.2019)
Alt 03.04.2019, 19:26   #25
Moses
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Zitat:
Zitat von Sascha Helle Beitrag anzeigen
habe ja beim original die madenschraube durch eine m4 - schraube schon verändert und damit eine erhebliche reduktion der vibrationen erreichen können
Dazu würde ich gerne mal ein Bild sehen wenn die Möglichkeit besteht. Danke
_____________________________
Goblin Urukay, T-REX 600 EFL, Bell 206B Jet Ranger
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Alt 03.04.2019, 23:16   #26
vlk
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Zunächst eine Skizze!
Die Vorrichtung besteht aus drei Bretter die die gleiche Breite haben und zwei Seitenleisten zur Führung.
Das lange Grundbrett sollte so lang gewählt werden, das man mühelos seine längsten Blätter darauf auswiegen kann.

Vorn sind zwei Muttern aufgeklebt die eine Gewindestange M6 zum schieben des ersten kleinen Brett ermöglicht und dies pro Umdrehung 1mm verschiebt.
vorn im Brett ist ein 1-2mm Stift der in die Bohrung des Rotorblatt kommt um das Blatt verschieben zu können.
Dieses Brett sollte leichtgängig aber Spielfrei zwischen den Seitenleisten gleiten und wird durch die Feder oder ein Gummi beim zurückdrehen der Gewindestange mit zurückgezogen.

Weiter vorn kommt ein weiteres Brett, das entweder etwas klemmt oder z.B. durch einlegen eines Streifen Papier zur Seitenleiste hin klemmend gemacht wird.
An einer Stirnseite habe ich ein Lineal geklebt über das das Rotorblatt mithilfe der Gewindestange geschoben wird, bis das Rotorblatt kippt.

Merkt man sich auf der Skala den Wert, dreht etwas zurück und legt das zweite Blatt auf, kann man ablesen ob das zweite Blatt früher oder später kippt.
Hat man vorher noch die Blätter gewogen, kann man entsprechend das leichtere Blatt innen oder außen bekleben bis beide Blätter bei gleichen Wert auf der Skala kippen.

Wenn man Glück hat, kann man mit einer Klebestelle sowohl den Schwerpunkt als auch das Blattgewicht angleichen.

Ich musste das Lineal etwas schärfen, weil sonst das Blatt auf der schmalen Kante zu liegen kam.

Das Brett mit dem Lineal ist verschiebbar um unterschiedliche Blattlängen auswiegen zu können.

Um die Reibung des Stift in der Blattbohrung auszugleichen, drehe ich nach jeder Vorwärtsdrehung etwas zurück, bis das Blatt anfängt auf dem Lineal zu kippen.

Deshalb sollten die zwei Muttern beim verkleben mit der Gewindestange Spielfrei zueinander verspannt werden.

Alle weiteren Details können den Bildern entnommen werden.

Als weiteres kommt noch die Einarmwaage die ich Später noch erklären werde.
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Sascha Helle (04.04.2019)
Alt 04.04.2019, 00:04   #27
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Die Einarmwaage mit Berücksichtigung des halben Abstand der Befestigungsbohrungen des jeweiligen Rotorkopf entstand durch die Tatsache, das zusammengeschraubte Blätter mit nicht 100%tigem gleichen Schwerpunkt zwar so ausgependelt werden, jedoch durch die Verschiebung nach außen bei der Montage am Kopf entsprechend unausgewogen sind.

Wird mit meiner zuvor vorgestellten Waage der Schwerpunkt der Blätter Haargenau angeglichen, die Schwerpunktposition markiert und anschließend durch einfaches zusammenschrauben und auspendeln nur noch genau im Schwepunkt angeglichen, so müsste die Einarmwaage überflüssig sein.

Leider ist es meist nicht so, weil eine Beurteilung ob die Blätter genau waagerecht sind schwierig ist.

Baut man eine Einarmwaage von den Aufnahmebohrungen Spielfrei, bzw. richtet das jeweilige Blatt immer genau so aus wie das vorige, bekommt man reproduzierbare Ergebnisse.

Zunächst biegt man sich eine Gabel die Stramm über das Blatt geht und mit entsprechend langen Schenkeln, so dass die Mutter innen zur Befestigung der langen Gewindestange noch Platz findet.

Die Bohrung für die Gewindestange sollte in der Gabel möglichst weit oben sein, um das Blatt gegenüber der Achse tiefer zu bekommen, was das Auspendeln erleichtert.

Im Bereich des halben Rotorkopfabstand wird die Gewindestange unten abgeflacht und eine möglichst genaue Kerbe eingebracht.

Auf dem vorderen Brett der Waage wird ein Teppichmesser geklebt und auf dem hinteren Brett ein angespitzter abgewinkelter Draht dessen Spitze in etwa die Höhe des Teppichmessers plus nicht ganz halber Durchmesser der Gewindestange hat.

Montiert man ein Blatt in der Waage und richtet es mit der Gewindestange an einer langen Tischkante aus, kann man die Kerbe in der Gewindestange auf das Teppichmesser legen und den Hacken auf dem verschiebbarem Brett positionieren.

Je nach Blattgewicht und Länge werden Muttern oder Gewichte auf die Gewindestange aufgebracht, wobei ich immer mit den beiden letzten Muttern fein justiere bis die Spitze der Gewindestange keine Tendenz zu einer Seite hat bzw. auf gleicher Höhe mit dem Hacken zur Ruhe kommt.

Das so ermittelte leichtere Blatt wird genau im Schwerpunkt beklebt, bis auch nach Wiederholung des Vorgang bei allen Blättern das gleiche Ergebnis bringt.

Zur Kontrolle kann man die Blätter zusammenschrauben und müssten jetzt genau in Waage sein.
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Sascha Helle (04.04.2019), steveman (04.04.2019)
Alt 04.04.2019, 10:22   #28
Patch30
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Guten Morgen Sascha,

mit welcher Drehzahl möchtest Du später fliegen?

Ich stelle mir grad die Frage ob die Roban Scale Mechanik überhaupt Deine Drehzahlen ohne Symptome erträgt!?

Mein Vario Big Airwolf mit 1800mm Rotorkreis wird mit ca. 1250 U/min empfohlen.
Ich meine es gibt Jungs die Fliegen mit dem Roban noch weiter darunter....

Ich glaube im Rumpf mit angepasster Drehzahl sieht die Sache besser aus.
Bei meine Airwolf vibriert das Heck z.T. auch kurz. Aber bislang keine Probleme damit.

LG

Patrick
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Alt 04.04.2019, 10:51   #29
Fingolf
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Ich fliege zwischen 1200 und 1350 ca.

Stephan
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Alt 04.04.2019, 12:10   #30
Sascha Helle
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@patch30

nun, ich werde auch lieber mit 1300 u/min unterwegs als mit 1550 :-)

wie gesagt, als "trainermechanik" zum test war unter 1550 nichts vibrationsfrei.

werde aber nochmals ein wenig optimieren.

vlt. siehts im rumpf nachher tatsächlich anderst aus..
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