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Alt 20.07.2021, 13:10   #1
boulons
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Standard Einbaulage Hauptrotorwelle im Starranger

Moin,
ich benötige eure Hilfe.
Kann mir jemand sagen, in welchem Winkel zum Rumpf die Rotorwelle nach vorne gekippt eingebaut wird? Wieviel muß ich vorne und hinten unterlegen?
Unter normalen Umständen sollte sich das ergeben. Leider fehlen bei mir die originalen Befestigungsteile.
Wenn ich die definierte Position der Mechanik habe, kann ich erst den Kühltunnel einpassen (der lange von Vario). Ansonsten schleift das Turbolüfterrad.
Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass man auf die Schwingungsdämpfer verzichten sollte.
Freue mich über Rückmeldungen
MfG Detlef
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Alt 20.07.2021, 14:54   #2
miata
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Standard AW: Einbaulage Hauptrotorwelle im Starranger

Also der Starranger ist ja eher ein Semi-Scaler

Die Montage der Mechanik im Starranger geht ansich kaum simpler. Und zwar soviel ich auswendig weiß, eben mit den 4 Punkten direkt am obersten waagerechtem Spant. Kann gern noch nachsehen.
Die hinteren waren aus Kunststoff, die vorderen (am Kühlkopf) waren Schwinggummies. Alle hatten die SELBE Dicke/Stärke.

Selbst Vario hatte damals dann überall/rundum Kunststoff-Distanzen verwendet. Das ist richtig und sinnvoll so.

Jene kannste selber herstellen (zb aus Holz), Drehen (aus Kunststoff), oder bei Vario mal schauen. Sind ganz simpelste Distanzen/Unterlagen. Alle haben die selbe Dicke von glaube 1cm. Mehr isses nicht
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Grüße - Michael

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Geändert von miata (20.07.2021 um 15:03 Uhr)
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boulons (20.07.2021)
Alt 20.07.2021, 15:35   #3
echo.zulu
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Standard AW: Einbaulage Hauptrotorwelle im Starranger

Die Gummi-Metall-Elemente musst Du auf jeden Fall durch eine starre Verbindung ersetzen. Andernfalls kann sich die Mechanik leicht in der Zelle verwinden und das Lüfterrad kratzt dann am Tunnel. Die Kavan-Ranger, die auch so aufgebaut waren, haben damals gerne mal einen Lüfterflügel eingebüßt. Die danach folgende Unwucht hat den Heli oft in der Luft platzen lassen. Also keine gute Idee mit den Gummis.

Ich würde den Heli allerdings niemals mehr als Verbrenner aufbauen. So viel Nostalgie würde ich nicht aufbringen wollen.
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CU,
Egbert.
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boulons (20.07.2021)
Alt 20.07.2021, 19:24   #4
Aussenläufer
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Standard AW: Einbaulage Hauptrotorwelle im Starranger

wie weit ist der star ranger gebaut?
ist der oberste spant eingebaut?
ich baue meinen alten auf eine umgerüstete vario mechanik um.
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Alt 20.07.2021, 20:13   #5
boulons
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Standard AW: Einbaulage Hauptrotorwelle im Starranger

Danke erst mal für die Anregungen.
Melde mich morgen mit Bildern vom aktuellen Zustand.
MfG Detlef
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Alt 21.07.2021, 10:56   #6
miata
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Zitat:
Zitat von echo.zulu Beitrag anzeigen
Die Gummi-Metall-Elemente musst Du auf jeden Fall durch eine starre Verbindung ersetzen. Andernfalls kann sich die Mechanik leicht in der Zelle verwinden und das Lüfterrad kratzt dann am Tunnel. Die Kavan-Ranger, die auch so aufgebaut waren, haben damals gerne mal einen Lüfterflügel eingebüßt. Die danach folgende Unwucht hat den Heli oft in der Luft platzen lassen. Also keine gute Idee mit den Gummis.
Ich würde den Heli allerdings niemals mehr als Verbrenner aufbauen. So viel Nostalgie würde ich nicht aufbringen wollen.
Egbert, ich hab dich ja lieb , aber so pessimistisch mag ich das nicht stehen lassen

Naja, dass die Gummies nicht mehr verwendet werden sollen hat er selbst und auch ich ja schon geschrieben. Daher weiß Detlef ziemlich sicher auch warum .

Trotzdem, beim Starranger würde ich Deine Ausführungen so nicht teilen.
Dass der Lüfter bei Verwendung der Gummies im Tunnel streifen kann, kann ich zumindest so nicht bestätigen, zumindest sofern die Mechanik sauber eingebaut wurde und eben der Abstand zum Tunnel ringsum überall gleich war. Es hat ja auch ordentlich Abstand/Luft vom Lüfter zum Tunnel, also nicht wie bei nem Impeller heutzutage :-).

Ein Zerreißen in der Luft kenne ich eher, weil WGS es explizit bei der Heim/Wik BO105 so erlebt und beschrieben hat. Aber das war was anderes, hatte was mit Aufschwingen zu tun. Vom Starranger ist mir das aber nicht bekannt.

Aber egal wie, die Gummies gehören natürlich trotzdem nicht mehr verbaut. Aber eher weil es dadurch zu stärkeren Rumpfresonanzen kommen kann, die an manchen Stellen sich dann extrem auf zb Servos auswirken können.


Im übrigen habe ich Zuhause den Bauplan der Heim-Agusta, und hier einen Ausschnitt beigefügt.
Man sieht gut, dass Heim nicht unclever war. So konnte man die Neigung der Mechanik stufenlos und ganz exakt mit der hinteren Aufhängung einstellen, die eben schraubbar ausgeführt war. So konnte man den Abstand zum Kühltunnel in begrenztem Masse noch exakt nachjustieren (natürlich sofern man zuvor schon sauber gebaut hatte).

Was die Sache mit dem Verbrenner angeht, das ist ja Deine persönliche Meinung, und das ist gut so
Dagegen will ich aber argumentieren, dass nichts spannender, interessanter, lehrreicher, aufregender (klanglich wie duftend) und vor allem spektakulärer ist als ein originaler Verbrenner!
Zudem kein zeitverschwendetes Laden oder auch mal entladen. Ja das Einstellen bedarf knowhow und auch etwas Zeit. Aber meisst einmalig, und dann sollte die Kiste genauso wie ein E-Heli immer allzeit bereit sein. Gut, im besten Falle zumindest
Und ich sag das als Flieger eines E-Starrangers!!
Daher baue ich mir auch grade wieder einen mit Verbrenner auf

Um auf die Ursprungsfrage zurück zu kommen:

Ich würde die Mechanik so einpassen, dass alle 4 Aufhängungspunkte exakt parallel zum obersten waagerechtem Spant sind, mit ca 1cm Distanzen, und daraufhin dann den Tunnel einpassen. Ganz so wie aufm Bild ersichtlich.
Sollte danach dann je noch nachjustiert werden müssen, sollte man das aber natürlich so machen, dass die Mechanik verzugsfrei bleibt (eben ohne die Gummies muss man etwas genauer arbeiten).

PS: Das hier ist ja hoffentlich auch bekannt
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Grüße - Michael

Schlüter Champion - mehr als nur ein Heli
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Alt 21.07.2021, 12:12   #7
echo.zulu
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Hallo Michael.

Alles gut, meine Anmerkung betraf tatsächlich den alten Kavan Ranger und die Probleme mit den Gummis. Das war aber damals in den 70ern und ich hab damals nur von Helis geträumt. Die Schwierigkeiten hatte ein Vereinskamerad, der im Prinzip von Anfang an dabei ist.
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CU,
Egbert.
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Alt 21.07.2021, 17:56   #8
boulons
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Moin,
dank eurer Infos ist das mit der Einbauhöhe klar. Dadurch ergibt sich zwangsläufig der Neigungswinkel.
Allerdings paßt die Kombination Vario-Hängemechanik und langer Tunnel nicht zusammen, wenn im Rumpf eingebaut. Dann blockiert das Lüfterrad, weil nicht mittig im Tunnel.
Bei den Heim-Seitenteilen ist der Abstand Aufhängung zur Motorbefestigung kleiner als bei den Vario Pedanten, sodass die Motorwelle mittig im Tunnel steht.
Also bleibt nur:

- Aufhängungen nach hinten versetzen (Tunnel, groß, hinten ausschneiden)
- Heim- Seitenteile verwenden mit großem Tunnel
- Vario Mechanik mit kleinem Kühltunnel

Übersehe ich da was und es gibt eine andere Lösung?
Gruß aus Idehörn
Detlef
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Alt 21.07.2021, 18:26   #9
Aussenläufer
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hallo,
ich würde den kleinen tunnel verwenden.
bin den auch früher mit dem 11,5ccm webra geflogen, mit dem 3 blatt lüfterrad, wenn ich recht entsinne, war das recht pasgenau.

die roten seitenteile kenn ich noch nicht,
früher gab es weiß und schwarz

wenn du willst kann ich dir den winkel obere spant und HRW messen....

VG
Ralf
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boulons (21.07.2021)
Alt 21.07.2021, 18:42   #10
boulons
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Standard AW: Einbaulage Hauptrotorwelle im Starranger

Hallo Ralf,
mit dem Winkel wäre toll, dann habe ich einen Anhaltspunkt für die Einbaukontrolle.
Die Seitenteile sind die weißen von Vario. Habe ich rot eingefärbt, da ich die weißen Teile häßlich finde. Mit Textilfarbe klappt das hervorragend.
Den langen Tunnel will ich verwenden, da ich mehrfach gehört habe, dass die Kühlung problematisch ist mit dem kurzen Tunnel.

MfG Detlef
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Aussenläufer (22.07.2021)
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