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Alt 16.11.2012, 07:33   #1
ahlborn
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Standard [Goblin allg.] "Tipps & Tricks" rund um den Goblin

Hi

ich würde gerne einen Thread eröffnen, wo jeder seine kleinen Tips und Tricks zum Zusammenbau und Betrieb des Goblins, in gesammelter Form nieder schreiben kann.
Mich würde es freuen wenn wir ihn nicht zumüllen und es wäre eine feine Sache wenn der Mod alles ßberflüßige Komentarlos löscht.
Wir sind alle alt genug um selber Entscheiden zu können was gut oder schlecht für uns und unseren Goblin ist.

Dann fange ich gleich mal an.
Ich war mit der unteren Heckbefestigung immer nicht so zufrieden. Nun habe ich sie komplett Eingeharzt.
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sonnige Grüße aus Leipzig sendet euch Frank
Goblin; Mikado Hughes
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Alt 16.11.2012, 10:07   #2
Babbsack
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Standard [Goblin allg.] AW: "Tipps & Tricks" rund um den Goblin

Zitat:
Zitat von ahlborn Beitrag anzeigen
es wäre eine feine Sache wenn der Mod alles ßberflüßige Komentarlos löscht.
Schwierig, denn bekanntlich sieht die Userschaft die Dinge immer vollkommen anders als ich! Aber kann ich gerne machen.

Daher hier die Hinweis: Eine Löschung bedarf im Anschluss daher keiner Diskussion und ich werde auch nicht drauf eingehen!
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Alt 20.11.2012, 01:57   #3
danielgonzalez
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Standard [Goblin allg.] AW: "Tipps & Tricks" rund um den Goblin

Hallo Leute,

Tipps und Tricks zum Goblin 700?

Heckriemenrad nicht das 27er, sondern das 26er nehmen:
Damit dreht das Heck schneller und man hat vorallem bei niedrigen Drehzahlen deutlich mehr Druck.
Ich persöhnlich fliege es seit April 2012 und das, obwohl ich als höchste Drehzahl geregelte 2300 RPM fliege. Keinerlei Heckvibrationen (egal ob neue Heckrohre oder Heckblätter), wobei m.E. nach eh nahezu alle Vibrationen durch das Heckrohr aus Kohlefaser "geschluckt" werden.
Bis vor wenigen Tagen wo ich das Heckupdate verbaut habe, "arbeitete" noch immer die erste Heckschraube.

DENNOCH übernehme ich keinerlei Garantie dafür, dass man keine Probleme mit einem deutlich schneller drehenden Heck bekommt, wenn man auch viel mit höheren Drehzahlen unterwegs ist!
Denn vorgesehen ist es von SAB nicht und bei über 2200 RPM entstehen dadurch schon irre Kräfte.


Heckanlenkungsstange:
Ich habe die Führung mit einem heißgemachten Imbussschlüssel bearbeitet, so dass die Heckanlenkungsstange leichtgängig verläuft.

Zusätzlich habe ich etwas Tape rumgewickelt um den Kohlestab vor Reibungsschäden zu schützen. Ob es nötig ist? Keine Ahnung. Schaden tut es jedenfalls nicht und lässt sich sicher auch schöner bewerkstelligen, als wie mit dem hässlichen braunen Paketklebeband ^^
Auch schön am Photo zu erkennen, dass mein Goblin ein Arbeitstier ist


Reglermontage:

Manche Regler kann man wunderbar mit Kabelbindern an die Akkurutsche befestigen. Die Gesamte Reglerplatte kann so weggelassen werden.

==> 50 Gramm Gewichtsersparnis + super Kühlluft

Auf dem Bild ist mein YGE 160 HVK zu sehen. Das Chassi musste ich wegen dem Kühler um ca. 4 mm verbreitern. Da der Kühler auf Masse verbunden ist, habe ich diesen zusätzlich noch isoliert. Geht sicherlich schöner, aber es funzt


2S Empfängerlipomontage:

Normalerweise ist eine zusätzliche Platte unter der Akkuplatte vorgesehen. Auch hier kann man diese weglassen, wenn man zum Beispiel ein Vstabi verwendet, wo die Zentraleinheit unter der "Gyroplatte" verschwinden kann und der 2S Empfängerlipo mit Klettband befestigt wird.

==> knapp über 20 Gramm Gewichtsersparnis und leichter Zugang zum Empfängerlipo. Dieser ist dank 5C in 10 Minuten wieder voll und reicht für 8-9 Flüge. Deshalb habe ich auch nur einen.



Verstärkte Chassisplatten mit 2,5 mm:
Stabiler im Fall der Fälle und kann das Wobbeln in allen Drehzahlen komplett elemenieren. Somit kann der Goblin auch ohne HPS für Low RPM eingesetzt werden.

Zumindest ist es bei meinem Goblin so und ich habe es hier im Forum gelesen, dass das Wobbeln bei mindestens zwei weiteren Piloten durch die verstärkten Platten verschwunden ist.


Wartung:

Getriebe lasse ich komplett trocken laufen. Seit dem Stahlritzelupdate ist der Abrieb auf nahezu Null zurückgegangen. Schmierung würde ich deshalb nicht empfehlen.

Die Heckwelle hingegen würde ich mit ein paar Tropfen Teflonspray schmieren. Dies hat schon einmal jemand hier geschrieben und ich habe zusammen mit anderen ihn "geschimpft", dass eine Heckwelle am besten trocken laufen muss.
Nachdem wenige Tage später meine Heckschiebehülse nur noch schwergängig lief, habe ich Teflonspray drauf und seit Monaten läuft meine Heckhülse butterweich.

Habe mich natürlich entschuldigt und der Goblin ist der erste Heli, bei dem ich eine Schmierung der Heckwelle empfehle

Wobbeln kann auch von unrunden Wellen und eingelaufenen Lagern am Kopf kommen.
Nachdem ich gut fünf mal dieses Jahr den Goblin eingesemmelt habe und kein einziges Mal die Wellen ausgetauscht habe, war immer alles wunderbar. Der Goblin ist so stabil und kompakt gebaut, dass ich nie ein Problem hatte.
Nur beim fünften Absturzt hatte ich danach ein Wobbeln, trotz verstärkter Chassisplatten.

==> Wellen + Lager am Kopf getauscht ===> Wobbeln wieder komplett weg


Sicherheit:

Die Boom Spacer (H0082-S) habe ich ebenfalls ordentlich mit 2K 5 Min eingeklebt.
Zudem habe ich Metric Hex Nylon Nut M3 (HC206-S) + die Washer 3.1x 12x1.8mm (H0078-S) richtig gut mit Hochfest gesichert!!!
Das halte ich insbesondere bei hartem 3D für extrem wichtig.

Kontrolliert ebenfalls regelmäßig den Abstand vom Heckrohr zu den Mainblades. Mindestens 145 mm sind dort von SAB empfohlen. Ich selbst stelle ca. 152-155 mm ein.

Damit ist ein Boomstrike m.E. nach unmöglich. Egal wie crazy ihr fliegt, wenn ihr passend zur Drehzahl fliegt.


Tuning:

Extrem sinnvoll finde ich die Tenaxverschlüsse. Gibt es für ca. 22 Euro bei verschiedenen Händlern und für die Zweithaube gibt es Tenaxverschlüsse bei Mariensport Kössling und anderen Geschäften für ca. 3-4€.

ebenfalls sinnvoll finde ich das Tuning Ladegestell Evo. Kostet zwar mit 45€ sehr viel, hält dafür aber auch seeeehr viel mehr aus. Wichtig ist hier aber, längere Schrauben zu verwenden, da sonst zu wenig "Futter" vorhanden ist.

Das verstärkte Chassis wiegt ca. 40 Gramm mehr, ist aber wie schon erwähnt deutlich stabiler und kann sogar das Wobbeln beseitigen.

HPS:

Ist bereits unterwegs zu mir und werde ich demnächst einen kleinen Bau- und Erfahrungsbericht schreiben und wenn es da Wetter zulässt, lasse ich mich beim Fliegen auch filmen. Bin selbst gespannt, wie es sich auf die Flugeigenschaften auswirkt, da ich mit dem DFC späterstens seit dem Stahlanlenkungsupdate sehr zufrieden bin und diesem absolut vertraue.
Ich werde versuchen so objektiv wie möglich DFC und HPS zu vergleichen.


Akkubefestigung:

finde ich mit Klettbändern angenehmer, da die Gummis mit der Zeit brüchig werden und reissen können. Aber passt auch mit den Klettbändern auf, das Chassi kann scharfkantig sein und auch hier kann eines reissen.


So Leute, das wars glaube ich von meiner Seite aus. Mit den letzten Updates ist der Goblin 700 m.E. nach nun absolut ausgereift und mir fällt an dieser Stelle kein weiteres "Tuning" oder Verbesserungspotenzial ein.
In wie weit durch den HPS Kopf die Low-RPM-Fraktion ebenfalls bedient wird, muss man sehen.

Das einzigste was ich mir vorstellen könnte, als "Verbesserung" wäre ein Heckrohr, welches so dünn und leicht gebaut ist, wie bei einem Carbonrennradrahmen.
Damit könnte man noch einmal richtig viel Gewicht sparen, aber das dürfte selbst in Serie richtig teuer werden und unrentabel. Außerdem würde es bei einem Crash nix aushalten
(war selbst mal Radrennfahrer und inzwischen bauen die Rennradrahmen, wo einer nur 700 Gramm wiegt bei top Steifigkeitswerten!!!)


Grüße,
Daniel
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Helischule Gonzalez
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danielgonzalez
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Standard [Goblin allg.] AW: "Tipps & Tricks" rund um den Goblin

Vergessen habe ich noch, dass man die Riemenspannung erhöhen kann, wenn man hart fliegt, so dass der Riemenspannung 2-3 mm hervorsteht.

Sollte man allerdings nur machen, wenn man wirklich mit schnellen Pitchwechseln und hoher Leistung "arbeitet", da eine höhere Heckriemenspannung sonst keinerlei Vorteile bringt und nur eine höhere Reibung verursacht, welche sich negativ auf die Flugzeit und Auroeigenschaften auswirkt.

Für die meisten ist deshalb die Riemenspannung die in der Anleitung empfohlen wird ideal, wo der Riemenspanner waagerecht zum Chassis liegt.

Inzwischen habe ich Erfahrung mit dem HPS sammeln können und auch hier habe ich ein paar "Tipps&Tricks". Bitte aber alle meine Beiträge lesen, damit keine falscher Eindruck entstehen kann und Dinge nicht falsch ausgelegt werden.

Bau- und Flugbericht mit dem HPS Kopf - RC-Heli Community

Grüße,
Daniel

PS: ich schaffe mir jetzt doch einen zweiten Empfängerlipo an, da ich jetzt schon zwei mal meinen vergessen habe einzupacken und ganz schön blöd in die Wäsche geschaut habe, als ich am Flugfeld ankam Dieser kommt zusammen mit einem billigen 50 Watt 5S Ladegerät in mein Auto und bleibt dort auch immer
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Geändert von danielgonzalez (26.11.2012 um 12:50 Uhr)
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Alt 26.11.2012, 13:07   #5
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Dann möcht ich hier auch noch mal eine lösung für den YGE 160 hinzu steuern.Habs zwar schon mal gepostet aber hier passts sich besser.Ich habe das Chassis um 3mm jede Seite mit Aludistanzen verbreitert nur vorne hab ich Plastikdistanzen und die Winkel zur Aufnahme vom Regler.An der Hinterseite vom Regler hab ich einen Servoarm auf den Alukufenhalter geschraubt.Somit ist der Regler nicht mit Masse verbunden.Die Regleraufnahmeplatte habe ich gleich weggelassen.Funzt Super und der Regler bekommt optimal luft...

lg Chris
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Alt 28.11.2012, 20:56   #6
Madness
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Standard [Goblin allg.] AW: "Tipps & Tricks" rund um den Goblin

Na dann hoffe ich auch was beitragen zu können

Die Antennen Befestigung/Führung am Goblin finde ich absolut daneben.
Die beiden Enden "einfach so" raushängen zu lassen ist nicht mein Ding.

Ich führe meine immer bis zum Schluss in Kunststoffröhrchen und der ein oder andere kennt meine Antennenführung vielleicht schon von meinem Voodoo.

Am Goblin habe ich das auch mit Kunststoffröhrchen und einem kleinen Aluwinkel realisiert, der mit den beiden Schrauben der Original Führung befestigt ist.

Da muss man halt etwas sägen, feilen, biegen ect. und etwas schwarzer Sprühdosenlack dann passt das.
Und die Haube geht auch noch drüber und da aus GFK keine Empfangsprobleme.

ßber 30 Flüge bis jetzt - No Prob´s

Aber Bilder sagen mehr als Worte...

Grüße Frank
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Alt 07.12.2012, 11:06   #7
danielgonzalez
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Zuerst das Thema Sicherheit:

HC146-S muss mit hochfest gesichert werden, genau wie in der Anleitung beschrieben.
H0033-S fette ich mit einem zähen und uralten Kugellagerfett aus dem Autobereich. Je zäher, desto besser, da so ein zu großes Ausschlagen der Gewinde von H0032-S vermieden werden kann.

Mit einem dünnen Schraubenzieher in dem Loch von H0033-S kann man in einem kleinen! Bereich den Pitch verstellen. Wichtig ist allerdings, dass sich H0033-S nicht leicht verdrehen lässt, also problemlos mit der Hand verstellt werden kann. Denn so kann sich der Anstellwinkel der Blätter, also der Spurlauf, im Flug verstellen mit evtl. weitreichenden Folgen.

Sollte dies der Fall sein, muss HC146-S wieder ordentlich verklebt werden!



Eine günstige, aber wie ich finde sehr gute Methode um die Antennen zu verlegen ist es, entsprechend dimensionierten Schrumpfschlauch zu nehmen und diesen an der Spitze so schrumpfen zu lassen, dass er durch die vorgesehenen ßffnungen passt, aber nach wenigen Millimeter "feststeckt" Dann die Antennen durchführen und den Schrumpfschlauch vorsichtig mit einem Fön, Kerze ... so erwärmen, dass er unten eng anliegt und im 45 Grad Winkel abkühlen lassen.

So erreicht man einen optimalen 90 Grad Winkel mit beiden Antennen.

Grüße,
Daniel

_____________________________
Helischule Gonzalez
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ahlborn (07.12.2012)
Alt 07.12.2012, 17:37   #8
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Zitat:
Zitat von danielgonzalez Beitrag anzeigen
Wichtig ist allerdings, dass sich H0033-S nicht leicht verdrehen lässt, also problemlos mit der Hand verstellt werden kann.
Hallo Daniel,

ich hätte das so formuliert, da ist es eineindeutig

Wichtig ist allerdings, daß sich H0033-S nicht leicht verdrehen lässt.
Es darf nicht möglich sein, es schon mit der Hand zu verstellen!


Gruß

Klaus
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danielgonzalez (14.12.2012)
Alt 05.01.2013, 12:07   #9
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Weil es gerade passt.

Kantenschutz



Und Gegenlager erscheint mir auch noch sinnvoll.



Als erstes dachte ich das Gegenlager ist irgendwie falsch von der Konstruktion etc. aber als ich es einfach eingebaut hatte, machte es schon so Sinn.
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Alt 06.01.2013, 11:56   #10
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Ich hatte ja scho mal an andere stelle gepostet das ich die Taumelscheibenlager wechseln werde, um das Spiel zu minimieren.
Die Lager tragen nur zum kleinen Teil des Spiels bei..!
Ich habe folgendes gemacht.
Die Hülse (40 im Bild) die, durch das Lager geschoben wird und die TS zusammen hält habe ich oben etwas plan abgeschliffen mit einer breiten Flachfeile, anschließend nochmal mit feinen Shleifpapier bearbeitet und die Kanten entgratet, somit liegt nach dem zusammenschrauben der obere TS Teil etwas tiefer und fixiert die Lager richtig! so ist kein Spiel mehr, ich habe noch die Hülse kurz bevor ich diese ganz durchgeschoben habe unten noch etwas Lagerkleber 641 ganz dünn zur zusätzlichen Fixierung aufgetragen.
So ist da kein Spiel mehr in der TS

Grüße
Andy
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