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Alt 25.12.2018, 12:50   #11
Klaus G.
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Zitat:
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Interessante Servoarme...
Dasselbe dachte ich auch. Die nimmt man, wenn der Heli zu leicht ist
_____________________________
Gruß Klaus
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Alt 25.12.2018, 17:15   #12
MWi
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Schöner Heli, wünsche guten und erfolgreichen Erstflug! Auch nach über 30 Jahren nach meinem ersten Erstflug", immer ein Moment mit echtem "Herzbeben". Das macht unser Hobby aus. Alles Gute, Martin
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Alt 25.12.2018, 20:20   #13
philoat
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Vergiss bitte nicht die Rotorblätter zu wuchten, wenn nicht schon gemacht
_____________________________
Bernhard
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Alt 25.12.2018, 22:38   #14
schuster_g
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Hallo wegen der Servoarme. Ich weiß, dass die Rudermaschinen im Prinzip überdimensioniert sind für den Airwolf. Ich hatte die aber noch in der Schublade und denke, dass deren Präzision vielleicht hilfreich sein kann. Zuerst hatte ich die Kunststoffarme ausprobiert. Da wären 10mm Hebelarm möglich gewesen. Aber zum einen war das Gewinde des Kugelkopfes etwas zu kurz, so dass ein Kontern unten nur mit Bauchschmerzen geklappt hätte. Dann gab es die "normalen" Aluhebel. Die hatten aber so eine ungünstige Form, dass der Hebelarm 18mm gewesen wäre. Viel zu viel.
Ich habe dann noch erwogen, die bei Scaleflying lieferbaren Kugelköpfe mit langem Hals zu verwenden. In der Anleitung wird jedoch vor den hohen Stellkräften gewarnt, so dass ich das auch verworfen habe. Die letzte Möglichkeit, diese Rudermaschinen zu verwenden, waren diese zweiteiligen Ruderhörner von modell-hubschrauber.at. Da konnte ich direkt an der Nabe ein zusätzliches Loch bohren mit Gewinde und einen Hebelarm von 12mm realisieren. Zwei der 6 Befestigungsschrauben konnte ich zwar nicht mehr verwenden, das sehe ich aber nicht als Problem. Auf dem Heck ist das perfekt und einzig der Pitchbereich ist etwas klein geraten. ich weiß auch nicht genau, wie der Axon reagiert auf meine Einstellungen. Im Kreisel habe ich dem Pitch 70% gegeben, was viel zu viel wäre im Verstellbereich und habe in der Fernsteuerung über die Pitchkurve meine echten Werte realisiert. Das hatte den Vorteil, dass ich immer noch die vollen zyklischen Ausschläge habe. Ich fliege seit 1994 Hubschrauber, das ist aber erst mein dritter Scale-Hubschrauber. Alles andere waren Besenstiele, teilweise aber auch mit Vollverkleidung. Ich habe hier in den Foren gelesen, dass im Scalebereich mit den den hohen Gewichten eher die großen zyklischen Ausschläge angesagt sind. So habe ich das jetzt eben eingestellt. Ich hatte mal eine AS-365 mit Fenestron und da war anfangs auch immer das Thema, die Nase hoch und runter zu bekommen. Aber für morgen früh ist der Erstflug geplant, dann weiß ich mehr.

Und danke, die Rotorblätter habe ich ausgewuchtet. Die waren aber ab Hersteller perfekt.

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der_dreamdancer (25.12.2018), Grisu_Spittal (26.12.2018), heliroland 66 (25.12.2018)
Alt 26.12.2018, 09:42   #15
Heli-Pilot Mike
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Viel Glück beim Erstflug schöner Heli
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[font="Arial Black"]Hughes 500e(600)/EC-145 REGA(600)/TREX 450 /T8Fg Handsender
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Alt 26.12.2018, 15:02   #16
extreme011
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Also das man bei einem Scaler große zyklische Ausschläge braucht halte ich aber für ein Gerücht. Ich komme da mit recht kleinen Ausschläge gut klar. Alles andere würde den Flug nur unruhig aussehen lassen.

Torsten
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Klaus G. (26.12.2018)
Alt 26.12.2018, 16:22   #17
schuster_g
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Hallo, gerade eben habe ich den Erstflug gemacht. Ich habe leider nur einen Akku zur Verfügung, da SLS gerade Betriebsferien hat bis zum 7. Januar und ich den letzten Bestelltermin verpasst habe leider.

Auf dem Platz war ich wieder mal sehr aufgeregt, obwohl das vielleicht mein 50. Erstflug mit einem Hubschrauber war. Ich gab also langsam Pitch bei geregelter Schwebeflugdrehzahl und konnte beobachten, wie sich das Modell langsam aus dem Fahrwerk hob. Und dann war er schon in der Luft, völlig unspektakulär. Beim Landen habe festgestellt, dass es sinnvoll ist, den Rotor bei leicht positiv Pitch abzustellen, weil sonst der Hubschrauber nochmal einen Drehimpuls auf das Fahrwerk bekommt. Beim Starten schaue ich sowieso immer, dass der Verstellhebel ungefähr in der Mitte steht. Eigentlich hatte ich vor, das erste Mal auf dem Bauch zu starten mit eingezogenem Fahrwerk. Dazu war aber die Bodenfreiheit zu gering.

Was mir gefiel:
- das Modell hat ein angenehmes Betriebsgeräusch. Von hinten leicht sägend, das war aber zu erwarten bei den geradverzahnten Kegelrädern
- flog auf Anhieb
- keine Bodenresonanzen
- Schwerpunkt passt perfekt
- Zyklische Ausschläge auf der Taumelscheibe passen (zu mir), allerdings 30% Expo
- Kopf- und Heckkreisel konnte ich beliebig aufdrehen ohne Resonanz
- nach 4 Minuten Flugzeit noch 56% Energie im Akku. Flugzeit sollte also noch etwas besser sein als 6 Minuten (Scaleflying gibt 5 Minuten an)
- Strom war maximal 40A im Moment
- tolles Flugbild

Was noch zu tun ist:
- viel Feinarbeit an den Kreiseleinstellungen
- etwas höhere Kopfdrehzahl im Schwebeflug (war am Motor 6340 rpm)
- Drehrate auf dem Heck unterschiedlich je nach Drehrichtung. Das hatte ich bisher noch nicht beim Axon. Hier muss ich nochmal nachlesen. Ich tippe auf den D-Anteil, der niedriger werden muss. Ist aber eine Elektroniksache.

Ich werde jetzt gleich die Mechanik nochmal ausbauen und wie geplant den Rumpf versichtig abfräsen am Übergang zum Heck, wo das Heckgestänge schleift. Dann werde ich aber erstmal noch 2 Akkus bestellen bevor ich wieder fliegen gehe mit dem Airwolf.

Es gibt den einen oder anderen Kritikpunkt an dem Modell und habe diese auch bereits eingehend mit Herrn Illig diskutiert. Diese betreffen aber hauptsächlich den Bau, sind also alle harmlos und waren teilweise auf meine Unerfahrenheit mit Scalemodellen zurückzuführen. Es fehlt unverständlicherweise eine Ersatzteilliste, so dass man Herrn oder Frau Illig mühsam erklären muss, was man braucht. So waren z.B. die Anlenkgestänge teilweise zu kurz und ich musste mir neue Gestänge schneiden. Dabei gab es bei Scaleflying auch praktische Gestängeverlängerungen, das hätte viel Arbeit gespart. Scaleflying ist halt ein Familienbetrieb im Moment. So gut wie die Modelle sind, wird aber die Firma sicher schnell wachsen.

Insgesamt ist das Preis-/Leistungsverhältnis hervorragend und das Modell steht in allen Punkten wesentlich teureren Modellen in nichts nach. Das nächste Modell ist vielleicht eine 800er MD500 von Scaleflying.

Ich werde später, wenn alles passt, noch meine ganzen Setups veröffentlichen.

Geändert von schuster_g (26.12.2018 um 16:26 Uhr)
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der_dreamdancer (26.12.2018), Grisu_Spittal (26.12.2018)
Alt 05.01.2019, 16:34   #18
schuster_g
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Hallo, ich bin inzwischen wieder etwas weiter gekommen mit meinen Arbeiten. Übrigens klappt die Zusammenarbeit mit Frau Illig super. Ich brauche mich nur kurz zu melden und bekomme sofort alles, auch ohne Ersatzteilliste. Bei Unklarheiten schickt sie gerade ein Foto und ich kann das Teil dann bestätigen. Alle Teile waren bisher am Lager gewesen.

Ich habe Tom gebeten, ein paar Bilder hier reinzustellen. Wie man sehen kann, ist trotz aller Optimierungen das Anlenkgestänge vom Heckrotor sehr nahe an der Heckwand. Und hier muss noch der Flansch vom Leitwerk dazwischen und die Verdickung der Verschraubung. Dann schabt es und wird schwergängig. Man kann damit einfach so fliegen oder man könnte einen Knick machen in die Anlenkung. Beides gefällt mir aber nicht. Ein Kompromiss wäre vielleicht noch ein stärkerer Bogen. Einen leichten Bogen habe ich jetzt schon drin. Ich habe diese Woche bei einer Firma in Berlin einen Hebel in Alu beauftragt. Der Hebelarm oben ist 5 mm länger und bringt das Anlenkgestänge dann schön in die Mitte. War nicht so billig, aber mir ist es das wert. Wer irgendwann vor demselben Problem steht, kann mich gerne anmailen. Bei der Firma sind die 3D-Daten verfügbar und die Werkzeugprogrammierung ist auch gemacht. Dann sollte so ein Teil schon recht günstig werden. Der neue Hebel sollte in der KW3 kommen. Dann mache ich neue Bilder und berichte vom Fliegen. Ich hatte immer dieses langsame Pendeln auf dem Heck, das sollte dann weg sein.

Außerdem habe ich noch von HeliTec andere Heckrotorblätter bestellt mit S-Schlag, die auf Linksdrehung optimiert sind. Beide Rotoren drehen links herum. Das sollte dann die leichte Empfindlichkeit auf der Rechtsdrehung wegbringen. Mit Empfindlichkeit meine ich, dass das Modell sehr viel leichter rechts herum dreht als links herum und die Drehgeschwindigkeiten nicht so harmonisch wirken am Knüppel. Das merkt man hauptsächlich im Schwebeflug.

Ansonsten immer noch ein ganz tolles Modell zu einem Preis, wo man normalerweise ein Trainermodell bekommt. Die Momente bei der Autorotation sind übrigens trotz Riemen recht gering. Die Blätter sind recht schwer. Vielleicht wäre bei einem kompletten Antriebsausfall doch nicht alles verloren. Bisher habe ich auf einen Pufferakku für die Empfangsanlage verzichten aus 2 Gründen: Erstens die 6 Volt, die ich nicht überschreiten darf wegen der Beleuchtung und den Fahrwerksservos. Damit geht kein simpler 2s-Akku. Zweitens, weil ich der Meinung war, dass bei einem Antriebsausfall ohnehin keine Rettung möglich ist und ich keine zusätzliche unnötige Fehlerquelle haben will. Ich denke auf jeden Fall nochmal drüber nach. Wenn jemand einen guten Tipp hat für einen Spannungsregler, der mit einem 2s-Akku arbeitet und den Empfängerakku gleichzeitig während des Fluges aus dem Hauptakku aufladen kann, dann wäre ich dankbar. Wenn der Spannungsregler den Akku nicht aufladen kann, ist das auch ok, dann muss aber sichergestellt sein, dass er bei <5,6 Volt Eigenspannung abschaltet.

Ich melde mich wieder, wenn ich den neuen Verstellhebel habe. Inzwischen besitze ich auch 3 Akkus !!

Geändert von schuster_g (05.01.2019 um 16:43 Uhr)
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Alt 05.01.2019, 18:58   #19
Flusitom
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...und hier die Bilder

LG
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LG Tom
DX18; Roban S-scale800 Hughes 500E; TREX 800E; EC 145(TREX 550L); Blade-Bo105
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Grisu_Spittal (05.01.2019), schuster_g (05.01.2019)
Alt 05.01.2019, 19:42   #20
Cbstsch
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Zitat:
Zitat von schuster_g Beitrag anzeigen
.Wenn jemand einen guten Tipp hat für einen Spannungsregler, der mit einem 2s-Akku arbeitet und den Empfängerakku gleichzeitig während des Fluges aus dem Hauptakku aufladen kann, dann wäre ich dankbar.
Hi, ich habe einen normalen 600er AirWolf, sprich mit einer Rex Mechanik. Ich nutze immer den UltraGuard von Optipower. Der ist in dem Wolf, kommt in die AS 350 und ist auch in meinen Goblins. Wobei ich aber den Empfänger auch ganz normal vom Flugakku mit Strom versorge.
_____________________________
Gruß
Thomas

Geändert von Cbstsch (05.01.2019 um 19:46 Uhr)
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