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Alt 01.11.2011, 18:23   #21
WGS
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Diese Anleitung hat aber nichts zu tun mit dem hier behandelten Modell!
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Grüsse
Wolfgang
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Alt 01.11.2011, 18:32   #22
Rolli
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Diese Mechanik ist allerdings auch nicht von Graupner, sondern von Vario/Heim/RD
Rolf
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Alt 01.11.2011, 18:47   #23
klauss
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Hallo!

Sorry, sah nur Graupner, Bell222 und die Jahreszahl...
Dachte es wäre die Selbe Mechanik.

Gruss
Klaus
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Alt 01.11.2011, 18:49   #24
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Nachtrag:

Das Modell hier ist eine normale HEIM Bell222h, die zuerst von Ewald selbst, dann über Graupner verkauft wurde.
Der Graupner-Bauplan bringt eigentlich nicht viel, weil er im verkleinerten Maßstab gedruckt wurde und in erster Linie die darauf gedruckte Bauanleitung der sogen. "Expert"-Mechanik enthält (nicht zu verwechseln mit "UNI-Expert"-Mechanik).

Ursprünglich war die Rumpfabdeckung aus GfK gefertigt, allerdings aus klarem Material, bei Graupner wurde aus Kostengründen dann ABS genommen.
Gepaßt hat die Abdeckung nie besonders, man mußte immer anpassen.
Dass die Vario-Abdeckung besser passt, glaube ich eigentlich nicht; da der Heim/Graupner-Rumpf ziemlich asymmetrisch ist (links/rechts) müßte der Vario-Rumpf dann schon direkt vom HEIM-Rumpf abgeformt worden sein...

Die Graupner Bell 230 ist aus dem Bell222h-Rumpf entstanden, so daß die meisten Fenster davon passen (Vorsicht bei der unteren Bugverglasung)
Die obere Rumpfabdeckung passt definitiv nicht, da hier 1. die Lufteinlässe geändert wurden (wie beim Original) und 2. die Trennfuge so versetzt wurde, dass sie mit einer Beplankungsnaht zusammenfällt.

Bei der Restaurierung würde ich die vorhandene Abdeckung flicken, anpassen und von der Innenseite mit dünner Glasmatte stabilisieren, die mit dünnflüssigem Cyanokleber aufgebracht wird.
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Wolfgang
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Alt 01.11.2011, 18:53   #25
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Zitat:
Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
Diese Mechanik ist allerdings auch nicht von Graupner, sondern von Vario/Heim/RD
Rolf
Nö! Was auf den Fotos von blackrose gezeigt wird, hat nichts mit Vario oder RD zu tun, das ist Graupner/HEIM in Reinkultur.
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Grüsse
Wolfgang
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Alt 03.11.2011, 08:35   #26
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Zitat:
Zitat von WGS Beitrag anzeigen
Nö! Was auf den Fotos von blackrose gezeigt wird, hat nichts mit Vario oder RD zu tun, das ist Graupner/HEIM in Reinkultur.
M.W. hat Graupner nie eine " HßNGEMECHANIK " vertrieben.

Gruß
Rolf
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Alt 03.11.2011, 10:53   #27
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Hi!

Zitat:
M.W. hat Graupner nie eine " HßNGEMECHANIK " vertrieben.
Doch, doch...meine erste Mechanik war eine von Graupner die dann in einen Vario Phönix verbaut wurde.
Natürlich hieß das Ganze nicht "Hängemechanik" sondern "Expert Mechanik" - Wolfgang, da gab es doch mehrere Ausführungen, sicher weißt Du noch welche und wie die bezeichnet waren? (Muss gestehen - ich weiß es nicht mehr)
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Gruß Martin
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Alt 03.11.2011, 12:12   #28
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Zitat:
Zitat von Martin Greiner Beitrag anzeigen
Natürlich hieß das Ganze nicht "Hängemechanik" sondern "Expert Mechanik"
Ja, genau, das war keine "HßNGEMECHANIK " sondern eine EXPERT - Mechanik.

Ein damaliger Freund hatte dieses Modell mit dieser Mechanik.
Rolf
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Alt 03.11.2011, 12:14   #29
WGS
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Hallo Martin,

die "Hängemechanik" (ich nenne sie "klassische HEIM-Mechanik") wurde zunächst so ins Programm genommen, wie Ewald sie damals lieferte, und unter der Bezeichnung "Expert-Mechanik" vertrieben.
Das war zunächst eine reine Vertriebsvereinbarung, bei der Ewald Heim Lieferant der Teile und verantwortlicher Konstrukteuer blieb und bei Graupner die Zusammenstellung zu verkaufsfähigen Bausätzen erfolgte. Gleichzeitig wurden auch die beiden damals existierenden HEIM-Hubschrauber "Star-Ranger" und "Bell222h" mit ins Programm genommen; die Fertigung (mit den Original-Formen) erfolgte allerdings bei Graupner einschließlich der Holzteile.
In dieser Konstellation (Warenzeichen "Original Graupner/Heim Helikopter") entstanden in den folgenden Jahren die "Lockheed 286h" und die "A-109 Wide Body", von Ewald für Graupner entwickelt und dort exklusiv vertrieben.

Bekanntlich war Ewald sehr resistent gegen Verbesserungsvorschläge jeder Art, was Anfang der 80er Jahre eine breite Szene für alle Arten von Tuning-Teilen für das seinerzeit absolut führende HEIM-System auf den Plan rief und sogar ganze Firmen gegründet wurden auf diesem Verhalten Ewalds (z.B. VARIO).
Da sich Graupner nicht "die Butter vom Brot nehmen" lassen wollte, erhielt ich damals eine Art Beratervertrag, damit man vom Lieferanten Heim wenigstens die wichtigsten Modifikationen der klassischen HEIM-Mechanik einfordern könnte: Kugelgelagerte Kupplung, Drucklager in den Blatthaltern, unverdrehter und kugelgelagerter Pitchkompensator, mit Abdeckung verschlossenes Hauptgetriebe, wirksamerer Dreiblattlüfter usw., vor allem aber der Ersatz der sinnlosen, Probleme verursachenden Schwingmetalle vorn in der Mechanikaufhängung durch starre Distanzbolzen aus Polyamid und Ausstattung mit einer Ganzmetall-Taumelscheibe anstelle der bislang verwendeten KAVAN-Taumelscheibe (vom JetRanger)
Diese Mechanik erschien dann unter der Bezeichnung "Profi-Tuning-Mechanik" und blieb bis 1998 im Programm.

Beide Mechaniken, also die einfache, preiswertere "Expert-Mechank" und die aufgewertete, teuerere "Profi-Tuning-Mechanik" wurden neben einander im Programm geführt.
Da bei Graupner nach dem Ausstieg der Fa. Bernhard (Helimax40/60/80) eigentlich ein kleinerer und anspruchsloserer Hubschrauber fehlte und der Versuch mit dem Vertrieb einiger HIROBO-Helis erfolglos blieb, entwickelte Ewald aus der "Expert-Mechanik" eine Kleinhubschrauber-Mechanik, indem er die "Hänge-"Mechanik mit einem untergesetzten Sockel/Tankhalter/RC-Vorbau zu einer selbsttragenden Mechanik ergänzte, die für 32er und 46er Motoren vorgesehen war. Diese Mechanikvariante wurde zunächst "Vollmechanik" genannt, später, nach ßberarbeitung, erhielt sie die Bezeichnung "Uni-Mechanik 40".
Zur "Vollmechanik" gab es einen offenen Trainer-Rumpfbausatz "H-Trainer" und zwei "Voll"-Rümpfe, den "Mini-Star-Ranger" und die (Mini-) Ecureuil.

Eine Sonderform mit dieser "Vollmechanik" war der Elektroheli "Trainer E": Er bestand aus einer "Vollmechanik" ohne Gebläse und mit verkürztem Unterbau, ergänzt um einige Teile zur Montage des Elektomotors (Cobalt-Samarium). Geliefert wurde das Modell ursprünglich nur als kompletter Heli-Bausatz mit Kufen, Heckrohr, Kabine, Akkuhaltern etc., später (Ende der 90er) wurde die Mechanik unter der Bezeichnung "Uni-Mechanik 40 Elektro" separat geliefert und konnte mit beliebigen Rümpfen der "UNI-Mechanik 40" kombiniert werden.
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Grüsse
Wolfgang

Geändert von WGS (03.11.2011 um 12:20 Uhr)
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Alt 10.10.2012, 11:01   #30
Bernd Ruof
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Standard AW: Bauplan Graupner Bell 222

Hallo,

ich habe insgesamt 5 Heim Mechaniken und darunter auch noch einen Star Ranger mit "Hängemechanik" an dem ich gerade einen neuen Webra 61 Motor einbaue.
Der Star Ranger ist einer der meistgeflogenen Helis der 80er und 90er Jahre, als es dieses nervige Gezappel noch nicht gab! Es macht riesigen Spass den Heli mit niedriger Drehzahl und zwitschernden Rotorblättern im Tiefflug über die Wiesen fliegen zu lassen. Klar ist auch mal ein Loping oder eine Rolle drinn, aber das war es dann auch schon.
Zu dieser Zeit ging es auf den Helitreffen noch ruhiger zu und die Teilnehmer kannten sich untereinander.
Die Heim Mechanik funktioniert heute immer noch und war m.M. nach damals seiner Zeit vorraus. Mit ein paar wenigen Verbesserungen hätte sie garantiert auch heute noch ihre Daseinsberechtigung.
Und deshalb muss ich Dir lieber Wolfgang, auf Deine Aussage hin, dass Ewald Heim sehr resistent gegen Verbesserungsvorschläge war sagen, dass Du leider auch nicht, oder nur sehr wage auf Vorschläge von Piloten die die Heim Mechanik eingesetzt haben, eingegangen bist. Die Heim Mechanik war, bzw. ist eine super Mechanik wenn man weiß wie man sie zusammenbauen muss. Für einen Anfänger, der die "Tricks" beim Zusammenbau nicht kannte, war sie einfach nicht gemacht. Deshalb war meiner Ansicht nach die Mechanik über kurz oder lang nicht mehr marktfähig.

Gruß Bernd
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Gruß aus dem schönen Remstal Bernd

Geändert von Bernd Ruof (10.10.2012 um 11:05 Uhr)
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Helinobby (10.10.2012)
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